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Legends-30px30px-Ära-Aufstieg

Rune Haako: „Bei meiner Tätigkeit für die Handelsförderation bin ich einigen Individuen mit einzigartigen Fähigkeiten begegnet. Darunter befand sich auch eine Menschenfrau Namens Mahwi Lihnn. Für eine im Vorhinein festzulegnde Gebühr sucht sie nach Pesonen die ihren Posten verlassen oder Verbrechen begangen haben.“
Nute Gunray: „Sie sprechen von einer Kopfgeldjägerin“
— Rune Haako und Nute Gunray über Mahwi Lihnn (Quelle)

Mahwi Lihnn war eine Kopfgeldjägerin, die im Jahr 32 VSY zufällig in die Jagd auf ein Sith-Holocron, welches wichtige Informationen über die bevorstehende Blockade von Naboo enthielt, verwickelt wurde und dabei den Tod fand.

Biografie

„Wir können also diese Mahwi Lihnn dafür bezahlen, dass sie Monchar sucht und ihn zurückbringt, bevor Sidious wieder erscheint.“
— Nute Gunray zu Rune Haako an Bord der Saak'ak (Quelle)

Im Jahr 42 VSY ermordete Lihnn einen korrupten Politiker und war daraufhin gezwungen, ihren Heimatplaneten zu verlassen. Sie baute sich daraufhin eine Existenz als Kopfgeldjägerin auf und reiste die nächsten 10 Jahre lang auf verschiedenen Aufträgen kreuz und quer durch die Galaxis.

Im Jahr 32 VSY erhielt sie vom Repräsentanten des neimoidianischen Vizekönigs den Auftrag, den Neimoidianer Hath Monchar zu fangen, der sich mit einem wertvollen Sith-Holocron, das Informationen über die bevorstehende Blockade von Naboo enthielt, nach Coruscant abgesetzt hatte, um es dort gewinnbringend zu verkaufen. Sie erhielt den Auftrag, Monchar unter allen Umständen lebend zu fangen. Genauere Informationen erhielt sie jedoch nicht, sodass sie auch nicht von dem Holocron wusste.

Nachdem sie den Auftrag erhalten hatte, machte sie sich sofort nach Coruscant auf. Zuerst überprüfte sie Monchars Wohnung, fand jedoch, wie erwartet, keinerlei Hinweise auf seinen Verbleib. Da das Gebiet, in dem Monchar auf Coruscant wohnte, das einzige war in dem er sich einigermaßen auskannte, vermutete sie jedoch, dass er ein Versteck in der Nähe gewählt hatte. Daher überprüfte sie zuerst alle Restaurants und Gaststätten im Bezirk, die auch neimoidianisches Essen servierten.

Gerade als sie das Dewback erreichte, sah sie, wie Monchar zusammen mit einem trandoshanischen Leibwächter das Gasthaus verließ. Da sich zu viele Menschen auf der Straße befanden, beschloss sie, den beiden zu folgen und auf eine günstigere Gelegenheit zu warten, um den Trandoshaner zu erledigen und Monchar mitzunehmen. Gerade als sie den beiden folgen wollte, wurde sie jedoch einer weiteren Gestalt gewahr, die ebenfalls aus dem Gasthaus kam und den Neimoidianer zu verfolgen schien. Lihnn vermutete, dass es sich bei dieser Person um einen Straßenräuber oder ähnliches handelte, der Monchar überfallen und ausnehmen wollte. In Wirklichkeit handelte es sich jedoch um Darth Maul, der das Holocron wiederbeschaffen und den Neimoidianer, sowie alle anderen, die von der Blockade wussten, töten sollte.

Lihnn folgte der Gestalt, die wiederum Monchar verfolgte, bis zu einem heruntergekommenen Wohnblock. Der Neimoidianer sowie sein Leibwächter waren bereits im Innern des Gebäudes verschwunden, ihr geheimnisvoller Verfolger stand jedoch noch vor der verschlossenen Tür. Kurz darauf hatte er die Tür geöffnet und verschwand ebenfalls im Gebäude. Als sie an die Tür herantrat stellte sie fest, dass das Türschloss fein säuberlich herausgetrennt war. Soweit Lihnn wusste, waren Lichtschwerter die einzigen handlichen Waffen, mit denen sich solch dicke Durastahlplatten so schnell durchtrennen ließen. Dadurch, dass ein Jedi hinter Monchar her sein könnte, wuchs jedoch das Risiko des Auftrags ins Unermessliche. Obwohl sie sich unsicher war, ob sie den Auftrag nicht abbrechen sollte, betrat sie schließlich vorsichtig das Gebäude.

Nach längerem Suchen fand sie das Zimmer, das Monchar angemietete hatte. Der Neimoidianer war tot, ebenso wie seine drei Leibwächter. Der Fremde, der Monchar verfolgt hatte, beugte sich gerade über einen geöffneten Safe. Lihnn trat mit gezogenen Blastern in die Tür und bedrohte Maul. Dieser jedoch schleuderte ihr mit Hilfe der Macht einen auf dem Boden liegenden Blaster ins Gesicht. Die Kopfgeldjägerin war schnell genug, um dem Geschoss auszuweichen und selbst zu feuern, allerdings verschaffte diese kurze Ablenkung dem Sith genug Zeit, um an sein Lichtschwert zu kommen. Lihnn feuerte mit beiden Waffen auf ihn, erkannte jedoch schnell, dass sie gegen diesen Feind keine Chance hatte. Sie aktivierte daher eine ihrer Raketen, in der Hoffnung den Sith genau zu treffen und selbst die Explosion zu überleben. In dem Moment, wo sie den Abschussmechanismus auslöste, hatte Maul aber bereits ein Loch in die Wand geschnitten und war aus dem Raum verschwunden. Lihnn versuchte noch in den Flur zu springen, aber die Explosionswelle erfasste und tötete sie im gleichen Augenblick.

Ausrüstung

Mahwi Lihnn besaß mehrere Kleidungsstücke aus Muschelspinnenseide, wodurch sie im Kampf sehr gut geschützt war. Sie war stets gut bewaffnet, trug an jeder Hüfte einen DL-44-Blaster, eine kleine Disruptor-Pistole in einem verborgenen Holster am Fußgelenk, und hatte an jedem Handgelenk einen MM9-Handgelenksraketenwerfer geschnallt. Außerdem führte sie immer ein kleines Flechette-Schussgerät, Betäubungshandschellen, einen Betäubungsstab sowie drei Glop-Granaten mit sich.

Quellen

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