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„Also können wir es nicht zerstören?“
— Matric Klauskin über den Millennium Falken (Quelle)

Matric Klauskin war ein Admiral im Dienst der Galaktischen Allianz zur Zeit des zweiten Galaktischen Bürgerkrieges. Er war ein Mensch von Commenor und zusammen mit seiner sullustanischen Adjutantin Fiav Fenn auf der Dodonna stationiert, die als sein Flaggschiff diente. Er war mit Edela Klauskin verheiratet, die 36 NSY verstarb. Durch die Sith-Lady Lumiya in den Wahnsinn getrieben verriet er 40 NSY die Allianz und half der Konföderation, welcher sich sein Heimatplanet angeschlossen hatte.

Biografie

„Das Auge hat sich geschlossen, und die Shamunaar ist bereit für ihre neue, hochgeschätzte Besatzung.“
— Klauskin zu K'roylan (Quelle)

Im Jahr 40 NSY, kurz vor dem Ausbruch des zweiten Galaktischen Bürgerkrieges, leitete Klauskin eine Operation der Allianz bei Corellia. Dabei sollte eine Mission der Jedi gesichert werden, außerdem wollte die Allianz ihre Stärke demonstrieren. Zu dieser Zeit erschien ihm häufiger seine verstorbene Frau in Form eines Machtgeistes. Dieser wurde jedoch von der Sith-Lady Lumiya erzeugt, um Klauskin zu täuschen und zu verwirren. So sollte er einige schwerwiegende Entscheidungen treffen, die einen Krieg mit Corellia wahrscheinlicher machen würden.

Mit der Dodonna als Flaggschiff kommandierte er die Zweite Flotte bei Corellia. Dabei stand der Admiral unter dem Druck, keinen erneuten Krieg verantworten zu wollen. Die Schiffe positionierten sich bei Corellia und Klauskin wartete eine Reaktion ab, während ihn seine Adjutantin Fenn über den Verlauf der Operation informierte. Klauskin fiel es schwer, ihr zu folgen, als plötzlich eine Flotte der Corellianer auftauchte. An diesem Punkt geriet Klauskin in Bedrängnis, da er nicht zu reagieren wusste. Auch auf mehrmaliges Drängen seiner Adjutantin gab er keine neuen Befehle, um das Missionsziel nicht zu gefährden. Als sich die Situation verschärfte, ordnete Matric ein Vorrücken seiner Schiffe an, schickte jedoch nicht die angeforderte Verstärkung zu Luke Skywalker, da er davon ausging, dass sich der Jedi selbst helfen würde.

Schließlich gerieten die Jäger beider Parteien aneinander und Klauskin musste eine Entscheidung treffen. Er lehnte alle Vorschläge seiner Adjutantin ab und überlegte stattdessen, wie er sich zurückziehen könnte, ohne als Verlierer zu gelten. Daher ließ er die Flotte Tralus angreifen und einnehmen. Nachdem er diese Entscheidung getroffen hatte, wurde er überheblich und wollte ein Schiff in ihrer Nähe zerstören. Die Umstehenden machten ihm jedoch klar, dass es sich dabei um den Millennium Falken handelte, der auf ihrer Seite stand. Tralus wurde schließlich erfolgreich eingenommen. Anschließend zog er sich in seine Räumlichkeiten zurück, wo ihm Edela erneut erschien.

Zwölf Stunden später fand Fenn Klauskin nach einem Zusammenbruch in den Korridoren der Dodonna. Admiral Klauskin wurde daraufhin durch Tarla Limpan ersetzt. Er wurde in ein psychiatrisches Veteranenhospital auf Coruscant eingeliefert, wo er die nächste Zeit verbrachte. Dort versuchten die Ärzte ihn zu heilen, was ihnen Teilweise auch gelang. Um eine Rückkehr Klauskins in den aktiven Dienst zu ermöglichen, wurden die Einzelheiten über seinen Zusammenbruch jedoch nicht in den Akten erwähnt. Offiziell hieß es nur, er sei beurlaubt.

Schließlich benötigte Lumiya erneut Klauskins Dienste und suchte ihn in Form einer Erscheinung von Klauskins Frau auf. Sie ließ ihn aus seiner Zelle frei und führte ihn nach Draußen. Zuerst hatte sie den Admiral jedoch davon überzeugen müssen, dass er nicht träumt. Als dies gelungen war, berichtete sie ihm über den Verlauf des Krieges und brachte ihn dazu der Allianz den Rücken zu kehren und für seinen Heimatplaneten Commenor zu arbeiten. Commenor und Bothawui standen kurz davor auf Seiten Corellias in den Krieg einzutreten. Vor dem Hospital wurde Klauskin mit Kleidung, einem Transportmittel und Dokumenten ausgestattet.

Es gelang Klauskin auf die Allianz-Fregatte Shamunaar zu gelangen, die im Bothawui-System das Kommando über die Beobachter der Allianz hatte. Er sprach mit dem Kommandanten, Captain Biurk und berichtete von einer Geheimmission der GGA, die Klauskin ausführen sollte. Dabei gab Klauskin vor, das sich einige Verräter auf dem Schiff befinden würden, die er finden wollte. Klauskin verlangte von Biurk eine Liste sämtlicher Offiziere unter seinem Kommando. Außerdem sollte Biurk diejenigen Personen markieren, von denen er sicher wissen würde, dass sie keine Verräter sind. In der Folge beschuldigte Klauskin verschiedene Piloten und Offiziere des Einsatzverbandes als Verräter und ließ sie festnehmen, wodurch der Überwachungsapparat sehr geschwächt wurde. Um seinen Plan zu vollenden, setzte Klauskin nun eine Simulationsübung an und ließ Biurk das Kommando an Leutnant Siro übertragen. Er selbst ging mit Biurk auf die Reservebrücke, um von dort das Manöver überwachen zu können. Dort angekommen erschoss Klauskin den Kapitän der Shamunaar ohne Vorwarnung mit einem kleinen Blaster. Anschließend übernahm er an der Reservebrücke die Kontrolle über das Schiff. Er aktivierte ein Programm, das sämtliche Schotten und Türen auf dem Schiff öffnete, bis auf die zur Ersatzbrücke. Als nun auch die Kraftfelder der Hangars versagten, verlor die Shamunaar ihre Atmosphäre und die gesamte Besatzung kam ums Leben. Nachdem seine Mission beendet war, stellte Klauskin den Atmosphärendruck wieder her und kontaktierte den Bothaner Tathak K'roylan. Dieser übernahm später das Schiff und gliederte es in die Flotte der Bothaner ein, die nun die Blockade unbemerkt überwinden konnten.

Quellen

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