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Erläuterung: Band 3 und 4 fehlen, dieser Artikel behandelt nur Band 5.

Kanon-30pxÄra Klonkriege

Miraj Scintel war die Königin von Zygerria zu Zeiten der Klonkriege und Mitglied des Separatistenrates. Sie starb 20 VSY, als sie sich Dooku gegenüber weigerte, den gefangenen Obi-Wan Kenobi zu töten.

Biografie

Miraj Scintel befand sich gerade mit ihrem Berater Atai und ihrem Leibwächter Anakin Skywalker auf einem abgelegenem Plateau im Bergland von Drukarg, ihrer zygerrianischen Heimatwelt, um eine Lieferung von Bossos Männern entgegen zu nehmen, als diese, nicht ganz unerwartet, angriffen. Skywalker konnte die Königin vor den Angreifern retten, was diese aber bemängelte. Sie hätte es gern gesehen, wenn er ein paar von Bossos Männern erschlagen hätte, da sie ihm eine Lektion erteilen wollte. Anakin sprach sich gegen das Töten von Lebewesen aus, da er nur da sei um sie zu beschützen. Die Königin nahm es gelassen auf und befürwortete, dass Bossos Gesandte so von ihrem Anführer persönlich schwer bestraft werden würden. Außerdem würden sie ihn vor dem Jedi warnen, den sie in ihren Diensten habe. Als Atai per Komlink erfuhr, dass Graf Dooku sie sehen möchte, flogen sie unverzüglich zurück zum Palast. Skywalker stichelte darauf hin, dass auch sie einen Meister besäße und spielte damit auf ihre schnelle Reaktion an. Sie stritt dies vehement ab und fragte ihn, warum er ihr immer trotzte und schnitt dabei gewollt das Thema Sklaverei an. Sie fragte ihn auch, warum er sich so selbstlos und leidenschaftlich in den Dienst von größeren Dingen stellte wie den Jedi, wenn er kein Sklave gewesen wäre. Sie vermutete weiterhin, dass es sogar eine Frau in seinem Leben gäbe. Anakin wich dem aus und meinte, dass es sich nicht um Sklaverei handelte, wenn man sich anderen verpflichtete.

„Ich halte es nicht für Sklaverei, wenn man sich Anderen verpflichtet.“
— Anakin Skywalker zu der zygerrianischen Königin über das Thema Sklaverei. (Quelle)

Die Königin bot ihm darauf hin an, dass er sich in ihren Dienst stellen könnte, denn dann würde sie mit ihm alles teilen. Er weigerte sich unter dem Vorwand, dass sie bereits ein Abkommen mit Graf Dooku habe und dass dieser so etwas niemals zulassen würde. Außerdem wurden Skywalkers Freunde ja noch immer von ihr gefangen gehalten, aber diesen Einwand ehrte sie ab, indem sie sagte, dass sie sie freilassen würde, wenn er einen Eid abgelegt hatte, da sie davon ausging, dass er einen Eid nicht brechen würde. Damit hielt Anakin den Schlüssel zu der Freiheit seiner Freunde in der Hand. Währenddessen sprach Dooku mit Darth Sidious, der ihm den Auftrag erteilte, sie wenn nötig aus dem Separatistenrat zu entfernen und wenn sie sich ihnen nicht beugen würde, ihre Herrschaft sofort zu beenden. Im Palast suchte Anakin mit Hilfe von R2-D2 seinen Padawan Ahsoka Tano, als Asajj Ventress auf Zygerria landete und anfing Ahsoka zu suchen, um sie noch vor ihrem Meister zu eliminieren. Nicht allzu weit entfernt teilte ein Zygerrianer Ahsoka Tano mit, dass sie ihm gehören würde sobald die Königin ihren Meister gezähmt habe.

Ahsoka Tano: „Weisst du, ich hätte jederzeit ausbrechen können, aber ich musste bis jetzt warten.“
Zygerrianer: „Ach ja? Warum bis jetzt?“
Anakin Skywalker: „Weil ich sie jetzt brauche.“
—  (Quelle)

Während Ahsoka ein Schiff stahl, betrat Graf Dooku den Verhandlungssaal der Königin und äußerte sein Missfallen gegenüber Skywalker. Die Königin behauptete, dass sie ihn nicht eingeladen habe, was Dooku widerlegte. Ihr Berater habe ihn eingeladen. Er war der Meinung, dass Anakin der Königin zu nahe stand. Mit einen Seitenblick auf Atai beharrte sie darauf, dass Skywalker ein Symbol der Macht Zygerrias war. Doch Graf Dooku wollte sie überzeugen, dass diese Macht nur Illusion sei, da er selbst wisse, wie Jedi denken - er ist schließlich selbst einer gewesen. Miraj meinte daraufhin, dass er und Skywalker sehr wenig gemeinsam hätten. Sie gebot ihm Einhalt und berichtete erst einmal welche Pläne sie für die Jedi hatte. Weit weg verzweifelte Kenobi gerade daran, dass er die Not in seinem Umkreis nicht lindern kann. Dies sei der Anfang der Unterwerfung. Die Einsicht, dass sein jedihaftes Streben nach Gerechtigkeit dazu führte, dass er von den anderen Sklaven gefürchtet wird. Auch Dooku habe dieses Mitgefühl schon gegen die Jedi genutzt. Er wird irgendwann verzweifeln, da alles was er tut um zu helfen, nur mehr Schmerz und Elend hervorruft. Dieses Leiden würde selbst die legendäre Geduld eines Jedi brechen. Ein starker Jedi würde seine Flucht auf Zeit planen, aber die zerfressende Furcht, dass er nichts ändern kann, wird ihn nach und nach zermürben. Und schließlich würde er, damit die anderen nicht leiden müssen, seinen Widerstand in Gehorsam umwandeln. Bis letztendlich sein Wille gebrochen sei. Dann würde er wie die anderen Sklaven sein und ihr gehören. Miraj plante, eine ganze Armee von Jedirittern unter ihr Kommando zu stellen. Damit hätte sie uneingeschränkte Macht und Zygerria wäre unbesiegbar. Graf Dooku hielt dagegen an, da er die Jedi auslöschen, nicht unterwerfen wolle. Er sei gekommen um die Hinrichtung von Anakin, Obi-Wan und Ahsoka zu überwachen - und notfalls selbst durchzuführen. Die Königin weigerte sich und Dooku zückte sein Lichtschwert. Die Königin rief außer sich, dass der Separatistenrat sie bräuchte, doch Dooku war anderer Meinung. Atai würde ihm folgsam gehorchen. Wütend fragte Miraj Atai ob er sie ermorden wolle, doch Dooku sagte, dass sie bereits von Skywalker "ermordet" worden sei. Dieser würde sie nämlich bei der erstbesten Gelegenheit töten. Dooku würgte sie mithilfe des Machtgriffs, als Anakin eintraf. Er schleuderte Dooku an die Wand und wandte sich der sterbenden Königin zu, die ihm Ahsokas Lichtschwert gab. Sie sagte noch, dass sie einen Meister habe, aber es wäre nicht Dooku, sondern ihr Herz. Anakin stritt ab, dass er niemals der hätte sein können, den sie in ihm sehe. Doch sie sagte, dass er es schon sei, er sähe es nur noch nicht. Mit diesen Worten starb sie.

Quellen

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