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Erläuterung: Gesellschaftssystem und kulturelle Besonderheiten der Völker sowie die Geschichte müssten nachgetragen werden. Corran (Diskussion) 13:16, 5. Dez. 2013 (UTC)


Yaru Korsin: „Du hast uns von Tahv erzählt, dem Ort, in dem du lebst. Tahv scheint recht groß zu sein. Aber wie viele Keshiri gibt es? Ich meine, wie viele Keshiri gibt es insgesamt?“
Adari Vaal: „Wir sind zahllos.“
Yaru Korsin: „Ah. Du meinst, sie wurden niemals gezählt.“
Adari Vaal: „Nein. Ich meine, dass wir keine Zahl haben, die groß genug ist, um alle zu erfassen.
— Yaru Korsin und Adari Vaal über die Keshiri (Quelle)

Die Keshiri sind eine vom Planeten Kesh stammende humanoide Spezies, die sich über Jahrtausende unentdeckt und ohne fortschrittliche Technologie auf Kesh entwickelt hat, bevor sie im Jahre 5000 VSY schließlich von den Sith entdeckt wurde. Keshiri sind humanoide und Omnivoren und fallen unter die Kategorie empfindungsfähig und intelligent. Keshiri können, ähnlich der am weitesten verbreitetsten Spezies der Menschen, verschiedene Haar- und Augenfarben bilden, allerdings ist ihre Hautfarbe violett. Die Regierungsform der Keshiri ist teils oligarchisch und teils theokratisch, da sie im Laufe der Jahre zwar von verschiedenen Räten regiert wurden, ihr Leben jedoch auch stark nach die Religion um die Himmelsgeborenen richten.

Die Keshiri lebten Jahre lang abgeschottet auf dem Planeten Kesh, bis sie im Jahre 5000 VSY zufällig von den Sith entdeckt wurden. Der Anführer der Sith, Captain Yaru Korsin, machte sie die Keshiri-Religion zunutze und verkündete, dass er und seine Leute die Himmelsgeborenen, die Protektoren der Keshiri, waren und von nun an auf Kesh leben würden. Die Keshiri glaubten ihm das und lebten fortan mit den Sith zusammen – allerdings ebenfalls abgeschottet auf Kesh, da mit der Ankunft der Sith deren Raumschiff, die Omen, beschädigt wurde und auch diese somit keine Möglichkeit hatten, den Planeten zu verlassen.

Erst 5041 Jahre nach der Ankunft der Sith, die sich inzwischen Vergessener Stamm der Sith getauft haben, erhielten die Keshiri die Möglichkeit, moderne Raumschifftechnologie zu nutzen. Die Sith-Meditationskugel Schiff begab sich auf der Suche nach Sith nach Kesh und lehrte den Sith und Keshiri dort, wie sie aus den auf Kesh rar gesäten Rohstoffen Raumschiffe fertigen konnten. Außerdem unterstützte Schiff sie bei Kaperungen und Scharmützeln und bereitete das lange unbekannte Volk so darauf vor, in die bekannte Galaxis einzufallen.

Vier Jahre nach Beginn dieses Krieges wurde der Vergessene Stamm vernichtend von den Jedi der Galaxis geschlagen. Dabei kamen auf den galaktischen Hauptplaneten, Coruscant, nicht nur menschliche Sith, sondern auch tausende Keshiri ums Leben. Das Volk der Keshiri selbst war noch wohlauf, denn es lebten noch abertausende auf Kesh und diejenigen, die den Krieg woanders überlebt hatten, streiften durch die Galaxis oder begaben sich zurück dorthin – der Vergessene Stamm der Sith hingegen war nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Verluste jedoch besiegt, auch wenn die Überlebenden sich weiterhin unter den Keshiri auf Kesh befanden.

Über das weitere Schicksal der Keshiri nach dieser Zeit ist nichts bekannt.

Beschreibung

Biologie und Aussehen

Keshiri mom and kid

Eine Keshiri Mutter mit ihrem Sohn in Tahv

Keshiri sind eine menschenähnliche Spezies vom im Wilden Raum gelegenen Planeten Kesh. Wie die menschliche Spezies sind die Keshiri humanoid und verfügen über zwei Beine und zwei Arme, an denen sich jeweils eine fünffingrige Hand befindet, und einen Torso, auf dem der Schädel der Keshiri sitzt. Keshiri haben allesamt eine violette Hautfarbe, die sich sowohl ins Hellere als auch ins Dunklere neigen kann und selten auch bläuliche Töne bildet. Ebenfalls wie bei den Menschen besitzen die Keshiri zwei Augen, eine Nase und einen Mund.[3] Die Augen können die Farben schwarz,[3] rot,[4] gelb,[3] violett[5] und braun bilden;[3] das Haar kann die Farben violett,[3] weiß,[4] braun,[3] silbern[1] und schwarz bilden.[3] Männlichen Keshiri kann auch ein Bart wachsen. Der Mund der Keshiri ist um einige Töne dunkler als der Rest des Körpers und der Körper der meisten Keshiri ist kräftig und athletisch gebaut.[3] Des Weiteren lassen sich zwischen den beiden verschiedenen Keshiri-Kulturen Unterschiede feststellen: Die Alanciari-Keshiri sind ein wenig kleiner als die Keshiri des Kontinents Keshtah.[2]

Keshiri lassen sich in zwei Geschlechtern antreffen: Männlich und Weiblich. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit findet die eine Spezies außerdem gelegentlich die andere attraktiv, weshalb sich trotz der Tatsache, dass der Unterschied zwischen beider Spezies zu groß ist, um sich einander zu paaren, manchmal Beziehungen bilden. Anfangs hießen einige Sith dies sogar gut, da ansonsten auch machtsensitive Keshiri geboren würden.[1] Allerdings fanden die Sith im Jahre 2975 heraus, dass es auf dem Kontinent Alanciar machtsensitive Keshiri gab.[2] Dies ist ein weiterer Unterschied der beiden Kulturen, wobei sich aber auch diese mit der Zeit miteinander vermischten, sodass keine großen Unterschiede mehr erkennbar waren.[3]

Gesellschaft

Lebensweise und Religion

„Aber du weißt doch ganz genau, dass Kesh von den Himmelsgeborenen erschaffen wurde! Nichts von Kesh kann erneuert werden!“
— Izri Dazh über die Götter (Quelle)

Das Leben der Keshiri richtete sich vollständig nach ihrer Religion. Die Götter der Keshiri wurden Himmelsgeborene genannt, auch Protektoren. Diese wären Sand blutende Wesen, die in den Sternen lebten. Weiterhin glaubten die Keshiri an die Wesen der Anderwelt. Über diese ist wenig bekannt, außer dass sie – im Gegensatz zu den Himmelsgeborenen, die "von oben" aus den Sternen kämen –, "von unten" gekommen wären. Die Glaubensstruktur der Keshiri war laut der Geologin Adari Vaal vertikal – alles Gute käme von oben und alles Böse von unten. Die Himmelsgeborenen und die Anderwelt sollen in geraumer Vorzeit in der Schöpferschlacht gegeneinander gekämpft haben.[1] Tatsächlich handelte es sich bei dieser Schlacht um die Jedi und Sith des Zweiten Großes Schismas, mit denen die Keshiri später ihre Glaubensbilder assoziierten.[6] Die laut ihren Überlieferungen auf riesigen Kristalluvaks reitenden Himmelsgeborenen hätten eine blutige Schlacht geschlagen, dabei hätten sie Sand geblutet, der später die Landmassen ihres Heimatplaneten Kesh gebildet hätte. Anschließend, nachdem sie die Schlacht gewonnen hätten, hätten sie ihre Kinder, die Uvak-reitenden Neshtovar, von den Cetajan-Bergen herabgeschickt und den Keshiri die Gesetze der Götter bringen lassen. Sie selbst hätten sich in die Sterne zurückgezogen, um von dort aus weiterhin über die Keshiri zu wachen.[1]

Ein weiterer wichtiger Glaubensaspekt der Keshiri ist der Glaube an die sogenannten Destruktoren.[4] Diese Destruktoren sollen sich alle paar Äonen – immer dann, wenn Chaos und Krieg herrschen – zurück in die Galaxis begeben, um dort heilloses Chaos anzurichten und Zivilisationen auszulöschen, aufdass in der Galaxis neue entstehen könnten.[7] Laut den Legenden der Keshiri hätten die Himmelsgeborenen Kesh in der Vergangenheit immer vor den Destruktoren beschützt,[4] doch im Jahre 41 NSY kehrten die bis Dato nur in Legenden bekannten Destruktoren tatsächlich in die Galaxis zurück und richteten Chaos an, mit dem Ziel, die Zivilisationen zu zerstören.[7] Ein weiteres Wesen in der Religion der Keshiri war der Leuchtende Tuash, eine vogelartige Kreatur, die den Frieden bringen soll.[2] Die Keshiri selbst fürchteten sich davor, die Götter zu erzürnen und waren sehr streng gegenüber Personen, welche den Göttern nicht angemessen huldigten. Sie glaubten, dass selbst das Gerede über Theorien zur Entstehung der Landmassen, die nicht den Überlieferungen entsprachen, dazu führen könnte, dass der komplette Planet in ein Loch stürzte und "nach unten" in die Anderwelt gelangte.[1]

Regierung und Politik

In ihrer Vorzeit wurden die Keshiri von den Neshtovar regiert. Die Neshtovar hielten sich für die Nachfahren der Boten der Götter, die einst das Gesetz der Keshiri von den Cetajan-Bergen zu den Keshiri gebracht haben. Es war einzig und allein den Neshtovar erlaubt, auf Uvaks zu fliegen, und die Frau eines Neshtovari genoss politischen Schutz. Als jedoch die Sith auf den Planeten gekommen waren, wurde das Regierungssystem der Keshiri vollkommen umstrukturiert. Die Sith gründeten den sogenannten Zirkel der Lords. Seinen Sitz hatte der Zirkel der Lords im Tahv-Kapitol, und geführt wurde er von einem Großlord. Der Großlord war stets die höchste Instanz und ihm allein oblag die vollkommene Entscheidungsgewalt, selbst wenn die Mehrheit des Zirkels für etwas Anderes stimmte als der Großlord. Weiterhin saßen gewöhnlicherweise sieben Hochlords und einige weitere Lords im Zirkel. Der Zirkel bestand sowohl aus Keshiri als auch aus Menschen und beherbergte Männer und Frauen gleicherseits. Der Zirkel der Lords war nach der Abschaffung der Neshtovar für Keshs Regierung zuständig, wobei der Zirkel im Laufe der Jahre verschieden viele Mitglieder hatte und häufig umstrukturiert wurde.

Gesetze und Anordnungen

Im Laufe der Jahre setzten die Keshiri immer wieder neue Gesetzte ein und schafften alte ab. Die meisten dieser Gesetze waren kulturell bedingt und in puncto Kultur und Religion machten die Keshiri nur selten ausnahmen – aber zuweilen konnte es vorkommen. Folgend eine Liste von eigens verfassten Beispielen.

  • Alle Angehörigen eines Neshtovari werden mit dessen Ableben hingerichtet, ebenso sein Uvak. Die Besitztümer werden den zuständigen Neshtovar übergeben. (Dieses Gesetz wurde später abgeschafft.)
  • Die Frau und Witwe eines Neshtovari genießt vollkommenen politischen Schutz. Sie darf die Besitztümer des Ehepartners behalten, einschließlich des herrenlosen Uvaks. Wer sie im Rahmen eines Aufstands tötet oder bewusst ermordet, muss mit einer harten Strafe der Obrigkeiten rechnen. (Dieses Gesetz wurde mit der Abschaffung des ersten kulturell bedingten Gesetztes neu eingesetzt.)
  • Demonstrationen sind gut für die Ordnung und nicht nur legal, sondern sogar erwünscht. Demonstrationen und Aufstände, bei denen allerdings ein unter Schutz stehender Bürger von Kesh getötet oder so schwer verletzt wird, dass er seinen Verletzungen erliegt, werden sofort zerschlagen und der Mörder hat sich vor den hiesigen Obrigkeiten für seine Taten zu verantworten.
  • Kesh wurde von den Himmelsgeborenen geschaffen. Nichts von Kesh kann erneuert werden. Die Himmelsgeborenen und die Protektoren sind die allwissenden Götter. Wer sie erzürnt oder Ketzerei und Häresie betreibt, muss sich vor den Göttern persönlich verantworten.
  • Die Sith sind die Himmelsgeborenen und die Protektoren. Wer sich ihrem Willen widersetzt oder über sie richtet, wird von ihnen nach Ermessen des betroffenen Sith bestraft. (Dieses Gesetz wurde mit der Ankunft der Sith eingeführt. Genau genommen ist es allerdings mehr eine von den Keshiri eingeführte Selbstverständlichkeit, als ein niedergeschriebenes Gesetz.)

Sprache

Die Keshiri sprechen eine Sprache, die den selben Namen wie ihre Spezies hat: Keshiri. Dieses Keshiri wurde bis zum Jahre 44 NSY nur auf Kesh gesprochen und ist daher nicht weit verbreitet in der Galaxis. Nur wenig ist über die Sprache bekannt. Die Keshiri sprachen sie bereits vor der Ankunft der Sith auf ihrem Planeten, und seitdem haben einige Menschen diese Sprache gelernt; darunter Sith-Lady Vestara Khai und Sith-Schwert Gavar Khai. Als Vestara in Gefangenschaft von Jedi-Großmeister Luke Skywalker war und ihr Vater sie sehen durfte, sprachen die beiden in Keshiri miteinander, damit Luke sie nicht verstand. Nicht einmal C-3PO, Lukes Protokolldroide, konnte die Sprache einwandfrei übersetzen. Ein bekanntes Wort ist Criik, das keine genaue Bedeutung hat und lediglich einen Fluch darstellt, ähnlich wie „Mist“ und „Verdammt“ auf Basic.

Militär und Technologie

Uvak

Ein Uvak – das Fortbewegungsmittel der Keshiri.

Die Keshiri selbst verfügten über nicht allzu gute und neuere Technologie, da sie sich in all den Jahrtausenden, die sie in Abgeschiedenheit auf Kesh verbrachten, nicht an die technologischen Standards der restlichen Galaxis anpassen konnten. Das einzige Fortbewegungsmittel, dass die Keshiri besaßen, waren die vogelähnlichen Uvaks. Die Uvaks waren häufig bis zu dreimal so groß wie der Reiter, konnten eine große Last tragen und lange Strecken fliegen. Der Nachteil an den Uvaks war allerdings, dass die Keshiri mit ihnen nicht das Meer überqueren konnten, da es dort nicht genügend Inseln gab, auf denen die Uvaks hätten Rast machen können. Selbstverständlich verfügten die Keshiri allerdings über hölzerne Transportkarren. Aber wenn die Keshiri in etwas besonders gut waren, dann in der Herstellung und dem Designen von Waffen. Nicht nur die Lichtschwerter der Sith wurden im Laufe der Jahre verbessert, sondern die Keshiri entwickelten auch eine Menge eigener und neuer Waffen. Weil die Keshiri alles Schöne liebten und sehr gut mit Glas umgehen konnten, entwickelten sie mit der Zeit die Shikkar-Glasdolche. Die Besonderheit dieser Dolche war es, dass die Klinge im Körper des Opfers abbrach und in den Organen stecken blieb. Dies versicherte in den meisten Fällen, dass das Opfer auch starb, wenn es seinen Angreifer noch ausschalten konnte.

Ein Durchbruch gelang den Keshiri mithilfe der Sith im Jahre 2975 VSY. Es gelang ihnen, die sogenannten Aufsteigenden Glocken zu bauen. Aufsteigende Glocken waren mit Gas gefüllte, ballonartige Gebilde, an denen eine Plattform angebracht war, auf der sich die Besatzung aufhielt und die Transportmittel gelagert wurden. Dann wurden zwei Uvaks an die Seiten geschnallt – jeweils einer pro Seite –, die die Aufsteigenden Glocken in die Luft trugen. Im Gegensatz zu den vorher erwähnten Reisen ohne Plattform und lediglich mit einem Uvak war es so möglich, dass die Uvaks während Flugs gefüttert werden konnten. Die Besatzung musste also aus einem Uvakpfleger bestehen, einem Kapitän, einem Steuermann und einer Verteidigungsmannschaft. Dann war es auch möglich, mit den Luftschiffen die großen Ozeane zu überqueren und nach Alanciar zu gelangen.

Nichtsdestoweniger bot Kesh nicht genügend Rohstoffe, im ein Raumschiff herzustellen. Dies änderte sich, als im Jahre 41 NSY die Sith-Meditationssphäre Schiff nach Kesh kam, auf der Suche nach Sith. Schiff verfügte über ein eigenes Bewusstsein und konnte die Sith und Keshiri nicht nur in Kampf- und Machtfähigkeiten unterrichten, sondern ihnen auch dabei helfen, Schiffe zu kapern, um somit eine funktionstüchtige Raumflotte zu bilden, die gegen die Jedi in den Krieg ziehen konnte.

Die Militärs der Sith ordneten sich einer strengen Rangordnung unter, die nur wenige Sith und Keshiri unbefugt zu missachten drohten. Vor dem Jahre 40 NSY gab es im Vergessenen Stamm nur sehr selten militärische Ränge. Es gab lediglich die üblichen Sith-Ränge, wobei es bei denen selten war, dass ein machtsensitiver Keshiri hoch aufstieg – wenn es einer tat, dann war er wirklich gut. Nach der Bildung einer Raumflotte wurden jedoch militärische Ränge eingeführt. Folgende Ränge sind bekannt und von oben nach unten in absteigender Reihenfolge angegeben.

  • Großlord – Der Großlord war der höchste Posten der Sith. Von ihm gab es stets nur einen, der die höchste Befehlsgewalt über alle Sith innehatte und auch der Führer des Zirkels der Lords war.
  • Hochlord – Die Hochlords waren nach dem Großlord die höchsten Sith und hatten meist einen Sitz im hohen Zirkel inne. Häufig wurden sie dazu eingesetzt, Flotten oder Streitkräfte zu kommandieren.
  • Lord – Der Sith-Lord war ein typischer Lord, wie es bei jedem Orden der Sith der Fall war. Er stand unter den Hochlords und hatte ebenfalls die Chance auf einen Platz im hohen Zirkel der Lords.
  • Sith-Meister – Der Sith-Meister selbst kam noch vor dem Rang des Sith-Schwertes und hatte somit einen hohen Posten inne – jedoch nicht allzu viel Befehlsgewalt, denn der Titel ist praktisch mehr der eines Kriegers als eine Kommandeurs.
  • Schwert – Für viele Sith war es eine Ehre, den Rang eines Schwertes tragen zu dürfen, denn damit wurden sowohl die Klugheit als auch die Macht und Kampffertigkeit des Sith ausgezeichnet.
  • Schüler – Als Schüler wurden jene Sith bezeichnet, die von einem anderen Sith im Range eines Schwertes oder höher als Schüler aufgenommen wurden. Für viele jüngere Sith war dies eine große Ehre, vor allem, wenn sie von einem Lord oder gar Hochlord angenommen wurden.
  • Tyro – Die Tyros waren eine eher niedrig gestellte Gesellschaft der Sith, ein Rang vor dem Schüler, der allerdings noch nicht als Auszubildender angesehen wurde. Den Rang eines Tyros hatten viele der jungen Sith inne.


  • Admiral – Der Admiral war einer der neu eingeführten Ränge und kommandierte meist eine eigene Flotte. Dieser Posten wurde so gut wie immer von einem Hochlord ausgeübt, manchmal erhielten aber auch niedrigere Positionen den Rang eines Admirals.
  • Captain – Der Captain war ebenfalls einer der neu eingeführten Ränge in der Flotte. Je nach Stellung kommandierte er entweder eine Flotte oder ein eigenes Schiff. Zu Land war Captain der höchste Rang, sofern keine Sith-Lords anwesend waren, die selbstverständlich höher standen.
  • Präfekt – Als Präfekten galten die Anführer der Sicherheitskräfte der Sith. Wie zum Beispiel die Tahv-Sicherheitskräfte gab es diese Sicherheitskräfte in den meisten Städten. Des Weiteren hielt ein Präfekt im Militär häufig auch automatisch den Rang eines Captains inne.

Bekannte Individuen

Captain Chegg

Captain Chegg

Sarasu

Sarasu Taalon

Adari Vaal

Adari Vall

  • Izri Dazh – Izri Dazh war im Jahre 5000 VSY der höchste Neshtovari der Keshiri. Er war de Facto der Staatspräsident von Keshtah. Allerdings wurden die Neshtovar kurz darauf abgesetzt und Izri hatte nicht mehr viel zu sagen.
  • Eulyn – Eulyn war die Mutter von Adari Vaal. Als Adari zur Ketzerin erklärt wurde, schickte Adari sie und ihre beiden Söhnen zu einem Verwandten, damit sie nicht versehentlich zwischen die Angriffe geriet.
  • Leeha Faal – Leeha Faal war die persönliche Assistentin Sarasu Taalons und befehligte während seiner Abwesenheit dessen Flotte. Sie starb ebenfalls im Jahre 44 NSY, als sie in den See der Erscheinungen stürzte.
  • Ori Garran – Ori Garran war ein Müller, der im Keshiri-Ackerland eine Mühle besaß und seine Söhne in den Unterricht der Geologin Adari Vaal schickte.
  • Gorem – Gorem war ein kräftiger Keshiri, der die Sith dabei unterstützte, die abgestürzte Omen zu sichern. Dabei kam er versehentlich mit dem Stoff Cyansilikat in Berührung. Gorem starb daran.
  • Jogan Halder – Jogan Halder war ein männlicher Keshiri des Kontinents Alanciar. Er hatte eine Affäre mit Quarra Thayn und war ein starker Unterstützer der Sith, als diese nach Alanciar kamen.
  • Tilden Kaah – Tilden Kaah war Seelah Korsins persönlicher Diener. Mit Adari Vaal plante er allerdings eine Revolte gegen die Sith, die letztendlich scheiterte. Tilden lebte weiterhin unter der Herrschaft der Sith.
  • Korelei – Korelei war eine Sith-Lady des Vergessenen Stammes, die im Jahre 44 NSY am Angriff auf Coruscant beteiligt war. Auch sie konnte Abeloth nicht zufriedenstellen und wurde von dieser ermordet.
  • Muura – Muura war die persönliche Dienerin Vestara Khais. Als Vestara Khai dazu auserkoren wurde, zur Sith-Schülerin ausgebildet zu werden, wurde sie entlassen und durfte fortan ihre eigenen Wege gehen.
  • Ahri Raas – Ahri Raas war ein junger Keshiri-Sith, der gut mit Vestara Khai befreundet war. Während des Angriffs auf die Jedi im Schlund wurde er von Ben Skywalker getötet.
  • Sashal – Sashal war eine Sith-Lady des Vergessenen Stammes, die am Angriff auf Coruscant beteiligt war. Sie war zwar sehr zierlich, wurde aber aufgrund ihrer Intelligent in den Zirkel der Lords erhoben, was für Keshiri eine besondere Ehre war.
  • Squab – Squab war der persönliche Diener Korsin Bentados. Als sich der Stamm im Jahre 2975 VSY in mehrere Parteien spaltete, schloss er sich Edell Vrai an und tötete Bentado.
  • Sarasu Taalon – Sarasu Taalon war ein Sith-Hochlord, Mitglied des Zirkel der Lords und einer der wichtigsten Anführer des Krieges gegen die Jedi und die Galaktische Föderation Freier Allianzen. Er wurde von Vestara Khai getötet.
  • Quarra Thayn – Sie war eine der wenigen machtsensitiven Keshiri des Kontinents Alanciar. Sie hatte eine Affäre mit dem Keshiri Jogan Halder und vertrat Adari Vaals Einstellung, dass die Sith böse seien und nur Unglück brächten.
  • Adari Vaal – Adari Vaal war Geologin und persönliche Vertraute Großlord Yaru Korsins, bis sie im Jahre 4980 VSY zu der Erkenntnis gelangte, dass die Sith böse seien, weshalb sie eine Revolte durchführte und anschließend als einzige Keshiri jemals zuvor nach Alanciar floh.
  • Finn Vaal – Finn Vaal war der Sohn Adari Vaals. Im Alter von dreizehn Jahre bestand er darauf, sich einem Bergarbeitertrupp der Sith anzuschließen. Als ein Baugerüst einstürzte, kam er dabei ums Leben.
  • Tona Vaal – Tona Vaal war der ältere Sohn Adari Vaals. Auch Finn kam früh ums Leben, als er seine Mutter im Jahre 2975 VSY bei der Revolte gegen die Sith unterstütze und dabei von Nida Korsin ausgenutzt und getötet wurde.
  • Zhari Vaal – Er war der Mann Adaris. 5000 VSY kam der Nesthovari ums Leben, als sein Uvak, Nink, ihn über den Ozeanen Keshs abwarf.
  • Wertram – Wertram war ein Keshiri-Schneider aus Tahv. Seine Tochter besuchte den Unterricht der Geologin Adari Vaal, allerdings entschied sich Wertram, seine Tochter von Adari fernzuhalten, als diese als Häretikerin infrage gestellt wurde.
  • Ivaar Workan – Ivaar Workan war ein Sith-Hochlord des Vergessenen Stammes. Er war einer der Kommandeure, die den Angriff auf Coruscant durchführten, wobei ihm die Eroberung sogar gelang. Allerdings wurde er während der Rückeroberung von Luke Skywalker getötet.

Hinter den Kulissen

„There are always challenges in writing aliens from their own point of view -- and keeping things smooth. You don't want to write, 'Say, Al -- your skin is looking particularly purple today!' But they're fun. We haven't seen the last of the Keshiri ...“
— John Jackson Miller (Quelle)
  • Die typisch kurzen Keshiri-Namen wurden bereits im Roman Omen festgelegt, weshalb sich Miller sowohl in seiner Romanreihe als auch in seinen Comics daran halten musste. Außerdem achtete er bei den Namen der Keshiri sehr darauf, sie nicht zu irdisch klingen zu lassen, weshalb er auch Adari Vaals Namen mehrmals veränderte, bis er sich für einen entschieden hat.[8]
  • Bei der Arbeit an der Begegnung der Keshiri und Sith hat Miller sich über die Mayflower-Pilgerer informiert und Bezüge zu diesen hergestellt. Die Mayflower war ein Segelschiff, auf dem die ersten englischen Siedler nach Amerika fuhren. Wie die Keshiri, zeigten die Amerikaner den Engländern gegenüber ebenfalls weder Feindseligkeit, noch hießen sie sie willkommen. Des Weiteren stellte Miller auch Bezüge zur Steinzeit da. Obwohl man die riesigen Städte der Keshiri wohl kaum mit der Steinzeit vergleichen kann, waren die Keshiri mit den Sith verglichen jedoch bloß ein winziges, abgelegenes und vollkommen unzivilisiertes Volk ohne nennenswerte Technologie und anderen fortschrittlichen Errungenschaften.[8]
  • Die Keshiri waren für Miller die perfekte Möglichkeit, einen Streit zwischen den Sith zu sähen. Einige von diesen rebellieren im Laufe der Romane gegen die Versklavung der menschlichen Spezies und verlangen, dass nur Keshiri die Drecksarbeit erledigen sollten.[9][10]
  • Beim Schreiben der ersten sechs Romane hat Miller immer die Idee, dass die Keshiri auf dem Kontinent Keshtah nicht die einzigen auf dem Planeten sein konnten, immer im Hinterkopf behalten. Auch wollte er unbedingt noch das Geheimnis um den nebeligen und stürmischen Ozean lüften, was sich wohl noch in ihm verbergen mag. Dafür bekam er letztendlich in seinem letzten Roman Pandämonium die Chance. Allerdings entschied er sich in diesem Fall dafür, dass sich Keshiri auf dem sogenannten Kontinent Alanciar über die Anwesenheit der Sith bewusst sein sollen. Während also die Sith nach der Entdeckung von Yaru Korsins Testament 25 Jahre Zeit haben, sich auf den neuen Kontinent vorzubereiten, haben die Alanciari dank der Warnung durch Adari Vaal ganze 2000 Jahre Zeit. Die Alanciari wollte Miller zu einem kriegerischen Volk machen, im Hintergrund aber auch nicht die Liebesbeziehung zwischen Jogan Halder und Quarra Thayn aus den Augen verlieren. Dabei machte er aus Quarra eine Art Spiegel von Adari, da Quarra den Neuankömmlingen gegenüber ebenso misstrauisch wie Adari ist. Des Weiteren führte Miller mit den Alanciari zwei weitere Besonderheiten ein: Erstens können die Alanciari Basic, die Sprache der Sith, sprechen. Damit wollte Miller verhindern, dass neue Sprachprobleme ähnlich den in Die Himmelsgeborenen auftreten. Zweitens führt er mit Quarra Thayn die erste machtsensitive Keshiri der Reihe ein.[11]
  • Bevor Miller für LucasBooks arbeitete, schrieb er an einem letztlich abgesagten Star Trek E-Book mit dem Titel "Starfleet Corps of Engineers". In dem E-Book wollte Miller eine ähnliche Idee niederschreiben, denn es sollte sich unter anderem um einen abgelegenen und sehr primitiven Planeten handeln. Als das E-Book abgesagt wurde, arbeitete er an dieser Idee und führte sie als Alanciar schließlich in seiner Der Vergessene Stamm der Sith-Reihe ein.[11]
  • Nach dieser Reihe führte Miller die Geschichte der Keshiri in einer fünfteiligen Comicreihe mit dem Titel Lost Tribe of the Sith – Spiral fort. Diese Comicreihe gab ihm die Möglichkeit, die Kultur der Keshiri um einiges auszubauen, wobei es ihm vor allem um die Legende der Protektoren und Destruktoren geht. Im zweiten Comicband führt er die sogenannten Verdammten ein, die allesamt Jedi sind und wie die Sith über Kesh abstürzen. Schließlich treffen diese beiden Parteien aufeinander und dieses Aufeinandertreffen nutzt Miller, um die Protektoren mit der Hellen, und die Destruktoren mit der Dunklen Seite der Macht zu assoziieren. Nichtsdestoweniger leben die Keshiri weiterhin unter der Knute der Sith. Miller legt den Keshiri folgende Einstellung in den Kopf: "Sie sind alles, was groß ist – weil sie es uns so gesagt haben!"[12][13][14]
  • Die Religion der Keshiri, in der die Diener der Himmelsgeborenen von einem hohen Berg steigen und das Gesetz zu den Keshiri bringen, erinnert in diesem Zusammenhang an das Christentum und an das Judentum. In beiden Religionen stieg auch Mose vom Berge Sinai und brachte den Israeliten die von Gott gegebenen Zehn Gebote.[1]
  • Nach der Beendigung der Das Verhängnis der Jedi-Ritter-Reihe, in deren finalem Roman Apokalypse die Sith den Krieg verlieren, wird die Geschichte der Keshiri nicht fortgesetzt. Was also nach dem Krieg mit ihnen auf Kesh geschieht, ist bisher unbekannt.[7]

Siehe auch

Quellen

Einzelnachweise

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