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„Ich lasse nicht zu, dass mein Volk von den Separatisten versklavt wird.“
— Nakha Urus (Quelle)

Nakha Urus war zur Zeit der Klonkriege Anführer der Dugs auf Malastare und Mitglied des Dug-Rates. Als die Konföderation unabhängiger Systeme den Planet angriff, suchte Urus Hilfe bei der Galaktischen Republik und wollte zugleich einen Vertrag über einen Beitritt der Dugs zur Republik aushandeln.

Biografie

Als die Klonkriege ausbrachen und Urus mit den Dugs dem Galaktischen Senat beitreten wollte, wurde Malastare durch eine gewaltige Streitmacht der Separatisten angegriffen. Aus diesem Grund kontaktierte er die Republik um erbat von dieser militärische Hilfe. Da die Dugs zum einen den Vertrag mit der Republik aushandeln wollten und zum anderen wichtiger Treibstoff-Lieferant der Republik waren, kam der Senat dieser Bitte nach und eine Streitmacht der Republik unter Leitung Anakin Skywalkers und Mace Windus führte die Gegenoffensive gegen die Konföderation. Als die konföderierten Truppen aufmarschierten, beobachtete Urus mit den Jedi und der Wissenschaftlerin Sionver Boll das Geschehen von seinem Palast aus. Hierbei nahm er mit den Jedi Kontakt zu Kanzler Palpatine auf, um mit diesem ein letztes Mal den Einsatz einer neuen Waffe, der Elektro-Protonenbombe, zu besprechen. Obwohl Urus sich um das Wohl seiner Leute sorgte, wenn die neuartige Bombe gezündet würde, ließ er den Einsatz zu, als ihm Palpatine und Doktor Boll versicherten, dass den Dugs nichts geschehen würde - und zudem so verhindert werden konnte, dass die Dugs zu separatistischen Sklaven werden würden.[2]

Dug-Rat

Urus und der Dug-Rat

Als die Kampfdroiden dem Palast und den vereinigten Truppen der Republik und der Dugs näher rückten, starteten mehrere Sternjäger der Republik, von denen einer die Bombe transportierte. Als die Jedi den Abwurf befahlen, detonierte die Bombe inmitten der Droiden und vernichtete die gesamte Armee durch das entstehende Elektrofeld. Somit war die Gefahr von den Dugs genommen. Doch kaum waren die Droiden deaktiviert, brach ein einem gewaltigen Krater der Boden rund um die Einschlagsstelle der Bombe ein und riss große Teile der republikanischen Armee in den Abgrund. In einer Lagebesprechung mit Palpatine kurz nach der Schlacht ließ der Kanzler verlauten, dass Urus nun den Vertrag unterzeichnen sollte, der der Republik Zugriff auf die Treibstoffreserven sicherte. Doch Urus lehnte dies ab, da der Vertrag erst durch den Rat autorisiert werden müsste, versprach jedoch, sein bestes zu tun. Kurz darauf flog Urus mit Windu und Skywalker an die Front, da die republikanischen Suchtrupps im Krater keinen Kontakt mehr hatten. Urus selbst begab sich daraufhin zu seinen Leuten, während Mace Windu mit einem Suchtrupp die Suche begann. Wenig später wartete Urus immer noch auf zwei Mitglieder des Rates, doch blieb Urus zuversichtlich was den Abschluss betraf - was er auch Skywalker mitteilte, der zurückgeblieben war um mit den Dugs zu verhandeln. Doch bald darauf wurde Skywalker von Windu abgerufen, sodass er Urus mit den Ratsmitgliedern alleine ließ.[2]

„Dies ist eine interne Angelegenheit. Für Euch nicht von Belang.“
— Urus zu Windu über das Zillo-Biest (Quelle)

Doch die Ruhe hielt nicht lange, als Windu und die Klone ein gewaltiges Lebewesen entdeckten, das ganz offensichtlich durch die Auswirkungen der Bombe geweckt worden war. Urus begab sich daraufhin zu dem Krater, wo er auf Windu und Skywalker traf und ihnen erklärte, dass sie es mit einem Zillo-Biest zu tun hatten - einer Spezies, die die Dugs bereits vor langer Zeit ausgerottet glaubten. Da er es nicht zulassen wollte, dass ein solches Biest Schaden anrichtete, ließ Urus seine Gefolgsleute einige Dug Railguns am Kraterrand aufstellen und begann mit einem Bombardement des Tieres - was diesem allerdings nichts anhaben konnte, da es zu schwer gepanzert war. Während das Bombardement fortgesetzt wurde, zog sich Urus mit einigen anderen Dugs in ein Zelt zurück um über ihr weiteres Vorgehen zu beratschlagen. Dort wurde er von den beiden Jedi aufgesucht, die ihn wegen des Bombardements zur Rede stellten. Doch Urus ließ sich nicht einschüchtern und bestand darauf, dass das Zillo-Biest zu gefährlich sei um sie am Leben zu lassen. Er war davon überzeugt dass es die Pflicht der Dugs ist, das Zillo-Biest auszurotten, da seine Vorfahren ihn bereits vor diesen gewarnt hätten. Als die Jedi jedoch eine Hilfe von Seiten der Republik aus ablehnten, brach Urus die Vertragsbemühungen ab und verließ das Zelt.[2]

Vertrag von Malastare

Urus unterzeichnet den Vertrag

Doch zu seiner Freude erschien wenig später eine Gruppe republikanischer Panzerfahrzeuge am Krater um den Dugs zu helfen, auch wenn Windu und Skywalker in Wahrheit eigene Pläne verfolgten. Allerdings konnte sich Urus nicht vorstellen, dass die Panzer dem Zillo-Biest etwas anhaben könnten, weshalb er die Jedi informierte, dass er bereits Maßnahmen eingeleitet hatte, um das Biest zu vernichten. Sekunden später gab er den Befehl und die Treibstoff-Schleusen wurden geöffnet, sodass der Treibstoff der Dugs in den Krater geleitet wurde. Daraufhin informierte Urus die Jedi, dass der Treibstoff bereits in der Vergangenheit sehr wirkungsvoll gegen die Zillo-Biester gewesen war und daher auch jetzt den Dugs einen Sieg bescheren würde. Doch daraufhin befahl im Windu, die Aktionen einzustellen und noch während sich Urus weigerte erschien das Zillo-Biest am Rand des Kraters und kletterte schließlich vollends aus dem Loch. Es gelang Urus gerade noch hinter die Panzer der Republik zu fliehen, während diese den Kampf mit dem Zillo-Biest aufnahmen und es schließlich besiegten. Da Urus sich sicher war, dass das Biest getötet worden war, unterschrieb er kurze Zeit später den Vertrag in seinem Palast und führte die Dugs damit zur Republik.[2]

Hinter den Kulissen

Urus ist der Name einer ethnische Gruppe Indigener am Titicaca-See bei Puno in Peru.

Quellen

Einzelnachweise

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