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Die Merson-Piraten waren eine Bande von Piraten und Sklavenhändlern, die in den letzten Jahrzehnten der Galaktischen Republik im Merson-Asteroidengürtel auf Beutezug gingen. Für die Piraten, die bei der Auswahl ihrer Opfer nicht wählerisch waren, war dies ein lukratives Geschäft, denn in der Nähe des Merson-Asteroidengürtels kreuzten sich mehrere Hyperraumrouten.[1] Sie lauerten den Handels- und Passagierschiffen auf, die den Asteroidengürtel durchquerten. Da es nicht möglich war, im Asteroidengürtel in den Hyperraum zu springen, war jedes Schiff, das dieses Gebiet durchquerte, dazu gezwungen, sich langsam zwischen den Asteroiden hindurch treiben zu lassen. Für die Merson-Piraten waren diese Schiffe, die normalerweise nur eine schwache Bewaffnung hatten, eine leichte Beute. Daher versuchten die Kapitäne der zivilen Schiffe, die auf dieser Route verkehrten, den Piraten aus dem Weg zu gehen und nicht von ihnen entdeckt zu werden. Zu diesem Zweck wurden der Antrieb und alle Schiffssysteme, die Strahlen aussandten, die von den Merson-Piraten empfangen werden konnten, ausgeschaltet.[2]

Geschichte

Kurz vor Ausbruch der Klonkriege rettete der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi ein luxuriöses Passagierschiff, das unter dem Kommando von Kapitän Quasar stand und mit ihm an Bord auf dem Weg nach Alderaan war, indem er zunächst vier Merson-Schiffe anlockte und dann abschoss und anschließend ein Gerät zerstörte, das Mikrowellen aussandte, die von den Piraten angepeilt werden konnten.[2] Zu dieser Zeit arbeiteten die Merson-Piraten angeblich mit den zygerrianischen Sklavenhändlern zusammen.[1]

Unmittelbar vor Ausbruch der Klonkriege brachten mindestens fünf Schiffe der Merson-Piraten ein Passagierraumschiff auf, das 456 Sy Myrthianer, die Coruscant nach dem Austritt ihrer Heimatwelt aus der Republik verlassen hatten, nach Sy Myrth bringen sollte. Über das weitere Schicksal der Sy Myrthianer wurde nichts bekannt, doch es wurde allgemein angenommen, dass sie von den Piraten als Sklaven verkauft worden seien.[3]

Quellen

Einzelnachweise

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