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„Wisset, dass mein Segen mit euch geht.“
— Kolovish gibt ihren Segen (Quelle)

Kolovish, auch Matriarchin genannt, war eine weibliche Twi'lek, die zur Zeit des Kalten Krieges auf Tython lebte. Sie war eine Gründerin und Bewohnerin des illegalen Dorfes Kalikori.

Biografie

Über Kolovishs Vergangenheit ist wenig bekannt. Als sie in einem Auffanglager für Flüchtlinge arbeitete, die aus Ryloth stammten - dem versklavten Heimatplaneten der Twi'lek - fand Kolovish schnell Anhänger, die ihren Geschichten über alte Texten lauschten, welche die Matriarchin auf einer fremden Welt entdeckt hatte. Diese Texte redeten von einem einfachen Leben, Ergebenheit gegenüber der Familie und dem Glauben an eine spirituelle Mutter. Während sich manche Twi'lek der Matriarchin freudig anschlossen, sahen andere in ihr eine Kultführerin, welche die Verzweiflung der Flüchtlinge ausnutzte.[2] Gemeinsam mit ihren Anhängern, welche sich selbst als Pilger bezeichneten, verließ Kolovish das Flüchtlingslager und reiste von einer Twi'lek-Siedlung zur nächsten. Die Anzahl der Pilger wuchs, doch überall wurden sie weggeschickt. Erst nach Jahren der Wanderung flohen die Twi'lek-Pilger in den Hyperraum und erreichten schließlich Tython.[2]

Die ebenfalls erst kürzlich eingetroffenen Jedi staunten nicht schlecht darüber, dass die Pilger einfach so über den alten Heimatplaneten der Jedi gestolpert waren. Kolovish selbst sah diese Tatsache aber als Wink des Schicksals an.[2] Um auf Tython zu bleiben, stellte Kolovish einen Antrag an die Galaktische Republik, welcher es ihnen erlauben solle, sich auf dem Planeten endgültig niederzulassen. Allerdings wurde der Antrag vom Senat abgelehnt. Trotz des Verbotes entschlossen sich die Twi'lek-Siedler dafür ein Lager nahe Tythosgrat zu errichten. Die Pilger gaben ihr Bestes um sich in dem illegalen Kalikori-Dorf einzurichten und bauten eine Gemeinde auf, welche neue Traditionen ins Leben rief.[2]

Mit der Zeit wurde aus dem Lager ein Dorf. Es wurde Kalikori getauft, was so viel bedeutet wie „Der Anfang“. Nachdem mehr Pilger angereist kamen wurde das Dorf immer weiter ausgebaut. Es entstanden eine Bewässerungsanlage und einige Felder. Was die Bewohner von Kalikori nicht wussten, war dass sich ihre Felder auf dem Territorium einiger einheimischen Fleischräuber befanden. Eines Tages wurden das Dorf von den primitiven, blutrünstigen Einheimischen angegriffen und sie bildeten eine Wach-Abwehr, die das Dorf von nun an schützen sollte. Es entstand mit der Zeit ein blutiger Konflikt zwischen den Twi'lek und den Fleischräubern. Da das Dorf keine Zulassung hatte konnten die Jedi ihnen nicht helfen und mussten tatenlos zusehen.[3]

Viele der Padawane und jungen Jedi besuchten das Dorf oft, um den Segen der sogenannten Matriarchin zu erhalten oder dem Dorf insgeheim in dem Konflikt zu helfen. Nach einiger Zeit zog sich Kolovish zurück um im Gebirge die Zeremonie der tausend Stufen zu begehen, für die Yuleph Phan versuchte junge Bewohner und Padawane zu begeistern. Die Zeremonie wurde bereits auf Ryloth praktiziert - Junge Lehrlinge erklimmen eine hohe Treppe und entzünden Fackeln, um später bei der Matriarchin (in diesem Falle Kolovish) um Rat zu bitten und ihren Segen zu erhalten.[1]

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 The Old Republic (Nebenquest: „Pfad der tausend Schritte“ (Republik) auf dem Planeten/Schiff Tython)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 The Old Republic (Kodexeintrag: Twi'lek Pilger)
  3. The Old Republic (Kodexeintrag: Dorf Kalikori)
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