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Colonel Nord war ein Mensch, der während des Galaktischen Bürgerkrieges als Offizier in der imperialen Flotte diente. Als er im Jahre 3 NSY auf der imperialen Superwaffe Tarkin stationiert war, war er an einer Verschwörung mehrerer Offiziere gegen ihren gemeinsamen Vorgesetzten Darth Vader beteiligt. Die Verschwörung hatte die Ermordung Vaders zum Ziel, und Nord unternahm zwei erfolglose Attentate auf Vader, bevor er bei der Zerstörung des Tarkin den Tod fand.

Biografie

Als das Imperium kurz nach der Schlacht von Hoth im Orbit des Planeten Hockaleg im Patriim-System eine neue Superwaffe mit der Bezeichnung Tarkin baute, verschworen sich einige der Offiziere, die auf dem Tarkin Dienst taten, gegen Darth Vader, der das Kommando über die Kampfstation hatte. Der Grund für diese Verschwörung war der Umstand, dass Vader oftmals auch kleine Fehler seiner Untergebenen mit dem Tod bestrafte. Nachdem schon viele ihrer Kameraden dem dunklen Lord zum Opfer gefallen waren, beschlossen die Verschwörer, zu denen auch Colonel Nord, Captain Voal und Biel gehörten, Vader zu ermorden. Die Verschwörer waren allerdings dem Imperium und dem Imperator gegenüber loyal und hatten nicht die Absicht, sich an der Rebellion zu beteiligen; ihnen ging es einzig und allein um die Person des Darth Vader und dessen gnadenlosen Führungsstil.[1]

Nachdem die Imperialen erkannt hatten, dass sich Saboteure der Rebellen an Bord des Tarkin befanden, hielt Nord die Zeit zum Handeln für gekommen, denn Vader konzentrierte sich voll und ganz auf den Rebellen Luke Skywalker, dessen Anwesenheit er durch die Macht spüren konnte. Nords Mitverschwörer stimmten ihm zu, denn Vader hatte kurz zuvor mit Major Kuhru einen weiteren ihrer Kameraden in den Tod getrieben, weil ihn dessen Leistungen nicht zufriedengestellt hatten, und sie befürchteten, dass jeder von ihnen der Nächste sein könnte. Außerdem konnte die Verschwörung auf Grund von Vaders Verbindung zur Macht jederzeit aufgedeckt werden.[2]

Vader erwartete Skywalker am Hauptreaktor der Station. Dabei stand er unmittelbar vor einer Luftschleuse. Nord, der gerade Dienst auf der Kommandobrücke tat, fasste den Entschluss, diese günstige Gelegenheit zu nutzen und Vader zu ermorden, indem er die Luftschleuse öffnete. Tatsächlich wäre Vader beinahe in den Weltraum gesogen worden, doch mit Hilfe der Macht konnte er sich retten. Er wusste, dass Nord die Schleuse geöffnet hatte. Über die Sprechanlage teilte er dem erfolglosen Attentäter mit, dass er sich später mit ihm befassen werde. Der entsetzte Nord erkannte sofort, dass sein Tod nun nur noch eine Frage der Zeit war, doch bevor ihn Vader bestrafen konnte, überschlugen sich die Ereignisse auf dem Tarkin. Vader versuchte schließlich persönlich, die fliehenden Rebellen zur Strecke zu bringen. Diesen gelang es jedoch, Vaders Jäger zu beschädigen. Daraufhin gab Nord den Befehl, den Superlaser des Tarkin abzufeuern. Er hoffte, dass dabei nicht nur die Rebellen, sondern auch Darth Vader sterben werde. Die Rebellen hatten den Superlaser jedoch sabotiert. Als die Waffe abgefeuert wurde, wurde das Tarkin vollständig zerstört. Dabei fanden alle an Bord den Tod.[2]

Quellen

Einzelnachweise

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