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„Eins sollte klar sein: Die Lusankya ist wertvoller als Sie oder Ihr Schiff. Ihre Erhaltung ist lebenswichtig für unseren Erfolg hier auf Thyferra. Sie werden alles tun, was Sie können, um dafür zu sorgen, dass das Schiff hierher zurückkehrt. Captain Drysso mag zwar der Ansicht sein, dass Sie nur als Beobachterin dienen, aber ich betrachte Sie als Schild zwischen der Lusankya und jeder möglichen Gefahr.“
— Ysanne Isard zu Lakwii Varrscha (Quelle)

Die Lusankya war einer von zwei Supersternzerstörern, die unter strengster Geheimhaltung gebaut wurden. Sowohl die Werften von Fondor als auch die von Kuat behaupteten, Darth Vaders Exekutor gebaut zu haben. Die Exekutor wurde aber bei Fondor fertiggestellt, und der als Exekutor II[3] bekannte Supersternzerstörer der KTW wurde in Lusankya umbenannt. Während des Bacta-Kriegs diente das Schiff Ysanne Isard als Flaggschiff.

Geschichte

Der Imperator ließ die Lusankya mit Hilfe der Macht auf Coruscant vergraben,[4] wobei man sie nach einem massiven planetaren Schildgenerator samt Repulsorlift-Antriebsgerüst aussehen ließ.[1] Später übergab der Imperator die Lusankya an Ysanne Isard, die Direktorin des Imperialen Geheimdienstes. Isard nutzte die Lusankya als Gefängnis zur Inhaftierung von wichtigen Gefangenen, um einige von ihnen zu "Schläfern" umzuformen, damit sie als Attentäter oder dergleichen fungieren könnten. Andere mussten tief unter Coruscant in Minen Zwangsarbeit verrichten. Wiederum andere wurden diversen Folter- und Verhörmethoden, zum Beispiel dem Narco-Verhör, unterzogen. Zu den Gefangenen zählten unter anderem Corran Horn und Jan Dodonna. Corran Horn war es auch, der bei seinem Fluchtversuch einen Verbindungstunnel entdeckte, der das Gefängnis mit der Jedi-Ausstellung des Galaktischen Museums verband.

Die erfolgreiche Flucht von Corran Horn war ein Grund, warum die Lusankya befreit wurde. Nachdem die Lusankya von einer Hebebühne empor gehoben wurde, ließ Isard kaltblütig den Supersternzerstörer starten. Dadurch wurde ein riesiges Gebiet von Imperial City in der Nähe der Manarai-Berge zerstört, Millionen Bürger starben. Nachdem sie bei der Schlacht von Thyferra schwer beschädigt von der Neuen Republik übernommen wurde, wurde sie nach Bilbringi geschleppt und in den dortigen Raumwerften wieder instand gesetzt. Ysanne Isard versuchte später, das Schiff zurückzuerobern, wurde aber bei dem Versuch von Iella Wessiri getötet.

Schlacht von Orinda

Die Reaper und die Lusankya tauschen Breitseiten aus

Die Neue Republik rüstete das Schiff auf, um es neben dem Krieg auch zu Forschungszwecken nutzen zu können. Viele Gefängniszellen wurden zu Wissenschaftslaboren und Bioeindämmungsanlagen umgebaut,[2] sodass es medizinischer Forschung und für Quarantänezwecke dienen konnte.[1] Die Lusankya verblieb in den militärischen Scarl-Werften. Nachdem die Operation Schattenhand der Neuen Republik ihre Schwachstellen im Kampf gegen große Schlachtschiffe aufgezeigt hatte, wurde die Lusankya für den aktiven Dienst gerüstet:[3] Die ursprünglich unter dem Modellstandard liegenden Schutzschild- und Hüllenstärken[1] wurden erhöht, sodass sie die normalen Klassenwerte sogar übertrafen.[2] Das Schiff kämpfte daraufhin 11 NSY gegen das Crimson Empire bei Phaeda. Im Zuge der imperialen Neugruppierung unter Gilad Pellaeon im Jahr 12 NSY beteiligte sich die Lusankya unter Wedge Antilles' Kommando bei der Bekämpfung der imperialen Streitkräfte im Mittleren Rand, die neben Orinda noch sechs weitere Welten erobert hatten. Hier war die Renegaten-Staffel auf der Lusankya stationiert, was ihr zugute kam, als die Reaper den Flottenträger Endurance und alle sich darauf befindlichen Jägerstaffeln vernichtete. Der Rückzug des Supersternzerstörers aus der Schlacht um Orinda wurde dann von den Piloten der Staffel gesichert.[3]

LucyAgainstTheDiamondsInTheSky

Die Lusankya bei ihrem letzten Einsatz

Während der Schlacht von Borleias im Jahr 27 NSY gegen die Yuuzhan Vong wurde das Schiff zerstört, als es im Rahmen der Operation Speer des Imperators ein Weltschiff der Eindringlinge rammte und vollständig zerstörte. Während der Schlacht wurde auch der Vater des Kriegsmeisters Tsavong Lah, Czulkang Lah getötet, der sich auf dem Schiff befand und den Plan seiner Gegner erst durchschaute, als es zu spät war. Dies stellte eine große moralische Niederlage für die Yuuzhan Vong dar, da man es bis dato für unmöglich gehalten hatte, dass ein Weltschiff von "Ungläubigen" zerstört werden könnte. Einige schwere Geschütze der Lusanky waren zuvor auf die Fliegender Händler gebracht worden, die mit dieser unerwarteten Aufrüstung zwei Mataloks zerstören konnte, und auch andere Schiffe der Flotte hatten unbeschädigte Turbolaser und Ionenkanone erhalten.

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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