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Legends-30px30px-Ära-Aufstieg

Kibh Jeen war ein Dunkler Jedi und früherer Padawan des Jedi-Meisters Qornah. Auf dem Planeten Almas verfiel er während eines Aufenthalts mit seinem Meister durch die Einflüsse der Sith-Festung Darth Rivans der Dunklen Seite der Macht und tötete Qornah. Die anschließenden sieben Jahre seines Lebens bis hin zu seinem Tod durch die Jedi gingen als der Dark Jedi Conflict in die Geschichte ein.

Biografie

Fall zur Dunklen Seite

Kibh Jeen wurde rund 200 Jahre vor der Schlacht von Yavin zu einem Jedi ausgebildet und von Qornah als dessen Padawan angenommen, um wie dieser zu einem Jedi-Gesandten trainiert zu werden. Im Jahr 188 VSY erkannte eine Gruppe von Jedi, die ins Cularin-System gereist war, die Präsenz der Dunklen Seite auf Almas, die von der schwarzen Festung des Sith-Lords Darth Rivan ausging. Noch im gleichen Jahr schickte der Hohe Rat der Jedi den Jedi-Meister Qornah und Kibh Jeen, der zu dieser Zeit dessen Padawan war, auf den Planeten, um die Umstände zu untersuchen. Sie reisten mit einem Shuttle, das Kibh Jeens Meister steuerte, und landeten in der Nähe der Festung. Viele Kolonisten waren zu dieser Zeit in dem System unterwegs, was ein Grund für die Dringlichkeit ihrer Mission war.

Sobald sie ihr Shuttle verließen und sich der Festung näherten, vernahm Kibh flüsternde Stimmen, die ihn in ihrer manipulativen Macht fesselten, während sein Meister nichts dergleichen feststellte. Noch während Qornah die Festung von der Ferne aus mit der Macht zu studieren begann, tötete der Padawan seinen Meister hinterrücks mit dem Lichtschwert, vollkommen von der Dunklen Seite vereinnahmt und den Verlockungen der Stimmen ergeben. Daraufhin ließ er den toten Körper desineressiert zurück und setzte seinen Weg in Richtung der Festung fort, wo er spurlos verschwand, sodass das Suchteam, das wenige Monate später ausgesandt wurde, ihn nicht finden konnte. Noch bevor das Team erreichte, hatte er einen Weg in die Festung gefunden und viel verbotenes Wissen darin finden können, das er über Monate gesammelt hatte. Anschließend war er mit dem Shuttle seines Meisters aufgebrochen, wo die Spur, die das Team später zurückverfolgte, endete.

Krieg gegen den Orden

Über die folgende Zeit durchsuchte Kibh Jeen das Cularin-System nach potentiellen Gefolgsleuten, die geeignete Werkzeuge abgeben würden, und fand bald eine Gruppe von Piraten im Asteroidengürtel. Es war für ihn ein Leichtes, diese mit seiner angereicherten Macht zu beherrschen, und mit der Hilfe dieser neuen Sklaven fand er weitere, die ihm dienten. Somit begann die Erschaffung von Kibh Jeens eigener Armee. Mit dieser im Rücken richtete er im gesamten System Chaos und Verwüstung an, schließlich ließ er seiner ununterdrückten Wut auf Genarius freien Lauf und erprobte seine Macht mit der Zerstörung der Städte Nub Saar und Conkesta. Tausende von Einwohnern fielen seinen Anschlägen zum Opfer. Diese und weitere Anschläge Kibh Jeens waren Teil dessen, was als Dunkle-Jedi-Konflikt bekannt wurde und zu den blutigsten Ereignissen in der Geschichte des Cularin-Systems zählte. Er und die Piraten führten ihre Anschläge aus und tauchten dann in ihrer im Asteroidengürtel errichteten Basis unter, sodass sie nicht gefunden werden konnten.

Über die Jahre hinweg führte Kibh Jeen auf diese Weise seinen Feldzug weiter, verspürte jedoch tief in seinem Innern eine starke Verzweiflung, auch wenn er auf der anderen Seite eine große Begeisterung beim Ausmerzen seiner Kontrahenten empfand. Sein Gewissen konnte niemals gänzlich von der Dunklen Seite verzehrt werden, sich gegen diese allerdings auch nicht durchsetzen. Im Jahr 181 VSY erreichten eine namentlich unbekannte Jedi-Ritterin und ihr Padawan das System, um Kibh Jeens Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Sie mobilisierten die Einwohner des Systems sowie alle zur Verfügung stehenden Unternehmen zu ihrer Unterstützung, spürten die Piraten mit einer Armada auf und besiegten sie in der folgenden Schlacht. Kibh Jeen selbst verzichtete darauf zu flüchten, als ihm die Möglichkeit geboten war, und wurde von den Jedi in die Enge gedrängt und getötet. Bevor er starb, sagte er noch etwas in der Art, dass es niemals mehr oder weniger als zwei Sith seien.

Vermächtnis

Im Jahr 177 VSY, vier Jahre nach Kibh Jeens Tod, wurde eine Jedi-Akademie auf Almas errichtet, um das zu erreichen, was Qornah und Kibh nicht geschafft hatten - die Sith-Festung zu studieren und deren Macht zu kontrollieren. Die fürchterliche Legende, der Fall und anschließende Feldzug von Kibh Jeen ging in die Geschichte der Jedi ein und war insbesondere für die Akademie auf Almas von großer Bedeutung, wo sie sowohl während der Generation Nerra Ziveris als auch unter Lanius Qel-Bertuk allen Padawanen und Jünglingen unterrichtet wurde. Es entstand sogar nach mehreren Jahren eine Aufführung, als Drama gehalten, in welchem die Geschichte Kibh Jeens nachgestellt und regelmäßig aufgeführt wurde. Einer der Jedi-Meister nahm immer die Rolle von Kibh Jeen ein, während die Aufführung vor den jüngeren Schülern abgehalten wurde, damit diese daraus lernten und die Gefahren der Dunklen Seite verstanden.

Lanius Qel-Bertuk berichtete über Kibh Jeen und den Konflikt außerdem im Jahr 53 VSY, wobei er die niemals gänzlich geklärte Frage aufwarf, ob Kibh Jeen durch die Einwirkung der Festung zur Dunklen Seite bekehrt wurde oder ob diese schon zuvor dominant in ihm gewesen war. Außerdem blieb in seinen Augen offen, ob Kibh Jeens letzten Worte über die Regel der Zwei von Darth Bane eine Warnung oder eine Drohung darstellten. Lanius Qel-Bertuks Bericht und damit Kibh Jeens Geschichte ging in das schriftstellerische Werk von Tionne Solusar ein, welches sich mit den verschiedenen Epochen der Geschichte der Jedi befasste.

Quellen

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