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Klingson war ein Cyborg und der Erbauer und Besitzer der berüchtigten Raumstation Klingsons Mond.[2] Außerdem war er Mitglied der Cuy'val Dar, einer Gruppe von Söldnern zur Ausbildung von Spezialeinheiten der Großen Armee der Republik. Später diente er dem Imperium und wurde nach seinem beinahigen Tode zu einem Cyborg umgestaltet.[1]

Geschichte

„Auf meiner Welt müssen nur zwei Gesetze beachtet werden. Kein Organisches Wesen darf Klingsons Mond betreten! Ich behalte alles, was ich repariere!“
— Klingson (Quelle)

Klingson wurde als Mensch auf dem Planeten Sucharme geboren. Er wurde zu einem Major in den Verteidigungsstreitkräften des Grohl-Sektors, bekämpfte Piraten und beendete den Bürgerkrieg auf Ostega. Als die Handelsföderation seinen Heimatplaneten mit Kampfdroiden angriff, half er diese zu bekämpfen und wurde Mitglied der Grohl-Befreiungsfront.[1]

Später wurde Klingson von Jango Fett angeheuert, um als Mitglied der Cuy'val Dar ARC-Soldaten und eine Kompanie Republik-Kommandos auf Kamino auszubilden. Nachdem er acht Jahre auf der Wasserwelt zugebracht hatte, entschied er sich dazu, als Offizier in der Großen Armee der Republik zu dienen und den Droiden weiteren Schaden zuzufügen. Unter anderem nahm er an den Schlachten auf Sluis Van und Praesitlyn teil.[1]

Nach dem Ende der Klonkriege wurde Klingson zu einem Captain in der Imperialen Armee. Er war ein überzeugter Unterstützer der Neuen Ordnung, weil der Imperium hart gegen die Droidenarmeen vorgegangen war. Er wurde, zusammen mit einer Einheit Sturmtruppen zurück zu seiner Heimatwelt geschickt, um dort als Beweis seiner Loyalität die Regierungsführer zu eliminieren und den Planeten unter die Kontrolle des Imperiums zu bringen. Als Klingson diesen Befehl infrage stellte, wurde er von seinen Truppen niedergeschossen.[1]

Obwohl er von Blasterbolzen durchdrungen worden war, konnte er von der Grohl-Berfreiungsfront gerettet und in einem Bacta-Tank geheilt werden.[1]

Daraufhin wurde nahezu sein gesamter Körper durch kybernetische Teile ersetzt – viele waren Teile alter Superkampfdroiden. Weil er danach Lebewesen gegenüber extrem misstrauisch war, beschloss er, eine Raumstation zu bauen und sich nur noch mit Droiden zu umgeben. Er benutzte die orbitalen Schiffswerften von Ostega, um diese Station aus zurückgelassenen Kriegsschiffen der Konföderation unabhängiger Systeme anzufertigen. Danach sprang er mit ihr in den Hyperraum, weg vom Grohl-Sektor.[1] Die Station, die sich Klingsons Mond nannte, wurde schnell zu einer Legende für herrenlose Droiden, die hier immer eine Bleibe fanden. Mechanische Individuen waren auf Klingsons Mond immer willkommen, wohingegen es keinem Organischen gestattet wurde, die Station zu betreten. Auch galt bei Klingson die Regel, dass er alles behielt, was er reparierte.[2]

Einige Zeit nach der Schlacht von Hoth fand Luke Skywalker die Überreste eines imperialen Kriegsdroiden. Er brachte ihn auf Klingsons Mond, damit ihn Klingson analysierte. Da er jedoch die Station nicht betreten durfte, begleiteten R2-D2 und C-3PO das Droidenwrack. Als Klingson erfuhr, dass die beiden Droiden lieber zu ihrem Meister zurückkehren wollten, als auf Klingsons Mond zu bleiben, konnte er dies kaum glauben, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass Droiden in der Gesellschaft von Menschen glücklich sein konnten. Daher beorderte er die beiden Droiden zu sich. Auf dem Weg dorthin deckte der Astromechdroide eine Verschwörung der Droiden gegen Klingson auf. Die unzufriedenen Droiden empfanden es als beschämend, von einem Wesen regiert zu werden, das zur Hälfte organisch war.[3]

Z-X3, ein imperialer Prototyp eines Kampfdroiden, führte die Bewegung gegen den Cyborg an. Er plante nämlich, sich mit Klingsons Mond dem Imperium anzuschließen. Die von Skywalker überbrachten Überreste des Kampfdroiden lieferten Z-X3 die letzten Teile, die er benötigte, um eine eigene Kampfmaschine fertigstellen zu können, mit der er die Station übernehmen wollte. Wegen der Ankunft der Rebellendroiden fühlte sich Z-X3 zum Handeln genötigt. Er verfolgte die beiden bis zur Kommandozentrale, wo er den vermeintlichen Klingson tötete. Im weiteren Verlauf der Revolte trieb Z-X3 Skywalkers Droiden vor dem Eingang zu einer Schmelzanlage in die Enge. R2-D2 zog C-3PO mit sich in den riesigen Schmelzofen, doch sie wurden von Klingson mit Magnetgreifern gerettet. R2-D2 hatte sich in den Abgrund gestürzt, weil er bemerkt hatte, dass die Greifer aktiviert worden waren. Nun erfuhren sie von Klingson, dass er Z-X3 lediglich einen Droiden-Doppelgänger von sich hatte auslöschen lassen[3].

Klingson hatte die Revolte lange vorausgesehen und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Er hatte die meisten der Droiden so umprogrammiert, dass sie ihm und nicht Z-X3 gehorchten. Darüber hinaus hatte er eine eigene Kriegsmaschine gebaut. So gelang es ihm, den Aufstand niederzuschlagen. Den Verlust an Droiden, der mit seinem Sieg einherging, bedauerte er jedoch zutiefst. Diese Affäre vertiefte zudem seinen Hass auf Lebewesen, denn ohne das Imperium wäre die Revolte gar nicht möglich gewesen.[3]

Nach dem Zusammentreffen mit den Rebellendroiden zog sich Klingson mit seiner Raumstation in die Weiten der Galaxis zurück. Was danach mit der Station oder Klingson selbst geschah, ist nicht bekannt.[1]

Hinter den Kulissen

In der englischen Version wird sowohl die Raumstation als auch der Cyborg als Kligson bezeichnet.

Quellen

Einzelnachweise

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