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BKL-Icon.png Dieser Artikel behandelt den Jedi-Meister, für weitere Bedeutungen siehe Obi-Wan (Begriffsklärung).
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Erläuterung: Meister und Schüler, Schülerin der dunklen Seite und The Clone Wars (Fernsehserie) Staffel 2-4 ausführlicher benötigt. --Naberria (Diskussion) 21:12, 3. Apr. 2021 (UTC)

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„Da fällt mir ein, ich habe da etwas für dich. Dein Vater wollte, dass du es bekommst wenn du alt genug bist, doch dein Onkel war dagegen, er dachte, du könntest mir auf einem idealistischen Kreuzzug folgen wie einst dein Vater.“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Obi-Wan Kenobi, oder später Ben Kenobi, war ein menschlicher Jedi-Meister des Alten Ordens, der im Laufe seines Lebens die Geschichte der Galaxis und des Jedi-Ordens maßgeblich prägte. Nach seiner Ausbildung als Jüngling nahm Qui-Gon Jinn den jungen Obi-Wan als Padawan an, und die beiden entwickelten in vielen Jahren und auf vielen gemeinsamen Missionen eine tiefe Verbundenheit miteinander. Im Jahr 32 VSY wurden Obi-Wan und sein Meister als Vermittler zum – von der Handelsföderation blockiertenPlaneten Naboo geschickt, wurden jedoch in eine kriegerische Auseinandersetzung verwickelt, an deren Ende ein schwerer Verlust für Obi-Wan stand: Sein Meister wurde im Duell mit dem Sith-Lord Darth Maul tödlich verletzt und starb kurz darauf in den Armen seines Padawans. Gemäß eines Versprechens an seinen Meister nahm der nun zum Jedi-Ritter ernannte Obi-Wan einen Sklavenjungen von Tatooine namens Anakin Skywalker, den Qui-Gon für den Auserwählten hielt, als eigenen Padawan an. In den folgenden Jahren erlebten Meister und Schüler viele Abenteuer, wobei Obi-Wan zunächst allerdings vergeblich versuchte, eine ähnlich feste Beziehung zu Anakin aufzubauen, wie er sie einst mit seinem Meister gepflegt hatte. Zehn Jahre später wurde ein vergeblicher Anschlag auf Senatorin Padmé Amidala verübt, und Obi-Wan und Anakin übernahmen die Ermittlungen. Während sein Padawan Padmé nach Naboo begleitete, entdeckte Obi-Wan auf dem entfernten Planeten Kamino eine Klonarmee, die für die Galaktische Republik produziert worden war. Weitere Nachforschungen führten zunächst Obi-Wan, später auch später Anakin und Padmé, auf den Planeten Geonosis, wo kurz darauf die Klonkriege ausbrachen, die für die folgenden drei Jahre die Galaxis entscheidend prägen sollten. Im Verlauf vieler Schlachten erwarb sich Obi-Wan Kenobi den Ruf eines fähigen Generals, der seine Truppen taktisch überlegt und präzise einzusetzen vermochte.

Nach einer Befreiung des zuvor entführten Kanzlers Palpatine im Jahr 19 VSY, der in Wahrheit der Sith-Lord Darth Sidious war, verführte dieser Anakin Skywalker zur Dunklen Seite der Macht und rief die Order 66 aus, welche die Vernichtung aller Jedi als Feinde der Republik verursachte. Kenobi, der soeben auf Utapau General Grievous hatte töten können, überlebte den Angriff seiner Klonkrieger ebenso wie Meister Yoda auf Kashyyyk. Die beiden Jedi-Meister kehrten nach Coruscant zurück, nur um einen verwüsteten Jedi-Tempel vorzufinden und den Fall Anakin Skywalkers zu entdecken. Obi-Wan folgte Anakin nach Mustafar und besiegte diesen in einem schicksalhaften Duell. Im Glauben, sein ehemaliger Padawan sei dort gestorben, ging Obi-Wan ebenfalls ins Exil nach Tatooine, um dort über Luke Skywalker, den Sohn Anakins und Padmés, zu wachen.

Auch während dieser Zeit war Obi-Wan Kenobi noch am Kampf gegen das Galaktische Imperium beteiligt. 19 Jahre später brachte ein Hilferuf Leia Organas, der Tochter Anakins und Zwillingsschwester Lukes, den Jedi zurück in die galaktische Auseinandersetzung. Er begann Lukes Ausbildung zum Jedi und half ihm bei der Flucht vom ersten Todesstern, was ihn bewusst das Leben kostete. Doch auch nach seinem Tod durch Darth Vader lebte er als Machtgeist weiter, der Luke noch einige Zeit nach dem Sieg über das Imperium hin und wieder als Mentor zur Seite stand.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Vorboten

Im Jahr 82 VSY, noch lange vor Obi-Wan Kenobis Geburt, hatte der spätere Sith-Lord Dooku als Padawan während einer Mission nach Asusto eine Zukunftsvision, in welcher er auch die Stimme von Kenobi hörte, die ihn einen Verräter nannte. Es handelte sich dabei um ein Echo ihrer zukünftigen Begegnung auf Geonosis.[70]

Herkunft & Jünglingszeit

Ausbildung im Jedi-Orden

Anakin Skywalker: „Ich habe mich nur gefragt … Wie war Euer Leben, bevor ihr mit den Jedi zusammenlebtet?“
Obi-Wan Kenobi: „Nun, ich kann nicht behaupten, dass ich mich wirklich daran erinnere. Ich war sehr jung, als ich meine Heimatwelt verlassen habe. Ich wurde als machtsensitiv identifiziert und zum Jedi-Tempel auf Coruscant gebracht.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi[71] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi als Jüngling.

Nachdem seine Machtsensitivität auf seiner Heimatwelt Stewjon sechs Monate nach seiner Geburt festgestellt wurde, brachte man den jungen Obi-Wan Kenobi zum Jedi-Tempel der republikanischen Hauptstadtwelt Coruscant.[72] Als rebellischer[73] Jüngling wuchs er im Tempel auf und beklagte sich zudem auch immer wieder über das schlechte Essen im Jedi-Tempel.[74] Eines Tages hielt er mit Siri Tachi unter dem Tisch des Speisesaals Händchen und hatte dabei unmittelbar das Gefühl, dass er vom Jedi-Rat bestraft werden müsste.[75] Er wurde in einem noch sehr jungen Alter von einigen Jedi-Meistern zusammen mit den anderen Jünglingen seines Jünglingsclans unterwiesen – unter anderem auch in Meditation[19] und darin, wie er die Gefühle von Furcht und Zorn kontrollieren konnte.[72] Bis zum Alter eines Jugendlichen wurde er – wie viele andere Jünglinge auch – von dem alten Jedi-Großmeister Yoda unterrichtet.[14] Vor seinen Anwärter-Prüfungen lag er in den Nächten aus Furcht oft schlaflos wach.[75] Nachdem Yoda den Jedi Qui-Gon Jinn darum gebeten hatte, Obi-Wan zu seinem Schüler zu nehmen, akzeptierte Qui-Gon Jinn Obi-Wan im Jahr 48 VSY[76] offiziell im Jedi-Orden als seinen Padawan.[77]

Padawanzeit

Training mit Qui-Gon

„Sehr gut, Obi-Wan.“
— Qui-Gon lobt Obi-Wan [78] (Quelle)

Qui-Gon trainiert Obi-Wan im Lichtschwertkampf.

Als Padawan im Alter von 9 Jahren[75] legte Obi-Wan seine rebellische Natur ab und wurde von Qui-Gon Jinn unter anderem im Umgang mit dem Lichtschwert unterwiesen, wobei Qui-Gon seinen Schüler während des Trainings lobte.[19] Qui-Gon hatte allerdings am Anfang erhebliche Schwierigkeiten mit Obi-Wan, da beide sehr oft Meinungsverschiedenheiten besaßen.[77] In den ersten Jahren konnten Meister und Schüler einander nicht verstehen und kamen zusammen nicht sonderlich gut miteinander aus.[72]

Mission nach Teth

Im Rahmen einer Mission nach Teth gelang es Qui-Gon und Obi-Wan die Hutten daran zu hindern, einige Schiffsladungen mit Nahrungsmitteln zu stehlen. Nach diesem Auftrag wurde Obi-Wans Meister ein Sitz im Hohen Rat der Jedi angeboten, den Qui-Gon jedoch ablehnte.[77]

Mission nach Pijal

Kenobi & Jinn werden nach Pijal zu einem fähigen Team.

Während der Mission nach Pijal um etwa 40 VSY gelang es Obi-Wan und Qui-Gon ihre Differenzen beiseite zu legen, um einen Krieg zu verhindern.[72] Gemeinsam gelang es ihnen eine Verschwörung aufzudecken, wobei Qui-Gon und Obi-Wan ein starkes Band miteinander formten.[73] Seit der Mission wurden sie zu guten Freunden und fähigen Partnern.[72]

Lebensfest auf Kashyyyk

Kenobi trifft auf Brennonn.

Während der Lebensfest-Feierlichkeiten begaben sich Obi-Wan und sein Meister als Jedi-Gäste der Veranstaltung zum Waldplaneten Kashyyyk, wo der ältere Jedi-Meister gegenüber seinem Schützling erklärte, dass die Wookiees mit dem Fest nichts anderes als die Familie, den Stamm und die Harmonie zwischen allem zelebrierten. Zum Stolz seines Meisters erkannte Obi-Wan, dass die Wookiees damit nichts anderes als die Macht selbst feierten. Qui-Gon forderte seinen Padawan dazu auf, sich für die Energie auf Kashyyyk zu öffnen, die größer sei als das Leben und der Tod und verwies auch darauf, dass sie beide viel von den Wookiees lernen konnten. Kenobi selbst zeigte sich über die eher unkonventionellen Überlegungen seines Meisters nur wenig überrascht und wurde kurz darauf Qui-Gons alter Wookiee-Freundin Brennonn vorgestellt, die Qui-Gon aus den Tagen seiner eigenen Padawanzeit kannte.[79]

Qui-Gon Jinn: „Es liegt nun an dir, Obi-Wan. Beschütze die Wookiees. Lass nicht zu, dass die Trandoshaner–“
Obi-Wan Kenobi: „Nein! Qui-Gon! Nein! Nein.“
— Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn [80] (Quelle)

Kenobi wird Zeuge von Qui-Gons Entführung.

Brennonn wandte sich hilfesuchend an Qui-Gon und Kenobi, da der Wookiee Balfus spurlos verschwunden war. Als der Sinn für Gefahr beider Jedi sich einschaltete, zückten beide Jedi ihre Lichtschwerter und wurden von einigen trandoshanischen Jägern unter der Führung von Korgan überrascht, die aus den Bäumen herabsprangen und die Wookiees in Netzen einfingen. Korgan gelang es Obi-Wan im Kampf zu überwältigen, jedoch eilte Qui-Gon seinem Schützling zur Hilfe und erklärte dem unwissenden Schüler, dass die Trandoshaner es als ihren persönlichen Sport ansahen, Jagd zu machen. Als Qui-Gon jedoch das Leben von Brennonn rettete, fiel er selbst dem Netz eines Trandoshaners zum Opfer und verlor dabei vor Überraschung sein Lichtschwert aus den Händen. In dem Moment, in dem Kenobi einen Jäger mit der Macht von sich stieß, bemerkte er die Gefangennahme seines Meisters und versprach diesen zu retten, ehe die Jäger mit ihm und den gefangenen Wookiees entkommen konnten. Während das Raumschiff mit dem gefangenen Jedi-Meister abhob, ermahnte Jin den Padawan dazu, die Wookiees nicht im Stich zu lassen, sodass Kenobi seinem Meister nur voller Bedauern nachblicken konnte. Der angehende Jedi fasste sich jedoch wieder und versicherte Brennonn, dass er sie in dem Kampf nicht im Stich lassen würde.[79]

Obi-Wan und Brennonn planen die Rettung von Jinn & der Wookiees.

Beim Durchqueren der Wälder äußerte Kenobi seine Hilflosigkeit gegenüber der befreundeten Wookiee-Dame, da er sich selbst in einem Zwiespalt sah. Auf der einen Seite wollte er seinen Meister aus der Gefangenschaft der Trandoshaner retten und auf der anderen Seite die Wookiees nicht unnötig in Gefahr bringen. Als Brennonn dem jungen Padawan auf Shyriiwook eine Weisheit der Ältesten erklärte, die besagte, dass er sich nur daran erinnern müsste, wer er nicht sei um zu verstehen, wer er wirklich ist. Kenobi fühlte sich dabei an Qui-Gon Jinns Lehren erinnert, da der ältere Jedi-Meister ihm einst vermittelt hatte, er würde nichts Neues lernen, wenn er sich nur auf die immer selben Lehren beziehen würde. Der junge Padawan ergriff schließlich den Entschluss, Qui-Gon Jinn und die übrigen Wookiees zu retten und brach zum Lager der Trandoshaner auf.[13]

„Uhm, entschuldigung. Entschuldigt bitte die Störung…Aber bin ich hier richtig zum kapitulieren?“
— Obi-Wan Kenobi zu Korgan[81] (Quelle)

Kenobi befreit seinen Meister.

Der junge Padawan gab vor, sich den Trandoshanern gegenüber ergeben zu wollen, wobei sein – in einer Zelle gefangener – Meister mit Gelenkfesseln fragte, was er vorhabe. Gegenüber Korgan argumentierte Kenobi, dass er selbst nur ein hilfloser Anwärter wäre, der ohne seinen Meister keine Chance gegen die Trandoshaner hätte. Als Kenobi jedoch meinte, dass Korgan die gefangenen Wookiees freilassen sollte und der Jäger sich weigerte, nutzte Kenobi die Macht, um Qui-Gon Jinns Käfig zu entriegeln. Zusammen mit dem befreiten Jedi-Meister stellte sich Kenobi den Trandoshanern, wobei Korgan sich beschwerte, dass Kenobi ihn ausgetrickst hatte. Kenobi bezeichnete dagegen seine Vorgehensweise als unkonventionell. Obwohl das Jedi-Duo zahlenmäßig in der Unterzahl war, kamen ihnen Brennonn und die übrigen Wookiees zur Hilfe. Aufgrund des Lebensfestes bot Brennonn eine friedliche Lösung an, sodass die umzingelten Trandoshanern gegenüber Kenobi und Jinn ihre Niederlage eingestanden. Zurück bei den Feierlichkeiten äußerte Jinn sein Wohlgefallen darüber, dass Kenobi voller Überraschungen steckte. Der junge Padawan verwies dabei auf Jinns Lehren, jedoch stellte er auch die Frage, wieso sich Jinn nicht selbst aus so einer eher simplen Gefangenschaft befreit hatte. Jinn scherzte dabei, dass er auf eine unkonventionelle Lösung gewartet hatte. Mit Blick auf die feiernden Wookiees lehrte Jinn seinem Schüler, dass die Lebensfest-Feierlichkeiten im Grunde nichts anderes seien, als ein kollektives Feiern der Macht. Aufgrund ihres hohen Alters würden die Wookiees das Gleichgewicht der Macht wie kaum ein anderer in der Galaxis verstehen.[13]

Jinn rät Kenobi dazu, immer der Macht zu vertrauen.

Qui-Gon Jinn: „Aber zuerst, Obi-Wan, will ich, dass du weißt, dass du immer der Macht vertrauen sollst. Ganz gleich, wohin sie dich auch führt. Letzten Endes …“
Obi-Wan Kenobi: „… lehrt sie uns immer etwas Neues.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi [82] (Quelle)

Brennonn bedankte sich mit einer Umarmung bei den beiden Jedi und Jinn gab seinem Schüler noch einen letzten Ratschlag. Der Jedi-Meister riet seinen Schüler dazu, dass er immer Vertrauen zu der Macht haben sollte und Kenobi erkannte korrekterweise, dass die Macht ihn stets etwas Neues lehren konnte.[13]


Mission nach Bri'n

„Klingt, als hätten die Verhandlungen kein gutes Ende genommen?“
— Obi-Wan zu Qui-Gon (Quelle)

Obi-Wan mit Th'er und Qui-Gon.

Vor der Blockade von Naboo wurden Obi-Wan und sein Meister Qui-Gon Jinn zum Waldplaneten Bri'n geschickt, um einen Konflikt zwischen der Waldpriesterin Th'er und dem Metall-Klan von Bri'n diplomatisch beizulegen. Während sein Meister die Verhandlungen begleitete, wartete Obi-Wan als Pilot im Raumschiff. Als sich Qui-Gon und Th'er auf der Flucht vor dem Metall-Klan befanden, ahnte Obi-Wan bereits, dass die Mission kein gutes Ende genommen hatte. Da sich Qui-Gon kurzerhand dazu entschlossen hatte, die Waldpriesterin mitzunehmen, flogen sie zurück nach Coruscant, wo Obi-Wan sorgsam einen Missionsbericht für den Jedi-Rat ausfüllte.[18]

Mandalorianischer Bürgerkrieg & Flucht nach Draboon

Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn hielten sich einst für ein Jahr lang auf dem Planeten Mandalore auf, wo sie dem Auftrag nachgingen, die junge Herzogin Satine Kryze zu beschützen. Da die Angreifer Kopfgeldjäger hinter der Adligen herschickten, sahen sich Obi-Wan und Satine dazu gezwungen, die Flucht zu ergreifen. Als Flüchtlinge wussten sie dabei nie, was der nächste Tag bringen würde. Zusammen begaben sie sich nach Draboon, wo sie von einem Schwarm Giftmilben angegriffen wurden. Als Kenobi versuchte, die Herzogin in Sicherheit zu tragen, verlor er das Gleichgewicht und stürzte mit Satine Kryze, welche von dem Erlebnis eine Narbe davontrug. Obwohl sich Satine und Obi-Wan in dem Jahr ineinander verliebten, so entschied sich Kenobi dazu, seinen Pflichten zu folgen und zum Jedi-Orden zurückzukehren. Im Erwachsenenalter sollte er sich allerdings eingestehen, dass er den Orden verlassen hätte, wenn Satine ihn gefragt hätte.[40]

Studium von Gesetzestexten

Nach ihrem gemeinsamen Einsatz auf Mandalore zum Schutz der Herzogin Satine Kryze[40], trug Qui-Gon Jinn seinem Schüler auf, in den Jedi-Archiven zahlreiche Gesetzesentwürfe für den Galaktischen Senat zu lesen. Da sein Meister von einer Art böser Vorahnung geplagt wurde, die sich später bewahrheiten sollte, folgte Kenobi trotz seiner persönlichen Abneigung gegen Politiker der Aufforderung. Besonderes Augenmerk galt für die beiden Jedi dabei den Gesetzesentwürfen zu den Steuerreformen für Handelsrouten zwischen Planeten. Obwohl Kenobi die stille Atmosphäre in der Bibliothek während seines Studiums genoss, gab er gegenüber Qui-Gon offen zu, dass er nicht wirklich den Sinn hinter dem Studium der Gesetzesentwürfe sah. Meister und Schüler debattierten über Kontrolle, wobei Kenobi einwarf, dass auch den Jedi viel an Kontrolle läge. Die beiden Jedi diskutierten hitzig miteinander und letztlich kam Kenobi zu dem Entschluss, dass auch Politiker in erster Linie Kontrolle über andere ausüben wollten. Jinn erkannte bereits die Gefahr darin, dass die Steuern einen Keil zwischen Planeten und einem Unternehmen, mit dem sie in Handelsbeziehung stehen, treiben könnten und äußerte seine Vermutung eines Kontrollverlustes.[83]

Qui-Gon Jinn: „Ich glaube, wir werden diesmal mehr oder minder im Einklang mit dem Rat sein, mein junger Padawan. Du musst dir keine Sorgen machen.“
Obi-Wan Kenobi: „Zumindest bedeutet das, dass wir weniger wahrscheinlich in lokale Arbeitskonflikte hineingezogen werden.“
Qui-Gon Jinn: „Oder uns in unerwartete Romanzen mit heimischen Adligen stürzen.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi selbst zeigte sich wenig begeistert darüber, dass Jinn dabei war sich abermals ohne den Rat zu konsultieren in politische Angelegenheiten einzumischen, allerdings versicherte Jinn seinem Schüler, dass der Rat der Jedi bei dem aufkeimenden Konflikt einem Deeskalieren womöglich zustimmen würde. Obi-Wan zeigte sich erleichtert über diese Aussichten und stichelte, dass sie sich womöglich in diesem Fall nicht in lokale Arbeitskonflikte hineingezogen würden, woraufhin Jinn seinen Padawan tadelte, dass auch die Wahrscheinlichkeit sich in unerwartete Romanzen mit Adligen zu stürzen gering sei. Peinlich berührt davon, dass Jinn ihn an seine Romanze mit Satine Kryze erinnerte, wechselte Kenobi daraufhin das Thema.[83]

Blockade & Invasion von Naboo

„Ich hab' da ein ganz mieses Gefühl.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Kenobi spürt bereits, dass die Verhandlungen scheitern könnten.

In dem Jahr 32 VSY wurden Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi insgeheim vom amtierenden Obersten Kanzler der Galaktischen Republik, Finis Valorum, als Botschafter zum souveränen Planeten Naboo geschickt, um dort zwischen den einheimischen Naboo und der Handelsföderation diplomatisch zu vermitteln. Die Handelsföderation hatte mithilfe von Kampfschiffen eine legale Handelsblockade um Naboo errichtet, um sich so gegen die Besteuerung der Handelsrouten zu entlegenen Sternsystemen zu wehren und dadurch eine hitzige Debatte im Galaktischen Senat angeregt. An Bord des Consular-Klasse-Raumkreuzers Radiant VII trafen der Meister und sein junger Padawan auf einem Droidenkontrollschiff ein, um in Verhandlungen mit den Neimoidianern zu treten. Der silberne Protokolldroide TC-14 führte die beiden Jedi dabei in ein Kongresszimmer, wo die beiden Jedi vorerst unter sich waren. Qui-Gon belehrte seinen jungen Schüler, dass er sich des Augenblicks bewusst sein müsste und sich nicht zu viele Gedanken über die mögliche Zukunft machen sollte. Beim Blick aus dem Fenster erkundigte sich Kenobi, wie der Vizekönig Nute Gunray womöglich auf die Forderungen des Obersten Kanzlers reagieren würde, woraufhin Jinn noch zuversichtlich glaubte, dass die Verhandlungen aufgrund der Feigheit der Neimoidianer nicht lange andauern würde. Während TC-14 die beiden Jedi mit Erfrischungen versorgte, zeigten sich Kenobi und Jinn zunehmend ungeduldig darüber, dass man sie wegen des Handelsdisputes derart lange warten ließ. Nach der urplötzlichen Zerstörung der Radiant VII im Hangar zeigten sich Kenobi und Jinn alarmiert und aktivierten ihre Lichtschwerter. Zeitgleich strömte das tödliche Giftgas Dioxis in den Konferenzsaal, in welchem die Jedi auf den Vizekönig warteten, sodass der Meister und sein Schüler sich dazu gezwungen sahen, vorerst die Luft anzuhalten.[2]

Obi-Wan und sein Meister geraten in einen Hinterhalt.

Als ein Teil der Droidenarmee der Handelsföderation den Konferenzraum überprüfen wollte, schlugen sich Kenobi und Jinn in die Freiheit. Während Jinn ein Loch durch das Feuerschott zur Kommandobrücke mit seinem Lichtschwert brannte, wehrte Kenobi die Angriffe der B1-Kampfdroiden ab. Als sich Droidekas näherten, die jeweils mit einem Schutzschild ausgestattet waren, ergriffen Kenobi und Jinn vorerst die Flucht durch die Korridore und einen Luftschacht des Droidenkontrollschiffs. Dabei entdeckten die beiden Jedi, dass die Handelsföderation sich auf eine Invasion vorbereitete.[2]

„In einer Hinsicht habt Ihr Recht gehabt, Meister. Die Verhandlungen waren sehr kurz.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon (Quelle)

Nachdem Jinn entschieden hatte, dass sie beide sich trennen müssten um den Kanzler und die Naboo zu warnen, scherzte Kenobi, dass die Verhandlungen in der Tat recht kurz gewesen waren. Als die schlimmsten Befürchtungen sich bewahrheiteten und aus einer einfachen Handelsblockade eine Invasion wurde, schlichen sich die beiden Jedi an Bord eines der Landungsboote der Handelsföderation, um so auf die planetare Oberfläche zu gelangen. Meister und Schüler fanden schließlich wieder zueinander im Wald, als Kenobi von zwei B1-Kampdroiden auf STAPs verfolgt wurde.[2]

Kenobi appelliert an Rugor Nass' Vernunft.

Zusammen mit dem einheimischen Gungan Jar Jar Binks begab sich das Trio nach Gunga-City, einer verborgenen Stadt, wofür Kenobi sein A99-Aqua-Atemgerät nutzte. Als Binks das Jedi-Duo vorwarnte, dass sie nicht mit einem herzlichen Empfang rechnen sollten, scherzte Kenobi, dass dies nicht der Tag der herzlichen Empfänge wäre und folgte dem Gungan Unterwasser. Captain Roos Tarpals führte Kenobi, Bink und Jinn zu Boss Rugor Nass, gegenüber welchem die Jedi erklärten, dass die Naboo vor der heranrückenden Droidenarmee gewarnt werden müsse. Bei dem Gespräch trat Kenobi vor und argumentierte, dass die Invasion nicht nur ein Problem der Naboo sei, sondern auch nach der Einnahme der Oberfläche schnell zu einem Problem für die Gungan werden könnte.[2]

„Sobald diese Droiden die Oberfläche kontrollieren, werden sie auch euch kontrollieren. […] Ihr und die Naboo bildet einen symbiotischen Kreis. Was dem einen zustößt, dass betrifft auch den anderen. Das muss Euch klar sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Rugor Nass (Quelle)

Da Nass ihnen einen Bongo zum Durchqueren des Planetenkerns und den Gungan Binks als Navigator überlassen hatte, begaben sich Kenobi und Jinn auf den Weg nach Theed. Bei der Fahrt durch den Paonga-See erkundigte sich Kenobi danach, warum man Binks aus Gunga-City verbannt hatte und zeigte sich über den Grund, dass Binks aufgrund seiner Tollpatschigkeit ausgeschlossen wurde, irritiert. Nach einer rasanten Fahrt vorbei an den gefräßigen Meeresbewohnern des Sees schlichen sie sich in die Hauptstadt.[2]

Kenobi und Jinn retten Königin Amidala und ihr Gefolge.

Während sich Kenobi und Jinn durch die besetzte Stadt schlichen, stießen sie auf die festgenommene Königin und ihre Zofen, die von der Droidenarmee geradewegs zum Lager 4 eskortiert wurden. Nachdem die Königin, ihre Entourage und Piloten der Naboo aus den Fängen der Droiden befreit werden konnten, floh die Gruppe an Bord einer Yacht aus dem Theed-Hangar in Richtung Coruscant und durchbrach dabei die Blockade. Aufgrund der enormen Schäden am Hyperantrieb musste das Schiff notladen, wofür Kenobi den kleinen Wüstenplaneten Tatooine vorschlug.[2]

Mission von Tatooine

„Warum habe ich das Gefühl, dass wir noch eine primitive Lebensform aufgelesen haben?“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Auf dem Weg nach Tatooine waren Kenobi und Jinn zugegen, als der R2-Astromechdroide R2-D2 von Königin Amidala für seine Hilfe beim Durchbrechen der Blockade der Handelsföderation auszeichnete. Nach der Landung etwas außerhalb von der Siedlung Mos Espa informierte Kenobi seinen Meister darüber, dass sie dringend einen neuen Hyperantrieb benötigten, um ihre Reise nach Coruscant fortzusetzen. Beide Jedi spürten gleichermaßen eine Erschütterung der Macht und rieten einander zur Vorsicht. Während Jinn sich mit Padmé, Jar Jar und R2-D2 zum Raumhafen aufmachte, sollte Obi-Wan Kenobi an Bord der Yacht bleiben und von dort aus darauf achten, dass die Naboo keinerlei Übertragungen vom Schiff aus entsandten. Zum Schiff kehrte Jinn letzten Endes neben einem T-14-Hyperantrieb von dem Schrotthändler Watto zurück und überließ es Kenobi, den Hyperantriebs-Generator zu reparieren. Kenobi versicherte, dass diese Aufgabe schnell erledigt sein würde und erahnte bereits, dass Jinn im Inbegriff war, noch jemanden neben Jar Jar Binks aufzulesen. Als Jinn mit dem machtsensitiven Sklavenjungen Anakin Skywalker zum gewarteten Schiff zurückkehrte, wurden sie von Darth Maul angegriffen. Kenobi forderte den Piloten zum umgehenden Start auf und konnte so seinem Meister beim tiefen Anflug eine Fluchtmöglichkeit bieten. Obi-Wan zeigte sich beim Anblick seines erschöpften Meisters besorgt und fragte sich, bei wem es sich um die bewaffnete Gestalt gehandelt hatte. [2]

Obi-Wan lernt Anakin kennen.

Qui-Gon Jinn: „Anakin Skywalker, darf ich dir Obi-Wan Kenobi vorstellen?“
Anakin: „Hi. Seid ihr auch ein Jedi? Freut mich, Euch kennenzulernen.“
— Qui-Gon stellt Obi-Wan den jungen Anakin vor. (Quelle)

Der Padawan machte kurz darauf offiziell die Bekanntschaft von Anakin Skywalker, als Qui-Gon Jinn die beiden einander vorstellte. Die Flüchtigen gelangten daraufhin unversehrt zur republikanischen Hauptwelt Coruscant.[2]

Anakins Prüfung

Obi-Wan Kenobi: „Der Junge wird die Prüfungen des Rates nicht bestehen, Meister. Er ist zu alt.“
Qui-Gon Jinn: „Anakin wird ein Jedi werden, dass verspreche ich dir.“
Obi-Wan Kenobi: „Widersetzt euch nicht dem Beschluss des Rates. Nicht schon wieder.“
Qui-Gon Jinn: „Ich werde tun, was ich tun muss, Obi-Wan.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinn (Quelle)

Nach einem Zusammentreffen mit Senator Sheev Palpatine und Kanzler Valorum begaben sich Kenobi und sein Meister für eine Sondersitzung mit dem Hoher Rat der Jedi in die Ratsgemächer des Jedi-Tempels, um von den Ereignissen auf Tatooine zu berichten. Mit gerunzelter Stirn lauschte Kenobi dabei, wie Qui-Gon Jinn den jungen Skywalker aufgrund seines hohen Midi-Chlorianer-Blutwertes als Auserwählter einer alten Prophezeiung der Jedi ansah und um dessen Ausbildung zum Jedi erbat. Nachdem der Rat zugestimmt hatte, Anakin Skywalker zu prüfen, argumentierte Obi-Wan gegenüber dem Jedi-Meister, dass Anakin aufgrund seines Alters die Prüfungen nicht bestehen würde. Da sich sein Meister jedoch zuversichtlich zeigte, ahnte Kenobi bereits, dass Qui-Gon Jinn vorhatte, sich über die Entscheidungen des Rates zum wiederholten Male hinwegzusetzen. Es entbrannte eine Diskussion, in welcher Kenobi argumentierte, dass Qui-Gon Jinn längst Ratsmitglied wäre, wenn er sich nur an den Jedi-Kodex halten würde. Jinn selbst kommentierte Kenobis Worte nur damit, dass er noch viel zu lernen hätte.[2]

Kenobi zeigt sich über Qui-Gons Trotz gegenüber dem Jedi-Rat besorgt.

Obwohl Anakin die Prüfungen bestanden hatte, entschied der Rat ihn aufgrund seines Alters nicht ausbilden zu wollen, weswegen Jinn entschied, Anakin Skywalker selber ausbilden zu wollen. Kenobi warf seinem Meister dabei einen überraschten Blick zu, wobei er Qui-Gon Jinn zustimmte, dass er bereit für die Prüfungen zum Jedi-Ritter war. Jinn erklärte dem Rat, dass Kenobi eigenwillig war und noch viel über die Macht zu lernen hätte, allerdings gab er auch offen zu, dass er Obi-Wan Kenobi nicht mehr viel beibringen konnte. Der Fortgang der Diskussion wurde vorübergehend verschoben, da sich Königin Amidala nach dem Misstrauensantrag gegen Kanzler Valorum zur Rückkehr nach Naboo entschlossen hatte, was von dem Rat der Jedi als mögliche Verschärfung des Konfliktes angesehen wurde. Der Rat sah darin allerdings auch die Chance, dass die Identität des dunklen Attentäters enthüllt werden könnte, sodass Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi abermals nach Naboo fliegen sollten.[2]

Obi-Wan Kenobi: „Es ist keine Respektlosigkeit, Meister. Es ist die Wahrheit.“
Qui-Gon Jinn: „Von deinem Standpunkt aus.“
Obi-Wan Kenobi: „Der Junge ist gefährlich. Alle spüren es, wieso Ihr nicht?“
Qui-Gon Jinn: „Sein Schicksal ist ungewiss. Er ist nicht gefährlich. Der Rat wird über Anakins Zukunft entscheiden, das sollte dir genügen. Und jetzt geh' an Bord.“
— Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn (Quelle)

Auf dem Weg zum Raumschiff der Königin kam es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen dem Padawan und seinem Meister, da Kenobi die Entscheidung des Rates verteidigte und sich wunderte, dass Jinn eine mögliche Gefahr, die von Anakin ausging, nicht wahrnehmen konnte. Jinn widersprach Obi-Wan jedoch und meinte lediglich, dass der Rat über alles Weitere eine Entscheidung treffen würde. Obwohl sich Kenobi nicht zufrieden gab, kam er der Aufforderung seines Meisters nach, sich aufs Schiff zu begeben.[2]

Befreiung von Naboo

„Du warst ein wirklich guter Schüler, Obi-Wan. Und du bist ein weiserer Mann als ich. Ich spüre, dass du ein mächtiger Jedi werden wirst.“
— Qui-Gon Jinn zu Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Qui-Gon lobt Obi-Wan als weisen Schüler.

Gleich nach ihrer Rückkehr auf Naboo meinte Kenobi, dass sie womöglich bereits von einem Droiden-Kontrollschiff entdeckt wurden und ihnen daher nicht viel Zeit bliebe. Der Padawan fragte seinen Meister, ob er glaubte, dass der Plan von Königin Amidala gelingen könnte. Diese hatte sich dank Jar Jar Binks dazu entschlossen, die Hilfe der Gungans und ihrer Armee in Anspruch zu nehmen und ersuchte deswegen im Wald den Boss Rugor Nass um eine Audienz. Während sie auf die Rückkehr von Jar Jar und den Gungans aus Gunga-City warteten, nutzte Kenobi die Gelegenheit, um sich bei Qui-Gon Jinn für sein Verhalten auf Coruscant zu entschuldigen. Er räumte dabei ein, dass es ihm nicht zustünde, seinen Meister für dessen Einstellung gegenüber Anakin Skywalker zu kritisieren und bedankte sich für das Vertrauen von Qui-Gon darin, dass Obi-Wan die Jedi-Ritter-Prüfungen bestehen könnte. Als Jar Jar ohne die anderen Gungans zurückkehrte und von den verwahrlosten Unterwassersiedlungen berichtete, mutmaßte Kenobi, dass die Truppen der Handelsföderation die Gungans in die Lager gebracht haben könnte. Sie fanden die geflüchteten Gungans schließlich an einem heiligen Platz der Sümpfe wieder und beobachteten, wie Königin Amidala – nachdem sie ihre Täuschung als Zofe aufgegeben hatte – auch ohne die Hilfe der Jedi Boss Nass zu einem Pakt bewegen konnte. Als Padmé ihren Plan zur Ergreifung des Vizekönigs im Thronsaal des Theed-Palastes erläuterte, warnte Kenobi, dass Gunray unter keinen Umständen entkommen dürfte, da er andernfalls mit großer Wahrscheinlichkeit mit einer weiteren Droidenarmee zurückkehren dürfte. Während einer Schlacht zwischen dem Gungan-Volk und der Droidenarmee der Handelsföderation schlichen sich Kenobi und die anderen zurück in die Hauptstadt über unterirdische Zugänge entlang des Wasserfalls. Im Theed-Hangar stellte sich allerdings der Sith Darth Maul den Infiltratoren in den Weg und behinderte dadurch den Erfolg des Einsatzes. Während Amidala und ihr Gefolge einen Umweg zum Thronsaal in Kauf nahmen, stellten sich Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn dem Sith-Lord in einem Lichtschwertkampf.[2]

Obi-Wan Kenobi und Qui-Gon Jinn im Duell mit Darth Maul.

Der Kampf verlagerte sich dabei zu den Theed-Generatoren, wo Kenobi von einem Tritt durch Darth Maul das Gleichgewicht verlor und hinabfiel. Er konnte sich allerdings am Rand festhalten und sich wieder auf die Plattform ziehen während der Kampf zwischen Darth Maul und Qui-Gon Jinn unbeirrt weiterlief. Mit einem Macht-Sprung beförderte Kenobi sich selbst wieder auf die höhere Ebene und versuchte seinen Meister zu erreichen, allerdings war er zu spät, sodass alle drei voneinander durch Energietoren getrennt wurden. Hinter dem letzten Energiefeld stehend musste Kenobi dabei tatenlos mit ansehen, wie Qui-Gon Jinn von dem Sithlord getötet wurde. Nachdem das Energiefeld verschwand, griff Kenobi wieder in den Kampf ein und schaffte es, Mauls Lichtschwertheft zu treffen und so eine der zwei Energieklingen seines Doppellichtschwertes zu deaktivieren. In einem Moment der Unachtsamkeit wurde Kenobi beinahe einen Schacht hinuntergestürzt und verlor dabei sein Lichtschwert; allerdings konnte er sich noch rechtzeitig an einem hervorstehenden Sockel festhalten. Da Maul nicht entschlossen gegen den Padawan vorging, konnte dieser sich aus seinem Dilemma befreien und mit der Macht Qui-Gons Lichtschwert zu sich ziehen. Mit einem schnellen Schlag traf er den Sith in der Körpermitte und sah mit an, wie Maul in die Tiefe stürzte.[2]

Qui-Gon Jinn: „Obi-Wan, versprich mir – versprich mir, dass du den Jungen ausbilden wirst.“
Obi-Wan Kenobi: „Ja, Meister.“
Qui-Gon Jinn: „Er ist der Auserwählte. Er…bringt das Gleichgewicht. Bilde ihn aus.“
— Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan verspricht Qui-Gon, Anakin auszubilden.

Als sich Obi-Wan nach dem Kampf an seinen sterbenden Meister wandte, bat dieser Obi-Wan darum, Anakin zu einem Jedi auszubilden. Obi-Wan gab seinem Meister auf dessen letzte Bitte ein Versprechen. Nachdem die Schlacht von Naboo gewonnen war, wandte sich der frisch ernannte Kanzler Palpatine an Obi-Wan Kenobi und meinte zu diesem, dass die Republik tief in seiner Schuld stünde. Später sprach Kenobi mit Großmeister Yoda im Palast von Theed und nahm dort den Beschluss des Jedi-Rates entgegen, in den Rang eines Jedi-Ritters erhoben zu werden. Obwohl Yoda weiterhin seine Zustimmung bezüglich Anakin Skywalkers Ausbildung verweigerte, zeigte sich Kenobi entschlossen, sein Versprechen gegenüber seinem verstorbenen Meister beizubehalten und sich wenn nötig dabei auch über den Rat hinwegzusetzen. Der Rat erteilte Kenobi daraufhin die Erlaubnis und ernannte Anakin offiziell zu Obi-Wan Kenobis neuem Schüler. Bei der Beerdigung von Qui-Gon Jinn wandte sich Kenobi an den einstigen Sklavenjungen und versicherte diesem als weiteres Versprechen, dass er schon bald ein Jedi werden würde.[2]

Jedi-Ritter-Zeit

Anfänge von Anakins Ausbildung

Anakin Skywalker: „Ich bin kein Kind mehr, Obi-Wan. Warum müssen wir mit Spielzeugen spielen?“
Obi-Wan Kenobi: „Du musst geduldig sein, mein junger Padawan. Dies ist nur der erste Schritt. Wir haben Zeit.“
— Obi-Wan Kenobi lehrt Anakin Skywalker [84] (Quelle)

Kenobi wird ein Vorbild für Anakin Skywalker.

Trotz der anfänglichen Skepsis gegenüber seinen neuen Padawan versuchte Kenobi in den Jahren nach der Blockade von Naboo sein Möglichstes, um den letzten Willen seines verstorbenen Meisters zu erfüllen und sein Wissen an Anakin Skywalker weiterzugeben. Im Innern des Jedi-Tempels verbrachte er deswegen viel Zeit gemeinsam mit dem Jungen von Tatooine und lernte über viele Jahre hinweg dessen Eigenarten kennen, an die er sich bis nach dem Tode erinnern sollte. Wie eine Vaterfigur für Skywalker störte er sich daran, dass Anakin sich gegen das Haare kämen sträubte, seine Tunika nicht vernünftig faltete, tets vergaß, Socken anzuziehen, immer zu spät am Morgen aufstand und dafür zu lange am Abend aufblieb. Neben den schlechten Witzen und der schlechten Körperhaltung seines Jedi-Schülers behielt Kenobi auch im Kopf, dass Anakin in dem Speisesaal immer das Gemüse aus seinem Essen herausfischte und es liebte, den Regen zu beobachten. Neben den Lehren der Jedi brachte Kenobi seinem Schützling auch andere überlebenswichtige Fähigkeiten bei, so lehrte er Skywalker einst auch das Schwimmen.[75] Schwieriger gestaltete sich für Kenobi, dass Anakin nur wenig Geduld aufbrachte. So trainierte er den jungen Skywalker anfangs mit einem hölzernen Trainingsschwert, wobei Anakin sich beschwerte, dass er kein Kind mehr sei und in Frage stellte, warum sie mit Spielzeugen spielten.[85]

Mission nach Dallenor

In Kenobis Augen war Anakin ein Schüler, der aufgrund seines rapiden Fortschritts im Umgang mit der Macht jeden Meister stolz machen würde. Allerdings zeigte sich bereits früh, dass Anakin nicht immer auf seinen Meister hören wollte. Als Obi-Wan von der zygerrianischen Jedi-Meisterin Tosan im Namen des Jedi-Rates einen neuen Auftrag erhielt, wollte Obi-Wan Kenobi zu Anakins Missfallen alleine aufbrechen, da er sich nicht sicher war, ob sein Padawan bereits bereit für seine erste Außenmission war.[19]

„Ich bin Obi-Wan Kenobi. Ein Ritter des Jedi-Ordens. Und ich versichere euch, es ist rein historisches Interesse, was mich und meinen Schüler zu eurer Welt geführt hat.“
— Obi-Wan Kenobi zu Hudso Shaku[86] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi erzählt Anakin von seinen Versagensängsten.

Erst nachdem Yoda ihn ermahnte, dass Anakin das Vertrauen seines Meisters benötigte, nahm Kenobi seinen jungen Schüler mit an Bord eines T-6-Shuttles für den Flug zur Ausgrabungstätte von Dallenor. Nachdem Kenobi von der Togruta Clatriffe ein Jedi-Holocron erhalten hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit den örtlichen Piraten, wobei Anakin auch von dem Anführer der Krypder-Reiter bedroht wurde. Anakin konnte sich erfolgreich alleine aus der Situation befreien und auf dem Rückflug gab Obi-Wan im Gespräch mit seinem Padawan zu, dass Anakin längst bereit für Missionen war. Der Jedi-Ritter gab offenkundig seine Gefühle preis, dass er Zweifel daran hatte, ein guter Lehrer für Anakin zu sein, da er nicht einmal seinen eigenen Meister vor dem Tod bewahren konnte. Als Anakin meinte, dass sie aufeinander aufpassen würden, schwor sich Obi-Wan nicht noch einmal Anakin zu enttäuschen, da er Qui-Gon schließlich ein Versprechen gegeben hatte.[19]

Anakins Training im Jedi-Tempel

An der Seite von Windu und Palpatine überwacht Kenobi das Lichtschwerttraining seines Padawans.

Während seines Trainings im Jedi-Tempel wurde Obi-Wan von seinem Padawan sehr detailliert zum Kampf gegen Darth Maul auf Naboo befragt. Um die Neugierde seines Padawans zu stillen, schilderte Kenobi den Kampf und wurde von Anakin damit überrascht, dass er in Anwesenheit von Mace Windu und des Obersten Kanzlers Palpatine einen Trainingsdroiden soweit umprogrammierte, dass er die Kampfmanöver des Sith nachahmte. Während des Kampfes missverstand Anakin allerdings eine Aussage der anderen Padawane falsch und bedrohte diese mit ihren eigenen Lichtschwertern, weswegen sich Kenobi zu Anakin hinabbegab und um Einhalt bat.[16]

Obi-Wan lehrt Anakin das Zähmen von Tieren.

Des Weiteren unterwies Obi-Wan den Jungen von Tatooine inmitten des Tempels in der Machtfähigkeit Bestienkontrolle. Bei der Übung sollte Anakin eine Mott zähmen, was ihm jedoch nicht auf Anhieb gelang. Obi-Wan erklärte seinem Schüler, dass das Erlernen der Fähigkeit für manche Individuen sehr viel Geduld und ein langes Studium erforderte. Als Anakin versicherte, dass er so lange trainieren würde, bis er erfolgreich wäre, zeigte sich Obi-Wan stolz und nannte seinen Schützling sehr engagiert. Kenobi verschob das weitere Training jedoch aufgrund eines Termins mit dem Obersten Kanzler, zu welchem Anakin ihn begleitete.[16]

Treffen mit Palpatine

Obi-Wan muss zusehen, wie Palpatine seinen Einfluss auf Anakin ausbaut.

Beim Amtssitz des Obersten Kanzlers lobte Obi-Wan Kenobi gegenüber Kanzler Palpatine die Fortschritte, die Anakin bereits während seines Jedi-Trainings erzielt hatte und versicherte, dass seinem Padawan eines Tages eine gute Zukunft als Jedi bevorstünde. Als Palpatine eröffnete, dass Anakin ihn bei einem Botengang begleiten sollte, entgegnete Kenobi, dass sein Schützling zwar für sein Alter begabt wäre, seine Sinne jedoch noch nicht komplett für Gefahren geschärft waren. Er wurde bei seiner Erklärung von Palpatine unterbrochen, welcher weiterhin darauf bestand, dass Skywalker ihn begleiten sollte, sodass Kenobi widerwillig einlenken musste. In der Zeit, die Anakin mit Palpatine verbrachte, wurde der Zwölfjährige soweit vom Kanzler manipuliert, dass er seine Rolle als Jedi infrage stellte und den Entschluss fasste, den Jedi-Orden zu verlassen.[16]

Anakins Beinahe-Austritt aus dem Orden

Anakin bringt vor Obi-Wan seine Entscheidung den Orden zu verlassen vor.

Als Anakin seine Entscheidung, den Jedi-Orden zu verlassen, vorbrachte, ermahnte Obi-Wan seinen Padawan, dass er diese schwere Entscheidung keineswegs leichtfertig treffen durfte. In dem Moment, in dem Obi-Wan auf die Konsequenzen zu sprechen kommen wollte, erklärte Anakin ihm, dass seit er neun Jahre alt gewesen war über seine komplette Zukunft entschieden worden war, als Qui-Gon Jinn seiner Mutter Shmi Skywalker in Aussicht gestellt hatte, dass er eines Tages ein Jedi werden würde. Voller Zweifel ob seine Zukunft bei den Jedi läge und in der Hoffnung, dass er jederzeit zum Orden zurückkehren könnte, übergab Anakin deswegen sein Lichtschwert an Obi-Wan, welcher die Waffe schweren Herzens annahm. Auf dem Dach des Jedi-Tempels sprach Obi-Wan Kenobi kurz darauf mit dem Jedi-Großmeister Yoda und erläuterte ihm die Entscheidung seines Padawans.[16]

Obi-Wan zeigt sich traurig über Anakins Entschluss.

Dabei gab der Jedi-Ritter auch offen zu, dass er sich nicht ausmalen konnte, an welchem Punkt er als Meister versagt hatte. Yoda versuchte Obi-Wan zu beschwichtigen, indem er Anakins Zweifel für seinen schwierigen Werdegang als natürlich ansah und versicherte zudem, dass Obi-Wan keine Schuld träfe. Als Yoda zudem erklärte, dass ein Notruf im Tempel eingegangen war – welcher spezifisch die Hilfe der Jedi anforderte – bestand Yoda darauf, dass Obi-Wan und Anakin gemeinsam ein letztes Mal zu der Mission aufbrechen sollten. Gegenüber Obi-Wan erklärte Yoda, dass Anakin den Orden verlassen könnte, sofern er nach dem Auftrag immer noch den Wunsch verspüren würde, kein Jedi mehr werden zu wollen. Auf Nachfrage, ob Obi-Wan nach Anakins hypothetischem Austritt aus dem Orden sein Versprechen gegenüber Meister Jinn brechen würde, erklärte Kenobi dem Großmeister, dass er das Training des jungen Skywalkers fortsetzen würde, um ihn vor der Dunklen Seite zu bewahren. Als Yoda ihn darauf hinwies, dass Obi-Wan prinzipiell Recht hatte, der Jedi-Rat einer solchen Entscheidung jedoch niemals zustimmen würde, war sich Obi-Wan darüber im Klaren, dass auch er den Orden verlassen würde, sofern Anakin dem Orden den Rücken zukehrte. Gemeinsam mit Anakin verließ Obi-Wan daraufhin Coruscant, um den Notruf zu beantworten.[16]

Mission nach Carnelion IV

„Der Jedi-Orden ist dem Senat unterstellt. So war es auch, als dieser Planet zerstört wurde. Und selbst wenn es anders wäre, es gibt nur Zehntausend von uns, um den Frieden in der ganzen Galaxis zu wahren. Die Jedi können Führen. Wir können Lehren. Wir können Völkern helfen, sich selbst zu helfen. Aber wir sind keine Armee. Wenn ein Volk fest entschlossen ist, sich selbst aus den Geschichtsbüchern zu tilgen, gibt es nur wenig, was wir tun können.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Auf Carnelion IV bohrt Anakin seinen Meister mit zahlreichen Fragen.

Um einem uralten und mysteriösen Notruf nachzugehen, begaben sich der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker im Jahr 29 VSY[87] an Bord des T-6-Shuttles zum vermeintlich unbewohnten Eisplaneten Carnelion IV. Da der Planet von einem dichten Trümmerfeld umgeben war, stürzte das Raumschiff ab, doch das Jedi-Duo blieb unversehrt. Kenobi erklärte seinem Schützling, dass es unterhalb des Celadonmeeres zu einem Krieg gekommen war, in Zuge dessen die gesamte Welt zerstört wurde. Als Anakin sich wunderte, wieso die Jedi nicht eingegriffen hatten, um eine solche Katastrophe abzuwenden, versuchte der Jedi-Ritter seinem Padawan zu vermitteln, dass die Jedi ihre Hilfe nicht aufzwangen und sich auch nach dem Galaktischen Senat richtete. Obwohl Kenobi zugab, dass das System keineswegs perfekt war, stimmte er Anakin zu, dass es sich vielleicht eines Tages ändern könnte. Als sich ein Luftschiff näherte, gab Kenobi seinem Padawan das Lichtschwert wieder, welches ihm von Anakin – nach seiner Entscheidung den Orden zu verlassen – gegeben wurde. Bei der Übergabe wurde das Duo jedoch auf einen Kampf zwischen zwei Luftschiffen aufmerksam, sodass sie gemeinschaftlich die Macht nutzten, um einen abstürzenden Zeppellin aufzuhalten und so die Leben von Pran und Kolara zu retten. Da die beiden Frauen den Jedi eher feindlich und mit Misstrauen gegenüberstanden, rief Obi-Wan seinen Schüler dazu auf Ruhe zu bewahren. Er selbst wandte einen Macht-Geistestrick auf Pran an, um sie davon abzubringen ihre Waffen einzusetzen.[16]

Kenobi zerstört nur mit seinem Lichtschwert ein ganzes Luftschiff.

Als das zweite Luftschiff zurückkehrte und das Feuer eröffnete, zerstörte Obi-Wan es mit seinem Lichtschwert, wobei Anakin den herausspringenden Grecker rettete. Als sich Anakin dadurch direkt zwischen den Vertretern der Open und dem Vertreter der Closed befand, forderte Obi-Wan seinen Schützling dazu auf, die Situation zu deeskalieren, woraufhin dieser die Waffen mithilfe seines Lichtschwertes unschädlich machte. Erst als die konträren Fraktionen auf einander mit Messern losgehen wollten, griff Obi-Wan ein und versuchte den genauen Grund für den Konflikt zu ergründen. Beide Parteien beschuldigten sich dabei, dass sie die Welt mit dem giftigen Nebel versehen hatten. Inmitten der Debatte beschloss Obi-Wan, dass er und Anakin aufbrechen sollten, da sie noch immer dem Notruf nachgehen mussten. Als Grecker jedoch meinte, dass Obi-Wan sie durch die Zerstörung ihrer Waffen und Luftschiffe zum Tode verurteilt hatte, beschloss der Jedi-Ritter das zankende Trio in Sicherheit zu bringen. Als die Gruppe auf ihrem Weg von Leichensaugern attackiert wurden, ermahnte Obi-Wan seinen Schüler dazu ausschließlich defensiv zu kämpfen.[16]

Obi-Wan zähmt die aggressiven Leichensauger.

Während Obi-Wan selbst Bestienkontrolle nutzte, um die angriffslustigen Kreaturen zu zähmen, scheiterte Anakin und massakrierte die Tiere mit seinem Lichtschwert. Nachdem Grecker, Pran und Kolara ihre Differenzen zeitweise für die erfolgreiche Reparatur eines gestrandeten Luftschiffes beiseite gelegt hatten, löcherte das einheimische Trio die Jedi mit Fragen hinsichtlich des mysteriösen Notrufes. Kenobi wich den Fragen überwiegend aus und erklärte gegenüber Grecker, wie er zu Anakins Lehrmeister geworden war. In dem Gespräch zeigte sich Kenobi dabei eher unglücklich darüber, ob er trotz Anakins Respekt überhaupt die richtigen Antworten auf seine neugierigen Fragen geben könnte. Sehr offenherzig gab Kenobi dabei auch preis, dass sich Anakin nicht länger dem Orden zugehörig fühlte und das die Mission dem Zweck diente, Anakin umzustimmen. Als das Luftschiff abermals von Leichensaugern überfallen wurde, lieferten sich Grecker und Kenobi einen Kampf gegen die Kreaturen. Kolara und Pran nutzten dabei die Ablenkung, um Anakin zu entführen und das Luftschiff zu zerstören. Grecker und Kenobi retteten sich rechtzeitig aus dem Wrack und verscheuchte die herannahenden Leichensauger. Obwohl sich Obi-Wan um Anakin sorgte, so war er sich trotz verbaler Proteste von Grecker sicher, dass Anakin sich selbst retten und wieder bei den vorgegebenen Koordinaten dazustoßen würde. Mit Atemmasken geschützt durchstreiften Grecker und Obi-Wan daraufhin alleine die Ruinen der Welt zum Ursprungsort des Notrufes.[16]

Obi-Wan trifft auf die Absetzerin des Notrufes.

Als Grecker im Angesicht einer weiteren Bedrohung den Jedi-Ritter zurücklassen wollte, schoss die Plündererin Sera, die Absetzerin des Notrufes, Grecker an und präsentierte Kenobi ihren Schrein der Welt, eine museumswürdige Sammlung von Fundstücken aus der Zeit bevor die Welt im Krieg zugrunde ging. Dabei zeigte sie Obi-Wan Kenobi auch ein Datenpad mit der Darstellung eines Siths beim Abschlachten der Bewohner und einen Holokommunikator mit den Aufzeichnungen von Kriegern mit Lichtschwertern und großer Macht, die sie fälschlicherweise für die Jedi hielt und erklärte, dass sie hoffte, die Jedi könnten dafür sorgen, dass die Open und Closed ihren Krieg beilegen könnten.[16]

Anakin teilt Obi-Wan seine Entscheidung mit, Teil des Jedi-Ordens bleiben zu wollen.

Im Zuge eines anschließenden Angriffs auf Seras Museum kehrte auch Anakin wie erwartet wieder zu einem Meister zurück und half Kenobi dabei von einem alten Schiff das Kommunikationssystem zu reparieren und so weitere Jedi als Verstärkung zu rufen. Kenobi hatte bei seiner Anfrage vorgegeben, dass auf dem Planeten Tibanna-Gas zu finden wäre, wenngleich dies nur ein Vorwand war, um die kriegerischen Handlungen mit der Hilfe der Republik zu beenden. Kenobi erklärte seinem Schützling dabei, dass seine Verbindungen und sein Ansehen als Jedi ihm genug Autorität verschafft hatten, um die Republik zu mobilisieren und somit auch Teil etwas Größerem zu sein, woraus er seine Kraft zöge. Als Obi-Wan Kenobi seinen Padawan gegen Ende der Mission das Lichtschwert hinhielt und die alles entscheidende Frage stellte, welchen Pfad er gehen wollte, entschied sich Anakin dazu ein Jedi werden zu wollen, solange Obi-Wan ihm den Weg weisen würde.[16]

Hilfe für Dexter Jettster

Um etwa 22 VSY, kurz vor Ausbruch der Klonkriege, nutzte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi einen Briefbeschwerer des Jedi-Ordens, um der Pa'lowick-Diebin Tri Tellon in Dex's Diner eine Falle zu stellen, nachdem diese mehrfach Gäste des Lokals bestohlen hatte. Dabei befüllte er den Hohlkörper mit einem Peilsender und ließ den vermeintlich wertvollen Gegenstand auf dem Tresen liegen. Tellon sah ihre Chance und nahm den Briefbeschwerer an sich, wobei sie allerdings von Dexter Jettster erwischt wurde.[88]

Dexter Jettster: „Danke, Obi-Wan. Ich schulde dir etwas.“
Obi-Wan Kenobi: „Ganz und gar nicht, Dex. Wofür sind Freunde da?“
— Dexter Jettster und Obi-Wan Kenobi[89] (Quelle)

Obi-Wan erklärt Tri, dass er sie reingelegt hat.

Nachdem sie sich eine Verfolgungsjagd durch CoCo Town mit Obi-Wan Kenobi geliefert hatte, kehrte sie zu ihrem Unterschlupf zurück, wo Kenobi als Magreda verkleidet bereits mit dem Inhaber des Diners auf sie wartete. Der Jedi erklärte ihr, dass es sich bei dem Gegenstand lediglich um einen Briefbeschwerer handelte, woraufhin Tellon enttäuscht reagierte.[88]

Rettung von Meister Yoda

Obi-Wan Kenobi: „Aber sicherlich hätte man mich darüber informieren sollen, sofern mein Padawan getestet wird?“
Bant Eerin: „Wer sagt, dass diese Lektion für ihn war?“
— Obi-Wan Kenobi und Bant Eerin[90] (Quelle)

Im Rahmen einer Prüfung für den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und dessen Padawan Anakin Skywalker fingierten die Mon Calamari-Jedi Meisterin Bant Eerin und das Jedi-Ratsmitglied Mace Windu eine Entführung des Jedi-Großmeisters Yoda. Dem Jedi-Duo wurde die Rettungsmission vom Jedi-Rat persönlich aufgetragen, allerdings war insgeheim Sinn und Zweck das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen Meister und Schüler auf die Probe zu stellen. Um die Entführung möglichst glaubwürdig erscheinen zu lassen, wurde während einer Trainingsübung – in welcher Kenobi seinen Schützling mit Übungskugeln trainieren ließ – ein Sicherheitsverstoß im Tempel gefälscht. Während Kenobi und Skywalker gemeinsam gegen einige B1-Kampfdroiden der Techno Union kämpften, die chagrianischen Schmugglern noch vor der Schlacht von Geonosis abgenommen worden waren, konnte Meisterin Eerin als Tempelwache verkleidet den Großmeister in einen Frachter entführen. Obwohl Anakin versuchte mit einem Jet-Pack die Verfolgung aufzunehmen, deaktivierte sich die Ausrüstung, sodass Kenobi seine Schüler von den Jedi-Ratsgemächern aus mithilfe der Macht auffangen musste. Bei der Untersuchung der Kampfdroiden schlug Kenobi vor nach Skako Minor zu reisen, um dort nach Spuren zu Yodas Verbleib zu sehen, allerdings ließ ein Emblem einer anderen Organisation erahnen, dass andere Verbrecher hinter der vermeintlichen Entführung stecken mussten.[91]

Jocasta Nu hilft Anakin und Obi-Wan bei ihren Ermittlungen.

Hilfe bei den Ermittlungen erhielten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker von der Jedi-Archivarin Jocasta Nu, welche das Symbol in den Jedi-Archiven als Emblem des Nova-Verbrechersyndikates und dessen anomidischen Anführers Grynask Sanberge identifizierte. Als Touristen an Bord eines öffentlichen Transportmittels flogen Kenobi und Skywalker zur Raumstation Das Rad im Besh-Gorgon-System, wo Kenobi in der Cantina Cosmo Lounge einen Macht-Geistestrick an den Ortolaner Triss Terasu anwandte, um so Informationen hinsichtlich Sanberges derzeitigen Aufenthaltsort zu erhalten. Mit den Informationen von Terasu begaben sich Kenobi und sein Padawan zum Schockball-Ashton-Stadion auf der dritten Ebene der Raumstation. Der vermeintliche Kriminelle Sanberge selbst wurde von dem verkleideten Mace Windu verkörpert und versuchte vor den beiden Jedi zu flüchten. Als das Jedi-Duo den Verbrecher eingeholt hatten, versuchte Kenobi abermals einen Geistestrick anzuwenden, wobei Windu vorgab, dass seine Gedanken beeinflusst würden. Als Sanberge gab er vor Kenobi vor, dass er für den Angriff auf den Jedi-Tempel von der falschen Jedi-Tempelwächterin angeheuert wurde, weswegen die Jedi Sanberges Holokommunikator nutzten, um den Aufenthaltsort der Drahtzieherin auf Glee Anselm herunterzubrechen.[91]

Obi-Wan und Anakin finden den entführten Yoda auf Glee Anselm.

Nachdem Kenobi und Skywalker die Jedi-Robe von Yoda in dem verlassenen Frachter von der Entführung auf einer der Inseln des Meeresplaneten gefunden hatten, nutzte Obi-Wan die Macht, um nach Yoda zu suchen. Das Jedi-Duo fand den entführten Großmeister schließlich in einer Unterwasserbasis und während der Padawan mit der Deaktivierung des Energiefeldes beschäftigt war, duellierte sich Kenobi mit der vermeintlichen Jedi-Tempelwache. Als die Wächterin besiegt und als Meisterin Bant Eerin entlarvt wurde, gesellte sich auch der vermeintliche Sanberge zu dem Trio und gab sich als Mace Windu zu erkennen. Kenobi und sein Padawan zeigten sich erstaunt über die Enthüllung, wobei der Jedi-Großmeister persönlich erklärte, dass es sich bei der gesamten Entführung um eine Prüfung gehandelt und das Duo diese bestanden hatten. Als der Jedi-Ritter fragte, wieso man ihn nicht vorab darüber in Kenntnis gesetzt hatte, das der Rat plante Anakin auf die Probe zu stellen, entgegnete Eerin, dass die Prüfung nicht nur für Anakin sondern auch für ihn gelten sollte.[91]

Todesstern II UC.jpg
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Ausbruch der Klonkriege

„Wieso habe ich das Gefühl, dass du mein Tod sein wirst?“
— Obi-Wan Kenobi vorahnend zu Anakin Skywalker (Quelle)

22 VSY nach einem Anschlag auf das Leben der Senatorin von Naboo - der ehemaligen Königin Padmé Amidala - bekamen Obi-Wan und Anakin den Auftrag, diese während ihres Aufenthalts auf Coruscant zu beschützen. Schon in der ersten Nacht gab es einen zweiten Mordversuch. Obi-Wan und Anakin verfolgten die Attentäterin Zam Wesell bis sie sie in einer Cantina stellen konnten. Ehe sie jedoch ihren Auftraggeber verraten konnte, wurde sie von einem Giftpfeil getötet und ihr Mörder entkam.

Während Anakin und Senatorin Amidala nach Naboo flogen, um sich dort zu verstecken, versuchte Obi-Wan etwas über die Herkunft des Giftpfeils herauszufinden. Schließlich konnte ihm ein alter Freund, Dexter Jettster, weiterhelfen und die Waffe als kaminoanischen Schwertpfeil identifizieren. Obwohl der Planet Kamino in den Aufzeichnungen der Jedi nicht existierte, konnte Obi-Wan ihn finden und in der Hauptstadt Tipoca mit dem kaminoanischen Premierminister Lama Su sprechen. Zu seiner Überraschung wurde er schon erwartet, da ein Jedi Namens Sifo-Dyas vor zehn Jahren das Klonen einer Armee für die Republik in Auftrag gegeben hatte. Obi-Wan wurde durch die gewaltigen Klonanlagen geführt und traf auch den Gen-Spender für diese Armee, den Kopfgeldjäger Jango Fett. Während dieses Treffens bemerkt Obi-Wan eine Rüstung in Fetts Quartier, die der des Mörders von Zam Wesell sehr ähnelte. Er kontaktierte Yoda und Mace Windu und sie beschlossen, dass Fett festgenommen werden musste. Nach einem Kampf auf einer der Landeplattformen von Tipoca City konnte Fett fliehen, doch Obi-Wan gelang es, einen Peilsender an seinem Schiff zu befestigen und ihm zu folgen.

Obi-Wan auf der Jagd nach Jango Fett (22 VSY).

Der Sender führte ihn zu dem nahe gelegenen Planeten Geonosis, wo er eine Fabrik entdeckte, in der Kampfdroiden für die Handelsföderation gebaut wurden. Außerdem konnte er ein Treffen des ehemaligen Jedi-Meisters Graf Dooku mit den Führern einiger Organisationen, wie der Handelsföderation, dem Intergalaktischen Bankenverband und der Technologie-Union belauschen und wurde so Zeuge der Gründung der Konföderation unabhängiger Systeme (KUS, die Separatisten). Sofort kehrte er zu seinem Schiff zurück um eine Nachricht an den Jedi-Tempel zu schicken. Da der Transmitter für eine Nachricht nach Coruscant zu schwach war, schickte er sie zu Anakin, der sich seltsamerweise auf Tatooine befand, obwohl er auf Naboo bleiben sollte. Während der Aufzeichnung der Nachricht, wurde Obi-Wan von Droidekas angegriffen und gefangen genommen. In einem Energiefeld festgesetzt, erfuhr er von Dooku, dass Hunderte von Senatoren unter dem Einfluss eines Sith namens Darth Sidious standen. Dooku bot Obi-Wan außerdem an, sich den Separatisten anzuschließen. Als er dies ablehnte, besiegelte er sein Todesurteil. Anakin, der wegen Alpträumen vom Tod seiner Mutter mit Amidala nach Tatooine geflogen war, hatte Obi-Wans Nachricht weitergeleitet. Obwohl Mace Windu ihm befohlen hatte, auf Tatooine zu bleiben, flog er mit Amidala nach Geonosis um Obi-Wan zu retten, wobei die beiden schließlich selbst gefangen genommen wurden. Zur Unterhaltung der Geonosianer und Nute Gunrays sollten sie in einer Arena von drei wilden Tieren getötet werden. Als sie diese Bestien zu besiegen schienen, schickte Dooku zusätzlich Droidekas in die Arena. Zur selben Zeit gaben sich 200 Jedi in der Arena zu erkennen, die ihnen zur Hilfe eilten und von einer ganzen Armee von Kampfdroiden und den neuen Superkampfdroiden angegriffen wurden. Die Jedi wurden stark dezimiert, konnten die Schlacht aber mit Unterstützung der Klonkrieger von Kamino gewinnen. Während der Schlacht verfolgten Obi-Wan und Anakin Dooku weit weg zu einem Hangar. Dort kämpften sie gegen ihn, doch Anakin griff übereilt allein an, sodass Dooku ihn außer Gefecht setzen und darauf auch Obi-Wan besiegen konnte. Schließlich konnte nur Yodas Eingreifen die beiden retten, doch Dooku entkam.

Die Schlacht von Geonosis war die erste von vielen in einem dreijährigen Konflikt, der als die Klonkriege bekannt wurde.

Jedi-Meister-Zeit

Schlacht im Corvair-Sektor

„Ich wünschte, ich hätte eine einfache Antwort für dich, Anakin. Aber wie wir immer wieder lernen, ist Krieg nur sehr selten einfach. Es gibt sogar jene auf der Seite der Republik, die glauben, die Klone seien entbehrlich. Wenigstens besitzt Admiral Yularen mehr Respekt für seine Männer.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker[92] (Quelle)

Obi-Wan versucht zwischen Yularen und Anakin zu vermitteln.

Während der Schlacht im Corvair-Sektor schlug Admiral Wullf Yularen einen Militärschlag auf die kudonische Droidenschmiede von Kudo III vor. Nachdem es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Anakin und Yularen kam, wandte sich der Admiral an Obi-Wan Kenobi, um zu sehen, ob er genauso wie Anakin Vorbehalte gegenüber dem Angriff hatte. In der Kantine der Resolute wandte sich Kenobi an den aufgebrachten Anakin und versuchte zu vermitteln. Obwohl Kenobi seinem einstigen Padawan beipflichtete, dass hohe Zivilopfer keineswegs moralisch vertretbar wären, nahm er auch Yularen in Schutz, da dieser die Risiken für die Klonkrieger einschätzen musste. Kenobi ermutigte seinen Schüler auf seine Gefühle zu vertrauen und der Macht zu folgen, woraufhin sich Anakin eigenmächtig auf eine Mission nach Kudo III begab. Nach seiner Rückkehr eröffnete Anakin gegenüber Yularen und Kenobi, dass es die Separatisten absichtlich versucht hatten, die Republik zu einer Ermordung Unschuldiger zu verleiten. Kenobi zeigte sich daraufhin stolz darüber, dass es Anakin gelungen war, die Verschwörung aufzudecken und so die Leben zahlreicher Unschuldiger zu retten.[25]

Mission nach Krystar

Obi-Wan, Padmé und Cody planen eine Untersuchung auf Krystar.

Als sich Hinweise darauf verdichteten, dass der republikanische Planet Krystar die Klonkrieger der Großen Armee der Republik als Gefangene halten würden, schlug Commander Cody seinem Jedi-General Obi-Wan Kenobi einen Angriff vor. Obi-Wan zeigte sich jedoch zögerlich, da es sich bei Krystar noch immer um eine Mitgliedswelt der Republik handelte und ihnen die Beweise für eine widerrechtliche Inhaftierung von Klonen fehlte. Zusammen mit den Hinweisen von Senatorin Padmé Amidala beschloss Obi-Wan vorerst lediglich weitere Informationen zu erfassen und das matschige Gebiet zu erkunden, in welchem die Klone vermeintlich festgehalten wurden. Obi-Wan versicherte dabei, dass sie eine Antwort parat hätten, sollten sich die Hinweise verdichten. Nach einer Audienz mit dem Regenten Queb im Palast von Krystar, beauftragte Obi-Wan Commander Cody und seine Männer dazu, das Gelände abzusuchen. In der Zwischenzeit erhielt Obi-Wan via Hologramm eine Nachricht von Padmé, dass sie herausgefunden hatte, wie Qeb die Klone an einen Trandoshaner verkaufte, welcher mit weiteren Vertretern der Spezies Jagd auf die unbewaffneten Klone machen wollte. Obi-Wan erkannte daraufhin, dass Queb zu weit gegangen war. Während Cody die gefangenen Klone befreite und zusammen mit seinen Brüdern mehrere stationierte Kampfdroiden der Separatisten zerstörte, eilte Obi-Wan Kenobi der Senatorin zur Hilfe, welche in Bedrängnis durch den Trandoshaner geraten war.[4]

Kenobi erhält die Dankbarkeit der Klone.

„Ihr Klone werdet niemals Kanonenfutter sein, nicht mit mir. Die Jedi, Klone, Senatoren, unsere Verbündeten – wir alle. Wir sind alle zusammen in dieser Sache. Und ich werde für jeden von uns gleichermaßen kämpfen, jetzt und bis zum allerletzten Tag dieses Krieges. Ihr habt mein Wort darauf.“
— Obi-Wan Kenobi zu den Klonen [93] (Quelle)

Der Jedi-General versicherte, dass Queb sich für seine Vergehen verantworten müsste, wobei die anderen Klone sich bei Kenobi dafür bedankten, dass er die politische Seite ignoriert hatte, um sie zu retten. Obi-Wan versprach den Klonen daraufhin, dass er bis zum letzten Tag des Krieges immer für sie kämpfen würde.[4]

Belagerung von Hisseen

Obi-Wan duelliert sich in den Bergen mit Dooku.

Als die Droidenarmee der Separatisten den Planeten Hisseen vor der Schlacht von Christophsis belagerten, versuchte der Galaktische Senat zu verhindern, dass ein weiteres System in die Hände der Konföderation fiel, weswegen Anakin Skywalker, Plo Koon und Obi-Wan Kenobi zusammen mit Klonbattaillonen nach Hisseen – unter dem Deckmantel einer Hilfsmission – geschickt wurden. Als der Kel'Dor erfuhr, dass sich Count Dooku und seine Attentäterin Asajj Ventress mit dem Premierminister von Hisseen in den Bergen treffen wollte, befürchtete Obi-Wan, dass der Premierminister gegenüber dem Serennianer das Versteck der restlichen Parlamentsmitglieder von Hisseen preisgeben könnte, wodurch Dooku das Parlament auflösen und den Planeten unter die Kontrolle der Konföderation unabhängiger Systeme bringen könnte. In den Bergen kam es schließlich zu einem Kampf zwischen Dooku, Kenobi und Skywalker.[4]

„Oh, Count Dooku…Ihr habt ja keine Ahnung.“
— Obi-Wan zu Dooku [94] (Quelle)

Als Dooku meinte, dass Anakin nicht sonderlich schnell lernen würde, meinte Obi-Wan bloß, dass Dooku keine Ahnung hätte. Dooku empfahl dem Padawan von Qui-Gon Jinn, sich einen eifrigeren Schüler zuzulegen, woraufhin Asajj Ventress dem Kampf beitrat.[4]

Spion auf Christophsis

„Die Show kann jeden Moment losgehen.“
— Obi-Wan Kenobi zu CC-2224 (Quelle)

Obi-Wan bringt sich auf Position.

Als die Welt Christophsis von der Droidenarmee der Separatisten verwüstet wurde, wandten sich die Bewohner der Welt an die Jedi, um Hilfe zu ersuchen. Der Hohe Rat entsandte daraufhin die beiden Jedi Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker nach Christophsis, um einen Gegenangriff zu planen. Im Rahmen des Plans versteckten sich die beiden Jedi getrennt mit ihren Kloneinheiten in verschiedene Wolkenkratzer der Kristallstadt und spähten mit Ferngläsern hinab auf die Straße. Da sich das Droidenbattalion entgegen ihrer Planung überraschend aufteilte, äußerte Kenobi den Verdacht, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zuging. Noch ehe er den nächsten Befehl geben konnte, wurde Obi-Wans Position in der Etage 46 des Südturms von den Kampfdroiden überfallen. Sich mit seinem Lichtschwert sowie der Macht verteidigend schlug Kenobi einen Abbruch der Mission vor und gab Anakin Skywalker über Komlink seine prekäre Situation durch. Vom Nordturm aus seilte sich Kenobis einstiger Padawan herüber zum anderen Turm und kam seinem alten Meister zur Hilfe. Dieser fragte sich dabei, wie Skywalker so schnell zum Südturm gelangen konnte, woraufhin Skywalker auf seine Improvisationsgabe verwies. Die Gruppe konnte sich rechtzeitig in den Aufzug evakuieren und so auf das Dach des Gebäudes gelangen, wo sie während des Kampfes in einem Kanonenboot flüchten konnten. Zurück in der Basis erläuterten Rex und Cody den beiden Jedi-Generälen anhand der Analyse eines Taktikdroiden, dass ihre Position weitergegeben wurde. Kenobi äußerte daraufhin seine Vermutung, dass unter ihnen ein Verräter sein könnte, der absichtlich den Droiden die Taktik verraten hatte.[27]

„Jemand der erfinderisch und gerissen genug ist, könnte sich Zugang zu unseren Plänen verschafft haben.“
— Obi-Wan zu Rex, Cody und Anakin (Quelle)

Um den Spion entlarven zu können, schlug Kenobi die Infiltration der Separatisten-Basis vor. Während Rex und Cody die Sicherheitslücke ausmachen sollten, begaben sich Kenobi und Skywalker insgeheim hinter die feindlichen Linien. Während das Jedi-Duo sich auf Gleitern zum Hauptquartier der Separatisten begab, fiel Kenobi und Skywalker gleichermaßen auf, dass sie von den Droiden beobachtet wurden und schlussfolgerten, dass ihre Geheimmission längst von dem bisher unbekannten Überläufer weitergegeben wurde und sie sich geradewegs in eine Falle begaben.[27]

Kenobi kämpft gegen Asajj Ventress im Hauptquartier.

Nachdem sich das Jedi-Duo ungehindert Zutritt zum Hauptquartier verschafft hatte, stellte sich die Attentäterin Asajj Ventress den beiden in den Weg. Mit aktivierten Lichtschwertern enthüllte Ventress, dass ihr Informant sie bereits über das Erscheinen der Jedi in Kenntnis gesetzt hatte, woraufhin sich Kenobi nur spöttisch für die Gastfreundschaft bedankte. Als Skywalker die Attentäterin offensiv angriff, sah sich auch Kenobi dazu gezwungen, dem Kampf beizuwohnen.[27]

Obi-Wan Kenobi: „Ventress. Und ich dachte schon, diese Mission hätte nichts Vergnügliches.“
Asajj Ventress: „Das Vergnügen ist ganz meinerseits, mein lieber Obi-Wan. Ich habe Euch vermisst.“
— Obi-Wan Kenobi und Asajj Ventress (Quelle)

Kenobi und Skywalker fallen auf einen Trick von Ventress rein.

Während des Gefechts flüchtete sich Ventress auf die obere Ebene, schleuderte mit der Macht Bücher auf das Duo und setzte sich als Kenobi sie zur Kapitulation aufforderte, auf den Boden. Als die beiden Jedi sich der Attentäterin nähern wollten, ließ diese den Boden unter ihren Füßen einbrechen. Obwohl sich Ventress bereits siegreich sah, tadelte Kenobi die Nachtschwester, dass sie ihre Fähigkeiten weit überschätzt hätte. Mit einem Macht-Sprung beförderten sich Skywalker und Kenobi wieder nach oben und verfolgten Ventress zum Außenbereich, wo sie von der Droidenarmee umzingelt waren. Kenobi scherzte dabei, dass Ventress ihre Freunde nicht erwähnt hatte. Nach einem weiteren kurzen Kampf eroberten Kenobi und Skywalker jeweils eine STAP und flogen zurück zum republikanischen Lager, wo Rex und Cody den Klon Slick als den Maulwurf vorführten. Kenobi zeigte sich entrüstet darüber, dass Slick der Verräter war und erfuhr von den beiden Klon-Kommandanten dass Slick in der Abwesenheit der Jedi das Waffenlager mit einem Thermaldetonator gesprengt hatte. Der Jedi-Meister zeigte sich leicht beruhigt darüber, dass zumindest die schweren Geschütze für die anstehende Schlacht gegen eintausend Kampfdroiden bereitstünden.[27]

Schlacht von Christophsis

„Ich hab‘ dir gleich gesagt, dass dieser Sieg zu einfach war, wir hätten das Schiff nie zurückschicken dürfen, um Vorräte zu holen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi kämpft an der Seite von Cody in der Schlacht.

Nach der Entführung von Rotta, dem Sohn von Jabba dem Hutten, auf Tatooine schlug Mace Windu im Büro des Obersten Kanzlers gegenüber Palpatine vor, dass das Jedi-Duo Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi als einzige Mitglieder des Ordens erübrigt werden konnten, um den entführten Huttling zu retten und so die Gunst der Hutten zu erlangen. Da jegliche Kontaktversuche von republikanischer Seite zur Übermittlung der neuen Befehle an Kenobi und Skywalker nach der Einnahme des Planeten Christophsis unmöglich waren, entsandte der Jedi-Großmeister Yoda die junge Togruta-Anwärterin Ahsoka Tano, um den neuen Auftrag an Kenobi und Skywalker weiterzugeben. Kenobi und Skywalker waren unterdessen im Unklaren über die Kommunikationsausfälle und warteten auf die Rückkehr eines Versorgungsschiffes von Admiral Yularen, welches Vorräte und Verstärkung nach Christophsis schicken sollte. Als die separatistischen Truppen zu einem Gegenschlag anrückten, erwähnte Kenobi gegenüber seinem einstigen Padawan, dass es ihm der Sieg auf Christophsis von vorneherein zu leicht vorgekommen war. Der Jedi-Meister gab dabei auch seinen Unmut über die Entscheidung, dass Schiff zurückzuschicken preis, woraufhin sich Skywalker verteidigte, dass dies keineswegs seine getroffene Entscheidung gewesen war. Um sich der zweiten Welle der Droidenarmee zu stellen, gab Kenobi die Anordnung an Commander Cody weiter, sich auf die Gefechtsstationen zu begeben. In der Schlacht verblieb Kenobi anfangs in defensiver Position und verteidigte die Kanonen bis Skywalker von der linken Flanke aus den gemeinsamen Angriffsplan umsetzte. Nachdem die 501. Legion unter der Führung von Skywalker die herannahenden Droideneinheiten attackierten, stürmten auch Kenobi und seine Männer voran in die Offensive. Während der Kampfhandlungen sahen beide Jedi-Generäle ein, dass sie dringend au Verstärkung angewiesen waren, wobei Kenobi auf die Kommunikationsausfälle zu Sprechen kam. Genau in dem Augenblick als die Droidenarmee der Separatisten sich zurückzog, landete das langersehnte Schiff auf Christophsis.[20]

„Offenbar ist Hilfe eingetroffen.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi & Skywalker treffen erstmals Ahsoka Tano.

In dem Glauben Vorräte und die Verstärkung würde sie an Bord des Raumschiffs erwarten, begaben sich Skywalker und Kenobi zu dem Fahrzeug, wobei Kenobi auch erwähnte, dass er hoffte, sein neuer Padawan würde sich ebenfalls an Bord befinden. Skywalker stellte dabei in Frage, ob es ratsam für Kenobi wäre in einer derart heiklen Situation einen Padawan zu involvieren, woraufhin Kenobi erklärte, dass er mit Yoda in dieser Angelegenheit bereits Rücksprache gehalten hatte und auch Skywalker nahelegte, einen Padawan anzufordern. Skywalker reagierte daraufhin mit Ablehnung und glaubte, dass ein Padawan ihn nur aufhalten würde. Folglich tadelte Kenobi seinen einstigen Schüler, dass die Ausbildung eines Padawans ein Privileg wäre und er zu einem guten Lehrer taugen würde.[20]

„Anakin. Zu Lehren ist ein Privileg. Und es gehört zu den Pflichten eines Jedi dabei zu helfen, die nächste Generation auszubilden.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi stellt sich fälschlicherweise als Ahsokas Meister vor.

Von Kenobis Argument, dass die Ausbildung der Nachfolgegeneration eine der Hauptaufgaben der Jedi wäre, ließ sich Skywalker nur wenig überzeugen. Beide reagierten umso überraschter, als anstelle des erhofften Nachschubes die Anwärterin Ahsoka Tano das Raumschiff über die Rampe verließ. Nachdem die Anwärterin die dringende Nachricht vom Hohen Rat der Jedi übermittelt hatte, erklärte Kenobi, dass er trotz der Schwierigkeiten mit dem Kommunikationssystem bereits weitere Hilfe angefordert hatte. Zur Ernüchterung der beiden Jedi stellte sich jedoch heraus, dass kein Hilferuf eingegangen war. Tanos Rat befolgend und über das Raumschiff - welches sie auf Christophsis abgesetzt hatte - eine Nachricht übermittelnd, erklärte Kenobi gegenüber Yoda, dass sie auf Christopsis zahlenmäßig unterlegen und alle Versorgungsschiffe im Zuge der Schlacht zerstört worden waren. Obwohl Yoda Verstärkung zusicherte, brach die Verbindung ab, sodass die republikanischen Truppen vorerst auf sich allein gestellt waren. Kenobi nutzte diesen Augenblick, um sich in Gegenwart von Ahsoka Tano als ihr neuer Meister zu präsentieren. Diese entgegnete daraufhin, dass sie dem Jedi-Meister zu Diensten stünde, jedoch niemand anderem als Anakin Skywalker zugeteilt worden war.[20]

Obi-Wan Kenobi: „Ich bitte um Verzeihung, meine Kleine. Es ist Zeit, dass wir einander offiziell vorstellen.“
Ahsoka Tano: „Ich bin der neue Padawan-Schüler. Meine Name ist Ahsoka Tano.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich bin Obi-Wan Kenobi, dein neuer Meister.“
Ahsoka Tano: „Ich stehe Euch zu Diensten, Meister Kenobi, aber ich befürchte, ich wurde eigentlich Meister Skywalker zugeteilt.“
— Obi-Wan Kenobi und Ahsoka Tano (Quelle)

Als Anakin protestierte und darauf verwies, dass Kenobi derjenige war, der einen Padawan-Schüler angefordert hatte, vertagte Kenobi die Klärung der Verwechslung auf einen späteren Zeitpunkt und legte es Skywalker nahe, die Gelegenheit zu nutzen, um Ahsoka mit zum Vorposten und Captain Rex mitzunehmen. Nachdem die Droidenarmee jedoch diesmal von einem Energieschild beschützt abermals anrückte, traf sich die Gruppe abermals um einen Holoprojektor zusammen, um eine mögliche Strategie zu entwickeln.[20]

Kenobi, Rex und Skywalker entwickeln eine Kampfstrategie.

Kenobi schlug vor, die Armee nahe genug an die Gebäude zu locken, allerdings fiel die Entscheidung zu Gunsten von Skywalkers und Tanos Entscheidung aus, den Deflektorschild trotz hoher Risiken zu deaktivieren. Der Jedi-Meister beugte sich zwar der Strategie, bestand allerdings darauf, dass Skywalker und sein Padawan diese Aufgabe gemeinsam angehen sollten. Während sich Ahsoka und Anakin auf Position begaben, kommentierte Rex gegenüber Kenobi, dass die beiden ein ulkiges Pärchen wären, woraufhin Kenobi entgegnete, dass ihr Überleben auf Christophsis vom Erfolg des ungleichen Duos abhängig wäre. In der Zeit, in der sich die beiden Jedi durch die Reihen der separatistischen Armee schlichen, zeigte sich Kenobi unzufrieden darüber, dass die republikanischen Kanonen nicht gegen den Schild ankämen und gab deswegen auf Rex' Empfehlung den Befehl, dass Feuer vorerst einzustellen und sich zurückzuziehen. Um Skywalker und Tano Zeit bis zum Erreichen der Generatorstation zu verschaffen, ließ Kenobi auf dem Dach eines Gebäudes versteckt den Schild über sie hinwegziehen und gab den Klonen die Anordnung, sich möglichst von den schweren Panzern der Separatisten fernzuhalten. Die Kampfhandlungen wurden mit Kenobi voran, welcher sich vom Gebäude abseilte und prompt mehrere B1-Kampfdroiden zerstörte, wieder aufgenommen. Da ein Großteil der republikanischen Einheit ausgelöscht wurde, forderte Kenobi Captain Rex dazu auf, die Truppen zu den schweren Geschützen zurück zuverschieben und diese zu verteidigen.[20]

Kenobi nimmt Loathsom gefangen.

Obwohl Rex protestieren wollte, verlieh Kenobi seinen Worten Nachdruck und gab vor sich dem kerkoidischen General Whorm Loathsom zu ergeben. In der Hoffnung weiterhin Zeit schinden zu können, brachte Kenobi – nach Abnahme seines Lichtschwertes durch einen B2-Superkampfdroiden – den separatistischen General dazu, sich mit ihm auf eine Augenhöhe zu begeben und über die Kapitulationsbedingungen zu sprechen. Seine Verzögerungstaktik fiel schließlich auf, wodurch er gegenüber dem Kerkoiden zugeben musste, er hatte längst mit der Deaktivierung des Deflektorschildes gerechnet. Seine Erwartung erfüllte sich allerdings nur einen Moment später, weswegen er sich aus dem Griff von zwei B2-Superkampfdroiden befreite und Loathsom überraschend gefangen nahm.[20]

„Ich habe die Niederlage eingeräumt, nun müssen wir nur noch die Bedingungen der Kapitulation aushandeln. […] Es gibt keinen Grund, wieso sich das nicht zivilisiert regeln ließe. Es ist eine seltene Ehre einem Gegner von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen. Ihr genießt den Ruf einer Legende im Inneren Kern.“
— Obi-Wan Kenobi zu Whorm Loathsom (Quelle)

Kenobi und Yoda sprechen von einem neuen Auftrag.

Als die Verstärkung schließlich auf Christophsis eintraf, spottete Kenobi gegenüber dem Jedi-Großmeister, dass Yodas Timing perfekt gewesen war. Vor der Rückkehr von Ahsoka und Anakin berichtete Kenobi gegenüber Meister Yoda bereits von der schwierigen Situation zwischen den beiden, jedoch wurden er und Yoda davon überrascht, dass Anakin sich letzten Endes doch für die Ausbildung von Ahsoka entschieden hatte, woraufhin sie beide zum Teth-System geschickt wurden, um Rotta zu befreien. Obwohl sich Skywalker keineswegs begeistert darüber zeigte, den Hutten zu helfen, erklärte Kenobi ihm die Notwendigkeit einer Allianz mit den Hutten, um gegenüber Count Dooku und seinen Separatisten im Vorteil zu sein. Yoda teilte Kenobi daraufhin die Aufgabe zu, einen Vertrag mit Jabba auf Tatooine auszuhandeln. Vor ihrer Abreise gab Kenobi seinem einstigen Schützling den Ratschlag, das erlernte Wissen einfach an Ahsoka weiterzugeben, woraufhin Anakin seine Vermutung kundgab, dass die ganze Situation womöglich keine Verwechslung sondern in erster Linie Kenobis Idee gewesen war. Obwohl sich Kenobi unsicher darüber zeigte, ob Anakin bereit für eine solche Verantwortung wäre, versicherte Yoda, dass eine großere Herausforderung darin bestünde, einen Padawan gehen zu lassen.[20]

Verhandlungen mit Jabba dem Hutten

„Keine Sorge. Ich bin mir sicher, Jabba ist bei guter Laune.“
— Kenobi zu R4-P17 (Quelle)

Kenobi erreicht Jabbas Palast.

Um einen Vertrag mit Jabba auszuhandeln, flog Kenobi – zusammen mit seinem R4-Astromechdroiden R4-P17 – an Bord seines Delta-7-Aethersprite-Jedi-Sternjägers nach Tatooine für eine Audienz im Palast des mächtigen Hutten. Vom Begrüßungskommitee in Empfang genommen, meinte Kenobi, dass es ihm nicht einmal im Traum einfallen würde Jabba warten zu lassen, woraufhin er dem Protokolldroiden und Jabbas Wachen in den Thronsaal folgte.[20]

„Großer Jabba, einer unserer mächtigsten Jedi ist auf dem Weg euren Sohn zu retten. Wir werden Euch nicht enttäuschen.“
— Kenobi zu Jabba (Quelle)

Kenobi verhandelt mit Jabba dem Hutten.

Bei seiner Audienz mit dem Hutten versicherte Kenobi, dass Rotta schon bald gerettet werden würde. In dem Gespräch zeigte sich Kenobi anfangs amüsiert darüber, dass Jabba seinen Sohn als überaus niedlich betitelte; die Ernsthaftigkeit kehrte aber sogleich in seinem Gesicht zurück, als der Hutte die Forderung stellte, dass man ihm die Entführer ausliefern sollte. Der Protokolldroide übersetzte gegenüber Kenobi, dass im Falle eines Scheiterns der Jedi sich die Hutten den Separatisten zuwenden würden. Nach Beendigung der Verhandlungen kehrte Kenobi zu seinem Sternjäger zurück und stimmte seinem Droiden zu, dass er auch auf der Stelle von Tatooine verschwinden wollte. Beim Abflug bemerkte der Jedi-Meister nicht, wie Count Dooku ihm nachblickte. In der Zwischenzeit war es Skywalker und Tano auf ihrer eigenen Mission gelungen, Rotta aus dem Kloster auf Teth zu befreien. Via Holokommunikation erkundigte sich Kenobi bei seinem einstigen Padawan zum Status der Mission. Als Skywalker erklärte, dass die Separatisten hinter der Entführung steckten, äußerte Kenobi seine Vermutung, dass die gesamte Entführung und Involvierung des Jedi-Ordens bewusst von Dooku provoziert worden war, um die Hutten auf die Seite der Konföderation zu bringen.[20]

„Ich wette, Dooku benutzt uns, um Jabba dazu zu bringen, sich den Separatisten anzuschließen.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Kenobi durchschaut Dookus Plan.

Als Ahsoka darauf verwies, dass die Rettungsmission dadurch erschwert wurde, dass Rotta an einem hohen Fieber litt und Anakin schlussfolgerte, dass die Jedi sich besser nicht mit den Hutten zusammentun sollten, erinnerte Kenobi ihn noch einmal daran, dass die Hutten die Frachtrouten des Outer Rims kontrollierten und die Republik auf Jabbas Kooperation für die republikanische Kriegsführung angewiesen war. In dem Moment, indem Kenobi noch einmal hervorhob, wie wichtig es wäre, Rotta lebend nach Tatooine zurückzubringen, begann die Schlacht von Teth. Kenobi versprach sich umgehend mit Verstärkung nach Teth zu begeben.[20]

Schlacht von Teth

„Skywalker steckt in Schwierigkeiten, du weißt was zu tun ist.“
— Kenobi zu CC-2237 (Quelle)

Kenobi im Anflug auf Teth.

Während die Schlacht von Teth bereits im vollen Gange war, traf Kenobi mit einer Staffel von V-19-Torrent-Sternjägern im Teth-System ein. In der Atmosphäre von Teth kämpften Kenobi und die Klone gegen die Geier-Klasse-Droidensternjäger, wobei der Funkverkehr mit Skywalker von den Separatisten gestört wurde. Der Jedi-Meister wusste nichts von den Schwierigkeiten, in denen sich Skywalker, Rotta und Tano befanden und setzte den Kampf fort. Als der Klon-Pilot Odd Ball in Panik geriet, kam ihm Kenobi zur Hilfe und zerstörte den verfolgenden Droidensternjäger. Der Klon-Pilot entschuldigte sich beim General für die Panikattacke, jedoch zeigte Kenobi Verständnis und beruhigte ihn.[20]

„Schon gut, Odd Ball. Das passiert jedem Mal.“
— Kenobi zu CC-2237 (Quelle)

Obi-Wan eilt der 501. Legion zur Hilfe.

Beim Anflug auf das Kloster erkannte Kenobi, dass auf der Ostseite Captain Rex und die 501. Legion sich in einer Schlacht mit der Droidenarmee befanden. Er schlussfolgerte aufgrund vergangener Erfahrungen mit Skywalker, dass sich der Jedi-Ritter inmitten des Gefechtes befinden müsste und setzte deswegen Kurs auf den Ostflügel. Er übergab aus dem Cockpit seines Sternjägers dem Commander Cody den Auftrag, die republikanischen Kanonenboote für einen Bodenangriff vorzubereiten. Unwissend, dass sich Skywalker und Tano auf der anderen Seite des Klosters befanden, ließ Kenobi R4-P17 das Steuer übernehmen und sprang während des Fluges aus dem Sternjäger und in das Getümmel, wo er Rex das Leben rettete. Mit der Hilfe des 212. Angriffsbattailon konnte die Ostseite gesichert werden und Kenobi wandte sich an Rex, um sich nach Skywalkers Aufenthaltsort zu erkundigen. Nachdem der Captain darauf verwiesen hatte, dass sich der Jedi-Ritter noch im Innern der Festung aufhielt, forderte Kenobi ihn auf, die Droiden weiterhin zu beschäftigen, während er das Kloster betrat, um Skywalker ausfindig zu machen. Während Skywalker versuchte unterdessen mithilfe der Twilight auf einem Jedi-Kreuzer zu landen, traf Kenobi abermals auf Dookus Attentäterin Asajj Ventress.[20]

Asajj Ventress: „Meister Kenobi … immer auf der Suche nach Skywalker. Wie vorhersehbar.“
Obi-Wan Kenobi: „Anakin hinterlässt gerne Mal Chaos, und das führt mich stets zu Euch, Ventress.“
— Asajj Ventress und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi duelliert sich mit Ventress.

Nachdem der Jedi-Meister leichtfertig die beiden B2-Superkampfdroiden ausgeschaltet und Ventress sich oberhalb eines Sockels versteckt hatte, schlussfolgerte Kenobi, dass ihr Missmut daher rührte, dass Anakin ihr bei der Rettung von Rotta zuvorgekommen war. Ventress griff Kenobi daraufhin an und es entbrannte ein Lichtschwertkampf zwischen den beiden Machtnutzern. Der Jedi-Meister schmunzelte, als Ventress ihren Robenrock auf Kenobi warf, um diesen kurzzeitig abzulenken und dann anzugreifen. Er zerschnitt dabei den Stoff mit seinem eigenen Lichtschwert, parierte die beiden Klingen von Ventress‘ Lichtschwertern und kommentierte, dass sie sich kreativere Tricks einfallen lassen müsste.[20]

„Da müsst ihr Euch schon etwas Besseres einfallen lassen, Verehrteste.“
— Kenobi zu Ventress (Quelle)

Als es der Attentäterin kurz darauf tatsächlich gelang den Jedi-Meister zu entwaffnen, spottete dieser nur, dass er jetzt beeindruckt wäre und wich vor ihren Lichtschwertschlägen zurück. Als Ventress ihn in die Enge gedrängt hatte und seinen Tod ankündigte, duckte er sich unter ihrem Lichtschwert hinweg und verschaffte sich selbst wieder genug Spielraum, um sein Lichtschwert mit der Macht zurückzuholen. Kenobi spottete daraufhin, ob sie mit ihrem Kampf fortfahren sollten. In einem ernsteren Ton verkündete Kenobi von seiner Kenntnis hinsichtlich Dookus Pläne, die Hutten gegen die Jedi und die Republik aufzubringen, woraufhin Ventress reagierte, dass die Wahrheit mit ihm sterben würde. Der Kampf verlagerte sich kurz darauf außerhalb der Festung.[20]

Ventress entzieht sich der Gefangennahme durch Kenobi.

„Ich spüre es ebenfalls. Anakin ist fort. Ihr habt versagt, Ventress. […] Euer Meister wird nicht gerade erfreut sein.“
— Kenobi zu Ventress (Quelle)

Zeitgleich mit Ventress spürte Kenobi das abrupte Verschwinden von Skywalker, als dieser das Teth-System an Bord der Twilight verließ. Der Jedi-Meister stichelte gegen die Nachtschwester, dass sie versagt hätte und sich dadurch Dookus Missgunst zuziehen würde. Nach dem Verlust eines ihrer Lichtschwerter verkündete Kenobi, dass sich Rotta in Sicherheit befände und den beiden kein weiterer Grund für eine Fortsetzung ihres Duells gäbe. Seiner Aufforderung zu kapitulieren kam Ventress jedoch nicht nach sondern ergriff mit einem herbeigerufenen Droidensternjäger die Flucht.[20]

„Anakin, bist du schon wieder abgeschossen worden?“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi fragt, ob Anakin Tatooine bereits erreicht hat.

Beim holperigen Landeanflug auf Tatooine nahm Skywalker Kontakt zu Kenobi auf, woraufhin der Jedi-Meister sogleich fragte, ob Anakin schon wieder einmal abgeschossen wurde. Die Togruta kam Skywalker dabei zuvor und bejahte die Frage. Kenobi versprach den beiden, dass er nachkommen würde, sobald er sich um das Chaos auf Teth gekümmert hatte. Kurz danach kontaktierte Kenobi das Büro des Obersten Kanzlers, wo er gegenüber Yoda berichtete, dass Skywalker Tatooine zusammen mit dem Huttling erreicht hatte und trotzdem noch immer größter Gefahr ausgesetzt war. Mit Hinweis auf die IG-100-MagnaWachen, welche die Twilight im Tatooine-System verfolgten, teilte Kenobi seine Vermutung, Dooku hätte die Entführung von Rotta veranlasst, um die Jedi zu diskreditieren.[20]

Kenobi informiert Palpatine & Yoda vom Verlauf der Rettungsmission.

„Anakin hat Tatooine erreicht. Er hat den Huttling bei sich Meister, aber er schwebt noch immer in großer Gefahr. Truppen der Separatisten versuchen verzweifelt ihn abzufangen. Ich glaube, Dooku hat diesen Plan erdacht, um Jabba davon zu überzeugen, dass wir seinen Sohn entführt haben.“
— Kenobi zu Yoda (Quelle)

Da sowohl Kanzler Palpatine als auch Großmeister Yoda sich einig waren, dass die gesamte Hoffnung der Republik in dem Erfolg von Skywalkers Mission Ruhen würde, versicherte Kenobi, dass Anakins Erfahrung mit den Hutten sich auszahlen dürfte. Trotz aller Schwierigkeiten war die Mission erfolgreich, sodass Kenobi und Yoda den Jedi-Ritter und seine Schülerin bei Jabbas Palast in Empfang nehmen konnten.[20]

Zerstörung der Malevolence

Als sich während der Klonkriege die Berichte über eine Geheimwaffe der Separatisten mehrten, konsultierten Obi-Wan Kenobi, Mace Windu und Yoda den Obersten Kanzler auf Coruscant und entschieden zusammen, den Kel'Dor-Jedi-Meister Plo Koon auszusenden, welcher wiederum die Position der Malevolence im Abregado-System ausfindig machte. Bei einer Holobesprechung mit Skywalker und Tano, bei welcher auch Kenobi zugegen war, bedauerten sie den vermeintlichen Verlust von Plo Koon und seiner Flotte.[21]

Kenobi äußert sich bei der Besprechung zu Plo Koon und Ahsoka.

„Die Separatisten gehen da leider sehr gründlich vor. Sie wollen keine Zeugen hinterlassen.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Als Ahsoka den hochrangigen Gesprächsteilnehmern widersprach und sich für eine Rettungsmission aussprach, antwortete Kenobi auf Palpatines Kommentar, dass sie ihre Kühnheit von Anakin gelernt haben musste. Kenobi folgte kurz darauf der Aufforderung, seinen Kampfverband um seinen Venator-Klasse-Sternzerstörer Negotiator zum Schutz der Versorgungskonvois neu zu positionieren. Er gab dabei Commander Cody den Auftrag, die Schiffe in Verteidigungsformation zu positionieren, und erkundigte sich bei Admiral Yularen hinsichtlich Skywalkers Status. Obwohl Skywalkers Eskorte bereits unterwegs war, erkannte Kenobi sofort, dass sein einstiger Schüler sich eigenmächtig in das Abregado-System aufgemacht hatte.[21]

„Anakin hat sich gerade selbst einen Auftrag erteilt. Mal wieder.“
— Obi-Wan Kenobi zu Commander Cody (Quelle)

Kenobi erkennt, dass Anakin wieder einmal seinen eigenen Kopf durchsetzt.

Kenobi kontaktierte Anakin kurz darauf und fragte mit einem tiefen Seufzen nach dessen Aufenthaltsort. Der Jedi-Meister tadelte Skywalker, dass er seine Befehle für eine Rettungsmission ignoriert hatte und ließ auch Ahsoka nicht die Schuld auf sich nehmen. Trotz der Befehlsverweigerung erkundigte sich Kenobi, ob das Duo in der Lage war, Überlebende ausfindig zu machen, was jedoch von Skywalker zunächst verneint werden musste. Kenobi wiederholte daraufhin eindrücklich, dass sich Skywalker umgehend wieder der Eskorte anschließen sollte. Einige Zeit später erhielt Kenobi neue Informationen bezüglich des Fundes von Überresten von Plo Koons Flotte und leitete diese an Palpatine, Windu und Yoda weiter. Als der Kanzler ihn fragte, wer Skywalker zu der Suche nach Überlebenden autorisiert hatte, gab Kenobi zu, dass sein einstiger Schüler sich selbst beauftragt hatte. Kenobi erwähnte dabei allerdings auch, dass Skywalkers Flotte wie gefordert eingetroffen war, da Anakin und Ahsoka sich mit der Twilight abgesetzt hatten.[21] Nach der erfolgreichen Rettung von Koon und den Informationen über die mächtigen Ionenimpulskanonen des Schlachtschiffes wurden die Angriffe unter dem Kommando von General Grievous und Count Dooku immer aggressiver.[28]

„Nala-Se, ich habe soeben Nachricht erhalten. Ich habe die Naboo benachrichtigt, sie senden Schiffe, um euch zu helfen. Auch ich werde bald bei euch sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Nala-Se (Quelle)

Kenobi sichert Nala Se Hilfe bei der Evakuierung zu.

Als nach der Schlacht im Ryndellia-System die Kaliida-Lazarettstation zum neuen Angriffsziel der Separatisten wurde, kontaktierte Kenobi Nala Se und informierte die Kaminoanerin darüber, dass er die Hilfe der Naboo für die Evakuierung der republikanischen Lazarettstation angefordert hatte. Er versicherte dabei auch, ebenfalls in Kürze im Sternsystem einzutreffen. Während Skywalker zu seinem Angriff auf die Malevolence ausrückte, kontaktierte Kenobi den Jedi-Ritter und meinte, dass er den langen Weg zur Lazarettstation nehmen würde, wohingegen Skywalker sich durch den Kaliida-Nebel wagen sollte. Während der Reise durch den Hyperraum kontaktierte Kenobi Admiral Yularen und erkundigte sich nach dem Stand der Evakuierung. Da gerade einmal die Hälfte der Lazarettstation erfolgreich evakuiert werden konnte, kommentierte Kenobi, dass dies noch lange nicht ausreichen würde.[28]

„Na schön. Beenden wir, was Anakin begonnen hat. Volle Kraft voraus.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Sowohl Yularen als auch Kenobi setzten ihre Hoffnungen vollends auf Skywalker und seine Schatten-Staffel. Deren Hoffnung wurde nicht enttäuscht nachdem es dem Einsatztrupp gelungen war, die Ionenkanone der Malevolence zu zerstören. Kenobi selbst übernahm es daraufhin, das separatistische Schlachtschiff in Unterlichtgeschwindigkeit mit drei republikanischen Kreuzern zu verfolgen.[28]

Kenobi wird Zeuge, wie Amidala als Geisel genommen wird.

Als Anakin später zu Kenobi stieß, fragte der Jedi-Meister, ob die Mirialanerin Luminara Unduli ebenfalls bald zu ihnen stoßen würde. Zusammen beobachteten die Jedi-Generäle, wie die Malevolence aufgrund ihrer enormen Größe auch besonders widerstandsfähig gegenüber dem Beschuss der republikanischen Kreuzer war, Als Yularen dem Jedi-Meister erläuterte, dass der Hyperantrieb der Malevolence beschädigt sein musste, witterte Kenobi eine Chance zur Ergreifung des Droidengenerals. Als ein Naboo-Schiff unerwarterterweise den Hyperraum verließ, gab Kenobi umgehend den Befehl, das Feuer einzustellen. Die Pilotin entpuppte sich bei der Kontaktaufnahme als Senatorin Padmé Amidala, die von Grievous als Geisel genommen wurde.[95]

Obi-Wan Kenobi: „Das ist dein Plan? Wir fliegen hin, landen, hoffen das uns niemand sieht und spazieren durch die Tür?“
Anakin Skywalker: „Im Grunde ja.“
Obi-Wan Kenobi: „Huh, brilliant. Dann nichts wie los.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan und Anakin schmieden einen Rettungsplan.

Als Anakin den Entschluss fasste, Padmé zu retten, begleitete Kenobi ihn an Bord der Twilight hinüber zur Malevolence. Auf dem Hinflug meinte Kenobi, dass Raffinesse noch nie eine Stärke des Jedi-Ritters gewesen war, woraufhin Skywalker konterte, dass er alles nur von Kenobi gelernt hatte. Kenobi dagegen spottete, dass er wünschte, dies entspräche der Tatsache. Als das Jedi-Duo erfolgreich durch die Luftschleuse in das Schlachtschiff eindrangen, nannte Kenobi seinen Gefährten verrückt und argumentierte, dass sie eigentlich nicht entdeckt werden wollten. Während Skywalker Padmé und C-3PO rettete, begab sich Kenobi zum Hyperantriebsgenerator, um die Malevolence an der Flucht zu hindern. Dabei lief er direkt in eine Falle und wurde von der Droidenarmee umstellt. Er schleuderte dabei die eingerollten Droidekas auf die heranrückenden Kampfdroiden, welche kegelartig umfielen und Kenobi so die Flucht ermöglichten.[95]

Grievous: „Hallo, wie geht's denn so? General Kenobi, habt ihr wirklich gedacht, ich würde meinen Hyperantrieb unbewacht lassen?“
Obi-Wan Kenobi: „Es hätte mich nicht überrascht, ihr habt mich heute nicht besonders beeindruckt.“
— Obi-Wan Kenobi und Grievous (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Grievous auf einem fahrenden Zug.

Über Funk teilte Kenobi Anakin mit, ihn bei der Twilight zu treffen. Auf einem fahrenden Güterwagon lieferten sich Grievous und Kenobi einen Lichtschwertkampf, wobei Kenobi sich auf einen entgegengesetzt fahrenden Zug hinabfallen ließ und der Konfrontation so aus dem Weg ging. Grievous verfolgte die Twilight dabei mit seinem eigenen Sternjäger, wobei Kenobi von Anakin kritisiert wurde, dass er nicht die Bordgeschütze benutzte. Als Padmé das Feuern übernahm, witzelte Kenobi lediglich, dass sich die Senatorin an Bord der Twilight auszukennen schien und lobte dabei auch ihre Zielsicherheit. Nach der erfolgreichen Rettung und der Rückkehr zur Flotte konnte die Malevolence zerstört werden, indem sie auf einem nahegelegenen Mond zerschellte. Kenobi erahnte hinter dieser List richtigerweise seinen Schüler.[95]

Obi-Wan Kenobi: „Mit Sicherheit bist du daran nicht ganz unschuldig.“
Anakin Skywalker: „Das war alles Teil des Plans, Meister“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Suche nach R2-D2

Kenobi bei der Planung für die Schlacht von Golm.

Während Anakin an Bord der Resolute einen von Kenobi geforderten Rückzug aus dem Sektor ausschloss, pflichtete Ahsoka dem Vorschlag des Jedi-Meisters bei. Als Kenobi meinte, dass Anakin mehr auf seinen Padawan hören sollte, spottete Skywalker, dass Kenobi selbst auch nicht auf seinen eigenen gehört hatte. Da sich Skywalker zuversichtlich über einen Sieg gegen General Grievous' Flotte zeigte, verfolgte Kenobi via Hologramm seine Schlachtpläne für die anstehende Schlacht von Bothawui.[96]

„Zu unseren jüngsten Verlusten gehört der Kampfverband auf Falleen. Das heißt, dass die Flotte der Separatisten unter General Grievous direkt auf uns zusteuert. Ihr seid ihm zahlenmäßig unterlegen, ich schlage einen Rückzug vor.“
— Obi-Wan Kenobi zu Ahsoka Tano & Anakin Skywalker (Quelle)

Nachdem Skywalkers List aufgegangen und zur Zerstörung von Grievous' Flotte geführt hatte, beglückwünschte Kenobi seinen einfallsreichen Schüler. Als Anakin von dem Verlust seines R2-Astromechdroiden R2-D2 sprach und Kenobi ihm einfach nur sagte, dass es sich bei den Droiden um Massenware handelte, von der er sicherlich rasch einen Ersatz finden würde. Skywalker selbst wollte jedoch nach R2-D2 suchen, sodass Kenobi ihn tadelte, dass emotionale Bindungen nicht dem Jedi-Kodex entsprächen.[96]

„Anakin, es ist doch nur ein Droide. Du weißt doch, emotionale Bindungen entsprechen nicht dem Kodex der Jedi.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan legt Anakin nahe, R2-D2 zu ersetzen.

Erst als Skywalker zugab, dass er nicht bloß aus emotionaler Bindung zu R2-D2, sondern auch weil er nie den Speicher des Astromech gelöscht hatte suchen wollte, zeigte sich Kenobi über die Fahrlässigkeit von Skywalker entrüstet. Der Jedi-Meister malte sich bereits die militärischen Konsequenzen aus, sollte der Droide in die Hände der Separatisten fallen und schnauzte seinen Schüler an. Erst als Ahsoka Anakins Handeln abermals in Schutz nahm, gab Kenobi ihm die Erlaubnis, sich auf die Suche nach R2-D2 zu begeben. Obwohl sich Anakin nicht begeistert von der Idee zeigte, R2-D2 einfach zu ersetzen, stellte Kenobi ihm den R-Serie-Droiden R3-S6 zur Seite[97], bei welchem es sich jedoch um einen separatistischen Spion handelte. Nach einer erfolglosen Suche meinte Kenobi, man müsse davon ausgehen, R2-D2 wäre mitsamt Skywalkers Sternjäger zerstört worden sein. Zusätzlich erwähnte er bestätigte Nachrichten, dass separatistische Spione die Funksprüche abhörten und den Separatisten so einen strategischen Vorteil verschafften. Kenobi trug dem Duo auf, die Kampfverbände zu teilen und eine geheime Abhörbasis der Separatisten zu zerstören.[96] Nachdem es Skywalker gelungen war, R2-D2 zu orten, informierte er seinen Meister darüber, die Abhörstation möglicherweise auf einem Mond des Planeten Ruusan ausfindig gemacht zu haben. Kenobi bat darum auf Verstärkung zu warten und sagte zu, zwei Kreuzer zur Zerstörung der Skytop-Station zu entsenden.[97]

„Du musst die Station infiltrieren und sie zerstören, bevor sie R2s Gedächtnisspeicher knacken. Ich weiß du hängst an diesem Droiden, aber er ist nun mal in Feindeshand gefallen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi zeigt sich ungläubig über die Risiken, die Anakin bereit ist einzugehen, um R2-D2 zu retten.

In Kenobis Augen gestaltete sich die Mission als noch komplizierter, da Anakin ihm erzählte, dass sich R2-D2 an Bord der Abhörstation befand. Er trug dem Jedi-Ritter auf, die Station zu zerstören noch bevor R2-D2 Gedächtnisspeicher den Separatisten von Nutzen sein könnte. Obwohl sich Kenobi im Klaren darüber war, wie sehr Anakin Skywalker an dem R2-Astromechdroiden hing, schlug er eine Rettungsmission aus. Nach der erfolgreichen Zerstörung und Rettung tadelte Kenobi seinen Schüler, dass er den Erfolg der Mission, das Leben seiner Männer und seines Padawans aufs Spiel gesetzt hatte, um einen Droiden zu retten. Anakin verteidigte seine Entscheidungen jedoch, was Kenobi lediglich mit einem Seufzen kommentierte.[97]

Verfolgungsjagd auf Vanqor

„Bitte behalten Sie doch Platz, nach Ihnen hatte ich nicht gesucht.“
— Obi-Wan Kenobi zu zwei Weequays (Quelle)

Obi-Wan befreit Anakin aus seiner Zelle.

Nachdem es den Jedi gelungen war, Count Dooku aufzuspüren, ließ sich Anakin Skywalker gefangen nehmen und sein ehemaliger Meister Obi-Wan Kenobi flog nach Kontaktabbruch mit einem Raumanzug zu einer einzelnen Separatisten-Fregatte über dem Planeten Vanqor. Kenobi schlich sich dabei an den B1-Kampfdroiden an Bord vorbei zu den Gefängniszellen, wo er seinen alten Freund befreien wollte. Dabei öffnete er versehentlich eine falsche Zelle, in welcher zwei Weequay-Gefangene saßen und forderte diese zum Bleiben auf, ehe er die Zelle wieder verriegelte und sich weiterbegab. In Anakins Zelle wurde er von Anakin überrascht, der sich von der Decke herabfallen ließ und richtete aus Reflex Anakins Lichtschwert gegen ihn. Kenobi witzelte, ob dies der Dank für die Rettung wäre und fragte Skywalker, ob dies tatsächlich der Aufenthaltsort von Count Dooku wäre, was Skywalker bestätigen konnte. Als sich Skywalker darüber beklagte, dass er als Unbewaffneter gefangengenommen werden musste, erklärte Kenobi ihm, dass seine Ergreifung überzeugend sein musste. Auf Skywalkers Beklagen hin, warum er immer derjenige sein musste, der gefangengenommen wurde, meinte Kenobi, dass er als Jedi-Meister eines Tages auch selbst die Pläne machen dürfte.[29]

Obi-Wan Kenobi: „Sobald du ein Jedi-Meister bist, darfst du auch die Pläne machen.“
Anakin Skywalker: „Das ist es ja, ich kann kein Jedi-Meister werden, wenn ich ständig in einer Zelle sitze!“
Obi-Wan Kenobi: „Wenigstens bist du ein Meister im Gefangennehmen.“
Anakin Skywalker: „Ich lach' dann später.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan erreicht den Hangar verspätet und sieht nur noch den abhebenden Solarsegler.

Die beiden Jedi stellten sich mit ihren Lichtschwertern bewaffnet den meditierenden Count Dooku, welcher sich an Kenobi richtete und meinte, dass er eine Erschütterung der Macht gespürt hatte, als der Jedi-Meister an Bord der Fregatte gegangen war, um Skywalker zu befreien. Nachdem sich Dooku seiner Ergreifung entzogen hatte, kommentierte Kenobi, dass er dies hätte erahnen müssen. Er zeigte sich überrascht darüber, dass Skywalker die Verfolgung aufnehmen wollte und zog es selbst vor, dem Sith-Lord den Weg abzuschneiden. Beide verpassten den Count jedoch im Hangar, sodass Dooku in seinem Solarsegler nach Vanqor entkommen konnte. Während das Duo den Count nach Vanqor mit einem Sheathipede-Klasse-Transportshuttle verfolgte, kontaktierte Kenobi Ahsoka und erbat um zeitnahe Unterstützung. Zwar gelang es den beiden Jedi den Solarsegler zum Absturz zu bringen, allerdings wurde das Transportshuttle ebenfalls schwerbeschädigt und musste in einem Eisfeld der Welt notlanden.[29]

Obi-Wan Kenobi: „Für einen so überdurchschnittlichen Piloten ist das nicht gerade eine sanfte Landung.“
Anakin Skywalker: „Wenn Ihr den zweiten Jäger getroffen hättet, wäre uns das erspart geblieben.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan & Anakin suchen in einer Gundark-Höhle nach Dooku.

Kenobi und Skywalker inspizierten den beschädigten Solarsegler und machten sich anschließend auf die Suche nach Dooku in einer nahelegenen Gundark-Höhle. Kenobi kommentierte, dass sie den Count schnellstmöglich ergreifen sollten, ehe sie auf eine der einheimischen Lebensformen stießen. Die beiden Jedi liefen dabei direkt in eine Falle, da Dooku sie bereits erwartet hatte und Steine auf sie hinabregnen ließ. Während Dooku mit Hondo Ohnaka und seiner Piratenbande nach Florrum flog, befreiten sich Kenobi und Skywalker aus dem Geröll. Die beiden wurden kurz darauf von einer Gundark-Mutter attackiert. Während Skywalker die Bestie beschäftigte, versuchte Kenobi sein Lichtschwert zu reparieren. Mit der Macht begruben die beiden die Gundark-Mutter unter dem Geröll.[29]

Anakin Skywalker: „Eigentlich schade, wir waren gerade dabei uns anzufreunden.“
Obi-Wan Kenobi: „Soll ich Euch allein lassen? Oder ziehst du es vor einen Weg hierauszufinden, bevor sie aufwacht?“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi genießt Anakins unbeholfene Erklärungsversuche vor Ahsoka.

Die beiden Jedi schaufelten sich den Weg frei und setzten dabei giftige Dämpfe frei. Noch bevor sie daran erstickten, kam Ahsoka mit einem Trupp Klonsoldaten dem Duo zur Hilfe. Das Duo leugnete vor der Togruta, dass sie sich beide in Lebensgefahr befunden hatten. Als sich Ahsoka empört darüber zeigte, dass die zwei Count Dooku entkommen lassen hatten, sah Skywalker seinen Meister hilfesuchend an. Kenobi dagegen witzelte bloß, dass er gerade voll auf seine Kosten käme. Die Gruppe kehrte kurz darauf zur Resolute zurück, wo sie einen neuen Auftrag zu Dookus Ergreifung von Windu und Yoda entgegennahmen.[29]

Geiselhaft auf Florrum

„Uns ist nicht im Geringsten daran gelegen, Euren Unmut zu erregen. Wir stellen nur sicher, dass Ihr Gefangener tatsächlich Dooku ist und schon sind Sie uns los.“
— Obi-Wan Kenobi zu Hondo Ohnaka (Quelle)

Kenobi versucht sich mit Ohnaka gutzustellen.

Nachdem die Republik von Ohnaka kontaktiert wurde und ein Lösegeld im Tausch für Dooku forderte, wurden Kenobi und Skywalker damit beauftragt, sich nach Florrum zu begeben. Kenobi zeigte sich darüber überaus skeptisch, weil sie zu wenig Informationen bezüglich der Piraten besaßen und richtigerweise vermutete, dass sie selbst als Geiseln enden könnten. Trotz der enormen Risiken folgten die beiden den Anordnungen des Rates und landeten, wie aufgetragen, unbewaffnet auf Florrum. Kenobi beglückwünschte Ohnaka zur Gefangennahme von Count Dooku und versicherte den Piraten, dass sie nach einem Treffen mit dem festgehaltenen Sith-Lord unverzüglich abreisen würden. Ohnaka sicherte ein Treffen mit Dooku zu und wies seine Piraten an, die beiden zu Dookus Zelle zu führen. Gleich nach Betreten der Zelle verspotteten Kenobi und Skywalker den gefesselten Sith-Lord, welcher den Hohn tatenlos über sich ergehen lassen musste.[29]

„Sieh nur, wie tief der mächtige Sith-Lord gesunken ist.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi verspottet Dooku.

Als Dooku das Jedi-Duo hinsichtlich der Raffgierde und Doppelzüngigkeit der Weequay warnte, witzelte Kenobi, dass Dooku und die Piraten vieles gemeinsam hätten. Dooku selbst warnte Obi-Wan, dass das Unterschätzen der Piraten sein Untergang wäre. Gegenüber seinen einstigen Padawan riet Kenobi zur Wachsamkeit, da er noch immer von einer möglichen Falle ausging. Vom Transportshuttle aus informierte Kenobi den Obersten Kanzler und forderte zur Zahlung des geforderten Lösegeldes auf. Während des Weequay-Banquets schüttelte Kenobi den Kopf, ließ sich jedoch auf einen Umtrunk ein, welcher ihn und Skywalker ausknockte. Dabei toastete Kenobi auf die Piraten und bezeichnete sie als neue Freunde der Republik. Als sich Skywalker frustriert darüber zeigte, dass den Piraten die Ergreifung des Count gelungen war, philosophierte Kenobi, dass sie niemals zu stolz sein dürften, ein Geschenk anzunehmen und diese Erfahrung ihnen viel gelehrt hätte.[29] Während die Republik bereits den Abgeordneten Jar Jar Binks zusammen mit Commander Stone für die Lösegeldübergabe nach Florrum schickte, erwachte Kenobi in einer Zelle zusammen mit Skywalker und Dooku. Als Kenobi meinte, dass die Piraten wohl versuchten die dreifache Lösegeldsumme einzustreichen, lobte Dooku seinen Scharfsinn. Da das Trio über ihre Fesseln miteinander verbunden waren, sah sich Kenobi dazu gezwungen, Skywalker davon abzuhalten, direkt auf ihren Feind loszugehen. Weil es Kenobi und Skywalker nicht gelang einen Ausbruchsplan zu formulieren, übernahm der Sith-Lord die Angelegenheit.[30]

Dooku: „Euer Schützling sollte seine Anmaßungen unterlassen, damit ich mich konzentrieren kann.“
Obi-Wan Kenobi: „Anakin.“
Anakin Skywalker: „Was?!“
Obi-Wan Kenobi: „Unterlasse deine Anmaßungen. Der Count konzentriert sich.“
— Dooku, Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Obi-Wan, Dooku und Anakin versuchen gemeinsam zu fliehen.

Nachdem Dooku erfolgreich die Zelle entriegelt hatte, schlich das Trio durch die Gänge, wobei Kenobi Anakins Frage wiederholte, ob sie wüssten, wohin sie langliefen. Als sich Dookus Zusage, der Weg zum Hangar wäre frei, als falsch entpuppte, wurden die Gefangenen zurück in ihre Zelle befördert. Kenobi rollte dabei mit seinen Augen als Skywalker meinte, es wäre leichtsinnig gewesen, einem Sith-Lord zu vertrauen. Obwohl Ohnaka sie warnte, keine weiteren Ausbruchsversuche zu unternehmen, stimmten die Drei darin überein, vor der Lösegeldübergabe fliehen zu müssen. Bei einem weiteren Versuch manipulierte Kenobi die Weequay-Wache mit einem Macht-Geistestrick, sodass dieser die Tür öffnete und für einen Umtrunk verschwand. Für sein Geschick wurde Kenobi von sowohl Skywalker als auch Dooku gelobt. Die beiden Jedi beklagten sich bei der Flucht über Dookus langsames Tempo, wohingegen der Sith-Lord garstig erwiderte, dass er sie beide auf der Stelle töten würde, wenn er dann nicht ihre Köpfe hinter sich her schleifen müsste. Mit einem Macht-Sprung versuchte sich das Trio über die Mauer hinwegzuschwingen, jedoch riss Dookus Fessel. Bevor der Sith-Lord zu Boden stürzen sollte, fing Kenobi ihn auf. Nach dem zweiten gescheiterten Fluchtversuch sah sich Kenobi abermals gezwungen, eine angespannte Situation zwischen Dooku und Skywalker aufzulösen. Die beiden Jedi wurden kurz darauf in der großen Halle von Ohnaka gefoltert, da angeblich das Lösegeld nicht wie vereinbart geliefert worden war. Nachdem die Energieversorgung des Piraten-Stützpunktes zerstört worden war, gelang es Dooku alleine zu fliehen, wohingegen Kenobi und Skywalker sich noch immer den Piraten stellten. Sie nahmen Ohnaka dabei selbst kurzzeitig als Geisel, um sich langsam aus dem Stützpunkt zu begeben, zu Skywalkers Verwunderung ordnete Kenobi jedoch die Freilassung des gewieften Piratenanführers an. Vor dem Abflug warnte Kenobi den Piraten dabei noch, dass Dooku womöglich Rache suchen könnte.[30]

Kenobi verschont Ohnaka.

Hondo Ohnaka: „Jedi! Nach all dem…wollt ihr einfach so wieder weggehen?“
Obi-Wan Kenobi: „Wir liegen nicht im Streit mit Ihnen und suchen keine Rache.“
Hondo Ohnaka: „Das ist wirklich…ehrenhaft, Meister Jedi.“
Obi-Wan Kenobi: „Oh, Captain, Sie werden feststellen, dass Count Dooku unseren Sinn für Ehre nicht teilt. Und…das er weiß, wo er Sie findet.“
— Obi-Wan Kenobi und Hondo Ohnaka (Quelle)

Konflikt auf Orto Plutonia

Obi-Wan Kenobi: „Das ist also die tropische Zone.“
Anakin Skywalker: „Es ist nicht Tatooine, so viel steht fest.“
— Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Obi-Wan Kenobi untersucht die Glid-Station.

Als auf dem Schneeplaneten Orto Plutonia der Kontakt zu einer Klonstreitmacht der republikanischen Glid-Station abbrach, begaben sich Kenobi und Skyalker zusammen mit den pantoranischen Würdenträgern des Mondes Pantora – Vorsitzender Chi Cho vom Pantoranischen Protektorat und der Senatorin Riyo Chuchi vom Galaktischen Senat der Republik – auf eine Aufklärungsmission. Als Kenobi zusammen mit Cho und Captain Rex den Außenposten untersuchte, widersprach der Jedi-Meister dem Vorsitzenden, wonach die Separatisten für den Überfall verantwortlich waren. Als Captain Rex dem Jedi-Meister mitteilte, dass von republikanischen Spähern eine Droidenbasis ausfindig gemacht wurde, begaben sie sich zusammen mit CK-6-Swoops zu dem separatistischen XT-Beetle-Transportschiff. Als sie mehrere zerstörte B1-Kampfdroiden auffanden, wies Kenobi Captain Rex dazu an, einige Sensoren zu platzieren. Beim Durchsuchen des Transportschiffes wies Kenobi seinen Schüler dazu an, einen der Klone einen Abguss von den entdeckten Fußabdrücken im Schnee zu machen. Zusammen mit Anakin sah sich Kenobi auf einem Holoprojektor eine Aufzeichnung des B1-Kampfdroiden 685 an, welcher sich im Kampf gegen die Talz befand.[31]

„Was auch immer es war, es war ein guter Krieger.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi und Skywalker treten in Verhandlungen mit den Talz.

Kenobi entschloss sich schließlich dafür, zur südlichen Schlucht zu reisen, um dort zusammen mit Anakin weitere Nachforschungen anzustellen. Nachdem Obi-Wan mit seinem Binokular eine Spiegelung am Berg entdeckt hatte, äußerte der Jedi-Meister die Vermutung, die Talz wären bereits auf ihr Kommen vorbereitet. Nach dem Überqueren der Schlucht befand sich das Jedi-Duo im Talz-Dorf. Als Anakin bereits zu seinem Lichtschwert greifen wollte, forderte Kenobi ihn dazu auf, die Einheimischen nicht unnötig zu provozieren. Skywalker äußerte seine Bedenken darüber, wie sie mit den Talz kommunizieren sollten, woraufhin Kenobi ihn zur Geduld ermahnte und kommentierte, dass die Talz eventuell schlauer seien, als sie bislang annahmen. Dem Duo wurde der Zutritt zum Zelt des Stammesältesten Thi-Sen gewährt, wobei Kenobi gleich zu Beginn auf Basic versuchte seine friedlichen Absichten darzulegen. Das Gespräch verlief weiterhin friedlich und Kenobi wurde am Ende von dem Einheimischen umarmt. Zurück in der Glid-Station teilte Obi-Wan Kenobi dem Vorsitzenden Cho mit, dass Orto Plutonia nicht wie angenommen unbewohnt sei und die Talz noch vor den Pantoranern auf der eisigen Welt siedelten. Cho reagierte ablehnend und erklärte die Talz zu Unbefugten und wollte umgehend einen militärischen Schlag gegen die Talz ausführen, um die Besitzansprüche auf das gesamte Pantora-System weiterhin durchzusetzen. Kenobi verdeutlichte dem Vorsitzenden daraufhin, dass sie dem Häuptling der Talz versprochen hatten, keinerlei Rache zu verüben und dass sie ein Gespräch mit dem Hohen Rat der Talz für ein Friedensabkommen vereinbart hatten.[31]

„Sie wollen nur, dass man sie in Ruhe lässt. Die Droiden haben angegriffen und ich befürchte, unsere Männer gerieten zwischen die Fronten.“
— Obi-Wan Kenobi zu Chi Cho (Quelle)

Das Treffen fand schließlich wie vereinbart bei dem XT-Beetle-Transportschiff statt, wo der Vorsitzende sofort Anweisungen für einen Angriff gab. Kenobi widersprach dem Pantoraner unmittelbar und ließ sich dabei auch nicht von dem Vorsitzenden einschüchtern. Der Jedi-Meister machte den Vorsitzenden darauf aufmerksam, dass sie schon längst von den Spähern der Talz verfolgt worden waren und dass Thei-Sen ihm scheinbar genauso wenig vertrauen würde. Da Chi Cho eine Eskalation absichtlich provozierte, zeigte sich Kenobi enttäuscht und meinte, der Vorsitzende sollte einen weniger aggressiven Ton anschlagen. Da sich Thei-Sen von den Äußerungen des Vorsitzenden provoziert sah, kommentierte Kenobi verärgert, dass er den Talz zugesagt hatte, sie auf Orto Plutonia in Frieden zu lassen. Er wurde dabei von Chi Cho abgebügelt, welcher den Jedi riet, sich aus den Angelegenheiten Pantoras herauszuhalten. Als Thei-Shen und Chi Cho einander den Krieg erklärten, schüttelte Kenobi enttäuscht den Kopf. Nachdem der Vorsitzende sich unter dem Schutz der Klone zum republikanischen Außenposten aufmachte, wandten sich Kenobi und Skywalker an Senatorin Chuchi.[31]

Kenobi bewegt Riyo Chuchi dazu, Cho die Befehlsgewalt entziehen zu lassen.

Der Jedi-Meister riet der jungen Senatorin dazu, dass sie den Hohen Rat der Jedi um sein Eingreifen ersuchen sollte, allerdings zeigte sich die Pantoranerin zurückhaltend, da sie dem Vorsitzenden gegenüber nicht als illoyal gelten wollte. Zurück in der Glid-Station zeigte sich Obi-Wan erleichtert darüber, als die Pantoranische Versammlung die Senatorin dazu ermächtigte, ein Friedensabkommen auszuhandeln.

Obi-Wan Kenobi: „Senatorin, nun da Ihr die Vollmacht habt, wie gedenkt Ihr mit den Talz zu verhandeln?“
Riyo Chuchi: „Verzeihung, Meister Jedi…Ich hatte eigentlich gehofft, dass Ihr die Verhandlungen übernehmt, weil Ihr weitaus erfahrener seid.“
Obi-Wan Kenobi: „…Ich fürchte, dass ist nicht möglich, Senatorin.“
Riyo Chuchi: „Ich verstehe nicht ganz, die Jedi dienen dem Senat. Dann befehle ich Euch zu–“
Obi-Wan Kenobi: „Senatorin! Es ist Euer Volk, das mit den Talz Krieg führt. Wenn ihr die Gewalt beenden wollt, seid Ihr es, die Euer Volk vertreten muss.“
— Obi-Wan Kenobi und Riyo Chuchi (Quelle)

Obi-Wan rät Riyo Chuchi zu Verhandlungen und Wahrung des Friedens mit den Talz.

Trotz ihrer Ermächtigung zeigte sich Chuchi nervös und bat auf Nachfrage den Jedi-Meister darum, die Friedensverhandlungen mit den Talz zu übernehmen. Nach anfänglichem Zögern erläuterte Kenobi der jungen Senatorin schließlich, dass sie ihr Volk vertreten müsste, um die Gewalthandlungen zu beenden. Kenobi, Skywalker und die Senatorin trafen gerade rechtzeitig ein, da Cho und sein Geleitschutz in einen Hinterhalt der Talz geraten waren. Nach dem Tod des Vorsitzenden rief Kenobi die Senatorin dazu auf, in Verhandlungen mit Tei-Shen zu treten. Dieser gelang es schließlich erfolgreich mit diplomatischen Geschick einen Frieden auszuhandeln, sowie die Souveränität der Talz anzuerkennen. Bei der Abreise von Orto Plutonia lobte Kenobi die Senatorin für ihr Wirken und gab ihr den finalen Ratschlag, den Frieden zu wahren.

Obi-Wan Kenobi: „Jetzt, wo Frieden zwischen Eurem Volk und dem der Talz herrscht, dürft Ihr eines nicht vergessen.“
Riyo Chuchi: „Ja, Meister Kenobi?“
Obi-Wan Kenobi: „Gefährdet ihn nicht. Er muss halten. Und seid ein Vorbild für andere, damit so wie dieser auch jeder zukünftige Krieg ein schnelles ende nehmen möge.“
Riyo Chuchi: „Das werde ich. Ich verspreche es.“
— Obi-Wan Kenobi und Riyo Chuchi (Quelle)

Das Blauschattenvirus

„Unsere Beziehungen zu den Gungan sind ein wenig angespannt, aber sie vertrauen General Kenobi wie einen der Ihren.“
— Padmé Amidala zu Yoda (Quelle)

Kenobi, Tano und Skywalker hören von Padmé und Jar Jars Verschwinden.

Nachdem es der Senatorin Padmé Amidala und dem Abgeordneten Jar Jar Binks zusammen mit Captain Typho und Königin Neeyutnee gelungen war einige Beweise für separatistische Aktivitäten auf dem Planeten Naboo zu sammeln, entschied sich der Hohe Rat der Jedi zur Entsendung zweier Jedi. Padmé sprach sich dabei explizit für Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker aus, da sich Kenobi bei den Gungan großer Beliebtheit erfreute. Weitere Nachforschungen seitens der beiden Vertreter des Galaktischen Senates war der Faust-Wissenschaftler Nuvo Vindi in seinem Geheimlabor bei den Östlichen Sümpfen dabei, für die Separatisten das galaxisweit ausgerottete Blauschattenvirus neuzukultivieren und insoweit zu modifzieren, dass eine Übertragbarkeit auch durch die Luft erfolgen konnte. Als Kenobi, Skywalker und auch Ahsoka Tano auf Naboo eintrafen, wurden sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass Padmé und Jar Jar bei ihren Nachforschungen spurlos verschwunden waren. Nachdem Typho und die Sicherheitskräfte der Naboo einen B1-Kampfdroiden einer Robolobotomie unterzogen hatten, sahen auch Kenobi und Skywalker eine Aufzeichnung, in der Vindi von der Verbreitung seiner tödlichen Viruskultur mithilfe von Bomben ankündigte. Kenobi befürchtete dabei, dass der Galaxis abermals eine verheerende Seuche bevorstehen könnte, sollte der Oberarzt des Perma-Clans mit seinem Vorhaben erfolgreich sein.[32]

„Sollten diese Bomben auf Reise gehen, steht uns eine galaxisweite Seuche bevor. Dann wird der Krieg unser kleinstes Problem sein.“
— Obi-Wan Kenobi zu Skywalker und Typho (Quelle)

Obi-Wan Kenobi in Vindis Labor.

Bei der Betrachtung eines Scans von Vindis Labor zeigte sich Skywalker bestürzt darüber, dass eine Stürmung des Labors Padmé Amidalas Tod zur Folge haben könnte. Kenobi belehrte den Jedi-Ritter daraufhin, dass sie dieses Risiko eingehen müssten, für den Fall, dass Padmé sie in irgendeiner Form vorgewarnt hätte. Als Skywalker ihn fragte, ob es das Risiko wert wäre, dass bei der Stürmung versehentlich eine Bombe explodieren könnte, so erklärte Kenobi, dass es ihm lieber wäre, wenn nur Naboo und nicht die gesamte Galaxis der Seuche zum Opfer fällt. Als schließlich auch Ahsoka Tano und die Shaak-Hüterin Peppi Bow in den Östlichen Sümpfen verschwanden, sprach Kenobi seinen einstigen Schüler im Theed-Palast auf dessen Gereiztheit an und mahnte zur Geduld. Als Skywalker aufgebracht seine Gründe darlegte und seinen Meister fragte, wieso er sich keine Sorgen machte, antwortete Obi-Wan mit einem Lächeln, dass man ihm seine Nervosität bloß nicht ansähe. Als Ahsoka sich meldete und von der Entdeckung des Labors berichtete, trug Kenobi der jungen Togruta auf, am östlichen Eingang eine Explosion zur Ablenkung zu verursachen und damit den beiden erfahrenen Jedi den heimlichen Zugang durch eine der Luken des Laborkomplexes ermöglichen. Auf dem Weg zu den Kanonenbooten ermahnte Kenobi den Jedi-Ritter dazu, die Mission nicht aufs Spiel zu setzen, um Padmé zu retten. Der Jedi-Meister schlug vor, dass sich Skywalker um Doktor Vindi kümmern sollte, während Kenobi selbst die Bomben entschärfte.[32]

„Padmé könnte bereits verloren sein. Riskiere die Mission nicht durch einen deiner Rettungsversuche. Überlass mir die Bomben und konzentriere dich auf den Doktor.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan fängt Kapseln des Blauschattenvirus.

Nach Ahsoka Tanos erfolgreicher Ablenkung gelangten Kenobi und Skywalker getrennt in das Innere des Labors. Obi-Wan stieß dabei zu Ahsoka, die sich im Kampf gegen Droidekas befand und bot der jungen Padawan seine Hilfe an. Kenobi kommentierte, dass ihr Angriff bislang nach Plan verliefe und hoffte dabei inständig, dass es Skywalker in der Zwischenzeit gelungen war, Vindi festzunehmen. Während Ahsoka weiterhin die Kampfdroiden bekämpfte, machte sich Kenobi auf zum Bombenlager, die kurz nach dem Betreten via Fernzünder durch Vindi aktiviert wurden. Kenobi gab Anweisungen zur Entschärfung und kontaktierte über seinen Komlink Skywalker zur Durchgabe des Status. Als Kenobi darauf verwies, dass ihnen die Zeit davonliefe, fiel ihm auf, dass eine der Bomben aus dem Bombenlager zu fehlen schien. Als Vindi auf der Landeplattform die Flucht ergreifen wollte, rannte Kenobi zu Skywalker, damit sie beide gemeinsam den Doktor stellen konnten. Der Wissenschaftler warf daraufhin drei Ampullen des tödlichen Virus in die Luft, sodass sich Kenobi absichtlich fallen ließ und alle drei Fläschchen auffing. Vindi konnte von Skywalker und Kenobi erfolgreich festgenommen und die Bedrohung zunächst scheinbar abgewendet werden.[32]

„Hachja…und wieder einmal haben wir das Universum gerettet.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

In dem Moment als Kenobi und Skywalker den festgenommenen Doktor Nuvo Vindi nach Theed überführen wollten – damit dem separatistischen Wissenschaftler der Prozess gemacht werden konnte – ging ein Sicherheitsalarm los, dass das tödliche Blauschattenvirus durch eine gestohlene Viruskapsel aus der letzten Bombe durch den LEP-Dienerdroiden LEP-86C8 im Innern des Labors freigesetzt wurde. Bei der Befragung von Vindi bezüglich eines Gegenmittels beobachtete Kenobi die aggressiven Verhörmethoden des Jedi-Ritters und ermahnte zur Geduld. Zur Rettung von Padmé und Ahsoka, die in dem abgeriegelten Labor eingeschlossen waren, schlug Kenobi vor, den Doktor zur Hauptstadt zu befördern und ein wirksames Gegenmittel zu entwickeln.[33]

Mission nach Iego

Kenobi & Skywalker beraten sich mit Typho über ein Gegenmittel.

Auf der Suche nach einem Gegenmittel für das Blauschattenvirus berieten sich Kenobi, Skywalker und Typho in Theed kurz nach der Inhaftierung von Nuvo Vindi. Da Typho annahm, dass die seltene Reeksa-Wurzel von Iego für ein Extrakt verwendet werden kann, um als Heilung für das Virus zu dienen, entschied Skywalker sich zum Aufbruch in das von den Separatisten beherrschte Iego-System. Der Jedi-Meister stimmte grundsätzlich der Suche nach der Wurzel zu, allerdings warf er Skywalker einen strengen Blick zu, als dieser die Senatorin auf unprofessionelle Weise bei ihrem Vornamen vor Captain Typho nannte. Während des Fluges mit der Twilight versicherte Kenobi seinem Begleiter, dass Ahsoka und Padmé mit Sicherheit unversehrt blieben, was Skywalker jedoch nicht vom Zufall abhängig machen wollte. Kurz nach der Landung in Cliffhold wurden Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker von einigen B1-Kampfdroiden begrüßt, von denen Anakin überstürzt achtzehn zerstörte, weil er dachte, dass sie zu der Droidenarmee der Konföderation unabhängiger Systeme gehörten.

Obi-Wan Kenobi: „Wirklich beeindruckend. Du hast soeben siebzehn wehrlose Kampfdroiden niedergemetzelt ohne den kleinsten Kratzer davonzutragen.“
Anakin Skywalker: „Achtzehn, um genau zu sein.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi und Skywalker besorgen die Reeksa-Wurzeln.

Im Namen von Anakin entschuldigte sich Kenobi bei Jaybo Hood, welcher die Droiden über einen Zeitraum von neun Monaten umprogrammiert hatte. Als Jaybo damit angab dem Jedi-Duo zu zeigen, wie er die Makroprotokolle der Kampfdroiden neuformatiert hatte, winkte Kenobi höflich ab und leitete das Gespräch auf die gesuchte Reeksa-Wurzel. Hood zeigte sich dabei wenig kooperativ und erzählte den Jedi, dass das gesamte Iego-System verflucht sei und sie wegen Drol den Planeten nicht mehr verlassen könnten. Kenobi erkannte, dass dies die Erklärung für das Aufgebot an zerstörten Schiffen rund um den Planeten war. Auf der Suche nach den Wurzeln kletterten Kenobi und Skywalker einen steilen Hang hinab, wobei Kenobi den Zehnjährigen fragte, warum er sie nicht begleitete. Dieser warnte den Jedi-Meister wiederum davor, die Ranken zu berühren. Das Duo griff nach einem fliegenden Xandu und gelangte dadurch auf schnelleren Wege zum Fuß des Abhangs. Durch dieses riskante Vorgehen war sich Kenobi sicher, dass dies nicht gutgehen würde. Nachdem sie die Wurzeln ausgegraben und die Flucht vor der fleischfressenden Pflanze ergriffen hatten, lauschte Kenobi der Warnung des Quarren Amit Noloff bezüglich des vermeintlichen Geistes Drol. Trotz der Warnung versuchten Kenobi und Skywalker Iego zu verlassen, wobei sich Kenobi sicher zeigte, dass der Geist nicht bloß Einbildung der Einheimischen sondern ein Erklärungsversuch für ein reales Phänomen sei. Der Geist entpuppte sich letztlich als Lasernetzgenerator, der ein Energiefeld spannte, weswegen Skywalker von Kenobi zum Wenden aufgefordert wurde. Beim Rückflug nach Iego, äußerte Kenobi seine Vermutung, dass die Separatisten absichtlich einen Laser errichtet hatten, um die Bewohner am Verlassen des Planeten zu hindern. Dabei wurden die beiden Jedi von der infizierten Senatorin und Ahsoka Tano kontaktiert, welche von der Säuberung des Labors von allen separatistischen Droiden berichteten und sich von den Jedi verabschiedeten. Da Skywalker in Panik geriet, versuchte Kenobi ihn erneut zur Geduld zu bewegen, was jedoch an Anakins impulsiver Persönlichkeit scheiterte.[33]

Obi-Wan versucht den impulsiven Anakin zurückzuhalten.

„Ein großer Schritt nach vorn erfordert oftmals, dass man erstmal zwei Schritte zurück machen muss.“
— Obi-Wan Kenobi belehrt Anakin Skywalker (Quelle)

Gegenüber den Bewohnern von Iego entmystifizierte der Jedi-Meister Drol und erhielt von einem Engel die Bestätigung, dass sich der separatistische Laser auf dem Mond Millius Prime befand. Mit der Hilfe Hood konnten separatistische Geierdroiden umprogrammiert und der Lasernetzgenerator zerstört werden, sodass Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker den Planeten an Bord der Twilight verlassen konnten. Mithilfe des Extrakts konnten die Infizierten auf Naboo geheilt werden. Kenobi wandte sich zudem an Jar Jar Binks und erklärte diesem, dass Senatorin Amidala vorhabe, mit dem Gungan Schießübungen zu machen.[33]

Schlacht von Ryloth

„Gib ihr Zeit. Aber Anakin…du brauchst ihre Hilfe, wenn du die Sache durchstehen willst.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Obi-Wan und Mace erreichen Ryloth.

Als der Planet Ryloth von den Separatisten erobert werdn konnte, wurde eine Blockade um die Welt herum von der Techno-Union unter der Befehlsgewalt von Captain Mar Tuuk errichtet. Nachdem ein Angriff von Ahsoka Tano als Staffelführerin der Blau-Staffel gescheitert war, erstattete Anakin Skywalker dem Rat der Jedi bericht. Kenobi erkundigte sich dabei nach den erlittenen Verlusten. Der Jedi-Meister erinnerte Skywalker daran, dass er die Hilfe der jungen Togruta benötigen würde, um die separatistische Blockade zu durchbrechen. Mit seiner Einschätzung behielt Kenobi recht und es gelang Skywalker und Tano die separatistische Blockade rund um Ryloth zu durchbrechen. Als Kenobi zusammen mit Windu und der Invasionsflotte aus dem Hyperraum austrat, kontaktierte der Jedi-Meister Ahsoka und meinte nur, dass er sich die Frage ersparen würde, warum Anakin sich in einer Rettungskapsel befand. Zusammen mit einer kleinen Truppe von Klonen konnte eine Landung auf dem besetzten Planeten vollzogen werden.[98]

„Na, dann wollen wir die Einheimischen Mal begrüßen.“
— Obi-Wan Kenobi zu Mace Windu (Quelle)

Kenobi, Waxer und Boil schleichen sich hinter die feindliche Linie.

Mace Windu rät Kenobi dazu, zunächst die Stadt Nabat einzunehmen, um diese als Landezone für die republikanischen Truppentransporter zu verwenden. Während des Landemanövers verwies Kenobi noch einmal darauf, dass in diesem Auftrag besondere Präzision gegen die Droidenarmee gefragt war, da sie zur Rettung der Twi'leks und nicht zur Zerstörung ihrer Heimat gekommen waren. Da der Taktikdroide TX-20 mit Protonenkanonen auf die Acclamator-Klasse-Angriffsschiffe feuern ließ, wurde Kenobi von Windu angeordnet, die Geschütze auszuschalten. Die Klone seiner Einheit fragte der Jedi-Meister, ob sie sich beweisen wollten und verwies darauf, dass kein Nachschub die notleidende Bevölkerung erreichen würde, solange die Kanonen des Feindes intakt waren. Im Zuge eines Feuergefechts schlugen sich Kenobi, Waxer und Boil zum Bunker durch und bewarfen die stationierten Kampfdroiden mit Droidenknacker. Nachdem sie die Mauer erfolgreich überwunden hatten, ordnete Kenobi Commander Cody, Boil, Waxer und Wooley zur Aufklärung des Innenhofs und Südsektors an. Cody berichtete Kenobi nach seiner Erkundung der verlassenen Stadt, dass die Twi'lek-Geiseln als lebende Schutzschilde vor die Protonenkanone platziert wurden. Der Jedi-Meister gestand sich ein, dass dies die Rettung der Bevölkerung unmissverständlich erschwerte. Der Rettung der Twi'leks wurde von Windu oberste Priorität zugewiesen, weswegen Kenobi sich einen Plan überlegte, um die Geiseln zu befreien. Da Waxer und Boil sich nicht von ihrer Erkundung zurückmeldeten, mutmaßte Kenobi, dass die beiden Klone in Schwierigkeiten geraten sein könnten; trotzdem hielt der Jedi-Meister an seinen Plan zur Befreiung der Geiseln fest.[12]

Kenobi lockt die Gutkurrs zu sich.

Ehe der Plan in die Tat umgesetzt werden konnte, ließ TX-20 ausgehungerte Gutkurrs auf die Klone los. Mithilfe der Machtfähigkeit Bestienkontrolle lockte Kenobi die Raubtiere zu sich und ordnete seiner Truppe an, auf die Brücke zu schießen, wodurch die Gutkurrs hinter einer Mauer von Geröll eingeschlossen wurden. Im Anschluss an diesen Zwischenfall überreichte Commander Cody dem Jedi-General sein Lichtschwert, welches er im Zuge des Raubtierangriffes verloren hatte. Durch eine Geheimtür stießen auch Boil und Waxer wieder zur Truppe und versuchten ihre Abwesenheit zu erklären. Mit Blick auf das junge Twi'lek-Mädchen Numa zeigte sich Kenobi amüsiert und verständnisvoll gegenüber den beiden Klonen. Kenobi wandte sich daraufhin an Numa und fragte sie in Twi'leki, ob sie ihnen bei der Rettungsmission helfen könnte.[12]

„Hallo, meine Kleine. […] Sie sagt, sie kann uns durch die Tunnel zu den Gefangenen führen. Cody? Ihr müsstet die Droiden ablenken.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan und Numa werden von TX-20 bedroht.

Mit Numa auf dem Arm begaben sich Kenobi und die übrigen Klone durch die geheimen Tunnel der Stadt. Der Jedi-Meister und seine Klone befreiten schließlich die Geiseln während Commander Cody das Ablenkungsmanöver ausführte. Während die Geiseln durch die Tunnel entkamen, übernahmen Kenobi, Waxer und Boil eine der Protonenkanonen, um die stationierten Waffen der Separatisten zu zerstören. Als ihre eigene gekaperte Kanone zerstört wurde, eilte Numa dem Jedi-Meister zur Hilfe, wobei TX-20 mit einem AAT direkt auf Kenobi und das kleine Mädchen zielte. Die befreiten Twi'leks eilten ihnen dabei diesmal zur Hilfe, wobei Kenobi erfolglos versuchte, Numa die Augen zuzuhalten, als die Twi'leks den Taktikdroiden in Einzelteile zerrissen. Nachdem die Frachtschiffe der Republik gelandet waren, lobte Mace Windu den Jedi-Meister für seine gute Arbeit und kündigte bereits an, dass die Einnahme der Hauptstadt sich als noch weitaus schwieriger erweisen dürfte. Als sich Numa auf Twi'leki bei Waxer und Boil verabschiedete, wurde Kenobi gefragt, was Numa mit dem Wort „Nerra“ meinte, woraufhin Kenobi übersetzte, dass es übersetzt in Basic „Bruder“ bedeutete.[12] Kenobi setzte seinen Befreiungszug daraufhin von Dorf zu Dorf fort, während Mace Windu in der Hauptstadt Tambor gefangennahm.[99]

Die Königin von Geonosis

Nachdem die Droidenfabrik von Geonosis zerstört wurde machte sich Jedi-Meisterin Luminara Unduli auf den Weg den Separatistenführer Poggle den Geringeren zu schnappen. Als die Verbindung zu ihr abbrach eilten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu ihren letzten angegebenen Aufenthaltsort: Zum Vortor-Tempel. Dort angekommen fanden sie Luminaras Klonbegleiter tot auf. Die Jedi forderten Verstärkung an und folgten den Katakomben bis zu einer großen Halle in der sich Luminara befand. Dort war auch die Königin von Geonosis, die kleine Würmer benützte um ihre Diener oder andere, auch wenn sie schon tot sind zu kontrollieren. Mit einem schnellen Manöver konnte Obi-Wan Luminara befreien, die Halle zum Einsturz bringen, Poggle gefangen nehmen und aus den Katakomben fliehen.[38]

Schlacht von Saleucami

Nachdem der Droidengeneral Grievous den Jedi ein weiteres Mal entwischen konnte verfolgte Obi-Wan diesen mit einer Trupp Klone auf den Planeten Saleucami. Der Jedi hatte vor die letzte in Takt gebliebene Rettungskapsel der Separatisten zu finden und somit Grievous den Fluchtweg abzuschneiden. In der Hoffnung die Kapsel so schnell wie möglich zu finden schickte Obi-Wan Kloncaptain Rex los um die Absturzstelle aufzuspüren.[22] Während die Truppen weiter durch die hügelige Landschaft von Saleucami vordrangen wurde Rex schwer verletzt und zu einem nahe liegenden Bauernhof gebracht. Kurz bevor Obi-Wan bei der Rettungskapsel eintraf beorderte Grievous von dort aus ein Shuttle um ihn abzuholen. Nach einem erbitterten Kampf konnte der Droidengeneral wieder flüchten.[100]

Die Herzogin von Mandalore

Nachdem die Herzogin Satine Kryze von Mandalore der Korruption angeschuldigt wurde machte sich Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi auf den Weg den Gerüchten nachzugehen. In der Hauptstadt Sundari wurde Obi-Wan bereits erwartet und zu seiner alten Freundin Satine gebracht. Bei einem Spaziergang durch die Stadt redeten sie über die Gerüchte die über Mandalore verbreitet wurden als plötzlich ein Anschlag von einer Terroristengruppe mit den Namen Death Watch auf einen Gedenkschrein verübt wurde. Um den weiter nachzugehen reiste Obi-Wan mit der Herzogin auf Concordia den Mond von Mandalore. Dort wurden sie von dem Gouverneur Pre Vizsla empfangen. Während die Herzogin und der Gouverneur etwas aßen sah sich Obi-Wan einen stillgelegten Minenschacht an. Dort wurde er von zwei mandalorianischen Kriegern überwältigt und mit einem Tank auf eine Steinpresse zugefahren. Der Jedi konnte die Herzogin noch kontaktieren, um ihn zu helfen. Als sie eintrifft, eilt sie in den Minenschacht und deaktiviert im letzten Moment das Förderband. Nachdem sie wieder an der Oberfläche waren traten ihnen mandalorianische Krieger entgegen. Einer der Krieger nahm seinen Helm ab und Satine identifizierte ihn als Pre Vizsla. Er zog ein Lichtschwert und forderte Obi-Wan zum Kampf auf. Der Jedi konnte nach einem erbitterten Kampf mit Satine flüchten.[39] Um im Senat auszusagen reiste die Herzogin mit der Coronet nach Coruscant. Während der Reise tauchten Killersonden auf dem Schiff auf, was darauf hindeutete, dass sich ein Verräter auf der Coronet befand. Mit einem Trick konnte Obi-Wan den Maulwurf als Senator Merrick entpuppen. Als er ihn festnehmen wollte griffen die Separatisten mit Enterschiffen an und Merrik flüchtete mit der Herzogin als Geisel in das Cockpit. Der Jedi folge ihm aber der Senator drohte ihnen mit einem Sprengsatz. Nachdem sich Obi-Wan und Satine ihre ehemalige Liebe gestanden kam Anakin von hinten und tötete Merrik.[40]

Die Bauern von Felucia

Während der Suche nach einem verschollenen MedCenter wurden die Jedi Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und dessen Padawan Ahsoka Tano von Vulture-Droiden angegriffen. Das unbewaffnete Schiff der Jedi wurde getroffen und stürzte auf den Waldboden von Felucia ab. Als sie einer Rauchwolke sahen folgten sie dieser und fanden ein kleines Bauerndorf auf. Die Bauern hatten große Probleme mit Piraten, die ihnen die Ernte stahlen und darum rekrutierten sie eine Truppe Söldner angeführt von Sugi. Während die Jedi mit den Bauern redeten kam Hondo mit seiner Piratenbande und wollte das Sillum abholen. Obi-Wan den die Piraten bereits bekannt waren forderte auf die Bauern in Frieden zu lassen. Da sie wussten das ein Kampf bevorstehen würde trainierte Anakin die Felucianer. Als es dann zum Kampf kam konnten sie die Piraten vertreiben.[36]

Die Schlacht um Kamino

Nachdem die Republikanische Armee ein Hologespräch der Separatisten zwischen General Grievous und der Attentäterin Asajj Ventress abgehörten, hatten sie Grund zur Vermutung, dass ein Angriff auf die Heimat der Klone, Kamino bevorstand. Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker machten sich mit einigen Klonen auf zu der Wasserwelt, um dort alles Nötige zu planen um einen Angriff der Droidenarmee abzuwehren. Als es dann soweit war und eine Flotte der Separatisten angriff, bemerkte Obi-Wan, dass Teile der feindlichen Flotte in das Meer von Kamino stürzten. Auf diese Vermutung hin begab er sich mit einen U-Boot auf Tauchstation und bemerkte ein Schiff dass aus den Trümmern der Keuzer von Aquadroiden zu einen Kanonenboot gebaut wurden. Die Aquadroiden attackierten den Jedi, der dann mithilfe eines Aiwhas zurück zur Basis fliehen konnte. Er kontaktierte sofort seinen ehemaligen Padawan um ihn um Hilfe zu bitten. Mittlerweile hatten die Droiden die Basis von dem Wasser aus angegriffen und rückten mit General Grievous und Asajj Ventress immer weiter voran. Während Anakin versuchte Ventress aufzuhalten, die die DNA der Klone stehlen wollte, stellte sich Obi-Wan Grievous. Nach einem kurzen Kampf flüchtete dieser mit der Attentäterin ohne der DNA.[42]

Schlacht von Horain

Obi-Wan rettet Rex das Leben.

Während der Schlacht von Horain wurde Captain Rex von mehreren Droidekas der Droidenarmee der Separatisten eingekesselt und erbat die Hilfe von General Skywalker. Bevor er von den Zerstörerdroiden erschossen werden konnte, lenkte Obi-Wan Kenobi das Blasterfeuer mit seinem Lichtschwert ab und rettete Rex somit das Leben. Während Kenobi die Droidekas mit einem Macht-Schub wegstieß, erklärte er Rex, dass Anakin mit Geierdroiden zu kämpfen hatte und Rex somit mit ihm Vorlieb nehmen müsste. Rex zeigte sich geehrt wieder an der Seite von Obi-Wan Kenobi kämpfen zu dürfen und gemeinsam stellten sich die beiden der Droidenarmee. Gemäß Obi-Wan war dies das größte Aufgebot an B1-Kampfdroiden, dass er bislang in den Klonkriegen gesehen hatte. Während sich die zwei durch die Droiden schlugen, erzählte Rex die Geschichte, wie er in diese missliche Lage geraten war. Als Obi-Wan hörte, dass Rex sich in Gefahr gebracht hatte, um einheimische Kinder zu retten, bestätigte Obi-Wan, dass er nun verstand, wieso Anakin ihn große Achtung entgegenbrachte.[26]

„Ihr seid ein guter Mann, Rex. Ich sehe, warum Anakin so viel von Euch hält.“
— Obi-Wan Kenobi zu Rex [101]

Obi-Wan evakuiert Rex erfolgreich.

Durch die Konversation war Obi-Wan kurzzeitig abgelenkt, sodass eine Droideka Rex in den Rücken schießen und schwer verwunden konnte. Im Gefecht erlitt der B1-Kampfdroide B1-0516 einen Kurzschluss und wandte sich kurzerhand gegen die anderen Droiden. Obi-Wan und Rex nutzten den Droiden für ihre Zwecke, indem sie selbst ihre Flucht sichern wollten, während B1-0516 die restlichen Droiden erschoss. In sicherer Entfernung versuchte Obi-Wan Anakin zu erreichen, allerdings wurden die Kommunikationswege von den Separatisten gestört. Zu Obi-Wans Verwunderung sorgte sich Rex um den gestörten Droiden, welcher in der Zwischenzeit gefangen genommen wurde. Da Rex den Droiden retten wollte, verschafften sich Obi-Wan und der Captain Zugang zu einem AAT und retteten B1-0516 aus seiner misslichen Lage. Beim Evakuierungspunkt trafen die drei schließlich auf Anakin, welcher sich zunächst ungläubig zeigte. Obi-Wan stützte Rex daraufhin und meinte zu dem verwundeten Klon, dass sie beide dem Droiden viel zu verdanken hatten und ein Jedi stets seine Schulden beglich.[26]

Invasion von Caliban

Obi-Wan und seine Männer geraten in Grievous' Gefangenschaft und müssen Zwangsarbeit verrichten.

Auf Caliban gerieten Obi-Wan Kenobi, Cody, Gearshift und weitere Klone in Gefangenschaft von General Grievous. Der Anführer der separatistischen Droidenarmee zwang die republikanischen Gefangenen und den Jedi eine Brücke zu reparieren, welche er im Zuge der Invasion auf dem Eismond zerstört hatte. Gemeinsam mit Cody heckte Obi-Wan jedoch den Plan aus, die Brücke zwar fertigzustellen, aber so zu sabotieren, dass die Separatisten sie nicht für sich nutzen konnten. Bei der Planung wurden sie beide von dem Geschrei eines einheimischen Qubey-Kindes abgelenkt, welches von seiner Mutter getrennt wurde. Nachdem Kenobi den Einheimischen geholfen hatte und so in ihrer Gunst stand, konfrontierte er General Grievous damit, dass die Klone überlastet seien mit der Rekonstruktion der Brücke. Als Grievous dem Jedi-General drohte, stürzten sich die Qubey auf den Cyborg. Nachdem sich Grievous von den Einheimischen losreißen konnte, gab er auf der fertiggestellten Brücke den B1-Kampfdroiden den Befehl, die Klone und Kenobi zu erschießen. Obi-Wan selbst nannte seinen Befehl vorhersehbar, woraufhin sich weitere Qubey von den Gipfeln hinunterstürzten und dieses Mal die B1-Kampfdroiden attackierten.[4]

„Count Dooku hat Euch viel gelehrt, General. Sagt mir…wie fühlt es sich an der Schoßhund des Grafen zu sein?“
— Obi-Wan Kenobi zu Grievous [102] (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Grievous.

In der Zwischenzeit lieferte sich Obi-Wan ein Lichtschwertduell mit Grievous und lockte ihn hinaus auf die Brücke, wo er mithilfe der Macht eine Lawine auslöste und Grievous darunter begrub. Als Cody vorschlug, den General auszugraben und für die Republik gefangen zu nehmen, entschied Obi-Wan, dass ihnen nicht genug Zeit bliebe ehe die separatistische Verstärkung eintreffen würde. Nachdem sie die Brücke wieder durch Beschuss der republikanischen Kanonenboote zerstört hatten, war sich Obi-Wan sicher, dass die Separatisten keinen Fuß mehr auf den Planeten setzen könnten.[4][103]

Mission nach Alderaan

„Meister Obi-Wan hat gesagt, ich soll bei der Mission helfen.“
— Ahsoka Tano zu Anakin Skywalker und Padmé Amidala (Quelle)

Um etwa 21 VSY setzte sich Anakin Skywalker mit seinem Wunsch beim Rat der Jedi durch, die Senatorin Padmé Amidala auf eine Mission nach Alderaan begleiten zu dürfen. Die beiden Eheleute hatten sich dabei erhofft, dass sie etwas Zeit alleine miteinander verbringen könnten, allerdings entsandte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi Skywalkers Schülerin Ahsoka Tano, um die Senatorin und den Jedi-Ritter auf ihrer Reise zu begleiten und bei der Mission zu helfen. Obwohl Skywalker gegen Kenobis Absicht protestieren wollte, gestattete Padmé der Togruta mitzureisen.[104]

Scharmützel auf Bray

Obi-Wan und Adi Gallia kommen den Brayanern zur Hilfe.

Im Jahr 21 VSY/20 VSY, vor dem Scharmützel von Florrum, begaben sich Obi-Wan Kenobi und die tholotianische Jedi-Generälin Adi Gallia und den Klonkriegern der Großen Armee der Republik zusammen zum dunklen Planeten Bray. Nach einem Mynock-Angriff auf Peel und Hinweisen der Brayaner bezüglich separatistischer Aktivität auf dem Planeten veranlasste Obi-Wan und Adi zur Zitadelle des Lichts zu gehen, wo sie auf Dooku und den Dunklen Mynock-Lord der Finsternis, Ravna, trafen. Als Kenobi Dookus Plan erkannte, dass Ravna die gesamte Armee der Republik zu infizieren und in Mynocks zu verwandeln, ermahnte Kenobi den Serennianer, dass er die gesamte Galaxis verdammen würde.[56]

„Dooku, dass könnt ihr nicht machen! Millionen werden sterben, wenn ihr das durchzieht!“
— Obi-Wan zu Dooku[105] (Quelle)

Kenobi kämpft gegen Ravna.

Kenobi unterlag im Kampf gegen Ravna, als dieser einfach das Plasma seines Lichtschwertes einsog. Als sich Ravna gegen Dooku wandte und diesen infizierte, verspottete Kenobi Dooku als schwach, sodass es diesem aus gekränktem Stolz schließlich gelang, dein Einfluss von Ravna zu durchbrechen. Während Dooku Ravna mit Macht-Blitzen schockte, nutzten Adi Gallia und Obi-Wan Kenobi die Macht, um die Zitadelle zum Einsturz zu bringen und Ravna darunter zu begraben. Nachdem alle Infizierten von Ravnas Einfluss befreit wurden, widmeten sich Kenobi und Gallia wieder dem Krieg gegen die Separatisten.[56]

Dookus neuer Schüler

In der Schlacht im Sullust-System wurde Ventress' Sternjäger beschädigt und sie landete zusammen mit Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi im Hangar eines separatistischen Kreuzers. Dort kämpften diese erstmals, und als die beiden Jedi merkten, dass sich die Kanonen der gegnerischen Kreuzers auf den Kreuzer richteten, auf dem sie waren, stiegen sie in ihre Sternenjäger und flüchteten. Die Schlacht gewann die Republik.[106]

Nach einiger Zeit kamen die Leichen des Jedi-Meisters Halsey und seines Padawans Knox an. Auf der Aufzeichnung einer Überwachungskamera sahen Kenobi und Yoda einen Zabrak, der die Klontruppen wie auch seine eigenen Droiden niedermetzelte und dann ohne Erbarmen auf die Jedi losging. Kenobi vermutete, dass Darth Maul wieder am Leben wäre, doch dann belehrte ihn Yoda eines Besseren: Es handelte sich um einen Zabrak aus demselben Stamm, aus dem auch Maul stammte. So begaben sich Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in das Dorf, in dem Maul aufgewachsen war. Dort angekommen, wurden die beiden Jedi sofort von den wütenden Einwohnern angegriffen, doch die Jedi versuchten ihnen keinen ernsthaften Schaden zuzufügen. Als Anakin den Häuptling auf einem der Häuser sah, nahm er diesen in seine Gewalt und damit hörte auch der Angriff der Einwohner auf. Dann erfuhren die Jedi in einem friedlichen Gespräch, dass sie zu der Nachtschwester Mutter Talzin müssten, wenn sie mehr über den Zabrak herausfinden wollten. Als die Jedi vor dem Tempel der Nachtschwestern standen, wurden sie von diesen umzingelt, da sie ihren Tempeln schützen wollten. Dann wurden die Jedi unbewaffnet zu Mutter Talzin gebracht; diese berichtete den Jedi über den Gesuchten, Savage Opress. Die Jedi begaben sich dann nach Toydaria, so wie es ihnen Mutter Talzin vorgeschlagen hatte. Sie fanden den Königspalast voller Leichen, und als sie zu König Katuunko wollten, sahen sie, dass er ohnmächtig in den Armen des Zabraks lag. Die Jedi stiegen auf die Schwebeplattformen, die hoch zu des Königs Thron führten und kämpften vorsichtig gegen den Sith, ohne dabei den König zu verwunden. Doch mitten im Kampf erwachte Katuunko und versuchte zu fliehen. Bei diesem Versuch erwürgte ihn der Sith und schlug die Jedi zurück. Der Sith hatte nun einen Vorsprung, da er das Schiff der Jedi zerstört hatte und diese sich so eines von den Toydarianern leihen mussten. Die Jedi flogen in den Hangar von Dookus Kreuzer und bekämpften diesen ohne Gnade. Savage war äußerlich angeschlagen, aber innerlich brannte er vor Wut, und das verlagerte er nach außen. Als die Jedi in den Hangar zurückgetrieben wurden, wurde der Sith von den Kampfdroiden auf dem Schiff attackiert, sodass er in sein Schiff floh und ins All entschwand. Die Jedi flogen dann zurück nach Coruscant, um den Rat über ihre Entdeckung aufzuklären.[106]

Darth Mauls Rückkehr

Der Jedi-Orden erhielt ein Hologramm, welches an Obi-Wan gerichtet war. Es zeigte ein Abbild des Sith, den er einst halbiert hatte: Darth Maul. Auf der Holoaufnahme tötete Maul alle Einwohner Raydonias. Er sagte Kenobi, dass er sich stellen solle, ansonsten würden andere wegen seines Zögerns leiden. Daher flog der Jedi nach Raydonia, um sich seinem alten Feind entgegenzustellen. Bei einer Ankunft sah Kenobi unzählige Leichen in und um das Dorf. Schließlich sah er Darth Maul auf einem brennenden Gebäude stehen. Hinter diesem tauchte daraufhin ein weiterer Zabrak, Savage Opress, auf. Die Sith gingen auf den Jedi los und nutzten ihre Chance, sodass sie Obi-Wan Kenobi im Kampf bewusstlos schlugen. Kenobi wachte zwischen einigen Kartons in einem Frachter auf. Während die beiden Nachtbrüder sich einen Spaß daraus machten, den angeschlagenen Obi-Wan zu quälen, erschien plötzlich Asajj Ventress. Diese hatte es sich zum Ziel gesetzt, Savage zu töten. Sie warf Kenobi eines ihrer beiden Lichtschwerter zu, da sie wusste, dass sie es nicht allein mit den beiden Sith aufnehmen konnte, und kämpfte mit ihm zusammen gegen die Brüder. Anfangs duellierten sich Ventress und Savage sowie Maul und Kenobi. Doch als Maul von Qui-Gon Jinns Tod erzählte, konnte Kenobi seinen Zorn nicht mehr zügeln und verlor gegen Maul. Nachdem Ventress verhinderte, dass Kenobi durch Mauls Klinge starb, schlug der Jedi vor, ins Cockpit zu flüchten. Dies gelang und so entkamen sie den Sith.[55]

Unterstützung der Onderon-Rebellen

Obi-Wan Kenobi: „In der Tat. Was du vorschlägst könnte gefährliche Folgen haben. Wir dürfen keine Terroristen ausbilden.“
Anakin Skywalker: „Äh, Rebellen.“
Obi-Wan Kenobi: „Unsere Art Krieg zu führen unterscheidet uns von den anderen. Rebellen zu unterstützen, um eine Regierung zu stürzen, würden wir unschuldige Leben zerstören.“
— Obi-Wan Kenobi gibt Anakin Skywalker seine Bedenken bezüglich ihrer Mission auf Onderon (Quelle)

Die Onderonianischen Rebellen kontaktieren den Hohen Rat der Jedi

Nachdem sich der Planet Onderon unter König Sanjay Rash den Separatisten anschloss, bildete sich auf dem Planeten eine kleine Rebellengruppierung, die von Saw Gerrera und Lux Bonteri repräsentiert wurde. Diese kontaktierten im Jahr 20 VSY den Hohen Rat der Jedi, den sie um ihren Beistand bei ihrem Kampf gegen die Separatisten baten. Als Obi-Wan feststellte, dass sich Onderon nach dem Ausbruch der Klonkriege den Separatisten anschloss, verdeutlichte Saw ihnen, das ihr wahrer König dies nicht veranlasste. Da der Planet von einem Verräter kontrolliert wurde, erklärte Saw ihnen weiterhin, dass ihr Überleben von ihnen selbst abhing, worauf Yoda entgegnete, dass sie einen Weg finden würden. Anschließend beendeten die Rebellen die Übertragung, worauf Anakin dem Rat vorschlug, die Rebellen auszubilden und im Kampf einzusetzen. Da Obi-Wan dies als Terrorismus bezeichnete, gab Anakin ihnen zu verstehen, dass er den Kampfeinsatz von Rebellen als Revolte verstand, die den Wiederanschluss ihres Systems an die Republik ermöglichen würde. Während Mace Windu Anakins Vorschlag unterstützte erklärte Yoda ihnen, das es die Aufgabe der Jedi sei, Terroristen zu stoppen und Furcht zu unterbinden. Dabei erklärte Obi-Wan dem Rat weiterhin, dass ihr Vorhaben gefährliche Folgen haben könnte, da die Rebellen auch zu Terroristen werden könnten. Da sich ihre Art der Kriegsführung von denen der Jedi unterschied, gab Obi-Wan seine weiteren Bedenken zu verstehen, worauf Anakin entgegntete, dass die Rebellen mit Waffen kämpfen könnten, die lediglich gegen Droiden wirkten. Nach einigen Überlegungen willigte der Rat schließlich darin ein, Berater zu entsenden, um die Rebellen zu trainieren. Da sich Anakin der Aufgabe annehmen wollte, erklärte er dem Rat, dass er ein Team zusammenstellen wollte, dem sich auch Obi-Wan anschloss.[57]

Anakin Skywalker: „Die Separatisten sind euch überlegen. Wir werden euch zeigen, wie ihr sie angreifen und zerstören könnt.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich möchte noch klarstellen, das wir nicht hier sind, um euren Krieg zu führen, sondern um euch zu zeigen, wie ihr ihn effektiv und erfolgreich selbst führen könnt.“
— Obi-Wan und Anakin nach ihrer Ankunft bei den Rebellen (Quelle)

Obi-Wan, anakin, Ahsoka und Rex erreichen gemeinsam Onderon

Wenig später erreichten Obi-Wan, Anakin, Ahsoka und Captain Rex Onderon, wo sie von einem Nu-Angriffsshuttle in der Nähe des Rebellen-Lagers abgesetzt wurden. Da die Rebellen sie beobachteten, verfolgten sie die Eindringlinge, um sich diesen entgegen zu stellen. Dabei empfing Steela Gerrera die Jedi, die sich kurz darauf zu erkennen gaben, sodass sich Steela dazu entschloss, sie in ihr Lager zu bringen. Dort stellte sich die Gruppe Saw Gerrera und den Rebellen vor, worauf Steela ihnen erklärte, dass sich Saw als ihr Anführer sah. Infolge darauf gab Anakin ihnen zu verstehen, dass sie ihnen zeigen werden, wie sie die Separatisten zerstören könnten. Hierbei verdeutlichte Obi-Wan ihnen weiterhin, dass sie lediglich anwesend sind, um ihnen zu zeigen, wie sie ihren Krieg allein und effektiv führen könnten.[57]

Anakin Skywalker: „Ich übernehm die linke Flanke, ihr die Rechte.“
Obi-Wan Kenobi: „Nein, Anakin. Wir können sie nur beschützen, doch wir können nicht diesen Krieg für sie führen. Es sind zu viele! Anakin, Ahsoka und ich halten sie auf, bis ihr eure Leute hier herausgebracht habt.“
Steela Gerrera: „Ihr habt uns nicht gelehrt wegzulaufen.“
— Obi-Wan und Anakin während des Gefechtes (Quelle)

Die Jedi und Rex trainieren die Rebellen

Kurz darauf begangen sie mit dem Training, wo die Jedi und Rex den Rebellen einen AAT vorführten. Hierbei zeigten Anakin, Ahsoka und Rex den Rebellen, wie sie den Panzer effektiv ausschalten konnten. Nachdem es zu einem Streit zwischen Saw und Lux kam, unterhielt ich Obi-Wan mit Anakin, wobei er sich fragte, wen die Rebellen bekämpfen wollten. Anschließend erklärte Anakin ihm, dass die Rebellen mehr Zeit benötigten, worauf Obi-Wan erkannte, dass sie nicht viel Zeit hätten. Bei ihrer nächsten Unterweisung erklärten Anakin, Ahsoka und Rex den Kämpfern, wie sie Droidekas ausschalten könnten. Hierbei beobachteten Obi-Wan und Anakin die Rebellen, wie sie mit einigen EMP-Ladungen übten. Beim darauffolgenden Schießtraining lobte Obi-Wan Steela für ihre Zielgenauigkeit, woraufhin ein Trupp Droiden das Lager der Rebellen entdeckte. Während die Jedi den Kämpfern Deckung gaben, erklärte Obi-Wan Anakin, dass sie die Rebellen nur beschützen und nicht ihren Krieg führen könnten.[57]

Anakin Skywalker: „Werden sie das hinkriegen?“
Obi-Wan Kenobi: „Ich hab das Gefühl, das wir angenehm überrascht werden.“
Anakin Skywalker: „Dann gebt ihr also zu, das unsere Strategie funktioniert.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich habe Hoffnung, Anakin. Hoffnung.“
— Anakin und Obi-Wan über die Onderon-Rebellen (Quelle)

Die Jedi und Rex trainieren die Rebellen

Als Obi-Wan Steela versicherte, dass er, Anakin und Ahsoka ihren Rückzug decken würden, gab diese ihm zu verstehen, dass sie ihnen nicht gezeigt hätten, wie man flieht. Anschließend arbeiteten Steela, Saw, Lux und ihre Krieger zusammen, um die Droiden mit der Ausbildung der Jedi auszuschalten. Nachdem es ihnen gelang die Einheit und einen AAT zu zerstören, hielten Obi-Wan und Anakin eine Ansprache, mit der sie die Rebellen weiter ermutigten. Demzufolge entschieden sie sich dazu, die Hauptstadt Iziz zu infiltireren, was ihnen durch die Inkompetenz der dortigen Droiden schließlich gelang. Dort erklärten ihnen die Jedi weiterhin, dass sie Vorräte und neue Rekruten benötigten, um ihren Kampf weiterführen zu können. Dabei gab Anakin ihnen zu verstehen, dass sie alles besorgen würden, um sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Da sich die Gruppe auffteilte, nutze Anakin die Gelegenheit, um Obi-Wan zu fragen, ob die Rebellen ihrer Aufgabe gewachsen waren. Hierbei gab ihm der Jedi-Meister zu verstehen, dass er ein gutes Gefühl und Hoffnung habe, dass ihre Strategie ein Erfolg wird.[57]

Obi-Wan Kenobi: „Wir werden mit dem Rat der Jedi über die Entwicklung reden. Ahsoka wird als Beraterin hierbleiben. Überwache sie und berichte uns von ihren Fortschritten.“
Anakin Skywalker: „Traust du dir das zu, Snips, oder willst du lieber nach Coruscant zurückkehren?“
Ahsoka Tano: „Nein, Meister, ich bleibe hier.“
Obi-Wan Kenobi: „Gut. Wir werden weiterhin Materialien und Credits liefern, aber sie müssen lernen, selbstständig zu operieren – Denn ihr Leben ist davon abhängig.“
— Obi-Wan, Anakin und Rex verlassen Onderon, während Ahsoka zurückbleibt, um die Rebellen weiter zu beraten. (Quelle)

Obi-Wan, Anakin und Rex lassen Ahsoka als Beraterin auf Onderon zurück

In der darauffolgenden Zeit starteten die Rebellen verschiedene Angriffe in Iziz, um die Droidenarmee zu schwächen. Dabei bemerkten die Jedi jedoch, dass die Bevölkerung zunehmend Angst hatte, was sie den Rebellen in einer kleinen Besprechung mitteilten. Hierbei gab Obi-Wan ihnen zu verstehen, dass ihr Volk ihre Ziele missverstehen könnte, worauf Saw, Steela und Lux feststellten, dass sie ihre Stärke und ihre guten Absichten demonstrieren müssten. Da Obi-Wan, Anakin und Rex nach Coruscant zurückkehren wollten, um dem Jedi-Rat Bericht zu erstatten, schlug Obi-Wan vor, dass Ahsoka bei den Rebellen bleiben sollte. Nachdem sie einwilligte, erklärte er ihr, dass sie ihnen weiter Unterstützung zukommen lassen würden, wobei er auch anmerkte, dass sie alleine agieren müssten, da ihr Überleben davon abhing. Daraufhin ließen sie Ahsoka zurück und erstatteten dem Hohen Rat Bericht, während Ahsoka den Kontakt zu ihnen aufrechterhielt. Hierbei kontaktieren die Rebellen Obi-Wan und Anakin nach der Zerstörung des Energiegenerators, mit dem sie die Droidenarmee ausbremsen wollten. Dabei beglückwünschten die beiden Jedi sie zu ihrem Sieg und ermutigten sie weiter, woraufhin die Rebellen Steela zu ihrer Anführerin wählten.[107]

Ahsoka Tano: „Ich fühle mich für sie verantwortlich.“
Anakin Skywalker: „Das weiß ich, Snips, aber denk dran – Deine Aufgabe steht über deinen Gefühlen.“
Ahsoka Tano: „Das ist mir klar, Meister.“
Obi-Wan Kenobi: „Greife nur ein, wenn du es musst. Aber denk dran, wenn aus dem Experiment eine effektive Strategie werden soll, dann müssen sie lernen, allein zu überleben.“
— Obi-Wan und Anakin im Gespräch mit Ahsoka (Quelle)

Ahsoka Tano berichtet ihren Jedi-Meistern von der Lage auf Onderon

Nachdem König Rash ankündigte, den vormaligen König Ramsis Dendup hinzurichten, begann die Rebellengruppe mit ihren Planungen, wie sie den König befreien könnten. Da sich Steela und Saw hierbei zerstritten, machte sich Ahsoka Sorgen um die Gruppe, die sie Obi-Wan und Anakin mitteilte. Daraufhin erklärte Obi-Wan ihr, welche entscheidende Rolle der König besaß, während Anakin sie an ihre Aufgabe erinnerte. Des Weiteren gab Obi-Wan ihr zu verstehen, dass sie nur im Notfall eingreifen sollte, da sie lernen müssten, allein zu überleben. Kurze Zeit später gelang es der Gruppe schließlich mit der Hilfe von General Tandin und Ahsoka, den König zu befreien, sodass Ahsoka die Jedi erneut über ihrer Fortschritte unterrichtete. Dabei erklärte sie ihnen, dass die Separatisten von der Einmischung der Jedi wüssten und bat sie um ihre Hilfe, worauf Anakin entgegnete, dass der Rat das entscheiden müsste.[108]

Krieg auf Onderon

Anakin Skywalker: „Wir müssen ihnen helfen.“
Obi-Wan Kenobi: „Wir werden tun, was wir können, um alle Überlebenden umzusiedeln.“
Anakin Skywalker: „Möglichst bevor sie ihren Planeten verlieren.“
Obi-Wan Kenobi: „Es geht nicht anders.“
Anakin Skywalker: „Aber die Separatisten wissen doch eh schon, das wir involviert sind.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich widerspreche dir nicht, Anakin. Aber Jäger der Republik hinzuschicken würde gegen unsere Absicht verstoßen. Wir müssen unserer Intention in dieser Sache treu bleiben. Unsere Lektionen lernen.“
— Obi-Wan und Anakin über die Lage auf Onderon (Quelle)

Obi-Wan und Anakin erfahren von der Schlacht auf Onderon

Als wenig später eine Schlacht zwischen den Freiheitskämpfern und der Droidenarmee ausbrach, kontaktierte Ahsoka erneut ihre Jedi-Meister, wobei Obi-Wan anmerkte, dass die Rebellen Dookus volle Aufmerksamkeit besäßen. Daraufhin forderte Ahsoka sie auf, mit dem Rat zu sprechen, woraufhin Obi-Wan ihr erklärte, dass die Republik bei inneren Angelegenheiten nicht eingreifen würde. Obwohl sie ihnen von der neuen Waffe der Separatisten berichtete, beharrte Obi-Wan weiter darauf, dass die Rebellen einen eigenen Weg finden müssten. Des Weiteren gab er Ahsoka zu verstehen, dass sie im Notfall nach Coruscant zurückkehren sollte, wobei sie so viele Flüchtlinge wie möglich evakuieren sollte. Nachdem die Jedi-Meister die Übertragung beendeten, gab Anakin Obi-Wan seine Zweifel zu verstehen, worauf Obi-Wan ihm mitteilte, dass er ihm nicht widersprechen würde. Da er jedoch an ihrer Intention festhielt, erklärte er ihm, dass es gegen ihre Absicht verstoßen würde, Streitkräfte der Republik nach Onderon zu entsendeten. Daraufhin gab Anakin Obi-Wan jedoch zu verstehen, dass sie eine andere Partei involvieren könnten, sodass sie sich schlussendlich dazu entschieden, den Piraten Hondo Ohnaka mit einer Waffenlieferung zu beauftragen.[109]

Obi-Wan Kenobi: „Das hier war eine anstrengende Reise für unseren Padawan.“
Anakin Skywalker: „Steela wird für immer eine Inspiration für sie sein.“
Obi-Wan Kenobi: „Ja, für uns alle.“
— Obi-Wan und Anakin bei der Trauerfeier (Quelle)

Nach der Befreiung Onderons und dem Tod Steelas versammelt sich das Volk mit den Jedi, um der Rebellen-Anführerin zu Gedenken

Infolge der Kampfhandlungen gelang es den Rebellen schließlich, die Droidenarmee mit der Hilfe der Jedi zurückzuschlagen und Onderon von den Besatzern zu befreien. Da Steela während der Schlacht getötet wurde, versammelte sich das Volk zu einer öffentlichen Trauerfeier, bei der auch Obi-Wan und Anakin anwesend waren. Bei dieser stellten sie fest, dass Ahsokas Einsatz eine schwierige Reise war und das Steela für sie alle eine Inspiration sei, an die sie sich immer erinnern würden.[109]

Kontakt mit der Crucible

Kaloni: „Der Pirat Hondo hat unser Schiff angegriffen und schwer beschädigt und unseren Meister Ahsoka Tano entführt.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich schicke Commander Cody, um euch zu holen und um Hondo kümmern wir uns auf Florrum.“
Kaloni: „Wird Ahsoka es schaffen?“
Obi-Wan Kenobi: „Hondo wäre ein noch größerer Narr, wenn er ihr etwas antuen würde. Sobald wir euch geholt haben, kümmern wir uns um Ahsokas Rettung.“
— Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi im Gespräch mit den Jünglingen (Quelle)

Die Jünglinge auf der Crucible bitten Obi-Wan um Hilfe

Nachdem die Crucible in einen Hinterhalt von Hondo Ohnakas Piratenbande fiel und das Schiff manövrierunfähig im All trieb, sendeten die zurückgebliebenen Jünglinge einen Hilferuf aus, der von Obi-Wan und Commander Cody empfangen wurde. Als die Jünglinge ihnen berichteteten, dass Hondo ihr Schiff überfiel und ihre Meisterin Ahsoka Tano entführte, entgegnete Obi-Wan, dass er Cody schicken würde, um sie aufzusammeln. Weiterhin erklärte er den Jünglingen, dass sie sich auf Florrum um Hondo kümmern würden und dass er töricht wäre, falls er Ahsoka etwas antun würde. Da er die Sicherheit der jungen Jedi nicht gefährden wollte, gab er ihnen ausdrücklich zu verstehen, dass sie keine Helden spielen sollten. Daraufhin beendete er die Übertragung und wies Cody an, sich schnellstens auf den Weg zu machen, da sich die Jünglinge gefährlich nah bei Florrum befanden. Als jedoch General Grievous' Flotte in der Nähe ihres Kampfverbundes aus dem Hyperraum sprang und sie angriff, befahl der Jedi-General allen Schiffen, ihre Jäger zu starten und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dabei gab Kenobi Cody auch zu verstehen, dass er vorerst bleiben müsste, da er ihn im Kampf brauchte.[110]

Schlacht mit Grievous' Flotte

Grievous: „Kenobi!“
Obi-Wan Kenobi: „Das werdet Ihr bereuen!“
— Kenobi und Grievous bei ihrem Duell auf der Unterhändler (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Grievpous während der Flottenschlacht

Im Verlauf der Kampfhandlungen gelang es Grievous' Flotte den Streitkräften von Kenobi schwere Schäden zuzufügen, da sie dem republikanischen Kampfverband überlegen waren. Demzufolge schaffte es ein Enterkommando der Separatisten eine Bresche zu der Unterhändler, Kenobis Flaggschiff, zu schlagen, sodass ein Enterkommando das Schiff erreichen konnte. Dies bemerkten der Jedi und seine Offiziere, wonach er sie anwies, den Haupthangar zu verteidigen. Während sich Obi-Wan und Cody dorthin begaben, um die Verteidigung zu stärken, landete Grievous mit einer kleinen Armee in der Hangarbucht, die die Klone zunehmend zurückschlug. Dabei begegnete Grievous dem Jedi inmitten der Schlacht, wobei er einen Klonkrieger tötete, was Kenobi und die übrigen Einheiten zum Gegenangriff provozierte. Dabei schlug Grievous Obi-Wan zurück, sodass er gezwungen war, den Rückzug anzutreten. Hierbei schleuderte der Jedi ein Benzinfass auf den Droiden-General, das von Cody zur Explosion gebracht wurde. Dies ermöglichte den beiden die Flucht, wobei der Jedi feststellte, dass sie vom Schiff fliehen müssten. Hierbei gab er der Bordbesatzung den Befehl, den Sternzerstörer zu evakuieren, woraufhin Cody seine Zweifel äußerte, da sie seiner Meinung nach das Schiff nicht verlieren dürften. Daraufhin gab Obi-Wan ihm zu verstehen, dass sie die Unterhändler bereits verloren hätten, jedoch erklärte er ihm auch, dass sie Grievous ein Abschiedsgeschenk zurücklassen würden. Demzufolge zeichnete der Jedi eine Nachricht für den General auf und leitete die Selbstzerstörung des Schiffes ein, während er und Cody sich mit ihren übrigen Männern an Bord der Rettungskapseln begaben. Mit diesen gelang ihnen schließlich die Flucht von dem Sternzerstörer, der wenig später durch eine Kettenreaktion gesprengt wurde. Dabei musste Obi-Wan jedoch mit bedauern feststellen, dass sie Jünglinge vorerst auf sich allein gestellt waren.[110]

Wiedervereinigung mit den Jünglingen

Hondo Ohnaka: „Lasst mich überlegen. Oh, die Kosten für den Treibstoff, die ich hatte - Und das war viel Treibstoff. Dann der Verschleiß meiner Männer und meiner Ausrüstung. Ein paar sind sogar gestorben, glaube ich. Ernsthaft, Kenobi, eine Rettungsaktion durchzuführen ist kein billiges Unterfangen.“
Obi-Wan Kenobi: „Ihr wollt mir weiß machen, ihr hättet eine Rettungsaktion durchgeführt und wolltet gar kein Jedi-Sternenschiff entführen?“
Hondo Ohnaka: „Habe ich doch gern getan! Ihr seid so undankbar, welch' Anschuldigung. Ich bin weg und schick' Euch meine Rechnung.“
— Hondo Ohnaka rechtfertigt sich gegenüber Obi-Wan (Quelle)

Die Jedi vereinen ihre Lichtschwerter

Unterdessen schafften es die Jünglinge, Ahsoka entgegen der Anweisung des Jedi-Meisters zu befreien, woraufhin sie wiederum in die Gefangenschaft einiger Piraten gerieten.[110] Da Grievous entsandt wurde, um mit Hondos Piraten abzurechnen, nahmen dessen Einheiten Hondo und seine Männer gefangen, die später von Ahsoka und den Jünglingen gerettet wurden. Gemeinsam gelang ihnen schließlich die Flucht von Florrum, sodass Hondo die Jedi an Obi-Wan übergab, dessen Einheiten inzwischen von der Republik aufgesammelt wurden. Da Hondo sich selbst als Retter sah, rechtfertigte er gegenüber dem Jedi die Zerstörungen und den Verlust seiner Festung, worauf Obi-Wan ihm vorwarf, ein Schiff der Jedi angegriffen zu haben. Da sich Hondo missverstanden fühlte, verließen er und seine Männer das Schiff, was Obi-Wan und Cody belächelten. Daraufhin beglückwünschte er die Jünglinge zu ihren Mut und ihren Leistungen, woraufhin sie die Klingen ihrer Lichtschwerter vereinten, um ihren Zusammenhalt zu demonstrieren.[111]

Strategische Konferenz im Carida-System

Anakin Skywalker: „Das Schlimmste an dem Job sind die langweiligen Strategie-Konferenzen.“
Obi-Wan Kenobi: „Kopf hoch, Anakin. So kannst du alle Klagen bezüglich des militärischen Protokolls äußern. Und so, wie es aussieht, können wir jetzt endlich loslegen. Ich werde Meister Windu sagen, dass die Letzten eingetroffen sind, während du an deiner Einstellung arbeitest.“
Anakin Skywalker: „Kommt dieses Schiff da nicht ein bisschen zu schnell rein?“
— Obi-Wan und Anakin während der strategischen Konferenz (Quelle)

Die Jedi und Klone finden eine verschlüsselte Nachricht von General Grievous

Nachdem es Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker gelang, einen verschlüsselten Funkspruch von General Grievous abzufangen, konnte der Geheimdienst der Republik dessen Geheimcode nicht entschlüsseln. Demnach plante der Jedi-Rat, ein Verschlüsselungsmodul der Separatisten zu entwenden, woraufhin sie das D-Squad unter Colonel Meebur Gascon formierten. Hierbei war der Jedi-Meister bei der Instruktion der Einheit anwesend, bevor diese in das Hoheitsgebiet der Separatisten entsendet wurden, um eine Dreadnought zu infiltrieren.[112] Während es dem D-Squad infolge einiger Strapatzen gelang, das Verschlüsselungsmodul zu entwenden[112][113], nahm Obi-Wan zusammen mit anderen Jedi-Generälen und Offizieren der Republik an einer strategischen Konferenz im Carida-System teil, wo sie auf die Ankunft der übrigen Teilnehmer warteten.[114] Dabei erklärte er Anakin, der sich zunehmend langweilte, das Skywalker nun alle Bedenken bezüglich des Protokolls äußern könnte.[114]

Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker auf der strategischen Konferenz

Kurz darauf trafen auch die letzten Teilnehmer ein, wobei die Jedi bemerkten, dass der ankommende Sternzerstörer weiter auf die Raumstation zuhielt. Da sie keinen Kontakt zu der Brücke herstellen konnten, machten sich die Anwesenden zunhemend Sorgen. Als sie schließlich Rhydonium auf dem Schiff entdeckten, erkannten die Jedi, dass der Sternzerstörer eine Bombe war. Da es dem D-Suqad, welches sich fälschlicherweise an Bord des Schiffes befand, gelang, die Bombe frühzeitig zu zünden, merkte Obi-Wan gegenüber Anakin an, dass die Konferenz nicht so langweilig war. Daraufhin sendete Gascon ein Notsignal, das von Anakin empfangen wurde. Hierbei erklärte er ihm, dass sich R2-D2 opferte, um alle Anwesenden zu retten, woraufhin Anakin die Soldate anwies, ein Rettunsgteam zu entsenden. Dieses konnte R2 wenig später finden und zur Raumstation zurückbringen, wo er schließlich repariert wurde.[114]

Jagd auf Maul

Hondo Ohnaka: „Kommen wir mal zur Sache. Werdet ihr mir helfen, sobald ihr hier seid?“
Obi-Wan Kenobi: „Wegen Eurer Männer können wir nichts machen, aber wir können definitiv etwas gegen die Sith tun.“
Hondo Ohnaka: „Gut, ich kümmere mich um meine Männer und ihr euch um diese tätovierten Wahnsinnigen.“
Obi-Wan Kenobi: „Verstanden.“
— Obi-Wan und Hondo schließen sich im Kampf gegen Maul zusammen. (Quelle)

Obi-Wan kontaktiert Hondo, um die Lage auf Florrum zu besprechen

Nachdem Maul und Savage Opress in der Galaxis diverse Überfälle begingen, bei denen sie einige Jedi töteten, führte dies dazu, dass Obi-Wan und Adi Gallia die Verfolgung auf die Brüder starteten. Diese führten sie zum Zyblock-System, wo die Zabraks zuvor einen Überfall durchführten. Da das System in der Nähe des vorherigen Überfalls lag, war Obi-Wan davon überzeugt, dass es sich bei den Angreifern um ihre Ziele handelte. Auf der Raumstation schilderte ihnen der zuständige Beamte den Überfall, wobei er die Jedi fragte, ob die Diebe abtrünnige Jedi waren. Daraufhin erklärte Obi-Wan ihm, dass es sich um Sith handelte, worauf der Beamte ihm versicherte, dass die Zabraks auf dem Weg zum Sertar-Sektor seien. Demzufolge begaben sich die Jedi dorthin, wo sie nahe Florrum bemerkten, dass sich Maul und Opress mit einigen Piraten verbündeten. Daraufhin kontaktierte Obi-Wan Hondo, der erleichtert über dessen Anwesenheit war. Als Hondo den Jedi-Meister fragte, wie er erneut seinen Planeten bedrohen wollte, erklärte dieser ihm, dass die anwesenden Zabraks keine normalen Jedi seien. Da Obi-Wan ihm mitteilte, dass sie Sith seien, gab Hondo ihm zu verstehen, dass sie seine Männer angeheuert hätten. Die beiden kamen zu der Übereinkunft, dass sich der Piraten-Captain um die Verräter kümmern würde, während die Jedi die Sith bezwingen sollten.[59]

„Ihr verbündet euch mit Piraten? Oh, wie tief sind die Sith nur gesunken.“
— Obi-Wan Kenobi zu Maul (Quelle)

Die Jedi-Meister kämpfen gegen Maul und Savage Opress

Als wenig später Maul und Opress mit ihren Söldnern auf Florrum eintrafen, attackierten sie Hondos Festung, woraufhin die Jedi ebenfalls auf dem Planeten landeten. Diese beobachteten dabei von einer Anhöhe aus die Schlacht, als Maul und Opress zu ihnen stießen, um sich mit ihnen zu duellieren. Hierbei kämpfte Obi-Wan gegen Maul, während Adi Gallia mit Savage Opress beschäftigt war. Da Maul der Ansicht war, dass Obi-Wan ihn nicht stoppen könnte, griff er ihn weiter entschlossen an, wobei Obi-Wan seine Attacken parieren konnte. Derweil schaffte es Adi Gallia nicht, Savage Opress zu besiegen, da der Zabrak körperlich zu stark war. Dieser schaffte es, die Jedi-Meisterin aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er sie mit seinen Hörnern verletzten und daraufhin niederstrecken konnte. Dies beobachtete Obi-Wan, sodass er Opress angriff, um ihn zu erschlagen. Da Maul ihm jedoch zuvorkam, musste sich Kenobi nun gegen die beiden Zabraks behaupten, wobei Hondo ihn rief, damit sie sich zurückziehen könnten.[59]

Maul: „Ergebt euch. Wir sind zu zweit und ihr seid kein Gegner für uns.“
Obi-Wan Kenobi: „Da irrt ihr euch gewaltig.“
— Obi-Wan Kenobi stellt sich Maul und Savage Opress (Quelle)

Nach Adi Gallias Tod bekämpft Obi-Wan die Zabraks im Alleingang und schlägt sie zurück

Demzufolge griff Obi-Wan nach Adi Gallias Lichtschwert und zog sich mit den Piraten in das Innere der Festung zurück. Dort erklärte er Hondo, dass die Jedi-Meisterin gefallen sei, woraufhin Hondo feststellte, dass er die Sith nicht aufhalten könnte. Obi-Wan gab ihm jedoch zu verstehen, dass sie die Gänge zum Einsturz bringen sollten, sodass sie ihn und die Zabraks von seinen Männern isolieren könnten. Dies gelang ihnen wenig später, sodass sich Obi-Wan allein gegen Maul und Savage Opress stellte. Da diese den Jedi-Meister unterschätzten, gelang es ihm, sich erfolgreich gegen die beiden Krieger zu behaupten. Dabei schaffte er es, Opress' Verteidigung zu durchbrechen und ihm einen Arm abzuschlagen, sodass Maul ihn wegschleuderte und den Gang zum Einsturz brachte.[59]

Hondo Ohnaka: „Tja, wenn der Zustand dieser Ladung ein Indikator ist, dann wurden Eure Freunde vaporisiert.“
Obi-Wan Kenobi: „Da wäre ich mir noch so sicher. Ich hab mal einen halbiert und er hat trotzdem überlebt.“
Hondo Ohnaka: „Ach, ist das nicht interessant.“
— Obi-Wan und Hondo begutachten das Wrack (Quelle)

Obi-Wan und Hondo begutachten das Wrack

Unterdessen konnte Hondo seine Männer davon überzeugen, sich ihm wieder anzuschließen, woraufhin sie die flüchtigen Zabraks attackierten, um an deren Reichtümer zu gelangen. Während diese zu ihrem Schiff zurück eilten, verfolgten die Piraten und Obi-Wan sie, wobei die Gruppe es nicht schaffte, den Start zu verhindern. Dennoch gelang es einem der Piraten das Schiff abzuschießen, sodass Maul und Savage gezwungen waren, mit einer Rettungskapsel zu fliehen. Nachdem das Schiff abstürzte und Hondo, Obi-Wan und die übrigen Piraten das Wrack erreichten, mussten sie dort feststellen, dass es keine Spur von den Zabraks gab. Daraufhin kehrte Obi-Wan nach Coruscant zurück, um den Hohen Rat und den Obersten Kanzler über die Ereignisse zu informieren.[59]

Palpatine: „Ich denke diese Angelegenheit wäre erledigt, Meister Kenobi.“
Obi-Wan Kenobi: „Nun, dass denke ich nicht, Kanzler. Wir wissen jetzt, dass die Sith nicht aufgeben werden. Sie werden nicht sterben.“
Palpatine: „Ich verstehe Eure Vorbehalte, Meister Kenobi, aber wir können es nicht länger zulassen, dass die Republik in Eure persönlichen Angelegenheiten verwickelt wird. Ich denke nicht, dass dieser Darth Maul eine direkte Bedrohung für die Republik ist. Ihr müsst Eure Anstrengungen auf eine näherliegende Sache richten, nämlich Dooku das Handwerk zu legen und so die Klonkriege zu beenden.“
Obi-Wan Kenobi: „Maul wollte eine Armee aus Piraten aufstellen.“
Palpatine: „Lasst ihn doch. Lasst ihn mit dem Gesindel spielen. Das sind doch nur kleine Ganoven. Das hat keinerlei Relevanz für den Senat im Vergleich mit der Bedrohung durch die Separatisten. Guten Tag, Gentleman.“
— Palpatine und Obi-Wan Kenobi unterhalten sich über Maul (Quelle)

Palpatine und Obi-Wan im Gespräch über Maul und seine Pläne

Auf Coruscant fragte Palpatine Obi-Wan, ob die Angelegenheit geklärt sei, worauf der Jedi entgegnete, dass die Sith weder aufgeben noch sterben werden. Daraufhin verdeutlichte der Kanzler ihm, dass die Republik nicht länger in seine persönlichen Angelegenheiten verstrickt werden dürfte. Da Palpatine die Aufmerksamkeit der Jedi wieder auf die Klonkriege richten wollte, erklärte er dem Jedi-Meister, dass Mauls Bündnisse mit Ganoven keinerlei Relevanz für den Senat hätten, bevor er sich von den Jedi verabschiedete. Dies veranlasste Obi-Wan dazu, den anderen Jedi-Meistern seine Bedenken zu äußern, da er vermutete, das Maul in der Unterwelt weitere Unterstützung finden könnte. Daraufhin gab Yoda ihm jedoch zu verstehen, dass die Verfolgung Mauls ein persönliches Anliegen sei und dass sie abwarten müssten, bis sich Maul erneut offenbaren würde. Dann wäre es die Aufgabe der Jedi, Maul schnellstens zu verhaften.[59]

Maul und Savage Opress wurden in der Zwischenzeit von der Death Watch aufgefunden, mit der sie sich kurze Zeit später verbünden konnten.[115] Dabei gelang es ihnen weiterhin ein Bündnis mit den Verbrechersyndikaten einzugehen, was Obi-Wan Kenobi bereits befürchtet hatte. Mit diesen konnten sie schließlich Mandalore übernehmen und die Herzogin erfolgreich absetzen, wobei Maul Pre Vizsla zu einem Duell herausforderte, aus dem er siegreich hervorging.[116] Maul nutzte Mandalore, um seinen Einfluss weiter auszubauen, während ihm die Herzogin dazu diente, seinen Erzfeind Kenobi dorthin zu locken.[23]

Rettung von Satine Kryze

„Dies ist eine Nachricht für Obi-Wan Kenobi. Ich habe Mandalore verloren, mein Volk wurde getötet und Almec ist jetzt Premierminister. Ich habe keine Zeit für Details, aber Almec wird von den Verbrecherfamilien unterstützt. Obi-Wan, ich brauche Eure Hilfe.“
— Herzogin Satine Kryzes Hilferuf an Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Nach dem Fall von Mandalore bittet Satine Kryze Obi-Wan Kenobi um seine Hilfe

Einige Zeit später erreichte eine Nachricht der Herzogin den Hohen Rat der Jedi, die an Obi-Wan Kenobi gerichtet war. Diese spielten Yoda und Ki-Adi Mundi Kenobi vor, der es nicht fassen konnte, dass Mandalore von Almec, der Death Watch und den Verbrechersyndikaten übernommen wurde. Da die Jedi wussten, dass die Death Watch nicht mehr mit den Separatisten verbündet war, kam Obi-Wan zu dem Entschluss, dass die Übernahme Mandalores eine eigenständige Operation der Death Watch war. Da dies somit eine innere Angelegenheit darstellte, erklärte Ki-Adi weiterhin, dass sich die Republik nicht einmischen könnte, worauf Kenobi entgegnete, dass sie Satine Kryze und Mandalore nicht im Stich lassen könnten. Da die Neutralität Mandalores die Lage erschwerte, musste Obi-Wan hinnehmen, dass er auf sich allein gestellt war.[23]

Obi-Wan Kenobi: „Wir sollen Mandalore den kriminellen Familien überlassen und Satine wird zur Märtyrerin?“
Ki-Adi Mundi: „Ich fürchte, ihre Entscheidung Mandalore neutral zu halten, macht die Situation schwierig.“
Yoda: „Eure Gefühle verstehen ich tue, Obi Wan. Doch um einzugreifen, Hilfe vom republikanischen Senat wir brauchen.“
Obi-Wan Kenobi: „Ihr wisst, was der Senat entscheiden wird. Sie werden einem neutralen System keine Hilfe schicken.“
— Obi-Wan und Ki-Adi über die Lage auf Mandalore (Quelle)

Da der Jedi keine Unterstützung unterhält reist er allein und verkleidet nach Mandalore

Da er Satine dennoch helfen wollte, nahm der Jedi-Meister seine Verkleidung, die er als Rako Hardeen getragen hatte und bat Anakin darum, ihm die Twilight zu überlassen. Mit dieser gelang es Kenobi schließlich nahezu unbemerkt nach Mandalore zu reisen, wo er am Landedock von einer Wache überprüft wurde. Diese konnte der Jedi mithilfe seiner Fähigkeiten überlisten, sodass er sich die Rüstung des Soldaten aneignen konnte. Mit dieser schaffte Kenobi es, das Gefängnis zu infiltrieren, wo er Satines Gefängniszelle unbehelligt betreten konnte. Dort offenbarte er sich der Herzogin, die sehr erfreut über sein Erscheinen war.[23]

Obi-Wan Kenobi: „Nein, das kann doch nicht wahr sein.“
Maul: „So trifft man sich wieder, Kenobi. Willkommen in meiner Welt.“
— Maul und Obi-Wan Kenobi auf Mandalore (Quelle)

Nach ihrer gescheiterten Flucht werkennt Obi-Wan, das Maul das Kommando hat

Obi-Wan Kenobi erklärte ihr, dass sie keine Hilfe von den Jedi und dem Hohen Rat erhalten würden, woraufhin sie den Zellenblock verließen. Bei ihrem Weg aus dem Gefängnis schaltete Obi-Wan verkleidet eine weitere Wache aus, wobei sie schließlich von den restlichen Super-Kommandos entdeckt wurden. Bei der darauffolgenden Verfolgungsjagd gelang es ihnen die Twilight zu erreichen, deren veraltete Technik es Obi-Wan erschwerte, rechtzeitig von der Landeplattform abzuheben. Unterdessen beschädigten die Mandalorianer mit ihren Raketen und Waffen das Schiff zunehmend, sodass es kurz darauf über der Landeplattform explodierte. Zuvor gelang es dem Jedi und der Herzogin jedoch von dem Schiff zu springen, wobei Satine das Bewusstsein verlor. Als Obi-Wan sie aus einem Trümmerhaufen befreien wollte, erkannte er in dem Nebel Maul und Savage Opress, deren Anwesenheit ihn verwunderte. Diese betäubten daraufhin den Jedi, der wenig später Maul im Thronsaal vorgeführt wurde.[23]

Untergang Mandalores

Maul: „Dein Edelmut ist eine Schwäche, die du…mit der Herzogin teilst. Ihr hättet Euch für die Dunkle Seite entscheiden sollen, Meister Jedi. Deine Gefühle verraten dich. Deine Furcht genauso wie deine Wut. Lass deinen Hass und deine Wut noch größer werden!“
Obi-Wan Kenobi: „Du kannst mich zwar töten, aber du kannst mich niemals zerstören. Man braucht Kraft, um der Dunklen Seite zu widerstehen, nur die Schwachen geben sich ihr hin!“
Maul: „Sie ist viel mächtiger, als du denkst.“
Obi-Wan Kenobi: „Und wer sich ihr widersetzen kann, ist viel mächtiger, als ihr es je sein werdet.“
— Maul konfrontiert Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Da sich Maul an Kenobi rächen will tötet er die Herzogin, die ihre letzten Worte an den Jedi richtet

Im Palast der Herzogin konfrontierte Maul den Jedi-Meister damit, das er sich für die Dunkle Seite hätte entscheiden sollen. Da Obi-Wan jedoch weiterhin beharrlich war, erklärte er Maul, das er ihn zwar vernichten, jedoch nicht brechen könnte. Daraufhin gab Maul ihm zu verstehen, dass die Dunkle Seite mächtiger sei, als er dachte, worauf der Jedi entgegnete, dass deren Widersacher noch stärker seien. Als er Maul infolge darauf mit seiner Vergangenheit konfrontierte, erklärte Maul ihm wütend, dass Kenobi ihn nicht kennen würde und verdeutlichte dem Jedi, dass er nur an ihn und an seine Rache denken konnte. Dabei deutete er auf Satine Kryze, die Maul nutzen wollte, um sich an dem Jedi-Meister zu rächen. Er töte Satine und ließ sie in Obi-Wans Arme fallen, wo sie ihm erklärte, dass er niemals aufgeben dürfte und dass er seinen Glauben bewahren müsste. Als sie daraufhin verstarb, küsste Obi-Wan ihre Hand und legte sie auf den Boden, während er trauernd von Mauls Super-Kommandos abgeführt wurde.[23]

Obi-Wan Kenobi: „Entschuldigung, ich glaube wir kennen uns noch nicht. Ihr seid?“
Bo-Katan Kryze: „Bo-Katan - Ich bin hier um Euch zu retten. Das ist alles was ihr wissen müsst.“
— Bo-Katan Kryze rettet Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Bo-Katan Kryze rettet Obi-Wan aus den Händen von Maul

Kurz darauf brachten die Super-Kommandos Obi-Wan zum Gefängnistrakt, wohin Bo-Katan Kryze und ihre Loyalisten sie verfolgten. Dabei nutzen die Krieger das Überraschungsmoment, um die Soldaten zu überfallen. Nachdem Bo-Katan die meisten Krieger ausschaltete, befreite sie Obi-Wan, der ihr klarmachte, dass er sie nicht kannte. Daraufhin nannte Bo-Katan ihm ihren Namen und versicherte Kenobi, dass sie ihn retten würden. Infolge darauf brachte sie ein Jet-Pack an Obi-Wans Rüstung an, welches er zum ersten Mal einsetzte. Anschließend begab sich Obi-Wan mit Kryze und ihren Kriegern zu den Landedocks, wohin sie von einigen Super-Kommandos verfolgt wurden. Während Bo-Katan und ihre Kriege die Angreifer ausschalteten, öffnete sich die Panzertür, die auf das Landedock führte. Dort sahen Obi-Wan und Bo-Katan die tobende Schlacht, worauf Bo-Katan bemerkte, dass Maul den Jedi unbedingt töten wollte.[23]

Bo-Katan Kryze: „Ihr müsst der Republik erzählen, was passiert ist.“
Obi-Wan Kenobi: „Das würde zu einer Invasion Mandalores durch die Republik führen.“
Bo-Katan Kryze: „Ja und Maul wird sterben, aber Mandalore wird das überleben – Denn wir überleben immer. Geh jetzt!“
Obi-Wan Kenobi: „Du bist Satines Schwester, richtig? Es tut mir sehr Leid.“
— Bo-Katan Kryze und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan Kenobi erlebt die Schlacht von Mandalore, während Kryze von dem Planeten evakuiert

Während Bo-Katan und Obi-Wan an den Landedocks kämpften, landete hinter ihnen ein Kom'rk-Klasse Sternjäger, der den Jedi nach Coruscant zurückbringen sollte. Auf dem Weg zur Luke erklärte Bo-Katan ihm, dass er die Republik von den Ereignissen auf Mandalore unterrichten müsste, worauf Obi-Wan entgegnete, dass dies zu einer republikanischen Invasion führen würde. Da Kryze überzeugt war, dass Mandalore dies überleben würde, wies sie den Jedi an, zu gehen. Dabei erkannte Obi-Wan, dass Bo-Katan die Schwester von Satine war, woraufhin Kenobi sie wissen ließ, dass die Herzogin Tod war.[23]

Angriff auf den Jedi-Tempel

Nach einem Anschlag auf den Jedi-Tempel nimmt Obi-Wan an der Beisetzung der Gefallenen teil

Nachdem ein Anschlag auf den Hangar des Jedi-Tempels verübt wurde, kontaktierte Meister Yoda Anakin und Ahsoka, um sie nach Coruscant zurückzubeordern. Da sie Ermittler benötigten, die bei dem Angriff nicht Vorort waren, willigten sie schließlich ein, zum Tempel zurückzukehren. Dort besprachen sie sich mit dem Hohen Rat, wobei Obi-Wan ebenfalls anwesend war, als Mace Windu und Yoda die beiden über die Geschehnisse unterrichtete.[117]

Kurze Zeit später gelang es Anakin und Ahsoka, die Zivilistin Letta Turmond als Schuldige zu entlarven.[117] Diese brachten sie daraufhin in das republikanische Militärgefängnis, während sich der Jedi-Orden den Gefallenen widmete. Bei der Beisetzung war auch Obi-Wan vor Ort, bei der er die Verstorbenen ebenfalls betrauerte. Kurz darauf begab sich Obi-Wan zurück in den Krieg, wo er die anwesenden Jedi über einen entdeckten Angriffsplan der Separatisten aufklärte. Während er die Jedi über ihr Vorgehen unterrichtete, meldete sich Admiral Tarkin, der Ahsoka Tano darüber informierte, dass die Gefangene Letta Turmond mit ihr sprechen wollte. Kurz darauf brach Ahsoka auf, um sie zu verhören, wobei sie den Jedi und Kenobi versprach, dem Rat alle Erkenntnisse mitzuteilen.[118]

Ahsoka Tanos Fall

Obi-Wan Kenobi: „Ich denke, es wäre unsinnig Anakin von der Mission zu entbinden. Wer kennt sie besser?“
Mace Windu: „Er hat eine Bindung zu ihr. Er ist zu parteiisch, um das zutun, was getan werden muss.“
Anakin Skywalker: „Ahsoka sollte mir lieber die Wahrheit sagen, anstatt weiter auf der Flucht zu sein.“
— Obi-Wan Kenobi schlägt vor, dass sich Anakin der Fahndung nach Ahsoka anschließt. (Quelle)

Nachdem Letta Turmond und einige Klone ermordet werden, vermutet Tarkin, dass Ahsoka hinter dem Anschlag steckt, was die Jedi-Meister nicht glauben können

Einige Zeit später erfuhr Obi-Wan bei einer Sitzung des Hohen Rates, dass Ahsoka beschuldigt wurde, Letta Turmond und mehrere Klonkrieger ermordet zu haben. Hierbei konnte er, ähnlich wie die anderen Jedi-Meister, den Worten Tarkins nicht glauben. Als der Rat jedoch ein Team entsenden wollte, um Ahsoka aufzuspüren, willigte Obi-Wan ein, Anakin ebenfalls zu schicken. Da Mace Windu jedoch seine Zweifel hatte, konnte er schließlich von Anakin und Yoda überzeugt werden, dass er bei ihrer Fahndung unparteiisch sein würde. Demzufolge gelang es ihnen wenig später, Ahsoka aufzufinden, wobei sie in der Gegenwart von explosiven Nanodroiden verhaftet wurde.[119]

Obi-Wan Kenobi: „Wir können auf keinen Fall auf Tarkins Vorschlag eingehen. Wir müssen versuchen, Ahsoka zu unterstützen.“
Ki-Adi Mundi: „Nur dürfen wir nicht vergessen, dass es Hinweise gibt, dass sie hinter dem Anschlag auf den Tempel steckt.“
Seasse Tinn: „Es wurde immerhin Nanodroiden-Sprengstoff in Ahsokas Besitz gefunden. Das alleine reicht schon, um sie zu verurteilen.“
Mace Windu: „Ich verstehe Euch vollkommen, Obi-Wan. Doch wenn der Rat tut, was Ihr vorschlagt, könnte das als Auflehnung interpretiert werden. Uns bleibt wohl nichts anderes übrig.“
— Obi-Wan Kenobi verteidigt Ahsoka vor dem Hohen Rat (Quelle)

Als Tarkin Ahsokas Auschluss aus dem Jedi-Orden fordert, setzt sich Obi-Wan vor dem Hohen Rat für sie ein

Am darauffolgenden Tag kontaktierte Tarkin den Rat, um die Auslieferung von Ahsoka Tano zu verlangen. Hierbei erklärte er dem Rat, dass der Senat forderte, Ahsoka aus dem Orden auszuschließen, damit sie vor ein Militärgericht gestellt und gerecht angeklagt werden könnte. Da Obi-Wan Tarkins Vorschlag anzweifelte, fragte er den Admiral, wer Ahsoka vertreten sollte, woraufhin Tarkin empfahl, jemanden außerhalb des Ordens einzusetzen. Nachdem Mace Windu dem Admiral erklärte, dass der Rat eine Entscheidung fällen würde, verabschiedete sich Tarkin. Daraufhin ergriff Obi-Wan das Wort und beharrte darauf, dass der Jedi-Rat Ahsoka verteidigen müsste, woraufhin Ki-Adi Mundi und Saesee Tiin anmerkten, dass Ahsoka womöglich schuldig sein könnte. Obwohl Mace Obi-Wans Einwand verstand, erklärte Yoda, dass sie Anakin und Ahsoka zur Kammer der Rechtsprechung bringen sollten, wo sie eine Entscheidung fällen würden. Dies bedauerte Obi-Wan zwar, jedoch konnte er nichts gegen die Entscheidung des Rates unternehmen, Ahsoka aus dem Orden auszuschließen.[120]

Da Obi-Wan den Hohen rat nicht umstimmen kann, wird Ahsoka schließlich aus dem Orden ausgeschlossen

Kurz darauf versammelte sich der Hohe Rat in der Kammer des Urteils, wo sie Ahsoka zunächst befragen wollten. Während sich Obi-Wan zurückhielt, stellten die Jedi-Meister der Padawan diverse Fragen, gegen die sie sich trotz der belastenden Indizien verteidigte. Als Anakin einwarf, dass sie bereits eine Entscheidung gefällt hätten, erklärte Yoda dem Duo, dass der Rat trotz einer Uneinigkeit einen Entschluss gefasst hätte. Demnach warfen sie Ahsoka aus dem Jedi-Orden und übergaben sie dem Militärgericht, wo der Jedi-Rat später an dem Prozess teilnahm. Hierbei beobachtete Obi-Wan, wie Padmé Amidala die Togruta gegen ihren Ankläger Tarkin verteidigte, bevor das Gericht ein Urteil fällen konnte. Unterdessen gelang es Anakin, die wahre Verräterin, Barriss Offee, zu überführen und sie im Jedi-Tempel zu stellen. Diese konnte er schließlich nach einem Duell gefangennehmen und zum Militärgericht bringen, wo Palpatine indes das Urteil verkünden wollte. Dabei unterbrach Anakin ihn und führte ihnen Barriss Offee vor, die ihnen schließlich die Wahrheit gestand.[23]

Nachdem Barriss Offee als Verräterin enttarnt wird, entschuldigen sich die Jedi-Meister bei Ahsoka, die daraufhin den Orden verlässt

Da Obi-Wan und die übrigen Jedi-Meister Barriss' Verrat nicht fassen konnten, waren sie über ihre Rechtfertigung zunehmend enttäuscht. Infolgedessen ließ Palpatine die schuldige Jedi abführen, woraufhin Ahsoka freigelassen und zum Jedi-Tempel zurückgebracht wurde. Dort war Obi-Wan anwesend, als sich die Ratsmitglieder bei ihr für ihre Fehleinschätzung entschuldigten. Als Yoda und Anakin sie baten, zum Orden zurückzukehren, lehnte Ahsoka ab, was alle Anwesenden betrübte. Da Anakin jedoch noch einmal mit ihr reden wollte, eilte er ihr hinterher, wobei Obi-Wan ihm zunächst folgen wollte, wovon Plo Koon ihn dann aber abhielt. Trotz seiner Bemühungen gelang es Anakin nicht, Ahsoka von einer Rückkehr zu überzeugen, sodass er sie gehen lassen musste.[23]

Mord an Jedi-Meisterin Tiplar

Mace Windu: „Wir müssen herausfinden, was hinter der Sache steckt. Sonst finden wir am Ende heraus, dass sich noch mehr Klone gegen uns stellen.“
Shaak Tii: „Ich würde gern einen atomaren Hirnscan der Ebene fünf durchführen, um zu überprüfen, ob seine Gedankengänge normal funktionieren.“
Obi-Wan Kenobi: „Und was halten die Kaminoaner davon?“
Shaak Tii: „Sie halten Tup für so schwach, dass ein atomarer Hirnscan sein Nervengewebe zerstören und ihn höchstwahrscheinlich töten würde. Sie schlagen vor, ihn abzuschalten, denn so würde sein Gehirn für die Autopsie vollständig intakt bleiben.“
Obi-Wan Kenobi: „Bringt Klonsoldat Tup zum Jedi-Tempel zurück.“
— Die Jedi-Meister unterhalten sich über Klonsoldat Tup (Quelle)

Shaak Ti unterhält sich mit Obi-Wan und dem Jedi-Rat für den Fall von CT-5385 Tup

Nachdem der Klonsoldat CT-5385 Tup während der Schlacht von Ringo Vinda die Jedi-Meisterin Tiplar ermordete, versuchten Anakin und seine Soldaten den Ausfall von Tup zu untersuchen. Dabei überführten sie den Klon nach Kamino, wo die Kaminoaner mehr herausfinden sollten. Als diese vorschlugen, Tup abzuschalten und eine molekulare Autopsie an ihm durchzuführen, kontaktierte Shaak Ti den Hohen Rat, um sich mit diesem abzusprechen. Da die Jedi-Meister daran interessiert waren, mehr über eine mögliche Verschwörung herauszufinden, schlug Shaak Ti vor, einen atomaren Hirnscann durchzuführen. Daraufhin fragte Obi-Wan Kenobi sie, was die Kaminoaner davon hielten, worauf sie anmerkte, dass diese den Klon als zu schwach einstuften. Demzufolge schlug Obi-Wan vor, Tup nach Coruscant zu bringen, damit die Jedi ihn untersuchen könnten. Kurz darauf verstarb Tup jedoch nach einer Untersuchung von Fives, da dieser den defekten Chip des Klonsoldaten entfernte.[121]

Rückkehr von Rush Clovis

Anakin Skywalker: „Sie hatten eine Beziehung! Und ich…ich hab' Angst, dass sie sich von ihren Emotionen hinreißen lässt.“
Obi-Wan Kenobi: „Sie oder du?“
Anakin Skywalker: „Was wollt Ihr damit andeuten?“
Obi-Wan Kenobi: „Anakin, bis zu einem gewissen Punkt kann ich das nachvollziehen. Du kennst doch Satine und du weißt, dass ich Gefühle für sie hatte. Es ist ja nicht verboten, so zu empfingen. Es ist ganz natürlich.“
Anakin Skywalker: „Senatorin Amidala und ich sind nur Freunde.“
Obi-Wan Kenobi: „Und genau das müsst ihr auch bleiben. Als Jedi ist es wichtig, dass du richtige Entscheidungen triffst, Anakin. Für den Orden.“
— Obi-Wan unterhält sich mit Anakin über dessen Gefühle zu Senatorin Padmé Amidala (Quelle)

Obi-Wan redet mit Anakin über dessen Gefühle zu Padmé Amidala

Bei einer Mission der Senatorin Amidala auf Scipio begegnete diese erneut Rush Clovis, der eine Verschwörung innerhalb des Bankenclans aufdecken wollte. Da sie ihm zunächst vertraute, schloss sich Padmé mit Clovis zusammen, was Anakin Skywalker, der die Senatorin aus einer kurzzeitigen Gefangenschaft befreite, zunehmend frustrierte.[122] Nachdem Anakin die beiden nach Coruscant brachte, bat Palpatine die Senatorin, enger mit Clovis zusammen zu arbeiten, was Anakin stark kritisierte. Demnach entschloss sich Obi-Wan dazu, mit Anakin in seinen Gemächern über Clovis zu reden, wobei ihm auffiel, dass Anakin dem Mann nicht vertraute. Da sich der Jedi um die Gefühle der Senatorin sorgte, merkte Obi-Wan an, dass es sich dabei vermutlich mehr um Anakins Gefühle handelte. Anakin fragte ihn, was er damit andeuten wollte, worauf Obi-Wan ihm erklärte, dass solcherlei Gefühle etwas ganz Natürliches seien. Hierbei erinnerte er ihn auch an seine eigenen Gefühle für Satine Kryze, woraufhin Anakin klarstellte, dass zwischen ihm und der Senatorin keine Beziehung bestünde. Dies veranlasste Obi-Wan zu der Erklärung, dass er diesen Zustand bewahren müsste, da er in der Lage sein sollte, die richtigen Entscheidungen im Sinne des Ordens zu treffen. Demnach erklärte Anakin ihm nun, das er sich seiner Pflicht bewusst wäre, worauf Obi-Wan entgegnete, dass er sich stets an diese Pflicht halten müsste. Hierbei kommentierte Anakin, dass Clovis und die Senatorin in keiner Beziehung waren, worauf Obi-Wan bemerkte, dass sie somit auch kein Problem hätten. Anschließend verließ Obi-Wan die Unterkunft, während Anakin nachdenklich zurückblieb.[123]

Krise auf Bardotta

Obi-Wan Kenobi: „Der Abgeordnete Binks? Wieso bittet die Königin von Bardotta um Jar Jar Binks?“
Palpatine: „Das wollte sie uns leider nicht sagen, aber sie vermittelte dem Senat die Dringlichkeit ihrer Situation.“
Obi-Wan Kenobi: „Gut, und was genau gibt es für ein Problem auf Bardotta?“
Palpatine: „Viele der uralten Mystiker, die dargojanischen Meister, sind plötzlich verschwunden.“
— Obi-Wan Kenobi unterhält sich mit Palpatine über die Krise auf Bardotta (Quelle)

Palpatine spricht mit den Jedi-Meistern über die Krise auf Bardotta

Im weiteren Verlauf der Klonkriege ereignete sich auf dem Planeten Bardotta eine Krise, bei der zunehmend die dargojanischen Meister entführt wurden. Da die Bardottaner die Erfüllung einer dunklen Prophezeiung vorhersahen, wandte sich die Königin Julia an den Galaktischen Senat, der ihre Bitte annahm. Demzufolge kontaktierte der Oberste Kanzler den Hohen Rat und erklärte ihm, dass die Königin Jar Jar Binks als Unterstützung anforderte. Dies verwunderte Obi-Wan, der Palpatine nun fragte, wieso die Königin nach der Hilfe von Jar Jar verlangte. Da der Kanzler ihm dies nicht beantworten konnte, fragte Obi-Wan ihn nach dem Problem auf Bardotta, woraufhin der Kanzler den Jedi-Meistern die Situation schilderte. Da er nicht wusste, wieso die Königin nicht die Unterstützung der Jedi wollte, erklärten Yoda und Mace ihm das belastete Verhältnis der Jedi zu den Bardottanern. Daraufhin fragte Obi-Wan Palpatine, ob die Königin allein nach Jar Jar verlangte, was der Kanzler bejahte. Da sie jedoch der Meinung waren, dass der Abgeordnete bei dieser Mission überfordert sein könnte, gab der Kanzler den Jedi-Meistern zu verstehen, dass er eine Entscheidung von ihnen erwartete. Demnach schlug Obi-Wan Mace Windu vor, dass er nach Bardotta aufbrechen sollte, worin der Jedi und der Hohe Rat übereinstimmten.[124]

Auf den Spuren von Sifo-Dyas

Mace Windu: „Dann ist es wirklich das Schiff von Meister Sifo-Dyas.“
Plo Koon: „Ich habe das hier an der Absturzstelle gefunden.“
Yoda: „Mhm, das Lichtschwert von Sifo-Dyas, das ist. Nie gefunden nach seinem Tod es wurde.“
Mace Windu: „Meister Kenobi, berichtet dem Rat was ihr über Meister Sifo-Dyas vor dem Beginn der Klonkriege herausgefunden habt.“
Obi-Wan Kenobi: „Meine Ermittlungen über Kopfgeldjäger Jango Fett führten nach Kamino. Die Kaminoaner erzählten mir, das Meister Sifo-Dyas die Produktion einer Klonarmee befahl.“
— Der Hohe Rat im Gespräch über Sifo-Dyas (Quelle)

Yoda spricht sich mit Obi-Wan und Anakin ihr weiteres Vorgehen ab

Im Jahr 19 VSY erreichte den Jedi-Orden ein altes Notsignal, welchem der Jedi-Meister Plo Koon nachging. Auf einem Mond des Planeten Oba Diah fand er schließlich die Überreste von Jedi-Meister Sifo-Dyas' vermissten T-6 Shuttle, woraufhin der Kel'Dor den Hohen Rat kontaktierte. Hierbei zeigte er den Jedi-Meistern Sifo-Dyas' Lichtschwert, dass Yoda korrekt zuordnen konnte. Demnach bat Mace Windu Obi-Wan Kenobi darum, dem Jedi-Rat erneut über alles zu informieren, was er vor den Klonkriegen bezüglich Sifo-Dyas erfuhr. Hierbei sprach Obi-Wan seine Ermittlungen auf Kamino und die Entdeckung der Klonarmee an, über die Plo Koon, Mace Windu und Yoda weiter debattierten. Dabei merkte Obi-Wan an, dass sie sich bezüglich des Krieges und Sifo-Dyas' Vorahnung geirrt hatten, was die anderen Jedi-Meister auch erkannten. Da der Rat mehr über Sifo-Dyas' Schicksal erfahren wollte, begangen sie damit, seinen Spuren zu verfolgen. Demnach berichtete Jocasta Nu Obi-Wan, Anakin, Yoda und den übrigen Anwesenden von der letzte bekannten Mission des Jedi-Meisters. Dabei stellten die Ratsmitglieder fest, dass seine Spur auf Felucia endete, wobei alle weiteren Informationen vom Büro des Obersten Kanzlers unter Verschluss gehalten wurden. Dies veranlasste Yoda mit Palpatine zu reden, während er Obi-Wan und Anakin nach Felucia entsandte, wo sie alle Zeugen nach Sifo-Dyas' Tod befragen sollten.[125]

Obi-Wan Kenobi: „Also, wir haben einen toten Jedi und den physischen Beweis einer Leiche und einen zweiten Jedi, der verschwand und von dem wir keine Unterlagen haben. Und jetzt ist auch noch Silman, der persönliche Assistent des Kanzlers verschwunden.“
Anakin Skywalker: „Durch Kanzler Valorum wissen wir, das Sifo-Dyas und Silman auf Oba Diah waren.“
Plo Koon: „Das Shuttle, das ich gefunden hatte, befand sich auf einem Mond, der den Planeten der Pykes umkreist.“
Yoda: „Mhm, zu den Pykes ihr müsst gehen. Nach Oba Diah, ja.“
— Obi-Wan und Anakin werden nach Oba Diah entsandt (Quelle)

Dort gelang es Obi-Wan, den Kontakt mit einem primitiven Volk herzustellen, das ihm von Syo Dias Todesumständen erzählte. Da er jedoch nicht viel mehr von den Einheimischen erfuhr, kontaktierte Obi-Wan Yoda, der bei Palpatine ebenfalls in eine Sackgasse geriet. Er versicherte den Jedi, dass er mit Kanzler Valorum sprechen würde, von dem er später erfuhr, dass Sifo-Dyas nach Oba Diah geschickt wurde, während er von einem Berater namens Silman begleitet wurde. Dies berichtete Yoda dem Hohen Rat, wobei Obi-Wan anmerkte, dass er von den Felucianern nichts über Silman erfahren konnte. Bei der Besprechung fasste Kenobi alle Details zusammen, wobei Anakin anmerkte, dass Sifo-Dyas auf Oba Diah war, auf dessen Mond Plo Koon den Fundort des Shuttles bestätigte. Demzufolge schickte Yoda Obi-Wan und Anakin nach Oba Diah, wo sie mit den Pykes sprechen sollten.[125]

Lom Pyke: „Ich kann mich nicht daran erinnern, wann das letzte Mal ein Jedi hier war. So lange ist das schon her.“
Obi-Wan Kenobi: „Komisch, dass ihr das sagt, denn wir suchen nach einem Jedi, der hier verschwunden ist. Sein Name ist Sifo-Dyas.“
Lom Pyke: „Oh, der Jedi Sifo-Dyas war hier, aber das ist schon sehr lange her.“
Anakin Skywalker: „Meister Sifo-Dyas' Shuttle wurde gefunden, auf einem eure Welt umkreisenden Mond.“
— Obi-Wan und Anakin konfrontieren Minister Lom Pyke (Quelle)

Obi-Wan und Anakin besuchen die Pykes auf Oba Diah

Kurze Zeit später erreichten die Jedi Oba Diah, wo sie in die Festung der Pykes geleitet wurden. Dort empfing sie Minister Lom Pyke, der dem Duo erzählte, dass sie schon lange keinen Jedi mehr gesehen hatten. Dies veranlasste Obi-Wan dazu, dem Pyke von ihrer Suche zu berichten, wobei der Minister bestätigte, dass Sifo-Dyas auf Oba Diah war. Daraufhin erklärte Anakin ihm, dass sie Sifo-Dyas' abgeschossenes Shuttle auf ihrem Mond fanden, woraufhin ihnen versichert wurde, dass die Pykes angeblich von nichts wussten. Nachdem Lom Pyke ihnen einen Drink anbot, sprach Obi-Wan die Halskette des Ministers an, an der sich das Abzeichen von Kanzler Valorum befand. Dies veranlasste Anakin dazu, die Kette mithilfe der Macht an sich zu nehmen und den Pyke aufzufordern, ihnen die Wahrheit zu sagen. Da der Minister erkannte, dass die Jedi das Geheimnis gelüftet hatten, gab Lom Pyke zu, dass sich der gesuchte Mann bei ihnen aufhielt.[125]

Obi-Wan Kenobi: „Wir sind Jedi. Wir sollten nach Ihnen suchen.“
Silman: „Jedi? Ihr solltet mich suchen? Warum mich? Ich wurde verraten. Vergessen. Vor langer Zeit.“
Obi-Wan Kenobi: „Es wusste keiner, das Sie noch leben.“
— Obi-Wan unterhält sich mit Silman (Quelle)

Silman wird vor den Augen von Obi-Wan und Anakin von Dooku erdrosselt

Während Lom Pyke Obi-Wan und Anakin zu Silman führte, berichtete er ihnen von dem Bündnis des Syndikats mit einem Mann namens Tyranus. Dieser war Obi-Wan bekannt, was er dem Pyke gegenüber erwähnte, woraufhin dieser ihnen erzählte, dass die Pykes den Auftrag erhielten, Sifo-Dyas zu ermorden. An der Absturzstelle fanden sie jedoch Silman, den sie in Gewahrsam nahmen, um ihn im richtigen Moment einzutauschen. Demnach überließen die Pykes Silman an die Jedi, den Obi-Wan und Anakin in seiner Zelle vorfanden. Während sie sich mit Silman unterhielten und ihn nach Sifo-Dyas befragten, erkannten sie, dass der Berater dem Wahnsinn verfallen war, was ihre Ermittlung erschwerte. Es gelang ihnen dennoch mehr von Silman über Tyranus zu erfahren, bevor er mithilfe der Macht von Count Dooku erdrosselt wurde.[125]

Lom Pyke: „Ihr habt schon lange nichts mehr bei den Pykes zu suchen, Tyranus.“
Obi-Wan Kenobi: „Tyranus? Ihr seid der Mann, den sie Tyranus nennen.“
Dooku: „Kenobi, ich habe Euch alles, was Ihr wissen musstet, vor vielen Jahren auf Geonosis gesagt. Ihr hättet Euch auf meine Seite schlagen sollen. Sifo-Dyas hat das verstanden. Er hat die Zukunft gesehen, deshalb hat er mir geholfen.“
Obi-Wan Kenobi: „Ihr lügt. Minister Lom, wenn ihr uns helfen wollt, dann könnt ihr es jetzt tun.“
— Obi-Wan und Dooku über dessen Decknamen Tyranus (Quelle)

Obi-Wan und Anakin duellieren sich mit Dooku auf Oba Diah

Nachdem Dooku Silman getötet hatte, stellten sich Obi-Wan und Anakin ihm entgegen, woraufhin ein Kampf zwischen ihnen ausbrach. Dabei duellierten die beiden Jedi sich mit Dooku zu einer Aussichtsplattform, wo Obi-Wan von Dooku zurückgeworfen wurde und beinahe in die Tiefe stürzte. Mit der Hilfe von Anakin gelang es ihm jedoch, sich zu retten, sodass die beiden wieder gemeinsam gegen den Sith-Lord kämpfen konnten. Als Lom Pyke und seine Krieger dazustießen, erkannte der Minister Dooku als Tyranus, worüber der Obi-Wan verwundert war. Dooku erklärte er dem Jedi-Meister, dass er ihm bereits alles auf Geonosis verraten und dass Sifo-Dyas ihm geholfen hatte, worauf Obi-Wan ihn der Lüge bezichtigte. Kenobi bat Lom Pyke um ihre Hilfe bei der Festnahme von Dooku, woraufhin der Minister seine Soldaten aufforderte, Tyranus zu töten. Infolgedessen gelang es Dooku Lo, Pyke zu töten und auf einem Frachter zu entkommen, woraufhin Obi-Wan Anakin mithilfe der Macht auf das Schiff schleuderte. Dort schaffte es Dooku schließlich, Anakin aus dem Gleichgewicht zu bringen, sodass er schlussendlich mit seinem Solarsegler fliehen konnte.[125]

Nach den Ereignissen auf Oba Diah berichteten Obi-Wan und Anakin dem Rat der Jedi von ihren Erkenntnissen, was Yoda und die Ratsmitglieder zu dem Entschluss brachte, dass Dooku hinter der Kreation der Klonarmee steckte. Da sie keine Massenpanik auslösen wollten, entschieden sie sich dazu, ihre Entdeckung vorerst zu vertuschen. Yoda erklärte den Jedi, dass sie den Klonen vertrauen und den Krieg schnell beenden müssten, bevor der Dunkle Lord der Sith seinen Plan vollenden könnte.[125]

Sorge um Yoda

Mace Windu: „Irgendetwas scheint Meister Yoda schwer zu beschäftigen.“
Obi-Wan Kenobi: „Ja, dass haben wir alle gespürt.“
Mace Windu: „Das ihn etwas so sehr aus der Bahn geworfen hat, dass beunruhigt mich. Wir müssen unseren alten Freund im Auge behalten.“
Obi-Wan Kenobi: „Dieser Krieg hat uns alle an unsere Grenzen geführt. Ich denke, wir sind wohl nur überrascht, dass Meister Yoda auch welche hat.“
Mace Windu: „Ich hoffe, dass es nur das ist, aber ich spüre die Schatten von irgendetwas Großem am Horizont aufziehen.“
— Mace Windu unterhält sich mit Obi-Wan über Yoda (Quelle)

Yoda erzählt den Rat von einer Stimme aus dem Jensetis, die die anderen Jedi-Meister nicht hören können

In einer Besprechung über die aktuelle Lage des Jedi-Ordens bemerkten die Ratsmitglieder, dass Yoda nachdenklich war. Da dieser zuvor bei einer Meditation mit dem verstorbenen Qui-Gon Jinn sprechen konnte, beschäftigte dies Yoda, was Mace Windu beunruhigte. Demnach unterhielt er sich nach der Versammlung mit Obi-Wan, um ihm seine Bedenken mitzuteilen. Dabei versicherte Obi-Wan ihm, dass Yoda durch den Krieg auch an seine Grenzen gekommen wäre, woraufhin Mace anmerkte, dass er die Schatten von etwas Großem spüren konnte. Da Yoda sich bezüglich seiner mysteriösen Macht-Verbindung unsicher war, informierte er den Jedi-Rat darüber, dass er mit einer Stimme aus dem Jenseits sprechen konnte. Demnach meditierten die Jedi-Meister, darunter Obi-Wan, mit Yoda, um zu überprüfen, ob sie die Stimme auch hören könnten. Dies gelang ihnen schließlich nicht, sodass Mace Windu vermutete, dass Yoda durch die Dunkle Seite getäuscht worden sein könnte.[24]

Ki-Adi Mundi: „Ich glaube wir übersehen das, was auf der Hand liegt. (...) Count Dooku war Yodas Lehrling und Count Dooku ist auf die Dunkle Seite übergelaufen ...“
Obi-Wan Kenobi: „Wir waren alle die Lehrlinge von meister Yoda. Er kann nicht für Dookus Abstieg verantwortlich gemacht werden.“
Ki-Adi Mundi: „Aber sie hatten eine Verbindung - Eine sehr starke. Wer auch immer der Sith-Lord ist, vielleicht nutzt er diese Beziehung als direkte Verbindung zu Yoda.“
Obi-Wan Kenobi: „Das glaube ich nicht. Niemals.“
Ki-Adi Mundi: „Seid ihr euch ganz sicher?“
— Obi-Wan verteidigt Yoda gegen Ki-Adi (Quelle)

Obi-Wan nimmt neben anderen jedi-Meistern an Yodas Reizentzug teil

Kurze Zeit später untersuchte die Medizinerin Rig Nema Yoda, die feststellte, dass es ihm medizinisch gesehen gut ging. Daraufhin vermutete Ki-Adi Mundi, dass der Sith-Lord Yodas Verbindung zu Dooku nutzen könnte, um ihn und den Jedi-Orden anzugreifen. Diese Idee lehnte Obi-Wan ab, da er sich Yodas Anfälligkeit dafür nicht vorstellen konnte. Infolgedessen schlug Nema vor, Yoda einem Reizentzug zu unterziehen, damit er seine Verbindung stärken könnte. Da Yoda mehr erfahren wollte, willigte er schließlich in die Behandlung ein, wobei Obi-Wan, Anakin, Ki-Adi und Nema Yoda zur Seite standen. Während Yoda an den Rande des Todes gebracht wurde, konnte er schließlich erneut mit Qui-Gon sprechen, wobei seine Vitalwerte drastisch sanken. Aufgrund dessen forderte Obi-Wan Kenobi Nema auf, die Behandlung abzubrechen, da er sich um das Leben des Jedi-Meisters sorgte. Nachdem sie Yoda aus dem Tank holten und er wieder zu Bewusstsein kam, erzählte er Obi-Wan, dass er mit den Toten sprechen konnte, was Kenobi wiederum später Mace Windu berichtete. Da Ki-Adi weiterhin an ein Komplott der Sith glaubte, verteidigte Anakin den Jedi-Großmeister, während Obi-Wan der Argumentation zuhörte. Daraufhin gab Mace Windu den Jedi die Anweisung, Yoda auf die Krankenstation zu bringen, wo er von Tempelwachen und Nema überwacht werden sollte. Da Yoda gemäß Qui-Gons Anweisung seine Reise nach Dagobah antreten wollte, überzeugte er Anakin, ihm bei der Flucht zu helfen. Mit seiner Hilfe und dem Einsatz von R2-D2 gelang es Yoda seinen Sternjäger zu erreichen, mit dem er nach Dagobah flog, um seine Mission anzutreten.[24]

Yodas Mission

Obi-Wan Kenobi: „Ah, Meister Yoda. Meister Dooku hat uns von früher erzählt, als er Euer Padawan war. War 'ne echt lustige Geschichte.“
Yoda: „Count Dooku.“
Dooku: „Ja, Meister. Ich habe ihnen von der Geschichte erzählt, wie Ihr dem riesigen Terentarek auf Kashyyk gegenüber standet. Was für ein schreckliches Biest das war.“
Yoda: „Ja, ja. Ich mich erinner'.“
Obi-Wan Kenobi: „Meister Yoda und ich haben wundervolle Abenteuer erlebt.“
Obi-Wan Kenobi: „Wir würden gern noch mehr darüber hören, aber es wird Zeit zu den anderen zu gehen.“
— Obi-Wan Kenobi und Dooku in Yodas Vision (Quelle)

In einer Vision sieht Yoda Dooku, Obi-Wan und Qui-Gon, die sich über alte Zeiten unterhalten

Nachdem Yoda auf Dagobah von Qui-Gon den Auftrag erhielt, zu den Ursprüngen der Macht zu reisen, begegnete er dort den Machtpriesterinnen. Diese leiteten ihn durch diverse Prüfungen, bei denen er auch eine Vision von dem Jedi-Tempel vor dem Krieg hatte. In dieser begegnete er Dooku, Qui-Gon und Obi-Wan, die sich über Dookus Erlebnisse mit dem Jedi-Meister unterhielten. Als der vermeintliche Obi-Wan Kenobi den Jedi-Großmeister bemerkte, berichtete er ihm von ihrem Gespräch, wobei Dooku ihn an eines ihrer Abenteuer auf Kashyyyk erinnerte. Da sich die Jedi versammeln wollten, brach Obi-Wan das Gespräch ab, woraufhin Yoda erkannte, dass seine Vision ein Trugbild war.[126]

Mace Windu: „Der Rat hat sich versammelt. Alle warten gespannt auf Euren Bericht.“
Yoda: „Nicht vieles von meiner Reise zu erzählen es gibt, ich fürchte.“
Obi-Wan Kenobi: „Dann ist da draußen nichts erwähnenswertes passiert?“
Yoda: „Ja und nein. Ans Ende wir jetzt kommen werden.“
— Yoda, Mace Windu und Obi-Wan über die Mission des Jedi-Großmeisters (Quelle)

Nach seiner Mission berichtet Yoda kurz Obi-Wan und Mace von seinen Erkenntnissen

Yoda kehrte nach seiner Reise nach Coruscant zurück, wo der dem Hohen Rat von seinem Abenteuer berichten sollte. Hierbei traten Obi-Wan und Mace Windu zu Yoda, um ihn zum Rat zu begleiten. Da Yoda jedoch nichts zu erzählen hatte, fragte Obi-Wan ihn ungläubig, ob er tatsächlich nichts erlebt hätte. Als Mace Windu den Jedi-Großmeister nach einer Möglichkeit fragte, wie sie den Krieg gewinnen könnten, erklärte Yoda ihnen schließlich, dass er nicht an einen Sieg der Jedi glauben könnte. Dennoch versicherte er den Jedi-Meistern, dass die Jedi die Sith endgültig besiegen würden, woraufhin er sie zum Jedi-Rat begleitete.[127]

Depa Billabas Rückkehr

„Ich bin froh, dass du wach und am Leben bist.“
— Obi-Wan Kenobi zu Depa Billaba (Quelle)

Kenobi verneigt sich vor Depa Billaba.

Als die Jedi Depa Billaba sich im Jahr 19 VSY in ihrem Bacta-Tank nach einem sechsmonatigen Koma wieder erholt hatte, eilte Obi-Wan Kenobi mit Windu und Yoda zur Krankenstation des Jedi-Tempels. Dabei nahm Kenobi die Hände von Billaba und verkündete seine Erleichterung darüber, dass sie wohlauf war. Für ihr Wiedereingliederung musste sie parallel zu den Anwärter-Prüfungen der Jünglinge einige Prüfungen bestehen, die von den drei Jedi-Meistern ausgerichtet wurden. In den Ratsgemächern entschuldigte sich Billaba für ihre noch immer vorherrschenden Versagensängste aufgrund einer Niederlage in der Vergangenheit, wobei Kenobi sie beschwichtigte und mit einer Verbeugung im Jedi-Rat wieder willkommen hieß.[128]

Exkursion durch den Jedi-Tempel

„Ab nach Hause. Das ist die Bedeutung dieses Signals. Ihr könnt es hier im Tempel nicht hören oder sehen. Aber abseits von Coruscant, auf allen anderen Planeten in der Galaxis, würden die Mitglieder unseres Ordens nun die Nachricht erhalten: Kehrt sofort nach Hause zurück.“
— Obi-Wan Kenobi zu Jünglingen (Quelle)

Als Caleb Dume noch immer ein Jüngling aber 19 VSY bereits Schülerkandidat für Depa Billaba war, zeigte Obi-Wan Kenobi als Lehrmeister – im Rahmen einer Exkursion durch den Jedi-Tempel – den Jünglingen die zentrale Sicherheitsstation. Er erklärte dabei, dass die turmhohen Computerreihen über ein geräuschloses und unsichtbares Signal verfügten, welches nach Aktivierung in Form eines Rundrufes alle Mitglieder des Jedi-Ordens abseits von Coruscant „nach Hause“ zurückbeorderte. Während die Anlage im Testbetrieb lief, erklärte Kenobi zusätzlich, dass auch holografische Botschaften im Falle eines Notfalls versendet werden konnten. Als Caleb Dume – welcher insgeheim hoffte eines Tages genauso zu werden wie Kenobi – fragte, was er genau mit dem Begriff „zu Hause“ meinte, entgegnete der Jedi-Meister lediglich, dass er auf den Jedi-Tempel verwies. Eine weitere Frage von Dume lautete, wieso der Orden überhaupt alle Mitglieder auf einmal zurückbeordern wollen würde, was Kenobi als eine sehr gute Frage lobte. Anstatt die Frage jedoch zu erläutern ermutigte Kenobi den Jüngling dazu, einen Grund zu nennen. Als Dume antwortete, dass ein Grund das Eintreffen des Unerwarteten wäre, brach zwar unter den Jünglingen Gelächter aus, das Ratsmitglied selbst aber nannte Dumes Antwort die beste Antwort, die er überhaupt jemals gehört hatte. Er gab kurz darauf aber auch zu, dass er selbst keine Antwort auf Dumes Frage wusste und erklärte, dass es gemäß der Legenden in der Vergangenheit Zeiten äußerster Bedrohung gegeben hatte, weswegen die Jedi mehr als einmal nach Coruscant zurückbeordert worden waren. Obwohl Kenobi hoffte, dass das Signal niemals aktiviert werden müsste, ermahnte er die Jünglinge dazu im Fall der Fälle umgehend der Aufforderung Folge zu leisten und nach Hause zurückzukehren.[129]

Caleb Dume brachte Obi-Wan Kenobi auf die Idee, die Jedi vor der Rückkehr in den Tempel zu warnen.

Caleb Dume: „Könnt Ihr Eure Leute auch wegschicken? Ihr könnt die Jedi gleichzeitig hierher zurückrufen. Könntet Ihr auch alle warnen, sich von hier fernzuhalten?“
Obi-Wan Kenobi: „[…] Ja, es könnte wohl auch dazu genutzt werden, um die Jedi zu warnen, sich von hier fernzuhalten. Von hier zu fliehen.“
Jüngling: „Was dann? Wenn ihr uns alle fortschickt, was dann?“
Obi-Wan Kenobi: „Dann ist es genauso wie auch sonst immer. Ihr werdet eurem Befehl folgen – und auf den nächsten warten. Danke, dass ihr mir eure Zeit geschenkt habt.“
— Caleb Dume und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Auch nachdem Kenobi den Kontrollraum verlassen wollte, stellte Dume abermals eine Frage, ob es auch möglich wäre, das Signal neuzukalibrieren und die Botschaft so umzuformulieren, dass die Jedi fortgeschickt würden. Kenobi zeigte sich über Dumes Vorschlag besonders nachdenklich und stimmte ihm zu, dass das Alarmsignal auch dafür genutzt werden könnte, die Jedi zu warnen, sich von Coruscant fernzuhalten. Auf Nachfrage eines Jünglings, was sie überhaupt machen sollten, wenn die Jedi fortgeschickt werden würden, entgegnete Kenobi bloß mit einem aufmunternden Lächeln, dass sie in dem Fall einfach auf den nächsten Befehl warten sollten, woraufhin er sich für die Aufmerksamkeit der Jünglinge bedankte und die Exkursion beendete.[129]

Angriff auf Vizsla Keep 09

Tiplee: „Ich spüre Eure Unruhe, Obi-Wan.“
Obi-Wan Kenobi: „Meine letzte Begegnung mit Maul ist nicht sonderlich gut verlaufen.“
Tiplee: „Er hat Herzogin Satine getötet, jemanden, der Euch sehr am Herzen lag.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich habe meine Gefühle unter Kontrolle, Meisterin Tiplee. Ich werde weder Euch noch diese Mission gefährden.“
— Tiplee und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi betrachtet eine Karte des Glanzjuwel-Sektors.

Nachdem der einstige Sith Maul aus einem geheimen Hochsicherheitsgefängnis auf Stygeon Prime entkommen konnte und sich mit der Droidenarmee der Separatisten auf Ord Mantell eine Schlacht geliefert hatte, informierte Kanzler Palpatine den Hohen Rat der Jedi bezüglich der Angelegenheit. In der Hoffnung Dooku und Maul festsetzen zu können, begab sich Obi-Wan Kenobi zusammen mit Mace Windu, Aayla Secura und Tiplee nach Ord Mantell, um Nachforschungen anzustellen. Obwohl ein Großteil der Spuren verwischt wurde, fanden die Jedi heraus, dass sich Maul mit Mandalorianern zusammengetan hatte. Kenobi schlussfolgerte, dass das Schattenkollektiv von Maul auf Ord Mantell eine riesige Basis im Glanzjuwel-Sektor unterhalten könnte. Er verwies dabei auf einer Sternkarte des Sektors, dass sich Maul mit den mandalorianischen Streitkräften nach Vizsla Keep 09 begeben haben könnte. Zusammen mit der Jedi-Meisterin Tiplee begann Kenobi Nachforschungen bezüglich Mauls Aufenthaltsortes anzustellen. Während des Fluges wurde Kenobi von der Mikkianerin daran erinnert, dass Maul verantwortlich für den Tod der Herzogin Satine war, woraufhin Kenobi nur entgegnete, dass er seine Emotionen im Griff hätte und die Mission nicht gefährden würde. Nachdem Commander Cody den – in einem Asteroiden gebauten – Militärposten fand, begann der Angriff. Während ein Raumkampf zwischen den Schiffen der Republik und den Sternjägern der Mandalorianer tobte, flogen Kenobi und Tiplee an Bord eines Kanonenbootes in den Hangar Drei der Einrichtung.[61]

Kenobi hält Tiplees Leichnam in den Armen.

Die beiden Jedi-Generäle versuchten die Stellungen bis zum Eintreffen der republikanischen Verstärkung zu halten, wobei Kenobi bereits die Anwesenheit von Maul spürte. Als sich Kenobi zum Kommandozentrum kämpfen wollte, sah er nur, wie Maul gemeinsam mit Dooku dem Kampf beitrat und glaubte aufgrund dessen fälschlicherweise, dass die beiden Sith miteinander kooperierten. Nachdem auch Secura und Windu mit der Verstärkung eingetroffen waren, wurde Meisterin Tiplee vor Kenobis Augen von Dooku gepfählt. Kenobi schrie daraufhin unter Tränen den Namen der gefallenen Jedi-Meisterin und forderte die übrigen Klone dazu auf, Dooku und Maul nicht entkommen zu lassen. Die Verfolgung schlug jedoch fehl und Maul versprach seinem Widersacher ein baldiges Wiedersehen.[61]

Schlacht um Anaxes

Obi-Wan Kenobi: „Anakin, was diese Mission angeht, der Rat hält sie …“
Anakin Skywalker: „… für ’ne gute Idee. Ja, ich auch. Legen wir los, Rex.“
Obi-Wan Kenobi: „Nein warte, das ist nicht …“
Obi-Wan Kenobi: „Ich hoffe, du hast Padmé wenigstens Grüße von mir bestellt.“
— Obi-Wan im Gespräch mit Anakin über Skako Minor und Padmé (Quelle)

Auf Anaxes spricht Obi-Wan Anakin auf Padmé und seinen bevorstehenden Einsatz auf Skako Minor an

Als im Jahr 19 VSY die Belagerungen im Äußeren Rand starteten, wurde Obi-Wan neben Anakin und Mace Windu nach Anaxes entsandt, um den Planeten gegen die Separatisten zu verteidigen. Hierbei koordinierten die Jedi-Generäle die Verteidigung in der Luft und am Boden, jedoch schafften sie es nicht, einen Teil des Planeten zu halten. Da Admiral Trench einen strategischen Algorithmus gegen die Republik einsetzte, der ihre Strategien und Einsätze vorhersagte, gelang es ihm, den Verteigungskomplex und einen Großteil des Planeten einzunehmen. Während die Jedi Fort Anaxes hielten, mussten sie dabei zusehen, wie sie immer mehr Schlachten gegen die Separatisten verloren. Dies ermöglichte es jedoch Captain Rex, ein Muster zu erkennen, sodass er, Commander Cody und die Kloneinheit 99 eine Mission hinter feindlichen Linien ausführten, die ihnen wichtige Erkenntnisse brachte. Hierbei fanden sie heraus, das ARC-Soldat CT-1409 „Echo“ womöglich noch am Leben war und von Trench eingesetzt wurde, um die Strategien der Republik vorherzusagen.[130]

Nachdem das Einsatzteam zum Fort Anaxes zurückkehrte, schilderten sie den Jedi-Generälen ihren Fund, sodass Obi-Wan und Mace Windu mit dem Oberkommando ihr weiteres Vorgehen besprachen. Derweil nahm Anakin Kontakt zu Padmé auf, mit der er sich in einer der Unterkünfte der Klonkrieger unterhielt. Da Obi-Wan nach Anakin suchte und Rex vor der Unterkunft bemertke, fragte er ihn nach Anakin, mit dem er sich über ihre geplante Mission nach Skako Minor besprechen wollte. Während Rex versuchte, ihn abzuwimmeln, erkannte Obi-Wan bereits, das Anakin sich tatsächlich in der Unterkunft aufhielt. Dabei bemerkte der Jedi-Meister, das Rex nach einer Ausrede suchte, was er gegenüber dem Klon äußerte. Als Obi-Wan Rex fragte, was Anakin in der Unterkunft machte, verwies Rex ihn darauf, das er seine Ausrüstung überprüfte. Daraufhin verließ Anakin die Baracke und forderte Rex auf, ihm zu folgen, während er ihm seinen Helm zurückgab. Demzufolge wollte sich Obi-Wan mit Anakin über die Mission unterhalten, woraufhin der Jedi anmerkte, dass diese eine gute Idee war. Dies veranlasste Obi-Wan, Anakin nach Padmé zu fragen, worauf Anakin erkannte, dass er über ihr Treffen wusste. Demnach warf Anakin ihm einen Blick zu, woraufhin Obi-Wan ihn und Rex gehen ließ, damit sie ihren Einsatz durchführen konnte.[63]

„Also, einen Versuch war’s wert.“
— Obi-Wan Kenobi zu Mace Windu (Quelle)

ARC-Soldat Echo schildert den Jedi-Generälen einen Plan zur Rückeroberung von Anaxes

Kurze Zeit später kehrten Anakin, Rex und Kloneinheit 99 mit ARC-Soldat Echo zurück, den sie aus der Gefangenschaft der Techno Union befreien konnten.[131] Dadurch konnten sie Admiral Trench seines strategischen Vorteils berauben, sodass Mace, Obi-Wan und Anakin eine Lagebesprechung über Anaxes abhielten. Bei dieser mussten sie zunächst feststellen, dass sie an ihren aktiven Fronten zurückgedrängt wurden. Da Echo nun nicht mehr unter der Kontrolle der Separatisten stand, erkannten die Jedi auch, dass dies ihre Chance war, den Planeten samt seiner Schiffswerften zurück zu erobern. Als Echo sich der Besprechung anschloss und seine Hilfe anbot, ließen Mace und Obi-Wan ihn reden, sodass er ihnen einen Plan schildern konnte, mit dem sie auf Anaxes gewinnen könnten. Nachdem Windu Echo fragte, ob er in der Lage wäre, nach der Infiltration von Trenchs Flaggschiff die Droidenarmee auszuschalten, bestätigte dieser, dass er dazu entschlossen sei. Demzufolge willigten Obi-Wan, Mace und Anakin in Echos Plan ein, sodass sie einen Großangriff auf den Fertigungskomplex vorbereiteten. Während Obi-Wan und Mace Windu den Angriff auf den Komplex starteten, gelang es dem Infiltrationsteam – gemäß Echos Plan – Trenchs Flaggschiff zu infiltrieren, wobei sie einen Datenknotenpunkt besetzten konnten. Auf Anaxes erreichten die Kanonenboote derweil den Fertigungskomplex, wo Obi-Wan und Mace über der Hauptanlage aus ihren Schiffen sprangen, um sich in einer großen Halle den Separatisten zu stellen. Dabei hielt Mace Windu zunächst eine Ansprache, die die Droiden und Obi-Wan irritierte. Nachdem die Kampfdroiden das Feuer eröffneten, entgegnete Obi-Wan, dass der Vorschlag des Jedi-Meisters ein guter Versuch war. Daraufhin kämpften die Jedi-Meister gegen die Droiden, wobei eine heftige Schlacht zwischen den Armeen ausbrach.[132]

Mace Windu: „Obi-Wan, Skywalker hat mich eben kontaktiert. Es sind noch sehr viel mehr Droiden unterwegs.“
Obi-Wan Kenobi: „Wie’s aussieht hat Anakin nichts von seiner Weitsicht eingebüßt.“
Mace Windu: „Er sagte, ich solle mir keine Sorgen machen. Es sei alles Teil des Plans.“
Obi-Wan Kenobi: „So wie ich Anakin kenne, ist das hier der leichte Teil.“
— Mace und Obi-Wan über den Plan von Echo (Quelle)

Die Jedi-Generäle Kenobi und Windu werden von der Droidenarmee im Fertigungskomplex umzingelt

Als Echo Trench die Anweisung gab, alle Droiden in den Fertigungskomplex zu schicken, wollte er sie so auf einen Schlag deaktivieren. Da es sich hierbei um ein riskantes Vorhaben handelte, unterrichtete Anakin Mace über den Plan, den er an Obi-Wan weitergab. Dieser kämpfte gerade gegen ein paar Kampfdroiden, als Mace Windu ihm mitteilte, dass sie sich laut Skywalker keine Sorgen über die eintreffenden Droiden machen sollten. Obi-Wan hingegen kannte Anakins Vorgehensweise, weswegen er dem Jedi-Meister versicherte, dass ihre aktuelle Situation der leichte Teil war. Kurz darauf gelang es den Jedi, alle Droiden in der Hauptanlage zu zerstören, woraufhin Obi-Wan anmerkte, dass es gar nicht so viele waren. Als danach die Verstärkung der Separatisten eintraf, gelang es diesen, die geschwächten Streitkräfte der Republik zu umzingeln. Unterdessen schaffte es Echo jedoch, einen Rückkopplungs-Impuls auszusenden, durch den alle Droiden deaktiviert wurden.[132]

Obi-Wan Kenobi: „Mace, wenn Ihr die Detonation nicht verhindern könnt, dann müsst Ihr Euch zurückziehen.“
Mace Windu: „Das ist keine Option. Ich hab immer noch die Chance, das aufzuhalten, selbst wenn mir nichts übrig bleibt, als zu raten.“
Anakin Skywalker: „Wie wäre es, wenn wir nicht raten müssten, Meister. Admiral Trench war so frei und hat mir die letzte Ziffer verraten.“
— Die Jedi bei der Deaktivierung der Bombe (Quelle)

Im Anschluss daran beglückwünschte Mace Windu das Einsatzteam, während Obi-Wan die übrigen Klonkrieger koordinierte, die die Anlage sichern sollten. Als Echo schließlich herausfand, dass Trench eine Bombe im Fertigungskomplex plazierte, die den halben Planeten sprengen konnte, informierte Tech die Jedi-Meister darüber. Demnach suchte Mace Windu nach dem Sprengsatz, während Obi-Wan die Evakuierung der Anlage beaufsichtigte. Hierbei half er den Klonkriegern bei ihrem geordneten Rückzug, während Echo von den Separatisten durch eine Elektroladung betäubt wurde. Da ihnen noch eine Nummer fehlte, um die Bombe zu deaktivieren, wies Obi-Wan Mace Windu an, sich ebenfalls zurückzuziehen. Dieser war jedoch bereit, sein Leben für die Rettung von Anaxes zu opfern, als sich Anakin bei ihm meldete, um dem Jedi-Meister die letzte Ziffer zu verraten. Daraufhin gelang es den Jedi, die Bombe zu entschärfen, während das Infiltrationsteam nach dem Tod von Trench dessen Flaggschiff verließ, welches von Wrecker gesprengt wurde.[132]

Mace Windu: „Captain Rex, Corporal Echo, Kloneinheit 99, sie alle haben der Republik einen großen Dienst erwiesen. Dank ihrer Tapferkeit werden die Werften der Republik bald wieder in Betrieb sein.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich sehe Medaillen auf euch zukommen.“
Rex: „Danke, General.“
— Mace und Obi-Wan bedanken sich bei den Klonen für ihren Einsatz. (Quelle)

Nach ihrem Sieg wollen die Jedi Rex, Echo und Kloneinheit 99 auszeichnen

In Fort Anaxes bedankten sich Mace Windu und Obi-Wan bei den Klonkriegern für ihren Einsatz, wobei Obi-Wan anmerkte, dass sie einige Medaillen verdient hätten. Anschließend zogen sich die Jedi-Meister zum Besprechungsraum zurück, wo sie sich auf den nächsten Einsatz vorbereiteten.[132]

Schlacht von Yerbana

Obi-Wan Kenobi: „Nun, wie ich sehe, läuft es an dieser Front ja hervorragend.“
Cody: „Wir kommen nicht durch. Wir wissen nicht, wo der Taktikdroide ist. Er lässt sich nicht blicken.“
— Obi-Wan Kenobi und Cody über die Schlacht von Yerbana (Quelle)

Obi-Wan Kenobi während der Schlacht von Yerbana

Im weiteren Verlauf der Belagerungen im Äußeren Rand wurde das 212. Angriffsbataillon unter Obi-Wan und Cody nach Yerbana entsandt, um den Planeten aus dem Griff der Separatisten zu in der Schlacht von Yerbana zu befreien. Dabei belagerten sie eine große Brücke nahe der Hauptstadt, die von der Droidenarmee stark befestigt wurde. Da es den Klonkriegern unter hohen Verlusten nicht gelang, den Taktikdroiden hervorzulocken, waren sie weiter gezwungen, ihren Angriff fortzusetzen. Als infolge der Kampfhandlungen ein Projektil auf Cody zielte, sprang Obi-Wan vor ihn, um es Abzulenken und so dem Klon das Leben zu retten. Daraufhin gab Obi-Wan dem Commander Deckung, während sie sich hinter einen Trümmerhaufen zurückzogen. Dort informierte Cody sie über die Lage, die Obi-Wan mit wenig Optimismus kommentierte.[64]

Anakin Skywalker: „Was tut ihr da unten?“
Obi-Wan Kenobi: „Wir sind hier in Deckung und jetzt runter.“
Anakin Skywalker: „Ist doch nicht Euer ernst, das sind höchstens tausend Droiden.“
Obi-Wan Kenobi: „Was hast du vor? Wo ist Captain Rex?“
Anakin Skywalker: „Unsere Schlacht ist schon gewonnen, also haben wir entschieden, Euch auszuhelfen.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi diskutieren während des Kampfgeschehens. (Quelle)

Anakin schließt sich unerwartet den Truppen des Jedi-Meisters an

Als Kenobi sich fragte, wo Anakin blieb, stand dieser unerwartet hinter ihnen, worüber sich Obi-Wan wunderte. Dabei fragte letzterer ersteren, warum er zu ihnen gestoßen sei, woraufhin Anakin entgegnete, dass er seine Schlacht bereits gewonnen hätte. Demzufolge entschiede er sich dazu, Obi-Wans Streitkräfte zu unterstützen, was er dem Jedi-Meister gegenüber rechtfertigte. Dabei schlug Anakin Obi-Wan vor, es nach seinem Plan zu machen, wogegen Obi-Wan außer einigen Einwänden nichts vorbringen konnte. Demnach willigte er in Anakins Strategie ein, wonach sich dieser auf das Schlachtfeld begab, um vor den Separatisten zu kapitulieren. Während Obi-Wan und Cody das Geschehen beobachteten, lockte Anakin schließlich den Super-Taktikdroiden hervor, den er vor den Augen der Droidenarmee zerstören konnte.[64]

Obi-Wan Kenobi: „Bravo, Anakin. Du hast es wieder geschafft.“
Anakin Skywalker: „Oh, das war nicht allein mein Verdienst. Nur dank Eurer Hilflosigkeit war meine Kapitulation glaubwürdig.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich helfe doch immer gern, mein Freund.“
— Obi-Wan und Anakin nach ihrem Sieg (Quelle)

Nachdem Anakin die Schlacht entscheidet gratuliert ihm Obi-Wan zu seinem Erfolg

Nach dem Gespräch überwältigten Captain Rex und die 501. Legion die Kampfdroiden, deren Verteidigung in Sekunden zusammenbrach. Als Cody den Jedi-General fragte, ob sie sich dem Spaß anschließen könnten, willigte Obi-Wan ein. Unterdessen trat er zu Anakin, um ihm zu seinem Sieg zu gratulieren. Dabei unterhielten sie sich kurz, als Admiral Yularen sie kontaktierte, um sie über eine Nachricht auf ihrer Subraumfrequenz Fulcrum zu informieren. Hierbei dachten Obi-Wan und Anakin zunächst an Onderon, jedoch korrigierte der Admiral sie, dass es sich nicht um Gerrera handelte. Anschließend bat er sie, zur Flotte zurückzukehren, wo sie die Nachricht persönlich entgegennehmen sollten.[64]

Rückkehr von Ahsoka Tano

Ahsoka Tano: „Hallo, Meister. Ist ’ne Weile her.“
Anakin Skywalker: „Ähh, Ahsoka? Was? Ich glaub’s ja nicht … Wie geht es dir? Wo bist du? Geht es dir gut?“
Ahsoka Tano: „Ja, Meister, danke. Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit zum Reden, aber ich habe Neuigkeiten, welche ich Euch nicht vorenthalten kann.“
Obi-Wan Kenobi: „Welche denn, Ahsoka?“
Ahsoka Tano: „Lady Bo-Katan kennt den Aufenthaltsort des abtrünnigen Sith-Lords Maul, und wenn wir schnell aktiv werden, können wir ihn endlich gefangen nehmen.“
— Ahsoka Tano kontaktiert ihre alten Jedi-Meister (Quelle)

Ahsoka Tano nimmt wieder den Kontakt zu ihren Jedi-Meistern auf, um sie über die potenzielle Ergreifung Mauls zu informieren

Kurz nach der Schlacht von Yerbana erreichten Obi-Wan und Anakin Yularens Sternzerstörer, wo der Admiral sie auf der Brücke empfing. Dort warteten Ahsoka Tano und Bo-Katan Kryze bereits auf die Jedi, die von der Gegenwart der beiden Frauen überrascht wurden. Während Obi-Wan sich zurückhielt, fragte Anakin Ahsoka nach ihrem Wohlbefinden, woraufhin sie ihnen mitteilte, dass sie keine Zeit für Formalitäten hätten. Daraufhin fragte Obi-Wan sie, worum es ging, worauf Ahsoka antwortete, dass sie die einmalige Chance hätten, den Abtrünnigen Sith-Lord Maul gefangen zu nehmen.[64]

Anakin Skywalker: „Jetzt ergibt alles einen Sinn […] Hätte Ahsoka den Orden nicht verlassen, wäre sie nicht da gewesen, wo sie sein musste.“
Obi-Wan Kenobi: „Ja, ich nehme an so kann man es auch sehen.“
Anakin Skywalker: „Wie soll man es sonst sehen? Wir werden Maul stellen – endgültig. Ich dachte, Ihr würdet Euch mehr darüber freuen.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich bin vorsichtig optimistisch.“
— Obi-Wan und Anakin unterhalten sich über Ahsoka und Maul (Quelle)

Obi-Wan und Anakin sprechen mit Ahsoka und Bo-Katan über Mandalore

Da die beiden Jedi einem Treffen zustimmten, erwarteten sie wenig später die Ankunft von Ahsoka und Bo-Katan bei ihrem Kampfverband. Dabei erklärte Anakin Obi-Wan, dass Ahsoka nur aus dem Orden austrat, um dort zu sein, wo sie gebraucht wurde, woraufhin Obi-Wan anmerkte, dass man es auch so sehen könnte. Als Anakin ihn fragte, ob er sich nicht über die Möglichkeit freute, Maul bald zu verhafteten, entgegnete Obi-Wan lediglich, dass er optimistisch sei. Kurz darauf trafen Ahsoka und Bo-Katan ein, die von R2-D2 begrüßt und von den Jedi empfangen wurden. Diese geleiteten sie nach der Bitte von Ahsoka direkt zur Brücke, wo die beiden Frauen sie über die Lage auf Mandalore unterrichteten. Dabei versicherten sie ihnen, dass sie Maul in Sundari lokalisieren konnten, was Obi-Wan zu der Frage führte, wieso sie ihn nicht selbst verhaften würden.[64]

Obi-Wan Kenobi: „Ich werde den Rat der Jedi hiervon in Kenntnis setzen.“
Bo-Katan Kryze: „Dafür ist keine Zeit! Mauls Einfluss über Mandalore zerfrisst mein Volk. Er ermordete unsere Herrscherin, meine Schwester, und ich dachte, sie bedeutete Euch etwas.“
Obi-Wan Kenobi: „Das tat sie und tut sie noch, aber ich darf mein Urteilsvermögen nicht von meinen Gefühlen trüben lassen. Der Rat wird entscheiden, wie zu handeln ist.“
— Obi-Wan und Bo-Katan sprechen über Maul und Satine Kryze (Quelle)

Nachdem Bo-Katan ihre Schwester anspricht, erinnert sich Obi-Wan an seine Gefühle für die Herzogin

Da ihnen die nötigen Streitkräfte fehlten, schlug Bo-Katan den Jedi nun eine gemeinsame Operation vor, bei der die Republik nach ihrem Erfolg Maul erhalten sollte, während sie selbst den Thron von Mandalore beanspruchte. Daraufhin gab Obi-Wan ihnen zu verstehen, dass die Republik separate Verträge mit Mandalore besaß, deren Bruch sie in einen weiteren Krieg ziehen würden. Bo-Katan war jedoch der Ansicht, dass die Republik auch einen zweiten Krieg führen könnte, woraufhin Anakin entgegnete, dass sie aktuell mit den Klonkriegen beschäftigt wären. Da Obi-Wan sich zunächst mit dem Jedi-Rat absprechen wollte, erinnerte ihn Bo-Katan daran, dass ihr Volk keine Zeit mehr hätte. Dabei verwies sie ihn auf die Ermordung ihrer Schwester, mit der sie an die Gefühle des Jedi appellieren wollte. Da Satine ihm weiterhin etwas bedeutete, ließ er auch nicht von seinem Glauben ab, wonach er weiterhin darauf drängte, zuerst mit dem Hohen Rat zu sprechen.[64]

Ahsoka Tano: „Das war’s also? Ihr lasst Bo-Katan und ihr Volk einfach so im Stich.“
Obi-Wan Kenobi: „Ahsoka, du verstehst doch sicherlich, dass dies ein Schlüsselmoment der Klonkriege ist. Das Herz der Republik wird angegriffen.“
Ahsoka Tano: „Ich verstehe, dass es Euch wie üblich nur um Politik geht. Deswegen haben die Leute das Vertrauen in die Jedi verloren. Genau wie ich, bis ich daran erinnert wurde, was der Orden den Menschen bedeutet, die auf ihn angewiesen sind.“
Obi-Wan Kenobi: „Und gerade ist Coruscant auf ihn angewiesen.“
Ahsoka Tano: „Nein, der Kanzler ist auf ihn angewiesen.“
Obi-Wan Kenobi: „Das ist nicht fair.“
Ahsoka Tano: „Fair wollte ich auch gar nicht sein.“
— Ahsoka Tano argumentiert mit Obi-Wan über die Beweggründe des Jedi-Ordens. (Quelle)

Obi-Wan informiert Anakin über den Angriff auf Coruscant

Während Anakin Ahsoka eine Überraschung der Klonkrieger im Haupthangar zeigte, erfuhr Obi-Wan von dem Angriff der Separatisten auf Coruscant, woraufhin er die Flotte einsatzbereit machte. Als der Alarm ertönte, eilte Obi-Wan zum Hangar, wo er Anakin und Ahsoka über den Angriff von Grievous auf den Senat informierte. Hierbei fragte Anakin ihn nach dem Obersten Kanzler, der nach Obi-Wans Informationen von Jedi-Meisterin Shaak Ti beschützt wurde, zu der sie jedoch den Kontakt verloren hatten. Da die Flotte bereits alarmiert wurde, versicherte er nun Anakin, dass sie binnen einer Stunde bei Coruscant eintreffen könnten. Dies veranlasste Ahsoka nun zu der Schlussfolgerung, dass die Jedi Mandalore im Stich lassen würden, worauf Obi-Wan entgegnete, dass die Schlacht ein Schlüsselmoment der Klonkriege sei. Da Ahsoka jedoch feststellte, dass die Jedi zu politisch seien und dadurch das Vertrauen der Leute verloren hätten, gab Obi-Wan ihr entschlossen zu verstehen, dass die Menschen von Coruscant auf den Orden angewiesen wären. Als sie jedoch bemerkte, dass nur der Kanzler auf sie angewiesen war, entgegnete Obi-Wan, dass dies nicht fair wäre.[64]

Anakin Skywalker: „Na dann befördern wir Rex zum Commander und er führt die neue Division. Ahsoka kann ihn als Beraterin begleiten. Was sagst du?“
Ahsoka Tano: „Kann ich akzeptieren, das heißt, wenn Obi-Wan das auch tut.“
Obi-Wan Kenobi: „In Ordnung. Äh, eines noch – Ich tötete Maul einst. Versuch lieber, ihn zu fangen. Tod zu bleiben scheint ihm nicht zu liegen.“
— Obi-Wan, Anakin und Ahsoka stimmen darüber überein, eine Einheit unter Commander Rex Befehl nach Mandalore zu entsenden, die Ahsoka als Militärberaterin begleitet. (Quelle)

Obi-Wan argumentiert mit Ahsoka über die Beweggründe des Jedi-Ordens

Daraufhin unterbrach Anakin ihre Diskussion, indem er Obi-Wan den Vorschlag machte, die 501. Legion aufzuteilen und eine Division Ahsoka Tanos Kommando zu unterstellten. Obi-Wan Kenobi erinnerte das Duo daran, dass Tano nicht mehr zur Großen Armee der Republik gehörte, sodass Anakin stattdessen den Vorschlag machte, Rex zum Commander zu befördern und Ahsoka als Beraterin einzusetzen. Da Ahsoka und Obi-Wan mit dem Vorschlag einverstanden waren, gab er ihr als letztes den Tipp, Maul lieber gefangen zu nehmen, da er nur schwer zu töten sei. Anschließend ließ er Anakin und Ahsoka allein, sodass sie sich vor ihrem Einsatz noch einmal verabschieden konnten.[64]

Schlacht von Coruscant

Anakin Skywalker: „Also dürfen wir nach Mandalore aufbrechen?“
Obi-Wan Kenobi: „Nein, nach Corsucant. Grievous greift den Senat an.“
Anakin Skywalker: „Was ist mit dem Kanzler?“
Obi-Wan Kenobi: „Shaak Ti wurde gesandt, um ihn zu beschützen, aber Meister Windu hat den Kontakt verloren. Keine Sorge, unsere Flotte kann in einer Stunde dort sein.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker im Gespräch über die Ereignisse auf Coruscant (Quelle)

Als es General Grievous in einem überraschenden Schachzug gelungen war, Coruscant anzugreifen und Kanzler Palpatine aus Galactic City zu entführen, begaben sich Kenobi und Skywalker nach ihrem Treffen mit Bo-Katan Kryze und Ahsoka Tano direkt zurück, um den Anführer des Galaktischen Senates aus der Geiselhaft zu befreien. An Bord ihrer Eta-2-Actis-Abfangjäger flogen sie in Richtung Grievous’ Kommandoschiff, der Unsichtbaren Hand. Als Anakin auf die Geier-Klasse-Droiden-Sternjäger verwies, die sich in der Nähe des Flaggschiffes befanden, kommentierte Kenobi, dass sie ein leichtes Spiel hätten. Aus dem Cockpit heraus kontaktierte Kenobi Odd Ball und forderte ihn und seine Staffel auf, sich hinter Kenobis Abfangjäger zu positionieren. Als die Droidensternjäger attackierten, gab Kenobi den Befehl, die feindlichen Droidenschiffe durch sie hindurchfliegen zu lassen und versuchte, den Droidensternjägern auszuweichen.[7]

Kenobi gerät beim Raumkampf in Schwierigkeiten.

„Nein, nein. Die machen ihren Job, damit wir unseren machen können.“
— Kenobi zu Skywalker (Quelle)

Als Odd Ball in Panik geriet und Skywalker zusicherte, dem Klon-Piloten zur Hilfe zu kommen, erinnerte Obi-Wan Kenobi den Jedi-Ritter daran, dass sie alle in dem Raumkampf eine wichtige Funktion hätten. Kurz nach Odd Balls Tod wurden die Abfangjäger beider Jedi von abgefeuerten Raketen verfolgt. Kenobi gab R4-P17 die Erlaubnis ein Ausweichmanöver durchzuführen, welches für seinen Geschmack jedoch zu gewagt war. Als Kenobis Jäger noch immer die Zielscheibe von zwei Raketen war, reagierte der Jedi-Meister sichtlich angespannt und kommentierte, dass das Fliegen nur etwas für Droiden sei. Seine Notlage verschlimmerte sich schließlich, als sein Schiff von Buzz-Droiden angefallen und sabotiert wurde. Nach dem Verlust seines R4-Astromechdroiden gab Kenobi zu, dass ihm so langsam jegliche Tricks ausgingen, weswegen er Skywalker aufforderte, den Auftrag zu beenden und den Kanzler aus den Fängen von Grievous zu befreien. Skywalker ließ sich davon jedoch nicht beirren und feuerte auf den Abfangjäger, wodurch das Schiff jedoch nur weiter beschädigt wurde. Kenobi forderte seinen Mitstreiter dazu auf, umgehend das Feuer einzustellen, woraufhin der Jedi-Ritter seinen Fehler eingestand. Als schließlich auch die Cockpitscheiben von Kenobis Abfangjäger beschlugen, schien das Schicksal des Jedi-Meisters besiegelt zu sein, allerdings gab Skywalker noch längst nicht auf, seinem Meister zur Hilfe zu eilen.[7]

„Lass das, Anakin, du bringst uns noch beide um.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi und Skywalker kampfbereit im Hangar.

Anakin versuchte entgegen der Warnung von Kenobi mit dem Tragflügel seines eigenen Abfangjägers die Buzz-Droiden zu zerstören, wodurch auch sein Abfangjäger attackiert wurde. Kenobi gab R2-D2 den Ratschlag, auf das mittlere Auge des Droiden zu zielen, wodurch es dem R2-Astromechdroiden gelang, sich erfolgreich gegen den Sabotageangriff zu verteidigen. Nachdem sie die Schilde deaktiviert und Kenobi sein ungutes Gefühl verkündet hatte, bruchlandeten beide Jedi im Hangar der Unsichtbare Hand und zerstörten die anwesenden B1-Kampfdroiden. Auf Aufforderung von Kenobi, lokalisierte R2-D2 den Aufenthaltsort des Obersten Kanzlers auf der Brücke des Kommandoschiffes.[7]

Anakin Skywalker: „Ich spüre Count Dooku.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich spüre eine Falle.“
Anakin Skywalker: „Was sollen wir tun?“
Obi-Wan Kenobi: „Die Falle aktivieren.“
— Anakin & Obi-Wan (Quelle)

Im Fahrstuhl treffen Kenobi & Skywalker auf mehr feindliche Droiden.

Kenobi ahnte bereits, dass sie beide sich geradewegs in eine Falle begaben, was sie beide jedoch nicht vom Fortgang ihrer Mission abhielt. Er warf R2-D2 einen Komlink zu und wies den Astromechdroiden an, auf weitere Befehle zu warten. Auf dem Weg zu den Aufzügen wurden Kenobi und Skywalker von Droidekas angegriffen, jedoch konnten sie sich unbeschadet in den Aufzug zurückziehen und die dortigen Kampfdroiden zerstören. Die Fahrt mit dem Aufzug 31174 erwies sich jedoch alles andere als problemlos, da dieser ins Stocken geriet und auf Aufforderung von Kenobi durch R2-D2 wieder reaktiviert werden musste. Anakin selbst hatte sich dabei schon auf das Dach des Lifts begeben, was Kenobi nur mit einem Kopfschütteln kommentierte. Der Jedi-Meister wurde mehrfach unsanft hin und her gerüttelt, als R2-D2 die Fahrtrichtung stoppte. Als Anakin sich wieder ins Innere des Aufzuges begab, aktivierte Kenobi für einen Moment sein Lichtschwert im Glauben, dass ein Feind sich genähert hatte. Anakin und Obi-Wan gerieten im Aufzug leicht aneinander, als Obi-Wan auf R2s Aktion verwies und Skywalker lediglich meinte, sein Meister sollte keine Witze über lockere Schrauben machen. Kenobi verteidigte sich, dass er noch gar nichts gesagt hatte. In Grievous’ Quartier angekommen trafen die beiden Jedi-Ritter schließlich auf den entführten Kanzler.[7]

Duell auf der Unsichtbare Hand

Obi-Wan Kenobi: „Dieses Mal werden wir gemeinsam kämpfen.“
Anakin Skywalker: „Das wollte ich auch gerade sagen.“
— Obi-Wan und Anakin (Quelle)

Kenobi trifft das letzte Mal auf Count Dooku.

Gemeinsam mit Skywalker begab sich Obi-Wan zum Obersten Kanzler und verneigte sich leicht vor diesem. Die Begrüßung viel jedoch relativ kurz aus, da Count Dooku sich ebenfalls zur Brücke begeben hatte. Als Palpatine den beiden Jedi-Rittern dazu riet, Hilfe zu rufen, da sie beide einen Sith-Lord nicht bezwingen könnten, antwortete Kenobi nur keck, dass Sithlords ihre Spezialität seien. Dookus Aufforderung zur Kapitulation wurde von beiden Jedi ignoriert und Kenobi meinte zu dem Verräter, dass dieser ihnen bei diesem Aufeinandertreffen nicht entkommen würde. Es entbrach umgehend ein Duell zwischen den beiden Jedi und dem Sith, wobei Kenobi zweimal von Dooku mit der Macht umhergeschleudert und gewürgt wurde. Der Jedi-Meister verlor schließlich beim zweiten Aufprall das Bewusstsein und wurde unter ein herabstürzendes Geländer begraben. Kenobi erlangte sein Bewusstsein erst über dem Abgrund des Schachts für Aufzug 3224 baumelnd wieder, als Dooku längst von Skywalker getötet und der Kanzler gerettet worden war.[7]

Kenobi erlangt sein Bewusstsein wieder.

„Ist mir irgendwas entgangen?“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Als der Aufzug 3224 geradewegs auf das Trio zuraste, sahen sie sich gezwungen zu springen und konnten sich trotzdem mit einem Enterhaken unversehrt aus dem Aufzugsschacht in den Korridor 328 retten. Beim Durchqueren des Korridores wurde das Trio jedoch von einem Strahlenschild eingefangen, woraufhin sich Kenobi darüber ärgerte, dass sie so einfach gefasst werden konnten. Von der Droidenarmee wurden sie zusammen mit R2-D2 zurück zu General Grievous gebracht. Bei der Konfrontation mit dem Cyborg-General wies Kenobi seinen Jedi-Mitstreiter zurecht, den General nicht unnötig zu provozieren.[7]

Kenobi, Skywalker und Palpatine treffen auf Grievous.

Gegenüber Grievous selbst meinte Kenobi, dass der Cyborg-General den Jedi dieses Mal nicht entkommen würde, woraufhin R2-D2 ein Ablenkungsmanöver ausführte und den Jedi dadurch erlaubte, ihre Waffen zurückzuholen. Nachdem sie die Magna-Wachen ausgeschaltet und den General umstellt hatten, gelang dem Droidengeneral dennoch die Flucht aus dem abstürzenden Flaggschiff an Bord einer Rettungskapsel. Kenobis Hoffnung, dass Anakin in der Lage wäre das demolierte Schiff heile auf Coruscant aufzusetzen, wurde letztlich nicht enttäuscht, sodass die Rettungsmission ein voller Erfolg war. Den Kanzler eskortierten die beiden Jedi sicher zurück zum Senatsgebäude, wo Kenobi sich jedoch dazu entschloss, dem Hohen Rat der Jedi Bericht zu erstatten. Kenobi lobte seinen einstigen Padawan, dass die gesamte Operation nur dank Anakin von Erfolg gekrönt war und er es deswegen verdient habe, im Rampenlicht zu stehen. Anakin scherzte gegenüber Kenobi, dass dieser ihm etwas für die zehnte Rettung seines Lebens etwas schuldig wäre, woraufhin der Jedi-Meister witzelte, dass ein Vorfall auf Cato Neimoidia nicht dazugezählt werden dürfe.[7]

Anakins Spezialauftrag

„Sei auf der Hut vor deinem Freund Palpatine.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobis und Skywalkers Ansichten bezüglich Palpatine gehen weit auseinander.

Am darauffolgenden Tag wies Kenobi Skywalker im Jedi-Tempel darauf hin, dass er den Bericht über die Belagerungen im Outer Rim verpasst hatte. Für den Jedi-Ritter fasste er daher zusammen, dass Saleucami gefallen war und Quinlan Vos seine Truppen nach Boz Pity verlagert hatte. Da Anakin jedoch die Angespanntheit seines Meisters bemerkte, erläuterte Kenobi, dass der Galaktische Senat den Obersten Kanzler mit weiteren Sondervollmachten ausgestattet hatte. Zum Entsetzen von Kenobi hieß der Jedi-Ritter die Stärkung von Palpatines Position gut, woraufhin er Skywalker den Ratschlag gab, sich vor Palpatine in Acht zu nehmen. Als Anakin nachbohrte, erklärte Kenobi, dass der Kanzler die Anwesenheit von Anakin erbeten hatte, ohne den Rat der Jedi davon in Kenntnis zu setzen. Da auch Anakin meinte, dass das Vorgehen des Obersten Kanzlers ungewöhnlich war, gab Kenobi zu, dass er sich mit allem nicht sonderlich wohlfühlte. Kenobis ungutes Bauchgefühl bewahrheitete sich schließlich, als Palpatine den Jedi-Ritter leichtfertig zu seinem persönlichen Vertreter im Rat der Jedi ernannte. Bei einer Audienz mit dem Hohen Rat stieß diese Ernennung auf viel Skepsis unter den Meistern, wobei Anakin ein Platz im Rat zugewiesen wurde, er jedoch nicht in den Rang eines Jedi-Meisters erhoben wurde. Da Anakin über diese Entscheidung mit Empörung reagierte und von Mace Windu zum Sitzen aufgefordert wurde, schüttelte Kenobi lediglich den Kopf über Skywalkers Verhalten.[7]

Kenobi verurteilt Anakins Wutausbruch.

Als Ki-Adi-Mundi das Tagesprotokoll wiederaufnahm und eröffnete, dass bislang jegliche Spur von General Grievous fehlte, kommentierte auch Kenobi, dass nicht mehr weitere Schiffe entbehrt werden könnten, um den gesamten Outer Rim nach Grievous‘ neuem Versteck abzusuchen. Bei einem Hinweis auf den Angriff auf Kashyyyk sprach sich Kenobi dafür aus, sofort einen Angriffstrupp zu dem Waldplaneten zu schicken, da die Republik es sich nicht leisten könnte, dass Kashyyyk-System zu verlieren. Im Anschluss an die Sitzung machte Skywalker gegenüber Kenobi seinem Ärger Luft, jedoch versuchte dieser den Jedi-Ritter zu beruhigen, indem er die Besonderheit von Anakins Ernennung hervorhob.[7]

„Beruhige dich, Anakin. Dir ist eine große Ehre zuteil geworden. In deinem Alter Mitglied des Rates zu werden, sowas hat es noch nie gegeben. Weißt du, der Haken an der Sache ist, dass du dem Kanzler zu Nahe stehst. Der Rat schätzt es ganz und gar nicht, wenn er sich in Angelegenheiten der Jedi einmischt.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Kenobi bittet Anakin darum, Palpatine auszuspionieren.

Kenobi zögerte allerdings auch nicht damit, Anakin die Wahrheit darüber zu sagen, dass seine Nähe zum Obersten Kanzler der Ernennung einen bitteren Beigeschmack verlieh. Obwohl Skywalker sich verteidigte, dass er nicht darum gebeten hatte ein Mitglied des Hohen Rates der Jedi zu werden, meinte Kenobi, dass Anakin sich dies jedoch gewünscht hatte und sich seine Freundschaft zu Palpatine nun auszahlen würde. Ohne Beschönigung gab Kenobi zu, dass der Rat der Ernennung von Skywalker nur aus diesem Grund zugestimmt hatte und sich inoffiziell von dem Jedi-Ritter erhoffte, über alle Aktivitäten des Kanzlers Bericht zu erstatten. Dabei versicherte Obi-Wan jedoch, dass er auf Anakins Seite wäre und ihn keineswegs in eine solche Situation bringen wollte.[7]

Obi-Wan Kenobi: „Der Rat erwartet, dass du ihm über alle Tätigkeiten des Kanzlers Bericht erstattest. Der Rat will wissen, was er vor hat.“
Anakin Skywalker: „Sie wollen, dass ich den Kanzler ausspioniere? Das ist Verrat.“
Obi-Wan Kenobi: „Wir befinden uns im Krieg, Anakin.“
Anakin Skywalker: „Warum hat der Rat mir diesen Auftrag nicht während der Sitzung erteilt?“
Obi-Wan Kenobi: „Der Auftrag ist absolut inoffiziell.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker (Quelle)

Skywalker zeigte sich wenig begeistert über seinen neuen Auftrag und verteidigte den Kanzler in Gegenwart von Kenobi als freundlichen Menschen, der sich seit seiner Ankunft um ihn gekümmert hatte. Obi-Wan tadelte den Jedi-Ritter jedoch, dass seine Loyalität dem Senat und nicht seinem Vorsitzenden gelten sollte, welcher bereits seine Amtszeit ausgereizt hatte. Da Anakin abermals meinte, dass der Galaktische Senat diese Amtszeitverlängerung gefordert hatte, verlieh Obi-Wan seinen Worten mehr Nachdruck und bat Anakin darum, seine Gefühle zu erforschen und zu erkennen, dass etwas nicht stimmte. Obwohl der inoffizielle Auftrag gegen alles stand, was die Jedi ihn gelehrt hatten, stimmte Anakin dem Auftrag zu, da Kenobi abermals betonte, dass der Rat der Jedi ihn darum gebeten hatte.[7]

Kenobi versichert den skeptischen Meistern, dass Anakin ihn nicht enttäuschen würde.

Später traf sich Kenobi mit Windu und Yoda, um Yoda für seinen Abflug nach Kashyyyk zu begleiten und verkündete, dass Skywalker seinen Auftrag mit nur wenig Begeisterung zur Kenntnis genommen hatte. Als Windu meinte, dass er dem Jedi-Ritter nicht sein Vertrauen schenken würde, verwies Obi-Wan darauf, dass Anakin der Auserwählte aus der Jedi-Prophezeiung sei.[7]

„Bei allem gebührenden Respekt, Meister, aber ist er nicht der Auserwählte? Ist er nicht derjenige, der die Sith vernichten und die Macht ins Gleichgewicht bringen soll?“
— Obi-Wan Kenobi zu Mace Windu (Quelle)

Yoda erklärte daraufhin, dass die Jedi-Prophezeiung missverstanden worden sein könnte, jedoch beharrte Kenobi darauf, dass sein einstiger Schüler ihn in dieser Angelegenheit nicht enttäuschen würde. Kenobi verabschiedete Yoda kurz darauf.[7]

Entdeckung von General Grievous

Yoda: „Ein Meister wird benödtigt, mit viel mehr Erfahrung.“
Ki-Adi Mundi: „Dem pflichte ich bei. Meister Kenobi sollte gehen.“
Mace Windu: „Dem stimme ich zu.“
Ki-Adi Mundi: „Aye.“
Mace Windu: „Aye. Die Sitzung ist beendet.“
— Der Jedi-Rat entscheidet, das Obi-Wan Kenobi General Grievous auf Utaoau stellen soll. (Quelle)

Der Hohe Rat berät sich über die Ergreifung von General Grievous.

Bei einer weiteren Sitzung des Jedi-Rates eröffnete Skywalker durch Informationen vom Kanzler, dass sich der gesuchte General Grievous im Utapau-System versteckt hielt. Auf Vorschlag von Ki-Adi-Mundi wurde entschieden, dass Obi-Wan Kenobi den Einsatz anstelle Skywalker, welcher von dem Kanzler persönlich vorgeschlagen wurde, leiten sollte.[7]

Belagerung von Mandalore

Obi-Wan Kenobi: „Darth Sidious ist der Sith-Lord, der von Anfang an die Klonkriege anzettelte und beide Seite gegeneinander auspielte. Ich habe den Namen zum zuerst von Count Dooku gehört. Doch noch mehr von Sidious über Dooku zu erfahren ist unmöglich.“
Ahsoka Tano: „Wieso?“
Obi-Wan Kenobi: „Weil Count Dooku Tod ist. Anakin hat ihn während der Rettung des Kanzlers getötet. Ohne Dookus fehlt uns ein wichtiges Puzzleteil zum Verständnis des Mysteriums um Darth Sidious. Schafft ihr es Maul zu verhaften, könnt ihr uns dabei helfen, die fehlenden Informationen zu erhalten.“
Ahsoka Tano: „Dann schickt mir mehr Männer.“
Obi-Wan Kenobi: „Leider kann ich das nicht. Ich wurde angewiesen General Grievous auf Utapau zu stellen.“
Ahsoka Tano: „Was ist mit Anakin? Kann er uns vielleicht unterstützen.“
— Obi-Wan Kenobi berichtet Ahsoka und Bo-Katan von Darth Sidious, Dookus Tod und seinem Auftrag auf Utapau (Quelle)

Bei einer Besprechung über die Belagerung von Mandalore erzählt Obi-Wan Bo-Katan, Ahsoka und Rex von Darth Sidious

Kurz bevor Obi-Wan nach Utapau aufbrechen wollte, um General Grievous zu stellen, kontaktierte er Bo-Katan und Ahsoka auf Mandalore, die sich im Thronsaal mit ihm trafen. Während Obi-Wan per Hologramm anwesend war, klärte Bo-Katan sie über einige Gefechte in Sektor 11 auf, wobei sie anmerkte, dass die Klone so effektiv waren, wie versprochen. Da sie Maul jedoch noch nicht fassen konnten, gab sie ihm weiterhin zu verstehen, dass sie ihn an einer Flucht hindern müssten, da sie sonst verloren hätten. Als Ahsoka ihnen mitteilte, das Maul ihr den Namen Sidious nannte, fragte Bo-Katan Obi-Wan, um wen es sich dabei handelte. Da der Name dem Jedi-Meister bekannt war, erklärte er ihnen, das er das Wissen des Rates mit ihnen teilen könnte. Somit gab er ihnen zu verstehen, das Sidious derjenige war, der von Beginn an die Klonkriege anzellte und beide Seiten gegeneinander ausspielte. Dabei hatte Dooku ihm zuerst den Namen genannt, jedoch war es ihnen nicht möglich, mehr über Sidous von Dooku zu erfahren. Auf Ahsokas Nachfrage hin bestätigte er ihnen, das Dooku von Anakin getötet wurde, als sie den Kanzler retteten. Demnach bat er sie nun, Maul zu verhaften, sodass er ihnen dabei helfen könnte, das Mysterium um Sidious zu lösen. Daraufhin forderte Ahsoka weitere Verstärkung an, die Obi-Wan ihr jedoch abschlagen musste, da er die Kräfte für den Angriff auf General Grievous benötigte. Als sie ihn nach Anakin fragte, bat Obi-Wan Bo-Katan und Rex sie allein zu lassen, sodass er sich mit ihr über Anakins Auftrag unterhalten konnte.[133]

Obi-Wan Kenobi: „Ahsoka, der Hohe Rat liegt nicht immer richtig. Deswegen bitte ich dich ja um Hilfe.“
Ahsoka Tano: „Entschuldigt, es gab einen Angriff.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich glaube, du solltest gehen.“
Ahsoka Tano: „Sagt Anakin.“
Obi-Wan Kenobi: „Das werde ich.“
— Obi-Wan Kenobi und Ahsoka Tano (Quelle)

Obi-Wan erzählt Ahsoka von Anakins Spezialauftrag

Nachdem er Ahsoka berichtete, das Anakin den Kanzler ausspionieren sollte, erklärte sie ihm, das Palpatine ein Freund und Mentor für Anakin war. Dabei kam sie zu dem Entschluss, das Anakin nicht erfreut über seinen Auftrag war, was Obi-Wan ihr bestätigte. Demnach bat er sie mit Anakin zu reden, was sie jedoch ablehnte, da sie der Meinung war, dass sie nicht mehr die Entscheidungen des Rates verteidigen könnte. Daraufhin gestand ihr Obi-Wan, das der Rat auch Fehler machen kann, sodass er sie erneut um ihre Hilfe bat. Als Rex sie jedoch über einen Angriff informierte, erklärte Obi-Wan ihr, dass sie lieber gehen sollte. Bevor sie ging bat sie ihn jedoch, Anakin noch etwas zu sagen, wobei Obi-Wan wusste, was sie meinte. Anchließend ließ sie Obi-Wan zurück, der sich nun auf den Weg nach Utapau machte, wo er sich Grievous stellen wollte.[133]

Schlacht von Utapau

Anakin Skywalker: „Ihr werdet mich dabei brauchen, Meister.“
Obi-Wan Kenobi: „Oh, da hast du recht. Allerdings könnte sich herausstellen, dass außer Späßen nicht viel dabei herauskommt.“
Anakin Skywalker: „Meister, ich habe Euch schwer enttäuscht. Äh…ich habe Eure Ausbildung nicht ausreichend zu würdigen gewusst. Ich war hochmütig, ich bitte um Entschuldigung. Die Entscheidung des Rates hat mir sehr zu Schaffen gemacht.“
Obi-Wan Kenobi: „Du bist stark und klug, Anakin. Und ich bin wirklich sehr stolz auf dich. Ich habe dich ausgebildet, seitdem du ein kleiner Junge warst. Ich habe dir alles beigebracht, was ich weiß und du bist ein größerer Jedi geworden, als ich jemals hätte werden können. Aber übe dich in Geduld, Anakin. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Jedi-Rat dich zu einem Meister macht.“
Anakin Skywalker: „Obi-Wan. Möge die Macht mit Euch sein.“
Obi-Wan Kenobi: „Auf wiedersehen, alter Freund. Möge die Macht mit Dir sein.“
— Obi-Wan Kenobi und Anakin verabschieden sich das letzte Mal als Freunde voneinander. (Quelle)

Kenobi verabschiedet sich von Anakin.

Skywalker begleitete seinen Meister zum Schiff und meinte zu diesem, dass er bei der Ergreifung des Generals auf seine Hilfe angewesen wäre. Kenobi pflichtete dem Jedi-Ritter bei, allerdings zeigte er sich noch nicht vollkommen überzeugt davon, dass sich Grievous tatsächlich auf Utapau aufhalten würde. Kurz bevor Kenobi aufbrach, entschuldigte sich Anakin bei dem Jedi-Meister für sein hochmütiges Verhalten und den Mangel an Wertschätzung für die Ausbildung, die Kenobi ihm seit seiner Kindheit zu Teil werden lassen hatte. Kenobi zeigte sich über Skywalkers selbstreflektiertes Verhalten stolz und lobte seinen Schüler. Er legte ihm allerdings auch Nahe, sich weiterhin in Geduld zu üben und sicherte ihm zu, dass der Jedi-Rat ihn schon bald in den Rang eines Jedi-Meisters erheben würde. Die beiden Jedi verabschiedeten sich als Freunde ein letztes Mal voneinander. Auf dem Kreuzer Vigilanz zeigte Commander Cody dem Jedi-Meister eine holografische Karte von Utapau und entwickelte zusammen mit Obi-Wan Kenobi einen Angriffsplan. Kenobi entschied sich dabei dafür, die separatistischen Einheiten abzulenken, bis das 212. Angriffsbataillon eintraf.[7]

Obi-Wan und Cody planen die Ergreifung von Grievous.

Obi-Wan Kenobi: „Ich werde sie ablenken, bis ihr eingetroffen seid. Ich hoffe, es dauert nicht allzu lange.“
CC-2224: „Kommt schon, habe ich euch schon irgendwann mal enttäuscht?“
Obi-Wan Kenobi: „Schon gut, dann muss ich wohl darauf achten, nicht alle Droiden zu zerstören, bevor ihr eintrefft.“
— Obi-Wan Kenobi und CC-2224 (Quelle)

In der Zwischenzeit war Skywalker zurück zu Padmé Amidalas Wohnung gekehrt und hatte dabei eine Zukunftsvision von Padmé und Kenobi. Er erkannte, dass sein Meister am Morgen bei der Senatorin war. Amidala erzählte ihrem Ehemann dabei, wie besorgt Kenobi um Anakin wäre und dass dieser unter einer großen Anspannung stünde. Skywalker äußerte seinen Verdacht, dass Obi-Wan und der Rat ihm nicht vertrauen würde, wobei Padmé ihm damit widersprach, dass sie alle ihm ihr Leben anvertrauen würden. Nachdem Kenobi mit seinem blauen Abfangjäger Pau City auf Utapau erreichte, wurde er von dem pau’anischen Administrator Tion Medon in Empfang genommen.[7]

Kenobi reitet auf einem Boga.

Als Medon lauthals verkündete, dass auf Utapau kein Krieg herrschen würde, fragte Obi-Wan Kenobi nach etwas Treibstoff für seinen Jäger und erbat zudem die Nutzung der Stadt als Basis für seine Erkundung der benachbarten Sternsysteme. Medon verriet ihm dabei, dass Grievous sich tatsächlich auf Utapau aufhielt und die Pau’aner als Geiseln genommen hatte. Dabei flüsterte Medon dem Jedi-Meister zu, dass sich Grievous auf der 10. Ebene zusammen mit den Anführern der Separatisten und einer Vielzahl an Kampfdroiden aufhielt. Um seine Abreise vorzutäuschen, trug Kenobi dem Astromechdroiden R4-G9 auf, den Abfangjäger zurück zur Vigilanz zu schicken und Commander Cody zu informieren. Einen Boga reitend begab sich Kenobi zu der 10. Ebene und stellte sich dem Cyborg entgegen.[7]

Obi-Wan Kenobi: „Hallo, wie geht’s denn so?“
Grievous: „General Kenobi…Eure Kühnheit ist beeindruckend. Tötet ihn.“
— Obi-Wan Kenobi zu Grievous (Quelle)

Kenobi kämpft gegen Grievous.

Der Jedi-Meister war dabei sofort von Kampfdroiden umstellt, allerdings entschied sich Grievous nach der Zerstörung der Magna-Wachen dazu, sich Kenobi selbst im Kampf zu stellen. Dabei aktivierte er seine vier Lichtschwerter und ein Lichtschwertkampf mit dem Jedi-Meister entbrannte. Als Commander Cody und die Klontruppen eintrafen, hatte Kenobi dem General bereits zwei Hände abgeschnitten und verfolgte den flüchtigen General weiterhin. Bei der rasanten Verfolgungsjagd verlor Kenobi sein Lichtschwert aus den Händen, welches von Commander Cody aufgelesen wurde. Während es Ahsoka Tano gelang, Maul auf Mandalore zu ergreifen und Anakin Skywalker die Wahrheit über die geheime Identität von Kanzler Palpatine in Erfahrung bringen konnte, lieferte sich Kenobi bei einer Landeplattform einen finalen Kampf gegen Grievous. Mit einem Elektrostab entwaffnete er Grievous und legte dessen Herz gewaltsam durch Verbiegen des Chassis frei. Er wurde dabei von Grievous von der Landeplattform geworfen und konnte sich gerade so am Rand festhalten. Nachdem er den Blaster des Droidengenerals zu sich gezogen und fünf Schüsse auf Grievous‘ Herz abgefeuert hatte, verstarb Grievous noch an Ort und Stelle. Nach dem Sieg über Grievous warf er den Blaster mit Abscheu von sich und setzte den Rat der Jedi von seinem Erfolg auf Utapau in Kenntnis. Als die Schlacht zwischen Klonen und Kampfdroiden auch ohne den Cyborg-General fortgeführt wurde, kehrte Kenobi mit dem Boga zurück zur 10. Ebene, wo er Commander Cody den Auftrag gab, sich mit den Truppen auf die höheren Ebenen zu begeben. Cody gab Kenobi dabei das zuvor verlorene Lichtschwert zurück, wofür Kenobi sich bedankte und meinte, dass sie eine Schlacht zu gewinnen hätten.[7]

Zeit auf der Flucht

Order 66

CC-2224: „Habt ihr Kenobi gefunden?“
Klon: „Sir, diesen Sturz hätte keiner überlebt.“
— Ein Klon zu Commander Cody (Quelle)

Kenobi hört mit an, dass die Klone versucht haben, ihn zu töten.

Als Commander Cody nur einen Moment nach dem Gespräch mit Kenobi von Sheev Palpatine den Befehl zur Ausführung der Order 66 erhielt, ordnete er an, dass republikanische Geschütz auf Kenobi schießen zu lassen. Der Jedi-Meister wurde wie viele weitere Jedi in der Galaxis vom Hinterhalt der Klone überrascht und stürzte mit seinem Reittier in einen See. Er nutzte dabei sein Aqua-Atemgerät, um sich lange genug vor den Suchdroiden zu verstecken und auf die oberen Ebenen hinaufzuklettern. Dort hörte er mit an, wie Commander Cody Bericht erstattet wurde, dass Kenobi den Sturz mit großer Wahrscheinlichkeit nicht überlebt haben konnte. Der hintergangene Jedi-Meister begab sich daraufhin unauffällig zu der Landeplattform, auf welcher er kurz zuvor General Grievous besiegt hatte, und verließ an Bord eines kleineren Raumschiffs Utapau. Vom Cockpit aus setzte er dabei den Notrufcode 9-13 ab. Sein Signal wurde von Senator Bail Organa empfangen, der ihm die Koordinaten zu seiner CR70-Korvette Tantive III übermittelte, wo auch bereits Großmeister Yoda wartete. Organa erklärte Kenobi, dass der Jedi-Tempel gestürmt worden war und scheinbar niemand anderes überlebt hatte. Yoda erklärte, dass aus dem Jedi-Tempel ein verschlüsselter Aufruf zur sofortigen Rückkehr zum Tempel auf Coruscant entsendet worden war.[7]

Kenobi erfährt vom Aufruf, zum Jedi-Tempel zurückzukehren.

„Nun, dann müssen wir dorthin. Wer jetzt dem Aufruf folgt, wird in die Falle laufen und getötet werden.“
— Obi-Wan Kenobi zu Yoda (Quelle)

Kenobi erinnerte sich an Caleb Dumes Worte und schlug dem Jedi-Großmeister vor, sich nach Coruscant zu begeben und die Nachricht zu verändern. In der Hoffnung mehr über die Verschwörung in Erfahrung bringen zu können, willigte Yoda letzten Endes ein.[7]

Rückkehr nach Coruscant

„Nicht einmal die Jünglinge haben überlegt. […] Wer? Wer könnte so etwas nur tun?“
— Obi-Wan Kenobi zu Yoda (Quelle)

Zeitgleich zum Ausruf des Galaktischen Imperiums und Darth Vaders Mission auf Mustafar, kehrten Kenobi und Yoda nach Coruscant zurück, wo sich ein Gefecht mit den Klonkriegern am Eingang zum Jedi-Tempel lieferten. Im Innern erkannte Kenobi mit Bedauern, dass selbst die Jünglinge getötet worden waren und wurde von Yoda darauf hingewiesen, dass die jüngsten Mitglieder des Ordens von keinem Klon sondern einem Lichtschwertnutzer getötet worden waren. Der Jedi-Meister zeigte sich fassungslos und wunderte sich darüber, wer zu derartigen Gräueltaten fähig wäre. Kurz darauf rekalibrierte er den Aufruf, um die Jedi davor zu warnen, nach Coruscant zurückzukehren. Diese Nachricht wurde später von einigen überlebenden Jedi empfangen – unter anderem Caleb Dume selbst an Bord der Kasimir[134], welcher die Nachricht Jahre später seinem späteren Padawan Ezra Bridger zeigte[135] und auch von Cere Junda, die wiederum im Jahr 14 VSY für den Padawan Cal Kestis die Nachricht abspielte.[136]

Mit seiner Warnung rettet Kenobi einigen überlebenden Jedi das Leben.

„Hier spricht Meister Obi-Wan Kenobi. Ich bedauere berichten zu müssen, dass unser Jedi-Orden sowie die Republik gefallen sind. Nun erhebt sich der dunkle Schatten des Imperiums um an ihrer Stelle zu treten. Diese Botschaft ist eine Warnung und eine Erinnerung an alle überlebenden Jedi. Habt Vertrauen in die Macht. Kehrt nicht zum Jedi-Tempel zurück. Diese Zeit ist vergangen. Unsere Zukunft ist unsicher. Wir alle werden herausgefordert, in unserem Vertrauen, unserem Glauben und unseren Freundschaften. Aber wir müssen durchhalten. Und irgendwann gibt es mit Sicherheit eine neue Hoffnung. Möge die Macht mit Euch sein. Immer.“
— Obi-Wan Kenobis Nachricht (Quelle)

Obwohl Yoda den Jedi-Meister davor warnte, sich die Sicherheitsaufzeichnungen des Tempels anzusehen, dürstete es Kenobi nach Antworten. Anhand der Holoaufzeichnungen erfuhren er und Yoda, dass Kanzler Palpatine die ganze Zeit über der gesuchte Sith-Lord Darth Sidious war und sich Anakin Skywalker unter seinem neuen Namen Darth Vader der Dunklen Seite und den Sith angeschlossen hatte. Kenobi zeigte sich bestürzt über die Wahrheit und bat Yoda darum, selbst den Imperator vernichten zu dürfen. Da Anakin für ihn wie ein Bruder war, fühlte er sich nicht in der Lage, den Gefallenen Jedi zu töten. Der Jedi-Großmeister hielt Kenobi jedoch vor, dass er nicht stark genug wäre, um Darth Sidious zu bezwingen und er nur seine Gefühle nutzen müsste, um Vader zu finden.[7]

Kenobi erzählt Padmé die Wahrheit über Anakin.

Der Jedi-Meister begab sich daraufhin zu Padmé Amidalas Wohnung, um die Senatorin nach Anakin Skywalkers Aufenthaltsort zu befragen. Amidala zeigte sich im Gespräch jedoch kurz angebunden, sodass Kenobi um ihre Mithilfe bat. Um das Vertrauen der einstigen Königin von Naboo zu erhalten, erzählte sie ihm von den Gräueltaten, die Anakin im Jedi-Tempel begangen hatte. Er erzählte Padmé frei heraus, dass Anakin den Platz von Count Dooku als neuer Schüler von Dart Sidious eingenommen hatte, woraufhin Padmé bestürzt mit Ungläubigkeit reagierte.[7]

„Anakin ist der Vater, nicht wahr? Es tut mir so Leid.“
— Obi-Wan Kenobi zu Padmé Amidala (Quelle)

Da Padmé vermutete, dass Kenobi vorhabe den gefallenen Jedi-Ritter zu töten, verweigerte sie ihre Mithilfe, wodurch Kenobi schlussfolgerte, dass Anakin der Vater ihrer ungeborenen Kinder war. Der Jedi-Meister gab vor sich zu verabschieden, schmuggelte sich später heimlich an Bord ihres J-Typ-Naboo-Sternenskiffs und flog zusammen mit der unwissenden Senatorin als ungebetener Passagier mit zur Mine auf Mustafar.[7]

Duell auf Mustafar

Anakin Skywalker: „Ihr habt sie gegen mich aufgehetzt!“
Obi-Wan Kenobi: „Das hast du ganz allein geschafft.“
Anakin Skywalker: „Ihr werdet sie mir nicht wegnehmen!“
Obi-Wan Kenobi: „Dein Zorn und deine Gier nach Macht haben das bereits bewirkt. Du hast diesem Dunklen Lord gestattet dich zu manipulieren, bis du...bis du schließlich genau zu dem geworden bist, was du geschworen hattest zu vernichten.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi erkennt, dass Anakin verloren ist.

Als ein Streit zwischen Padmé und Anakin auf Mustafar entbrannte, bei welchem Padmé erkannte, dass Kenobi die Wahrheit über Skywalkers Sinneswandel gesagt hatte, offenbarte sich Obi-Wan Kenobi dem gefallenen Jedi. Skywalker glaubte dadurch, dass Padmé ihn verraten und Kenobi nach Mustafar geführt hatte, um ihn zu töten. Skywalker würgte seine Frau bis zur Bewusstlosigkeit vor den Augen des Jedi-Meisters und klagte Kenobi an, dass er Padmé gegen ihn aufgestachelt hätte. Die beiden einstigen Freunde lieferten sich ein Wortgefecht, wobei Kenobi noch immer an die Vernunft seines einstigen Padawanes appellierte. Er legte Skywalker offen dar, dass er sich von Darth Sidious manipulieren lassen hatte und dadurch zum Feind der Jedi geworden war. Während Kenobi seine Loyalität gegenüber der Republik und ihren demokratischen Werten versicherte, sah sich Skywalker selbst bereits schon an der Spitze seines eigenen Imperiums. In der Erkenntnis, dass Skywalker nicht mehr zu retten wäre, aktivierte Kenobi sein Lichtschwert und das schicksalhafte Duell auf Mustafar begann.[7]

Anakin Skywalker: „Wenn ihr nicht auf meiner Seite steht, dann seid ihr mein Feind.“
Obi-Wan Kenobi: „Nur ein Sith kennt nichts als Extreme. Ich werde tun, was ich tun muss.“
Anakin Skywalker: „Dann versucht es.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi besiegt Anakin Skywalker auf Mustafar.

Es war ein harter und langer Lichtschwertkampf, der die beiden ebenbürtigen Kontrahenten durch den zerfallenden Stützpunkt der Separatisten und am Ende auf einer schwebenden Plattform auf einen Lavastrom führte. Obi-Wan konnte von der Plattform aus auf das Ufer des Stroms springen und somit eine überlegene Position einnehmen. Obwohl der Jedi-Meister das Ende ihres Kampfes verkündete und Anakin mehrfach vor einer hochriskanten Aktion warnte, glaubte Skywalker, dass er seinen alten Meister besiegen konnte. Durch einen Macht-Sprung versuchte er Kenobi offensiv anzugreifen, wodurch Kenobi mit einem gekonnten Schlag Arme und Beine des gefallenen Jedi abschnitt. Für Skywalker selbst sollte dieses traumatische Ereignis ihn für den Rest seines Lebens verfolgen. Während der hilflose Lord der Sith von der Lava erfasst wurde und vor Kenobis Augen elendig verbrannte, nahm Kenobi Anakin Skywalkers Lichtschwert an sich und warf dem Gefallenen Jedi vor, dass er seiner Rolle als vorherbestimmten Auserwählten nicht gerecht geworden war. Dabei wurde Kenobi sentimental und meinte zu dem verbrennenden Skywalker, dass er ihn wie einen Bruder geliebt hatte, woraufhin Skywalker dem Jedi-Meister nur seinen Hass entgegenschrie. Da Obi-Wan Kenobi es nicht über sich brachte, Skywalker zu töten, wandte er sich von Anakin Skywalker ab und überließ es der Macht, über sein Leben zu entscheiden. Obi-Wan Kenobi kehrte zu Padmés Schiff zurück und ließ C-3PO den Sternenskiff zu einer Raumstation im Asteroidenfeld von Polis Massa fliegen. Da Padmé ihn zuvor gefragt hatte, ob es Anakin gut ginge, lagen die Nerven des Jedi-Meisters im Cockpit blank. Im Operationszimmer der Raumstation wurde Padmé Amidala im Rahmen einer Notoperation behandelt und gebar in Gegenwart von Kenobi zwei Kinder, die sie Luke und Leia nannte. Als Kenobi Leia in den Armen hielt, versicherte die entkräftete Senatorin dem Jedi-Meister, dass noch immer Gutes in Anakin stecken würde, wobei sie kurz darauf verstarb. Da ihre Zwillinge vor den Sith verborgen werden mussten, wurde die Entscheidung getroffen, beide Kinder zu trennen. Bail Organa nahm Leia mit nach Alderaan und Luke sollte nach Tatooine zu seinem Stiefonkel Owen Lars und dessen Frau Beru gebracht werden.[7]

„Wir müssen sie irgendwo hin bringen, wo die Sith ihre Gegenwart nicht spüren.“
— Obi-Wan Kenobi zu Yoda und Bail Organa (Quelle)

Obi-Wan übergibt Luke Skywalker an Beru Lars.

Obi-Wan beschloss Luke selbst mit dem Eopie Neda zu Lars' Feuchtfarm zu bringen, den Eheleuten die Wahrheit über die Vorkommnisse zu erzählen und dann entgegen Owens Begeisterung auf Tatooine zu seinem Schutz in der Nähe zu bleiben. Im Nachhinein bereute Kenobi es, dass er sein Heim so weit enternt von Lars' Feuchtfarm errichtete und ließ sich von Owen das Versprechen abringen, zu Luke auf Distanz zu bleiben und nicht mit dem Jungen zu reden.[137] Auch Yoda ging ins Exil, nach Dagobah, aber bevor sich die beiden trennten, erzählte Yoda Obi-Wan, dass sein Meister, Qui-Gon Jinn, den Weg zur Unsterblichkeit entdeckt hatte und brachte ihm bei, wie er mit ihm sprechen konnte.[7] Währenddessen war der gefallene Jedi-Ritter Anakin Skywalker – auf Mustafar von der Lava verbrannt – von Palpatine geborgen und zurück nach Coruscant gebracht worden, wo er künstliche Gliedmaßen, sowie einen schwarzen Anzug und Helm bekam, die ihn als Darth Vader am Leben erhielten.[15]

Vaders Nemesis

In einer Vision kehrt Vader zu Kenobi zurück und bittet um Vergebung.

Noch im selben Jahr kehrte Vader nach Mustafar zurück, um dort den Kyberkristall von Kirak Infil'a zum Bluten zu bringen. Dabei erhielt er eine Vision, in welcher er wieder zur Hellen Seite zurückkehrte und nach der Ermordung des Imperators seinen einstigen Meister Obi-Wan Kenobi auf einer grünen Welt aufspürt. Vor Obi-Wan nahm er in der alternativen Vision seinen Helm ab und bat auf Knien um Vergebung. Obwohl Kenobi zunächst den Anschein machte, Vader niederstrecken zu wollen, deaktivierte Kenobi sein Lichtschwert und nannte ihn mitleidig Anakin, woraufhin Vader aus der Vision herausschnappte.[138]

Vader stellt sich ein Jahr später vor, wie Obi-Wan an seiner Stelle auf Mustafar verbrennt.

Auch ein Jahr nach dem schicksalhaften Duell auf Mustafar war Kenobis alter Schüler noch immer voller Zorn und stellte sich während der Meditation in seiner Meditationskammer einen alternativen Ausgang des Kampfes vor, in welchem er bereits in seiner Rüstung Kenobi mit Lava übergiest, würgt und schließlich bei lebendigem Leib verbrennen ließ.[139]

Kenobi kämpft in einer Illusion gegen Darth Sidious.

Im Jahr 12 VSY ließ Vader seine Festung auf Mustafar mit der Hilfe von Darth Momin erbauen und gelangte durch ein Portal der Dunklen Seite in eine Zwischenwelt, in der er die Vergangenheit und Zukunft sehen konnte. Bei seiner Suche nach Padmé Amidala sah Vader zudem, wie Palpatine und Obi-Wan sich bekämpften und der Jedi-Meister schließlich von Darth Sidious' Machtblitzen getötet wurde.[140]

Die Zeit im Exil

Leben als Einsiedler

„Ich war nicht mehr General Obi-Wan Kenobi. Ich war nicht länger ein Jedi-Meister. Ich war nur Ben. Der stille alte Ben, der weit draußen im Dünenmeer lebte, wo es außer den Wompratten und Tusken-Räubern nie jemanden hinverschlug. Ben, der vergessene Einsiedler. Ben, das Relikt.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan vereinsamt auf Tatooine.

In den nächsten 19 Jahren hielt sich Obi-Wan vor dem Imperium versteckt auf dem Wüstenplaneten Tatooine auf, wo er den Decknamen Ben annahm. Als Einsiedler lebte er in einer verlassenen Hütte[72] in der Jundland-Wüste, weit entfernt von den anderen Siedlungen und 136 Kilometer entfernt von Lars' Feuchtfarm.[141] Die Bewohner Tatooines sahen ihn als verrückten Einsiedler und befassten sich nicht mit ihm, wobei auch niemand außer Lukes Onkel Owen Lars von Obi-Wan Kenobis Vergangenheit als großer Ritter der Republik und des Jedi-Ordens wusste.[142] Sein Leben in der Steinhütte war minimalistisch und unluxuriös[74]; so schlief er auf einer Matratze auf einer einfachen Pourstone-Platte und viele weitere Möbel hatte er zudem auch selbst gebaut, wie einen Stuhl aus Japor-Holz. Zu seiner Einrichtung auf Tatooine zählten zudem auch Tongefäße, die er in einem verlassenen Jawa-Karavan fand, sowie auch einen Luftbefeuchter, den er überteuert bei Watto gekauft hatte. Über seinem Bett hatte Kenobi versucht eine Art von Kalender in die Wand zu ritzen, wobei er nur drei Jahre lang aufschrieb.[143] Kenobi ernährte sich einst ein ganzes Jahr lang jeden Abend von gekochten Schlan, gen, die er in seiner Hütte zubereitete. Er war allerdings im Exil auch behutsam gegenüber Fremden, die an seiner Tür klopften und ließ seit dem Jahr nach der großen Dürre sein Lichtschwert neben der Tür außer Sichtweite schweben, für den Fall, dass er angegriffen würde.[74]

„Obi-Wan, lass los.“
— Qui-Gon Jinn zu Obi-Wan (Quelle)

In seinem ersten Jahr auf Tatooine besuchte Obi-Wan Kenobi Shmi Skywalkers Grab, um sich bei ihr dafür zu entschuldigen, Anakin verloren zu haben. Er begab sich in seiner Hütte in tiefe Meditation, um andere Jedi zu spüren, die die Order 66 überlebt haben könnten. Dabei sah er jedoch nur Impressionen der sterbenden Padmé, von Yoda und von Anakin am Ende des Duells auf Mustafar. Zu dieser Zeit stellte er fest, dass ihm das Klima der Wüste des Planeten zuzusetzen schien. Als er Anakins Lichtschwert sah, dachte er an seinen ehemaligen Schüler und rief sich in Erinnerung, dass er Luke ausbilden wollte, falls er machtsensitiv war. Einige seiner Gedanken gehörten auch Leia bei Bail Organa. Seine nächsten Gedanken fielen wie oft auf spezifische Momente in den Klonkriegen. Dann hörte er Yodas Stimme, die ihm auftrug, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und schließlich befahl Qui-Gon Jinn ihm, loszulassen.[144]

Gegenseitige Beschützer

„Lauf, Luke! Lauf!“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker [145] (Quelle)

Im dritten Jahr auf Tatooine, 16 VSY, baute Kenobi eine Spielzeug-Korvette und ließ diese für den dreijährigen Luke Skywalker neben dem Grabstein von Shmi Skywalker zurück, damit Beru die Spielzeuge dem Skywalker-Jungen geben konnte.[85] An einem Morgen wurde Kenobi von einem Albtraum geplagt, der ihn schweißgebadet aufwachen und Lukes Namen ausriefen ließ. Durch die Macht spürte der Jedi-Meister, dass Luke Skywalker unmittelbaren Gefahren ausgesetzt war und wurde von Qui-Gon Jinns Stimme dazu ermuntert, Luke zu retten.[146] Mit seinem alten Eopie Neda reitete Kenobi in die Wüste und malte sich bereits die schlimmsten Gefahren aus, in denen Luke stecken könnte.[147] Er fand den Dreijährigen zunächst nur spielend vor, jedoch bewahrheitete sich seine Vorahnung als die Sirenen aufheulten und sich außerirdische Banditen aus Mos Eisley der Farm näherten. Mit seinem Lichtschwert stellt er sich einem Schläger entgegen und fordert Luke dazu auf, die Flucht zu ergreifen. Zusammen mit Owen kämpfte Kenobi gegen die Plünderer und trennte dabei einem Gamorreaner den Arm ab. In dem Kampf wurde Kenobi selbst von der Vibro-Axt des Gamorreaners getroffen, allerdings warf Luke Skywalker sein Spielzeug gegen den Kopf des Angreifers, ehe er Kenobi töten konnte. Dadurch hatte Kenobi genug Zeit, um dem Gamorreaner auch die Füße abzutrennen. Nachdem Luke Kenobi das Leben gerettet hatte, versuchte der Dreijährige dem Jedi-Meister aufzuhelfen, allerdings schrie Owen seinem Neffen zu, sich von Kenobi fernzuhalten.[148] Als ein Devaronianer dabei war, Owen hinterrücks zu erschießen und Luke um Hilfe rief, tötete Kenobi den Banditen rechtzeitig, indem er seinen Körper zerteilte. Luke schien von dem Anblick nicht verstört zu sein, sondern jubelte stattdessen und umarmte den Jedi-Meister dankbar. Owen schlug Kenobi dafür mit der Faust derart hart ins Gesicht, dass der Jedi-Meister zu Boden fiel. Nachdem Owen Luke fortgeschickt hatte, forderte Owen den Einsiedler zum Gehen auf und machte ihn für den Überfall verantwortlich. Kenobi versuchte sich zu verteidigen, dass er Owen nur beschützen wollte, was von Owen jedoch kaltherzig abgelehnt wurde.[149]

Obi-Wan Kenobi: „Ich bin mir nicht sicher, ob Sie es bemerkt haben, aber ich habe versucht Sie zu beschützen.“
Owen Lars: „Wir brauchen Ihren Schutz nicht. Wir brauchen Sie überhaupt nicht. Ich hätte das auch alleine geschafft. Das habe ich immer, und werde ich auch immer.“
Obi-Wan Kenobi: „Owen, bitte…“
Owen Lars: „Ich habe ihn gesehen. Er hat versucht Sie zu retten.“
Obi-Wan Kenobi: „Er ist ein mutiger Junge.“
Owen Lars: „Er hätte getötet werden können! Ich werde ihn beschützen. Ich werde dafür sorgen, dass er sicher ist.“
— Obi-Wan Kenobi streitet mit Owen Lars [150] (Quelle)

Indem Owen sein Blastergewehr auf den am Boden liegenden Kenobi richtete, erklärte der Farmer gereizt, dass er die Familie beschützen würde und gesehen hatte, wie Luke versuchte, Obi-Wan zu beschützen und sich dadurch nur selbst in Gefahr brachte. Für Obi-Wan Kenobi war dies der Moment indem er glaubte, er hätte mit Luke versagt, da ihm nun keine Gelegenheit mehr geboten werden konnte, um Luke doch noch zu einem Jedi auszubilden.[149]

Stummer Wächter

„Ich hätte den Jungen trainieren sollen. Doch sein Onkel erlaubte es nicht. Und etwas in mir konnte es ihm auch nicht verdenken.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Ben Kenobi wacht diskret über Luke Skywalker.

In Momenten der Einsamkeit wie im Jahr 11 VSY[151] sprach er oft zu seinem verstorbenen Jedi-Meister Qui-Gon Jinn.[152] Nachdem Obi-Wan den jungen Luke an die Familie Lars übergeben hatte, untersagte Owen Lars dem Jedi jeglichen Kontakt zu dem Jungen aus Angst davor, dass Luke genauso wie sein Vater enden könnte. Trotz alledem richtete der Jedi-Veteran jahrelang heimlich ein Auge auf den heranwachsenden Skywalker und schützte ihn und seine Familie vor jeglicher Bedrohung. Ben wartete darauf, dass Luke eines Tages erkennen würde, dass ihm ein größeres Leben als das eines einfachen Feuchtfarmers erwartete, sodass er ihm schließlich von seiner Abstimmung von Darth Vader erzählen und sein Jedi-Training beginnen könnte.[142] Obi-Wan war sich dabei bewusst, sofern der Imperator oder Darth Vader jemals von Luke Skywalkers Existenz lernen, würden die beiden Sith versuchen den jungen Skywalker zur Dunklen Seite zu bekehren und im Falle des Scheiterns töten.[72]

Die große Dürre

„So schwer es gewesen war, ein Jedi zu werden…es war noch schwerer, keiner mehr zu sein.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Während einer großen, monatelangen Dürre auf Tatooine im Jahr 11 VSY konnten die Feuchtigkeitsvaporatoren der Feuchtfarmer nicht mehr genug Wasser zum Überleben produzieren. Die Bevölkerung wurde zusätzlich dadurch belastet, dass die Schergen des Verbrecherlords Jabba der Hutte eine Wassersteuer einführte und so die Farmer ihrer lebenswichtigen Ressource beraubte. Der vermummte Jedi-Veteran wurde dabei Zeuge, wie ein Farmer von einem Weequay zusammengeschlagen wurde und Jabbas Schergen androhten, am darauffolgenden Tag in die Siedlungen zurückzukehren und mehr Wasser zu konfiszieren.[152]

Obi-Wan ignoriert widerwillig einen verletzten Farmer, der zusammengeschlagen wurde.

Für Obi-Wan selbst war der Anblick unerträglich und frustrierend, da er es schwierig empfand, aufzuhören wie ein Jedi zu denken und zu handeln. Er hatte seit Jahren bereits kein Lichtschwert mehr angerührt und trotzdem verlangte es alles von dem einstigen General ab, die Notleidenden einfach zu ignorieren. Für den einstigen Jedi-Meister war es eine große Umstellung, da er anstelle von Kopfgeldjägern und Sith-Lords nun gegen die Untätigkeit und Monotonie seines Lebens ankämpfen musste. Immer wieder wenn er nach Luke sah, fühlte er, dass er schon längst mit dem Training des Jungen hätte beginnen sollen, allerdings verstand Obi-Wan auch die Ängste seines Onkels.[152]

„Der letzte Skywalker, den ich hatte trainieren wollen, war gegangen. Sie waren alle gegangen. Alle Jedi. Und manchmal fragte ich mich…ob ich sie nicht hätte begleiten sollen.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obwohl es Tage gab, an denen Obi-Wan glaubte, er hätte mit den anderen Jedi eins mit der Macht werden sollen, empfand er es immer noch als die wichtigste Aufgabe seines Lebens, auf Luke zu achten.[152]

Obi-Wan legt sich mit Jabbas Schergen an.

Als sich die Schergen von Jabba der Hütte der Famlie Lars näherten, nutzte Obi-Wan einen subtilen Macht-Geistestrick, um die Banditen fortzuschicken, wobei er aber auch von dem Weequay mit der Waffe bedroht und angewiesen wurde, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Kurz darauf meditierte er inmitten der Wüste neben dem Skelett des Krayt-Drachen, welchen er erschlagen hatte und erlitt einen Nervenzusammenbruch, da ihm bewusst wurde, wie die Menschen im Rahmen der großen Dürre unter Jabbas Gier starben und er nur stillschweigend zusehen konnte. Er rief dabei unter Tränen nach seinem Meister Qui-Gon und meinte, dass er ihn nie auf eine solche Situation vorbereitet hatte, wie man einfach verschwinden würde.[152]

Obi-Wan bricht in der Wüste weinend zusammen.

Am darauffolgenden Tag begab sich Ben abermals in die Stadt und bot an einem Marktstand einige gesammelte schwarze Melonen aus der Jundland-Wüste an und erklärte dem Händler, dass die Sandleute die Milch im Innern der Frucht über Jahre hinweg tranken. Gerade als er dem Händler die Frucht anbot, bekam Obi-Wan mit, wie die Schergen von Jabba ihre Waffen gegen die aufständischen Bewohner der Siedlung richteten und sie auf offener Straße erschießen wollten. Obi-Wan nutzte dabei die Macht um dafür zu sorgen, dass die Blasterschusswaffen ihre zivilen Ziele verfehlten, woraufhin sich der wütende Mob auf die Schergen stürzen wollte und die Banditen erstmal das Weite suchen mussten. Der Jedi-Veteran bereute sein Eingreifen jedoch, da es zu riskant war, offen die Macht zu nutzen und zu riskieren, erkannt zu werden. Er beschloss sich fortan von den Siedlungen fern zu halten und verschanzte sich daraufhin in seiner Hütte, wo er weiterhin versuchte mit Qui-Gon Jinn zu kommunizieren. Gerade als er meinte, dass er sich verloren fühlte, spürte Obi-Wan, dass Luke in großer Gefahr schwebte. Als der junge Luke von den Schergen von Jabba dabei erwischt wurde, wie er versucht hatte, die gestohlenen Wassertanks zurückzuholen, wollten die Banditen den Jungen als Sklaven mitnehmen.[152]

Obi-Wan rettet Lukes Leben und trägt ihn zurück nach Hause.

Im Schatten der Finsternis erledigte Obi-Wan die Räuber und brachte den bewusstlosen Jungen zurück zu Lars' Feuchtfarm, wo Owen und Beru ihn alleine vorfanden. Als die Dürre eine Woche später vorbei war, schwor Jabba sich auf die Suche nach dem Dieb zu machen, allerdings konnte dieser nicht ausfindig gemacht werden. Obi-Wan fühlte sich durch Lukes Mut darin bestätigt, dass es noch immer Hoffnung für die Galaxis gäbe, woraufhin er erstmals nach Jahren wieder zu seinem Lichtschwert griff und es in der Hütte aktivierte.[152]

Geschenk für Luke

Obi-Wan beobachtet Lukes erste Flugversuche.

Ein Jahr nach der Großen Dürre versuchte Obi-Wan sein Bestes um noch unsichtbarer zu werden und sich von der Außenwelt abzuschotten. Bei eine seiner Wanderungen durch die Wüste, beobachtete Obi-Wan aus der Ferne, wie Luke Skywalker sich als Pilot übte. Für Obi-Wan war es dabei unverkennbar, dass Luke ganz nach seinem Vater kam, was ihn jedoch zunehmend zu Sorgen schien. Trotz alledem begann sich Obi-Wan zu fragen, ob die Macht genauso stark in Luke wäre wie einst in seinem Vater und er fieberte zudem auch mit, dass Luke versuchen sollte, die Macht zu nutzen.[74]

„Wenn ich Hilfe brauchte, konnte ich es nicht riskieren, in der Stadt danach zu suchen. Ich konnte mich nur als Aussätziger bewegen unter denen, die ohnehin schon als Aussätzige lebten.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Als Luke jedoch eine Bruchlandung mit dem Raumschiff hinlegte und dafür von seinem Onkel Owen mit lebenslangem Hausarrest bestraft wurde, begab sich Obi-Wan zu den örtlichen Jawas und bot ihnen einen Tauschhandel an. Er versprach den Jawas sie gegen die Sandleute zu beschützen, wofür er im Gegenzug einige benötigte Teile wollte, die Luke für die Reparatur benutzen könnte. In der Nacht darauf hielt Obi-Wan meditierend Wache vor der Sandraupe und sprach erneut zu seinem verstorbenen Jedi-Meister. Obi-Wan meinte dabei, dass es noch immer Hoffnung gäbe, sofern Luke dieselben Fähigkeiten wie sein Vater zeigen würde. Als die Sandleute ihn schließlich einkesselten, griff er nach eine der Speere eines Tusken-Räubers und bekämpfte die Plünderer.[74]

„Irgendwann würde Luke Skywalker für sich selbst eintreten müssen. Und etwas sagte mir, wenn dieser Tag käme würde er wissen müssen wie man fliegt.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan liefert sich einen Kampf mit den Sandleuten.

Während des Kampfes – der sich über die gesamte Nacht erstreckte – sagte Obi-Wan immer wieder zu sich selbst, dass er sich nicht hätte einmischen sollen, jedoch hatte er eine Intuition, dass Luke lernen müsste zu fliegen, sollte er eines Tages auf sich selbst aufpassen können. Nachdem ihm die benötigten Teile für die Reparatur von den Jawas zugesichert wurden, schleppte sich Obi-Wan trotz Rückenschmerzen zurück und bereute dabei ein wenig, dass sie Luke ausgerechnet auf einem Wüstenplaneten versteckt hatten. Trotz der Anstrengungen die Obi-Wan empfand, fühlte er sich nach langer Zeit endlich wieder wie ein richtiger Jedi. Bei der Lars‘ Feuchtfarm beobachtete Obi-Wan grinsend, wie die Jawas dem Jungen die Einzelteile schenkten. Am Abend klopfte Owen jedoch an seine Tür und warf ihm die Einzelteile vor Wut vor die Füße.[74]

Owen Lars schreit Obi-Wan an.

Der Feuchtfarmer konfrontierte Kenobi damit, dass seine Farm das Einzige in der Umgebung war, welches nicht von Jabbas Schergen oder den Sandleuten überfallen wurde und dass die Jawas ihm sonst nie etwas umsonst geschenkt hatten. Der Feuchtfarmer machte gegenüber Obi-Wan Anschuldigungen, dass er versuchen würde ihn vor Obi-Wan zu beschützen und er für den Tod von Anakin verantwortlich war. In dem Streit meinte Obi-Wan mit gesenktem Kopf, dass er der Familie nur helfen wollte, allerdings meinte Owen, dass er auf die Hilfe des einstigen Jedi verzichten würde, da die Schwierigkeiten ihm immer folgen würden. Owen sollte schließlich recht behalten, dass ihn seine Vergangenheit eines Tages einholen würde und jemand deswegen leiden müsste. Nachdem Owen gegangen war, zeigte sich Obi-Wan einsichtig und trotzdem schwor er sich, dass er solange er lebte niemals Luke in Gefahr bringen würde, da er selbst ein Überlebenskünstler war, welcher Count Dooku, Darth Maul und General Grievous überlebt hatte.[74]

Rettung von Owen Lars

Obi-Wan eilt Owen Lars zur Hilfe.

Nachdem es Jabba nicht gelungen war, den Dieb zu finden, der es mit seinen Schergen aufnehmen konnte, entstandte er mehrere Kopfgeldjäger, unter anderem den Wookiee Black Krrsantan. Als Obi-Wan im Dünenmeer in der Nähe der Banthas meditierte – denen er den Namen Dolo und Nara gegeben hatte und mit welchen er regelmäßig in seiner Einsamkeit sprach – hörte er plötzlich den Schrei von Owen Lars und spürte zudem eine Erschütterung in der Macht. Zum ersten Mal nach langer Zeit empfand der einstige Jedi-General ein Gefühl von Furcht beim Anblick des Wookiee-Kriegers, was allerdings der wachsenden Fragilität von Kenobis Körper geschuldet war. Da der Zahn der Zeit so langsam an Kenobi nagte, fiel es ihm auch zunehmend schwerer die Klippen hinaufzuklettern. Er stellte sich trotzdem Krrsantan in den Weg und zeigte, dass er bereits von seinem Ruf gehört hatte.[153]

„Du bist Black Krrsantan. Der berüchtigte Wookiee-Kopfgeldjäger. Ich habe von dir gehört. Ich weiss warum du Kashyyyk verlassen musstest. Und wie du seitdem Schande über dein Volk gebracht hast.“
— Obi-Wan Kenobi zu Black Krrsantan (Quelle)

Gegenüber Krrsantan gab sich Kenobi als den von Jabba Gesuchten zu erkennen und versuchte einen Macht-Geistestrick gegen den Wookiee anzuwenden. Sein Trick blieb jedoch erfolglos und er wurde von Krrsantan zu Boden geschlagen. In dem Gerangel verlor er zudem sein Lichtschwert aus den Händen und wurde von Krrsantan gewürgt und über einen Abgrund gehalten, allerdings entschied sich der Wookiee-Kopfgeldjäger dagegen, Kenobi in den sicheren Tod zu schicken. Nachdem Kenobi mit einem Elektronetz eingefangen wurde, wollte Owen ihm zur Hilfe kommen und wurde dafür von Krrsantan von der Klippe gestoßen. Obi-Wan gelang es sich aus seiner misslichen Lage mithilfe der Macht zu befreien und während des Kampfes gegen Krrsantan Owen langsam wieder zu sich hinaufschweben zu lassen. Gerade als Obi-Wan seine Hand ausstreckte, ließen Kenobis Kräfte nach, sodass Owen hinunterstürzte.[153]

Obi-Wan lässt Owen fallen.

Im richtigen Moment erschien allerdings Luke mit dem Raumschiff und konnte seinen Onkel noch rechtzeitig auffangen. Obi-Wan zeigte sich stolz und amüsiert über Lukes Eingreifen und wandte sich nun da Owen außer Gefahr war, wieder dem Kampf mit Krrsantan zu. Nachdem er Krrsantan an den Kopf geworfen hatte, dass es sich bei ihm um den wohl unfreundlichsten Wookiee handelte, den er jemals getroffen hatte, schleuderte er mithilfe seines Lichtschwertes die Laserstrahlen von Krrsantans Waffe zu ihm zurück, sodass er erblindete und sich selbst aus Versehen von der Klippe stürzte. Als Owen seinen Neffen in die Arme schloss, zwinkerte er Ben Kenobi dankbar zu. Obi-Wan selbst suchte nach dem Körper von Krrsantan und fand schlielich heraus, dass der Kopfgeldjäger seinen Sturz überlebt hatte. Auf dem Weg nach Hause kam er erneut an den Banthas vorbei und blickte noch einmal zurück zu Luke und seiner Familie. Er zeigte sich erstaunt darüber, dass Luke es immer wieder schaffte, Hoffnung zu geben an dem hoffnungslosesten Ort, den man sich vorstellen konnte.[153]


9 VSY

Ankündigung Kenobi.png

Kampf gegen einen Krayt-Drachen

„Der Drache Krayt ist mir hörig und wird daher nur meinem Befehl folgen. Nie wieder werdet ihr unter seinen nächtlichen Besuchen zu leiden haben. Jedoch habt ihr den Menschen aus den Städten Leid angetan, denn ihr habt euren Schmerz zu ihrem gemacht. Dem wird Einhalt geboten, denn solltet ihr jemals wieder die Siedlungen überfallen, dann werde ich davon hören und mit diesem Drachen zurückkehren, sodass euer Dorf zerstört wird. Jetzt gehet in Frieden, kehrt zu euren Familien zurück und genießt die Geschenke der Wüste.“
— Obi-Wan Kenobi zu den Sandleuten [154] (Quelle)

Gemäß einer Legende siedelte sich ein nomadisches Volk der Sandleute eines Tages in der Wüste von Tatooine in einem Dorf an, wo sie größtenteils unter ihresgleichen verblieben und die übrigen Einwohner Tatooines in ihren Städten und Feuchtfarmen zufrieden ließen. Die Sandleute lebten für einige Monate in dem Dorf und erhielten alles, was sie zum Überleben an Ressourcen benötigten, aus der Wüste. Das Dorf wurde jedoch eines Tages über mehrere Monate hinweg jede Nacht von einem geflügelten Krayt-Drachen tyrannisiert, der ihren Viehbestand fraß. Als der Krayt-Drache nach dem fünften Tag auch ihre besten Krieger getötet und auch ein junges Kind verspeist hatte, beschlossen die Tusken-Räuber die Siedler der umliegenden Farmen zu entführen und dem blutdürstigen Krayt-Drachen an einem Pfahl gefesselt als Opfer darzubringen. Aufgrund der wachsenden Zahl an entführten Tatooinianern wurde auch ein Einsiedler mit einem Schwert aus Licht – bei welchem es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um Obi-Wan Kenobi handeln sollte – auf die Fälle aufmerksam und beschloss daher, der Sache auf den Grund zu gehen. Als er die Siedlung der Sandleute betrat fühlte er sich von den Sandleuten verspottet, die ihn herausfordern wollten, allerdings gelang es ihnen den Einsiedler zu überwältigen und in eine Grube zu den übrigen Entführten zu werfen. In einem unbeobachteten Moment befreite er sich selbst von seinen Fesseln und half auch den anderen Gefangenen bei der Flucht. Der Ritter verblieb jedoch mit einem zufriedenen Lächeln zurück bei den Sandleuten, sodass die Sandleute schließlich ihn in der Dämmerung als einziges, noch verbliebenes Opfer für den Krayt-Drachen auswählen wollten. Als sich bei Anbruch der Nacht der Krayt-Drache näherte, befreite sich der gealterte Kriegsheld abermals von seinen Fesseln und stellte sich dem Ungeheuer mit seinem Lichtschwert.[155]

Ein Einsiedler kämpft gegen einen Krayt-Drachen auf Tatooine.

Vor den Augen der Sandleute lieferten sich die beiden einen Kampf, der die Eleganz und Wildheit eines Tanzes besaß, wobei die Tusken auch erkannten, dass sie den alten Greiß anfangs unterschätzt hatten. Der Einsiedler kämpfte eine Stunde lang gegen den Drachen, ohne dass auch nur er oder die Bestie einen Kratzer davongetragen hatten, bevor ihn seine Kräfte verließen und er sich eingestehen musste, dass er den Krayt-Drachen nicht besiegen konnte. Als die Kreatur geradewegs auf seinen Widersacher zustürmte, um ihn zu verschlingen, hob dieser eine Hand und wandte die Macht auf das geflügelte Tier an, um es unter seine Kontrolle zu bringen. Gegenüber den Sandleuten verkündete der alte Mann, dass der Krayt-Drache nun auf ihn hörte und die Sandleute nie wieder des Nachts tyrannisieren würde. Allerdings bestand der Ritter darauf, dass die Sandleute fortan nie wieder die Siedlungen überfallen durften und drohte damit, dass er mit dem Krayt-Drachen andernfalls zurückkehren würde, um ihr Dorf zu zerstören. Nachdem der alte Einsiedler mit dem Drachen im Dünenmeer verschwunden war, gehörten die Dorfbewohner zu dem einzigsten Stamm des Volkes der Sandleute, welches nie wieder die Siedler des Wüstenplanetens überfiel.[155] Als im Jahr 7 VSY[156] Luke Skywalker mit seinem Freund Windy in einen Sandsturm geriet und das Bewusstsein verlor, wurden sie beide von Obi-Wan Kenobi gerettet. In dem Moment, in welchem Luke wieder erwachte, näherte sich ein Krayt-Drache den beiden Jugendlichen, wobei die Kreatur rechtzzeitig von Obi-Wan Kenobi geköpft werden konnte.[142][157]

Hilfe für Sandleute

„Lasst ihn gehen.“
— Obi-Wan Kenobi zu zwei Sturmtruppen (Quelle)

Nachdem eine Gruppe von Sandleuten und ihre Herde von Banthas von lokalen Farmern des Wüstenplaneten überfallen wurde und im Anschluss daran in einen Sandsturm geriet, überlebte nur ein einziges Tusken-Kind, welches sich entkräftet auf dem Weg zur nächstgelegenen Stadt Mos Eisley machte. Bei dem Versuch sich in der Chalmuns Cantina etwas zu trinken zu nehmen, um so den Durst zu stillen, wurde das Tusken-Kind vom Barkeeper Wuher hinausgeworfen, woraufhin eine Patrouille von zwei Sturmtruppen auf das Kind aufmerksam wurde und es wie ein Tier behandelten.[158]

Kenobi rettet ein Tusken-Kind vor zwei Sturmtruppen.

In dem Moment, in dem die beiden Sturmtruppen miteinander stritten, ob sie das Kind festnehmen oder einfach erschießen sollten, zeigte Obi-Wan Kenobi verhüllt in seinen Roben Zivilcourage und verlangte von den Soldaten, das Tusken-Kind in Ruhe zu lassen. Um seiner Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, nutzte Obi-Wan einen erfolgreichen Macht-Geistestrick, um die Sturmtruppen davon zu überzeugen, dass er das Kind zurück zu den Seinen bringen würde. Kenobi hielt dabei seine Abmachung ein und führte das hilflose Tusken-Kind zurück zu seinem Dorf. Er notierte im Anschluss an das Erlebnis in seinem Tagebuch, dass der Sand von Tatooine unberechenbar sei, er die Sandleute für ihr Leben fernab des Imperiums und der Sith beneidete und das jeder ab und an ein bisschen Hilfe benötigte.[158] Im Zuge seines Aufenthaltes auf Tatooine begab sich Kenobi an einem Punkt seines Lebens inmitten der Nacht außerhalb seiner Hütte und betrachtete die aufgehende Sonne, wobei er sich aufs Schmerzlichste an sein Leben vor dem Exil zurückerinnerte.[159]

Aufeinandertreffen mit Ezra Bridger

Ezra Bridger: „Ihr versteht das nicht, Ihr seid die Antwort. Die Holocrons haben es mir gesagt. Ihr wärt derjenige, der uns hilft die Siths [sic!] zu besiegen.“
Obi-Wan Kenobi: „Hm, das höre ich zum ersten Mal.“
Ezra Bridger: „Die Rebellion braucht Euch. Wir brauchen Euch, um das Imperium zu besiegen.“
Obi-Wan Kenobi: „Was du brauchst, dass hast du bereits. Bedauerlicherweise scheinst du auf einmal alles wegzuwerfen.“
Ezra Bridger: „Aber wenn ich hätte, was ich brauche, warum schicken die Holocrons mich dann zu Euch?“
Obi-Wan Kenobi: „Das haben sie nicht. Maul tut es. Maul hat dein Verlangen Gutes zu tun ausgenutzt, um dich zu täuschen und dadurch hat er letztlich den Verlauf vieler Dinge geändert. Er kennt jetzt deine Ängste, dein Herz und er hat die Wahrheit manipuliert. Was dich hierhergeführt hat, an einen Ort, an dem du nie hättest sein sollen.“
— Obi-Wan Kenobi und Ezra Bridger (Quelle)

Mithilfe der verbundenen Holocrons bringt Maul den jungen Ezra Bridger auf eine Spur zu Obi-Wan Kenobi.

Durch die Vereinigung zweier Holocrons gelang es dem einstigen Sith Maul herauszufinden, dass sein einstiger Widersacher Obi-Wan Kenobi die Order 66 überlebt und auf Tatooine ins Exil begeben hatte. Im Jahr 2 VSY reiste er deswegen zu dem abgelegenen Wüstenplaneten, um ein für alle Mal seine Rache zu nehmen. Beim Durchstreifen der Wüste konnte Maul zwar die Präsenz von Obi-Wan Kenobi spüren, allerdings gelang es ihm nicht den Jedi-Meister aufzufinden. Um ihn folglich aus seinem Versteck zu locken, plante Maul dem Einsiedler eine Falle zu stellen, welche beinhaltete, sein edelmütiges Herz in Versuchung zu führen. Durch die Kraft der verbundenen Holocrons versuchte Maul daher den jungen Jedi Ezra Bridger zum Dünenmeer zu locken, um ihn dort absichtlich in Schwierigkeiten zu bringen. Seine List war dabei von Erfolg gekrönt, da sich Bridger mithilfe eines betankten Übungsschiffes von Atollon aus direkt nach Tatooine begab und dort – in der Hoffnung, das sein Holocron ihm den Weg zu Kenobi weisen würde – den Gefahren in Form von Sandleuten und eines Sandsturmes trotzte. Beim Durchqueren der Wüste richtete Bridger alle seine Macht-Sinne darauf, Kenobi zu finden und wurde mental zudem noch von Maul in Form von Halluzinationen angestachelt. Erst nachdem Bridger vor Erschöpfung das Bewusstsein verloren hatte, fand der gesuchte Jedi-Meister den Jungen von Lothal auf. Am Abend erwachte Bridger an einem von Kenobi errichteten Lagerfeuer und erhielt von dem alten Mann die Bestätigung, dass es sich tatsächlich um den totgeglaubten Jedi-Meister handelte.[65]

Ezra Bridger erkennt, das Obi-Wan Kenobi am Leben ist.

Kenobi ermahnte Ezra, dass er sich am falschen Ort aufhielt und er ihn – sobald sich Ezra Bridger wieder erholt hatte – dabei helfen würde, nach Hause zurückzufinden. Bridger erklärte kurz darauf, dass er nach Tatooine gekommen war um Kenobi vor Maul zu warnen, was Kenobi jedoch längst nicht mehr zu überraschen schien, da sich Maul bereits in der Vergangenheit als überaus hartnäckiger Kontrahent erwiesen hatte. Ein Angebot seitens Bridger, dass sie zusammen Maul besiegen könnten, wies Kenobi mit den Worten zurück, dass er es keineswegs auf einen Kampf anlegen wollte, ihm aber nun womöglich keine Wahl bliebe, als sich dem Konflikt zu stellen. Sich von dem Jedi-Meister unverstanden fühlend erläuterte Bridger, dass die Holocrons ihm gesagt hätten, dass Obi-Wan Kenobi die Antwort zur Vernichtung der Sith wäre.[65]

Ezra Bridger: „Aber die Holocrons, sie sagen doch die Wahrheit.“
Obi-Wan Kenobi: „Tun sie das? Die Wahrheit ist oft das, was wir daraus machen. Du hast gehört, was du hören wolltest und das geglaubt, was du glauben wolltest. Und am Ende ist der Einzige, der wirklich etwas für sich gewonnen hat –“
Maul: „– Maul.“
— Obi-Wan Kenobi mit Ezra Bridger und Maul (Quelle)

Ezra scheitert bei dem Versuch, Obi-Wan davon zu überzeugen, die Rebellion zu unterstützen.

Da sich Kenobi unbeeindruckt von diesen Worten zeigte, legte Bridger nach, dass die Rebellion für den Sieg über das Imperium auf den alten Jedi-Meister angewiesen wäre. Obi-Wan Kenobi versicherte dem Schüler von Kanan Jarrus jedoch, dass er längst über alles Nötige verfüge würde und sich niemals von Atollon hätte weglocken lassen sollen. Als Bridger weiterhin darauf pochte, dass die Holocrons ihm die Wahrheit gezeigt hatten, stellte Kenobi die Aussage des jungen Jedi in Frage und erklärte, dass die Wahrheit eine Frage der Auslegung war. Da Bridger scheinbar unbedingt an Kenobi glauben wollte, hatte er letztlich Mauls List direkt in die Hände gespielt, worauf auch Maul sich selbst unmittelbar neben der Feuerstelle zu Erkennen gab. Beim Anblick der präsenten Bedrohung forderte Kenobi Ezra zum Gehen auf, welcher sich jedoch weiterhin schuldig fühlte und in der Pflicht sah, Kenobi beim Kampf gegen Maul zu unterstützen. Der Jedi-Meister bestand jedoch darauf den Konflikt selbst zu lösen und empfahl Ezra sich auf einen Weg in Richtung Norden zu begeben, um nach Atollon zurückzukehren.[65]

Mauls Tod

Maul: „Sag es mir, ist es der Auserwählte?“
Obi-Wan Kenobi: „Er ist es.“
Maul: „Er wird uns rächen...“
— Mauls letzte Worte an Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Maul

Als sich Maul und Kenobi ein letztes Mal in ihrer beider Leben gegenüberstanden, zeigte sich Maul noch immer hasserfüllt gegenüber den Jedi-Meister und nannte ihn eine Wüstenratte. Er verkündete, dass er nach Tatooine gekommen war, um Obi-Wan zu töten, wobei er aber auch für den Moment vorgab, dass es womöglich doch schlimmer für Kenobi sein könnte auf Tatooine dem eignen Elend zu erliegen. Während des Showdowns behielt Kenobi einen kühlen Kopf und konterte bloß, dass Maul über keine Macht verfügte, wenn er sich bloß durch das Verlangen zu Herrschen und die Fähigkeit zu Töten definierte. Auf die Nachfrage hin, was Kenobi geblieben war, erriet Maul, dass sich Obi-Wan nicht einfach nur auf der Flucht vor dem Imperium auf Tatooine versteckt hatte, sondern einer essentiellen Bestimmung nachging, die den Schutz einer ganz wichtigen Person beinhaltete. Ohne Maul eine Antwort zu geben, aktivierte Obi-Wan Kenobi sein Lichtschwert und nahm drei verschiedene Ausgangsstellungen der Lichtschwertkampftechniken ein. Zunächst zwei Posen seiner favorisierten Form Soresu und als letzte, die Ataru-Eröffnungshaltung seines Meisters Qui-Gon Jinn. Kenobi verursachte damit, dass Maul versuchte, Obi-Wan auf dieselbe Art und Weise zu töten, wie einst Qui-Gon auf Naboo. So konnte Obi-Wan genau vorhersehen, wie Maul in die Offensive gehen würde und verletzte ihn nach zwei Abwehrbewegungen und einem senkrechten Schlag tödlich.[65]

Obi-Wan beobachtet Luke Skywalker aus der Ferne.

Bevor Maul in Kenobis Armen starb, fragte Maul den Jedi-Meister mit den letzten Atemzügen, ob die beschützte Person der Auserwählte sei, was Obi-Wan bejahte. Maul setzte so seine Hoffnung auf Luke Skywalker, die Opfer der Sith zu rächen. Im Morgengrauen ritt Kenobi auf seinem Taurücken zu Lars' Feuchtfarm und beobachtete dort nachdenklich Luke Skywalker aus der Ferne.[65] Ezra hörte im Jahr 0 VSY die alte und junge Stimme von Kenobi in der Welt zwischen den Welten wieder.[160]

Eine neue Hoffnung

Während einer Raumschlacht im Tatooine-System im Jahr 0 VSY gelang es den beiden Droiden R2-D2 und C-3PO in einer Rettungskapsel von Bord der geenterten Tantive IV nach Tatooine zu entkommen, wo sie beide von dem Feuchtfarmer Owen Lars aufgekauft wurden. Als Luke Skywalker bei der Wartung des R2-Astromechdroiden auf eine geheime Botschaft stieß, in welcher die Prinzessin Leia Organa Obi-Wan Kenobi um Hilfe ersucht, stellt der Farmersjunge die Vermutung an, dass die Nachricht für den Namensvetter Ben Kenobi gedacht sein könnte und begab sich deswegen eigenmächtig auf die Suche in der Jundland-Wüste.[1]

„Guten Tag, du. Komm her, mein kleiner Freund. Hab' keine Angst.“
— Ben Kenobi zu R2-D2 (Quelle)

Kenobi rettet Luke vor den Sandleuten.

In der Jundland-Wüste wurde Luke Skywalker von den Tusken-Räubern A'Koba, A'Vor und A'Vors Zwillingsbruder angefallen, dabei imitierte der eremitenhafte Jedi-Meister den Ruf eines Krayt-Drachen, um die Sandleute zu vertreiben. Aus Angst vor dem mystischen Schamanen flüchteten die Sandleute und Kenobi konnte Luke Skywalker abermals das Leben zu retten.[161] Dabei wurde er auch auf R2-D2 aufmerksam, der sich in einer Felsspalte vor den herannahenden Plünderern versteckt hatte. Kenobi beruhigte den Astromechdroiden, dass er sich ruhig aus seinem Versteck begeben könnte und dass Luke wohlauf war. Als Skywalker sein Bewusstsein wiedererlangte, tadelte Kenobi ihn, dass er sich von Glück schätzen konnte, noch mal davongekommen zu sein. Um herauszufinden, wieso Skywalker sich waghalsig in das Gebiet der Sandleute begeben hatte, verwies der Farmersjunge auf den Astromechdroiden, welcher eine Nachricht für Obi-Wan Kenobi hatte. Der gealterte Jedi-Meister beäugte R2-D2 zunächst mit gerunzelter Stirn und zeigte sich entgeistert, als Luke ihn bei seinem alten Namen nannte. Eine von Luke gemutmaßte Verwandtschaft konnte schnell ausgeschlossen werden, als sich Kenobi vor Schock auf einen Felsen setzte und offenbarte, dass es sich bei dem Gesuchten um niemand anderen als ihn selbst handelte.[1]

„Obi-Wan Kenobi…Obi-Wan…. Diesen Namen habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gehört. Seit Ewigkeiten. […] Ich lebe nicht mehr unter dem Namen Obi-Wan seit – oh, vor deiner Geburt.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Kenobi erzählt Luke von seinem Vater.

Luke verwies daraufhin auf R2-D2 und glaubte, dass der Droide zu Kenobis altem Besitz gehörte, woraufhin der Jedi-Meister scherzte, dass er sich nicht daran erinnern konnte, jemals einen Droiden gehabt zu haben. Das Gespräch wurde von dem Ruf der Sandleute unterbrochen, die sich langsam wieder in größerer Zahl in das Gebiet vorzuwagen schienen, weswegen Kenobi einen Rückzug vorschlug. Zusammen halfen Luke und Ben dem reparierbedürftigen Protokolldroiden auf und fuhren direkt zur Hütte des Eremiten. In Kenobis Haus erzählte Skywalker ihm, was er bislang über seinen eigenen Vater wusste, allerdings offenbarte Kenobi frühzeitig, dass es sich dabei um eine Lüge von Owen Lars handelte. Der Jedi-Meister machte keinen Hehl daraus, dass Lars nichts von den Idealen der Jedi hielt und offenbarte auf Lukes Nachfrage, ob Kenobi einst in den Klonkriegen gekämpft hatte, dass er und Lukes Vater einst beide Jedi-Ritter gewesen waren. Als sich Skywalker bedrückt darüber zeigte, nichts über seinen Vater zu wissen, teilte Kenobi seine eigenen Eindrücke von Skywalker, wobei er ausschließlich positiv von Anakin Skywalker sprach und dabei auch hervorhob, dass Luke zu einem genauso begabten Piloten wie sein Vater geworden war.[1]

„[Anakin] war der beste Raumpilot in der ganzen Galaxis. Und listenreich im Krieg. Soweit ich weiß ist aus dir auch ein recht guter Pilot geworden. Und er war ein guter Freund.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Ben gibt Luke das Lichtschwert seines Vaters.

Kenobi erinnerte sich dabei an Anakins Lichtschwert zurück, welches er seit Mustafar in einer Truhe verwahrt hatte. Er behauptete, dass Anakin es Kenobi zur Verwahrung gegeben hatte, bis Luke alt genug sein würde, die Waffe besitzen zu können, dies jedoch von Owen Lars – aus Angst, dass Luke Obi-Wan auf einem idealistischen Kreuzzug folgen könnte – untersagt wurde. Der Klonkriegsveteran übergab Skywalker das Lichtschwert – in der Hoffnung, dass Luke die einzige Hoffnung der Galaxis darauf sein könnte, um Vader und den Imperator zu besiegen[72] – und berichtete mit trüber Miene von den Jedi vor dem Aufstieg des Imperiums. Als Luke nach dem Todesgrund seines Vaters fragte, behauptete Kenobi, dass sein Vater von Darth Vader verraten worden war. Der Jedi-Meister verschwieg dabei vorerst, dass es sich bei dem gefallenen Jedi um Lukes Vater handelte und berichtete von den Gräueltaten, die Vader durch seine Jagd auf die Jedi-Ritter begannen hatte.[1]

„Ein junger Jedi namens Darth Vader – der mein Schüler war, bis er dem Bösen verfiel – half dem Imperium dabei die Jedi-Ritter zu jagen und zu vernichten. Von ihm wurde dein Vater verraten und ermordet. Jetzt sind die Jedi so gut wie ausgerottet. Vader hat sich von der Dunklen Seite der Macht verführen lassen.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Um Lukes Neugierde zu stillen, erklärte Ben Kenobi dem jungen Skywalker die Macht und spielte schließlich Leias Botschaft ab. Da Leia in ihrer Nachricht den einstigen General darum bat, die R2-Einheit und die darin enthaltenen Todessternpläne nach Alderaan zu ihrem Adoptivvater Bail Organa zu bringen, wandte sich Kenobi an Luke und meinte, dass er sich mit der Macht vertraut machen müsste, wenn er den Jedi-Meister nach Alderaan begleitet. Als Luke fluchtartig die Hütte verlassen wollte – da er nicht wusste, wie er seinem Onkel eine lange Abwesenheit beibringen sollte – erklärte Kenobi ihm, dass Leia und er selbst Lukes Hilfe in dieser Angelegenheit benötigen würden, wobei er sein Alter als Grund angab, nicht alleine reisen zu können. Da Luke weiterhin nach Ausflüchten suchte, meinte Kenobi nur, dass Owen Lars aus dem jungen Skywalker sprechen würde und forderte ihn abermals auf, sich mit den Wegen der Macht vertraut zu machen. Luke stellte weiterhin auf Stur und versprach Kenobi bis nach Anchorhead zu bringen, woraufhin Kenobi bloß entgegnete, dass Luke tun müsse, was er für richtig hält. Auf ihrem Weg kamen Skywalker und Kenobi an der Sandraupe der Jawa-Händler vorbei, die von Einschusslöchern durchbohrt worden war. Obwohl Luke von vorneherein mutmaßte, dass die Tusken-Räuber hinter dem Angriff steckten, widersprach Kenobi umgehend und verwies auf die präzisen Einschusslöcher als Beweis für imperiale Aktivität auf Tatooine. Alarmiert von der Erkenntnis, dass die Sturmtruppen bereits auf dem Weg zu Lars' Feuchtfarm sein könnten, begab sich Luke entgegen Kenobis Warnung umgehend zum Haus seiner Tante und seines Onkels.[1]

Kenobi spricht zu Qui-Gon Jinns Geist.

Während R2-D2 und C-3PO in Lukes Abwesenheit die Leichen der Jawas vergruben, wandte sich Kenobi an den Geist seines verstorbenen Meisters, dem es zu diesem Zeitpunkt gelang sich erstmals fast vollständig als Geist vor ihm zu materialisieren. Kenobi erzählte Qui-Gon davon, dass er seit beinahe zwei Jahrzehnten darauf wartete, wieder ein Jedi-Ritter sein zu können, woraufhin Qui-Gon ihn tadelte, dass sich ein Jedi nicht an seinen Schlachten messen ließe, sondern an seiner Geduld und Standhaftigkeit. In dem Gespräch zeigte sich Obi-Wan verwundert darüber, dass Qui-Gon glaubte, dass Kenobi längst noch nicht bereit dafür gewesen war, den Titel eines Jedi-Meisters zu tragen. Jinn zeigte Reue dafür, dass er dem jungen Obi-Wan das Versprechen abgerungen hatte, Anakin Skywalker zu einem Jedi auszubilden, allerdings warf Kenobi ein, dass Anakin tatsächlich den Rang eines Jedi-Ritters erreicht hatte. In Kenobis Augen war es Anakins freie Entscheidung gewesen, sich der Dunklen Seite der Macht zu verschreiben, obwohl er über das Training und die Weisheit verfügte, eine bessere Wahl zu treffen. Kenobi gab schließlich preis, dass er Luke nicht die gesamte Wahrheit über seinen Vater erzählt hatte, allerdings verteidigte Jinn die Entscheidung seines Padawans. Genauso wie Kenobi sah Jinn ein, dass eine derart schockierende Enthüllung kurz nach ihrem ersten Kennenlernen der größte Fehler in Kenobis Leben hätte sein können und ermutigte Kenobi dazu, die Wahrheit bis zu dem Tag geheim zu halten, an dem Luke bereit wäre, die Bürde zu tragen.[162]

„Ich freue mich darauf, wenn ich diese Kunst eines Tages erlernen werde. Hoffentlich in ferner Zukunft.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon Jinns Geist [163] (Quelle)

Kenobi & Skywalker begeben sich nach Mos Eisley.

Mit Blick auf Qui-Gons geisterhafte Gestalt äußerte Kenobi seinen Wunsch, sich auch selbst nach seinem Tod als Macht-Geist verfestigen zu können und witzelte dabei, dass er hoffte, dies läge noch in weiter Zukunft. Zu diesem Zeitpunkt wusste Jinn bereits, dass Kenobi nur noch wenig Zeit zum Leben blieb, was er dem Jedi-Meister jedoch nicht mitteilte.[162] Nachdem Luke gesehen hatte, dass seine Verwandtschaft getötet worden war, kehrte er zu Obi-Wan Kenobi zurück, welcher ihm nach Qui-Gon Jinns Verschwinden erklärte, dass er Berus und Owens Tod nicht hätte verhindern können und im schlimmsten Falle selbst dem Imperium zum Opfer gefallen wäre. Als sich Luke willentlich bereiterklärte, Kenobi nach Alderaan zu begleiten, begab sich das Duo mit den Droiden in seinem X-34-Landgleiter nach Mos Eisley auf der Suche nach einem geeigneten Piloten. Auf einer Anhöhe machte Kenobi dabei seine ablehnende Haltung gegenüber dem Raumhafen deutlich.[1]

Suche nach einem Piloten

„Mos-Eisley-Raumhafen. Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit finden als hier. Wir müssen vorsichtig sein.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Kenobi wendet einen Geistestrick an Sturmtruppen an.

Beim Einfahren in die Stadt geriet der Landgleiter in eine imperiale Kontrolle, in der Luke und Ben nach den Droiden befragt wurden. Kenobi gab vor anzubieten, dass der Sturmtruppler die Droiden kaufen könnte, allerdings verlangten die Sturmtruppen die Ausweispapiere des Duos. Der alte Jedi-Meister nutzte daraufhin einen wirkungsvollen Macht-Geistestrick, um durch die Kontrolle zu gelangen. Da sich Luke immer noch fragte, wie sie so einfach durch die Kontrolle gelangen konnten, erklärte Kenobi ihm, dass die Macht einen großen Einfluss auf die geistig Schwachen hätte. Kenobi führte Luke zu Chalmuns Cantina, einem Treffpunkt der besten Frachterpiloten der Galaxis, und legte seinem Schützling dabei nahe, sich in Acht zu nehmen. Die Sorge des Jedi-Meisters – der sich selbst schnell im Gespräch mit dem Wookiee-Ko-Piloten Chewbacca befand – blieb nicht unbegründet, da Luke bereits nach Betreten der Cantina in einen Streit mit den beiden Schwerverbrechern Cornelius Evazan und Ponda Baba geriet. Kenobi mischte sich daraufhin ein und teilte Evazan mit, dass Luke die Mühe nicht wert wäre und bot daraufhin an, einen Drink auszugeben. Da Evazan jedoch umgehend aggressiv wurde und Skywalker beiseite schleuderte, aktivierte Kenobi sein Lichtschwert und trennte den Arm von Baba ab. Sich umsehend erkannte Kenobi, dass die Gäste ihm keine sonderlich große Bedeutung zuwiesen und begab sich daraufhin mit Luke und Chewbacca zu dem Corellianer Han Solo. Bei den Verhandlungen mit Solo zeigte sich Kenobi verwundert als der Schmuggler ihn fragte, ob er noch niemals zuvor vom Rasenden Falken gehört habe. Als Fracht gab Kenobi bloß sich selbst und die Droiden an und bestand zudem darauf, dass der Pilot keine weiteren Fragen zu ihrer Reise in das Alderaan-System stellen sollte.[1]

„Beim Abflug 2000. Plus 15, wenn wir Alderaan erreichen.“
— Ben Kenobi zu Han Solo (Quelle)

Ben Kenobi verhandelt mit Han Solo.

Nachdem Ben und Han eine finanzielle Einigung getroffen und Luke seinen Landgleiter unter Wert verkauft hatte, begaben sich Kenobi und Skywalker abflugbereit zur Startrampe 94, wo Chewbacca und Han Solo bereits auf sie warteten. Gleich nach dem Start wurde der modifizierte YT-1300-Frachter von dem Imperium verfolgt und Kenobi begutachtete im Cockpit Han Solos Flugstil. Dabei fragte er den Corellianer ungeduldig, wie lange er für den Sprung in den Hyperraum benötigte. Ihnen gelang jedoch rechtzeitig die Flucht in den Hyperraum.[1]

Flug nach Alderaan

„Ich spürte eine große Erschütterung der Macht. Als ob Millionen in panischer Angst aufschrien und plötzlich verstummten. Etwas Furchtbares ist passiert.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Kenobi erahnt, dass sich ein großes Unheil ereignet hat.

Während des Fluges nach Alderaan nutzte Kenobi die Gelegenheit, um Skywalker zu trainieren. Neben der Vermittlung von Grundlagen der Jedi-Meditation[164], ließ Obi-Wan Kenobi Luke mit einer Marksman-H-Trainingsdrohne trainieren und spürte nur kurze Zeit später nach der Zerstörung Alderaans eine Erschütterung der Macht. Zu seinem Schützling meinte Kenobi, dass es sich so angefühlt hatte, als wenn Millionen von Stimmen in panischer Angst aufgeschrien hätten und dann verstummt wären. Obwohl Obi-Wan zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, was geschehen war, so beschlich ihn das Gefühl, dass sich etwas Furchtbares zugetragen hatte. Sichtbar niedergeschlagen wies Kenobi den jungen Skywalker an, mit seinen Übungen fortzufahren. Während Kenobi ihm weiterhin die Instruktion gab, auf die Macht zu vertrauen, hörte er sich zugleich mit einem unbeeindruckten Lächeln an, wie der Corellianer die mystische Macht als Schwindel verurteilte. Ohne seine ruhige Ausstrahlung zu verlieren, wies Kenobi seinen Schützling an, blind die Übungen zu wiederholen und sich dabei auf seine Instinkte zu verlassen. Da Luke protestierte, erklärte Kenobi, dass die Augen täuschen könnten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten war Luke erfolgreich, wobei Solo meinte, dass Lukes Erfolg einzig und allein auf Glück basierte. Kenobi widersprach jedoch, dass er erfahrungsgemäß nicht an den Zufall glaubte.[1]

„Du hast den ersten Schritt in eine größere Welt getan.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Als sie im Morgengrauen das Alderaan-System erreichten, berichtete Skywalker enthusiastisch von seiner Erfahrung mit der Macht, woraufhin Kenobi ihn lobte und meinte, dass dies erst der Beginn davon wäre, dass sich dem Jungen eine ganz neue Welt auftun würde. In dem Moment, in welchem das Raumschiff vor Alderaan aus dem Hyperraum kam, fanden die Passagiere nur Trümmer vor und einen imperialen TIE-Sternjäger, der auf dem Weg zu einem vermeintlichen Mond war. Kenobi erkannte sofort, dass das Imperium die Welt vernichtet hatte. Der Millennium Falke verfolgte entgegen Kenobis Rat den Sternjäger, da er sie möglicherweise gemeldet hätte. Der mutmaßliche Mond entpuppte sich schließlich als die Raumstation Todesstern, welche Alderaan kurz vor ihrer Ankunft mit einem Superlaser vernichtet hatte. Obwohl Kenobi den corellianischen Piloten dazu anhielt, von der Raumstation abzudrehen, wurde der Frachter von einem Fangstrahl der mobilen Superwaffe erfasst und in eine der Landebuch