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„Da fällt mir ein, ich habe da etwas für dich. Dein Vater wollte, dass du es bekommst wenn du alt genug bist, doch dein Onkel war dagegen, er dachte, du könntest mir auf einem idealistischen Kreuzzug folgen wie einst dein Vater.“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Obi-Wan Kenobi, oder später Ben Kenobi, war ein menschlicher Jedi-Meister des Alten Ordens, der im Laufe seines Lebens die Geschichte der Galaxis und des Jedi-Ordens maßgeblich prägte. Nach seiner Ausbildung als Jüngling nahm Qui-Gon Jinn den jungen Obi-Wan als Padawan an, und die beiden entwickelten in vielen Jahren und auf vielen gemeinsamen Missionen eine tiefe Verbundenheit miteinander. Im Jahr 32 VSY wurden Obi-Wan und sein Meister als Vermittler zum – von der Handelsföderation blockiertenPlaneten Naboo geschickt, wurden jedoch in eine kriegerische Auseinandersetzung verwickelt, an deren Ende ein schwerer Verlust für Obi-Wan stand: Sein Meister wurde im Duell mit dem Sith-Lord Darth Maul tödlich verletzt und starb kurz darauf in den Armen seines Padawans. Gemäß eines Versprechens an seinen Meister nahm der nun zum Jedi-Ritter ernannte Obi-Wan einen Sklavenjungen von Tatooine namens Anakin Skywalker, den Qui-Gon für den Auserwählten hielt, als eigenen Padawan an. In den folgenden Jahren erlebten Meister und Schüler viele Abenteuer, wobei Obi-Wan zunächst allerdings vergeblich versuchte, eine ähnlich feste Beziehung zu Anakin aufzubauen, wie er sie einst mit seinem Meister gepflegt hatte. Zehn Jahre später wurde ein vergeblicher Anschlag auf Senatorin Padmé Amidala verübt, und Obi-Wan und Anakin übernahmen die Ermittlungen. Während sein Padawan Padmé nach Naboo begleitete, entdeckte Obi-Wan auf dem entfernten Planeten Kamino eine Klonarmee, die für die Galaktische Republik produziert worden war. Weitere Nachforschungen führten zunächst Obi-Wan, später auch später Anakin und Padmé, auf den Planeten Geonosis, wo kurz darauf die Klonkriege ausbrachen, die für die folgenden drei Jahre die Galaxis entscheidend prägen sollten. Im Verlauf vieler Schlachten erwarb sich Obi-Wan Kenobi den Ruf eines fähigen Generals, der seine Truppen taktisch überlegt und präzise einzusetzen vermochte.

Nach einer Befreiung des zuvor entführten Kanzlers Palpatine im Jahr 19 VSY, der in Wahrheit der Sith-Lord Darth Sidious war, verführte dieser Anakin Skywalker zur Dunklen Seite der Macht und rief die Order 66 aus, welche die Vernichtung aller Jedi als Feinde der Republik verursachte. Kenobi, der soeben auf Utapau General Grievous hatte töten können, überlebte den Angriff seiner Klonkrieger ebenso wie Meister Yoda auf Kashyyyk. Die beiden Jedi-Meister kehrten nach Coruscant zurück, nur um einen verwüsteten Jedi-Tempel vorzufinden und den Fall Anakin Skywalkers zu entdecken. Obi-Wan folgte Anakin nach Mustafar und besiegte diesen in einem schicksalhaften Duell. Im Glauben, sein ehemaliger Padawan sei dort gestorben, ging Obi-Wan ebenfalls ins Exil nach Tatooine, um dort über Luke Skywalker, den Sohn Anakins und Padmés, zu wachen.

Auch während dieser Zeit war Obi-Wan Kenobi noch am Kampf gegen das Galaktische Imperium beteiligt. 19 Jahre später brachte ein Hilferuf Leia Organas, der Tochter Anakins und Zwillingsschwester Lukes, den Jedi zurück in die galaktische Auseinandersetzung. Er begann Lukes Ausbildung zum Jedi und half ihm bei der Flucht vom ersten Todesstern, was ihn bewusst das Leben kostete. Doch auch nach seinem Tod durch Darth Vader lebte er als Machtgeist weiter, der Luke noch einige Zeit nach dem Sieg über das Imperium hin und wieder als Mentor zur Seite stand.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Vorboten

Im Jahr 82 VSY, noch lange vor Obi-Wan Kenobis Geburt, hatte der spätere Sith-Lord Dooku als Padawan während einer Mission nach Asusto eine Zukunftsvision, in welcher er auch die Stimme von Kenobi hörte, die ihn einen Verräter nannte. Es handelte sich dabei um ein Echo ihrer zukünftigen Begegnung auf Geonosis.[74]

Herkunft & Jünglingszeit

Ausbildung im Jedi-Orden

Anakin Skywalker: „Ich habe mich nur gefragt … Wie war Euer Leben, bevor ihr mit den Jedi zusammenlebtet?“
Obi-Wan Kenobi: „Nun, ich kann nicht behaupten, dass ich mich wirklich daran erinnere. Ich war sehr jung, als ich meine Heimatwelt verlassen habe. Ich wurde als machtsensitiv identifiziert und zum Jedi-Tempel auf Coruscant gebracht.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi[75] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi als Jüngling.

Nachdem seine Machtsensitivität auf seiner Heimatwelt Stewjon sechs Monate nach seiner Geburt festgestellt wurde[76], brachte man den jungen Obi-Wan Kenobi im Alter von drei Jahren, 54 VSY, zum Jedi-Tempel der republikanischen Hauptstadtwelt Coruscant.[10] Als rebellischer[77] Jüngling wuchs er im Tempel auf und beklagte sich zudem auch immer wieder über das schlechte Essen im Jedi-Tempel.[78] Eines Tages hielt er mit Siri Tachi unter dem Tisch des Speisesaals Händchen und hatte dabei unmittelbar das Gefühl, dass er vom Jedi-Rat bestraft werden müsste.[79] Er wurde in einem noch sehr jungen Alter von einigen Jedi-Meistern zusammen mit den anderen Jünglingen seines Jünglingsclans unterwiesen – unter anderem auch in Meditation[21] und darin, wie er die Gefühle von Furcht und Zorn kontrollieren konnte.[76] Bis zum Alter eines Jugendlichen wurde er – wie viele andere Jünglinge auch – von dem alten Jedi-Großmeister Yoda unterrichtet.[15] Vor seinen Anwärter-Prüfungen lag er in den Nächten aus Furcht oft schlaflos wach.[79] Nachdem Yoda den Jedi Qui-Gon Jinn darum gebeten hatte, Obi-Wan zu seinem Schüler zu nehmen, akzeptierte Qui-Gon Jinn den dreizehnjährigen[16] Obi-Wan im Jahr 44 VSY offiziell im Jedi-Orden als seinen Padawan.[80]

Padawanzeit

Training mit Qui-Gon

„Sehr gut, Obi-Wan.“
— Qui-Gon lobt Obi-Wan (Quelle)[81]

Qui-Gon trainiert Obi-Wan im Lichtschwertkampf.

Als Padawan legte Obi-Wan seine rebellische Natur ab und wurde von Qui-Gon Jinn unter anderem im Umgang mit dem Lichtschwert unterwiesen, wobei Qui-Gon seinen Schüler während des Trainings lobte.[21] Qui-Gon hatte allerdings am Anfang erhebliche Schwierigkeiten mit Obi-Wan, da beide sehr oft Meinungsverschiedenheiten besaßen.[80] In den ersten Jahren konnten Meister und Schüler einander nicht verstehen und kamen zusammen nicht sonderlich gut miteinander aus.[76] So war ihre Beziehung geprägt von Missverständnissen und Stimmungsschwankungen, da Kenobi es nicht guthieß, wenn sein Meister sich wieder einmal über den Willen des Hohen Rats der Jedi hinwegsetzte.[16]

Mission nach Teth

Gemeinsam mit Qui-Gon Jinn begab sich der siebzehnjährige[16] Obi-Wan Kenobi im Jahr 40 VSY auf eine Mission nach Teth, im Zuge derer die beiden Jedi versuchten, die Hutten daran zu hindern, einige Schiffsladungen mit Nahrungsmitteln zu stehlen. Kenobi galt zu diesem Zeitpunkt bereits als sehr reif und ausgeglichen, mit einer großen Menge an Potential, wenngleich ihm noch die Erfahrung fehlte.[16] Bei der geplanten Flucht durch den Huttenpalast mutete Qui-Gon seinem Schüler zu, einen dreiminütigen Sprint sowie einen Macht-Sprung über eine zwanzig Meter hohe Mauer zu vollziehen, weswegen Kenobi beim Rennen durch den steinernen Korridor schon relativ früh außer Atem war. Sein Meister selbst glaubte, dass Obi-Wan die Meditation im Kampf noch längst nicht perfektioniert hatte. Im Gewürz-Salon von Wanbo dem Hutten, sprang Kenobi auf Jinns Anweisung hin auf eine Schwebeplattform, auf der ein Shawda Ubb Growdi-Harmonika spielte. Dieser spuckte mit seinem giftigen Speichel nach dem Padawan, welcher wiederum dank seiner schnellen Reflexe und messerscharfen Instinkte intuitiv auswich. Es kam zu einem Missverständnis zwischen Qui-Gon und Obi-Wan, als der Jedi-Meister seinem Schützling die Anweisung gab, die Tür zu übernehmen. Kenobi nutzte sein Lichtschwert, um die Bedientafel von der anderen Seite der Tür aus zu zerstören und wurde von Jinn hingewiesen, dass er sich eigentlich um die gamorreanischen Wachen hätte kümmern sollen. Der Padawan hielt entgegen, dass Jinn dies genauer hätte ausdrücken müssen, wobei Jinn nicht verstand, warum Kenobi immer alles wörtlich nehmen musste.[68]

Obi-Wan Kenobi: „Meister! Alles in Ordnung?“
Qui-Gon Jinn: „Besorg uns einfach ein Schiff!“
— Obi-Wan und Qui-Gon (Quelle)

Für Jinns befinden agierte Kenobi relativ stürmisch, als er die Gamorreaner entwaffnete. Durch das zerstörte Bedienfeld stürzten auch die Schwebeplattformen hinab, wobei Kenobi fragte, ob es Jinn gut ginge. Jinn beantwortete die Frage nicht und wies Kenobi lediglich an, ihnen beiden ein Schiff zu besorgen. Im Hangar wurde Kenobi jedoch von fünf menschlichen Wachen des Majordomus Thurible umstellt und als Geisel genommen. Jinn verhandelte eine Stunde später mit Thurible um Kenobis Freilassung, wofür er den Hutten Wanbo freilassen musste.[68] Auf dem Rückweg nach Coruscant mit einem Regenfalke-Klasse-Transporter entschuldigte sich Kenobi für sein Versagen während des Feuergefechts. Der Padawan glaubte, dass er eine bessere Performance hätte abliefern müssen, jedoch beschwichtigte Jinn, dass sie beide einfach besser werden müssten.[16] Er fragte zudem auch seinen Meister, ob Qui-Gon mehr über Thurible herausfinden konnte. Als Jinn die Frage verneinte, kommentierte Kenobi, dass Thuribles Handeln keinem logischen Sinn ergäbe. Der Jedi-Meister widersprach ihm jedoch und erklärte, dass die wahren Absichten des Majordomus bislang ein gut gehütetes Geheimnis wären.[82] Nach diesem Auftrag wurde Obi-Wans Meister ein Sitz im Hohen Rat der Jedi angeboten, den Qui-Gon jedoch ablehnte.[80]

Studium von Jedi-Prophezeiungen

Qui-Gon Jinn: „Glaubst du, dass ich die Prophezeiungen studiere, weil ich die Zukunft kennen möchte?“
Obi-Wan Kenobi: „Ist das denn nicht die Definition einer Prophezeiung? Eine Weissagung dessen, was kommt?“
Qui-Gon Jinn: „In gewisser Weise, ja. Aber bei Prophezeiungen geht es auch um die Gegenwart. Die alten Mystiker der Jedi versuchten in die Zukunft zu blicken, aber sie waren fest in ihrer eigenen Zeit verwurzelt – so wie wir alle.“
— Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn über Jedi-Prophezeiungen (Quelle)

Für Qui-Gon Jinn war es ein großes Anliegen, dass sich auch sein Schüler mit Jedi-Prophezeiungen in den Archiven des Jedi-Tempels auseinandersetzen sollte. Obwohl Obi-Wan Kenobi die Prophezeiungen der Jedi-Mystiker als langweiligen Unfug abtat und innerlich kein Verständnis für die Faszination seines Meisters gegenüber derartigen Schriften und alten Sprachen zeigte, begab sich Kenobi über zwei Jahre hinweg regelmäßig zum Übersetzen in die Archive. Der junge Padawan zeigte sich frustriert darüber, dass seine Freunde Prie und Jape weitaus größere Abenteuer mit ihren Meistern erlebten. Trotz seiner Abneigung gegen das Hobby seines Meisters war Kenobi in der Lage die alt-alderaanischen Texte bruchstückhaft in Basic zu übersetzen. Im Quartier von Qui-Gon Jinn gab Kenobi offen zu, dass er nicht sonderlich viel von den Prophezeiungen hielt, da diese seiner Auffassung naFch unlogisch erschienen. Als Jinn seinen Schüler belehrte, dass er die antiken Schriften nicht einfach so abtun sollte, entgegnete Kenobi, dass Meister Yoda ihnen stets beibrachte, dass die Zukunft immer im Wandel und daher nicht-vorhersehbar wäre. Jinn nahm sich einen Moment der Meditation ehe er Kenobi fragte, ob er glaubte, dass er bloß die Prophezeigungen studieren würde, um die Zukunft zu erkennen. Die beiden diskutierten für eine Weile über den Nutzen und die Aussagekraft von Jedi-Prophezeiungen, wobei Jinn seinem Schüler auch beibrachte, dass die Begabung der Jedi, in die potentielle Zukunft zu sehen besonders gefährliche Auswirkungen haben könnte. Nachdem sich Jinn bei Kenobi für die übersetzten Schriften bedankt hatte, erhoffte sich Kenobi, dass er nun genug Freizeit hätte, um sich einem Spiel Dejarik widmen zu können.[71]

Mission nach Pijal

Am darauffolgenden Tag, nachdem Kenobi seinem Meister die Übersetzung der alt-alderaanischen Schriften gebracht hatte, begaben sich Kenobi und Jinn zusammen zum Büro der Togruta-Kanzlerin Kirames Kaj, welche erstmals die Bekanntschaft mit dem jungen Padawan machte. Die Kanzlerin berichtete dem Duo von dem Pijal-Hyperraumkorridor, der einen sicheren Pfad durch den Byrnum-Schlund darstellte und sprach zudem von politischen Problemen auf dem Planeten Pijal. Nachdem eine terroristische Gruppe namens Opposition unter der Führung von Halin Azucca einen scheinbaren Angriff auf eine Fabrik der Czerka Corporation auf Pijals grünen Mond verübt hatte, erbat der Lord-Regent Rael Averross die Hilfe von Qui-Gon Jinn und dessen Padawan. Bei der Audienz verriet Kanzlerin Kaj versehentlich, dass man Qui-Gon Jinn einen Platz im Hohen Rat der Jedi angeboten hatte, was dazu führen würde, dass Obi-Wan Kenobi einem anderen Meister zugeteilt werden könnte. Da Jinn diese Information bislang nicht an seinen Padawan weitergeben hatte[83] , fühlte sich Kenobi verraten und enttäuscht. Während Jinn noch mit Kaj über ein Abschiedsgeschenk für Meister Yoda sprach, begab sich Kenobi zurück zum Tempel. Der junge Padawan lief auch nach der Sperrstunde nachdenklich durch den Tempel und übte im Trainings-Dojo seine Kampftechnik. Qui-Gon lobte Kenobi kurz und versuchte sich für seine Geheimniskrämerei zu entschuldigen.[84]

Qui-Gon Jinn: „Ich wusste, dass du zu aufgebracht sein würdest, um rational darüber sprechen zu können.“
Obi-Wan Kenobi: „[…] Wieso habe ich es nicht verdient die Wahrheit zu erfahren?“
Qui-Gon Jinn: „Wir sollten das vermutlich ein andermal besprechen. Im Moment benimmt sich keiner von uns vorbildlich.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi zeigte sich jedoch konfrontativ und warf Qui-Gon vor, er hätte bewusst kaum Zeit in sein Kampftraining investiert, da Jinn von vorneherein vorgehabt hätte, Kenobi an einen anderen Meister abzuschieben. Die beiden stritten miteinander, bis Jinn das Streitgespräch abrupt abbrach und sich zurückzog. Der junge Padawan blieb in dem Dojo und kämpfte gegen seine negativen Emotionen an.[84]

Kenobi & Jinn werden nach Pijal zu einem fähigen Team.

Während der Mission nach Pijal um etwa 40 VSY gelang es Obi-Wan und Qui-Gon ihre Differenzen beiseite zu legen, um einen Krieg zu verhindern.[76] Gemeinsam gelang es ihnen eine Verschwörung aufzudecken, wobei Qui-Gon und Obi-Wan ein starkes Band miteinander formten.[77] Seit der Mission wurden sie zu guten Freunden und fähigen Partnern.[76]

Lebensfest auf Kashyyyk

Kenobi trifft auf Brennonn.

Während der Lebensfest-Feierlichkeiten begaben sich Obi-Wan und sein Meister als Jedi-Gäste der Veranstaltung zum Waldplaneten Kashyyyk, wo der ältere Jedi-Meister gegenüber seinem Schützling erklärte, dass die Wookiees mit dem Fest nichts anderes als die Familie, den Stamm und die Harmonie zwischen allem zelebrierten. Zum Stolz seines Meisters erkannte Obi-Wan, dass die Wookiees damit nichts anderes als die Macht selbst feierten. Qui-Gon forderte seinen Padawan dazu auf, sich für die Energie auf Kashyyyk zu öffnen, die größer sei als das Leben und der Tod und verwies auch darauf, dass sie beide viel von den Wookiees lernen konnten. Kenobi selbst zeigte sich über die eher unkonventionellen Überlegungen seines Meisters nur wenig überrascht und wurde kurz darauf Qui-Gons alter Wookiee-Freundin Brennonn vorgestellt, die Qui-Gon aus den Tagen seiner eigenen Padawanzeit kannte.[85]

Qui-Gon Jinn: „Es liegt nun an dir, Obi-Wan. Beschütze die Wookiees. Lass nicht zu, dass die Trandoshaner–“
Obi-Wan Kenobi: „Nein! Qui-Gon! Nein! Nein.“
— Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn [86] (Quelle)

Kenobi wird Zeuge von Qui-Gons Entführung.

Brennonn wandte sich hilfesuchend an Qui-Gon und Kenobi, da der Wookiee Balfus spurlos verschwunden war. Als der Sinn für Gefahr beider Jedi sich einschaltete, zückten beide Jedi ihre Lichtschwerter und wurden von einigen trandoshanischen Jägern unter der Führung von Korgan überrascht, die aus den Bäumen herabsprangen und die Wookiees in Netzen einfingen. Korgan gelang es Obi-Wan im Kampf zu überwältigen, jedoch eilte Qui-Gon seinem Schützling zur Hilfe und erklärte dem unwissenden Schüler, dass die Trandoshaner es als ihren persönlichen Sport ansahen, Jagd zu machen. Als Qui-Gon jedoch das Leben von Brennonn rettete, fiel er selbst dem Netz eines Trandoshaners zum Opfer und verlor dabei vor Überraschung sein Lichtschwert aus den Händen. In dem Moment, in dem Kenobi einen Jäger mit der Macht von sich stieß, bemerkte er die Gefangennahme seines Meisters und versprach diesen zu retten, ehe die Jäger mit ihm und den gefangenen Wookiees entkommen konnten. Während das Raumschiff mit dem gefangenen Jedi-Meister abhob, ermahnte Jin den Padawan dazu, die Wookiees nicht im Stich zu lassen, sodass Kenobi seinem Meister nur voller Bedauern nachblicken konnte. Der angehende Jedi fasste sich jedoch wieder und versicherte Brennonn, dass er sie in dem Kampf nicht im Stich lassen würde.[85]

Obi-Wan und Brennonn planen die Rettung von Jinn & der Wookiees.

Beim Durchqueren der Wälder äußerte Kenobi seine Hilflosigkeit gegenüber der befreundeten Wookiee-Dame, da er sich selbst in einem Zwiespalt sah. Auf der einen Seite wollte er seinen Meister aus der Gefangenschaft der Trandoshaner retten und auf der anderen Seite die Wookiees nicht unnötig in Gefahr bringen. Als Brennonn dem jungen Padawan auf Shyriiwook eine Weisheit der Ältesten erklärte, die besagte, dass er sich nur daran erinnern müsste, wer er nicht sei um zu verstehen, wer er wirklich ist. Kenobi fühlte sich dabei an Qui-Gon Jinns Lehren erinnert, da der ältere Jedi-Meister ihm einst vermittelt hatte, er würde nichts Neues lernen, wenn er sich nur auf die immer selben Lehren beziehen würde. Der junge Padawan ergriff schließlich den Entschluss, Qui-Gon Jinn und die übrigen Wookiees zu retten und brach zum Lager der Trandoshaner auf.[14]

„Uhm, entschuldigung. Entschuldigt bitte die Störung…Aber bin ich hier richtig zum kapitulieren?“
— Obi-Wan Kenobi zu Korgan[87] (Quelle)

Kenobi befreit seinen Meister.

Der junge Padawan gab vor, sich den Trandoshanern gegenüber ergeben zu wollen, wobei sein – in einer Zelle gefangener – Meister mit Gelenkfesseln fragte, was er vorhabe. Gegenüber Korgan argumentierte Kenobi, dass er selbst nur ein hilfloser Anwärter wäre, der ohne seinen Meister keine Chance gegen die Trandoshaner hätte. Als Kenobi jedoch meinte, dass Korgan die gefangenen Wookiees freilassen sollte und der Jäger sich weigerte, nutzte Kenobi die Macht, um Qui-Gon Jinns Käfig zu entriegeln. Zusammen mit dem befreiten Jedi-Meister stellte sich Kenobi den Trandoshanern, wobei Korgan sich beschwerte, dass Kenobi ihn ausgetrickst hatte. Kenobi bezeichnete dagegen seine Vorgehensweise als unkonventionell. Obwohl das Jedi-Duo zahlenmäßig in der Unterzahl war, kamen ihnen Brennonn und die übrigen Wookiees zur Hilfe. Aufgrund des Lebensfestes bot Brennonn eine friedliche Lösung an, sodass die umzingelten Trandoshanern gegenüber Kenobi und Jinn ihre Niederlage eingestanden. Zurück bei den Feierlichkeiten äußerte Jinn sein Wohlgefallen darüber, dass Kenobi voller Überraschungen steckte. Der junge Padawan verwies dabei auf Jinns Lehren, jedoch stellte er auch die Frage, wieso sich Jinn nicht selbst aus so einer eher simplen Gefangenschaft befreit hatte. Jinn scherzte dabei, dass er auf eine unkonventionelle Lösung gewartet hatte. Mit Blick auf die feiernden Wookiees lehrte Jinn seinem Schüler, dass die Lebensfest-Feierlichkeiten im Grunde nichts anderes seien, als ein kollektives Feiern der Macht. Aufgrund ihres hohen Alters würden die Wookiees das Gleichgewicht der Macht wie kaum ein anderer in der Galaxis verstehen.[14]

Jinn rät Kenobi dazu, immer der Macht zu vertrauen.

Qui-Gon Jinn: „Aber zuerst, Obi-Wan, will ich, dass du weißt, dass du immer der Macht vertrauen sollst. Ganz gleich, wohin sie dich auch führt. Letzten Endes …“
Obi-Wan Kenobi: „… lehrt sie uns immer etwas Neues.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi [88] (Quelle)

Brennonn bedankte sich mit einer Umarmung bei den beiden Jedi und Jinn gab seinem Schüler noch einen letzten Ratschlag. Der Jedi-Meister riet seinen Schüler dazu, dass er immer Vertrauen zu der Macht haben sollte und Kenobi erkannte korrekterweise, dass die Macht ihn stets etwas Neues lehren konnte.[14]

Mission nach Bri'n

„Klingt, als hätten die Verhandlungen kein gutes Ende genommen?“
— Obi-Wan zu Qui-Gon (Quelle)

Obi-Wan mit Th'er und Qui-Gon.

Vor der Blockade von Naboo wurden Obi-Wan und sein Meister Qui-Gon Jinn zum Waldplaneten Bri'n geschickt, um einen Konflikt zwischen der Waldpriesterin Th'er und dem Metall-Klan von Bri'n diplomatisch beizulegen. Während sein Meister die Verhandlungen begleitete, wartete Obi-Wan als Pilot im Raumschiff. Als sich Qui-Gon und Th'er auf der Flucht vor dem Metall-Klan befanden, ahnte Obi-Wan bereits, dass die Mission kein gutes Ende genommen hatte. Da sich Qui-Gon kurzerhand dazu entschlossen hatte, die Waldpriesterin mitzunehmen, flogen sie zurück nach Coruscant, wo Obi-Wan sorgsam einen Missionsbericht für den Jedi-Rat ausfüllte.[20]

Mandalorianischer Bürgerkrieg & Flucht nach Draboon

Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn hielten sich einst für ein Jahr lang auf dem Planeten Mandalore auf, wo sie dem Auftrag nachgingen, die junge Herzogin Satine Kryze zu beschützen. Da die Angreifer Kopfgeldjäger hinter der Adligen herschickten, sahen sich Obi-Wan und Satine dazu gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Als Flüchtlinge wussten sie dabei nie, was der nächste Tag bringen würde. Zusammen begaben sie sich nach Draboon, wo sie von einem Schwarm Giftmilben angegriffen wurden. Als Kenobi versuchte, die Herzogin in Sicherheit zu tragen, verlor er das Gleichgewicht und stürzte mit Satine Kryze, welche von dem Erlebnis eine Narbe davontrug. Obwohl sich Satine und Obi-Wan in dem Jahr ineinander verliebten, so entschied sich Kenobi dazu, seinen Pflichten zu folgen und zum Jedi-Orden zurückzukehren. Im Erwachsenenalter sollte er sich allerdings eingestehen, dass er den Orden verlassen hätte, wenn Satine ihn gefragt hätte.[42]

Studium von Gesetzestexten

Nach ihrem gemeinsamen Einsatz auf Mandalore zum Schutz der Herzogin Satine Kryze[42], trug Qui-Gon Jinn seinem Schüler auf, in den Jedi-Archiven zahlreiche Gesetzesentwürfe für den Galaktischen Senat zu lesen. Da sein Meister von einer Art böser Vorahnung geplagt wurde, die sich später bewahrheiten sollte, folgte Kenobi trotz seiner persönlichen Abneigung gegen Politiker der Aufforderung. Besonderes Augenmerk galt für die beiden Jedi dabei den Gesetzesentwürfen zu den Steuerreformen für Handelsrouten zwischen Planeten. Obwohl Kenobi die stille Atmosphäre in der Bibliothek während seines Studiums genoss, gab er gegenüber Qui-Gon offen zu, dass er nicht wirklich den Sinn hinter dem Studium der Gesetzesentwürfe sah. Meister und Schüler debattierten über Kontrolle, wobei Kenobi einwarf, dass auch den Jedi viel an Kontrolle läge. Die beiden Jedi diskutierten hitzig miteinander und letztlich kam Kenobi zu dem Entschluss, dass auch Politiker in erster Linie Kontrolle über andere ausüben wollten. Jinn erkannte bereits die Gefahr darin, dass die Steuern einen Keil zwischen Planeten und einem Unternehmen, mit dem sie in Handelsbeziehung stehen, treiben könnten und äußerte seine Vermutung eines Kontrollverlustes.[89]

Qui-Gon Jinn: „Ich glaube, wir werden diesmal mehr oder minder im Einklang mit dem Rat sein, mein junger Padawan. Du musst dir keine Sorgen machen.“
Obi-Wan Kenobi: „Zumindest bedeutet das, dass wir weniger wahrscheinlich in lokale Arbeitskonflikte hineingezogen werden.“
Qui-Gon Jinn: „Oder uns in unerwartete Romanzen mit heimischen Adligen stürzen.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi selbst zeigte sich wenig begeistert darüber, dass Jinn dabei war sich abermals ohne den Rat zu konsultieren in politische Angelegenheiten einzumischen, allerdings versicherte Jinn seinem Schüler, dass der Rat der Jedi bei dem aufkeimenden Konflikt einem Deeskalieren womöglich zustimmen würde. Obi-Wan zeigte sich erleichtert über diese Aussichten und stichelte, dass sie sich womöglich in diesem Fall nicht in lokale Arbeitskonflikte hineingezogen würden, woraufhin Jinn seinen Padawan tadelte, dass auch die Wahrscheinlichkeit sich in unerwartete Romanzen mit Adligen zu stürzen gering sei. Peinlich berührt davon, dass Jinn ihn an seine Romanze mit Satine Kryze erinnerte, wechselte Kenobi daraufhin das Thema.[89]

Blockade & Invasion von Naboo

„Ich hab' da ein ganz mieses Gefühl.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Kenobi spürt bereits, dass die Verhandlungen scheitern könnten.

In dem Jahr 32 VSY wurden Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi insgeheim vom amtierenden Obersten Kanzler der Galaktischen Republik, Finis Valorum, als Botschafter zum souveränen Planeten Naboo geschickt, um dort zwischen den einheimischen Naboo und der Handelsföderation diplomatisch zu vermitteln. Die Handelsföderation hatte mithilfe von Kampfschiffen eine legale Handelsblockade um Naboo errichtet, um sich so gegen die Besteuerung der Handelsrouten zu entlegenen Sternsystemen zu wehren und dadurch eine hitzige Debatte im Galaktischen Senat angeregt. An Bord des Consular-Klasse-Raumkreuzers Radiant VII trafen der Meister und sein junger Padawan auf einem Droidenkontrollschiff ein, um in Verhandlungen mit den Neimoidianern zu treten. Der silberne Protokolldroide TC-14 führte die beiden Jedi dabei in ein Kongresszimmer, wo die beiden Jedi vorerst unter sich waren. Qui-Gon belehrte seinen jungen Schüler, dass er sich des Augenblicks bewusst sein müsste und sich nicht zu viele Gedanken über die mögliche Zukunft machen sollte. Beim Blick aus dem Fenster erkundigte sich Kenobi, wie der Vizekönig Nute Gunray womöglich auf die Forderungen des Obersten Kanzlers reagieren würde, woraufhin Jinn noch zuversichtlich glaubte, dass die Verhandlungen aufgrund der Feigheit der Neimoidianer nicht lange andauern würde. Während TC-14 die beiden Jedi mit Erfrischungen versorgte, zeigten sich Kenobi und Jinn zunehmend ungeduldig darüber, dass man sie wegen des Handelsdisputes derart lange warten ließ. Nach der urplötzlichen Zerstörung der Radiant VII im Hangar zeigten sich Kenobi und Jinn alarmiert und aktivierten ihre Lichtschwerter. Zeitgleich strömte das tödliche Giftgas Dioxis in den Konferenzsaal, in welchem die Jedi auf den Vizekönig warteten, sodass der Meister und sein Schüler sich dazu gezwungen sahen, vorerst die Luft anzuhalten.[2]

Obi-Wan und sein Meister geraten in einen Hinterhalt.

Als ein Teil der Droidenarmee der Handelsföderation den Konferenzraum überprüfen wollte, schlugen sich Kenobi und Jinn in die Freiheit. Während Jinn ein Loch durch das Feuerschott zur Kommandobrücke mit seinem Lichtschwert brannte, wehrte Kenobi die Angriffe der B1-Kampfdroiden ab. Als sich Droidekas näherten, die jeweils mit einem Schutzschild ausgestattet waren, ergriffen Kenobi und Jinn vorerst die Flucht durch die Korridore und einen Luftschacht des Droidenkontrollschiffs. Dabei entdeckten die beiden Jedi, dass die Handelsföderation sich auf eine Invasion vorbereitete.[2]

„In einer Hinsicht habt Ihr Recht gehabt, Meister. Die Verhandlungen waren sehr kurz.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon (Quelle)

Nachdem Jinn entschieden hatte, dass sie beide sich trennen müssten um den Kanzler und die Naboo zu warnen, scherzte Kenobi, dass die Verhandlungen in der Tat recht kurz gewesen waren. Als die schlimmsten Befürchtungen sich bewahrheiteten und aus einer einfachen Handelsblockade eine Invasion wurde, schlichen sich die beiden Jedi an Bord eines der Landungsboote der Handelsföderation, um so auf die planetare Oberfläche zu gelangen. Meister und Schüler fanden schließlich wieder zueinander im Wald, als Kenobi von zwei B1-Kampdroiden auf STAPs verfolgt wurde.[2]

Kenobi appelliert an Rugor Nass' Vernunft.

Zusammen mit dem einheimischen Gungan Jar Jar Binks begab sich das Trio nach Gunga-City, einer verborgenen Stadt, wofür Kenobi sein A99-Aqua-Atemgerät nutzte. Als Binks das Jedi-Duo vorwarnte, dass sie nicht mit einem herzlichen Empfang rechnen sollten, scherzte Kenobi, dass dies nicht der Tag der herzlichen Empfänge wäre und folgte dem Gungan Unterwasser. Captain Roos Tarpals führte Kenobi, Bink und Jinn zu Boss Rugor Nass, gegenüber welchem die Jedi erklärten, dass die Naboo vor der heranrückenden Droidenarmee gewarnt werden müsse. Bei dem Gespräch trat Kenobi vor und argumentierte, dass die Invasion nicht nur ein Problem der Naboo sei, sondern auch nach der Einnahme der Oberfläche schnell zu einem Problem für die Gungan werden könnte.[2]

„Sobald diese Droiden die Oberfläche kontrollieren, werden sie auch euch kontrollieren. […] Ihr und die Naboo bildet einen symbiotischen Kreis. Was dem einen zustößt, dass betrifft auch den anderen. Das muss Euch klar sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Rugor Nass (Quelle)

Da Nass ihnen einen Bongo zum Durchqueren des Planetenkerns und den Gungan Binks als Navigator überlassen hatte, begaben sich Kenobi und Jinn auf den Weg nach Theed. Bei der Fahrt durch den Paonga-See erkundigte sich Kenobi danach, warum man Binks aus Gunga-City verbannt hatte und zeigte sich über den Grund, dass Binks aufgrund seiner Tollpatschigkeit ausgeschlossen wurde, irritiert. Nach einer rasanten Fahrt vorbei an den gefräßigen Meeresbewohnern des Sees schlichen sie sich in die Hauptstadt.[2]

Kenobi und Jinn retten Königin Amidala und ihr Gefolge.

Während sich Kenobi und Jinn durch die besetzte Stadt schlichen, stießen sie auf die festgenommene Königin und ihre Zofen, die von der Droidenarmee geradewegs zum Lager 4 eskortiert wurden. Nachdem die Königin, ihre Entourage und Piloten der Naboo aus den Fängen der Droiden befreit werden konnten, floh die Gruppe an Bord einer Yacht aus dem Theed-Hangar in Richtung Coruscant und durchbrach dabei die Blockade. Aufgrund der enormen Schäden am Hyperantrieb musste das Schiff notladen, wofür Kenobi den kleinen Wüstenplaneten Tatooine vorschlug.[2]

Mission von Tatooine

„Warum habe ich das Gefühl, dass wir noch eine primitive Lebensform aufgelesen haben?“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Auf dem Weg nach Tatooine waren Kenobi und Jinn zugegen, als der R2-Astromechdroide R2-D2 von Königin Amidala für seine Hilfe beim Durchbrechen der Blockade der Handelsföderation auszeichnete. Nach der Landung etwas außerhalb von der Siedlung Mos Espa informierte Kenobi seinen Meister darüber, dass sie dringend einen neuen Hyperantrieb benötigten, um ihre Reise nach Coruscant fortzusetzen. Beide Jedi spürten gleichermaßen eine Erschütterung der Macht und rieten einander zur Vorsicht. Während Jinn sich mit Padmé, Jar Jar und R2-D2 zum Raumhafen aufmachte, sollte Obi-Wan Kenobi an Bord der Yacht bleiben und von dort aus darauf achten, dass die Naboo keinerlei Übertragungen vom Schiff aus entsandten. Zum Schiff kehrte Jinn letzten Endes neben einem T-14-Hyperantrieb von dem Schrotthändler Watto zurück und überließ es Kenobi, den Hyperantriebs-Generator zu reparieren. Kenobi versicherte, dass diese Aufgabe schnell erledigt sein würde und erahnte bereits, dass Jinn im Inbegriff war, noch jemanden neben Jar Jar Binks aufzulesen. Als Jinn mit dem machtsensitiven Sklavenjungen Anakin Skywalker zum gewarteten Schiff zurückkehrte, wurden sie von Darth Maul angegriffen. Kenobi forderte den Piloten zum umgehenden Start auf und konnte so seinem Meister beim tiefen Anflug eine Fluchtmöglichkeit bieten. Obi-Wan zeigte sich beim Anblick seines erschöpften Meisters besorgt und fragte sich, bei wem es sich um die bewaffnete Gestalt gehandelt hatte. [2]

Obi-Wan lernt Anakin kennen.

Qui-Gon Jinn: „Anakin Skywalker, darf ich dir Obi-Wan Kenobi vorstellen?“
Anakin: „Hi. Seid ihr auch ein Jedi? Freut mich, Euch kennenzulernen.“
— Qui-Gon stellt Obi-Wan den jungen Anakin vor. (Quelle)

Der Padawan machte kurz darauf offiziell die Bekanntschaft von Anakin Skywalker, als Qui-Gon Jinn die beiden einander vorstellte. Die Flüchtigen gelangten daraufhin unversehrt zur republikanischen Hauptwelt Coruscant.[2]

Anakins Prüfung

Obi-Wan Kenobi: „Der Junge wird die Prüfungen des Rates nicht bestehen, Meister. Er ist zu alt.“
Qui-Gon Jinn: „Anakin wird ein Jedi werden, dass verspreche ich dir.“
Obi-Wan Kenobi: „Widersetzt euch nicht dem Beschluss des Rates. Nicht schon wieder.“
Qui-Gon Jinn: „Ich werde tun, was ich tun muss, Obi-Wan.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Nach einem Zusammentreffen mit Senator Sheev Palpatine und Kanzler Valorum begaben sich Kenobi und sein Meister für eine Sondersitzung mit dem Hoher Rat der Jedi in die Ratsgemächer des Jedi-Tempels, um von den Ereignissen auf Tatooine zu berichten. Mit gerunzelter Stirn lauschte Kenobi dabei, wie Qui-Gon Jinn den jungen Skywalker aufgrund seines hohen Midi-Chlorianer-Blutwertes als Auserwählter einer alten Prophezeiung der Jedi ansah und um dessen Ausbildung zum Jedi erbat. Nachdem der Rat zugestimmt hatte, Anakin Skywalker zu prüfen, argumentierte Obi-Wan gegenüber dem Jedi-Meister, dass Anakin aufgrund seines Alters die Prüfungen nicht bestehen würde. Da sich sein Meister jedoch zuversichtlich zeigte, ahnte Kenobi bereits, dass Qui-Gon Jinn vorhatte, sich über die Entscheidungen des Rates zum wiederholten Male hinwegzusetzen. Es entbrannte eine Diskussion, in welcher Kenobi argumentierte, dass Qui-Gon Jinn längst Ratsmitglied wäre, wenn er sich nur an den Jedi-Kodex halten würde. Jinn selbst kommentierte Kenobis Worte nur damit, dass er noch viel zu lernen hätte.[2]

Kenobi zeigt sich über Qui-Gons Trotz gegenüber dem Jedi-Rat besorgt.

Obwohl Anakin die Prüfungen bestanden hatte, entschied der Rat ihn aufgrund seines Alters nicht ausbilden zu wollen, weswegen Jinn entschied, Anakin Skywalker selber ausbilden zu wollen. Kenobi warf seinem Meister dabei einen überraschten Blick zu, wobei er Qui-Gon Jinn zustimmte, dass er bereit für die Prüfungen zum Jedi-Ritter war. Jinn erklärte dem Rat, dass Kenobi eigenwillig war und noch viel über die Macht zu lernen hätte, allerdings gab er auch offen zu, dass er Obi-Wan Kenobi nicht mehr viel beibringen konnte. Der Fortgang der Diskussion wurde vorübergehend verschoben, da sich Königin Amidala nach dem Misstrauensantrag gegen Kanzler Valorum zur Rückkehr nach Naboo entschlossen hatte, was von dem Rat der Jedi als mögliche Verschärfung des Konfliktes angesehen wurde. Der Rat sah darin allerdings auch die Chance, dass die Identität des dunklen Attentäters enthüllt werden könnte, sodass Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi abermals nach Naboo fliegen sollten.[2]

Obi-Wan Kenobi: „Es ist keine Respektlosigkeit, Meister. Es ist die Wahrheit.“
Qui-Gon Jinn: „Von deinem Standpunkt aus.“
Obi-Wan Kenobi: „Der Junge ist gefährlich. Alle spüren es, wieso Ihr nicht?“
Qui-Gon Jinn: „Sein Schicksal ist ungewiss. Er ist nicht gefährlich. Der Rat wird über Anakins Zukunft entscheiden, das sollte dir genügen. Und jetzt geh' an Bord.“
— Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn (Quelle)

Auf dem Weg zum Raumschiff der Königin kam es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen dem Padawan und seinem Meister, da Kenobi die Entscheidung des Rates verteidigte und sich wunderte, dass Jinn eine mögliche Gefahr, die von Anakin ausging, nicht wahrnehmen konnte. Jinn widersprach Obi-Wan jedoch und meinte lediglich, dass der Rat über alles Weitere eine Entscheidung treffen würde. Obwohl sich Kenobi nicht zufrieden gab, kam er der Aufforderung seines Meisters nach, sich aufs Schiff zu begeben.[2]

Befreiung von Naboo

„Du warst ein wirklich guter Schüler, Obi-Wan. Und du bist ein weiserer Mann als ich. Ich spüre, dass du ein mächtiger Jedi werden wirst.“
— Qui-Gon Jinn zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Qui-Gon lobt Obi-Wan als weisen Schüler.

Gleich nach ihrer Rückkehr auf Naboo meinte Kenobi, dass sie womöglich bereits von einem Droiden-Kontrollschiff entdeckt wurden und ihnen daher nicht viel Zeit bliebe. Der Padawan fragte seinen Meister, ob er glaubte, dass der Plan von Königin Amidala gelingen könnte. Diese hatte sich dank Jar Jar Binks dazu entschlossen, die Hilfe der Gungans und ihrer Armee in Anspruch zu nehmen und ersuchte deswegen im Wald den Boss Rugor Nass um eine Audienz. Während sie auf die Rückkehr von Jar Jar und den Gungans aus Gunga-City warteten, nutzte Kenobi die Gelegenheit, um sich bei Qui-Gon Jinn für sein Verhalten auf Coruscant zu entschuldigen. Er räumte dabei ein, dass es ihm nicht zustünde, seinen Meister für dessen Einstellung gegenüber Anakin Skywalker zu kritisieren und bedankte sich für das Vertrauen von Qui-Gon darin, dass Obi-Wan die Jedi-Ritter-Prüfungen bestehen könnte. Als Jar Jar ohne die anderen Gungans zurückkehrte und von den verwahrlosten Unterwassersiedlungen berichtete, mutmaßte Kenobi, dass die Truppen der Handelsföderation die Gungans in die Lager gebracht haben könnte. Sie fanden die geflüchteten Gungans schließlich an einem heiligen Platz der Sümpfe wieder und beobachteten, wie Königin Amidala – nachdem sie ihre Täuschung als Zofe aufgegeben hatte – auch ohne die Hilfe der Jedi Boss Nass zu einem Pakt bewegen konnte. Als Padmé ihren Plan zur Ergreifung des Vizekönigs im Thronsaal des Theed-Palastes erläuterte, warnte Kenobi, dass Gunray unter keinen Umständen entkommen dürfte, da er andernfalls mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer weiteren Droidenarmee zurückkehren dürfte. Während einer Schlacht zwischen dem Gungan-Volk und der Droidenarmee der Handelsföderation schlichen sich Kenobi und die anderen zurück in die Hauptstadt über unterirdische Zugänge entlang des Wasserfalls. Im Theed-Hangar stellte sich allerdings der Sith Darth Maul den Infiltratoren in den Weg und behinderte dadurch den Erfolg des Einsatzes. Während Amidala und ihr Gefolge einen Umweg zum Thronsaal in Kauf nahmen, stellten sich Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn dem Sith-Lord in einem Lichtschwertkampf.[2]

Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn im Duell mit Darth Maul.

Der Kampf verlagerte sich dabei zu den Theed-Generatoren, wo Kenobi von einem Tritt durch Darth Maul das Gleichgewicht verlor und hinabfiel. Er konnte sich allerdings am Rand festhalten und sich wieder auf die Plattform ziehen während der Kampf zwischen Darth Maul und Qui-Gon Jinn unbeirrt weiterlief. Mit einem Macht-Sprung beförderte Kenobi sich selbst wieder auf die höhere Ebene und versuchte seinen Meister zu erreichen, allerdings war er zu spät, sodass alle drei voneinander durch Energietoren getrennt wurden. Hinter dem letzten Energiefeld stehend musste Kenobi dabei tatenlos mit ansehen, wie Qui-Gon Jinn von dem Sithlord getötet wurde. Nachdem das Energiefeld verschwand, griff Kenobi wieder in den Kampf ein und schaffte es, Mauls Lichtschwertheft zu treffen und so eine der zwei Energieklingen seines Doppellichtschwertes zu deaktivieren. In einem Moment der Unachtsamkeit wurde Kenobi beinahe einen Schacht hinuntergestürzt und verlor dabei sein Lichtschwert; allerdings konnte er sich noch rechtzeitig an einem hervorstehenden Sockel festhalten. Da Maul nicht entschlossen gegen den Padawan vorging, konnte dieser sich aus seinem Dilemma befreien und mit der Macht Qui-Gons Lichtschwert zu sich ziehen. Mit einem schnellen Schlag traf er den Sith in der Körpermitte und sah mit an, wie Maul in die Tiefe stürzte.[2]

Qui-Gon Jinn: „Obi-Wan, versprich mir – versprich mir, dass du den Jungen ausbilden wirst.“
Obi-Wan Kenobi: „Ja, Meister.“
Qui-Gon Jinn: „Er ist der Auserwählte. Er…bringt das Gleichgewicht. Bilde ihn aus.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan verspricht Qui-Gon, Anakin auszubilden.

Als sich Obi-Wan nach dem Kampf an seinen sterbenden Meister wandte, bat dieser Obi-Wan darum, Anakin zu einem Jedi auszubilden. Obi-Wan gab seinem Meister auf dessen letzte Bitte ein Versprechen. Nachdem die Schlacht von Naboo gewonnen war, wandte sich der frisch ernannte Kanzler Palpatine an Obi-Wan Kenobi und meinte zu diesem, dass die Republik tief in seiner Schuld stünde. Später sprach Kenobi mit Großmeister Yoda im Palast von Theed und nahm dort den Beschluss des Jedi-Rates entgegen, in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben zu werden. Obwohl Yoda weiterhin seine Zustimmung bezüglich Anakin Skywalkers Ausbildung verweigerte, zeigte sich Kenobi entschlossen, sein Versprechen gegenüber seinem verstorbenen Meister beizubehalten und sich wenn nötig dabei auch über den Rat hinwegzusetzen. Der Rat erteilte Kenobi daraufhin die Erlaubnis und ernannte Anakin offiziell zu Obi-Wan Kenobis neuem Schüler. Bei der Beerdigung von Qui-Gon Jinn wandte sich Kenobi an den einstigen Sklavenjungen und versicherte diesem als weiteres Versprechen, dass er schon bald ein Jedi werden würde.[2]

Jedi-Ritter-Zeit

Anfänge von Anakins Ausbildung

Anakin Skywalker: „Ich bin kein Kind mehr, Obi-Wan. Warum müssen wir mit Spielzeugen spielen?“
Obi-Wan Kenobi: „Du musst geduldig sein, mein junger Padawan. Dies ist nur der erste Schritt. Wir haben Zeit.“
— Obi-Wan Kenobi lehrt Anakin Skywalker [90] (Quelle)

Kenobi wird ein Vorbild für Anakin Skywalker.

Trotz der anfänglichen Skepsis gegenüber seinen neuen Padawan versuchte Kenobi in den Jahren nach der Blockade von Naboo sein Möglichstes, um den letzten Willen seines verstorbenen Meisters zu erfüllen und sein Wissen an Anakin Skywalker weiterzugeben. Im Innern des Jedi-Tempels verbrachte er deswegen viel Zeit gemeinsam mit dem Jungen von Tatooine und lernte über viele Jahre hinweg dessen Eigenarten kennen, an die er sich bis nach dem Tode erinnern sollte. Wie eine Vaterfigur für Skywalker störte er sich daran, dass Anakin sich gegen das Haare kämen sträubte, seine Tunika nicht vernünftig faltete, tets vergaß, Socken anzuziehen, immer zu spät am Morgen aufstand und dafür zu lange am Abend aufblieb. Neben den schlechten Witzen und der schlechten Körperhaltung seines Jedi-Schülers behielt Kenobi auch im Kopf, dass Anakin in dem Speisesaal immer das Gemüse aus seinem Essen herausfischte und es liebte, den Regen zu beobachten. Neben den Lehren der Jedi brachte Kenobi seinem Schützling auch andere überlebenswichtige Fähigkeiten bei, so lehrte er Skywalker einst auch das Schwimmen.[79] Schwieriger gestaltete sich für Kenobi, dass Anakin nur wenig Geduld aufbrachte. So trainierte er den jungen Skywalker anfangs mit einem hölzernen Trainingsschwert, wobei Anakin sich beschwerte, dass er kein Kind mehr sei und in Frage stellte, warum sie mit Spielzeugen spielten.[91]

Mission nach Dallenor

In Kenobis Augen war Anakin ein Schüler, der aufgrund seines rapiden Fortschritts im Umgang mit der Macht jeden Meister stolz machen würde. Allerdings zeigte sich bereits früh, dass Anakin nicht immer auf seinen Meister hören wollte. Als Obi-Wan von der zygerrianischen Jedi-Meisterin Tosan im Namen des Jedi-Rates einen neuen Auftrag erhielt, wollte Obi-Wan Kenobi zu Anakins Missfallen alleine aufbrechen, da er sich nicht sicher war, ob sein Padawan bereits bereit für seine erste Außenmission war.[21]

„Ich bin Obi-Wan Kenobi. Ein Ritter des Jedi-Ordens. Und ich versichere euch, es ist rein historisches Interesse, was mich und meinen Schüler zu eurer Welt geführt hat.“
— Obi-Wan Kenobi zu Hudso Shaku[92] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi erzählt Anakin von seinen Versagensängsten.

Erst nachdem Yoda ihn ermahnte, dass Anakin das Vertrauen seines Meisters benötigte, nahm Kenobi seinen jungen Schüler mit an Bord eines T-6-Shuttles für den Flug zur Ausgrabungstätte von Dallenor. Nachdem Kenobi von der Togruta Clatriffe ein Jedi-Holocron erhalten hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit den örtlichen Piraten, wobei Anakin auch von dem Anführer der Krypder-Reiter bedroht wurde. Anakin konnte sich erfolgreich alleine aus der Situation befreien und auf dem Rückflug gab Obi-Wan im Gespräch mit seinem Padawan zu, dass Anakin längst bereit für Missionen war. Der Jedi-Ritter gab offenkundig seine Gefühle preis, dass er Zweifel daran hatte, ein guter Lehrer für Anakin zu sein, da er nicht einmal seinen eigenen Meister vor dem Tod bewahren konnte. Als Anakin meinte, dass sie aufeinander aufpassen würden, schwor sich Obi-Wan nicht noch einmal Anakin zu enttäuschen, da er Qui-Gon schließlich ein Versprechen gegeben hatte.[21]

Anakins Training im Jedi-Tempel

An der Seite von Windu und Palpatine überwacht Kenobi das Lichtschwerttraining seines Padawans.

Während seines Trainings im Jedi-Tempel wurde Obi-Wan von seinem Padawan sehr detailliert zum Kampf gegen Darth Maul auf Naboo befragt. Um die Neugierde seines Padawans zu stillen, schilderte Kenobi den Kampf und wurde von Anakin damit überrascht, dass er in Anwesenheit von Mace Windu und des Obersten Kanzlers Palpatine einen Trainingsdroiden soweit umprogrammierte, dass er die Kampfmanöver des Sith nachahmte. Während des Kampfes missverstand Anakin allerdings eine Aussage der anderen Padawane falsch und bedrohte diese mit ihren eigenen Lichtschwertern, weswegen sich Kenobi zu Anakin hinabbegab und um Einhalt bat.[18]

Obi-Wan lehrt Anakin das Zähmen von Tieren.

Des Weiteren unterwies Obi-Wan den Jungen von Tatooine inmitten des Tempels in der Machtfähigkeit Bestienkontrolle. Bei der Übung sollte Anakin eine Mott zähmen, was ihm jedoch nicht auf Anhieb gelang. Obi-Wan erklärte seinem Schüler, dass das Erlernen der Fähigkeit für manche Individuen sehr viel Geduld und ein langes Studium erforderte. Als Anakin versicherte, dass er so lange trainieren würde, bis er erfolgreich wäre, zeigte sich Obi-Wan stolz und nannte seinen Schützling sehr engagiert. Kenobi verschob das weitere Training jedoch aufgrund eines Termins mit dem Obersten Kanzler, zu welchem Anakin ihn begleitete.[18]

Treffen mit Palpatine

Obi-Wan muss zusehen, wie Palpatine seinen Einfluss auf Anakin ausbaut.

Beim Amtssitz des Obersten Kanzlers lobte Obi-Wan Kenobi gegenüber Kanzler Palpatine die Fortschritte, die Anakin bereits während seines Jedi-Trainings erzielt hatte und versicherte, dass seinem Padawan eines Tages eine gute Zukunft als Jedi bevorstünde. Als Palpatine eröffnete, dass Anakin ihn bei einem Botengang begleiten sollte, entgegnete Kenobi, dass sein Schützling zwar für sein Alter begabt wäre, seine Sinne jedoch noch nicht komplett für Gefahren geschärft waren. Er wurde bei seiner Erklärung von Palpatine unterbrochen, welcher weiterhin darauf bestand, dass Skywalker ihn begleiten sollte, sodass Kenobi widerwillig einlenken musste. In der Zeit, die Anakin mit Palpatine verbrachte, wurde der Zwölfjährige soweit vom Kanzler manipuliert, dass er seine Rolle als Jedi infrage stellte und den Entschluss fasste, den Jedi-Orden zu verlassen.[18]

Anakins Beinahe-Austritt aus dem Orden

Anakin bringt vor Obi-Wan seine Entscheidung den Orden zu verlassen vor.

Als Anakin seine Entscheidung, den Jedi-Orden zu verlassen, vorbrachte, ermahnte Obi-Wan seinen Padawan, dass er diese schwere Entscheidung keineswegs leichtfertig treffen durfte. In dem Moment, in dem Obi-Wan auf die Konsequenzen zu sprechen kommen wollte, erklärte Anakin ihm, dass seit er neun Jahre alt gewesen war über seine komplette Zukunft entschieden worden war, als Qui-Gon Jinn seiner Mutter Shmi Skywalker in Aussicht gestellt hatte, dass er eines Tages ein Jedi werden würde. Voller Zweifel ob seine Zukunft bei den Jedi läge und in der Hoffnung, dass er jederzeit zum Orden zurückkehren könnte, übergab Anakin deswegen sein Lichtschwert an Obi-Wan, welcher die Waffe schweren Herzens annahm. Auf dem Dach des Jedi-Tempels sprach Obi-Wan Kenobi kurz darauf mit dem Jedi-Großmeister Yoda und erläuterte ihm die Entscheidung seines Padawans.[18]

Obi-Wan zeigt sich traurig über Anakins Entschluss.

Dabei gab der Jedi-Ritter auch offen zu, dass er sich nicht ausmalen konnte, an welchem Punkt er als Meister versagt hatte. Yoda versuchte Obi-Wan zu beschwichtigen, indem er Anakins Zweifel für seinen schwierigen Werdegang als natürlich ansah und versicherte zudem, dass Obi-Wan keine Schuld träfe. Als Yoda zudem erklärte, dass ein Notruf im Tempel eingegangen war – welcher spezifisch die Hilfe der Jedi anforderte – bestand Yoda darauf, dass Obi-Wan und Anakin gemeinsam ein letztes Mal zu der Mission aufbrechen sollten. Gegenüber Obi-Wan erklärte Yoda, dass Anakin den Orden verlassen könnte, sofern er nach dem Auftrag immer noch den Wunsch verspüren würde, kein Jedi mehr werden zu wollen. Auf Nachfrage, ob Obi-Wan nach Anakins hypothetischem Austritt aus dem Orden sein Versprechen gegenüber Meister Jinn brechen würde, erklärte Kenobi dem Großmeister, dass er das Training des jungen Skywalkers fortsetzen würde, um ihn vor der Dunklen Seite zu bewahren. Als Yoda ihn darauf hinwies, dass Obi-Wan prinzipiell Recht hatte, der Jedi-Rat einer solchen Entscheidung jedoch niemals zustimmen würde, war sich Obi-Wan darüber im Klaren, dass auch er den Orden verlassen würde, sofern Anakin dem Orden den Rücken zukehrte. Gemeinsam mit Anakin verließ Obi-Wan daraufhin Coruscant, um den Notruf zu beantworten.[18]

Mission nach Carnelion IV

„Der Jedi-Orden ist dem Senat unterstellt. So war es auch, als dieser Planet zerstört wurde. Und selbst wenn es anders wäre, es gibt nur Zehntausend von uns, um den Frieden in der ganzen Galaxis zu wahren. Die Jedi können Führen. Wir können Lehren. Wir können Völkern helfen, sich selbst zu helfen. Aber wir sind keine Armee. Wenn ein Volk fest entschlossen ist, sich selbst aus den Geschichtsbüchern zu tilgen, gibt es nur wenig, was wir tun können.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Auf Carnelion IV bohrt Anakin seinen Meister mit zahlreichen Fragen.

Um einem uralten und mysteriösen Notruf nachzugehen, begaben sich der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker im Jahr 29 VSY[Anm. 1] an Bord des T-6-Shuttles zum vermeintlich unbewohnten Eisplaneten Carnelion IV.[Anm. 2] Da der Planet von einem dichten Trümmerfeld umgeben war, stürzte das Raumschiff ab, doch das Jedi-Duo blieb unversehrt. Kenobi erklärte seinem Schützling, dass es unterhalb des Celadonmeeres zu einem Krieg gekommen war, in Zuge dessen die gesamte Welt zerstört wurde. Als Anakin sich wunderte, wieso die Jedi nicht eingegriffen hatten, um eine solche Katastrophe abzuwenden, versuchte der Jedi-Ritter seinem Padawan zu vermitteln, dass die Jedi ihre Hilfe nicht aufzwangen und sich auch nach dem Galaktischen Senat richtete. Obwohl Kenobi zugab, dass das System keineswegs perfekt war, stimmte er Anakin zu, dass es sich vielleicht eines Tages ändern könnte. Als sich ein Luftschiff näherte, gab Kenobi seinem Padawan das Lichtschwert wieder, welches ihm von Anakin – nach seiner Entscheidung den Orden zu verlassen – gegeben wurde. Bei der Übergabe wurde das Duo jedoch auf einen Kampf zwischen zwei Luftschiffen aufmerksam, sodass sie gemeinschaftlich die Macht nutzten, um einen abstürzenden Zeppellin aufzuhalten und so die Leben von Pran und Kolara zu retten. Da die beiden Frauen den Jedi eher feindlich und mit Misstrauen gegenüberstanden, rief Obi-Wan seinen Schüler dazu auf Ruhe zu bewahren. Er selbst wandte einen Macht-Geistestrick auf Pran an, um sie davon abzubringen ihre Waffen einzusetzen.[18]

Kenobi zerstört nur mit seinem Lichtschwert ein ganzes Luftschiff.

Als das zweite Luftschiff zurückkehrte und das Feuer eröffnete, zerstörte Obi-Wan es mit seinem Lichtschwert, wobei Anakin den herausspringenden Grecker rettete. Als sich Anakin dadurch direkt zwischen den Vertretern der Open und dem Vertreter der Closed befand, forderte Obi-Wan seinen Schützling dazu auf, die Situation zu deeskalieren, woraufhin dieser die Waffen mithilfe seines Lichtschwertes unschädlich machte. Erst als die konträren Fraktionen auf einander mit Messern losgehen wollten, griff Obi-Wan ein und versuchte den genauen Grund für den Konflikt zu ergründen. Beide Parteien beschuldigten sich dabei, dass sie die Welt mit dem giftigen Nebel versehen hatten. Inmitten der Debatte beschloss Obi-Wan, dass er und Anakin aufbrechen sollten, da sie noch immer dem Notruf nachgehen mussten. Als Grecker jedoch meinte, dass Obi-Wan sie durch die Zerstörung ihrer Waffen und Luftschiffe zum Tode verurteilt hatte, beschloss der Jedi-Ritter das zankende Trio in Sicherheit zu bringen. Als die Gruppe auf ihrem Weg von Leichensaugern attackiert wurden, ermahnte Obi-Wan seinen Schüler dazu ausschließlich defensiv zu kämpfen.[18]

Obi-Wan zähmt die aggressiven Leichensauger.

Während Obi-Wan selbst Bestienkontrolle nutzte, um die angriffslustigen Kreaturen zu zähmen, scheiterte Anakin und massakrierte die Tiere mit seinem Lichtschwert. Nachdem Grecker, Pran und Kolara ihre Differenzen zeitweise für die erfolgreiche Reparatur eines gestrandeten Luftschiffes beiseite gelegt hatten, löcherte das einheimische Trio die Jedi mit Fragen hinsichtlich des mysteriösen Notrufes. Kenobi wich den Fragen überwiegend aus und erklärte gegenüber Grecker, wie er zu Anakins Lehrmeister geworden war. In dem Gespräch zeigte sich Kenobi dabei eher unglücklich darüber, ob er trotz Anakins Respekt überhaupt die richtigen Antworten auf seine neugierigen Fragen geben könnte. Sehr offenherzig gab Kenobi dabei auch preis, dass sich Anakin nicht länger dem Orden zugehörig fühlte und das die Mission dem Zweck diente, Anakin umzustimmen. Als das Luftschiff abermals von Leichensaugern überfallen wurde, lieferten sich Grecker und Kenobi einen Kampf gegen die Kreaturen. Kolara und Pran nutzten dabei die Ablenkung, um Anakin zu entführen und das Luftschiff zu zerstören. Grecker und Kenobi retteten sich rechtzeitig aus dem Wrack und verscheuchte die herannahenden Leichensauger. Obwohl sich Obi-Wan um Anakin sorgte, so war er sich trotz verbaler Proteste von Grecker sicher, dass Anakin sich selbst retten und wieder bei den vorgegebenen Koordinaten dazustoßen würde. Mit Atemmasken geschützt durchstreiften Grecker und Obi-Wan daraufhin alleine die Ruinen der Welt zum Ursprungsort des Notrufes.[18]

Obi-Wan trifft auf die Absetzerin des Notrufes.

Als Grecker im Angesicht einer weiteren Bedrohung den Jedi-Ritter zurücklassen wollte, schoss die Plündererin Sera, die Absetzerin des Notrufes, Grecker an und präsentierte Kenobi ihren Schrein der Welt, eine museumswürdige Sammlung von Fundstücken aus der Zeit bevor die Welt im Krieg zugrunde ging. Dabei zeigte sie Obi-Wan Kenobi auch ein Datenpad mit der Darstellung eines Siths beim Abschlachten der Bewohner und einen Holokommunikator mit den Aufzeichnungen von Kriegern mit Lichtschwertern und großer Macht, die sie fälschlicherweise für die Jedi hielt und erklärte, dass sie hoffte, die Jedi könnten dafür sorgen, dass die Open und Closed ihren Krieg beilegen könnten.[18]

Anakin teilt Obi-Wan seine Entscheidung mit, Teil des Jedi-Ordens bleiben zu wollen.

Im Zuge eines anschließenden Angriffs auf Seras Museum kehrte auch Anakin wie erwartet wieder zu einem Meister zurück und half Kenobi dabei von einem alten Schiff das Kommunikationssystem zu reparieren und so weitere Jedi als Verstärkung zu rufen. Kenobi hatte bei seiner Anfrage vorgegeben, dass auf dem Planeten Tibanna-Gas zu finden wäre, wenngleich dies nur ein Vorwand war, um die kriegerischen Handlungen mit der Hilfe der Republik zu beenden. Kenobi erklärte seinem Schützling dabei, dass seine Verbindungen und sein Ansehen als Jedi ihm genug Autorität verschafft hatten, um die Republik zu mobilisieren und somit auch Teil etwas Größerem zu sein, woraus er seine Kraft zöge. Als Obi-Wan Kenobi seinen Padawan gegen Ende der Mission das Lichtschwert hinhielt und die alles entscheidende Frage stellte, welchen Pfad er gehen wollte, entschied sich Anakin dazu ein Jedi werden zu wollen, solange Obi-Wan ihm den Weg weisen würde.[18]

Hilfe für Dexter Jettster

Um etwa 22 VSY, kurz vor Ausbruch der Klonkriege, nutzte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi einen Briefbeschwerer des Jedi-Ordens, um der Pa'lowick-Diebin Tri Tellon in Dex's Diner eine Falle zu stellen, nachdem diese mehrfach Gäste des Lokals bestohlen hatte. Dabei befüllte er den Hohlkörper mit einem Peilsender und ließ den vermeintlich wertvollen Gegenstand auf dem Tresen liegen. Tellon sah ihre Chance und nahm den Briefbeschwerer an sich, wobei sie allerdings von Dexter Jettster erwischt wurde.[93]

Dexter Jettster: „Danke, Obi-Wan. Ich schulde dir etwas.“
Obi-Wan Kenobi: „Ganz und gar nicht, Dex. Wofür sind Freunde da?“
— Dexter Jettster und Obi-Wan Kenobi[94] (Quelle)

Obi-Wan erklärt Tri, dass er sie reingelegt hat.

Nachdem sie sich eine Verfolgungsjagd durch CoCo Town mit Obi-Wan Kenobi geliefert hatte, kehrte sie zu ihrem Unterschlupf zurück, wo Kenobi als Magreda verkleidet bereits mit dem Inhaber des Diners auf sie wartete. Der Jedi erklärte ihr, dass es sich bei dem Gegenstand lediglich um einen Briefbeschwerer handelte, woraufhin Tellon enttäuscht reagierte.[93]

Rettung von Meister Yoda

Obi-Wan Kenobi: „Aber sicherlich hätte man mich darüber informieren sollen, sofern mein Padawan getestet wird?“
Bant Eerin: „Wer sagt, dass diese Lektion für ihn war?“
— Obi-Wan Kenobi und Bant Eerin[95] (Quelle)

Im Rahmen einer Prüfung für den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und dessen Padawan Anakin Skywalker fingierten die Mon Calamari-Jedi Meisterin Bant Eerin und das Jedi-Ratsmitglied Mace Windu eine Entführung des Jedi-Großmeisters Yoda. Dem Jedi-Duo wurde die Rettungsmission vom Jedi-Rat persönlich aufgetragen, allerdings war insgeheim Sinn und Zweck das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen Meister und Schüler auf die Probe zu stellen. Um die Entführung möglichst glaubwürdig erscheinen zu lassen, wurde während einer Trainingsübung – in welcher Kenobi seinen Schützling mit Übungskugeln trainieren ließ – ein Sicherheitsverstoß im Tempel gefälscht. Während Kenobi und Skywalker gemeinsam gegen einige B1-Kampfdroiden der Techno Union kämpften, die chagrianischen Schmugglern noch vor der Schlacht von Geonosis abgenommen worden waren, konnte Meisterin Eerin als Tempelwache verkleidet den Großmeister in einen Frachter entführen. Obwohl Anakin versuchte mit einem Jet-Pack die Verfolgung aufzunehmen, deaktivierte sich die Ausrüstung, sodass Kenobi seine Schüler von den Jedi-Ratsgemächern aus mithilfe der Macht auffangen musste. Bei der Untersuchung der Kampfdroiden schlug Kenobi vor nach Skako Minor zu reisen, um dort nach Spuren zu Yodas Verbleib zu sehen, allerdings ließ ein Emblem einer anderen Organisation erahnen, dass andere Verbrecher hinter der vermeintlichen Entführung stecken mussten.[96]

Jocasta Nu hilft Anakin und Obi-Wan bei ihren Ermittlungen.

Hilfe bei den Ermittlungen erhielten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker von der Jedi-Archivarin Jocasta Nu, welche das Symbol in den Jedi-Archiven als Emblem des Nova-Verbrechersyndikates und dessen anomidischen Anführers Grynask Sanberge identifizierte. Als Touristen an Bord eines öffentlichen Transportmittels flogen Kenobi und Skywalker zur Raumstation Das Rad im Besh-Gorgon-System, wo Kenobi in der Cantina Cosmo Lounge einen Macht-Geistestrick an den Ortolaner Triss Terasu anwandte, um so Informationen hinsichtlich Sanberges derzeitigen Aufenthaltsort zu erhalten. Mit den Informationen von Terasu begaben sich Kenobi und sein Padawan zum Schockball-Ashton-Stadion auf der dritten Ebene der Raumstation. Der vermeintliche Kriminelle Sanberge selbst wurde von dem verkleideten Mace Windu verkörpert und versuchte vor den beiden Jedi zu flüchten. Als das Jedi-Duo den Verbrecher eingeholt hatten, versuchte Kenobi abermals einen Geistestrick anzuwenden, wobei Windu vorgab, dass seine Gedanken beeinflusst würden. Als Sanberge gab er vor Kenobi vor, dass er für den Angriff auf den Jedi-Tempel von der falschen Jedi-Tempelwächterin angeheuert wurde, weswegen die Jedi Sanberges Holokommunikator nutzten, um den Aufenthaltsort der Drahtzieherin auf Glee Anselm herunterzubrechen.[96]

Obi-Wan und Anakin finden den entführten Yoda auf Glee Anselm.

Nachdem Kenobi und Skywalker die Jedi-Robe von Yoda in dem verlassenen Frachter von der Entführung auf einer der Inseln des Meeresplaneten gefunden hatten, nutzte Obi-Wan die Macht, um nach Yoda zu suchen. Das Jedi-Duo fand den entführten Großmeister schließlich in einer Unterwasserbasis und während der Padawan mit der Deaktivierung des Energiefeldes beschäftigt war, duellierte sich Kenobi mit der vermeintlichen Jedi-Tempelwache. Als die Wächterin besiegt und als Meisterin Bant Eerin entlarvt wurde, gesellte sich auch der vermeintliche Sanberge zu dem Trio und gab sich als Mace Windu zu erkennen. Kenobi und sein Padawan zeigten sich erstaunt über die Enthüllung, wobei der Jedi-Großmeister persönlich erklärte, dass es sich bei der gesamten Entführung um eine Prüfung gehandelt und das Duo diese bestanden hatten. Als der Jedi-Ritter fragte, wieso man ihn nicht vorab darüber in Kenntnis gesetzt hatte, das der Rat plante Anakin auf die Probe zu stellen, entgegnete Eerin, dass die Prüfung nicht nur für Anakin sondern auch für ihn gelten sollte.[96]

Weitere Missionen

Obi-Wan Kenobi: „Ich habe dich das letzte Mal so gesehen, als du in das Nest der Gundarks gefallen bist.“
Anakin Skywalker: „Ihr seid in diesen Albtraum gefallen, Meister. Und ich habe euch gerettet, habt ihr vergessen?“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Bei weiteren gemeinsamen Missionen erlebten Obi-Wan und sein Schützling Anakin Skywalker zahlreiche Abenteuer. So fiel Obi-Wan Kenobi einst in ein Nest der Gundarks und wurde von seinem Padawan gerettet. Kenobi begab sich zudem zusammen mit Skywalker zum Planeten Ansion, um dort einen Grenzkonflikt beizulegen, der im Zuge der Separatisten-Krise entstanden war.[17]

Wachschutz für Padmé Amidala

Obi-Wan Kenobi: „Es ist eine große Freude, euch wiederzusehen, MyLady.“
Padmé Amidala: „Es hat viel zu lange gedauert, Meister Kenobi.“
— Obi-Wan und Padmé (Quelle)

Obi-Wan sieht Padmé nach zehn Jahren wieder.

Nach der Rückkehr von Ansion im Jahr 22 VSY kam es auf Coruscant zu einem Anschlag auf die J-Typ-Diplomatenbarke von Senatorin Padmé Amidala, wobei die Abgeordnete das Attentat nur dank ihres Doubles Cordé überlebt hatte. Ziel der Attentate war es, Padmé als einflussreiche Oppositionssprecherin von der Abstimmung bezüglich des Mobilmachungsgesetzes abzuhalten. Im Büro des Kanzlers schlug Kanzler Palpatine vor, dass sich Kenobi als alter Freund der einstigen Königin um die Sicherheit der Senatorin kümmern sollte. Da Mace Windu dem Vorschlag zustimmte, begaben sich Kenobi und Skywalker zusammen zur Wohnung der Sentorin von Naboo. Im Fahrstuhl verwies Kenobi auf die Anzeichen von Nervosität seines Padawans und riet ihm dazu, Ruhe zu bewahren. Im obersten Stock des Gebäudes angekommen, wurden Kenobi und Skywalker von Jar Jar Binks in Empfang genommen, welcher dem Jedi-Ritter überglücklich die Hand schüttelte. Vor Padmé Amidala verbeugte sich Kenobi und gab seine Freude über das gemeinsame Wiedersehen nach zehn Jahren kund. Captain Gregar Typho von den Sicherheitskräften der Naboo wandte sich kurz darauf an Kenobi und erklärte, dass er Königin Jamillia bereits über Kenobis Auftrag in Kenntnis gesetzt hatte und begrüßte die Anwesenheit der Jedi zur Sicherheit der Senatorin. Amidala selbst zeigte sich weiterhin skeptisch, dass man ihr zwei weitere Leibwächter zur Seite gestellt hatte und kommentierte, dass sie lieber wissen möchte, wer ihr nach dem Leben trachtete.[17]

Obi-Wan will sich nur an die Anweisungen des Jedi-Rates halten, sehr zum Missfallen seines Padawans.

Kenobi verdeutlichte der Senatorin ohne Umschweife, dass sie nur für den Schutz der Senatorin eingeteilt wurden und nicht dafür, Nachforschungen anzustellen. Anakin fiel ihm dabei jedoch ins Wort und versprach Amidala, dass sie den Attentäter ausfindig machen würden. Kenobi sah Anakin irritiert an und meinte nachdrücklich, dass sie ihren Auftrag nicht ausweiten würden. Skywalker wollte sich damit nicht zufrieden geben und begann damit, eine Diskussion zu starten. Während Anakin versuchte, die Missionsbeschreibung auszuweiten, ermahnte Kenobi ihn, dass sie sich genaustens an die Anordnungen des Jedi-Rates halten würden. Nach dem Streit zog sich Amidala zurück und Typho ging mit Kenobi die Sicherheitsvorkehrungen durch.[17]

Obi-Wan Kenobi: „Wir werden diese Lektion nicht nochmal durchgehen und du wirst meinen Anordnungen Folge leisten.“
Anakin Skywalker: „Wieso?!“
Obi-Wan Kenobi: „Was?“
Anakin Skywalker: „Wieso denkt ihr, hat man uns eingesetzt, wenn nicht auch um den Mörder zu finden? Personenschutz ist Aufgabe des Sicherheitsdienstes, nicht der Jedi. Reine Verschwendung, Meister. Nachforschungen sind Bestandteil unseres Auftrags.“
Obi-Wan Kenobi: „Wir werden uns exakt an die Anweisungen des Rates halten. Und du wirst deinen Platz noch finden.“
— Obi-Wan und Anakin streiten (Quelle)

Während ihrer Diskussion bemerken die Jedi nicht, wie ein weiteres Attentat bevorsteht.

Kenobi überhörte kurz danach, wie sich Anakin Skywalker gegenüber Jar Jar Binks beklagte, dass Amidala ihn komplett vergessen hätte. Der Jedi-Ritter erklärte, dass sich sein Padawan zu sehr auf das Negative konzentriert hatte und die Senatorin durchaus erfreut darüber war, das Duo wiederzusehen. Am Abend meinte Kenobi zu seinem Schützling, dass der Eingang dank Captain Typho und seinen Männern gut genug beschützt wurde, als das es ein Attentäter wagen würde, in das Anwesen einzudringen. Als Anakin ihm erzählte, Padmé habe die Kameras verdeckt, zeigte sich Kenobi über die Fahrlässigkeit der Senatorin empört. Da Anakin der Senatorin den R2-Astromechdroiden R2-D2 beiseite gestellt hatte, erkannte Kenobi, dass Amidala sich selbst zum Köder gemacht hatte, um den Jedi so die Gelegenheit zu geben, den Attentäter zu ergreifen. Obwohl Anakin versicherte, dass er Amidala beschützen könnte, stufte Kenobi die Aktion als zu riskant ein, da die Macht-Sinne seines Schülers noch nicht geschärft genug waren. Beleidigt stellte Anakin in Frage, ob Kenobi bessere Machtsinne hätte, welcher ihm einen scharfen Blick zuwarf. Nach einigen Minuten verwies Kenobi auf die Müdigkeit seines Padawans, woraufhin Anakin von seinen Albträumen sprach, in denen auch seine Mutter Shmi Skywalker auftauchte. Der Jedi-Ritter meinte nur mit verschränkten Armen, dass die Träume mit der Zeit verschwinden würden. Als Anakin abermals ins pubertäre Schwärmen über Padmé Amidala geriet, verdeutlichte sein Meister, dass er seine Verpflichtungen gegenüber dem Orden der Jedi nicht brechen könnte.[17]

„Du bist den Jedi gegenüber eine Verpflichtung eingegangen, die man nicht leichtfertig brechen kann.“
— Obi-Wan zu Anakin (Quelle)

Kenobi hängt an einem Attentäterdroiden.

Da Kenobi die Äußerung traf, dass man einer Politikerin erfahrungsgemäß niemals trauen dürfte, kam es zu einer erneuten Diskussion zwischen dem Meister und seinem Schüler. Als Kenobi auch Palpatine kritisierte, bemerkten die beiden Jedi nicht, wie ein weiteres Attentat auf die Senatorin verübt wurde. Ein ASN-121-Attentäterdroide der Clawdit-Kopfgeldjägerin Zam Wesell schleuste dafür giftige Kouhun in das Schlafzimmer der Senatorin ein. Skywalker gelang es, die Kreaturen mit seinem Lichtschwert zu töten, woraufhin Kenobi durch das Fenster sprang und sich an dem Attentäterdroiden festhielt. Als Geisterfahrer flogen Kenobi und der Droide in den Gegenverkehr. Da Wesell den Droiden mit einem Schuss ihres Scharfschützengewehres zerstört hatte, stürzte der Jedi-Ritter in die Tiefe, wurde jedoch rechtzeitig von seinem Schüler mit einem Gleiter aus der Luft aufgegabelt.[17]

Verfolgungsjagd auf Zam Wessel

Obi-Wan Kenobi: „Hervorragende Abkürzung, Anakin. Er flog genau in die andere Richtung. Wieder einmal hast du bewiesen, dass du-“
Anakin Skywalker: „Entschuldigt mich.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich hasse es, wenn er das tut.“
— Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Zusammen lieferten sie sich eine Verfolgungsjagd auf Zam Wessel, wobei Kenobi der rasante und waghalsige Flugstil seines Schülers alles andere als zusagte. In der Hüttenstadt raste das Duo durch eine Energiekupplung, weswegen Kenobi abermals fluchte. Skywalker selbst nahm bei der Verfolgungsjagd eine Abkürzung, wobei es zunächst den Anschein macht, als habe sich der Padawan verkalkuliert. Kenobi begann erneut eine Diskussion, wobei sich Skywalker mittendrin einfach aus dem Gleiter sprang und sich auf den feindlichen Speeder fallen ließ. Der Jedi-Ritter selbst blickte ihm nach und gab seinen Unmut über Skywalkers Aktionen preis. Bei dem Kampf mit Wessel verlor Skywalker sein Lichtschwert, welches jedoch aus der Luft von Kenobi aufgefangen werden konnte. Vor dem Outlander-Nachtclub trafen Kenobi und Skywalker wieder aufeinander. Ehe Skywalker in den Club rennen konnte, mahnte Kenobi seinen Schützling zur Geduld und erinnerte ihn daran, die Macht zu benutzen. Kenobi gab Skywalker kurz darauf sein Lichtschwert zurück. Er ermahnte Anakin dazu, sein Lichtschwert nicht zu verlieren und erklärte ihm eindringlich, dass diese Waffe sein Leben wäre. Als sie sich zusammen in die Cantina auf der Suche nach Zam Wessel begaben, kommentierte Kenobi spöttisch auf der Türschwelle, er habe das Gefühl, Anakin Skywalker würde eines Tages der Grund für seinen Tod sein. Skywalker widersprach dieser Anschuldigung jedoch und meinte, dass Kenobi für ihn eine Vaterfigur wäre.[17]

„Wieso habe ich das Gefühl, dass du mein Tod sein wirst?“
— Obi-Wan Kenobi vorahnend zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wn entdeckt einen Kamino-Säbelpfeil.

Kenobi forderte seinen Schützling dazu auf, die Kopfgeldjägerin ausfindig zu machen, wohingegen er sich selbst an die Bar begab. Nach einem blauen Shot bot der Balosar Elan Sleazebaggano dem Jedi-Ritter ein Todesstäbchen an, woraufhin Kenobi den Dealer kurzerhand mit einem Macht-Geistestrick dazu brachte, sein Leben zu überdenken. Als Zam sich an Kenobi heranschlich, um ihn hinterrücks zu erschießen, zückte Kenobi sein Lichtschwert und trennte ihre Hand ab. Er schleppte sie aus dem Club heraus und konfrontierte Zam mit ihrem versuchten Verbrechen. Bevor Zam den Namen ihres Auftraggebers preisgeben konnte, wurde sie mithilfe eines Kamino-Säbelpfeils getötet. Am darauffolgenden Tag erstatteten Kenobi und Skywalker dem Rat der Jedi Bericht, woraufhin Yoda entschied, dass Kenobi den Kopfgeldjäger hinter Zam Wessel aufspüren müsste. Auf Nachfrage seitens Kenobi, wer für die weitere Sicherheit der Senatorin verantwortlich wäre, entschied sich der Rat dazu, Skywalker den Auftrag anzuvertrauen. Während sich Skywalker zum Senatsgebäude für ein Gespräch mit Kanzler Palpatine begab, stolzierte Kenobi durch die Gänge des Jedi-Tempels und äußerte seine Sorgen bezüglich Anakins Auftrag gegenüber Mace Windu und Yoda. Der Jedi-Ritter war sich sicher, dass Skywalker längst noch nicht bereit für die Ausführung eines eigenen Auftrages wäre. Obwohl sich der Rat erstaunt von Skywalkers außerordentlichen Fähigkeiten zeigte, meinte Kenobi, dass Skywalker zunehmend an Arroganz zugelegt hatte. Windu erinnerte Kenobi daran, wie wichtig Skywalker als prophezeiter Auserwählter wäre, sodass sich Kenobi dem Willen des Rates beugte.[17]

Wiedersehen mit Dexter Jettster

„Ich hoffe nur, er tut nichts Unüberlegtes.“
— Obi-Wan zu Gregor Typho (Quelle)

Obi-Wan trifft wieder auf Dexter.

Bei der Abreise von Anakin und Padmé nach Naboo, erinnerte Kenobi seinen Schüler daran, nichts ohne das Einverständnis des Jedi-Ritters oder des Hohen Jedi-Rates in Alleingängen zu unternehmen. Gegenüber Padmé versicherte der Jedi-Ritter, dass er die Verschwörung schon bald aufgedeckt haben würde, wofür ihm die Senatorin verbunden war. Während Anakin und Padmé abreisten, um sich auf Padmés Heimatwelt zu verstecken, meinte Kenobi zu Typho, er hoffte, dass sein Padawan sich an ihre Abmachung halten und nichts Unüberlegtes tun würde. Mit seinen Nachforschungen bezüglich des Ursprungs des Giftpfeils, begann Obi-Wan Kenobi in CoCo Town, wo er in Dex's Diner auf seinen alten Freund Dexter Jettster traf. Von FLO wurde Kenobi ein Glas Ardees serviert und beim Gespräch mit Dexter erfuhr Kenobi, dass der Giftpfeil von dem Meeresplaneten Kamino im Äußeren Rand der Galaxis stammte. Zurück im Jedi-Tempel sah sich Kenobi in dem Jedi-Archiv die Bronzium-Büste von Count Dooku an, als er Jocasta Nu bezüglich des unauffindbaren Kamino-Systems befragte. Die Jedi-Archivarin blockte schroff ab, sodass sich Kenobi schließlich an Yoda wandte. Ein Jüngling vom Bären-Clan erriet dabei richtig, dass der Planet aus den Aufzeichnungen der Jedi-Archive gelöscht worden war. Mit seinem rotem Eta-2-Actis-Klasse-Abfangjäger begab sich Kenobi schließlich zur Hauptstadt Tipoca-Stadt für ein Treffen mit den Kaminoanern.

Entdeckung der Klonarmee

„Meister Sifo-Dyas wurde getötet und das schon vor fast zehn Jahren.“
— Obi-Wan Kenobi zu Lama Su (Quelle)

Kenobi trifft auf die Kaminoaner.

Als der Jedi-Ritter im Zuge seiner Untersuchungen auf Kamino eintraf, wurde er bereits erwartet. Die Beraterin Taun We führte den Gesandten des Jedi-Rates direkt zum Premierminister Lama Su, welcher dem Jedi-Ritter von dem Auftrag des Jedi-Meisters Sifo-Dyas berichtete. Kenobi erklärte, dass der Jedi-Meister bereits seit zehn Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben war. Als Kenobi nachhakte, erfuhr er, dass die Klonarmee für die Galaktische Republik gedacht war, weswegen der Jedi-Ritter vorgab, die Truppen inspizieren zu wollen. Der Jedi-Ritter zeigte sich bei einer Führung des Wissenschaftlers Ko Sai durch das Eierlabor beeindruckt von den wachstumsbeschleunigten Klonen und wurde kurz darauf von Taun We zu Jango Fetts Appartement im Militärkomplex der Hauptstadt gebracht. Dort traf er erstmals auf den jungen Boba Fett, welcher ihnen beiden die Tür öffnete. Beim Aufeinandertreffen mit Jango Fett begann Kenobi den Mandalorianer auszufragen, wobei Jango offen zugab, dass er von einem Mann namens Tyranus auf einem der Monde von Bogden rekrutiert wurde. Auf der Landeplattform wies Kenobi den Droiden R4 dazu an, mit dem Code 5 eine verschlüsselte Verbindung nach Coruscant herzustellen, wo er Yoda und Mace Windu über das Treffen mit Jango Fett und der Entdeckung der Klonarmee in Kenntnis setzte.[17]

„Ich habe den dringenden Verdacht, dass dieser Kopfgeldjäger derjenige ist, den wir suchen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Mace Windu und Yoda (Quelle)

Kenobi trifft auf Jango Fett.

Als Kenobi berichtete, dass sich jemand als Sifo-Dyas ausgegeben haben könnte, trug Yoda dem Jedi-Ritter auf, Jango Fett dingfest zu machen und für eine Befragung nach Coruscant zu bringen. Als Jango Fett mit seinem Sohn die Flucht an Bord der Sklave I antreten wollte, stellte Kenobi die beiden auf der Landeplattform des Kopfgeldjägers, um sie an dem Entkommen zu hindern. Bei der gewaltsamen Auseinandersetzung wurde Fetts JT-12-Jetpack zerstört. Nachdem Kenobi ihn von der Landeplattform gestoßen hatte, nutzte Fett seine ausklappbaren Klingen, um seinen Fall abzubremsen. Er wurde dabei aber immer weiter von Kenobi, den er mit seiner Seilpeitsche gefesselt und mit sich gezogen hatte, zum Abgrund gedrängt, sodass er das Seil kappen musste. Als Kenobi abermals auf die Landeplattform gerannt kam, schleppte sich Jango bereits an Bord der Sklave I. Es gelang dem bewaffneten Kopfgeldjäger, seinen Jedi-Verfolger abzuschütteln und mit Boba Fett in den Weltraum zu fliehen, wobei Kenobi unbemerkt noch einen Peilsender an dem Raumschiff anbringen konnte, bevor es in den Orbit und danach in den Hyperraum verschwand.[17]

Raumkampf im Geonosis-System

„Seismische Bomben! Halt dich bereit.“
— Obi-Wan Kenobi zu R4-P17 (Quelle)

Mithilfe des angebrachten Aufspürgerätes am Raumschiff des Kopfgeldjägers,, konnte Obi-Wan Kenobi den flüchtigen Jango Fett bis zum Asteroidenfeld des Felsplaneten Geonosis verfolgen. Bei der Verfolgungsjagd versuchte Jango Fett, den Abfangjäger von Kenobi mithilfe von seismischen Bomben zu zerstören. Während des Raumkampfs beschädigte Jango vor allem den Langstreckensender von Kenobis Abfangjäger schwer. In dem Glauben, er hätte den Jedi getötet, landete Jango Fett die Sklave I auf Geonosis, wo er sich mit den Anführern der Separatisten traf.


Während Anakin und Senatorin Amidala nach Naboo flogen, um sich dort zu verstecken, versuchte Obi-Wan etwas über die Herkunft des Giftpfeils herauszufinden. Schließlich konnte ihm ein alter Freund, Dexter Jettster, weiterhelfen und die Waffe als kaminoanischen Schwertpfeil identifizieren. Obwohl der Planet Kamino in den Aufzeichnungen der Jedi nicht existierte, konnte Obi-Wan ihn finden und in der Hauptstadt Tipoca mit dem kaminoanischen Premierminister Lama Su sprechen. Zu seiner Überraschung wurde er schon erwartet, da ein Jedi Namens Sifo-Dyas vor zehn Jahren das Klonen einer Armee für die Republik in Auftrag gegeben hatte. Obi-Wan wurde durch die gewaltigen Klonanlagen geführt und traf auch den Gen-Spender für diese Armee, den Kopfgeldjäger Jango Fett. Während dieses Treffens bemerkt Obi-Wan eine Rüstung in Fetts Quartier, die der des Mörders von Zam Wesell sehr ähnelte. Er kontaktierte Yoda und Mace Windu und sie beschlossen, dass Fett festgenommen werden musste. Nach einem Kampf auf einer der Landeplattformen von Tipoca City konnte Fett fliehen, doch Obi-Wan gelang es, einen Peilsender an seinem Schiff zu befestigen und ihm zu folgen.

Obi-Wan auf der Jagd nach Jango Fett (22 VSY).

Der Sender führte ihn zu dem nahe gelegenen Planeten Geonosis, wo er eine Fabrik entdeckte, in der Kampfdroiden für die Handelsföderation gebaut wurden. Außerdem konnte er ein Treffen des ehemaligen Jedi-Meisters Graf Dooku mit den Führern einiger Organisationen, wie der Handelsföderation, dem Intergalaktischen Bankenverband und der Technologie-Union belauschen und wurde so Zeuge der Gründung der Konföderation unabhängiger Systeme (KUS, die Separatisten). Sofort kehrte er zu seinem Schiff zurück um eine Nachricht an den Jedi-Tempel zu schicken. Da der Transmitter für eine Nachricht nach Coruscant zu schwach war, schickte er sie zu Anakin, der sich seltsamerweise auf Tatooine befand, obwohl er auf Naboo bleiben sollte. Während der Aufzeichnung der Nachricht, wurde Obi-Wan von Droidekas angegriffen und gefangen genommen. In einem Energiefeld festgesetzt, erfuhr er von Dooku, dass Hunderte von Senatoren unter dem Einfluss eines Sith namens Darth Sidious standen. Dooku bot Obi-Wan außerdem an, sich den Separatisten anzuschließen. Als er dies ablehnte, besiegelte er sein Todesurteil. Anakin, der wegen Alpträumen vom Tod seiner Mutter mit Amidala nach Tatooine geflogen war, hatte Obi-Wans Nachricht weitergeleitet. Obwohl Mace Windu ihm befohlen hatte, auf Tatooine zu bleiben, flog er mit Amidala nach Geonosis um Obi-Wan zu retten, wobei die beiden schließlich selbst gefangen genommen wurden. Zur Unterhaltung der Geonosianer und Nute Gunrays sollten sie in einer Arena von drei wilden Tieren getötet werden. Als sie diese Bestien zu besiegen schienen, schickte Dooku zusätzlich Droidekas in die Arena. Zur selben Zeit gaben sich 200 Jedi in der Arena zu erkennen, die ihnen zur Hilfe eilten und von einer ganzen Armee von Kampfdroiden und den neuen Superkampfdroiden angegriffen wurden. Die Jedi wurden stark dezimiert, konnten die Schlacht aber mit Unterstützung der Klonkrieger von Kamino gewinnen. Während der Schlacht verfolgten Obi-Wan und Anakin Dooku weit weg zu einem Hangar. Dort kämpften sie gegen ihn, doch Anakin griff übereilt allein an, sodass Dooku ihn außer Gefecht setzen und darauf auch Obi-Wan besiegen konnte. Schließlich konnte nur Yodas Eingreifen die beiden retten, doch Dooku entkam.

Die Schlacht von Geonosis war die erste von vielen in einem dreijährigen Konflikt, der als die Klonkriege bekannt wurde.

Jedi-Meister-Zeit

Schlacht im Corvair-Sektor

„Ich wünschte, ich hätte eine einfache Antwort für dich, Anakin. Aber wie wir immer wieder lernen, ist Krieg nur sehr selten einfach. Es gibt sogar jene auf der Seite der Republik, die glauben, die Klone seien entbehrlich. Wenigstens besitzt Admiral Yularen mehr Respekt für seine Männer.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker[97] (Quelle)

Obi-Wan versucht zwischen Yularen und Anakin zu vermitteln.

Während der Schlacht im Corvair-Sektor schlug Admiral Wullf Yularen einen Militärschlag auf die kudonische Droidenschmiede von Kudo III vor. Nachdem es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Anakin und Yularen kam, wandte sich der Admiral an Obi-Wan Kenobi, um zu sehen, ob er genauso wie Anakin Vorbehalte gegenüber dem Angriff hatte. In der Kantine der Resolute wandte sich Kenobi an den aufgebrachten Anakin und versuchte zu vermitteln. Obwohl Kenobi seinem einstigen Padawan beipflichtete, dass hohe Zivilopfer keineswegs moralisch vertretbar wären, nahm er auch Yularen in Schutz, da dieser die Risiken für die Klonkrieger einschätzen musste. Kenobi ermutigte seinen Schüler auf seine Gefühle zu vertrauen und der Macht zu folgen, woraufhin sich Anakin eigenmächtig auf eine Mission nach Kudo III begab. Nach seiner Rückkehr eröffnete Anakin gegenüber Yularen und Kenobi, dass es die Separatisten absichtlich versucht hatten, die Republik zu einer Ermordung Unschuldiger zu verleiten. Kenobi zeigte sich daraufhin stolz darüber, dass es Anakin gelungen war, die Verschwörung aufzudecken und so die Leben zahlreicher Unschuldiger zu retten.[27]

Mission nach Krystar

Obi-Wan, Padmé und Cody planen eine Untersuchung auf Krystar.

Als sich Hinweise darauf verdichteten, dass der republikanische Planet Krystar die Klonkrieger der Großen Armee der Republik als Gefangene halten würden, schlug Commander Cody seinem Jedi-General Obi-Wan Kenobi einen Angriff vor. Obi-Wan zeigte sich jedoch zögerlich, da es sich bei Krystar noch immer um eine Mitgliedswelt der Republik handelte und ihnen die Beweise für eine widerrechtliche Inhaftierung von Klonen fehlte. Zusammen mit den Hinweisen von Senatorin Padmé Amidala beschloss Obi-Wan vorerst lediglich weitere Informationen zu erfassen und das matschige Gebiet zu erkunden, in welchem die Klone vermeintlich festgehalten wurden. Obi-Wan versicherte dabei, dass sie eine Antwort parat hätten, sollten sich die Hinweise verdichten. Nach einer Audienz mit dem Regenten Queb im Palast von Krystar, beauftragte Obi-Wan Commander Cody und seine Männer dazu, das Gelände abzusuchen. In der Zwischenzeit erhielt Obi-Wan via Hologramm eine Nachricht von Padmé, dass sie herausgefunden hatte, wie Qeb die Klone an einen Trandoshaner verkaufte, welcher mit weiteren Vertretern der Spezies Jagd auf die unbewaffneten Klone machen wollte. Obi-Wan erkannte daraufhin, dass Queb zu weit gegangen war. Während Cody die gefangenen Klone befreite und zusammen mit seinen Brüdern mehrere stationierte Kampfdroiden der Separatisten zerstörte, eilte Obi-Wan Kenobi der Senatorin zur Hilfe, welche in Bedrängnis durch den Trandoshaner geraten war.[4]

Kenobi erhält die Dankbarkeit der Klone.

„Ihr Klone werdet niemals Kanonenfutter sein, nicht mit mir. Die Jedi, Klone, Senatoren, unsere Verbündeten – wir alle. Wir sind alle zusammen in dieser Sache. Und ich werde für jeden von uns gleichermaßen kämpfen, jetzt und bis zum allerletzten Tag dieses Krieges. Ihr habt mein Wort darauf.“
— Obi-Wan Kenobi zu den Klonen [98] (Quelle)

Der Jedi-General versicherte, dass Queb sich für seine Vergehen verantworten müsste, wobei die anderen Klone sich bei Kenobi dafür bedankten, dass er die politische Seite ignoriert hatte, um sie zu retten. Obi-Wan versprach den Klonen daraufhin, dass er bis zum letzten Tag des Krieges immer für sie kämpfen würde.[4]

Belagerung von Hisseen

Obi-Wan duelliert sich in den Bergen mit Dooku.

Als die Droidenarmee der Separatisten den Planeten Hisseen vor der Schlacht von Christophsis belagerten, versuchte der Galaktische Senat zu verhindern, dass ein weiteres System in die Hände der Konföderation fiel, weswegen Anakin Skywalker, Plo Koon und Obi-Wan Kenobi zusammen mit Klonbattaillonen nach Hisseen – unter dem Deckmantel einer Hilfsmission – geschickt wurden. Als der Kel'Dor erfuhr, dass sich Count Dooku und seine Attentäterin Asajj Ventress mit dem Premierminister von Hisseen in den Bergen treffen wollte, befürchtete Obi-Wan, dass der Premierminister gegenüber dem Serennianer das Versteck der restlichen Parlamentsmitglieder von Hisseen preisgeben könnte, wodurch Dooku das Parlament auflösen und den Planeten unter die Kontrolle der Konföderation unabhängiger Systeme bringen könnte. In den Bergen kam es schließlich zu einem Kampf zwischen Dooku, Kenobi und Skywalker.[4]

„Oh, Count Dooku…Ihr habt ja keine Ahnung.“
— Obi-Wan zu Dooku [99] (Quelle)

Als Dooku meinte, dass Anakin nicht sonderlich schnell lernen würde, meinte Obi-Wan bloß, dass Dooku keine Ahnung hätte. Dooku empfahl dem Padawan von Qui-Gon Jinn, sich einen eifrigeren Schüler zuzulegen, woraufhin Asajj Ventress dem Kampf beitrat.[4]

Schlacht von Christophsis

Cody: „Anscheinend hat General Skywalker den Feind schon angegriffen.“
Obi-Wan Kenobi: „Das würde mich nicht überraschen. Besonders, weil ich ihm befohlen hatte, das nicht zu tun.“
— Cody und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan präsentiert Anakin ein Tarnkappenschiff.

Im Christophsis-System kam es 22 VSY zu einer separatistischen Blockade um den ressourcenreichen Planeten Christophsis unter Admiral Trench, wodurch Senator Bail Organa einen Notruf absendete. Während sich Kenobi an Bord eines Kreuzers zu dem Sternsystem begab, ignorierte Skywalker die Anweisungen seines Meisters und begab sich direkt in die Konfrontation mit den separatistischen Flaggschiffen. Nach der Ankunft von Kenobis Kreuzer im System gab Kenobi seinem einstigen Schüler via Hologramm die Aufforderung zum Rückzug, woraufhin Skywalker mit Empörung reagierte. Auch Yularen zeigte sich entrüstet darüber, eine Neuaufstellung vornehmen zu wollen, trotzdem lenkte Skywalker schließlich ein und hoffte, dass der Plan seines Meisters effektiv genug sein würde. Mit einem Shuttle begab sich Skywalker an Bord von Kenobis Kreuzer, wobei der Jedi-Meister stolz die neue Geheimwaffe in Form eines Tarnkappenschiffsprototypen präsentierte. Während Skywalker bereits an seinen nächsten Angriff dachte, ermahnte Kenobi ihn, dass sie das Schiff nur dafür nutzen würden, um unbemerkt Hilfsgüter in Senator Organas Hauptquartier auf Christophsis zu bringen. Da Skywalker protestierte, kommentierte Kenobi, dass Skywalker einmal das tun sollte, was ihm gesagt wird, da sie die Rettung von Leben vor der Zerstörung von Schlachtschiffen priorisieren müssten.[100]

„Anakin, reiß dich zusammen und tu was ich dir sage. Es ist wichtiger Leben zu retten, als Schiffe zu zerstören. Die Rettungsaktion muss fortgeführt werden.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Zusammen mit Yularen gelang es Skywalker zwar, die Blockade an Bord des Tarnschiffs unbemerkt zu passieren, jedoch starteten die Separatisten einen direkten Angriff auf die Kommandozentrale über Luft- und Landweg. Der Senator von Alderaan kontaktierte daraufhin Obi-Wan Kenobi, erbat ihn um Hilfe und nannte ihn ihre letzte Hoffnung. Ohne zu zögern nahm Kenobi Kontakt zu Anakin auf und leitete die Worte von Bail Organa weiter. Er meinte dabei aber auch, dass er selbst den Angriff auf Trenchs Flotte vornehmen würde, während Skywalker und Yularen sich weiterhin auf die Auslieferung der Vorräte konzentrieren sollten. Der Jedi-Meister ignorierte dabei vehement die Warnungen von Yularen und Skywalker, weswegen der Jedi-Ritter selbst das Schiff für einen direkten Angriff auf Trenchs Schiff nutzen wollte. Kenobi reagierte auf diese Taktik mit Empörung und meinte scharf, dass Skywalker seinen Kurs nach Christophsis fortsetzen sollte. Anakin versprach, dass er das machen würde und kappte die Verbindung, ehe Obi-Wan weiterhin auf ihn einreden konnte. Nachdem Trench Kontakt zu Anakin aufgenommen hatte und meinte, dass er mit Tarnkappenschiffen vertraut war, überprüfte Kenobi diese Aussage und konnte bestätigen, dass einige von Trenchs Gegner in früheren Gefechten ebenfalls Tarnkappenschiffe benutzt hatten.[100]

„Darf ich daran erinnern, dass deine Mission etwas anders lautete?“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan lobt Anakin für den Sieg über Admiral Trench.

Nach einer kurzen Absprache forderte Skywalker seinen Meister auf, keinen Angriff zu starten, bis sie Trench ausgeschaltet hatten. Genervt erinnerte Kenobi den Jedi-Ritter an seine eigentliche Mission, welcher jedoch stur seinen Plan weiterverfolgte und Kenobi abermals abwürgte. Mit einem heiklen Manöver, in welchem Skywalker die Ortungstorpedos von Trenchs Schiff geradewegs auf das eigene Flaggschiff lenkte, gelang der Durchbruch der Blockade und auch Kenobi lobte seinen einstigen Schüler widerwillig. Während Anakin die Hilfsgüter ablieferte, begann Kenobi den Angriff auf die übrigen Schiffe der Separatisten.[100]

„Die Show kann jeden Moment losgehen.“
— Obi-Wan Kenobi zu CC-2224 (Quelle)

Obi-Wan bringt sich auf Position.

Als die Welt Christophsis von der Droidenarmee der Separatisten verwüstet wurde, wandten sich die Bewohner der Welt an die Jedi, um Hilfe zu ersuchen. Der Hohe Rat entsandte daraufhin die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker nach Christophsis, um einen Gegenangriff zu planen. Im Rahmen des Plans versteckten sich die beiden Jedi getrennt mit ihren Kloneinheiten in verschiedene Wolkenkratzer der Kristallstadt und spähten mit Ferngläsern hinab auf die Straße. Da sich das Droidenbattalion entgegen ihrer Planung überraschend aufteilte, äußerte Kenobi den Verdacht, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zuging. Noch ehe er den nächsten Befehl geben konnte, wurde Obi-Wans Position in der Etage 46 des Südturms von den Kampfdroiden überfallen. Sich mit seinem Lichtschwert sowie der Macht verteidigend schlug Kenobi einen Abbruch der Mission vor und gab Anakin Skywalker über Komlink seine prekäre Situation durch. Vom Nordturm aus seilte sich Kenobis einstiger Padawan herüber zum anderen Turm und kam seinem alten Meister zur Hilfe. Dieser fragte sich dabei, wie Skywalker so schnell zum Südturm gelangen konnte, woraufhin Skywalker auf seine Improvisationsgabe verwies. Die Gruppe konnte sich rechtzeitig in den Aufzug evakuieren und so auf das Dach des Gebäudes gelangen, wo sie während des Kampfes in einem Kanonenboot flüchten konnten. Zurück in der Basis erläuterten Rex und Cody den beiden Jedi-Generälen anhand der Analyse eines Taktikdroiden, dass ihre Position weitergegeben wurde. Kenobi äußerte daraufhin seine Vermutung, dass unter ihnen ein Verräter sein könnte, der absichtlich den Droiden die Taktik verraten hatte.[29]

„Jemand der erfinderisch und gerissen genug ist, könnte sich Zugang zu unseren Plänen verschafft haben.“
— Obi-Wan zu Rex, Cody und Anakin (Quelle)

Um den Spion entlarven zu können, schlug Kenobi die Infiltration der Separatisten-Basis vor. Während Rex und Cody die Sicherheitslücke ausmachen sollten, begaben sich Kenobi und Skywalker insgeheim hinter die feindlichen Linien. Während das Jedi-Duo sich auf Gleitern zum Hauptquartier der Separatisten begab, fiel Kenobi und Skywalker gleichermaßen auf, dass sie von den Droiden beobachtet wurden und schlussfolgerten, dass ihre Geheimmission längst von dem bisher unbekannten Überläufer weitergegeben wurde und sie sich geradewegs in eine Falle begaben.[29]

Kenobi kämpft gegen Asajj Ventress im Hauptquartier.

Nachdem sich das Jedi-Duo ungehindert Zutritt zum Hauptquartier verschafft hatte, stellte sich die Attentäterin Asajj Ventress den beiden in den Weg. Mit aktivierten Lichtschwertern enthüllte Ventress, dass ihr Informant sie bereits über das Erscheinen der Jedi in Kenntnis gesetzt hatte, woraufhin sich Kenobi nur spöttisch für die Gastfreundschaft bedankte. Als Skywalker die Attentäterin offensiv angriff, sah sich auch Kenobi dazu gezwungen, dem Kampf beizuwohnen.[29]

Obi-Wan Kenobi: „Ventress. Und ich dachte schon, diese Mission hätte nichts Vergnügliches.“
Asajj Ventress: „Das Vergnügen ist ganz meinerseits, mein lieber Obi-Wan. Ich habe Euch vermisst.“
— Obi-Wan Kenobi und Asajj Ventress (Quelle)

Kenobi und Skywalker fallen auf einen Trick von Ventress rein.

Während des Gefechts flüchtete sich Ventress auf die obere Ebene, schleuderte mit der Macht Bücher auf das Duo und setzte sich als Kenobi sie zur Kapitulation aufforderte, auf den Boden. Als die beiden Jedi sich der Attentäterin nähern wollten, ließ diese den Boden unter ihren Füßen einbrechen. Obwohl sich Ventress bereits siegreich sah, tadelte Kenobi die Nachtschwester, dass sie ihre Fähigkeiten weit überschätzt hätte. Mit einem Macht-Sprung beförderten sich Skywalker und Kenobi wieder nach oben und verfolgten Ventress zum Außenbereich, wo sie von der Droidenarmee umzingelt waren. Kenobi scherzte dabei, dass Ventress ihre Freunde nicht erwähnt hatte. Nach einem weiteren kurzen Kampf eroberten Kenobi und Skywalker jeweils eine STAP und flogen zurück zum republikanischen Lager, wo Rex und Cody den Klon Slick als den Maulwurf vorführten. Kenobi zeigte sich entrüstet darüber, dass Slick der Verräter war und erfuhr von den beiden Klon-Kommandanten dass Slick in der Abwesenheit der Jedi das Waffenlager mit einem Thermaldetonator gesprengt hatte. Der Jedi-Meister zeigte sich leicht beruhigt darüber, dass zumindest die schweren Geschütze für die anstehende Schlacht gegen eintausend Kampfdroiden bereitstünden.[29]

„Ich hab‘ dir gleich gesagt, dass dieser Sieg zu einfach war, wir hätten das Schiff nie zurückschicken dürfen, um Vorräte zu holen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi kämpft an der Seite von Cody in der Schlacht.

Nach der Entführung von Rotta, dem Sohn von Jabba dem Hutten, auf Tatooine schlug Mace Windu im Büro des Obersten Kanzlers gegenüber Palpatine vor, dass das Jedi-Duo Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi als einzige Mitglieder des Ordens erübrigt werden konnten, um den entführten Huttling zu retten und so die Gunst der Hutten zu erlangen. Da jegliche Kontaktversuche von republikanischer Seite zur Übermittlung der neuen Befehle an Kenobi und Skywalker nach der Einnahme des Planeten Christophsis unmöglich waren, entsandte der Jedi-Großmeister Yoda die junge Togruta-Anwärterin Ahsoka Tano, um den neuen Auftrag an Kenobi und Skywalker weiterzugeben. Kenobi und Skywalker waren unterdessen im Unklaren über die Kommunikationsausfälle und warteten auf die Rückkehr eines Versorgungsschiffes von Admiral Yularen, welches Vorräte und Verstärkung nach Christophsis schicken sollte. Als die separatistischen Truppen zu einem Gegenschlag anrückten, erwähnte Kenobi gegenüber seinem einstigen Padawan, dass es ihm der Sieg auf Christophsis von vorneherein zu leicht vorgekommen war. Der Jedi-Meister gab dabei auch seinen Unmut über die Entscheidung, dass Schiff zurückzuschicken preis, woraufhin sich Skywalker verteidigte, dass dies keineswegs seine getroffene Entscheidung gewesen war. Um sich der zweiten Welle der Droidenarmee zu stellen, gab Kenobi die Anordnung an Commander Cody weiter, sich auf die Gefechtsstationen zu begeben. In der Schlacht verblieb Kenobi anfangs in defensiver Position und verteidigte die Kanonen bis Skywalker von der linken Flanke aus den gemeinsamen Angriffsplan umsetzte. Nachdem die 501. Legion unter der Führung von Skywalker die herannahenden Droideneinheiten attackierten, stürmten auch Kenobi und seine Männer voran in die Offensive. Während der Kampfhandlungen sahen beide Jedi-Generäle ein, dass sie dringend au Verstärkung angewiesen waren, wobei Kenobi auf die Kommunikationsausfälle zu Sprechen kam. Genau in dem Augenblick als die Droidenarmee der Separatisten sich zurückzog, landete das langersehnte Schiff auf Christophsis.[22]

„Offenbar ist Hilfe eingetroffen.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi & Skywalker treffen erstmals Ahsoka Tano.

In dem Glauben Vorräte und die Verstärkung würde sie an Bord des Raumschiffs erwarten, begaben sich Skywalker und Kenobi zu dem Fahrzeug, wobei Kenobi auch erwähnte, dass er hoffte, sein neuer Padawan würde sich ebenfalls an Bord befinden. Skywalker stellte dabei in Frage, ob es ratsam für Kenobi wäre in einer derart heiklen Situation einen Padawan zu involvieren, woraufhin Kenobi erklärte, dass er mit Yoda in dieser Angelegenheit bereits Rücksprache gehalten hatte und auch Skywalker nahelegte, einen Padawan anzufordern. Skywalker reagierte daraufhin mit Ablehnung und glaubte, dass ein Padawan ihn nur aufhalten würde. Folglich tadelte Kenobi seinen einstigen Schüler, dass die Ausbildung eines Padawans ein Privileg wäre und er zu einem guten Lehrer taugen würde.[22]

„Anakin. Zu Lehren ist ein Privileg. Und es gehört zu den Pflichten eines Jedi dabei zu helfen, die nächste Generation auszubilden.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi stellt sich fälschlicherweise als Ahsokas Meister vor.

Von Kenobis Argument, dass die Ausbildung der Nachfolgegeneration eine der Hauptaufgaben der Jedi wäre, ließ sich Skywalker nur wenig überzeugen. Beide reagierten umso überraschter, als anstelle des erhofften Nachschubes die Anwärterin Ahsoka Tano das Raumschiff über die Rampe verließ. Nachdem die Anwärterin die dringende Nachricht vom Hohen Rat der Jedi übermittelt hatte, erklärte Kenobi, dass er trotz der Schwierigkeiten mit dem Kommunikationssystem bereits weitere Hilfe angefordert hatte. Zur Ernüchterung der beiden Jedi stellte sich jedoch heraus, dass kein Hilferuf eingegangen war. Tanos Rat befolgend und über das Raumschiff - welches sie auf Christophsis abgesetzt hatte - eine Nachricht übermittelnd, erklärte Kenobi gegenüber Yoda, dass sie auf Christopsis zahlenmäßig unterlegen und alle Versorgungsschiffe im Zuge der Schlacht zerstört worden waren. Obwohl Yoda Verstärkung zusicherte, brach die Verbindung ab, sodass die republikanischen Truppen vorerst auf sich allein gestellt waren. Kenobi nutzte diesen Augenblick, um sich in Gegenwart von Ahsoka Tano als ihr neuer Meister zu präsentieren. Diese entgegnete daraufhin, dass sie dem Jedi-Meister zu Diensten stünde, jedoch niemand anderem als Anakin Skywalker zugeteilt worden war.[22]

Obi-Wan Kenobi: „Ich bitte um Verzeihung, meine Kleine. Es ist Zeit, dass wir einander offiziell vorstellen.“
Ahsoka Tano: „Ich bin der neue Padawan-Schüler. Meine Name ist Ahsoka Tano.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich bin Obi-Wan Kenobi, dein neuer Meister.“
Ahsoka Tano: „Ich stehe Euch zu Diensten, Meister Kenobi, aber ich befürchte, ich wurde eigentlich Meister Skywalker zugeteilt.“
— Obi-Wan Kenobi und Ahsoka Tano (Quelle)

Als Anakin protestierte und darauf verwies, dass Kenobi derjenige war, der einen Padawan-Schüler angefordert hatte, vertagte Kenobi die Klärung der Verwechslung auf einen späteren Zeitpunkt und legte es Skywalker nahe, die Gelegenheit zu nutzen, um Ahsoka mit zum Vorposten und Captain Rex mitzunehmen. Nachdem die Droidenarmee jedoch diesmal von einem Energieschild beschützt abermals anrückte, traf sich die Gruppe abermals um einen Holoprojektor zusammen, um eine mögliche Strategie zu entwickeln.[22]

Kenobi, Rex und Skywalker entwickeln eine Kampfstrategie.

Kenobi schlug vor, die Armee nahe genug an die Gebäude zu locken, allerdings fiel die Entscheidung zu Gunsten von Skywalkers und Tanos Entscheidung aus, den Deflektorschild trotz hoher Risiken zu deaktivieren. Der Jedi-Meister beugte sich zwar der Strategie, bestand allerdings darauf, dass Skywalker und sein Padawan diese Aufgabe gemeinsam angehen sollten. Während sich Ahsoka und Anakin auf Position begaben, kommentierte Rex gegenüber Kenobi, dass die beiden ein ulkiges Pärchen wären, woraufhin Kenobi entgegnete, dass ihr Überleben auf Christophsis vom Erfolg des ungleichen Duos abhängig wäre. In der Zeit, in der sich die beiden Jedi durch die Reihen der separatistischen Armee schlichen, zeigte sich Kenobi unzufrieden darüber, dass die republikanischen Kanonen nicht gegen den Schild ankämen und gab deswegen auf Rex' Empfehlung den Befehl, dass Feuer vorerst einzustellen und sich zurückzuziehen. Um Skywalker und Tano Zeit bis zum Erreichen der Generatorstation zu verschaffen, ließ Kenobi auf dem Dach eines Gebäudes versteckt den Schild über sie hinwegziehen und gab den Klonen die Anordnung, sich möglichst von den schweren Panzern der Separatisten fernzuhalten. Die Kampfhandlungen wurden mit Kenobi voran, welcher sich vom Gebäude abseilte und prompt mehrere B1-Kampfdroiden zerstörte, wieder aufgenommen. Da ein Großteil der republikanischen Einheit ausgelöscht wurde, forderte Kenobi Captain Rex dazu auf, die Truppen zu den schweren Geschützen zurück zuverschieben und diese zu verteidigen.[22]

Kenobi nimmt Loathsom gefangen.

Obwohl Rex protestieren wollte, verlieh Kenobi seinen Worten Nachdruck und gab vor sich dem kerkoidischen General Whorm Loathsom zu ergeben. In der Hoffnung weiterhin Zeit schinden zu können, brachte Kenobi – nach Abnahme seines Lichtschwertes durch einen B2-Superkampfdroiden – den separatistischen General dazu, sich mit ihm auf eine Augenhöhe zu begeben und über die Kapitulationsbedingungen zu sprechen. Seine Verzögerungstaktik fiel schließlich auf, wodurch er gegenüber dem Kerkoiden zugeben musste, er hatte längst mit der Deaktivierung des Deflektorschildes gerechnet. Seine Erwartung erfüllte sich allerdings nur einen Moment später, weswegen er sich aus dem Griff von zwei B2-Superkampfdroiden befreite und Loathsom überraschend gefangen nahm.[22]

„Ich habe die Niederlage eingeräumt, nun müssen wir nur noch die Bedingungen der Kapitulation aushandeln. […] Es gibt keinen Grund, wieso sich das nicht zivilisiert regeln ließe. Es ist eine seltene Ehre einem Gegner von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Ihr genießt den Ruf einer Legende im Inneren Kern.“
— Obi-Wan Kenobi zu Whorm Loathsom (Quelle)

Kenobi und Yoda sprechen von einem neuen Auftrag.

Als die Verstärkung schließlich auf Christophsis eintraf, spottete Kenobi gegenüber dem Jedi-Großmeister, dass Yodas Timing perfekt gewesen war. Vor der Rückkehr von Ahsoka und Anakin berichtete Kenobi gegenüber Meister Yoda bereits von der schwierigen Situation zwischen den beiden, jedoch wurden er und Yoda davon überrascht, dass Anakin sich letzten Endes doch für die Ausbildung von Ahsoka entschieden hatte, woraufhin sie beide zum Teth-System geschickt wurden, um Rotta zu befreien. Obwohl sich Skywalker keineswegs begeistert darüber zeigte, den Hutten zu helfen, erklärte Kenobi ihm die Notwendigkeit einer Allianz mit den Hutten, um gegenüber Count Dooku und seinen Separatisten im Vorteil zu sein. Yoda teilte Kenobi daraufhin die Aufgabe zu, einen Vertrag mit Jabba auf Tatooine auszuhandeln. Vor ihrer Abreise gab Kenobi seinem einstigen Schützling den Ratschlag, das erlernte Wissen einfach an Ahsoka weiterzugeben, woraufhin Anakin seine Vermutung kundgab, dass die ganze Situation womöglich keine Verwechslung sondern in erster Linie Kenobis Idee gewesen war. Obwohl sich Kenobi unsicher darüber zeigte, ob Anakin bereit für eine solche Verantwortung wäre, versicherte Yoda, dass eine großere Herausforderung darin bestünde, einen Padawan gehen zu lassen.[22]

Verhandlungen mit Jabba dem Hutten

„Keine Sorge. Ich bin mir sicher, Jabba ist bei guter Laune.“
— Kenobi zu R4-P17 (Quelle)

Kenobi erreicht Jabbas Palast.

Um einen Vertrag mit Jabba auszuhandeln, flog Kenobi – zusammen mit seinem R4-Astromechdroiden R4-P17 – an Bord seines Delta-7-Aethersprite-Jedi-Sternjägers nach Tatooine für eine Audienz im Palast des mächtigen Hutten. Vom Begrüßungskommitee in Empfang genommen, meinte Kenobi, dass es ihm nicht einmal im Traum einfallen würde Jabba warten zu lassen, woraufhin er dem Protokolldroiden und Jabbas Wachen in den Thronsaal folgte.[22]

„Großer Jabba, einer unserer mächtigsten Jedi ist auf dem Weg euren Sohn zu retten. Wir werden Euch nicht enttäuschen.“
— Kenobi zu Jabba (Quelle)

Kenobi verhandelt mit Jabba dem Hutten.

Bei seiner Audienz mit dem Hutten versicherte Kenobi, dass Rotta schon bald gerettet werden würde. In dem Gespräch zeigte sich Kenobi anfangs amüsiert darüber, dass Jabba seinen Sohn als überaus niedlich betitelte; die Ernsthaftigkeit kehrte aber sogleich in seinem Gesicht zurück, als der Hutte die Forderung stellte, dass man ihm die Entführer ausliefern sollte. Der Protokolldroide übersetzte gegenüber Kenobi, dass im Falle eines Scheiterns der Jedi sich die Hutten den Separatisten zuwenden würden. Nach Beendigung der Verhandlungen kehrte Kenobi zu seinem Sternjäger zurück und stimmte seinem Droiden zu, dass er auch auf der Stelle von Tatooine verschwinden wollte. Beim Abflug bemerkte der Jedi-Meister nicht, wie Count Dooku ihm nachblickte. In der Zwischenzeit war es Skywalker und Tano auf ihrer eigenen Mission gelungen, Rotta aus dem Kloster auf Teth zu befreien. Via Holokommunikation erkundigte sich Kenobi bei seinem einstigen Padawan zum Status der Mission. Als Skywalker erklärte, dass die Separatisten hinter der Entführung steckten, äußerte Kenobi seine Vermutung, dass die gesamte Entführung und Involvierung des Jedi-Ordens bewusst von Dooku provoziert worden war, um die Hutten auf die Seite der Konföderation zu bringen.[22]

„Ich wette, Dooku benutzt uns, um Jabba dazu zu bringen, sich den Separatisten anzuschließen.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi durchschaut Dookus Plan.

Als Ahsoka darauf verwies, dass die Rettungsmission dadurch erschwert wurde, dass Rotta an einem hohen Fieber litt und Anakin schlussfolgerte, dass die Jedi sich besser nicht mit den Hutten zusammentun sollten, erinnerte Kenobi ihn noch einmal daran, dass die Hutten die Frachtrouten des Outer Rims kontrollierten und die Republik auf Jabbas Kooperation für die republikanische Kriegsführung angewiesen war. In dem Moment, indem Kenobi noch einmal hervorhob, wie wichtig es wäre, Rotta lebend nach Tatooine zurückzubringen, begann die Schlacht von Teth. Kenobi versprach sich umgehend mit Verstärkung nach Teth zu begeben.[22]

Schlacht von Teth

„Skywalker steckt in Schwierigkeiten, du weißt was zu tun ist.“
— Kenobi zu CC-2237 (Quelle)

Kenobi im Anflug auf Teth.

Während die Schlacht von Teth bereits im vollen Gange war, traf Kenobi mit einer Staffel von V-19-Torrent-Sternjägern im Teth-System ein. In der Atmosphäre von Teth kämpften Kenobi und die Klone gegen die Geier-Klasse-Droidensternjäger, wobei der Funkverkehr mit Skywalker von den Separatisten gestört wurde. Der Jedi-Meister wusste nichts von den Schwierigkeiten, in denen sich Skywalker, Rotta und Tano befanden und setzte den Kampf fort. Als der Klon-Pilot Odd Ball in Panik geriet, kam ihm Kenobi zur Hilfe und zerstörte den verfolgenden Droidensternjäger. Der Klon-Pilot entschuldigte sich beim General für die Panikattacke, jedoch zeigte Kenobi Verständnis und beruhigte ihn.[22]

„Schon gut, Odd Ball. Das passiert jedem Mal.“
— Kenobi zu CC-2237 (Quelle)

Obi-Wan eilt der 501. Legion zur Hilfe.

Beim Anflug auf das Kloster erkannte Kenobi, dass auf der Ostseite Captain Rex und die 501. Legion sich in einer Schlacht mit der Droidenarmee befanden. Er schlussfolgerte aufgrund vergangener Erfahrungen mit Skywalker, dass sich der Jedi-Ritter inmitten des Gefechtes befinden müsste und setzte deswegen Kurs auf den Ostflügel. Er übergab aus dem Cockpit seines Sternjägers dem Commander Cody den Auftrag, die republikanischen Kanonenboote für einen Bodenangriff vorzubereiten. Unwissend, dass sich Skywalker und Tano auf der anderen Seite des Klosters befanden, ließ Kenobi R4-P17 das Steuer übernehmen und sprang während des Fluges aus dem Sternjäger und in das Getümmel, wo er Rex das Leben rettete. Mit der Hilfe des 212. Angriffsbattailon konnte die Ostseite gesichert werden und Kenobi wandte sich an Rex, um sich nach Skywalkers Aufenthaltsort zu erkundigen. Nachdem der Captain darauf verwiesen hatte, dass sich der Jedi-Ritter noch im Innern der Festung aufhielt, forderte Kenobi ihn auf, die Droiden weiterhin zu beschäftigen, während er das Kloster betrat, um Skywalker ausfindig zu machen. Während Skywalker versuchte unterdessen mithilfe der Twilight auf einem Jedi-Kreuzer zu landen, traf Kenobi abermals auf Dookus Attentäterin Asajj Ventress.[22]

Asajj Ventress: „Meister Kenobi … immer auf der Suche nach Skywalker. Wie vorhersehbar.“
Obi-Wan Kenobi: „Anakin hinterlässt gerne Mal Chaos, und das führt mich stets zu Euch, Ventress.“
— Asajj Ventress und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi duelliert sich mit Ventress.

Nachdem der Jedi-Meister leichtfertig die beiden B2-Superkampfdroiden ausgeschaltet und Ventress sich oberhalb eines Sockels versteckt hatte, schlussfolgerte Kenobi, dass ihr Missmut daher rührte, dass Anakin ihr bei der Rettung von Rotta zuvorgekommen war. Ventress griff Kenobi daraufhin an und es entbrannte ein Lichtschwertkampf zwischen den beiden Machtnutzern. Der Jedi-Meister schmunzelte, als Ventress ihren Robenrock auf Kenobi warf, um diesen kurzzeitig abzulenken und dann anzugreifen. Er zerschnitt dabei den Stoff mit seinem eigenen Lichtschwert, parierte die beiden Klingen von Ventress‘ Lichtschwertern und kommentierte, dass sie sich kreativere Tricks einfallen lassen müsste.[22]

„Da müsst ihr Euch schon etwas Besseres einfallen lassen, Verehrteste.“
— Kenobi zu Ventress (Quelle)

Als es der Attentäterin kurz darauf tatsächlich gelang den Jedi-Meister zu entwaffnen, spottete dieser nur, dass er jetzt beeindruckt wäre und wich vor ihren Lichtschwertschlägen zurück. Als Ventress ihn in die Enge gedrängt hatte und seinen Tod ankündigte, duckte er sich unter ihrem Lichtschwert hinweg und verschaffte sich selbst wieder genug Spielraum, um sein Lichtschwert mit der Macht zurückzuholen. Kenobi spottete daraufhin, ob sie mit ihrem Kampf fortfahren sollten. In einem ernsteren Ton verkündete Kenobi von seiner Kenntnis hinsichtlich Dookus Pläne, die Hutten gegen die Jedi und die Republik aufzubringen, woraufhin Ventress reagierte, dass die Wahrheit mit ihm sterben würde. Der Kampf verlagerte sich kurz darauf außerhalb der Festung.[22]

Ventress entzieht sich der Gefangennahme durch Kenobi.

„Ich spüre es ebenfalls. Anakin ist fort. Ihr habt versagt, Ventress. […] Euer Meister wird nicht gerade erfreut sein.“
— Kenobi zu Ventress (Quelle)

Zeitgleich mit Ventress spürte Kenobi das abrupte Verschwinden von Skywalker, als dieser das Teth-System an Bord der Twilight verließ. Der Jedi-Meister stichelte gegen die Nachtschwester, dass sie versagt hätte und sich dadurch Dookus Missgunst zuziehen würde. Nach dem Verlust eines ihrer Lichtschwerter verkündete Kenobi, dass sich Rotta in Sicherheit befände und den beiden kein weiterer Grund für eine Fortsetzung ihres Duells gäbe. Seiner Aufforderung zu kapitulieren kam Ventress jedoch nicht nach sondern ergriff mit einem herbeigerufenen Droidensternjäger die Flucht.[22]

„Anakin, bist du schon wieder abgeschossen worden?“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi fragt, ob Anakin Tatooine bereits erreicht hat.

Beim holperigen Landeanflug auf Tatooine nahm Skywalker Kontakt zu Kenobi auf, woraufhin der Jedi-Meister sogleich fragte, ob Anakin schon wieder einmal abgeschossen wurde. Die Togruta kam Skywalker dabei zuvor und bejahte die Frage. Kenobi versprach den beiden, dass er nachkommen würde, sobald er sich um das Chaos auf Teth gekümmert hatte. Kurz danach kontaktierte Kenobi das Büro des Obersten Kanzlers, wo er gegenüber Yoda berichtete, dass Skywalker Tatooine zusammen mit dem Huttling erreicht hatte und trotzdem noch immer größter Gefahr ausgesetzt war. Mit Hinweis auf die IG-100-MagnaWachen, welche die Twilight im Tatooine-System verfolgten, teilte Kenobi seine Vermutung, Dooku hätte die Entführung von Rotta veranlasst, um die Jedi zu diskreditieren.[22]

Kenobi informiert Palpatine & Yoda vom Verlauf der Rettungsmission.

„Anakin hat Tatooine erreicht. Er hat den Huttling bei sich Meister, aber er schwebt noch immer in großer Gefahr. Truppen der Separatisten versuchen verzweifelt ihn abzufangen. Ich glaube, Dooku hat diesen Plan erdacht, um Jabba davon zu überzeugen, dass wir seinen Sohn entführt haben.“
— Kenobi zu Yoda (Quelle)

Da sowohl Kanzler Palpatine als auch Großmeister Yoda sich einig waren, dass die gesamte Hoffnung der Republik in dem Erfolg von Skywalkers Mission Ruhen würde, versicherte Kenobi, dass Anakins Erfahrung mit den Hutten sich auszahlen dürfte. Trotz aller Schwierigkeiten war die Mission erfolgreich, sodass Kenobi und Yoda den Jedi-Ritter und seine Schülerin bei Jabbas Palast in Empfang nehmen konnten.[22]

Zerstörung der Malevolence

Als sich während der Klonkriege die Berichte über eine Geheimwaffe der Separatisten mehrten, konsultierten Obi-Wan Kenobi, Mace Windu und Yoda den Obersten Kanzler auf Coruscant und entschieden zusammen, den Kel'Dor-Jedi-Meister Plo Koon auszusenden, welcher wiederum die Position der Malevolence im Abregado-System ausfindig machte. Bei einer Holobesprechung mit Skywalker und Tano, bei welcher auch Kenobi zugegen war, bedauerten sie den vermeintlichen Verlust von Plo Koon und seiner Flotte.[23]

Kenobi äußert sich bei der Besprechung zu Plo Koon und Ahsoka.

„Die Separatisten gehen da leider sehr gründlich vor. Sie wollen keine Zeugen hinterlassen.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Als Ahsoka den hochrangigen Gesprächsteilnehmern widersprach und sich für eine Rettungsmission aussprach, antwortete Kenobi auf Palpatines Kommentar, dass sie ihre Kühnheit von Anakin gelernt haben musste. Kenobi folgte kurz darauf der Aufforderung, seinen Kampfverband um seinen Venator-Klasse-Sternzerstörer Negotiator zum Schutz der Versorgungskonvois neu zu positionieren. Er gab dabei Commander Cody den Auftrag, die Schiffe in Verteidigungsformation zu positionieren, und erkundigte sich bei Admiral Yularen hinsichtlich Skywalkers Status. Obwohl Skywalkers Eskorte bereits unterwegs war, erkannte Kenobi sofort, dass sein einstiger Schüler sich eigenmächtig in das Abregado-System aufgemacht hatte.[23]

„Anakin hat sich gerade selbst einen Auftrag erteilt. Mal wieder.“
— Obi-Wan Kenobi zu Commander Cody (Quelle)

Kenobi erkennt, dass Anakin wieder einmal seinen eigenen Kopf durchsetzt.

Kenobi kontaktierte Anakin kurz darauf und fragte mit einem tiefen Seufzen nach dessen Aufenthaltsort. Der Jedi-Meister tadelte Skywalker, dass er seine Befehle für eine Rettungsmission ignoriert hatte und ließ auch Ahsoka nicht die Schuld auf sich nehmen. Trotz der Befehlsverweigerung erkundigte sich Kenobi, ob das Duo in der Lage war, Überlebende ausfindig zu machen, was jedoch von Skywalker zunächst verneint werden musste. Kenobi wiederholte daraufhin eindrücklich, dass sich Skywalker umgehend wieder der Eskorte anschließen sollte. Einige Zeit später erhielt Kenobi neue Informationen bezüglich des Fundes von Überresten von Plo Koons Flotte und leitete diese an Palpatine, Windu und Yoda weiter. Als der Kanzler ihn fragte, wer Skywalker zu der Suche nach Überlebenden autorisiert hatte, gab Kenobi zu, dass sein einstiger Schüler sich selbst beauftragt hatte. Kenobi erwähnte dabei allerdings auch, dass Skywalkers Flotte wie gefordert eingetroffen war, da Anakin und Ahsoka sich mit der Twilight abgesetzt hatten.[23] Nach der erfolgreichen Rettung von Koon und den Informationen über die mächtigen Ionenimpulskanonen des Schlachtschiffes wurden die Angriffe unter dem Kommando von General Grievous und Count Dooku immer aggressiver.[30]

„Nala-Se, ich habe soeben Nachricht erhalten. Ich habe die Naboo benachrichtigt, sie senden Schiffe, um euch zu helfen. Auch ich werde bald bei euch sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Nala-Se (Quelle)

Kenobi sichert Nala Se Hilfe bei der Evakuierung zu.

Als nach der Schlacht im Ryndellia-System die Kaliida-Lazarettstation zum neuen Angriffsziel der Separatisten wurde, kontaktierte Kenobi Nala Se und informierte die Kaminoanerin darüber, dass er die Hilfe der Naboo für die Evakuierung der republikanischen Lazarettstation angefordert hatte. Er versicherte dabei auch, ebenfalls in Kürze im Sternsystem einzutreffen. Während Skywalker zu seinem Angriff auf die Malevolence ausrückte, kontaktierte Kenobi den Jedi-Ritter und meinte, dass er den langen Weg zur Lazarettstation nehmen würde, wohingegen Skywalker sich durch den Kaliida-Nebel wagen sollte. Während der Reise durch den Hyperraum kontaktierte Kenobi Admiral Yularen und erkundigte sich nach dem Stand der Evakuierung. Da gerade einmal die Hälfte der Lazarettstation erfolgreich evakuiert werden konnte, kommentierte Kenobi, dass dies noch lange nicht ausreichen würde.[30]

„Na schön. Beenden wir, was Anakin begonnen hat. Volle Kraft voraus.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Sowohl Yularen als auch Kenobi setzten ihre Hoffnungen vollends auf Skywalker und seine Schatten-Staffel. Deren Hoffnung wurde nicht enttäuscht nachdem es dem Einsatztrupp gelungen war, die Ionenkanone der Malevolence zu zerstören. Kenobi selbst übernahm es daraufhin, das separatistische Schlachtschiff in Unterlichtgeschwindigkeit mit drei republikanischen Kreuzern zu verfolgen.[30]

Kenobi wird Zeuge, wie Amidala als Geisel genommen wird.

Als Anakin später zu Kenobi stieß, fragte der Jedi-Meister, ob die Mirialanerin Luminara Unduli ebenfalls bald zu ihnen stoßen würde. Zusammen beobachteten die Jedi-Generäle, wie die Malevolence aufgrund ihrer enormen Größe auch besonders widerstandsfähig gegenüber dem Beschuss der republikanischen Kreuzer war, Als Yularen dem Jedi-Meister erläuterte, dass der Hyperantrieb der Malevolence beschädigt sein musste, witterte Kenobi eine Chance zur Ergreifung des Droidengenerals. Als ein Naboo-Schiff unerwarterterweise den Hyperraum verließ, gab Kenobi umgehend den Befehl, das Feuer einzustellen. Die Pilotin entpuppte sich bei der Kontaktaufnahme als Senatorin Padmé Amidala, die von Grievous als Geisel genommen wurde.[101]

Obi-Wan Kenobi: „Das ist dein Plan? Wir fliegen hin, landen, hoffen das uns niemand sieht und spazieren durch die Tür?“
Anakin Skywalker: „Im Grunde ja.“
Obi-Wan Kenobi: „Huh, brilliant. Dann nichts wie los.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan und Anakin schmieden einen Rettungsplan.

Als Anakin den Entschluss fasste, Padmé zu retten, begleitete Kenobi ihn an Bord der Twilight hinüber zur Malevolence. Auf dem Hinflug meinte Kenobi, dass Raffinesse noch nie eine Stärke des Jedi-Ritters gewesen war, woraufhin Skywalker konterte, dass er alles nur von Kenobi gelernt hatte. Kenobi dagegen spottete, dass er wünschte, dies entspräche der Tatsache. Als das Jedi-Duo erfolgreich durch die Luftschleuse in das Schlachtschiff eindrangen, nannte Kenobi seinen Gefährten verrückt und argumentierte, dass sie eigentlich nicht entdeckt werden wollten. Während Skywalker Padmé und C-3PO rettete, begab sich Kenobi zum Hyperantriebsgenerator, um die Malevolence an der Flucht zu hindern. Dabei lief er direkt in eine Falle und wurde von der Droidenarmee umstellt. Er schleuderte dabei die eingerollten Droidekas auf die heranrückenden Kampfdroiden, welche kegelartig umfielen und Kenobi so die Flucht ermöglichten.[101]

Grievous: „Hallo, wie geht's denn so? General Kenobi, habt ihr wirklich gedacht, ich würde meinen Hyperantrieb unbewacht lassen?“
Obi-Wan Kenobi: „Es hätte mich nicht überrascht, ihr habt mich heute nicht besonders beeindruckt.“
— Obi-Wan Kenobi und Grievous (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Grievous auf einem fahrenden Zug.

Über Funk teilte Kenobi Anakin mit, ihn bei der Twilight zu treffen. Auf einem fahrenden Güterwagon lieferten sich Grievous und Kenobi einen Lichtschwertkampf, wobei Kenobi sich auf einen entgegengesetzt fahrenden Zug hinabfallen ließ und der Konfrontation so aus dem Weg ging. Grievous verfolgte die Twilight dabei mit seinem eigenen Sternjäger, wobei Kenobi von Anakin kritisiert wurde, dass er nicht die Bordgeschütze benutzte. Als Padmé das Feuern übernahm, witzelte Kenobi lediglich, dass sich die Senatorin an Bord der Twilight auszukennen schien und lobte dabei auch ihre Zielsicherheit. Nach der erfolgreichen Rettung und der Rückkehr zur Flotte konnte die Malevolence zerstört werden, indem sie auf einem nahegelegenen Mond zerschellte. Kenobi erahnte hinter dieser List richtigerweise seinen Schüler.[101]

Obi-Wan Kenobi: „Mit Sicherheit bist du daran nicht ganz unschuldig.“
Anakin Skywalker: „Das war alles Teil des Plans, Meister“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Suche nach R2-D2

Kenobi bei der Planung für die Schlacht von Golm.

Während Anakin an Bord der Resolute einen von Kenobi geforderten Rückzug aus dem Sektor ausschloss, pflichtete Ahsoka dem Vorschlag des Jedi-Meisters bei. Als Kenobi meinte, dass Anakin mehr auf seinen Padawan hören sollte, spottete Skywalker, dass Kenobi selbst auch nicht auf seinen eigenen gehört hatte. Da sich Skywalker zuversichtlich über einen Sieg gegen General Grievous' Flotte zeigte, verfolgte Kenobi via Hologramm seine Schlachtpläne für die anstehende Schlacht von Bothawui.[102]

„Zu unseren jüngsten Verlusten gehört der Kampfverband auf Falleen. Das heißt, dass die Flotte der Separatisten unter General Grievous direkt auf uns zusteuert. Ihr seid ihm zahlenmäßig unterlegen, ich schlage einen Rückzug vor.“
— Obi-Wan Kenobi zu Ahsoka Tano & Anakin Skywalker (Quelle)

Nachdem Skywalkers List aufgegangen und zur Zerstörung von Grievous' Flotte geführt hatte, beglückwünschte Kenobi seinen einfallsreichen Schüler. Als Anakin von dem Verlust seines R2-Astromechdroiden R2-D2 sprach und Kenobi ihm einfach nur sagte, dass es sich bei den Droiden um Massenware handelte, von der er sicherlich rasch einen Ersatz finden würde. Skywalker selbst wollte jedoch nach R2-D2 suchen, sodass Kenobi ihn tadelte, dass emotionale Bindungen nicht dem Jedi-Kodex entsprächen.[102]

„Anakin, es ist doch nur ein Droide. Du weißt doch, emotionale Bindungen entsprechen nicht dem Kodex der Jedi.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan legt Anakin nahe, R2-D2 zu ersetzen.

Erst als Skywalker zugab, dass er nicht bloß aus emotionaler Bindung zu R2-D2, sondern auch weil er nie den Speicher des Astromech gelöscht hatte suchen wollte, zeigte sich Kenobi über die Fahrlässigkeit von Skywalker entrüstet. Der Jedi-Meister malte sich bereits die militärischen Konsequenzen aus, sollte der Droide in die Hände der Separatisten fallen und schnauzte seinen Schüler an. Erst als Ahsoka Anakins Handeln abermals in Schutz nahm, gab Kenobi ihm die Erlaubnis, sich auf die Suche nach R2-D2 zu begeben. Obwohl sich Anakin nicht begeistert von der Idee zeigte, R2-D2 einfach zu ersetzen, stellte Kenobi ihm den R-Serie-Droiden R3-S6 zur Seite[103], bei welchem es sich jedoch um einen separatistischen Spion handelte. Nach einer erfolglosen Suche meinte Kenobi, man müsse davon ausgehen, R2-D2 wäre mitsamt Skywalkers Sternjäger zerstört worden sein. Zusätzlich erwähnte er bestätigte Nachrichten, dass separatistische Spione die Funksprüche abhörten und den Separatisten so einen strategischen Vorteil verschafften. Kenobi trug dem Duo auf, die Kampfverbände zu teilen und eine geheime Abhörbasis der Separatisten zu zerstören.[102] Nachdem es Skywalker gelungen war, R2-D2 zu orten, informierte er seinen Meister darüber, die Abhörstation möglicherweise auf einem Mond des Planeten Ruusan ausfindig gemacht zu haben. Kenobi bat darum auf Verstärkung zu warten und sagte zu, zwei Kreuzer zur Zerstörung der Skytop-Station zu entsenden.[103]

„Du musst die Station infiltrieren und sie zerstören, bevor sie R2s Gedächtnisspeicher knacken. Ich weiß du hängst an diesem Droiden, aber er ist nun mal in Feindeshand gefallen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi zeigt sich ungläubig über die Risiken, die Anakin bereit ist einzugehen, um R2-D2 zu retten.

In Kenobis Augen gestaltete sich die Mission als noch komplizierter, da Anakin ihm erzählte, dass sich R2-D2 an Bord der Abhörstation befand. Er trug dem Jedi-Ritter auf, die Station zu zerstören noch bevor R2-D2 Gedächtnisspeicher den Separatisten von Nutzen sein könnte. Obwohl sich Kenobi im Klaren darüber war, wie sehr Anakin Skywalker an dem R2-Astromechdroiden hing, schlug er eine Rettungsmission aus. Nach der erfolgreichen Zerstörung und Rettung tadelte Kenobi seinen Schüler, dass er den Erfolg der Mission, das Leben seiner Männer und seines Padawans aufs Spiel gesetzt hatte, um einen Droiden zu retten. Anakin verteidigte seine Entscheidungen jedoch, was Kenobi lediglich mit einem Seufzen kommentierte.[103]

Verfolgungsjagd auf Vanqor

„Bitte behalten Sie doch Platz, nach Ihnen hatte ich nicht gesucht.“
— Obi-Wan Kenobi zu zwei Weequays (Quelle)

Obi-Wan befreit Anakin aus seiner Zelle.

Nachdem es den Jedi gelungen war, Count Dooku aufzuspüren, ließ sich Anakin Skywalker gefangen nehmen und sein ehemaliger Meister Obi-Wan Kenobi flog nach Kontaktabbruch mit einem Raumanzug zu einer einzelnen Separatisten-Fregatte über dem Planeten Vanqor. Kenobi schlich sich dabei an den B1-Kampfdroiden an Bord vorbei zu den Gefängniszellen, wo er seinen alten Freund befreien wollte. Dabei öffnete er versehentlich eine falsche Zelle, in welcher zwei Weequay-Gefangene saßen und forderte diese zum Bleiben auf, ehe er die Zelle wieder verriegelte und sich weiterbegab. In Anakins Zelle wurde er von Anakin überrascht, der sich von der Decke herabfallen ließ und richtete aus Reflex Anakins Lichtschwert gegen ihn. Kenobi witzelte, ob dies der Dank für die Rettung wäre und fragte Skywalker, ob dies tatsächlich der Aufenthaltsort von Count Dooku wäre, was Skywalker bestätigen konnte. Als sich Skywalker darüber beklagte, dass er als Unbewaffneter gefangengenommen werden musste, erklärte Kenobi ihm, dass seine Ergreifung überzeugend sein musste. Auf Skywalkers Beklagen hin, warum er immer derjenige sein musste, der gefangengenommen wurde, meinte Kenobi, dass er als Jedi-Meister eines Tages auch selbst die Pläne machen dürfte.[31]

Obi-Wan Kenobi: „Sobald du ein Jedi-Meister bist, darfst du auch die Pläne machen.“
Anakin Skywalker: „Das ist es ja, ich kann kein Jedi-Meister werden, wenn ich ständig in einer Zelle sitze!“
Obi-Wan Kenobi: „Wenigstens bist du ein Meister im Gefangennehmen.“
Anakin Skywalker: „Ich lach' dann später.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan erreicht den Hangar verspätet und sieht nur noch den abhebenden Solarsegler.

Die beiden Jedi stellten sich mit ihren Lichtschwertern bewaffnet den meditierenden Count Dooku, welcher sich an Kenobi richtete und meinte, dass er eine Erschütterung der Macht gespürt hatte, als der Jedi-Meister an Bord der Fregatte gegangen war, um Skywalker zu befreien. Nachdem sich Dooku seiner Ergreifung entzogen hatte, kommentierte Kenobi, dass er dies hätte erahnen müssen. Er zeigte sich überrascht darüber, dass Skywalker die Verfolgung aufnehmen wollte und zog es selbst vor, dem Sith-Lord den Weg abzuschneiden. Beide verpassten den Count jedoch im Hangar, sodass Dooku in seinem Solarsegler nach Vanqor entkommen konnte. Während das Duo den Count nach Vanqor mit einem Sheathipede-Klasse-Transportshuttle verfolgte, kontaktierte Kenobi Ahsoka und erbat um zeitnahe Unterstützung. Zwar gelang es den beiden Jedi den Solarsegler zum Absturz zu bringen, allerdings wurde das Transportshuttle ebenfalls schwerbeschädigt und musste in einem Eisfeld der Welt notlanden.[31]

Obi-Wan Kenobi: „Für einen so überdurchschnittlichen Piloten ist das nicht gerade eine sanfte Landung.“
Anakin Skywalker: „Wenn Ihr den zweiten Jäger getroffen hättet, wäre uns das erspart geblieben.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan & Anakin suchen in einer Gundark-Höhle nach Dooku.

Kenobi und Skywalker inspizierten den beschädigten Solarsegler und machten sich anschließend auf die Suche nach Dooku in einer nahelegenen Gundark-Höhle. Kenobi kommentierte, dass sie den Count schnellstmöglich ergreifen sollten, ehe sie auf eine der einheimischen Lebensformen stießen. Die beiden Jedi liefen dabei direkt in eine Falle, da Dooku sie bereits erwartet hatte und Steine auf sie hinabregnen ließ. Während Dooku mit Hondo Ohnaka und seiner Piratenbande nach Florrum flog, befreiten sich Kenobi und Skywalker aus dem Geröll. Die beiden wurden kurz darauf von einer Gundark-Mutter attackiert. Während Skywalker die Bestie beschäftigte, versuchte Kenobi sein Lichtschwert zu reparieren. Mit der Macht begruben die beiden die Gundark-Mutter unter dem Geröll.[31]

Anakin Skywalker: „Eigentlich schade, wir waren gerade dabei uns anzufreunden.“
Obi-Wan Kenobi: „Soll ich Euch allein lassen? Oder ziehst du es vor einen Weg hierauszufinden, bevor sie aufwacht?“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi genießt Anakins unbeholfene Erklärungsversuche vor Ahsoka.

Die beiden Jedi schaufelten sich den Weg frei und setzten dabei giftige Dämpfe frei. Noch bevor sie daran erstickten, kam Ahsoka mit einem Trupp Klonsoldaten dem Duo zur Hilfe. Das Duo leugnete vor der Togruta, dass sie sich beide in Lebensgefahr befunden hatten. Als sich Ahsoka empört darüber zeigte, dass die zwei Count Dooku entkommen lassen hatten, sah Skywalker seinen Meister hilfesuchend an. Kenobi dagegen witzelte bloß, dass er gerade voll auf seine Kosten käme. Die Gruppe kehrte kurz darauf zur Resolute zurück, wo sie einen neuen Auftrag zu Dookus Ergreifung von Windu und Yoda entgegennahmen.[31]

Geiselhaft auf Florrum

„Uns ist nicht im Geringsten daran gelegen, Euren Unmut zu erregen. Wir stellen nur sicher, dass Ihr Gefangener tatsächlich Dooku ist und schon sind Sie uns los.“
— Obi-Wan Kenobi zu Hondo Ohnaka (Quelle)

Kenobi versucht sich mit Ohnaka gutzustellen.

Nachdem die Republik von Ohnaka kontaktiert wurde und ein Lösegeld im Tausch für Dooku forderte, wurden Kenobi und Skywalker damit beauftragt, sich nach Florrum zu begeben. Kenobi zeigte sich darüber überaus skeptisch, weil sie zu wenig Informationen bezüglich der Piraten besaßen und richtigerweise vermutete, dass sie selbst als Geiseln enden könnten. Trotz der enormen Risiken folgten die beiden den Anordnungen des Rates und landeten, wie aufgetragen, unbewaffnet auf Florrum. Kenobi beglückwünschte Ohnaka zur Gefangennahme von Count Dooku und versicherte den Piraten, dass sie nach einem Treffen mit dem festgehaltenen Sith-Lord unverzüglich abreisen würden. Ohnaka sicherte ein Treffen mit Dooku zu und wies seine Piraten an, die beiden zu Dookus Zelle zu führen. Gleich nach Betreten der Zelle verspotteten Kenobi und Skywalker den gefesselten Sith-Lord, welcher den Hohn tatenlos über sich ergehen lassen musste.[31]

„Sieh nur, wie tief der mächtige Sith-Lord gesunken ist.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi verspottet Dooku.

Als Dooku das Jedi-Duo hinsichtlich der Raffgierde und Doppelzüngigkeit der Weequay warnte, witzelte Kenobi, dass Dooku und die Piraten vieles gemeinsam hätten. Dooku selbst warnte Obi-Wan, dass das Unterschätzen der Piraten sein Untergang wäre. Gegenüber seinen einstigen Padawan riet Kenobi zur Wachsamkeit, da er noch immer von einer möglichen Falle ausging. Vom Transportshuttle aus informierte Kenobi den Obersten Kanzler und forderte zur Zahlung des geforderten Lösegeldes auf. Während des Weequay-Banquets schüttelte Kenobi den Kopf, ließ sich jedoch auf einen Umtrunk ein, welcher ihn und Skywalker ausknockte. Dabei toastete Kenobi auf die Piraten und bezeichnete sie als neue Freunde der Republik. Als sich Skywalker frustriert darüber zeigte, dass den Piraten die Ergreifung des Count gelungen war, philosophierte Kenobi, dass sie niemals zu stolz sein dürften, ein Geschenk anzunehmen und diese Erfahrung ihnen viel gelehrt hätte.[31] Während die Republik bereits den Abgeordneten Jar Jar Binks zusammen mit Commander Stone für die Lösegeldübergabe nach Florrum schickte, erwachte Kenobi in einer Zelle zusammen mit Skywalker und Dooku. Als Kenobi meinte, dass die Piraten wohl versuchten die dreifache Lösegeldsumme einzustreichen, lobte Dooku seinen Scharfsinn. Da das Trio über ihre Fesseln miteinander verbunden waren, sah sich Kenobi dazu gezwungen, Skywalker davon abzuhalten, direkt auf ihren Feind loszugehen. Weil es Kenobi und Skywalker nicht gelang einen Ausbruchsplan zu formulieren, übernahm der Sith-Lord die Angelegenheit.[32]

Dooku: „Euer Schützling sollte seine Anmaßungen unterlassen, damit ich mich konzentrieren kann.“
Obi-Wan Kenobi: „Anakin.“
Anakin Skywalker: „Was?!“
Obi-Wan Kenobi: „Unterlasse deine Anmaßungen. Der Count konzentriert sich.“
— Dooku, Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Obi-Wan, Dooku und Anakin versuchen gemeinsam zu fliehen.

Nachdem Dooku erfolgreich die Zelle entriegelt hatte, schlich das Trio durch die Gänge, wobei Kenobi Anakins Frage wiederholte, ob sie wüssten, wohin sie langliefen. Als sich Dookus Zusage, der Weg zum Hangar wäre frei, als falsch entpuppte, wurden die Gefangenen zurück in ihre Zelle befördert. Kenobi rollte dabei mit seinen Augen als Skywalker meinte, es wäre leichtsinnig gewesen, einem Sith-Lord zu vertrauen. Obwohl Ohnaka sie warnte, keine weiteren Ausbruchsversuche zu unternehmen, stimmten die Drei darin überein, vor der Lösegeldübergabe fliehen zu müssen. Bei einem weiteren Versuch manipulierte Kenobi die Weequay-Wache mit einem Macht-Geistestrick, sodass dieser die Tür öffnete und für einen Umtrunk verschwand. Für sein Geschick wurde Kenobi von sowohl Skywalker als auch Dooku gelobt. Die beiden Jedi beklagten sich bei der Flucht über Dookus langsames Tempo, wohingegen der Sith-Lord garstig erwiderte, dass er sie beide auf der Stelle töten würde, wenn er dann nicht ihre Köpfe hinter sich her schleifen müsste. Mit einem Macht-Sprung versuchte sich das Trio über die Mauer hinwegzuschwingen, jedoch riss Dookus Fessel. Bevor der Sith-Lord zu Boden stürzen sollte, fing Kenobi ihn auf. Nach dem zweiten gescheiterten Fluchtversuch sah sich Kenobi abermals gezwungen, eine angespannte Situation zwischen Dooku und Skywalker aufzulösen. Die beiden Jedi wurden kurz darauf in der großen Halle von Ohnaka gefoltert, da angeblich das Lösegeld nicht wie vereinbart geliefert worden war. Nachdem die Energieversorgung des Piraten-Stützpunktes zerstört worden war, gelang es Dooku alleine zu fliehen, wohingegen Kenobi und Skywalker sich noch immer den Piraten stellten. Sie nahmen Ohnaka dabei selbst kurzzeitig als Geisel, um sich langsam aus dem Stützpunkt zu begeben, zu Skywalkers Verwunderung ordnete Kenobi jedoch die Freilassung des gewieften Piratenanführers an. Vor dem Abflug warnte Kenobi den Piraten dabei noch, dass Dooku womöglich Rache suchen könnte.[32]

Kenobi verschont Ohnaka.

Hondo Ohnaka: „Jedi! Nach all dem…wollt ihr einfach so wieder weggehen?“
Obi-Wan Kenobi: „Wir liegen nicht im Streit mit Ihnen und suchen keine Rache.“
Hondo Ohnaka: „Das ist wirklich…ehrenhaft, Meister Jedi.“
Obi-Wan Kenobi: „Oh, Captain, Sie werden feststellen, dass Count Dooku unseren Sinn für Ehre nicht teilt. Und…das er weiß, wo er Sie findet.“
— Obi-Wan Kenobi und Hondo Ohnaka (Quelle)

Konflikt auf Orto Plutonia

Obi-Wan Kenobi: „Das ist also die tropische Zone.“
Anakin Skywalker: „Es ist nicht Tatooine, so viel steht fest.“
— Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Obi-Wan Kenobi untersucht die Glid-Station.

Als auf dem Schneeplaneten Orto Plutonia der Kontakt zu einer Klonstreitmacht der republikanischen Glid-Station abbrach, begaben sich Kenobi und Skyalker zusammen mit den pantoranischen Würdenträgern des Mondes Pantora – Vorsitzender Chi Cho vom Pantoranischen Protektorat und der Senatorin Riyo Chuchi vom Galaktischen Senat der Republik – auf eine Aufklärungsmission. Als Kenobi zusammen mit Cho und Captain Rex den Außenposten untersuchte, widersprach der Jedi-Meister dem Vorsitzenden, wonach die Separatisten für den Überfall verantwortlich waren. Als Captain Rex dem Jedi-Meister mitteilte, dass von republikanischen Spähern eine Droidenbasis ausfindig gemacht wurde, begaben sie sich zusammen mit CK-6-Swoops zu dem separatistischen XT-Beetle-Transportschiff. Als sie mehrere zerstörte B1-Kampfdroiden auffanden, wies Kenobi Captain Rex dazu an, einige Sensoren zu platzieren. Beim Durchsuchen des Transportschiffes wies Kenobi seinen Schüler dazu an, einen der Klone einen Abguss von den entdeckten Fußabdrücken im Schnee zu machen. Zusammen mit Anakin sah sich Kenobi auf einem Holoprojektor eine Aufzeichnung des B1-Kampfdroiden 685 an, welcher sich im Kampf gegen die Talz befand.[33]

„Was auch immer es war, es war ein guter Krieger.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi und Skywalker treten in Verhandlungen mit den Talz.

Kenobi entschloss sich schließlich dafür, zur südlichen Schlucht zu reisen, um dort zusammen mit Anakin weitere Nachforschungen anzustellen. Nachdem Obi-Wan mit seinem Binokular eine Spiegelung am Berg entdeckt hatte, äußerte der Jedi-Meister die Vermutung, die Talz wären bereits auf ihr Kommen vorbereitet. Nach dem Überqueren der Schlucht befand sich das Jedi-Duo im Talz-Dorf. Als Anakin bereits zu seinem Lichtschwert greifen wollte, forderte Kenobi ihn dazu auf, die Einheimischen nicht unnötig zu provozieren. Skywalker äußerte seine Bedenken darüber, wie sie mit den Talz kommunizieren sollten, woraufhin Kenobi ihn zur Geduld ermahnte und kommentierte, dass die Talz eventuell schlauer seien, als sie bislang annahmen. Dem Duo wurde der Zutritt zum Zelt des Stammesältesten Thi-Sen gewährt, wobei Kenobi gleich zu Beginn auf Basic versuchte seine friedlichen Absichten darzulegen. Das Gespräch verlief weiterhin friedlich und Kenobi wurde am Ende von dem Einheimischen umarmt. Zurück in der Glid-Station teilte Obi-Wan Kenobi dem Vorsitzenden Cho mit, dass Orto Plutonia nicht wie angenommen unbewohnt sei und die Talz noch vor den Pantoranern auf der eisigen Welt siedelten. Cho reagierte ablehnend und erklärte die Talz zu Unbefugten und wollte umgehend einen militärischen Schlag gegen die Talz ausführen, um die Besitzansprüche auf das gesamte Pantora-System weiterhin durchzusetzen. Kenobi verdeutlichte dem Vorsitzenden daraufhin, dass sie dem Häuptling der Talz versprochen hatten, keinerlei Rache zu verüben und dass sie ein Gespräch mit dem Hohen Rat der Talz für ein Friedensabkommen vereinbart hatten.[33]

„Sie wollen nur, dass man sie in Ruhe lässt. Die Droiden haben angegriffen und ich befürchte, unsere Männer gerieten zwischen die Fronten.“
— Obi-Wan Kenobi zu Chi Cho (Quelle)

Das Treffen fand schließlich wie vereinbart bei dem XT-Beetle-Transportschiff statt, wo der Vorsitzende sofort Anweisungen für einen Angriff gab. Kenobi widersprach dem Pantoraner unmittelbar und ließ sich dabei auch nicht von dem Vorsitzenden einschüchtern. Der Jedi-Meister machte den Vorsitzenden darauf aufmerksam, dass sie schon längst von den Spähern der Talz verfolgt worden waren und dass Thei-Sen ihm scheinbar genauso wenig vertrauen würde. Da Chi Cho eine Eskalation absichtlich provozierte, zeigte sich Kenobi enttäuscht und meinte, der Vorsitzende sollte einen weniger aggressiven Ton anschlagen. Da sich Thei-Sen von den Äußerungen des Vorsitzenden provoziert sah, kommentierte Kenobi verärgert, dass er den Talz zugesagt hatte, sie auf Orto Plutonia in Frieden zu lassen. Er wurde dabei von Chi Cho abgebügelt, welcher den Jedi riet, sich aus den Angelegenheiten Pantoras herauszuhalten. Als Thei-Shen und Chi Cho einander den Krieg erklärten, schüttelte Kenobi enttäuscht den Kopf. Nachdem der Vorsitzende sich unter dem Schutz der Klone zum republikanischen Außenposten aufmachte, wandten sich Kenobi und Skywalker an Senatorin Chuchi.[33]

Kenobi bewegt Riyo Chuchi dazu, Cho die Befehlsgewalt entziehen zu lassen.

Der Jedi-Meister riet der jungen Senatorin dazu, dass sie den Hohen Rat der Jedi um sein Eingreifen ersuchen sollte, allerdings zeigte sich die Pantoranerin zurückhaltend, da sie dem Vorsitzenden gegenüber nicht als illoyal gelten wollte. Zurück in der Glid-Station zeigte sich Obi-Wan erleichtert darüber, als die Pantoranische Versammlung die Senatorin dazu ermächtigte, ein Friedensabkommen auszuhandeln.

Obi-Wan Kenobi: „Senatorin, nun da Ihr die Vollmacht habt, wie gedenkt Ihr mit den Talz zu verhandeln?“
Riyo Chuchi: „Verzeihung, Meister Jedi…Ich hatte eigentlich gehofft, dass Ihr die Verhandlungen übernehmt, weil Ihr weitaus erfahrener seid.“
Obi-Wan Kenobi: „…Ich fürchte, dass ist nicht möglich, Senatorin.“
Riyo Chuchi: „Ich verstehe nicht ganz, die Jedi dienen dem Senat. Dann befehle ich Euch zu–“
Obi-Wan Kenobi: „Senatorin! Es ist Euer Volk, das mit den Talz Krieg führt. Wenn ihr die Gewalt beenden wollt, seid Ihr es, die Euer Volk vertreten muss.“
— Obi-Wan Kenobi und Riyo Chuchi (Quelle)

Obi-Wan rät Riyo Chuchi zu Verhandlungen und Wahrung des Friedens mit den Talz.

Trotz ihrer Ermächtigung zeigte sich Chuchi nervös und bat auf Nachfrage den Jedi-Meister darum, die Friedensverhandlungen mit den Talz zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern erläuterte Kenobi der jungen Senatorin schließlich, dass sie ihr Volk vertreten müsste, um die Gewalthandlungen zu beenden. Kenobi, Skywalker und die Senatorin trafen gerade rechtzeitig ein, da Cho und sein Geleitschutz in einen Hinterhalt der Talz geraten waren. Nach dem Tod des Vorsitzenden rief Kenobi die Senatorin dazu auf, in Verhandlungen mit Tei-Shen zu treten. Dieser gelang es schließlich erfolgreich mit diplomatischen Geschick einen Frieden auszuhandeln, sowie die Souveränität der Talz anzuerkennen. Bei der Abreise von Orto Plutonia lobte Kenobi die Senatorin für ihr Wirken und gab ihr den finalen Ratschlag, den Frieden zu wahren.

Obi-Wan Kenobi: „Jetzt, wo Frieden zwischen Eurem Volk und dem der Talz herrscht, dürft Ihr eines nicht vergessen.“
Riyo Chuchi: „Ja, Meister Kenobi?“
Obi-Wan Kenobi: „Gefährdet ihn nicht. Er muss halten. Und seid ein Vorbild für andere, damit so wie dieser auch jeder zukünftige Krieg ein schnelles ende nehmen möge.“
Riyo Chuchi: „Das werde ich. Ich verspreche es.“
— Obi-Wan Kenobi und Riyo Chuchi (Quelle)

Das Blauschattenvirus

„Unsere Beziehungen zu den Gungan sind ein wenig angespannt, aber sie vertrauen General Kenobi wie einen der Ihren.“
— Padmé Amidala zu Yoda (Quelle)

Kenobi, Tano und Skywalker hören von Padmé und Jar Jars Verschwinden.

Nachdem es der Senatorin Padmé Amidala und dem Abgeordneten Jar Jar Binks zusammen mit Captain Typho und Königin Neeyutnee gelungen war einige Beweise für separatistische Aktivitäten auf dem Planeten Naboo zu sammeln, entschied sich der Hohe Rat der Jedi zur Entsendung zweier Jedi. Padmé sprach sich dabei explizit für Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker aus, da sich Kenobi bei den Gungan großer Beliebtheit erfreute. Weitere Nachforschungen seitens der beiden Vertreter des Galaktischen Senates war der Faust-Wissenschaftler Nuvo Vindi in seinem Geheimlabor bei den Östlichen Sümpfen dabei, für die Separatisten das galaxisweit ausgerottete Blauschattenvirus neuzukultivieren und insoweit zu modifzieren, dass eine Übertragbarkeit auch durch die Luft erfolgen konnte. Als Kenobi, Skywalker und auch Ahsoka Tano auf Naboo eintrafen, wurden sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass Padmé und Jar Jar bei ihren Nachforschungen spurlos verschwunden waren. Nachdem Typho und die Sicherheitskräfte der Naboo einen B1-Kampfdroiden einer Robolobotomie unterzogen hatten, sahen auch Kenobi und Skywalker eine Aufzeichnung, in der Vindi von der Verbreitung seiner tödlichen Viruskultur mithilfe von Bomben ankündigte. Kenobi befürchtete dabei, dass der Galaxis abermals eine verheerende Seuche bevorstehen könnte, sollte der Oberarzt des Perma-Clans mit seinem Vorhaben erfolgreich sein.[34]

„Sollten diese Bomben auf Reise gehen, steht uns eine galaxisweite Seuche bevor. Dann wird der Krieg unser kleinstes Problem sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Skywalker und Typho (Quelle)

Obi-Wan Kenobi in Vindis Labor.

Bei der Betrachtung eines Scans von Vindis Labor zeigte sich Skywalker bestürzt darüber, dass eine Stürmung des Labors Padmé Amidalas Tod zur Folge haben könnte. Kenobi belehrte den Jedi-Ritter daraufhin, dass sie dieses Risiko eingehen müssten, für den Fall, dass Padmé sie in irgendeiner Form vorgewarnt hätte. Als Skywalker ihn fragte, ob es das Risiko wert wäre, dass bei der Stürmung versehentlich eine Bombe explodieren könnte, so erklärte Kenobi, dass es ihm lieber wäre, wenn nur Naboo und nicht die gesamte Galaxis der Seuche zum Opfer fällt. Als schließlich auch Ahsoka Tano und die Shaak-Hüterin Peppi Bow in den Östlichen Sümpfen verschwanden, sprach Kenobi seinen einstigen Schüler im Theed-Palast auf dessen Gereiztheit an und mahnte zur Geduld. Als Skywalker aufgebracht seine Gründe darlegte und seinen Meister fragte, wieso er sich keine Sorgen machte, antwortete Obi-Wan mit einem Lächeln, dass man ihm seine Nervosität bloß nicht ansähe. Als Ahsoka sich meldete und von der Entdeckung des Labors berichtete, trug Kenobi der jungen Togruta auf, am östlichen Eingang eine Explosion zur Ablenkung zu verursachen und damit den beiden erfahrenen Jedi den heimlichen Zugang durch eine der Luken des Laborkomplexes ermöglichen. Auf dem Weg zu den Kanonenbooten ermahnte Kenobi den Jedi-Ritter dazu, die Mission nicht aufs Spiel zu setzen, um Padmé zu retten. Der Jedi-Meister schlug vor, dass sich Skywalker um Doktor Vindi kümmern sollte, während Kenobi selbst die Bomben entschärfte.[34]

„Padmé könnte bereits verloren sein. Riskiere die Mission nicht durch einen deiner Rettungsversuche. Überlass mir die Bomben und konzentriere dich auf den Doktor.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan fängt Kapseln des Blauschattenvirus.

Nach Ahsoka Tanos erfolgreicher Ablenkung gelangten Kenobi und Skywalker getrennt in das Innere des Labors. Obi-Wan stieß dabei zu Ahsoka, die sich im Kampf gegen Droidekas befand und bot der jungen Padawan seine Hilfe an. Kenobi kommentierte, dass ihr Angriff bislang nach Plan verliefe und hoffte dabei inständig, dass es Skywalker in der Zwischenzeit gelungen war, Vindi festzunehmen. Während Ahsoka weiterhin die Kampfdroiden bekämpfte, machte sich Kenobi auf zum Bombenlager, die kurz nach dem Betreten via Fernzünder durch Vindi aktiviert wurden. Kenobi gab Anweisungen zur Entschärfung und kontaktierte über seinen Komlink Skywalker zur Durchgabe des Status. Als Kenobi darauf verwies, dass ihnen die Zeit davonliefe, fiel ihm auf, dass eine der Bomben aus dem Bombenlager zu fehlen schien. Als Vindi auf der Landeplattform die Flucht ergreifen wollte, rannte Kenobi zu Skywalker, damit sie beide gemeinsam den Doktor stellen konnten. Der Wissenschaftler warf daraufhin drei Ampullen des tödlichen Virus in die Luft, sodass sich Kenobi absichtlich fallen ließ und alle drei Fläschchen auffing. Vindi konnte von Skywalker und Kenobi erfolgreich festgenommen und die Bedrohung zunächst scheinbar abgewendet werden.[34]

„Hachja…und wieder einmal haben wir das Universum gerettet.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

In dem Moment als Kenobi und Skywalker den festgenommenen Doktor Nuvo Vindi nach Theed überführen wollten – damit dem separatistischen Wissenschaftler der Prozess gemacht werden konnte – ging ein Sicherheitsalarm los, dass das tödliche Blauschattenvirus durch eine gestohlene Viruskapsel aus der letzten Bombe durch den LEP-Dienerdroiden LEP-86C8 im Innern des Labors freigesetzt wurde. Bei der Befragung von Vindi bezüglich eines Gegenmittels beobachtete Kenobi die aggressiven Verhörmethoden des Jedi-Ritters und ermahnte zur Geduld. Zur Rettung von Padmé und Ahsoka, die in dem abgeriegelten Labor eingeschlossen waren, schlug Kenobi vor, den Doktor zur Hauptstadt zu befördern und ein wirksames Gegenmittel zu entwickeln.[35]

Mission nach Iego

Kenobi & Skywalker beraten sich mit Typho über ein Gegenmittel.

Auf der Suche nach einem Gegenmittel für das Blauschattenvirus berieten sich Kenobi, Skywalker und Typho in Theed kurz nach der Inhaftierung von Nuvo Vindi. Da Typho annahm, dass die seltene Reeksa-Wurzel von Iego für ein Extrakt verwendet werden kann, um als Heilung für das Virus zu dienen, entschied Skywalker sich zum Aufbruch in das von den Separatisten beherrschte Iego-System. Der Jedi-Meister stimmte grundsätzlich der Suche nach der Wurzel zu, allerdings warf er Skywalker einen strengen Blick zu, als dieser die Senatorin auf unprofessionelle Weise bei ihrem Vornamen vor Captain Typho nannte. Während des Fluges mit der Twilight versicherte Kenobi seinem Begleiter, dass Ahsoka und Padmé mit Sicherheit unversehrt blieben, was Skywalker jedoch nicht vom Zufall abhängig machen wollte. Kurz nach der Landung in Cliffhold wurden Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker von einigen B1-Kampfdroiden begrüßt, von denen Anakin überstürzt achtzehn zerstörte, weil er dachte, dass sie zu der Droidenarmee der Konföderation unabhängiger Systeme gehörten.

Obi-Wan Kenobi: „Wirklich beeindruckend. Du hast soeben siebzehn wehrlose Kampfdroiden niedergemetzelt ohne den kleinsten Kratzer davonzutragen.“
Anakin Skywalker: „Achtzehn, um genau zu sein.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi und Skywalker besorgen die Reeksa-Wurzeln.

Im Namen von Anakin entschuldigte sich Kenobi bei Jaybo Hood, welcher die Droiden über einen Zeitraum von neun Monaten umprogrammiert hatte. Als Jaybo damit angab dem Jedi-Duo zu zeigen, wie er die Makroprotokolle der Kampfdroiden neuformatiert hatte, winkte Kenobi höflich ab und leitete das Gespräch auf die gesuchte Reeksa-Wurzel. Hood zeigte sich dabei wenig kooperativ und erzählte den Jedi, dass das gesamte Iego-System verflucht sei und sie wegen Drol den Planeten nicht mehr verlassen könnten. Kenobi erkannte, dass dies die Erklärung für das Aufgebot an zerstörten Schiffen rund um den Planeten war. Auf der Suche nach den Wurzeln kletterten Kenobi und Skywalker einen steilen Hang hinab, wobei Kenobi den Zehnjährigen fragte, warum er sie nicht begleitete. Dieser warnte den Jedi-Meister wiederum davor, die Ranken zu berühren. Das Duo griff nach einem fliegenden Xandu und gelangte dadurch auf schnelleren Wege zum Fuß des Abhangs. Durch dieses riskante Vorgehen war sich Kenobi sicher, dass dies nicht gutgehen würde. Nachdem sie die Wurzeln ausgegraben und die Flucht vor der fleischfressenden Pflanze ergriffen hatten, lauschte Kenobi der Warnung des Quarren Amit Noloff bezüglich des vermeintlichen Geistes Drol. Trotz der Warnung versuchten Kenobi und Skywalker Iego zu verlassen, wobei sich Kenobi sicher zeigte, dass der Geist nicht bloß Einbildung der Einheimischen sondern ein Erklärungsversuch für ein reales Phänomen sei. Der Geist entpuppte sich letztlich als Lasernetzgenerator, der ein Energiefeld spannte, weswegen Skywalker von Kenobi zum Wenden aufgefordert wurde. Beim Rückflug nach Iego, äußerte Kenobi seine Vermutung, dass die Separatisten absichtlich einen Laser errichtet hatten, um die Bewohner am Verlassen des Planeten zu hindern. Dabei wurden die beiden Jedi von der infizierten Senatorin und Ahsoka Tano kontaktiert, welche von der Säuberung des Labors von allen separatistischen Droiden berichteten und sich von den Jedi verabschiedeten. Da Skywalker in Panik geriet, versuchte Kenobi ihn erneut zur Geduld zu bewegen, was jedoch an Anakins impulsiver Persönlichkeit scheiterte.[35]

Obi-Wan versucht den impulsiven Anakin zurückzuhalten.

„Ein großer Schritt nach vorn erfordert oftmals, dass man erstmal zwei Schritte zurück machen muss.“
— Obi-Wan Kenobi belehrt Anakin Skywalker (Quelle)

Gegenüber den Bewohnern von Iego entmystifizierte der Jedi-Meister Drol und erhielt von einem