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„Wir übernehmen ab hier!“
— OOM-10 zu zwei Sicherheitsdroiden der Zitadelle (Quelle)

Die OOM-Droidenpiloten waren von Baktoid Kampfautomaten hergestellte Kampfdroiden, die von der Handelsföderation und später von der Konföderation unabhängiger Systeme eingesetzt wurden. Da alle Modelle der OOM-Serie ihre Spezialisierung hatten, bestand die Hauptaufgabe der Droiden, Raumschiffe, Transporter und Fahrzeuge zu steuern. So dienten sie in den Droidenarmeen der Handelsföderation und der Konföderation als Piloten und Kommandeure, da sie über mehr künstliche Intelligenz verfügten als die normalen Droiden.

Beschreibung

OOM-Kontrollen

Zwei Droidenpiloten an Funktionskontrollen

Kampfdroiden der OOM-Serie und der später folgenden B-Serie ließen sich zusammenklappen, um sich besser und platzsparender transportieren zu lassen.[2] So war es auch bei den Droidenpiloten der Fall, was vor allem dann hilfreich war, wenn sie ihren Einsatzort wechselten oder für eine Zeit abgeschaltet wurden, wenn sie nicht gebraucht wurden.[9] Neben der primären Programmierung, Kämpfe zu führen, wurden ihre Droidenhirne zusätzlich mit Daten eingestellt, die es ihnen erlaubten, sogut wie jedes Schiff oder Fahrzeug zu steuern und dieses auch in gefährlichen Situationen zu kontrollieren.[1]

Im Gegensatz zu Infanteriedroiden benötigten die Piloten nur selten Tornister, um Befehlssignale zu empfangen, da sie sich meistens direkt auf den Schiffen befanden, auf denen sich die zentrale Recheneinheit befand. Diese hatte genügend Reichweite, um den Droiden ihre Befehle zu geben.[2] Unabhängig davon konnten sie auch direkt Anweisungen von dem Kommandeur erhalten, wenn sich dieser bei ihnen befand.[8] Nur wenn sich Einheiten auf kleineren Schiffen oder auf Planetenoberflächen aufhielten und sich kein intelligentes Wesen bei ihnen aufhielt, waren sie auf externe Systemsignale angewiesen, die sie dann mit einem Tornister aufnahmen.[4] Da die Droiden nur selten in Kämpfe verwickelt wurden, waren sie meist unbewaffnet, da Waffen sie bei ihrer Arbeit an Schiffskontrollen nur behinderten.[2] Bei Schlachten, in denen Gefahr durch Entertruppen bestand oder die Droiden selbst ein Enterkommando starteten, bei denen die Piloten das Enterschiff steuerte, erhielten sie trotzdem leichte Waffen.[6] Darunter zählten unter anderem SE-14 Blasterpistolen und TB-47 Zeitbomben, für unabhängige Missionen benutzten sie auch die standarisierten E-5 Blastergewehre. Zu ihrer weiteren Ausrüstung gehörten zudem F-187 Fusionsschneider, mit denen sie leicht beschädigte Fahrzeuge reparieren und feindliche Raumschiffe hacken konnten.[5]

Geschichte

Blockade von Naboo

Die Handelsföderation stellte die Droidenpiloten in rauen Mengen her, um ihre Richfrachter und Kontrollschiffe zu steuern. Sie wurden in den Hangars und den Kommandobrücken eingesetzt, wo sie ihre primären Befehle vom Zentralcomputer erhielten, teilweise jedoch auch von neimoidianischen Offizieren kommandiert, die die komplexeren Funktionen übernahmen.[1]

Naboo Landungsschiffe

Die Transportschiffe landen auf Naboo

Als die Föderation über Naboo eine Blockade errichtete und den Planeten später invasierte, bemannten die Droidenpiloten die Lucrehulk-Klasse Schlachtschiffe, die jeglichen Transport unterbanden. Von dort aus starteten dann dutzende Ladungsschiffe mit Truppentransportern und Angriffspanzern, bei denen sie ebenfalls für die Steuerung zuständig waren. In der folgenden Schlacht gegen die sich wehrenden Gungans und Naboo wurden viele Panzer und somit auch ihre Besatzungsmitglieder zerstört, der Rest deaktivierte sich nach der Vernichtung des Droiden-Kontrollschiffs. Dadurch löste sich die Blockade auf und Naboo konnte befreit werden.[2]

Klonkriege und danach

Jahre später, 22 VSY, brachen die Klonkriege aus, wobei sich die Handelsföderation und etliche weitere Großkonzerne der von Graf Dooku neu ausgerufenen Konföderation unabhängiger Systeme anschlossen. Ihre Droiden wurden in die Armee eingegliedert, darunter auch die OOM-Piloten. Sie wurden nun großflächiger eingesetzt, da mit neuen Verbündeten auch neue Raumschiffe und Fahrzeuge hinzukamen, die eine Crew benötigten.[7] Um die Effizienz der Droiden zu steigern, wurden T-Serie Taktikdroiden etwickelt, die über weit mehr künstliche Intelligenz besaßen und so als Kommandanten dienen konnten.[10]

JayboHoods Droiden

Jaybo Hoods Droiden

Während des Krieges nahm die Konföderation mehrere Planeten ein und hielt sie besetzt, um Revolten unter der Bevölkerung zu vermeiden. Nach der erfolgreichen Einnahme von Iego zogen sich die Separatisten aus dem System wieder zurück, ihre Droiden ließen sie jedoch zurück. Jaybo Hood, ein begeisterter Droidenbastler, programmierte alle Droiden um, sodass sie nun seinen Befehlen gehorchten. Darunter zählten neben B1-Droiden auch die OOM-Piloten sowie etliche Geier-Droidenjäger. Jaybo nutzte sie, damit sie für ihn Aufgaben erledigten und ihm als Zeitvertreib dienten, indem er an ihnen herumschraubte und Komponente mit vertauschte.

R2-D2mitOOM-Droiden

R2-D2 mit seiner Eskorte

In der Zeit danach gelang es einiger Gruppe der Republik, drei OOM-Droidenpiloten zu erbeuten, die anschließend umprogrammiert wurden. Diese Droiden wurden während der Befreiungsaktion des gefangengenommenen Jedi-Meisters Even Piell von dem Separatisten-Planet Lola Sayu eingesetzt. Sie flogen unter dem Kommando des Astromechdroiden R2-D2 das Transportschiff, in dem das Rettungskommando in Karbonit eingefroren war, um die Scanner zu täuschen, durch die Blockade und brauchten sie auf die Planetenoberfläche.[4] Sie schlichen sich als Besatungsmitglieder der Zitadelle, dem Gefängnis von Lola Sayu, ein und schafften den Flüchtigen so immer einen Rückzugsorts, bis ihre Umprogammierung entdeckt wurde.[11] OOM-10, der mit einer erweiterten Programmierung zum Kommandanten erweitert wurde, kämpfte mit den beiden anderen gegen die Droiden des Gefängnisses und wurde von LM-432 Krabbendroiden mit ihnen zerstört, als sie den Ausbrechern den Rücken freihalten wollten.[12]
„General, die Jedi sind in Korridor 328.“
— 9886 erstattet Bericht (Quelle)

Als die Separatisten im Jahr 19 VSY den Planeten Coruscant angriffen und dabei den Obersten Kanzler Palpatine, steuerten die Droiden ebenfalls die Flotte, die sich durch den Verteidigungsring der Republik kämpfte. Auf dem Flaggschiff der Separatisten, der Unsichtbaren Hand, wurde Palpatine von General Grievous festgehalten, weshalb die Jedi Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi in das Schiff eindrangen und Palpatine befreiten, gerade als der Kreuzer schwer getroffen wurde. Die Pilotdroide schafften es jedoch, das Schiff wieder zu stabiliseren und kurz darauf wurden die Flüchtigen wieder festgesetzt und auf die Brücke gebracht. Durch einen Trick schafften es die Jedi jedoch, wieder an ihre Waffen zu kommen und viele der Besatzungsmitglieder zu zerstören. Der Rest floh und entkam mit Rettungskapseln.[8]

Am Ende der Klonkriege wurden die OOM-Pilotendroiden im Zuge der Order 66 mitsamt allen anderen Droiden der Konföderation abgeschaltet. Jedoch wurden einige Droiden in der Schlacht über Mustafar abermals eingesetzt, als Gizor Delso seine reaktivierte Droidenarmee auf das Imperium losließ. Die 501. Sturmtruppenlegion besiegte jedoch die Flotte und die Droidenarmee, sodass die restlichen Piloten endgültig beseitigt wurden.[5]

Hinter den Kulissen

  • Die Droidenpiloten waren Neuerfindungen der Prequel-Trilogie und tauchten so erstmals in Episode I – Die dunkle Bedrohung auf. Später erhielten sie weitere Auftritte in den folgenden beiden Episoden sowie in The Clone Wars. Dort wurden sie erstmals mit Waffen dargestellt.
  • Später wurden einige LEGO-Sets kreiert, in denen Minifiguren der OOM-Droidenpiloten enthalten waren.
  • In dem Ego-Shooter Battlefront besaßen die Droiden keine blauen Markierungen, was jedoch in der Fortsetzung korrigiert wurde. In den Spielen bekamen sie zudem ein Waffenarsenal, das sich von einer Blasterpistole über eine Zeitbombe bis hin zu einem Fusionsschneider erstreckte.
  • In den Spielen entstand der Kanon-Fehler, dass die Droiden sowie alle anderen spielbaren Figuren Geierdroiden, Tri-Droidenjäger und die Droiden-Kanonenboote bemannen konnten. Diese werden jedoch durch Droidenhirne gesteuert.

Quellen

Einzelnachweise

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