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Die Fregatten der Lanzen-Klasse, auch Lanzen-Fregatten oder kurz Lanzen genannt, waren kleine, aber schlagkräftige Raumschiffe, die für den Einsatz gegen Sternjäger gedacht waren. Sie wurden vom Galaktischen Imperium nach dem von Ein-Personen-Jägern der Rebellen-Allianz ausgeführten Angriff auf den Todesstern bei Yavin IV konzipiert.

Beschreibung

Mit einer Besatzung von 850 Crewmitgliedern und einer Länge von 250 Metern zählte die Lanzen-Klasse-Fregatte zwar nicht zu den furchteinflößendsten, aber aufgrund der 20 Vierlingslaser-Geschütztürme und der hochmodernen Zielcomputertechnik sicherlich zu den am effektivsten gegen feindliche Jäger einsetzbaren Schiffen der Flotte des Imperiums. Darüber hinaus verfügte eine Lanzen-Klasse-Fregatte über einen kleinen Hangarbereich, in dem maximal zwei Shuttles Platz fanden.

Die Lanzen-Klasse-Fregatte war weder mit Ionenkanonen noch Turbolasern oder Protonentorpedowerfern bestückt, da es sich bei ihr um eine reine Antijägerfregatte handelte. Für den Kampf gegen Großkampfschiffe war sie absolut ungeeignet, konnten aber gegen militärische Frachter eingesetzt werden und größere Einheiten beim Schwächen von Abwehrsystemen unterstützen.

Einsatz

Nachdem der Todesstern vernichtet wurde, analysierte das Imperium den Angriff. Trotz der massiven Bewaffnung der Kampfstation erwiesen sich die Turbolasergeschütze zur Abwehr von Jägern als völlig ungeeignet. Die Manövrierfähigkeit der Jäger ermöglichte es ihnen, dem Sperrfeuer auszuweichen und den Zielschacht anzufliegen. Lediglich mit Hilfe von TIE-Jägern und Vaders TIE-X1 konnten die ersten beiden Angriffe auf den Schacht vereitelt werden.

Lancer frigate

Eine Lanzen-Klasse-Fregatte

Auch die Sternzerstörer der Exekutor-, Imperium- und Sieges-Klasse waren anfällig für Jägerangriffe. Sobald die Jäger das Sperrfeuer der Sternzerstörer überwunden hatten, konnten sie nahe an der Außenhülle der Schiffe nach und nach die Geschütze zerstören.

Das Imperium erkannte, dass es keine Möglichkeit hatte, dieser Bedrohung Herr zu werden, ohne sämtliche seiner Sternzerstörer massiv umzurüsten. Bei geschätzten 25.000 gebauten Sternzerstörern wäre dies nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr zeitaufwendig gewesen.

Die Lanzen-Klasse-Fregatte konnte mit ihren 20 Vierfachlasern dieses Problem lösen. Die schnelle Zielerfassung und die rapide Anpassung der Geschütze konnte selbst flinke A-Flügler abfangen, bevor er nahe an sein Ziel herankam. Die Lanzen-Klasse-Schiffe flankierten die Sternzerstörer und sorgten somit für ein effektives Deckungsfeuer, während die Sternzerstörer den Fregatten Deckung gaben.

Wie jedes größeres Schiff waren auch die Fregatten der Lanzen-Klasse gegen massiven Beschuss mit Torpedos anfällig. Corran Horn zerstörte eine aufgetauchte Fregatte, indem er beteiligte Y-Flügler ihre Torpedos auf ihn abfeuern lies und sich der Fregatte näherte. Sein Astromech Pfeifer addierte, bzw. subtrahierte seinen Steuerungsmanövern Werte von zehn bis 20 % und konnte somit das Abwehrfeuer umgehen. Als er nahe genug an der Fregatte heran war, umrundete er das Schiff sehr schnell und die trägeren Torpedos vernichteten das imperiale Schiff.

Das größte Problem der Lanzen-Klasse-Fregatte waren die extrem hohen Kosten im Vergleich zu ihren Nutzungsmöglichkeiten. Ein Schiff der Lanzen-Klasse kostete fast ebenso viel wie ein schwerer Kampfkreuzer, aber bot nur die Möglichkeit, sie gegen feindliche Jäger einzusetzen. Gegen überlegene Großkampfschiffe war die Fregatte machtlos, und das Imperium hatte nicht die Mittel, jede Lanzen-Klasse-Fregatte mit einer Eskorte aus Kreuzern zu versehen. So kam es dazu, dass diese Fregatten meist Angriffsmissionen gegen Jäger-Basen der Rebellen flogen, bei denen nicht mit feindlichen Großkampfschiffen gerechnet werden musste.

Ein weiterer Nachteil der Lanzen-Klasse-Fregatte ist die geringe Sublichtgeschwindigkeit. So kam es häufig vor, dass Jäger der Rebellen den Lanzen-Klasse-Fregatten ganz einfach davon fliegen konnten, ohne jemals in Gefahr zu geraten, von ihnen beschossen zu werden.

Unter Großadmiral Thrawn waren zwei Raumschiffe der Lanzen-Klasse mit der Verteidigung der Bilbringi-Raumwerften beauftragt, als Talon Karrdes Schmugglerkollege Mazzic durch Sabotagearbeit einen sich im Bau befindlichen Sternzerstörer der Imperium-Klasse zerstörte. Außerdem waren die Fregatten unter der Führung von Großadmiral Thrawn eine sehr effektive Waffe gegen sämtliche Jägerklassen der Neuen Republik. Bei zahlreichen Angriffeinsätzen schickte Thrawn seine Schiffe der Lanzen-Klasse als Vorhut ins Gefecht, um die Sternjäger-Geleitzüge der gegnerischen Schiffsverbände zu dezimieren und ihren Widerstand zu brechen. Erst dann ließ er die Laserkanonen seiner schweren Kreuzer ausrichten und sie unter den Schiffen der Neuen Republik reiche Ernte halten lassen. Wegen dieser effektiven Vorgehensweise sollte es Thrawn innerhallb kürzester Zeit gelingen, an die benötigten Geldmittel zu kommen, mit denen er seine eigene Flotte optimal ausbauen und seine Vormachtstellung innerhalb der Galaxis festigen konnte.

Hinter den Kulissen

  • Der originale englische Name lautet Lancer-class.
  • In Rebellion hat die Lanzen-Fregatte Laserwaffen mit der Stärke 150 in jede Richtung. Die Schildstärke besträgt 300, die Hüllenstärke 500. Sie hat den Geschwindigkeitswert 6 und den Manövrierfährigkeitswert 3.
  • X-Wing Alliance gibt der Lanzen-Fregatte (L/FRG) eine Länge von 227 Metern an und fasst die 20 Vierlingslaser in acht Waffensystemen zusammen.
  • Das Age of Rebellion Core Rulebook nennt einen Dienst seit dem Ende der Klonkriege, während alle anderen Quellen die Lanzen-Klasse als eine Reaktion auf die Schlacht von Yavin beschreiben. Auch wird im Core Rulebook ein Klasse-1-Hyperantrieb angegeben, während alle anderen Quellen einen Klasse-2-Hyperantrieb nennen. DIe Crew wird mit nur 800 angegeben, und keine andere Quelle bestätigt die Vorräte von sechs Monaten.

Quellen

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