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Nyriaan ist der fünfte Planet im Luire-System des Trans-Vulta-Sektors im Mittleren Rand der Galaxis. Der Planet ist ein bedeutender Fundort für das Erz Madilon. Aufgrund von Einwanderung wird er von zahlreichen Lebewesen bewohnt.

Planetographie

Nyriaan Karte

Eine Karte von Nyriaan.

Die Oberfläche Nyriaans besteht aus Ebenen und sanften Hügeln. Tiefer liegende Schluchten und Tälern sammeln Feuchtigkeit, wodurch morastige Bedingungen entstehen, die das Wachstum der einheimischen Flora fördern. Die nördliche Halbkugel zeigt flache, felsige Tälern, in denen die meisten Bergbauregionen Nyriaans zu finden sind. Nur wenige ergiebige Bergwerke und Steinbrüche finden sich in der südlichen Hemisphäre, und die Lehmböden dort bergen nicht viel an wertvollen Legierungen, Erzen oder Mineralien.

Die größten stehenden Gewässer auf Nyriaan, der Viron-See und das Gelbe Meer, liegen auf der südlichen Hemisphäre des Planeten. Obwohl Nyriaan über eine hohe geothermische Aktivität verfügt, durchbrechen nur wenige aktive Vulkane die Oberfläche des Planeten. Felder von Geysiren und heißen Quellen sind häufig anzutreffen, besonders in den Polarregionen des Planeten. Die extremen Temperaturen und die gefährlichen Ausbrüche von Dampf, giftigen Gasen und Schlamm machen diese geologisch aktiven Gebiete zu Fuß unpassierbar. Mehrere der bekannten einheimischen Tierarten entwickelten sich, um solche extremen Temperaturen zu überleben, doch die meisten indigenen Arten müssen noch erforscht und katalogisiert werden.

Einheimische Lebensformen

Unter den mehreren hunderttausend Tierarten, die sich auf Nyriaan entwickelt haben, sind die bekanntesten das Lluma, das Pherin und die Chlovi-Katze.

Auf freiliegenden Oberflächen siedeln sich regelmäßig Lagen von Pilzen an, die ein schwaches Leuchten hervorbringen. Es bedarf ständiger Aufmerksamkeit und Reinigung, um solche Pilzansammlungen zu entfernen, bevor sie sich zu massiven, korallenartigen Formationen auswachsen können. Fahrzeuge, Waffen und persönliche Ausrüstungsgegenstände werden ebenfalls von diesem Phänomen befallen und müssen sorgfältig gepflegt werden, um sie in Funktion zu erhalten. Eine bekannte Pilzart wird Chlovi genannt. Größere Arten von einheimischen Pilzen, die im Frühjahr baumartig aus dem Boden wachsen, entwickeln hell leuchtende Knospen – oder Laternen, wie sie bei den Einheimischen genannt werden – die ein helles Licht verbreiten.

Atmosphäre und Klima

Nyriaan Oberfläche

In der Wildnis von Nyriaan.

Auf Nyriaan herrscht durchweg tropisches Klima. An der Oberfläche des Planeten ist es feucht und schwül, jedoch gibt es kaum größere Ansammlungen von Wasser. Nebel und eine beständige Wolkendecke verursachen eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Wärme, die von der dichten Atmosphäre zurückgehalten wird, stammt aus den starken geothermalen Aktivitäten, die tief unter der Planetenkruste stattfinden, und wird durch große Felder von Geysiren und heißen Quellen an die Oberfläche befördert. Nyriaans Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Stickstoff und Sauerstoff, doch erzeugen die ständigen Gasausbrüche aus der Tiefe einen ständigen Geruch nach Schwefel und anderen übelriechenden Gasen.

Die Durchschnittstemperatur an der Oberfläche beträgt etwa 40 °C und liegt damit für die meisten Spezies in einem erträglichen Bereich, doch erhöht sich die gefühlte Temperatur wegen der hohen Luftfeuchtigkeit noch weiter. Auch die Polarregionen bilden keine Ausnahme, da dort ein Großteil der geothermalen Aktivitäten stattfindet. Besucher empfinden das Klima auf Nyriaan, selbst nach einer längeren Zeit der Gewöhnung, als äußerst unbehaglich.

Gewaltige Stürme stellen eine ständige Bedrohung für die Siedlungen und Bergbauunternehmen auf Nyriaan dar. Sie entstehen hoch in der dichten Atmosphäre des Planeten und erstrecken sich vom Rande des Weltraumes bis hinunter zur Planetenoberfläche. Ein solcher Sturm kann mehrere Monate andauern und umrundet dabei mehrfach den Planeten, bevor er abflaut. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt gibt es auf Nyriaan etwa ein halbes Dutzend aktiver Stürme, größere atmosphärische Störungen treten etwa alle drei bis vier Jahre auf. Das Fehlen von Gebirgen und anderen größeren Erhebungen trägt maßgeblich zur Gewalt dieser Stürme bei.

Da oberflächengestützte Sensoren nutzlos sind, müssen die Stürme auf Nyriaan aus dem Orbit heraus optisch überwacht werden. Tagesberichte werden zwischen Einrichtungen auf der Oberfläche und dem Sturmbeobachtungsbüro durch Laser-Komm-Anlagen ausgetauscht. Obwohl es keine politische Funktion hat und als neutrale Organisation gilt, genießt das Sturmbeobachtungsbüro auf Nyriaan hohen Respekt aufgrund seines Zuganges zu minutenaktuellen Wetterberichten und -analysen sowie der umfangreichen Sturmdatenbank, die es verwendet, um Stürme zu analysieren und mögliche Wetterentwicklungen vorherzusagen.

Oberflächenbedingungen

Nyriaan ist ein dunkler Ort, aber außerhalb der Siedlungen produziert die biolumineszente Flora eine beachtliche Stärke an Umgebungslicht. Obwohl in Nebel unterschiedlicher Dichte gehüllt, ist die Oberfläche des Planeten noch begehbar. Bei optimalen atmosphärischen Bedingungen beträgt die Sichtweite im Durchschnitt etwa 30 Meter und schafft eine angsteinflößende Landschaft, in der das Licht aus dem Boden anstatt vom Himmel herab zu kommen scheint.

Einige Theorien gingen dahin, dass die Feuchtigkeit in Nyriaans Atmosphäre wieder kondensieren und abregnen würde, was eine Überflutung des Planeten und damit das Ende des Ökosystems und der Siedlungen dort bedeuten würde. Allerdings könnte dadurch die Atmosphäre eine höhere Stabilität erlangen.

Nyriaan und die Macht

Machtsensitive Wesen sind auf Nyriaan regelmäßig verwirrt, welchen Hindernissen der Gebrauch der Macht dort begegnet. Der erste Machtnutzer, der dies feststellen musste, war Darth Glovoc, und einige Jedi fanden sich zu Zeiten der Republik in derselben Lage wieder. Es ist zwar nicht so, als würde Nyriaan die Benutzung der Macht völlig ausschließen. Machtfähigkeiten, die auf der Oberfläche des Planeten angewendet werden, entfalten dort ihre gewohnte Wirkung, dasselbe gilt, wenn sie im umgebenden Raum außerhalb des planetaren Magnetfeldes verwendet werden. Jedoch schlägt unweigerlich jeder Versuch fehl, mit der Macht die dichte Atmosphäre Nyriaans zu durchdringen. Jedi-Gelehrte vermuten, dass dies an der besonderen Zusammensetzung der Atmosphäre liegt, doch wurde diese Theorie bislang nicht bestätigt. Zudem bereiten die Stürme auf der Oberfläche den Machtnutzern im Einflussbereich eines solchen Sturmes Schwierigkeiten.

Man muss daher in Betracht ziehen, dass jeder Gebrauch von Machtkräften auf der Oberfläche des Planeten, der sich auf einen Gegenstand außerhalb der Atmospäre richtet und umgekehrt, fehlschlagen wird. Dies umfasst auch außersinnliche Wahrnehmung, Telepathie und andere Formen der Verständigung. Nyriaans Atmosphäre ist daher als ein machtleerer Raum anzusehen.

Der Machtgebrauch auf der Planetenoberfläche ist weniger stark eingeschränkt, jedoch immer noch schwierig, wobei der Grad der Einschränkung im Wesentlichen von der Wetterlage abhängt. Worauf auch immer diese Anomalie beruhen mag, nimmt sie keine Rücksicht darauf, ob es sich um die Helle Seite oder die Dunkle Seite der Macht handelt, beide werden gleichermaßen eingeschränkt. Bei ruhigen Wetterverhältnissen, welche auf Nyriaan selten sind, können Machtfähigkeiten ohne Einschränkungen angewendet werden; bei ungnädigem Wetter, das dort die meiste Zeit über herrscht, werden die Fähigkeiten eines jeden Machtnutzers jedoch erheblich behindert, und diese Schwierigkeit verstärkt sich bei heftigen Stürmen um ein Vielfaches.

Geschichte

Vorzeit

Geologen haben festgestellt, dass Nyriaan Zehntausende von Jahren vor der Schlacht von Yavin von großen Ozeanen bedeckt war. Eine unbekannte geologische Veränderung oder ein kosmisches Ereignis ließ diese Meere verdampfen, wodurch die dichte Atmosphäre entstand, die nunmehr den Planeten umhüllt.

Republikanische Ära

Das Luire-System wurde 4129 VSY von der Galaktischen Republik entdeckt und erforscht. Die ersten Berichte ließen es uninteressant erscheinen, und so wurde das System nicht weiter beachtet. Im Jahre 4067 VSY jedoch ging die Starveil, ein republikanisches Forschungsraumschiff verloren, während es vergleichende Studien im Luire-System durchführte. Die letzten Kontakte mit dem Schiff lassen vermuten, dass die Besatzung eine Landung auf dem fünften Planeten des Systems beabsichtigte. Zwei Rettungsschiffe wurden daraufhin ausgesandt, doch die Starveil wurde nie gefunden.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Galaxy of Intrigue (Seite 128)
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