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BKL-Icon.png Dieser Artikel behandelt den Jedi-Meister, für weitere Bedeutungen siehe Obi-Wan (Begriffsklärung).
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Erläuterung: Viel von The Clone Wars fehlt, Quellen von Clone Wars müssen nachgereicht werden. Außerdem fehlen die Beziehungen. JP-Corran-Horn (Diskussion) 09:49, 20. Apr. 2013 (UTC)
Meister und Schüler, Schülerin der dunklen Seite, The Clone Wars und The Clone Wars (Fernsehserie) Staffel 7 fehlen. --Naberria (Diskussion) 10:22, 31. Jul. 2020 (UTC)

„Da fällt mir ein, ich habe da etwas für dich. Dein Vater wollte, dass du es bekommst wenn du alt genug bist, doch dein Onkel war dagegen, er dachte, du könntest mir auf einem idealistischen Kreuzzug folgen wie einst dein Vater.“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Obi-Wan Kenobi, oder später Ben Kenobi, war ein menschlicher Jedi-Meister des Alten Ordens, der im Laufe seines Lebens die Geschichte der Galaxis und des Jedi-Ordens maßgeblich prägte. Nach seiner Ausbildung als Jüngling nahm Qui-Gon Jinn den jungen Obi-Wan als Padawan an und die beiden entwickelten in vielen Jahren und auf vielen gemeinsamen Missionen eine tiefe Verbundenheit miteinander. Im Jahr 32 VSY wurden Obi-Wan und sein Meister als Vermittler zum – von der Handelsföderation blockierten – Planeten Naboo geschickt, wurden jedoch in eine kriegerische Auseinandersetzung auf dem Planeten verwickelt, an deren Ende jedoch ein schwerer Verlust für Obi-Wan stand: Sein Meister wurde im Duell mit dem Sith-Lord Darth Maul tödlich verletzt und starb kurz darauf in den Armen seines Padawan. Gemäß eines Versprechens an seinen Meister nahm der nun zum Jedi-Ritter ernannte Obi-Wan einen Sklavenjungen von Tatooine namens Anakin Skywalker, den Qui-Gon für den Auserwählten hielt, als eigenen Padawan an. In den folgenden Jahren erlebten Meister und Schüler viele Abenteuer, wobei Obi-Wan zunächst allerdings vergeblich versuchte, eine ähnlich feste Beziehung zu Anakin aufzubauen, wie er sie einst mit seinem Meister pflegte. Zehn Jahre später wurde ein vergeblicher Anschlag auf Senatorin Padmé Amidala verübt und Obi-Wan und Anakin übernahmen die Ermittlungen. Während sein Padawan Padmé nach Naboo begleitete, entdeckte Obi-Wan auf dem entfernten Planeten Kamino eine Klonarmee, die für die Galaktische Republik produziert worden war. Weitere Nachforschungen führten zunächst Obi-Wan, als auch später Anakin und Padmé, auf den Planeten Geonosis, wo kurz darauf die Klonkriege ausbrachen, die für die folgenden drei Jahre die Galaxis entscheidend prägen sollten. Im Verlauf vieler Schlachten erwarb sich Obi-Wan Kenobi den Ruf eines fähigen Generals, der seine Truppen taktisch überlegt und präzise einzusetzen vermochte.

Nach der Rückkehr des zuvor entführten Kanzlers Palpatine im Jahr 19 VSY, der in Wahrheit der Sith-Lord Darth Sidious war, verführte dieser Anakin Skywalker zur Dunklen Seite der Macht und rief die Order 66 aus, welche die Vernichtung aller Jedi als Feinde der Republik verursachte. Kenobi, der soeben auf Utapau General Grievous hatte töten können, überlebte den Angriff seiner Klonkrieger ebenso wie Meister Yoda auf Kashyyyk. Die beiden Jedi-Meister kehrten nach Coruscant zurück, nur um einen verwüsteten Jedi-Tempel vorzufinden und den Fall Anakin Skywalkers zu entdecken. Obi-Wan folgte Anakin nach Mustafar und besiegte diesen nach einem schicksalhaften Duell. Im Glauben, sein ehemaliger Padawan sei dort gestorben, ging Obi-Wan ebenfalls ins Exil nach Tatooine, um dort über Luke Skywalker, den Sohn Anakins und Padmés, zu wachen.

Auch während dieser Zeit war Obi-Wan Kenobi noch am Kampf gegen das Galaktische Imperium beteiligt. 19 Jahre später brachte ein Hilferuf Leia Organas, der Tochter Anakins und Zwillingsschwester Lukes, den Jedi zurück in die galaktische Auseinandersetzung. Er begann Lukes Ausbildung zum Jedi und half diesem bei der Flucht vom ersten Todesstern, was ihn bewusst das Leben kostete. Doch auch nach seinem Tod durch Darth Vader lebte er als Machtgeist weiter, der Luke noch einige Zeit nach dem Sieg über das Imperium hin und wieder als Mentor zur Seite stand.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Vorboten

Im Jahr 82 VSY, noch lange vor Obi-Wan Kenobis Geburt, hatte der spätere Sith-Lord Dooku als Padawan während einer Mission nach Asusto eine Zukunftsvision, in welcher er auch die Stimme von Kenobi hörte, die ihn einen Verräter nannte. Es handelte sich dabei um ein Echo ihrer zukünftigen Begegnung auf Geonosis.[60]

Herkunft & Jünglingszeit

Ausbildung im Jedi-Orden

Anakin Skywalker: „Ich habe mich nur gefragt…Wie war Euer Leben bevor ihr mit den Jedi zusammenlebtet?“
Obi-Wan Kenobi: „Nun, ich kann nicht behaupten, dass ich mich wirklich daran erinnere. Ich war sehr jung, als ich meine Heimatwelt verlassen habe. Ich wurde als machtsensitiv identifiziert und zum Jedi-Tempel auf Coruscant gebracht.“
— Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi[61] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi als Jüngling.

Nachdem seine Machtsensitivität auf seiner Heimatwelt Stewjon sechs Monate nach seiner Geburt festgestellt wurde, brachte man den jungen Obi-Wan Kenobi zum Jedi-Tempel der republikanischen Hauptstadtwelt Coruscant.[13] Als rebellischer[62] Jüngling wuchs er im Tempel auf und beklagte sich zudem auch immer wieder über das schlechte Essen im Jedi-Tempel.[63] Er wurde in einem noch sehr jungen Alter von einigen Jedi-Meistern zusammen mit den anderen Jünglingen seines Jünglingsclans unterwiesen – unter anderem auch in Meditation[19] und darin, wie er die Gefühle von Furcht und Zorn kontrollieren konnte.[13] Bis zum Alter eines Jugendlichen wurde er – wie viele andere Jünglinge auch – von dem alten Jedi-Großmeister Yoda unterrichtet.[11] Nachdem Yoda den Jedi Qui-Gon Jinn darum gebeten hatte, Obi-Wan zu seinem Schüler zu nehmen, akzeptierte Qui-Gon Jinn Obi-Wan offiziell im Jedi-Orden als seinen Padawan.[64]

Padawanzeit

Training mit Qui-Gon

„Sehr gut, Obi-Wan.“
— Qui-Gon lobt Obi-Wan [65] (Quelle)

Qui-Gon trainiert Obi-Wan im Lichtschwertkampf.

Als Padawan legte Obi-Wan seine rebellische Natur ab und wurde von Qui-Gon Jinn im Umgang mit dem Lichtschwert unterwiesen, wobei Qui-Gon seinen Schüler während des Trainings lobte.[19] Qui-Gon hatte allerdings am Anfang erhebliche Schwierigkeiten mit Obi-Wan, da beide sehr oft Meinungsverschiedenheiten besaßen.[64] In den ersten Jahren konnten Meister und Schüler einander nicht verstehen und kamen zusammen nicht sonderlich gut miteinander aus.[13]

Mission nach Teth

Im Rahmen einer Mission nach Teth gelang es Qui-Gon und Obi-Wan die Hutten daran zu hindern, einige Schiffsladungen mit Nahrungsmitteln zu stehlen. Nach diesem Auftrag wurde Obi-Wans Meister ein Sitz im Hohen Rat der Jedi angeboten, den Qui-Gon jedoch ablehnte.[64]

Mission nach Pijal

Während der Mission nach Pijal um etwa 40 VSY gelang es Obi-Wan und Qui-Gon ihre Differenzen beiseite zu legen, um einen Krieg zu verhindern.[13] Gemeinsam gelang es ihnen eine Verschwörung aufzudecken, wobei Qui-Gon und Obi-Wan ein starkes Band miteinander formten.[62] Seit der Mission wurden sie zu guten Freunden und fähigen Partnern.[13]

Mission nach Bri'n

„Klingt, als hätten die Verhandlungen kein gutes Ende genommen?“
— Obi-Wan zu Qui-Gon (Quelle)

Obi-Wan mit Th'er und Qui-Gon.

Vor der Blockade von Naboo wurden Obi-Wan und sein Meister Qui-Gon Jinn zum Waldplaneten Bri'n geschickt, um einen Konflikt zwischen der Waldpriesterin Th'er und dem Metall-Klan von Bri'n diplomatisch beizulegen. Während sein Meister die Verhandlungen begleitete, wartete Obi-Wan als Pilot im Raumschiff. Als sich Qui-Gon und Th'er auf der Flucht vor dem Metall-Klan befanden, ahnte Obi-Wan bereits, dass die Mission kein gutes Ende genommen hatte. Da sich Qui-Gon kurzerhand dazu entschlossen hatte, die Waldpriesterin mitzunehmen, flogen sie zurück nach Coruscant, wo Obi-Wan sorgsam einen Missionsbericht für den Jedi-Rat ausfüllte.[18]

Die Belagerung von Naboo

„In einer Hinsicht habt Ihr Recht gehabt, Meister. Die Verhandlungen waren sehr kurz.“
— Obi-Wan Kenobi zu Qui-Gon (Quelle)

Obi-Wan im Jahr 32 VSY.

32 VSY wurden Qui-Gon und Obi-Wan vom Obersten Kanzler Valorum nach Naboo geschickt, um dort zwischen den Naboo und der Handelsföderation zu vermitteln. Die Handelsföderation hatte eine Blockade um Naboo errichtet und wollte Königin Amidala dazu zwingen, diese zu legitimieren, damit Naboos Ressourcen ausgebeutet werden konnten. An Bord eines Droiden-Kontrollschiffes der Handelsföderation wurden die beiden Jedi angegriffen und mussten mit den Landungsschiffen der Föderation auf die Oberfläche von Naboo fliehen.[2]

Mit der Hilfe des Gungan Jar Jar Binks erreichten sie die Hauptstadt Theed und konnten die Königin befreien. Sie flüchteten mit einigen Soldaten im Schiff der Königin und durchbrachen die Blockade. Dabei wurde der Hyperraumantrieb ihres Schiffes beschädigt, sodass sie auf dem Wüstenplaneten Tatooine landen mussten. In Mos Espa konnte Qui-Gon durch eine Wette mit dem Schrotthändler Watto nicht nur die benötigten Teile gewinnen, um den Antrieb zu reparieren, sondern auch einen von Wattos Sklaven befreien, einen Jungen namens Anakin Skywalker. Qui-Gon glaubte, dass dieser Junge der Auserwählte einer Prophezeiung der Jedi sei und stellte ihn auf Coruscant dem Hohen Rat der Jedi vor. Der Rat beschloss jedoch, dass Anakin zu alt für eine Ausbildung sei. Währenddessen berichtete Königin Amidala dem Senat der Galaktischen Republik von der Belagerung Naboos. Der Oberste Kanzler Valorum schlug eine Vertagung vor, bis die Sache geprüft war. Doch eine Vertagung würde der Handelsföderation nur mehr Zeit verschaffen und das Leid der Naboo verlängern, sodass die Königin einen Misstrauensantrag gegen den Kanzler stellte.[2]

Im Kampf mit Darth Maul.

Obwohl der Antrag angenommen und ein neuer Kanzler gewählt werden sollte, beschloss die Königin, nach Naboo zurückzufliegen, um selbst für seine Befreiung zu sorgen. Obi-Wan und sein Meister sollten sie beschützen. So kam es zur Schlacht von Naboo. Während die Königin mit einigen Soldaten versuchte, den Vizekönig der Handelsföderation, Nute Gunray, festzusetzen, mussten sich Qui-Gon und Obi-Wan einem Sith namens Darth Maul stellen, der sie schon auf Tatooine angegriffen hatte. Während des Kampfes wurden die beiden durch ein Energietor getrennt und Qui-Gon wurde von Darth Maul tödlich verwundet. Dann griff Obi-Wan wieder in den Kampf ein und kämpfte voller Zorn gegen den Sith. Er schaffte es, das Heft von dessen Lichtschwert zu treffen, sodass Maul nur noch mit einer Klinge kämpfen konnte. Doch während einer kurzen Unachtsamkeit wurde Obi-Wan getroffen und viel einen Schacht hinunter. Er konnte sich gerade noch rechtzeitig an einem Sockel festhalten, hatte aber sein Lichtschwert verloren. Da Maul jedoch nicht entschlossen gegen den über dem Abgrund hängenden Jedi vorgehen wollte, konnte dieser sich aus der schwierigen Situation befreien. Er griff mit der Macht nach Qui-Gons Lichtschwert und sprang zurück auf Mauls Ebene. Mit einem schnellen Schlag traf er den Sith in der Körpermitte und tötete ihn. Für Qui-Gon gab es keine Rettung mehr und bevor er starb, bat er Obi-Wan, Anakin als Padawan zu nehmen. Obi-Wan gab seinem Meister sein Wort. Nachdem die Schlacht von Naboo gewonnen war, sprach Obi-Wan mit Meister Yoda im Palast von Theed. Dort wurde er zum Jedi-Ritter ernannt und bekam schließlich auch die Erlaubnis, Anakin auszubilden.[2]

Jedi-Ritter-Zeit

Mission nach Dallenor

Obi-Wan und Anakin begeben sich auf ihre erste gemeinsame Mission.

In den Jahren nach der Blockade von Naboo gab Kenobi sein Wissen an den jungen Anakin Skywalker weiter. In seinen Augen war Anakin ein Schüler, der aufgrund seines rapiden Fortschritts im Umgang mit der Macht jeden Meister stolz machen würde. Allerdings zeigte sich bereits früh, dass Anakin nicht immer auf seinen Meister hören wollte. Als Obi-Wan von der zygerrianischen Jedi-Meisterin Tosan im Namen des Jedi-Rates einen neuen Auftrag erhielt, wollte Obi-Wan Kenobi zu Anakins Missfallen alleine aufbrechen, da er sich nicht sicher war, ob sein Padawan bereits bereit für seine erste Außenmission war.[19]

„Ich bin Obi-Wan Kenobi. Ein Ritter des Jedi-Ordens. Und ich versichere euch, es ist rein historisches Interesse, was mich und meinen Schüler zu eurer Welt geführt hat.“
— Obi-Wan Kenobi zu Hudso Shaku[66] (Quelle)

Obi-Wan Kenobi erzählt Anakin von seinen Versagensängsten.

Erst nachdem Yoda ihn ermahnte, dass Anakin das Vertrauen seines Meisters benötigte, nahm Kenobi seinen jungen Schüler mit an Bord eines T-6-Shuttles für den Flug zur Ausgrabungstätte von Dallenor. Nachdem Kenobi von der Togruta Clatriffe ein Jedi-Holocron erhalten hatte, kam es zu einer Auseinandersetzung mit den örtlichen Piraten, wobei Anakin auch von dem Anführer der Krypder-Reiter bedroht wurde. Anakin konnte sich erfolgreich alleine aus der Situation befreien und auf dem Rückflug gab Obi-Wan im Gespräch mit seinem Padawan zu, dass Anakin längst bereit für Missionen war. Der Jedi-Ritter gab offenkundig seine Gefühle preis, dass er Zweifel daran hatte, ein guter Lehrer für Anakin zu sein, da er nicht einmal seinen eigenen Meister vor dem Tod bewahren konnte. Als Anakin meinte, dass sie aufeinander aufpassen würden, schwor sich Obi-Wan nicht noch einmal Anakin zu enttäuschen, da er Qui-Gon schließlich ein Versprechen gegeben hatte.[19]

Training im Jedi-Tempel

An der Seite von Windu und Palpatine überwacht Kenobi das Lichtschwerttraining seines Padawans.

Während seines Trainings im Jedi-Tempel wurde Obi-Wan von seinem Padawan sehr detailliert zum Kampf gegen Darth Maul auf Naboo befragt. Um die Neugierde seines Padawans zu stillen, schilderte Kenobi den Kampf und wurde von Anakin damit überrascht, dass er in Anwesenheit von Mace Windu und des Obersten Kanzlers Palpatine einen Trainingsdroiden soweit umprogrammierte, dass er die Kampfmanöver des Sith nachahmte. Während des Kampfes missverstand Anakin allerdings eine Aussage der anderen Padawane falsch und bedrohte diese mit ihren eigenen Lichtschwertern, weswegen sich Kenobi zu Anakin hinabbegab und um Einhalt bat.[16]

Obi-Wan lehrt Anakin das Zähmen von Tieren.

Des Weiteren unterwies Obi-Wan den Jungen von Tatooine inmitten des Tempels in der Machtfähigkeit Bestienkontrolle. Bei der Übung sollte Anakin eine Mott zähmen, was ihm jedoch nicht auf Anhieb gelang. Obi-Wan erklärte seinem Schüler, dass das Erlernen der Fähigkeit für manche Individuen sehr viel Geduld und ein langes Studium erforderte. Als Anakin versicherte, dass er so lange trainieren würde, bis er erfolgreich wäre, zeigte sich Obi-Wan stolz und nannte seinen Schützling sehr engagiert. Kenobi verschob das weitere Training jedoch aufgrund eines Termins mit dem Obersten Kanzler, zu welchem Anakin ihn begleitete.[16]

Treffen mit Palpatine

Obi-Wan muss zusehen, wie Palpatine seinen Einfluss auf Anakin ausbaut.

Beim Amtssitz des Obersten Kanzlers lobte Obi-Wan Kenobi gegenüber Kanzler Palpatine die Fortschritte, die Anakin bereits während seines Jedi-Trainings erzielt hatte und versicherte, dass seinem Padawan eines Tages eine gute Zukunft als Jedi bevorstünde. Als Palpatine eröffnete, dass Anakin ihn bei einem Botengang begleiten sollte, entgegnete Kenobi, dass sein Schützling zwar für sein Alter begabt wäre, seine Sinne jedoch noch nicht komplett für Gefahren geschärft waren. Er wurde bei seiner Erklärung von Palpatine unterbrochen, welcher weiterhin darauf bestand, dass Skywalker ihn begleiten sollte, sodass Kenobi widerwillig einlenken musste. In der Zeit, die Anakin mit Palpatine verbrachte, wurde der Zwölfjährige soweit vom Kanzler manipuliert, dass er seine Rolle als Jedi infrage stellte und den Entschluss fasste, den Jedi-Orden zu verlassen.[16]

Anakins Beinahe-Austritt aus dem Orden

Anakin bringt vor Obi-Wan seine Entscheidung den Orden zu verlassen vor.

Als Anakin seine Entscheidung, den Jedi-Orden zu verlassen, vorbrachte, ermahnte Obi-Wan seinen Padawan, dass er diese schwere Entscheidung keineswegs leichtfertig treffen durfte. In dem Moment, in dem Obi-Wan auf die Konsequenzen zu sprechen kommen wollte, erklärte Anakin ihm, dass seit er neun Jahre alt gewesen war über seine komplette Zukunft entschieden worden war, als Qui-Gon Jinn seiner Mutter Shmi Skywalker in Aussicht gestellt hatte, dass er eines Tages ein Jedi werden würde. Voller Zweifel ob seine Zukunft bei den Jedi läge und in der Hoffnung, dass er jederzeit zum Orden zurückkehren könnte, übergab Anakin deswegen sein Lichtschwert an Obi-Wan, welcher die Waffe schweren Herzens annahm. Auf dem Dach des Jedi-Tempels sprach Obi-Wan Kenobi kurz darauf mit dem Jedi-Großmeister Yoda und erläuterte ihm die Entscheidung seines Padawans.[16]

Obi-Wan zeigt sich traurig über Anakins Entschluss.

Dabei gab der Jedi-Ritter auch offen zu, dass er sich nicht ausmalen konnte, an welchem Punkt er als Meister versagt hatte. Yoda versuchte Obi-Wan zu beschwichtigen, indem er Anakins Zweifel für seinen schwierigen Werdegang als natürlich ansah und versicherte zudem, dass Obi-Wan keine Schuld träfe. Als Yoda zudem erklärte, dass ein Notruf im Tempel eingegangen war – welcher spezifisch die Hilfe der Jedi anforderte – bestand Yoda darauf, dass Obi-Wan und Anakin gemeinsam ein letztes Mal zu der Mission aufbrechen sollten. Gegenüber Obi-Wan erklärte Yoda, dass Anakin den Orden verlassen könnte, sofern er nach dem Auftrag immer noch den Wunsch verspüren würde, kein Jedi mehr werden zu wollen. Auf Nachfrage, ob Obi-Wan nach Anakins hypothetischem Austritt aus dem Orden sein Versprechen gegenüber Meister Jinn brechen würde, erklärte Kenobi dem Großmeister, dass er das Training des jungen Skywalkers fortsetzen würde, um ihn vor der Dunklen Seite zu bewahren. Als Yoda ihn darauf hinwies, dass Obi-Wan prinzipiell Recht hatte, der Jedi-Rat einer solchen Entscheidung jedoch niemals zustimmen würde, war sich Obi-Wan darüber im Klaren, dass auch er den Orden verlassen würde, sofern Anakin dem Orden den Rücken zukehrte. Gemeinsam mit Anakin verließ Obi-Wan daraufhin Coruscant, um den Notruf zu beantworten.[16]

Mission nach Carnelion IV

„Der Jedi-Orden ist dem Senat unterstellt. So war es auch, als dieser Planet zerstört wurde. Und selbst wenn es anders wäre, es gibt nur Zehntausend von uns, um den Frieden in der ganzen Galaxis zu wahren. Die Jedi können Führen. Wir können Lehren. Wir können Völkern helfen, sich selbst zu helfen. Aber wir sind keine Armee. Wenn ein Volk fest entschlossen ist, sich selbst aus den Geschichtsbüchern zu tilgen, gibt es nur wenig, was wir tun können.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker (Quelle)

Auf Carnelion IV bohrt Anakin seinen Meister mit zahlreichen Fragen.

Um einem uralten und mysteriösen Notruf nachzugehen, begaben sich der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und sein Padawan Anakin Skywalker im Jahr 29 VSY[67] an Bord des T-6-Shuttles zum vermeintlich unbewohnten Eisplaneten Carnelion IV. Da der Planet von einem dichten Trümmerfeld umgeben war, stürzte das Raumschiff ab, doch das Jedi-Duo blieb unversehrt. Kenobi erklärte seinem Schützling, dass es unterhalb des Celadonmeeres zu einem Krieg gekommen war, in Zuge dessen die gesamte Welt zerstört wurde. Als Anakin sich wunderte, wieso die Jedi nicht eingegriffen hatten, um eine solche Katastrophe abzuwenden, versuchte der Jedi-Ritter seinem Padawan zu vermitteln, dass die Jedi ihre Hilfe nicht aufzwangen und sich auch nach dem Galaktischen Senat richtete. Obwohl Kenobi zugab, dass das System keineswegs perfekt war, stimmte er Anakin zu, dass es sich vielleicht eines Tages ändern könnte. Als sich ein Luftschiff näherte, gab Kenobi seinem Padawan das Lichtschwert wieder, welches ihm von Anakin – nach seiner Entscheidung den Orden zu verlassen – gegeben wurde. Bei der Übergabe wurde das Duo jedoch auf einen Kampf zwischen zwei Luftschiffen aufmerksam, sodass sie gemeinschaftlich die Macht nutzten, um einen abstürzenden Zeppellin aufzuhalten und so die Leben von Pran und Kolara zu retten. Da die beiden Frauen den Jedi eher feindlich und mit Misstrauen gegenüberstanden, rief Obi-Wan seinen Schüler dazu auf Ruhe zu bewahren. Er selbst wandte einen Macht-Geistestrick auf Pran an, um sie davon abzubringen ihre Waffen einzusetzen.[16]

Kenobi zerstört nur mit seinem Lichtschwert ein ganzes Luftschiff.

Als das zweite Luftschiff zurückkehrte und das Feuer eröffnete, zerstörte Obi-Wan es mit seinem Lichtschwert, wobei Anakin den herausspringenden Grecker rettete. Als sich Anakin dadurch direkt zwischen den Vertretern der Open und dem Vertreter der Closed befand, forderte Obi-Wan seinen Schützling dazu auf, die Situation zu deeskalieren, woraufhin dieser die Waffen mithilfe seines Lichtschwertes unschädlich machte. Erst als die konträren Fraktionen auf einander mit Messern losgehen wollten, griff Obi-Wan ein und versuchte den genauen Grund für den Konflikt zu ergründen. Beide Parteien beschuldigten sich dabei, dass sie die Welt mit dem giftigen Nebel versehen hatten. Inmitten der Debatte beschloss Obi-Wan, dass er und Anakin aufbrechen sollten, da sie noch immer dem Notruf nachgehen mussten. Als Grecker jedoch meinte, dass Obi-Wan sie durch die Zerstörung ihrer Waffen und Luftschiffe zum Tode verurteilt hatte, beschloss der Jedi-Ritter das zankende Trio in Sicherheit zu bringen. Als die Gruppe auf ihrem Weg von Leichensaugern attackiert wurden, ermahnte Obi-Wan seinen Schüler dazu ausschließlich defensiv zu kämpfen.[16]

Obi-Wan zähmt die aggressiven Leichensauger.

Während Obi-Wan selbst Bestienkontrolle nutzte, um die angriffslustigen Kreaturen zu zähmen, scheiterte Anakin und massakrierte die Tiere mit seinem Lichtschwert. Nachdem Grecker, Pran und Kolara ihre Differenzen zeitweise für die erfolgreiche Reparatur eines gestrandeten Luftschiffes beiseite gelegt hatten, löcherte das einheimische Trio die Jedi mit Fragen hinsichtlich des mysteriösen Notrufes. Kenobi wich den Fragen überwiegend aus und erklärte gegenüber Grecker, wie er zu Anakins Lehrmeister geworden war. In dem Gespräch zeigte sich Kenobi dabei eher unglücklich darüber, ob er trotz Anakins Respekt überhaupt die richtigen Antworten auf seine neugierigen Fragen geben könnte. Sehr offenherzig gab Kenobi dabei auch preis, dass sich Anakin nicht länger dem Orden zugehörig fühlte und das die Mission dem Zweck diente, Anakin umzustimmen. Als das Luftschiff abermals von Leichensaugern überfallen wurde, lieferten sich Grecker und Kenobi einen Kampf gegen die Kreaturen. Kolara und Pran nutzten dabei die Ablenkung, um Anakin zu entführen und das Luftschiff zu zerstören. Grecker und Kenobi retteten sich rechtzeitig aus dem Wrack und verscheuchte die herannahenden Leichensauger. Obwohl sich Obi-Wan um Anakin sorgte, so war er sich trotz verbaler Proteste von Grecker sicher, dass Anakin sich selbst retten und wieder bei den vorgegebenen Koordinaten dazustoßen würde. Mit Atemmasken geschützt durchstreiften Grecker und Obi-Wan daraufhin alleine die Ruinen der Welt zum Ursprungsort des Notrufes.[16]

Obi-Wan trifft auf die Absetzerin des Notrufes.

Als Grecker im Angesicht einer weiteren Bedrohung den Jedi-Ritter zurücklassen wollte, schoss die Plündererin Sera, die Absetzerin des Notrufes, Grecker an und präsentierte Kenobi ihren Schrein der Welt, eine museumswürdige Sammlung von Fundstücken aus der Zeit bevor die Welt im Krieg zugrunde ging. Dabei zeigte sie Obi-Wan Kenobi auch ein Datenpad mit der Darstellung eines Siths beim Abschlachten der Bewohner und einen Holokommunikator mit den Aufzeichnungen von Kriegern mit Lichtschwertern und großer Macht, die sie fälschlicherweise für die Jedi hielt und erklärte, dass sie hoffte, die Jedi könnten dafür sorgen, dass die Open und Closed ihren Krieg beilegen könnten.[16]

Anakin teilt Obi-Wan seine Entscheidung mit, Teil des Jedi-Ordens bleiben zu wollen.

Im Zuge eines anschließenden Angriffs auf Seras Museum kehrte auch Anakin wie erwartet wieder zu einem Meister zurück und half Kenobi dabei von einem alten Schiff das Kommunikationssystem zu reparieren und so weitere Jedi als Verstärkung zu rufen. Kenobi hatte bei seiner Anfrage vorgegeben, dass auf dem Planeten Tibanna-Gas zu finden wäre, wenngleich dies nur ein Vorwand war, um die kriegerischen Handlungen mit der Hilfe der Republik zu beenden. Kenobi erklärte seinem Schützling dabei, dass seine Verbindungen und sein Ansehen als Jedi ihm genug Autorität verschafft hatten, um die Republik zu mobilisieren und somit auch Teil etwas Größerem zu sein, woraus er seine Kraft zöge. Als Obi-Wan Kenobi seinen Padawan gegen Ende der Mission das Lichtschwert hinhielt und die alles entscheidende Frage stellte, welchen Pfad er gehen wollte, entschied sich Anakin dazu ein Jedi werden zu wollen, solange Obi-Wan ihm den Weg weisen würde.[16]

Hilfe für Dexter Jettster

Um etwa 22 VSY, kurz vor Ausbruch der Klonkriege, nutzte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi einen Briefbeschwerer des Jedi-Ordens, um der Pa'lowick-Diebin Tri Tellon in Dex's Diner eine Falle zu stellen, nachdem diese mehrfach Gäste des Lokals bestohlen hatte. Dabei befüllte er den Hohlkörper mit einem Peilsender und ließ den vermeintlich wertvollen Gegenstand auf dem Tresen liegen. Tellon sah ihre Chance und nahm den Briefbeschwerer an sich, wobei sie allerdings von Dexter Jettster erwischt wurde.[68]

Dexter Jettster: „Danke, Obi-Wan. Ich schulde dir etwas.“
Obi-Wan Kenobi: „Ganz und gar nicht, Dex. Wofür sind Freunde da?“
— Dexter Jettster und Obi-Wan Kenobi[69] (Quelle)

Obi-Wan erklärt Tri, dass er sie reingelegt hat.

Nachdem sie sich eine Verfolgungsjagd durch CoCo Town mit Obi-Wan Kenobi geliefert hatte, kehrte sie zu ihrem Unterschlupf zurück, wo Kenobi als Magreda verkleidet bereits mit dem Inhaber des Diners auf sie wartete. Der Jedi erklärte ihr, dass es sich bei dem Gegenstand lediglich um einen Briefbeschwerer handelte, woraufhin Tellon enttäuscht reagierte.[68]

Rettung von Meister Yoda

Obi-Wan Kenobi: „Aber sicherlich hätte man mich darüber informieren sollen, sofern mein Padawan getestet wird?“
Bant Eerin: „Wer sagt, dass diese Lektion für ihn war?“
— Obi-Wan Kenobi und Bant Eerin[70] (Quelle)

Im Rahmen einer Prüfung für den Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und dessen Padawan Anakin Skywalker fingierten die Mon Calamari-Jedi Meisterin Bant Eerin und das Jedi-Ratsmitglied Mace Windu eine Entführung des Jedi-Großmeisters Yoda. Dem Jedi-Duo wurde die Rettungsmission vom Jedi-Rat persönlich aufgetragen, allerdings war insgeheim Sinn und Zweck das Zusammenspiel und die Kommunikation zwischen Meister und Schüler auf die Probe zu stellen. Um die Entführung möglichst glaubwürdig erscheinen zu lassen, wurde während einer Trainingsübung – in welcher Kenobi seinen Schützling mit Übungskugeln trainieren ließ – ein Sicherheitsverstoß im Tempel gefälscht. Während Kenobi und Skywalker gemeinsam gegen einige B1-Kampfdroiden der Techno Union kämpften, die chagrianischen Schmugglern noch vor der Schlacht von Geonosis abgenommen worden waren, konnte Meisterin Eerin als Tempelwache verkleidet den Großmeister in einen Frachter entführen. Obwohl Anakin versuchte mit einem Jet-Pack die Verfolgung aufzunehmen, deaktivierte sich die Ausrüstung, sodass Kenobi seine Schüler von den Jedi-Ratsgemächern aus mithilfe der Macht auffangen musste. Bei der Untersuchung der Kampfdroiden schlug Kenobi vor nach Skako Minor zu reisen, um dort nach Spuren zu Yodas Verbleib zu sehen, allerdings ließ ein Emblem einer anderen Organisation erahnen, dass andere Verbrecher hinter der vermeintlichen Entführung stecken mussten.[71]

Jocasta Nu hilft Anakin und Obi-Wan bei ihren Ermittlungen.

Hilfe bei den Ermittlungen erhielten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker von der Jedi-Archivarin Jocasta Nu, welche das Symbol in den Jedi-Archiven als Emblem des Nova-Verbrechersyndikates und dessen anomidischen Anführers Grynask Sanberge identifizierte. Als Touristen an Bord eines öffentlichen Transportmittels flogen Kenobi und Skywalker zur Raumstation Das Rad im Besh-Gorgon-System, wo Kenobi in der Cantina Cosmo Lounge einen Macht-Geistestrick an den Ortolaner Triss Terasu anwandte, um so Informationen hinsichtlich Sanberges derzeitigen Aufenthaltsort zu erhalten. Mit den Informationen von Terasu begaben sich Kenobi und sein Padawan zum Schockball-Ashton-Stadion auf der dritten Ebene der Raumstation. Der vermeintliche Kriminelle Sanberge selbst wurde von dem verkleideten Mace Windu verkörpert und versuchte vor den beiden Jedi zu flüchten. Als das Jedi-Duo den Verbrecher eingeholt hatten, versuchte Kenobi abermals einen Geistestrick anzuwenden, wobei Windu vorgab, dass seine Gedanken beeinflusst würden. Als Sanberge gab er vor Kenobi vor, dass er für den Angriff auf den Jedi-Tempel von der falschen Jedi-Tempelwächterin angeheuert wurde, weswegen die Jedi Sanberges Holokommunikator nutzten, um den Aufenthaltsort der Drahtzieherin auf Glee Anselm herunterzubrechen.[71]

Obi-Wan und Anakin finden den entführten Yoda auf Glee Anselm.

Nachdem Kenobi und Skywalker die Jedi-Robe von Yoda in dem verlassenen Frachter von der Entführung auf einer der Inseln des Meeresplaneten gefunden hatten, nutzte Obi-Wan die Macht, um nach Yoda zu suchen. Das Jedi-Duo fand den entführten Großmeister schließlich in einer Unterwasserbasis und während der Padawan mit der Deaktivierung des Energiefeldes beschäftigt war, duellierte sich Kenobi mit der vermeintlichen Jedi-Tempelwache. Als die Wächterin besiegt und als Meisterin Bant Eerin entlarvt wurde, gesellte sich auch der vermeintliche Sanberge zu dem Trio und gab sich als Mace Windu zu erkennen. Kenobi und sein Padawan zeigten sich erstaunt über die Enthüllung, wobei der Jedi-Großmeister persönlich erklärte, dass es sich bei der gesamten Entführung um eine Prüfung gehandelt und das Duo diese bestanden hatten. Als der Jedi-Ritter fragte, wieso man ihn nicht vorab darüber in Kenntnis gesetzt hatte, das der Rat plante Anakin auf die Probe zu stellen, entgegnete Eerin, dass die Prüfung nicht nur für Anakin sondern auch für ihn gelten sollte.[71]

Ausbruch der Klonkriege

„Wieso habe ich das Gefühl, dass du mein Tod sein wirst?“
— Obi-Wan Kenobi vorahnend zu Anakin Skywalker (Quelle)

22 VSY nach einem Anschlag auf das Leben der Senatorin von Naboo - der ehemaligen Königin Padmé Amidala - bekamen Obi-Wan und Anakin den Auftrag, diese während ihres Aufenthalts auf Coruscant zu beschützen. Schon in der ersten Nacht gab es einen zweiten Mordversuch. Obi-Wan und Anakin verfolgten die Attentäterin Zam Wesell bis sie sie in einer Cantina stellen konnten. Ehe sie jedoch ihren Auftraggeber verraten konnte, wurde sie von einem Giftpfeil getötet und ihr Mörder entkam.

Während Anakin und Senatorin Amidala nach Naboo flogen, um sich dort zu verstecken, versuchte Obi-Wan etwas über die Herkunft des Giftpfeils herauszufinden. Schließlich konnte ihm ein alter Freund, Dexter Jettster, weiterhelfen und die Waffe als kaminoanischen Schwertpfeil identifizieren. Obwohl der Planet Kamino in den Aufzeichnungen der Jedi nicht existierte, konnte Obi-Wan ihn finden und in der Hauptstadt Tipoca mit dem kaminoanischen Premierminister Lama Su sprechen. Zu seiner Überraschung wurde er schon erwartet, da ein Jedi Namens Sifo-Dyas vor zehn Jahren das Klonen einer Armee für die Republik in Auftrag gegeben hatte. Obi-Wan wurde durch die gewaltigen Klonanlagen geführt und traf auch den Gen-Spender für diese Armee, den Kopfgeldjäger Jango Fett. Während dieses Treffens bemerkt Obi-Wan eine Rüstung in Fetts Quartier, die der des Mörders von Zam Wesell sehr ähnelte. Er kontaktierte Yoda und Mace Windu und sie beschlossen, dass Fett festgenommen werden musste. Nach einem Kampf auf einer der Landeplattformen von Tipoca City konnte Fett fliehen, doch Obi-Wan gelang es, einen Peilsender an seinem Schiff zu befestigen und ihm zu folgen.

Obi-Wan auf der Jagd nach Jango Fett (22 VSY).

Der Sender führte ihn zu dem nahe gelegenen Planeten Geonosis, wo er eine Fabrik entdeckte, in der Kampfdroiden für die Handelsföderation gebaut wurden. Außerdem konnte er ein Treffen des ehemaligen Jedi-Meisters Graf Dooku mit den Führern einiger Organisationen, wie der Handelsföderation, dem Intergalaktischen Bankenverband und der Technologie-Union belauschen und wurde so Zeuge der Gründung der Konföderation unabhängiger Systeme (KUS, die Separatisten). Sofort kehrte er zu seinem Schiff zurück um eine Nachricht an den Jedi-Tempel zu schicken. Da der Transmitter für eine Nachricht nach Coruscant zu schwach war, schickte er sie zu Anakin, der sich seltsamerweise auf Tatooine befand, obwohl er auf Naboo bleiben sollte. Während der Aufzeichnung der Nachricht, wurde Obi-Wan von Droidekas angegriffen und gefangen genommen. In einem Energiefeld festgesetzt, erfuhr er von Dooku, dass Hunderte von Senatoren unter dem Einfluss eines Sith namens Darth Sidious standen. Dooku bot Obi-Wan außerdem an, sich den Separatisten anzuschließen. Als er dies ablehnte, besiegelte er sein Todesurteil.

Anakin, der wegen Alpträumen vom Tod seiner Mutter mit Amidala nach Tatooine geflogen war, hatte Obi-Wans Nachricht weitergeleitet. Obwohl Mace Windu ihm befohlen hatte, auf Tatooine zu bleiben, flog er mit Amidala nach Geonosis um Obi-Wan zu retten, wobei die beiden schließlich selbst gefangen genommen wurden. Zur Unterhaltung der Geonosianer und Nute Gunrays sollten sie in einer Arena von drei wilden Tieren getötet werden. Als sie diese Bestien zu besiegen schienen, schickte Dooku zusätzlich Droidekas in die Arena. Zur selben Zeit gaben sich 200 Jedi in der Arena zu erkennen, die ihnen zur Hilfe eilten und von einer ganzen Armee von Kampfdroiden und den neuen Superkampfdroiden angegriffen wurden. Die Jedi wurden stark dezimiert, konnten die Schlacht aber mit Unterstützung der Klonkrieger von Kamino gewinnen. Während der Schlacht verfolgten Obi-Wan und Anakin Dooku weit weg zu einem Hangar. Dort kämpften sie gegen ihn, doch Anakin griff übereilt allein an, sodass Dooku ihn außer Gefecht setzen und darauf auch Obi-Wan besiegen konnte. Schließlich konnte nur Yodas Eingreifen die beiden retten, doch Dooku entkam.

Die Schlacht von Geonosis war die erste von vielen in einem dreijährigen Konflikt, der als die Klonkriege bekannt wurde.

Jedi-Meister-Zeit

Schlacht im Corvair-Sektor

„Ich wünschte, ich hätte eine einfache Antwort für dich, Anakin. Aber wie wir immer wieder lernen, ist Krieg nur sehr selten einfach. Es gibt sogar jene auf der Seite der Republik, die glauben, die Klone seien entbehrlich. Wenigstens besitzt Admiral Yularen mehr Respekt für seine Männer.“
— Obi-Wan Kenobi zu Anakin Skywalker[72] (Quelle)

Obi-Wan versucht zwischen Yularen und Anakin zu vermitteln.

Während der Schlacht im Corvair-Sektor schlug Admiral Wullf Yularen einen Militärschlag auf die kudonische Droidenschmiede von Kudo III vor. Nachdem es zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Anakin und Yularen kam, wandte sich der Admiral an Obi-Wan Kenobi, um zu sehen, ob er genauso wie Anakin Vorbehalte gegenüber dem Angriff hatte. In der Kantine der Resolute wandte sich Kenobi an den aufgebrachten Anakin und versuchte zu vermitteln. Obwohl Kenobi seinem einstigen Padawan beipflichtete, dass hohe Zivilopfer keineswegs moralisch vertretbar wären, nahm er auch Yularen in Schutz, da dieser die Risiken für die Klonkrieger einschätzen musste. Kenobi ermutigte seinen Schüler auf seine Gefühle zu vertrauen und der Macht zu folgen, woraufhin sich Anakin eigenmächtig auf eine Mission nach Kudo III begab. Nach seiner Rückkehr eröffnete Anakin gegenüber Yularen und Kenobi, dass es die Separatisten absichtlich versucht hatten, die Republik zu einer Ermordung Unschuldiger zu verleiten. Kenobi zeigte sich daraufhin stolz darüber, dass es Anakin gelungen war, die Verschwörung aufzudecken und so die Leben zahlreicher Unschuldiger zu retten.[21]

Mission nach Krystar

Obi-Wan, Padmé und Cody planen eine Untersuchung auf Krystar.

Als sich Hinweise darauf verdichteten, dass der republikanische Planet Krystar die Klonkrieger der Großen Armee der Republik als Gefangene halten würden, schlug Commander Cody seinem Jedi-General Obi-Wan Kenobi einen Angriff vor. Obi-Wan zeigte sich jedoch zögerlich, da es sich bei Krystar noch immer um eine Mitgliedswelt der Republik handelte und ihnen die Beweise für eine widerrechtliche Inhaftierung von Klonen fehlte. Zusammen mit den Hinweisen von Senatorin Padmé Amidala beschloss Obi-Wan vorerst lediglich weitere Informationen zu erfassen und das matschige Gebiet zu erkunden, in welchem die Klone vermeintlich festgehalten wurden. Obi-Wan versicherte dabei, dass sie eine Antwort parat hätten, sollten sich die Hinweise verdichten. Nach einer Audienz mit dem Regenten Queb im Palast von Krystar, beauftragte Obi-Wan den Klon-Kommandant Cody und seine Männer dazu, das Gelände abzusuchen. In der Zwischenzeit erhielt Obi-Wan via Hologramm eine Nachricht von Padmé, dass sie herausgefunden hatte, wie Qeb die Klone an einen Trandoshaner verkaufte, welcher mit weiteren Vertretern der Spezies Jagd auf die unbewaffneten Klone machen wollte. Obi-Wan erkannte daraufhin, dass Queb zu weit gegangen war. Während Cody die gefangenen Klone befreite und zusammen mit seinen Brüdern mehrere stationierte Kampfdroiden der Separatisten zerstörte, eilte Obi-Wan Kenobi der Senatorin zur Hilfe, welche in Bedrängnis durch den Trandoshaner geraten war.[4]

Kenobi erhält die Dankbarkeit der Klone.

„Ihr Klone werdet niemals Kanonenfutter sein, nicht mit mir. Die Jedi, Klone, Senatoren, unsere Verbündeten – wir alle. Wir sind alle zusammen in dieser Sache. Und ich werde für jeden von uns gleichermaßen kämpfen, jetzt und bis zum allerletzten Tag dieses Krieges. Ihr habt mein Wort darauf.“
— Obi-Wan Kenobi zu den Klonen [73] (Quelle)

Der Jedi-General versicherte, dass Queb sich für seine Vergehen verantworten müsste, wobei die anderen Klone sich bei Kenobi dafür bedankten, dass er die politische Seite ignoriert hatte, um sie zu retten. Obi-Wan versprach den Klonen daraufhin, dass er bis zum letzten Tag des Krieges immer für sie kämpfen würde.[4]

Belagerung von Hisseen

Obi-Wan duelliert sich in den Bergen mit Dooku.

Als die Droidenarmee der Separatisten den Planeten Hisseen vor der Schlacht von Christophsis belagerten, versuchte der Galaktische Senat zu verhindern, dass ein weiteres System in die Hände der Konföderation fiel, weswegen Anakin Skywalker, Plo Koon und Obi-Wan Kenobi zusammen mit Klonbattaillonen nach Hisseen – unter dem Deckmantel einer Hilfsmission – geschickt wurden. Als der Kel'Dor erfuhr, dass sich Count Dooku und seine Attentäterin Asajj Ventress mit dem Premierminister von Hisseen in den Bergen treffen wollte, befürchtete Obi-Wan, dass der Premierminister gegenüber dem Serennianer das Versteck der restlichen Parlamentsmitglieder von Hisseen preisgeben könnte, wodurch Dooku das Parlament auflösen und den Planeten unter die Kontrolle der Konföderation unabhängiger Systeme bringen könnte. In den Bergen kam es schließlich zu einem Kampf zwischen Dooku, Kenobi und Skywalker.[4]

„Oh, Count Dooku…Ihr habt ja keine Ahnung.“
— Obi-Wan zu Dooku [74] (Quelle)

Als Dooku meinte, dass Anakin nicht sonderlich schnell lernen würde, meinte Obi-Wan bloß, dass Dooku keine Ahnung hätte. Dooku empfahl dem Padawan von Qui-Gon Jinn, sich einen eifrigeren Schüler zuzulegen, woraufhin Asajj Ventress dem Kampf beitrat.[4]

Der Spion auf Christophsis

Obi-Wan und Anakin schmiedeten einen Plan, um die Separatisten auf Christophsis zu besiegen und somit dem Krieg ein schnelleres Ende zu bereiten. Kurz bevor sie diesen Plan durchführen konnten, wurde Obi-Wans Position von Kampfdroiden überrumpelt. Anakin konnte seinen alten Meister zur Hilfe eilen und so konnten sie gemeinsam zur Basis zurückkehren. Vom Kopf eines Droiden wurde entnommen, dass sich ein Verräter in ihren eigenen Reihen befand. Während Captain Rex und Commander Cody den Übeltäter entlarvten, drangen die Jedi in die feindliche Basis ein. Dort stellte sich Ventress ihnen in den Weg und nach einen erbittertem Kampf flüchteten sie, um die Klone vor den bevorstehenden Angriff zu warnen.[23]

Zerstörung der Malevolence

Die Malevolence, die Geheimwaffe der Separatisten wurde von der Schatten-Staffel unter dem Kommando von General Skywalker stark beschädigt. Als Padmé Amidala in eine Falle an Bord des Schiffes gelockt wurde, brachen Obi-Wan und sein Padawan auf, um die Senatorin zu retten. Kenobi duellierte sich an Bord der Dreadnought mit General Grievous. Als er entkommen konnte, wollte er dem Hyperantriebsgenerator deaktivieren, doch Grievous ließ diesen bewachen. Obi-Wan schleuderte Droidekas auf die anderen Kampfdroiden und deren General, sodass es ihm gelang zu entkommen. Anakin fand die Senatorin und manipulierte den Navigationscomputer des Schiffs. Mithilfe der Twilight gelang es ihnen zu flüchten, während die Malevolence in einen nahegelegenen Mond flog und dabei zerstört wurde.[24]

Suche nach Count Dooku und Gefangennahme auf Florrum

Obi-Wan und sein Padawan suchten nach dem Anführer der Konföderation unabhängiger Systeme, Count Dooku. Anakin wurde jedoch von den Separatisten festgenommen. Daraufhin machte sich Obi-Wan auf den Weg zu einer einzelnen Munificent-Fregatte um Skywalker zu retten. Im Zellenblock findet Obi-Wan schließlich Anakin und sie stellen sich Dooku. Während General Skywalker ihn verfolgt, geht Kenobi zum Hangar, wo er ein Shuttle erbeutet, um Dooku in seinem Solarsegler zu verfolgen. Beide Schiffe stürzen über dem Planeten Vanqor ab. Die beiden Jedi werden in einer Höhle mit giftigen Gasen und Gundarks eingesperrt, werden jedoch von Ahsoka Tano und einigen Klontruppen gerettet. Dooku wurde von der Piratenbande Hondo Ohnakas vom Planeten gebracht, aber kurz darauf gefangen genommen. Die Piraten kontaktierten die Republik, um ein Lösegeld auszuhandeln und Dokku ihnen zu übergeben. Deshalb wurden Skywalker und Kenobi entsandt, um sich zu vergewissern, dass Dooku wirklich in den Händen der Piraten befindet. Die Jedi wurden aber mithilfe eines Getränks betäubt und zählten nun ebenfalls zu den Gefangenen Ohnakas.[75]

Die Jedi finden den inhaftierten Dooku

Die Republik schickte Commander Stone und den Ageordneten Jar Jar Binks nach Florrum um das Lösegeld zu überbringen. Obi-Wan nutzte einen Geistestrick, um die Wache zu manipulieren, sodass sie die Tür öffnete und verschwand, doch der Fluchtversuch misslang. Die Jedi wurden daraufhin gefoltert, doch die Energieversorgung des Piraten-Stützpunkts wurde zerstört. Der Sith-Lord entkam und die Jedi verließen Florrum in friedlicher Absicht wieder.[49]

Konflikt auf Orto Plutonia

Auf dem Schneeplaneten Orto Plutonia war eine Klonbasis stationiert, zu der der Kontakt jedoch unterbrochen wurde, weshalb Kenobi, Skywalker und Senatorin Riyo Chuchi diesen Vorfall untersuchen sollten. Sie spüren relativ schnell eine Basis der Droidenarmee auf, die zuvor jedoch angegriffen wurde. Obi-Wan entdeckte einen Hinweis, eine Spiegelung auf einem Berg, weshalb er mit seinem ehemaligen Schüler aufbrach, um dies zu untersuchen. Sie fanden ein Dorf und kommunizierten dort mit dem Stammesführer der eigeborenen Talz. Sie versicherten Thi-Sen sie seien in friedlicher Absicht auf dem Planeten. Obi-Wan teilt Chi Cho, ein Vertreter Pantoras mit, dass die Welt bewohnt sein, doch dieser reagiert stur und erklärt den Talz den Krieg. Obi-Wan hilft der Senatorin Chuchi einen friedlichen Kompromiss auszuhandeln. Die Republik verlässt den Planeten und achtet den Anspruch der Talz auf den Planeten.[25]

Das Blauschattenvirus

Nachdem Padme Amidala und Jar Jar Binks auf Naboo ein Labor des Separatisten Nuvo Vindi entdeckten, wurden sie von diesem eingesperrt. Er hatte das Blauschattenvirus in einer neuen Form aufleben lassen und damit vor, die Galaxis zu verseuchen. Der Doktor konnte erwischt werden, doch eine Bombe mit dem Virus explodierte und verseuchte das unterirdische Labor in dem sich noch Padme und Ahsoka befanden.[50] Um sie zu retten, machte sich Obi-Wan mit seinem alten Padawan Anakin auf den Weg, um ein Gegenmittel zu suchen. Auf Iego fanden sie mit Hilfe von einem kleinen Jungen eine Reeksa-Wurzel. Aufgrund eines Abwehrsystems der Separatisten, das die Bewohner von Iego für eine Gottheit hielten, konnten die Jedi den Planeten nicht verlassen. Mit Hilfe von umprogrammierten Geierdroiden schafften es Obi-Wan und Anakin, das Abwehrsystem zu zerstören und das Gegenmittel rechtzeitig nach Naboo zu bringen.[51]

Schlacht von Ryloth

Nachdem Anakin Skywalker mit seinem Padawan die Blockade der Separatisten von Ryloth durchbrochen hatte[76], gelang es Obi-Wan mit einer kleinen Truppe von Klonen auf der Oberfläche zu landen. Als Außenposten hatten sie vor die von den Separatisten besetzte Stadt Nabat einzunehmen und von dort aus die Hauptstadt zu belagern. Der Taktikdroide der diese Besetzung anführte benutzte Geisel der Twilek um sie als lebender Schutzschild für eine Protonenkanone einzusetzen. Während die Klone Waxer und Boil die verlassene Stadt durchstreiften machte sich Obi-Wan mit einer Truppe auf die Geisel zu befreien. Mittels eines Sondendroiden wusste jedoch TX-20 über die Pläne des Jedi Bescheid und ließ eine Horde hungriger Gutkurrs auf sie los. Obi-Wan konnte die Gutkurrs zwar besiegen doch die Reihen der Klone wurden verdünnt. Mit Hilfe eines kleines Mädchens namens Numa die Waxer und Boil fanden konnte Obi-Wan mit den Klonen durch einen Tunnel zum Zentrum der Stadt gelangen die Geiseln zu befreien und die Protonenkanone zu zerstören.[10]

Die Königin von Geonosis

Nachdem die Droidenfabrik von Geonosis zerstört wurde machte sich Jedi-Meisterin Luminara Unduli auf den Weg den Separatistenführer Poggle den Geringeren zu schnappen. Als die Verbindung zu ihr abbrach eilten Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker zu ihren letzten angegebenen Aufenthaltsort: Zum Vortor-Tempel. Dort angekommen fanden sie Luminaras Klonbegleiter tot auf. Die Jedi forderten Verstärkung an und folgten den Katakomben bis zu einer großen Halle in der sich Luminara befand. Dort war auch die Königin von Geonosis, die kleine Würmer benützte um ihre Diener oder andere, auch wenn sie schon tot sind zu kontrollieren. Mit einem schnellen Manöver konnte Obi-Wan Luminara befreien, die Halle zum Einsturz bringen, Poggle gefangen nehmen und aus den Katakomben fliehen.[27]

Schlacht von Saleucami

Nachdem der Droidengeneral Grievous den Jedi ein weiteres Mal entwischen konnte verfolgte Obi-Wan diesen mit einer Trupp Klone auf den Planeten Saleucami. Der Jedi hatte vor die letzte in Takt gebliebene Rettungskapsel der Separatisten zu finden und somit Grievous den Fluchtweg abzuschneiden. In der Hoffnung die Kapsel so schnell wie möglich zu finden schickte Obi-Wan Kloncaptain Rex los um die Absturzstelle aufzuspüren.[28] Während die Truppen weiter durch die hügelige Landschaft von Saleucami vordrangen wurde Rex schwer verletzt und zu einem nahe liegenden Bauernhof gebracht. Kurz bevor Obi-Wan bei der Rettungskapsel eintraf beorderte Grievous von dort aus ein Shuttle um ihn abzuholen. Nach einem erbitterten Kampf konnte der Droidengeneral wieder flüchten.[77]

Die Herzogin von Mandalore

Nachdem die Herzogin Satine Kryze von Mandalore der Korruption angeschuldigt wurde machte sich Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi auf den Weg den Gerüchten nachzugehen. In der Hauptstadt Sundari wurde Obi-Wan bereits erwartet und zu seiner alten Freundin Satine gebracht. Bei einem Spaziergang durch die Stadt redeten sie über die Gerüchte die über Mandalore verbreitet wurden als plötzlich ein Anschlag von einer Terroristengruppe mit den Namen Death Watch auf einen Gedenkschrein verübt wurde. Um den weiter nachzugehen reiste Obi-Wan mit der Herzogin auf Concordia den Mond von Mandalore. Dort wurden sie von dem Gouverneur Pre Vizsla empfangen. Während die Herzogin und der Gouverneur etwas aßen sah sich Obi-Wan einen stillgelegten Minenschacht an. Dort wurde er von zwei mandalorianischen Kriegern überwältigt und mit einem Tank auf eine Steinpresse zugefahren. Der Jedi konnte die Herzogin noch kontaktieren, um ihn zu helfen. Als sie eintrifft, eilt sie in den Minenschacht und deaktiviert im letzten Moment das Förderband. Nachdem sie wieder an der Oberfläche waren traten ihnen mandalorianische Krieger entgegen. Einer der Krieger nahm seinen Helm ab und Satine identifizierte ihn als Pre Vizsla. Er zog ein Lichtschwert und forderte Obi-Wan zum Kampf auf. Der Jedi konnte nach einem erbitterten Kampf mit Satine flüchten.[53] Um im Senat auszusagen reiste die Herzogin mit der Coronet nach Coruscant. Während der Reise tauchten Killersonden auf dem Schiff auf, was darauf hindeutete, dass sich ein Verräter auf der Coronet befand. Mit einem Trick konnte Obi-Wan den Maulwurf als Senator Merrick entpuppen. Als er ihn festnehmen wollte griffen die Separatisten mit Enterschiffen an und Merrik flüchtete mit der Herzogin als Geisel in das Cockpit. Der Jedi folge ihm aber der Senator drohte ihnen mit einem Sprengsatz. Nachdem sich Obi-Wan und Satine ihre ehemalige Liebe gestanden kam Anakin von hinten und tötete Merrik.[29]

Die Bauern von Felucia

Während der Suche nach einem verschollenen MedCenter wurden die Jedi Obi-Wan Kenobi, Anakin Skywalker und dessen Padawan Ahsoka Tano von Vulture-Droiden angegriffen. Das unbewaffnete Schiff der Jedi wurde getroffen und stürzte auf den Waldboden von Felucia ab. Als sie einer Rauchwolke sahen folgten sie dieser und fanden ein kleines Bauerndorf auf. Die Bauern hatten große Probleme mit Piraten, die ihnen die Ernte stahlen und darum rekrutierten sie eine Truppe Söldner angeführt von Sugi. Während die Jedi mit den Bauern redeten kam Hondo mit seiner Piratenbande und wollte das Sillum abholen. Obi-Wan den die Piraten bereits bekannt waren forderte auf die Bauern in Frieden zu lassen. Da sie wussten das ein Kampf bevorstehen würde trainierte Anakin die Felucianer. Als es dann zum Kampf kam konnten sie die Piraten vertreiben.[54]

Die Schlacht um Kamino

Nachdem die Republikanische Armee ein Hologespräch der Separatisten zwischen General Grievous und der Attentäterin Asajj Ventress abgehörten, hatten sie Grund zur Vermutung, dass ein Angriff auf die Heimat der Klone, Kamino bevorstand. Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker machten sich mit einigen Klonen auf zu der Wasserwelt, um dort alles Nötige zu planen um einen Angriff der Droidenarmee abzuwehren. Als es dann soweit war und eine Flotte der Separatisten angriff, bemerkte Obi-Wan, dass Teile der feindlichen Flotte in das Meer von Kamino stürzten. Auf diese Vermutung hin begab er sich mit einen U-Boot auf Tauchstation und bemerkte ein Schiff dass aus den Trümmern der Keuzer von Aquadroiden zu einen Kanonenboot gebaut wurden. Die Aquadroiden attackierten den Jedi, der dann mithilfe eines Aiwhas zurück zur Basis fliehen konnte. Er kontaktierte sofort seinen ehemaligen Padawan um ihn um Hilfe zu bitten. Mittlerweile hatten die Droiden die Basis von dem Wasser aus angegriffen und rückten mit General Grievous und Asajj Ventress immer weiter voran. Während Anakin versuchte Ventress aufzuhalten, die die DNA der Klone stehlen wollte, stellte sich Obi-Wan Grievous. Nach einem kurzen Kampf flüchtete dieser mit der Attentäterin ohne der DNA.[30]

Schlacht von Horain

Obi-Wan rettet Rex das Leben.

Während der Schlacht von Horain wurde Captain Rex von mehreren Droidekas der Droidenarmee der Separatisten eingekesselt und erbat die Hilfe von General Skywalker. Bevor er von den Zerstörerdroiden erschossen werden konnte, lenkte Obi-Wan Kenobi das Blasterfeuer mit seinem Lichtschwert ab und rettete Rex somit das Leben. Während Kenobi die Droidekas mit einem Macht-Schub wegstieß, erklärte er Rex, dass Anakin mit Geierdroiden zu kämpfen hatte und Rex somit mit ihm Vorlieb nehmen müsste. Rex zeigte sich geehrt wieder an der Seite von Obi-Wan Kenobi kämpfen zu dürfen und gemeinsam stellten sich die beiden der Droidenarmee. Gemäß Obi-Wan war dies das größte Aufgebot an B1-Kampfdroiden, dass er bislang in den Klonkriegen gesehen hatte. Während sich die zwei durch die Droiden schlugen, erzählte Rex die Geschichte, wie er in diese missliche Lage geraten war. Als Obi-Wan hörte, dass Rex sich in Gefahr gebracht hatte, um einheimische Kinder zu retten, bestätigte Obi-Wan, dass er nun verstand, wieso Anakin ihn große Achtung entgegenbrachte.[22]

„Ihr seid ein guter Mann, Rex. Ich sehe, warum Anakin so viel von Euch hält.“
— Obi-Wan Kenobi zu Rex [78]

Obi-Wan evakuiert Rex erfolgreich.

Durch die Konversation war Obi-Wan kurzzeitig abgelenkt, sodass eine Droideka Rex in den Rücken schießen und schwer verwunden konnte. Im Gefecht erlitt der B1-Kampfdroide B1-0516 einen Kurzschluss und wandte sich kurzerhand gegen die anderen Droiden. Obi-Wan und Rex nutzten den Droiden für ihre Zwecke, indem sie selbst ihre Flucht sichern wollten, während B1-0516 die restlichen Droiden erschoss. In sicherer Entfernung versuchte Obi-Wan Anakin zu erreichen, allerdings wurden die Kommunikationswege von den Separatisten gestört. Zu Obi-Wans Verwunderung sorgte sich Rex um den gestörten Droiden, welcher in der Zwischenzeit gefangen genommen wurde. Da Rex den Droiden retten wollte, verschafften sich Obi-Wan und der Captain Zugang zu einem AAT und retteten B1-0516 aus seiner misslichen Lage. Beim Evakuierungspunkt trafen die drei schließlich auf Anakin, welcher sich zunächst ungläubig zeigte. Obi-Wan stützte Rex daraufhin und meinte zu dem verwundeten Klon, dass sie beide dem Droiden viel zu verdanken hatten und ein Jedi stets seine Schulden beglich.[22]

Invasion von Caliban

Obi-Wan und seine Männer geraten in Grievous' Gefangenschaft und müssen Zwangsarbeit verrichten.

Auf Caliban gerieten Obi-Wan Kenobi, Cody, Gearshift und weitere Klone in Gefangenschaft von General Grievous. Der Anführer der separatistischen Droidenarmee zwang die republikanischen Gefangenen und den Jedi eine Brücke zu reparieren, welche er im Zuge der Invasion auf dem Eismond zerstört hatte. Gemeinsam mit Cody heckte Obi-Wan jedoch den Plan aus, die Brücke zwar fertigzustellen, aber so zu sabotieren, dass die Separatisten sie nicht für sich nutzen konnten. Bei der Planung wurden sie beide von dem Geschrei eines einheimischen Qubey-Kindes abgelenkt, welches von seiner Mutter getrennt wurde. Nachdem Kenobi den Einheimischen geholfen hatte und so in ihrer Gunst stand, konfrontierte er General Grievous damit, dass die Klone überlastet seien mit der Rekonstruktion der Brücke. Als Grievous dem Jedi-General drohte, stürzten sich die Qubey auf den Cyborg. Nachdem sich Grievous von den Einheimischen losreißen konnte, gab er auf der fertiggestellten Brücke den B1-Kampfdroiden den Befehl, die Klone und Kenobi zu erschießen. Obi-Wan selbst nannte seinen Befehl vorhersehbar, woraufhin sich weitere Qubey von den Gipfeln hinunterstürzten und dieses Mal die B1-Kampfdroiden attackierten.[4]

„Count Dooku hat Euch viel gelehrt, General. Sagt mir…wie fühlt es sich an der Schoßhund des Grafen zu sein?“
— Obi-Wan Kenobi zu Grievous [79] (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Grievous.

In der Zwischenzeit lieferte sich Obi-Wan ein Lichtschwertduell mit Grievous und lockte ihn hinaus auf die Brücke, wo er mithilfe der Macht eine Lawine auslöste und Grievous darunter begrub. Als Cody vorschlug, den General auszugraben und für die Republik gefangen zu nehmen, entschied Obi-Wan, dass ihnen nicht genug Zeit bliebe ehe die separatistische Verstärkung eintreffen würde. Nachdem sie die Brücke wieder durch Beschuss der republikanischen Kanonenboote zerstört hatten, war sich Obi-Wan sicher, dass die Separatisten keinen Fuß mehr auf den Planeten setzen könnten.[4][80]

Mission nach Alderaan

„Meister Obi-Wan hat gesagt, ich soll bei der Mission helfen.“
— Ahsoka Tano zu Anakin Skywalker und Padmé Amidala (Quelle)

Um etwa 21 VSY setzte sich Anakin Skywalker mit seinem Wunsch beim Rat der Jedi durch, die Senatorin Padmé Amidala auf eine Mission nach Alderaan begleiten zu dürfen. Die beiden Eheleute hatten sich dabei erhofft, dass sie etwas Zeit alleine miteinander verbringen könnten, allerdings entsandte der Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi Skywalkers Schülerin Ahsoka Tano, um die Senatorin und den Jedi-Ritter auf ihrer Reise zu begleiten und bei der Mission zu helfen. Obwohl Skywalker gegen Kenobis Absicht protestieren wollte, gestattete Padmé der Togruta mitzureisen.[81]

Scharmützel auf Bray

Obi-Wan und Adi Gallia kommen den Brayanern zur Hilfe.

Im Jahr 21 VSY/20 VSY, vor dem Scharmützel von Florrum, begaben sich Obi-Wan Kenobi und die tholotianische Jedi-Generälin Adi Gallia und den Klonkriegern der Großen Armee der Republik zusammen zum dunklen Planeten Bray. Nach einem Mynock-Angriff auf Peel und Hinweisen der Brayaner bezüglich separatistischer Aktivität auf dem Planeten veranlasste Obi-Wan und Adi zur Zitadelle des Lichts zu gehen, wo sie auf Dooku und den Dunklen Mynock-Lord der Finsternis, Ravna, trafen. Als Kenobi Dookus Plan erkannte, dass Ravna die gesamte Armee der Republik zu infizieren und in Mynocks zu verwandeln, ermahnte Kenobi den Serennianer, dass er die gesamte Galaxis verdammen würde.[40]

„Dooku, dass könnt ihr nicht machen! Millionen werden sterben, wenn ihr das durchzieht!“
— Obi-Wan zu Dooku[82] (Quelle)

Kenobi kämpft gegen Ravna.

Kenobi unterlag im Kampf gegen Ravna, als dieser einfach das Plasma seines Lichtschwertes einsog. Als sich Ravna gegen Dooku wandte und diesen infizierte, verspottete Kenobi Dooku als schwach, sodass es diesem aus gekränktem Stolz schließlich gelang, dein Einfluss von Ravna zu durchbrechen. Während Dooku Ravna mit Macht-Blitzen schockte, nutzten Adi Gallia und Obi-Wan Kenobi die Macht, um die Zitadelle zum Einsturz zu bringen und Ravna darunter zu begraben. Nachdem alle Infizierten von Ravnas Einfluss befreit wurden, widmeten sich Kenobi und Gallia wieder dem Krieg gegen die Separatisten.[40]

Dookus neuer Schüler

In der Schlacht im Sullust-System wurde Ventress' Sternjäger beschädigt und sie landete zusammen mit Anakin Skywalker und Obi-Wan Kenobi im Hangar eines separatistischen Kreuzers. Dort kämpften diese erstmals, und als die beiden Jedi merkten, dass sich die Kanonen der gegnerischen Kreuzers auf den Kreuzer richteten, auf dem sie waren, stiegen sie in ihre Sternenjäger und flüchteten. Die Schlacht gewann die Republik.[83]

Nach einiger Zeit kamen die Leichen des Jedi-Meisters Halsey und seines Padawans Knox an. Auf der Aufzeichnung einer Überwachungskamera sahen Kenobi und Yoda einen Zabrak, der die Klontruppen wie auch seine eigenen Droiden niedermetzelte und dann ohne Erbarmen auf die Jedi losging. Kenobi vermutete, dass Darth Maul wieder am Leben wäre, doch dann belehrte ihn Yoda eines Besseren: Es handelte sich um einen Zabrak aus demselben Stamm, aus dem auch Maul stammte. So begaben sich Obi-Wan Kenobi und Anakin Skywalker in das Dorf, in dem Maul aufgewachsen war. Dort angekommen, wurden die beiden Jedi sofort von den wütenden Einwohnern angegriffen, doch die Jedi versuchten ihnen keinen ernsthaften Schaden zuzufügen. Als Anakin den Häuptling auf einem der Häuser sah, nahm er diesen in seine Gewalt und damit hörte auch der Angriff der Einwohner auf. Dann erfuhren die Jedi in einem friedlichen Gespräch, dass sie zu der Nachtschwester Mutter Talzin müssten, wenn sie mehr über den Zabrak herausfinden wollten. Als die Jedi vor dem Tempel der Nachtschwestern standen, wurden sie von diesen umzingelt, da sie ihren Tempeln schützen wollten. Dann wurden die Jedi unbewaffnet zu Mutter Talzin gebracht; diese berichtete den Jedi über den Gesuchten, Savage Opress. Die Jedi begaben sich dann nach Toydaria, so wie es ihnen Mutter Talzin vorgeschlagen hatte. Sie fanden den Königspalast voller Leichen, und als sie zu König Katuunko wollten, sahen sie, dass er ohnmächtig in den Armen des Zabraks lag. Die Jedi stiegen auf die Schwebeplattformen, die hoch zu des Königs Thron führten und kämpften vorsichtig gegen den Sith, ohne dabei den König zu verwunden. Doch mitten im Kampf erwachte Katuunko und versuchte zu fliehen. Bei diesem Versuch erwürgte ihn der Sith und schlug die Jedi zurück. Der Sith hatte nun einen Vorsprung, da er das Schiff der Jedi zerstört hatte und diese sich so eines von den Toydarianern leihen mussten. Die Jedi flogen in den Hangar von Dookus Kreuzer und bekämpften diesen ohne Gnade. Savage war äußerlich angeschlagen, aber innerlich brannte er vor Wut, und das verlagerte er nach außen. Als die Jedi in den Hangar zurückgetrieben wurden, wurde der Sith von den Kampfdroiden auf dem Schiff attackiert, sodass er in sein Schiff floh und ins All entschwand. Die Jedi flogen dann zurück nach Coruscant, um den Rat über ihre Entdeckung aufzuklären.[83]

Darth Mauls Rückkehr

Der Jedi-Orden erhielt ein Hologramm, welches an Obi-Wan gerichtet war. Es zeigte ein Abbild des Sith, den er einst halbiert hatte: Darth Maul. Auf der Holoaufnahme tötete Maul alle Einwohner Raydonias. Er sagte Kenobi, dass er sich stellen solle, ansonsten würden andere wegen seines Zögerns leiden. Daher flog der Jedi nach Raydonia, um sich seinem alten Feind entgegenzustellen. Bei einer Ankunft sah Kenobi unzählige Leichen in und um das Dorf. Schließlich sah er Darth Maul auf einem brennenden Gebäude stehen. Hinter diesem tauchte daraufhin ein weiterer Zabrak, Savage Opress, auf. Die Sith gingen auf den Jedi los und nutzten ihre Chance, sodass sie Obi-Wan Kenobi im Kampf bewusstlos schlugen. Kenobi wachte zwischen einigen Kartons in einem Frachter auf. Während die beiden Nachtbrüder sich einen Spaß daraus machten, den angeschlagenen Obi-Wan zu quälen, erschien plötzlich Asajj Ventress. Diese hatte es sich zum Ziel gesetzt, Savage zu töten. Sie warf Kenobi eines ihrer beiden Lichtschwerter zu, da sie wusste, dass sie es nicht allein mit den beiden Sith aufnehmen konnte, und kämpfte mit ihm zusammen gegen die Brüder. Anfangs duellierten sich Ventress und Savage sowie Maul und Kenobi. Doch als Maul von Qui-Gon Jinns Tod erzählte, konnte Kenobi seinen Zorn nicht mehr zügeln und verlor gegen Maul. Nachdem Ventress verhinderte, dass Kenobi durch Mauls Klinge starb, schlug der Jedi vor, ins Cockpit zu flüchten. Dies gelang und so entkamen sie den Sith.[39]

Der erste Angriff des neugeborenen Siths

Obi-Wan, im Kampf gegen den wiedergeborenen Darth Maul und dessen Bruder Savage Opress.

Kenobi und Adi Gallia verfolgten die Spur der beiden Sith-Lords. Diese führt sie nach Florrum, demderzeitigen Aufenthaltsort von Hondo Ohnaka und dessen Piratenbande. In dem Shuttle der Jedi ging eine eingehende Übertragung von Hondo ein, dieser berichtete, dass seine Männer zum Feind übergegangen waren. Daraufhin landeten die Friedenshüter auf Florrum wo schon eine Schlacht in Gange war zwischen Hondos loyalen Piraten und den Bestochenen. Als die beiden dann von Maul und Savage entdeckt wurden entbrannte ein Kampf in dem Adi Gallia ihr Leben ließ als Opress seine Hörner in ihren Bauch rammte. Somit nahm Obi-Wan ihr Lichtschwert an sich und floh zusammen mit Hondo in einen Tunnel. Dort sagte Kenobi, dass die Jedi die ihn begleitete tot sei und daraufhin planten sie, dass sich Kenobi um die Sith kümmern sollte. Kenobi kämpfte daraufhin mit zwei Lichtschwertern gegen die Sith und durchtrennte Savages' Arm. Darauf schmiss Maul den Jedi gegen das Ende des Tunnels und ließ die Decke einstürzen. Die Sith flohen dann dicht gefolgt von Kenobi und den Piraten die anscheinend wieder auf Hondos Seite waren. Die Sith rannten in ihr Schiff und flogen dann hinfort, doch Hondo schickte ihnen noch eine Rakete hinterher. Kenobi sah zu wie das Schiff abstürzte und untersuchte dann das Wrack nach den Leichen der Sith - vergebens. Die Sith waren nicht aufzufinden.[41]

Mitglied der onderonianischen Rebellen

Der Hohe Rat der Jedi empfing eine Übertragung wo die onderonianischen Rebellen um Unterstützung baten. Anakin meldete sich freiwillig und wollte Ahsoka und Captain Rex mit auf diese Mission nehmen, doch Obi-Wan schloss sich der Gruppe an. Nach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen Kenobi und seinem Schüler flog die Gruppe nach Onderon. Inmitten der Nacht sprang die Gruppe von der Rampe ihres Schiffs in den Dschungel Onderons. Dort ging eine Zeit lang jeder seines Weges, jedoch immer in der Nähe von einander. Nach kurzer Zeit wurde Anakin von ein paar der Rebellen, angeführt von Steela Gerrera, entdeckt. Dann tauchte noch der Rest der Gruppe auf und gemeinsam gingen sie zum Lager. Dort trafen sie auf Saw Gerrera, der sie einiger Zeit beobachtet hatte. Nun fingen die Jedi (oder besonders Rex und Ahsoka) damit an die Rebellen auszubilden, damit sie sich für den Kampf gegen die Droiden rüsten konnten. Sie bereiteten die Rebellen auf den Kampf so vor wie sie es auch bei den Klonkriegern machen würden. Dann als das Lager der Klone angegriffen wurde, zeigten die Rebellen was sie in ihrem Training alles gelernt haben. Die Rebellen kämpften geschickt und die Jedi zogen sich zu Steela zurück die sie mit ihren Künsten des Scharfschützen beeindruckte. Später als alle Angreifer abgezogen oder besiegt waren, schlichen sich die Rebellen verkleidet in die Hauptstadt Iziz.[42] Die Jedi spionierten von da an nur noch und traten als Bürger in Erscheinung. Sie trafen sich unerkannt mit den Rebellen und blieben somit auf dem Laufenden. Ahsoka war als einzige Jedi noch in Aktion getreten. Kenobi sprach den Rebellen immer wieder Mut zu und plante mit ihnen ihre nächsten Ziele. Kenobi und Skywalker waren, als der Krieg auf Onderon gewonnen war, bei Steelas Beerdigung dabei.[84]

Yodas Mission

Ki-Adi-Mundi: „Wir müssen in Betracht ziehen, dass das ein Täuschungsversuch der Sith sein könnte.“
Obi-Wan Kenobi: „Sekunde, ihr wollt doch nicht etwa sagen, dass Yoda so leicht zu beeinflussen ist?“
— Obi-Wan Kenobi und Ki-Adi-Mundi diskutieren über Yoda (Quelle)

Der Hohe Rat der Jedi, unter ihnen auch Obi-Wan Kenobi behandelte gerade die Sithhierarchie, als Meister Yoda dem Thema nicht folgen konnte und gedankenverloren abschweifte. Diese simple Geste bereitete Kenobi große Sorgen, da er glaubte, dass auch sein alter Meister nun seine physischen Grenzen erreich hatte. Als Mace Windu seine Sorgen mit Kenobi teilte, vertraute ihm der Meister seine Vermutungen an, doch sie beließen es dabei. Später, als der Rat erneut tagte, gestand Yoda, die Stimme des verstorbenen Qui-Gon Jinns gehört zu haben. Der Rat zweifelte an dieser Tatsache, und auch nach einer gemeinsamen Meditation gelang es keinen die Stimme zu vernehmen. Schließlich vermutete Ki-Ai-Mundi einen Angriff der Sith, um Yoda zu brechen, aber Kenobi tat diese Aussage vehement ab. Trotzdem brachte man Yoda in die Krankenstation, um die Stimme auf physische oder psychische Anomalien zurückführen zu können. Kenobi war bei dieser Untersuchung anwesend, und Mundi brachte erneut seine Zweifel vor, und Kenobi hielt wieder zu Yoda, doch er stimmte der leitenden Medizinerin Rig Nema zu, einen Reizentzug durchzuführen. Diesem wohnte der menschliche Meister auch bei, als sich allerdings Yodas Vitalwerte stark verschlechterten, brach er den Versuch ab. Später kontaktierte er noch Mace Windu, welcher zu einer Sitzung des Obersten Kanzlers eingeladen wurde, und brachte ihn auf den neuesten Stand der Dinge. Später flüchtete Yoda aus dem Tempel, trotz Sicherheitsmaßnahmen, und brach mit seinem Schiff nach Dagobah auf.[85]

Yoda sieht Obi-Wan Kenobi in der Menge.

Der Meister erschien in den später noch in einer Vision Yodas, welche von den Machtpriestern als Prüfung gedacht war. In der Vision wurde er von Katooni auf die Dachterrasse des Jedi-Tempels geführt. Dort waren viele Jedi, darunter auch der Meister, welcher etwas abseits mit Dooku und Qui-Gon Jinn stand, versammelt. Yoda gesellte sich zu seinen Freunden, doch erst als er sich den dreien näherte bemerkte er Dooku. Der Großmeister ging sofort in Kampfstellung, doch die Vision stellte nur den idealtypischen Zustand des Jedi-Ordens ohne Krieg dar, daher war Yodas alter Schüler noch nicht zu den Sith übergelaufen. Dooku erzählte Yoda, dass er Jinn und Kenobi von ihrer Begegnung auf Kashyyyk mit einem Terentatek erzählt hatte, und der Großmeister beruhigte sich. Als Dooku aufrief, sich unter dem alten, knorrigen Baum der Terrasse zu versammeln, ging Kenobi mit seinen Jedi-Gefährten, Yoda aber blieb zurück, da er erkannt hatte, dass er geblendet durch seine Glückseligkeit die Illusion nicht bemerkt hatte. Daher erschlug Dooku seinen Meister, welcher dadurch in die „reale“ Welt zurückkatapultiert wurde. Dort gratulierten ihm die Machtpriesterinnen zu seiner bestanden Prüfungen.[86]

Depa Billabas Rückkehr

„Ich bin froh, dass du wach und am Leben bist.“
— Obi-Wan Kenobi zu Depa Billaba (Quelle)

Kenobi verneigt sich vor Depa Billaba.

Als die Jedi Depa Billaba sich im Jahr 19 VSY in ihrem Bacta-Tank nach einem sechsmonatigen Koma wieder erholt hatte, eilte Obi-Wan Kenobi mit Windu und Yoda zur Krankenstation des Jedi-Tempels. Dabei nahm Kenobi die Hände von Billaba und verkündete seine Erleichterung darüber, dass sie wohlauf war. Für ihr Wiedereingliederung musste sie parallel zu den Anwärter-Prüfungen der Jünglinge einige Prüfungen bestehen, die von den drei Jedi-Meistern ausgerichtet wurden. In den Ratsgemächern entschuldigte sich Billaba für ihre noch immer vorherrschenden Versagensängste aufgrund einer Niederlage in der Vergangenheit, wobei Kenobi sie beschwichtigte und mit einer Verbeugung im Jedi-Rat wieder willkommen hieß.[87]

Exkursion durch den Jedi-Tempel

„Ab nach Hause. Das ist die Bedeutung dieses Signals. Ihr könnt es hier im Tempel nicht hören oder sehen. Aber abseits von Coruscant, auf allen anderen Planeten in der Galaxis, würden die Mitglieder unseres Ordens nun die Nachricht erhalten: Kehrt sofort nach Hause zurück.“
— Obi-Wan Kenobi zu Jünglingen (Quelle)

Als Caleb Dume noch immer ein Jüngling aber 19 VSY bereits Schülerkandidat für Depa Billaba war, zeigte Obi-Wan Kenobi als Lehrmeister – im Rahmen einer Exkursion durch den Jedi-Tempel – den Jünglingen die zentrale Sicherheitsstation. Er erklärte dabei, dass die turmhohen Computerreihen über ein geräuschloses und unsichtbares Signal verfügten, welches nach Aktivierung in Form eines Rundrufes alle Mitglieder des Jedi-Ordens abseits von Coruscant „nach Hause“ zurückbeorderte. Während die Anlage im Testbetrieb lief, erklärte Kenobi zusätzlich, dass auch holografische Botschaften im Falle eines Notfalls versendet werden konnten. Als Caleb Dume – welcher insgeheim hoffte eines Tages genauso zu werden wie Kenobi – fragte, was er genau mit dem Begriff „zu Hause“ meinte, entgegnete der Jedi-Meister lediglich, dass er auf den Jedi-Tempel verwies. Eine weitere Frage von Dume lautete, wieso der Orden überhaupt alle Mitglieder auf einmal zurückbeordern wollen würde, was Kenobi als eine sehr gute Frage lobte. Anstatt die Frage jedoch zu erläutern ermutigte Kenobi den Jüngling dazu, einen Grund zu nennen. Als Dume antwortete, dass ein Grund das Eintreffen des Unerwarteten wäre, brach zwar unter den Jünglingen Gelächter aus, das Ratsmitglied selbst aber nannte Dumes Antwort die beste Antwort, die er überhaupt jemals gehört hatte. Er gab kurz darauf aber auch zu, dass er selbst keine Antwort auf Dumes Frage wusste und erklärte, dass es gemäß der Legenden in der Vergangenheit Zeiten äußerster Bedrohung gegeben hatte, weswegen die Jedi mehr als einmal nach Coruscant zurückbeordert worden waren. Obwohl Kenobi hoffte, dass das Signal niemals aktiviert werden müsste, ermahnte er die Jünglinge dazu im Fall der Fälle umgehend der Aufforderung Folge zu leisten und nach Hause zurückzukehren.[88]

Caleb Dume brachte Obi-Wan Kenobi auf die Idee, die Jedi vor der Rückkehr in den Tempel zu warnen.

Caleb Dume: „Könnt Ihr Eure Leute auch wegschicken? Ihr könnt die Jedi gleichzeitig hierher zurückrufen. Könntet Ihr auch alle warnen, sich von hier fernzuhalten?“
Obi-Wan Kenobi: „[…] Ja, es könnte wohl auch dazu genutzt werden, um die Jedi zu warnen, sich von hier fernzuhalten. Von hier zu fliehen.“
Jüngling: „Was dann? Wenn ihr uns alle fortschickt, was dann?“
Obi-Wan Kenobi: „Dann ist es genauso wie auch sonst immer. Ihr werdet eurem Befehl folgen – und auf den nächsten warten. Danke, dass ihr mir eure Zeit geschenkt habt.“
— Caleb Dume und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Auch nachdem Kenobi den Kontrollraum verlassen wollte, stellte Dume abermals eine Frage, ob es auch möglich wäre, das Signal neuzukalibrieren und die Botschaft so umzuformulieren, dass die Jedi fortgeschickt würden. Kenobi zeigte sich über Dumes Vorschlag besonders nachdenklich und stimmte ihm zu, dass das Alarmsignal auch dafür genutzt werden könnte, die Jedi zu warnen, sich von Coruscant fernzuhalten. Auf Nachfrage eines Jünglings, was sie überhaupt machen sollten, wenn die Jedi fortgeschickt werden würden, entgegnete Kenobi bloß mit einem aufmunternden Lächeln, dass sie in dem Fall einfach auf den nächsten Befehl warten sollten, woraufhin er sich für die Aufmerksamkeit der Jünglinge bedankte und die Exkursion beendete.[88]

Angriff auf Vizsla Keep 09

Tiplee: „Ich spüre Eure Unruhe, Obi-Wan.“
Obi-Wan Kenobi: „Meine letzte Begegnung mit Maul ist nicht sonderlich gut verlaufen.“
Tiplee: „Er hat Herzogin Satine getötet, jemanden, der Euch sehr am Herzen lag.“
Obi-Wan Kenobi: „Ich habe meine Gefühle unter Kontrolle, Meisterin Tiplee. Ich werde weder Euch noch diese Mission gefährden.“
— Tiplee und Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Kenobi betrachtet eine Karte des Glanzjuwel-Sektors.

Nachdem der einstige Sith Maul aus einem geheimen Hochsicherheitsgefängnis auf Stygeon Prime entkommen konnte und sich mit der Droidenarmee der Separatisten auf Ord Mantell eine Schlacht geliefert hatte, informierte Kanzler Palpatine den Hohen Rat der Jedi bezüglich der Angelegenheit. In der Hoffnung Dooku und Maul festsetzen zu können, begab sich Obi-Wan Kenobi zusammen mit Mace Windu, Aayla Secura und Tiplee nach Ord Mantell, um Nachforschungen anzustellen. Obwohl ein Großteil der Spuren verwischt wurde, fanden die Jedi heraus, dass sich Maul mit Mandalorianern zusammengetan hatte. Kenobi schlussfolgerte, dass das Schattenkollektiv von Maul auf Ord Mantell eine riesige Basis im Glanzjuwel-Sektor unterhalten könnte. Er verwies dabei auf einer Sternkarte des Sektors, dass sich Maul mit den mandalorianischen Streitkräften nach Vizsla Keep 09 begeben haben könnte. Zusammen mit der Jedi-Meisterin Tiplee begann Kenobi Nachforschungen bezüglich Mauls Aufenthaltsortes anzustellen. Während des Fluges wurde Kenobi von der Mikkianerin daran erinnert, dass Maul verantwortlich für den Tod der Herzogin Satine war, woraufhin Kenobi nur entgegnete, dass er seine Emotionen im Griff hätte und die Mission nicht gefährden würde. Nachdem Commander Cody den – in einem Asteroiden gebauten – Militärposten fand, begann der Angriff. Während ein Raumkampf zwischen den Schiffen der Republik und den Sternjägern der Mandalorianer tobte, flogen Kenobi und Tiplee an Bord eines Kanonenbootes in den Hangar Drei der Einrichtung.[45]

Kenobi hält Tiplees Leichnam in den Armen.

Die beiden Jedi-Generäle versuchten die Stellungen bis zum Eintreffen der republikanischen Verstärkung zu halten, wobei Kenobi bereits die Anwesenheit von Maul spürte. Als sich Kenobi zum Kommandozentrum kämpfen wollte, sah er nur, wie Maul gemeinsam mit Dooku dem Kampf beitrat und glaubte aufgrund dessen fälschlicherweise, dass die beiden Sith miteinander kooperierten. Nachdem auch Secura und Windu mit der Verstärkung eingetroffen waren, wurde Meisterin Tiplee vor Kenobis Augen von Dooku gepfählt. Kenobi schrie daraufhin unter Tränen den Namen der gefallenen Jedi-Meisterin und forderte die übrigen Klone dazu auf, Dooku und Maul nicht entkommen zu lassen. Die Verfolgung schlug jedoch fehl und Maul versprach seinem Widersacher ein baldiges Wiedersehen.[45]

Rettung Palpatines und Schlacht von Utapau

Im selben Jahr konnte die Republik den Stützpunkt der Separatisten in Erfahrung bringen und Obi-Wan wurde nach Utapau geschickt, um den General der Separatistenarmee, Grievous, zu töten. Da der vierarmige Grievous von Graf Dooku im Kampf mit dem Lichtschwert ausgebildet wurde, kam es zu einem Duell zwischen ihm und Obi-Wan, während Kenobis Klonkrieger die Droidenarmee von Utapau angriffen. Obi-Wan konnte Grievous besiegen, aber die Schlacht um Utapau tobte immer noch. Auf dem Weg zum Herd der Schlacht, wurde eines der Geschütze seiner eigenen Artillerie auf Obi-Wan abgefeuert und er stürzte eine Klippe hinab in einen See - seine Klonkrieger hatten sich, aufgrund der Order 66, gegen ihn gewandt.[12]

Order 66

Nach Einbruch der Nacht gelang Obi-Wan die Flucht und er empfing eine Nachricht von Senator Bail Organa, der ihm die Koordinaten seines Schiffes, der Tantive IV, übermittelte. Dort war auch Yoda und Obi-Wan erfuhr, dass Klonkrieger überall in der Galaxis ihre Jedi-Generäle angriffen und dass ein Signal vom Jedi-Tempel alle Jedi aufforderte, sich nach Coruscant zu begeben. Obi-Wan und Yoda waren sich einig, dass dies eine Falle war und beschlossen das Signal abzuschalten.[12] Obi-Wan kodierte die Nachricht allerdings und hinterließ eine Nachricht für die überlebenden Jedi – unter anderem Kanan Jarrus und seinen späteren Padawan Ezra Bridger.[89]

Mit seiner Warnung rettet Kenobi einigen überlebenden Jedi das Leben.

„Hier spricht Meister Obi-Wan Kenobi. Ich bedauere berichten zu müssen, dass unser Jedi-Orden sowie die Republik gefallen sind. Nun erhebt sich der dunkle Schatten des Imperiums um an ihrer Stelle zu treten. Diese Botschaft ist eine Warnung und eine Erinnerung an alle überlebenden Jedi. Habt Vertrauen in die Macht. Kehrt nicht zum Jedi-Tempel zurück. Diese Zeit ist vergangen. Unsere Zukunft ist unsicher. Wir alle werden herausgefordert, in unserem Vertrauen, unserem Glauben und unseren Freundschaften. Aber wir müssen durchhalten. Und irgendwann gibt es mit Sicherheit eine neue Hoffnung. Möge die Macht mit Euch sein. Immer.“
— Obi-Wan Kenobis Nachricht (Quelle)

Im Jedi-Tempel erfuhren sie dann durch eine Holoaufzeichnung, dass Kanzler Palpatine der Sith-Lord Darth Sidious war, nach dem die Jedi so lange gesucht hatten. Doch für Obi-Wan war die schlimmere Nachricht, dass sich Anakin – unter seinem neuen Namen Darth Vader – Sidious angeschlossen hatte. Doch obwohl Anakin noch vor kurzem ein Jedi war, mussten die Sith vernichtet werden. Yoda stellte sich Darth Sidious, während Obi-Wan herauszufinden versuchte, wo sich Anakin nun aufhielt.[12] Zeitgleich zu seiner Flucht vom Planeten Kaller und geplanter Rückkehr nach Coruscant an Bord der Kasimiri erhielt auch der flüchtige Padawan Caleb Dume die Nachricht von Obi-Wan Kenobi.[90]

Duell auf Mustafar

Er versteckte sich in Padmés Schiff, denn diese wollte ihm nicht sagen, wo er Anakin finden konnte. Aber er wusste, dass sie zu ihm fliegen würde, als er erkannte, dass sie um ihn besorgt war. Anakin war auf dem Planeten Mustafar und nachdem Padmé dort ankam, erfuhr sie von ihm, was er getan hatte. Er hatte beim Mord an den Jedi geholfen und eben hatte er die Führer der Separatisten umgebracht, die ihr neues Hauptquartier auf Mustafar hatten. Das erschütterte Padmé und als Anakin sagte, er könne Palpatine jederzeit stürzen und mit ihr über die Galaxis herrschen, erschreckte sie das nur noch mehr. Als dann Obi-Wan aus dem Schiff trat, glaubte Anakin, er sei von seiner Frau verraten worden. Mit der Macht würgte er sie bis sie ohnmächtig wurde, dann griff er Obi-Wan an.[12]

Obi-Wan kämpft gegen seinen gefallenen Freund Anakin Skywalker.

Es war ein harter und langer Kampf, der die beiden durch den Stützpunkt der Separatisten und am Ende auf einer schwebenden Plattform auf einen Lavastrom führte. Obi-Wan konnte von der Plattform auf das Ufer des Stroms springen und somit eine überlegene Position einnehmen. Anakin versucht zu ihm hochzuspringen und ihn anzugreifen, doch Obi-Wan trennte ihm, mit einem gekonnten Schlag, den linken Arm und beide Beine ab. Obi-Wan hob Anakins Lichtschwert auf. Er warf Anakin vor, dass er der Auserwählte sei, dass er die Sith vernichten und sich nicht ihnen anschließen sollte und dass er ihn geliebt hatte wie einen Bruder. Worauf ihm Anakin als Antwort nur "Ich hasse Euch!" entgegen schrie, während er langsam auf den Lavastrom zu rutschte. Doch Obi-Wan konnte ihn nicht töten. Er wandte sich ab und überließ es der Macht, über sein Leben zu entscheiden. Obi-Wan kehrte zu Padmés Schiff zurück und flog mit ihr zu Yoda und Bail Organa auf eine Station im Asteroidenfeld von Polis Massa. Im dortigen Operationszimmer wurde sie behandelt und gebar zwei Kinder, die sie Luke und Leia nannte. Doch trotz der Behandlung starb Padmé. Ihre Kinder mussten vor den Sith verborgen werden und man entschied die beiden zu trennen. Bail Organa nahm das Mädchen mit nach Alderaan und der Junge sollte nach Tatooine zu seinem Stiefonkel Owen Lars und dessen Frau Beru gebracht werden.[12]

Obi-Wan übergibt Luke Skywalker an Beru Lars.

Obi-Wan beschloss ihn selbst zu Lars' Feuchtfarm zu bringen und dann auf Tatooine, in seiner Nähe zu bleiben. Auch Yoda ging ins Exil, nach Dagobah, aber bevor sich die beiden trennten, erzählte Yoda Obi-Wan, dass sein Meister, Qui-Gon Jinn, den Weg zur Unsterblichkeit entdeckt hatte und brachte ihm bei, wie er mit ihm sprechen konnte.[12] Mit dem Senator Bail Organa verabredete Obi-Wan Kenobi, dass der Politiker ihn im Notfall kontaktieren könnte.[91] Um die Sicherheit Kenobis zu gewährleisten, hatte Senator Bail Organa gegenüber jedem – ganz gleich ob Imperialer oder Rebell, beziehungsweise auch gegenüber alten Freunden von Kenobi wie Captain Rex – den vermeintlichen Tod von Kenobi bestätigt.[58] Währenddessen war der gefallene Jedi-Ritter Anakin Skywalker – auf Mustafar von der Lava verbrannt – von Palpatine geborgen und zurück nach Coruscant gebracht worden, wo er künstliche Gliedmaßen, sowie einen schwarzen Anzug und Helm bekam, die ihn als Darth Vader am Leben erhielten. Der Oberste Kanzler Palpatine hatte derweil die Galaktische Republik zum Imperium und sich selbst zum Imperator erklärt.[15]

Vaders Nemesis

In einer Vision kehrt Vader zu Kenobi zurück und bittet um Vergebung.

Noch im selben Jahr kehrte Vader nach Mustafar zurück, um dort den Kyberkristall von Kirak Infil'a zum Bluten zu bringen. Dabei erhielt er eine Vision, in welcher er wieder zur Hellen Seite zurückkehrte und nach der Ermordung des Imperators seinen einstigen Meister Obi-Wan Kenobi auf einer grünen Welt aufspürt. Vor Obi-Wan nahm er in der alternativen Vision seinen Helm ab und bat auf Knien um Vergebung. Obwohl Kenobi zunächst den Anschein machte, Vader niederstrecken zu wollen, deaktivierte Kenobi sein Lichtschwert und nannte ihn mitleidig Anakin, woraufhin Vader aus der Vision herausschnappte.[92]

Vader stellt sich ein Jahr später vor, wie Obi-Wan an seiner Stelle auf Mustafar verbrennt.

Auch ein Jahr nach dem schicksalhaften Duell auf Mustafar war Kenobis alter Schüler noch immer voller Zorn und stellte sich während der Meditation in seiner Meditationskammer einen alternativen Ausgang des Kampfes vor, in welchem er bereits in seiner Rüstung Kenobi mit Lava übergiest, würgt und schließlich bei lebendigem Leib verbrennen ließ.[93]

Kenobi kämpft in einer Illusion gegen Darth Sidious.

Im Jahr 12 VSY ließ Vader seine Festung auf Mustafar mit der Hilfe von Darth Momin erbauen und gelangte durch ein Portal der Dunklen Seite in eine Zwischenwelt, in der er die Vergangenheit und Zukunft sehen konnte. Bei seiner Suche nach Padmé Amidala sah Vader zudem, wie Palpatine und Obi-Wan sich bekämpften und der Jedi-Meister schließlich von Darth Sidious' Machtblitzen getötet wurde.[94]

Die Zeit im Exil

Beschützer von Luke Skywalker

„Ich war nicht mehr General Obi-Wan Kenobi. Ich war nicht länger ein Jedi-Meister. Ich war nur Ben. Der stille alte Ben, der weit draußen im Dünenmeer lebte, wo es außer den Wompratten und Tusken-Räubern nie jemanden hinverschlug. Ben, der vergessene Einsiedler. Ben, das Relikt.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan vereinsamt auf Tatooine.

In den nächsten 19 Jahren hielt sich Obi-Wan vor dem Imperium versteckt auf dem Wüstenplaneten Tatooine auf, wo er den Decknamen Ben annahm. Als Einsiedler lebte er in einer verlassenen Hütte[13] in der Jundland-Wüste, weit entfernt von den anderen Siedlungen und 136 Kilometer entfernt von Lars' Feuchtfarm.[95] Die Bewohner Tatooines sahen ihn als verrückten Einsiedler und befassten sich nicht mit ihm, wobei auch niemand außer Lukes Onkel Owen Lars von Obi-Wan Kenobis Vergangenheit als großer Ritter der Republik und des Jedi-Ordens wusste.[96] Sein Leben in der Hütte war minimalistisch und unluxuriös; so ernährte er sich einst ein ganzes Jahr lang jeden Abend von gekochten Schlangen. Er war allerdings im Exil auch behutsam gegenüber Fremden, die an seiner Tür klopften und ließ seit dem Jahr nach der großen Dürre sein Lichtschwert neben der Tür außer Sichtweite schweben, für den Fall, dass er angegriffen würde.[63] In Momenten der Einsamkeit wie im Jahr 11 VSY[97] sprach er oft zu seinem verstorbenen Jedi-Meister Qui-Gon Jinn.[98]

„Ich hätte den Jungen trainieren sollen. Doch sein Onkel erlaubte es nicht. Und etwas in mir konnte es ihm auch nicht verdenken.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Ben Kenobi wacht diskret über Luke Skywalker.

Nachdem Obi-Wan den jungen Luke an die Familie Lars übergeben hatte, untersagte Owen Lars dem Jedi jeglichen Kontakt zu dem Jungen aus Angst davor, dass Luke genauso wie sein Vater enden könnte. Trotz alledem richtete der Jedi-Veteran jahrelang heimlich ein Auge auf den heranwachsenden Skywalker und schützte ihn und seine Familie vor jeglicher Bedrohung. Ben wartete darauf, dass Luke eines Tages erkennen würde, dass ihm ein größeres Leben als das eines einfachen Feuchtfarmers erwartete, sodass er ihm schließlich von seiner Abstimmung von Darth Vader erzählen und sein Jedi-Training beginnen könnte.[96] Obi-Wan war sich dabei bewusst, sofern der Imperator oder Darth Vader jemals von Luke Skywalkers Existenz lernen, würden die beiden Sith versuchen den jungen Skywalker zur Dunklen Seite zu bekehren und im Falle des Scheiterns töten.[13]

„Obi-Wan, lass los.“
— Qui-Gon Jinn zu Obi-Wan (Quelle)

In seinem ersten Jahr auf Tatooine besuchte Obi-Wan Kenobi Shmi Skywalkers Grab, um sich bei ihr dafür zu entschuldigen, Anakin verloren zu haben. Er begab sich in seiner Hütte in tiefe Meditation, um andere Jedi zu spüren, die die Order 66 überlebt haben könnten. Dabei sah er jedoch nur Impressionen der sterbenden Padmé, von Yoda und von Anakin am Ende des Duells auf Mustafar. Zu dieser Zeit stellte er fest, dass ihm das Klima der Wüste des Planeten zuzusetzen schien. Als er Anakins Lichtschwert sah, dachte er an seinen ehemaligen Schüler und rief sich in Erinnerung, dass er Luke ausbilden wollte, falls er machtsensitiv war. Einige seiner Gedanken gehörten auch Leia bei Bail Organa. Seine nächsten Gedanken fielen wie oft auf spezifische Momente in den Klonkriegen. Dann hörte er Yodas Stimme, die ihm auftrug, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und schließlich befahl Qui-Gon Jinn ihm, loszulassen.[99]

Die große Dürre

„So schwer es gewesen war, ein Jedi zu werden…es war noch schwerer, keiner mehr zu sein.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Während einer großen, monatelangen Dürre auf Tatooine im Jahr 11 VSY konnten die Feuchtigkeitsvaporatoren der Feuchtfarmer nicht mehr genug Wasser zum Überleben produzieren. Die Bevölkerung wurde zusätzlich dadurch belastet, dass die Schergen des Verbrecherlords Jabba der Hutte eine Wassersteuer einführte und so die Farmer ihrer lebenswichtigen Ressource beraubte. Der vermummte Jedi-Veteran wurde dabei Zeuge, wie ein Farmer von einem Weequay zusammengeschlagen wurde und Jabbas Schergen androhten, am darauffolgenden Tag in die Siedlungen zurückzukehren und mehr Wasser zu konfiszieren.[98]

Obi-Wan ignoriert widerwillig einen verletzten Farmer, der zusammengeschlagen wurde.

Für Obi-Wan selbst war der Anblick unerträglich und frustrierend, da er es schwierig empfand, aufzuhören wie ein Jedi zu denken und zu handeln. Er hatte seit Jahren bereits kein Lichtschwert mehr angerührt und trotzdem verlangte es alles von dem einstigen General ab, die Notleidenden einfach zu ignorieren. Für den einstigen Jedi-Meister war es eine große Umstellung, da er anstelle von Kopfgeldjägern und Sith-Lords nun gegen die Untätigkeit und Monotonie seines Lebens ankämpfen musste. Immer wieder wenn er nach Luke sah, fühlte er, dass er schon längst mit dem Training des Jungen hätte beginnen sollen, allerdings verstand Obi-Wan auch die Ängste seines Onkels.[98]

„Der letzte Skywalker, den ich hatte trainieren wollen, war gegangen. Sie waren alle gegangen. Alle Jedi. Und manchmal fragte ich mich…ob ich sie nicht hätte begleiten sollen.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obwohl es Tage gab, an denen Obi-Wan glaubte, er hätte mit den anderen Jedi eins mit der Macht werden sollen, empfand er es immer noch als die wichtigste Aufgabe seines Lebens, auf Luke zu achten.[98]

Obi-Wan legt sich mit Jabbas Schergen an.

Als sich die Schergen von Jabba der Hütte der Famlie Lars näherten, nutzte Obi-Wan einen subtilen Macht-Geistestrick, um die Banditen fortzuschicken, wobei er aber auch von dem Weequay mit der Waffe bedroht und angewiesen wurde, sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Kurz darauf meditierte er inmitten der Wüste neben dem Skelett des Krayt-Drachen, welchen er erschlagen hatte und erlitt einen Nervenzusammenbruch, da ihm bewusst wurde, wie die Menschen im Rahmen der großen Dürre unter Jabbas Gier starben und er nur stillschweigend zusehen konnte. Er rief dabei unter Tränen nach seinem Meister Qui-Gon und meinte, dass er ihn nie auf eine solche Situation vorbereitet hatte, wie man einfach verschwinden würde.[98]

Obi-Wan bricht in der Wüste weinend zusammen.

Am darauffolgenden Tag begab sich Ben abermals in die Stadt und bot an einem Marktstand einige gesammelte schwarze Melonen aus der Jundland-Wüste an und erklärte dem Händler, dass die Sandleute die Milch im Innern der Frucht über Jahre hinweg tranken. Gerade als er dem Händler die Frucht anbot, bekam Obi-Wan mit, wie die Schergen von Jabba ihre Waffen gegen die aufständischen Bewohner der Siedlung richteten und sie auf offener Straße erschießen wollten. Obi-Wan nutzte dabei die Macht um dafür zu sorgen, dass die Blasterschusswaffen ihre zivilen Ziele verfehlten, woraufhin sich der wütende Mob auf die Schergen stürzen wollte und die Banditen erstmal das Weite suchen mussten. Der Jedi-Veteran bereute sein Eingreifen jedoch, da es zu riskant war, offen die Macht zu nutzen und zu riskieren, erkannt zu werden. Er beschloss sich fortan von den Siedlungen fern zu halten und verschanzte sich daraufhin in seiner Hütte, wo er weiterhin versuchte mit Qui-Gon Jinn zu kommunizieren. Gerade als er meinte, dass er sich verloren fühlte, spürte Obi-Wan, dass Luke in großer Gefahr schwebte. Als der junge Luke von den Schergen von Jabba dabei erwischt wurde, wie er versucht hatte, die gestohlenen Wassertanks zurückzuholen, wollten die Banditen den Jungen als Sklaven mitnehmen.[98]

Obi-Wan rettet Lukes Leben und trägt ihn zurück nach Hause.

Im Schatten der Finsternis erledigte Obi-Wan die Räuber und brachte den bewusstlosen Jungen zurück zu Lars' Feuchtfarm, wo Owen und Beru ihn alleine vorfanden. Als die Dürre eine Woche später vorbei war, schwor Jabba sich auf die Suche nach dem Dieb zu machen, allerdings konnte dieser nicht ausfindig gemacht werden. Obi-Wan fühlte sich durch Lukes Mut darin bestätigt, dass es noch immer Hoffnung für die Galaxis gäbe, woraufhin er erstmals nach Jahren wieder zu seinem Lichtschwert griff und es in der Hütte aktivierte.[98]

Geschenk für Luke

Obi-Wan beobachtet Lukes erste Flugversuche.

Ein Jahr nach der Großen Dürre versuchte Obi-Wan sein Bestes um noch unsichtbarer zu werden und sich von der Außenwelt abzuschotten. Bei eine seiner Wanderungen durch die Wüste, beobachtete Obi-Wan aus der Ferne, wie Luke Skywalker sich als Pilot übte. Für Obi-Wan war es dabei unverkennbar, dass Luke ganz nach seinem Vater kam, was ihn jedoch zunehmend zu Sorgen schien. Trotz alledem begann sich Obi-Wan zu fragen, ob die Macht genauso stark in Luke wäre wie einst in seinem Vater und er fieberte zudem auch mit, dass Luke versuchen sollte, die Macht zu nutzen.[63]

„Wenn ich Hilfe brauchte, konnte ich es nicht riskieren, in der Stadt danach zu suchen. Ich konnte mich nur als Aussätziger bewegen unter denen, die ohnehin schon als Aussätzige lebten.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Als Luke jedoch eine Bruchlandung mit dem Raumschiff hinlegte und dafür von seinem Onkel Owen mit lebenslangem Hausarrest bestraft wurde, begab sich Obi-Wan zu den örtlichen Jawas und bot ihnen einen Tauschhandel an. Er versprach den Jawas sie gegen die Sandleute zu beschützen, wofür er im Gegenzug einige benötigte Teile wollte, die Luke für die Reparatur benutzen könnte. In der Nacht darauf hielt Obi-Wan meditierend Wache vor der Sandraupe und sprach erneut zu seinem verstorbenen Jedi-Meister. Obi-Wan meinte dabei, dass es noch immer Hoffnung gäbe, sofern Luke dieselben Fähigkeiten wie sein Vater zeigen würde. Als die Sandleute ihn schließlich einkesselten, griff er nach eine der Speere eines Tusken-Räubers und bekämpfte die Plünderer.[63]

„Irgendwann würde Luke Skywalker für sich selbst eintreten müssen. Und etwas sagte mir, wenn dieser Tag käme würde er wissen müssen wie man fliegt.“
— Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan liefert sich einen Kampf mit den Sandleuten.

Während des Kampfes – der sich über die gesamte Nacht erstreckte – sagte Obi-Wan immer wieder zu sich selbst, dass er sich nicht hätte einmischen sollen, jedoch hatte er eine Intuition, dass Luke lernen müsste zu fliegen, sollte er eines Tages auf sich selbst aufpassen können. Nachdem ihm die benötigten Teile für die Reparatur von den Jawas zugesichert wurden, schleppte sich Obi-Wan trotz Rückenschmerzen zurück und bereute dabei ein wenig, dass sie Luke ausgerechnet auf einem Wüstenplaneten versteckt hatten. Trotz der Anstrengungen die Obi-Wan empfand, fühlte er sich nach langer Zeit endlich wieder wie ein richtiger Jedi. Bei der Lars‘ Feuchtfarm beobachtete Obi-Wan grinsend, wie die Jawas dem Jungen die Einzelteile schenkten. Am Abend klopfte Owen jedoch an seine Tür und warf ihm die Einzelteile vor Wut vor die Füße.[63]

Owen Lars schreit Obi-Wan an.

Der Feuchtfarmer konfrontierte Kenobi damit, dass seine Farm das Einzige in der Umgebung war, welches nicht von Jabbas Schergen oder den Sandleuten überfallen wurde und dass die Jawas ihm sonst nie etwas umsonst geschenkt hatten. Der Feuchtfarmer machte gegenüber Obi-Wan Anschuldigungen, dass er versuchen würde ihn vor Obi-Wan zu beschützen und er für den Tod von Anakin verantwortlich war. In dem Streit meinte Obi-Wan mit gesenktem Kopf, dass er der Familie nur helfen wollte, allerdings meinte Owen, dass er auf die Hilfe des einstigen Jedi verzichten würde, da die Schwierigkeiten ihm immer folgen würden. Owen sollte schließlich recht behalten, dass ihn seine Vergangenheit eines Tages einholen würde und jemand deswegen leiden müsste. Nachdem Owen gegangen war, zeigte sich Obi-Wan einsichtig und trotzdem schwor er sich, dass er solange er lebte niemals Luke in Gefahr bringen würde, da er selbst ein Überlebenskünstler war, welcher Count Dooku, Darth Maul und General Grievous überlebt hatte.[63]

Rettung von Owen Lars

Obi-Wan eilt Owen Lars zur Hilfe.

Nachdem es Jabba nicht gelungen war, den Dieb zu finden, der es mit seinen Schergen aufnehmen konnte, entstandte er mehrere Kopfgeldjäger, unter anderem den Wookiee Black Krrsantan. Als Obi-Wan im Dünenmeer in der Nähe der Banthas meditierte – denen er den Namen Dolo und Nara gegeben hatte und mit welchen er regelmäßig in seiner Einsamkeit sprach – hörte er plötzlich den Schrei von Owen Lars und spürte zudem eine Erschütterung in der Macht. Zum ersten Mal nach langer Zeit empfand der einstige Jedi-General ein Gefühl von Furcht beim Anblick des Wookiee-Kriegers, was allerdings der wachsenden Fragilität von Kenobis Körper geschuldet war. Da der Zahn der Zeit so langsam an Kenobi nagte, fiel es ihm auch zunehmend schwerer die Klippen hinaufzuklettern. Er stellte sich trotzdem Krrsantan in den Weg und zeigte, dass er bereits von seinem Ruf gehört hatte.[100]

„Du bist Black Krrsantan. Der berüchtigte Wookiee-Kopfgeldjäger. Ich habe von dir gehört. Ich weiss warum du Kashyyyk verlassen musstest. Und wie du seitdem Schande über dein Volk gebracht hast.“
— Obi-Wan Kenobi zu Black Krrsantan (Quelle)

Gegenüber Krrsantan gab sich Kenobi als den von Jabba Gesuchten zu erkennen und versuchte einen Macht-Geistestrick gegen den Wookiee anzuwenden. Sein Trick blieb jedoch erfolglos und er wurde von Krrsantan zu Boden geschlagen. In dem Gerangel verlor er zudem sein Lichtschwert aus den Händen und wurde von Krrsantan gewürgt und über einen Abgrund gehalten, allerdings entschied sich der Wookiee-Kopfgeldjäger dagegen, Kenobi in den sicheren Tod zu schicken. Nachdem Kenobi mit einem Elektronetz eingefangen wurde, wollte Owen ihm zur Hilfe kommen und wurde dafür von Krrsantan von der Klippe gestoßen. Obi-Wan gelang es sich aus seiner misslichen Lage mithilfe der Macht zu befreien und während des Kampfes gegen Krrsantan Owen langsam wieder zu sich hinaufschweben zu lassen. Gerade als Obi-Wan seine Hand ausstreckte, ließen Kenobis Kräfte nach, sodass Owen hinunterstürzte.[100]

Obi-Wan lässt Owen fallen.

Im richtigen Moment erschien allerdings Luke mit dem Raumschiff und konnte seinen Onkel noch rechtzeitig auffangen. Obi-Wan zeigte sich stolz und amüsiert über Lukes Eingreifen und wandte sich nun da Owen außer Gefahr war, wieder dem Kampf mit Krrsantan zu. Nachdem er Krrsantan an den Kopf geworfen hatte, dass es sich bei ihm um den wohl unfreundlichsten Wookiee handelte, den er jemals getroffen hatte, schleuderte er mithilfe seines Lichtschwertes die Laserstrahlen von Krrsantans Waffe zu ihm zurück, sodass er erblindete und sich selbst aus Versehen von der Klippe stürzte. Als Owen seinen Neffen in die Arme schloss, zwinkerte er Ben Kenobi dankbar zu. Obi-Wan selbst suchte nach dem Körper von Krrsantan und fand schlielich heraus, dass der Kopfgeldjäger seinen Sturz überlebt hatte. Auf dem Weg nach Hause kam er erneut an den Banthas vorbei und blickte noch einmal zurück zu Luke und seiner Familie. Er zeigte sich erstaunt darüber, dass Luke es immer wieder schaffte, Hoffnung zu geben an dem hoffnungslosesten Ort, den man sich vorstellen konnte.[100]

9 VSY

Ankündigung Kenobi.png

Kampf gegen einen Krayt-Drachen

„Der Drache Krayt ist mir hörig und wird daher nur meinem Befehl folgen. Nie wieder werdet ihr unter seinen nächtlichen Besuchen zu leiden haben. Jedoch habt ihr den Menschen aus den Städten Leid angetan, denn ihr habt euren Schmerz zu ihrem gemacht. Dem wird Einhalt geboten, denn solltet ihr jemals wieder die Siedlungen überfallen, dann werde ich davon hören und mit diesem Drachen zurückkehren, sodass euer Dorf zerstört wird. Jetzt gehet in Frieden, kehrt zu euren Familien zurück und genießt die Geschenke der Wüste.“
— Obi-Wan Kenobi zu den Sandleuten [101] (Quelle)

Gemäß einer Legende siedelte sich ein nomadisches Volk der Sandleute eines Tages in der Wüste von Tatooine in einem Dorf an, wo sie größtenteils unter ihresgleichen verblieben und die übrigen Einwohner Tatooines in ihren Städten und Feuchtfarmen zufrieden ließen. Die Sandleute lebten für einige Monate in dem Dorf und erhielten alles, was sie zum Überleben an Ressourcen benötigten, aus der Wüste. Das Dorf wurde jedoch eines Tages über mehrere Monate hinweg jede Nacht von einem geflügelten Krayt-Drachen tyrannisiert, der ihren Viehbestand fraß. Als der Krayt-Drache nach dem fünften Tag auch ihre besten Krieger getötet und auch ein junges Kind verspeist hatte, beschlossen die Tusken-Räuber die Siedler der umliegenden Farmen zu entführen und dem blutdürstigen Krayt-Drachen an einem Pfahl gefesselt als Opfer darzubringen. Aufgrund der wachsenden Zahl an entführten Tatooinianern wurde auch ein Einsiedler mit einem Schwert aus Licht – bei welchem es sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit um Obi-Wan Kenobi handeln sollte – auf die Fälle aufmerksam und beschloss daher, der Sache auf den Grund zu gehen. Als er die Siedlung der Sandleute betrat fühlte er sich von den Sandleuten verspottet, die ihn herausfordern wollten, allerdings gelang es ihnen den Einsiedler zu überwältigen und in eine Grube zu den übrigen Entführten zu werfen. In einem unbeobachteten Moment befreite er sich selbst von seinen Fesseln und half auch den anderen Gefangenen bei der Flucht. Der Ritter verblieb jedoch mit einem zufriedenen Lächeln zurück bei den Sandleuten, sodass die Sandleute schließlich ihn in der Dämmerung als einziges, noch verbliebenes Opfer für den Krayt-Drachen auswählen wollten. Als sich bei Anbruch der Nacht der Krayt-Drache näherte, befreite sich der gealterte Kriegsheld abermals von seinen Fesseln und stellte sich dem Ungeheuer mit seinem Lichtschwert.[102]

Ein Einsiedler kämpft gegen einen Krayt-Drachen auf Tatooine.

Vor den Augen der Sandleute lieferten sich die beiden einen Kampf, der die Eleganz und Wildheit eines Tanzes besaß, wobei die Tusken auch erkannten, dass sie den alten Greiß anfangs unterschätzt hatten. Der Einsiedler kämpfte eine Stunde lang gegen den Drachen, ohne dass auch nur er oder die Bestie einen Kratzer davongetragen hatten, bevor ihn seine Kräfte verließen und er sich eingestehen musste, dass er den Krayt-Drachen nicht besiegen konnte. Als die Kreatur geradewegs auf seinen Widersacher zustürmte, um ihn zu verschlingen, hob dieser eine Hand und wandte die Macht auf das geflügelte Tier an, um es unter seine Kontrolle zu bringen. Gegenüber den Sandleuten verkündete der alte Mann, dass der Krayt-Drache nun auf ihn hörte und die Sandleute nie wieder des Nachts tyrannisieren würde. Allerdings bestand der Ritter darauf, dass die Sandleute fortan nie wieder die Siedlungen überfallen durften und drohte damit, dass er mit dem Krayt-Drachen andernfalls zurückkehren würde, um ihr Dorf zu zerstören. Nachdem der alte Einsiedler mit dem Drachen im Dünenmeer verschwunden war, gehörten die Dorfbewohner zu dem einzigsten Stamm des Volkes der Sandleute, welches nie wieder die Siedler des Wüstenplanetens überfiel.[102] Als im Jahr 7 VSY[103] Luke Skywalker mit seinem Freund Windy in einen Sandsturm geriet und das Bewusstsein verlor, wurden sie beide von Obi-Wan Kenobi gerettet. In dem Moment, in welchem Luke wieder erwachte, näherte sich ein Krayt-Drache den beiden Jugendlichen, wobei die Kreatur rechtzzeitig von Obi-Wan Kenobi geköpft werden konnte.[96][104]

Hilfe für Sandleute

„Lasst ihn gehen.“
— Obi-Wan Kenobi zu zwei Sturmtruppen (Quelle)

Nachdem eine Gruppe von Sandleuten und ihre Herde von Banthas von lokalen Farmern des Wüstenplaneten überfallen wurde und im Anschluss daran in einen Sandsturm geriet, überlebte nur ein einziges Tusken-Kind, welches sich entkräftet auf dem Weg zur nächstgelegenen Stadt Mos Eisley machte. Bei dem Versuch sich in der Chalmuns Cantina etwas zu trinken zu nehmen, um so den Durst zu stillen, wurde das Tusken-Kind vom Barkeeper Wuher hinausgeworfen, woraufhin eine Patrouille von zwei Sturmtruppen auf das Kind aufmerksam wurde und es wie ein Tier behandelten.[105]

Kenobi rettet ein Tusken-Kind vor zwei Sturmtruppen.

In dem Moment, in dem die beiden Sturmtruppen miteinander stritten, ob sie das Kind festnehmen oder einfach erschießen sollten, zeigte Obi-Wan Kenobi verhüllt in seinen Roben Zivilcourage und verlangte von den Soldaten, das Tusken-Kind in Ruhe zu lassen. Um seiner Forderung mehr Nachdruck zu verleihen, nutzte Obi-Wan einen erfolgreichen Macht-Geistestrick, um die Sturmtruppen davon zu überzeugen, dass er das Kind zurück zu den Seinen bringen würde. Kenobi hielt dabei seine Abmachung ein und führte das hilflose Tusken-Kind zurück zu seinem Dorf. Er notierte im Anschluss an das Erlebnis in seinem Tagebuch, dass der Sand von Tatooine unberechenbar sei, er die Sandleute für ihr Leben fernab des Imperiums und der Sith beneidete und das jeder ab und an ein bisschen Hilfe benötigte.[105]

Aufeinandertreffen mit Ezra Bridger

Ezra Bridger: „Ihr versteht das nicht, Ihr seid die Antwort. Die Holocrons haben es mir gesagt. Ihr wärt derjenige, der uns hilft die Siths [sic!] zu besiegen.“
Obi-Wan Kenobi: „Hm, das höre ich zum ersten Mal.“
Ezra Bridger: „Die Rebellion braucht Euch. Wir brauchen Euch, um das Imperium zu besiegen.“
Obi-Wan Kenobi: „Was du brauchst, dass hast du bereits. Bedauerlicherweise scheinst du auf einmal alles wegzuwerfen.“
Ezra Bridger: „Aber wenn ich hätte, was ich brauche, warum schicken die Holocrons mich dann zu Euch?“
Obi-Wan Kenobi: „Das haben sie nicht. Maul tut es. Maul hat dein Verlangen Gutes zu tun ausgenutzt, um dich zu täuschen und dadurch hat er letztlich den Verlauf vieler Dinge geändert. Er kennt jetzt deine Ängste, dein Herz und er hat die Wahrheit manipuliert. Was dich hierhergeführt hat, an einen Ort, an dem du nie hättest sein sollen.“
— Obi-Wan Kenobi und Ezra Bridger (Quelle)

Mithilfe der verbundenen Holocrons bringt Maul den jungen Ezra Bridger auf eine Spur zu Obi-Wan Kenobi.

Durch die Vereinigung zweier Holocrons gelang es dem einstigen Sith Maul herauszufinden, dass sein einstiger Widersacher Obi-Wan Kenobi die Order 66 überlebt und auf Tatooine ins Exil begeben hatte. Im Jahr 2 VSY reiste er deswegen zu dem abgelegenen Wüstenplaneten, um ein für alle Mal seine Rache zu nehmen. Beim Durchstreifen der Wüste konnte Maul zwar die Präsenz von Obi-Wan Kenobi spüren, allerdings gelang es ihm nicht den Jedi-Meister aufzufinden. Um ihn folglich aus seinem Versteck zu locken, plante Maul dem Einsiedler eine Falle zu stellen, welche beinhaltete, sein edelmütiges Herz in Versuchung zu führen. Durch die Kraft der verbundenen Holocrons versuchte Maul daher den jungen Jedi Ezra Bridger zum Dünenmeer zu locken, um ihn dort absichtlich in Schwierigkeiten zu bringen. Seine List war dabei von Erfolg gekrönt, da sich Bridger mithilfe eines betankten Übungsschiffes von Atollon aus direkt nach Tatooine begab und dort – in der Hoffnung, das sein Holocron ihm den Weg zu Kenobi weisen würde – den Gefahren in Form von Sandleuten und eines Sandsturmes trotzte. Beim Durchqueren der Wüste richtete Bridger alle seine Macht-Sinne darauf, Kenobi zu finden und wurde mental zudem noch von Maul in Form von Halluzinationen angestachelt. Erst nachdem Bridger vor Erschöpfung das Bewusstsein verloren hatte, fand der gesuchte Jedi-Meister den Jungen von Lothal auf. Am Abend erwachte Bridger an einem von Kenobi errichteten Lagerfeuer und erhielt von dem alten Mann die Bestätigung, dass es sich tatsächlich um den totgeglaubten Jedi-Meister handelte.[58]

Ezra Bridger erkennt, das Obi-Wan Kenobi am Leben ist.

Kenobi ermahnte Ezra, dass er sich am falschen Ort aufhielt und er ihn – sobald sich Ezra Bridger wieder erholt hatte – dabei helfen würde, nach Hause zurückzufinden. Bridger erklärte kurz darauf, dass er nach Tatooine gekommen war um Kenobi vor Maul zu warnen, was Kenobi jedoch längst nicht mehr zu überraschen schien, da sich Maul bereits in der Vergangenheit als überaus hartnäckiger Kontrahent erwiesen hatte. Ein Angebot seitens Bridger, dass sie zusammen Maul besiegen könnten, wies Kenobi mit den Worten zurück, dass er es keineswegs auf einen Kampf anlegen wollte, ihm aber nun womöglich keine Wahl bliebe, als sich dem Konflikt zu stellen. Sich von dem Jedi-Meister unverstanden fühlend erläuterte Bridger, dass die Holocrons ihm gesagt hätten, dass Obi-Wan Kenobi die Antwort zur Vernichtung der Sith wäre.[58]

Ezra Bridger: „Aber die Holocrons, sie sagen doch die Wahrheit.“
Obi-Wan Kenobi: „Tun sie das? Die Wahrheit ist oft das, was wir daraus machen. Du hast gehört, was du hören wolltest und das geglaubt, was du glauben wolltest. Und am Ende ist der Einzige, der wirklich etwas für sich gewonnen hat –“
Maul: „– Maul.“
— Obi-Wan Kenobi mit Ezra Bridger und Maul (Quelle)

Ezra scheitert bei dem Versuch, Obi-Wan davon zu überzeugen, die Rebellion zu unterstützen.

Da sich Kenobi unbeeindruckt von diesen Worten zeigte, legte Bridger nach, dass die Rebellion für den Sieg über das Imperium auf den alten Jedi-Meister angewiesen wäre. Obi-Wan Kenobi versicherte dem Schüler von Kanan Jarrus jedoch, dass er längst über alles Nötige verfüge würde und sich niemals von Atollon hätte weglocken lassen sollen. Als Bridger weiterhin darauf pochte, dass die Holocrons ihm die Wahrheit gezeigt hatten, stellte Kenobi die Aussage des jungen Jedi in Frage und erklärte, dass die Wahrheit eine Frage der Auslegung war. Da Bridger scheinbar unbedingt an Kenobi glauben wollte, hatte er letztlich Mauls List direkt in die Hände gespielt, worauf auch Maul sich selbst unmittelbar neben der Feuerstelle zu Erkennen gab. Beim Anblick der präsenten Bedrohung forderte Kenobi Ezra zum Gehen auf, welcher sich jedoch weiterhin schuldig fühlte und in der Pflicht sah, Kenobi beim Kampf gegen Maul zu unterstützen. Der Jedi-Meister bestand jedoch darauf den Konflikt selbst zu lösen und empfahl Ezra sich auf einen Weg in Richtung Norden zu begeben, um nach Atollon zurückzukehren.[58]

Mauls Tod

Maul: „Sag es mir, ist es der Auserwählte?“
Obi-Wan Kenobi: „Er ist es.“
Maul: „Er wird uns rächen...“
— Mauls letzte Worte an Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obi-Wan kämpft gegen Maul

Als sich Maul und Kenobi ein letztes Mal in ihrer beider Leben gegenüberstanden, zeigte sich Maul noch immer hasserfüllt gegenüber den Jedi-Meister und nannte ihn eine Wüstenratte. Er verkündete, dass er nach Tatooine gekommen war, um Obi-Wan zu töten, wobei er aber auch für den Moment vorgab, dass es womöglich doch schlimmer für Kenobi sein könnte auf Tatooine dem eignen Elend zu erliegen. Während des Showdowns behielt Kenobi einen kühlen Kopf und konterte bloß, dass Maul über keine Macht verfügte, wenn er sich bloß durch das Verlangen zu Herrschen und die Fähigkeit zu Töten definierte. Auf die Nachfrage hin, was Kenobi geblieben war, erriet Maul, dass sich Obi-Wan nicht einfach nur auf der Flucht vor dem Imperium auf Tatooine versteckt hatte, sondern einer essentiellen Bestimmung nachging, die den Schutz einer ganz wichtigen Person beinhaltete. Ohne Maul eine Antwort zu geben, aktivierte Obi-Wan Kenobi sein Lichtschwert und nahm drei verschiedene Ausgangsstellungen der Lichtschwertkampftechniken ein. Zunächst zwei Posen seiner favorisierten Form Soresu und als letzte, die Ataru-Eröffnungshaltung seines Meisters Qui-Gon Jinn. Kenobi verursachte damit, dass Maul versuchte, Obi-Wan auf dieselbe Art und Weise zu töten, wie einst Qui-Gon auf Naboo. So konnte Obi-Wan genau vorhersehen, wie Maul in die Offensive gehen würde und verletzte ihn nach zwei Abwehrbewegungen und einem senkrechten Schlag tödlich.[58]

Obi-Wan beobachtet Luke Skywalker aus der Ferne.

Bevor Maul in Kenobis Armen starb, fragte Maul den Jedi-Meister mit den letzten Atemzügen, ob die beschützte Person der Auserwählte sei, was Obi-Wan bejahte. Maul setzte so seine Hoffnung auf Luke Skywalker, die Opfer der Sith zu rächen. Im Morgengrauen ritt Kenobi auf seinem Taurücken zu Lars' Feuchtfarm und beobachtete dort nachdenklich Luke Skywalker aus der Ferne.[58] Ezra hörte im Jahr 0 VSY die alte und junge Stimme von Kenobi in der Welt zwischen den Welten wieder.[106]

Eine neue Hoffnung

Im Jahr der Schlacht von Yavin rettete Obi-Wan Luke in der Jundland-Wüste vor einigen Tusken-Räubern. Doch Luke war nicht zufällig dort. Er wollte zu Ben Kenobi, weil sein Onkel Owen vor kurzem die Droiden C-3PO und R2-D2 gekauft hatte und R2 Obi-Wan eine Nachricht überbringen wollte. In dessen Haus erzählte Obi-Wan Luke von den Jedi und von seinem Vater, wobei er behauptete, Anakin sei von Darth Vader ermordet worden. Nachdem er Luke auch Anakins Lichtschwert übergeben hatte[1] – in der Hoffnung, dass Luke die einzige Hoffnung der Galaxis darauf sein könnte, um Vader und den Imperator zu besiegen[13] – spielte R2-D2 einen holografischen Hilferuf von Prinzessin Leia Organa ab. Diese hatte den Droiden losgeschickt, als ihr Schiff von einem imperialen Sternzerstörer gekapert wurde. Prinzessin Leia bat Obi-Wan, ihrem Vater auf Alderaan Daten zu überbringen, von denen das Gelingen der Rebellion gegen das Imperium abhinge und die nun in R2 gespeichert wären.[1]

Obi-Wan auf Tatooine.

Obi-Wan wollte, dass Luke ihn nach Alderaan begleitet, denn er sah die Zeit gekommen um ihn zum Jedi auszubilden. Doch Luke machte sich mehr Sorgen, wie er seine lange Abwesenheit seinem Onkel erklären sollte und bot Obi-Wan nur an, ihn mit seinem Landspeeder nach Mos Eisley zu bringen, wo er leicht jemanden finden könnte, der ihn nach Alderaan fliegt. Auf dem Weg dorthin stießen sie auf den zerstörten Sandkriecher der Jawas, die Lukes Onkel die Droiden verkauft hatten. Die Sturmtruppen hatten den Sandkriecher angegriffen und wussten jetzt auch, wer der neue Besitzer der Droiden war. Luke eilte zurück zur Feuchtfarm seines Onkels, doch die Sturmtruppen waren schon dort gewesen und hatten Owen und Beru getötet. Nun, da ihn nichts mehr auf Tatooine hielt, beschloss Luke, mit Obi-Wan zu gehen. In Chalmuns Cantina in Mos Eisley konnten sie schließlich den Piloten Han Solo und seinen Partner Chewbacca anheuern um sie nach Alderaan zu bringen. Obwohl sie von Sturmtruppen angegriffen und von einem Sternzerstörer verfolgt wurden konnten sie starten und in den Hyperraum springen. Als das Schiff, der Millennium Falke, vor Alderaan aus dem Hyperraum kam, fanden die Passagiere nur Trümmer vor und einen imperialen TIE-Sternjäger, der auf dem Weg zu einem Mond war. Sie verfolgten ihn, da er sie möglicherweise gemeldet hätte. Doch der vermeintliche Mond entpuppte sich als eine Raumstation. Es war der Todesstern, eine imperiale Waffe, die ganze Planeten zerstören konnte und dies vor kurzem an Alderaan demonstriert hatte. Der Millennium Falke wurde von einem Traktorstrahl des Todessterns erfasst und in eine der Landebuchten gezogen. Sie konnten sich vor den imperialen Soldaten verbergen und in einen nahen Kontrollraum vordringen, aber der Falke wurde immer noch vom Traktorstrahl festgehalten. Obi-Wan beschloss, allein weiter in die feindliche Raumstation vorzudringen und die Energiezufuhr des Traktorstrahls zu unterbrechen. Nachdem er gegangen war, fand R2-D2 heraus, dass sich Prinzessin Leia an Bord des Todessterns befand und Luke, Han und Chewbacca machten sich auf die Suche nach ihr. Während sie die Prinzessin befreiten, erreichte Obi-Wan die Traktorstrahl-Energiekopplung und unterbrach die Zufuhr.[1]

Obi-Wan bei seinem letzten Kampf.

Auf dem Rückweg zum Falken trat ihm Darth Vader gegenüber. Sie kämpften gegeneinander und bewegten sich dabei durch einen Korridor auf die Landebucht des Falken zu. Als die dortigen Sturmtruppen zu den beiden liefen, um Darth Vader wenn nötig zu helfen, sahen Luke, Han, Leia und die anderen ihre Chance. Alle hatten es bis zur Landebucht geschafft und nutzten nun die Ablenkung der Sturmtruppen um in den Falken zu gelangen. Obi-Wan sah sie, doch er wusste, dass er nicht entkommen konnte. Er hob sein Lichtschwert vor sein Gesicht und Darth Vader holte zu einem tödlichen Schlag aus. Doch kurz bevor er Obi-Wan berührte verschwand dieser. Er wurde eins mit der Macht und ermöglichte somit den anderen die Flucht. Obi-Wans Jedi-Robe und sein Lichtschwert fielen zu Boden, doch sein Körper war verschwunden. Luke hatte Obi-Wan gesehen und war stehen geblieben um den Kampf zu beobachten. Jetzt, wütend über Obi-Wans Tod, schoss er blindlings auf die Sturmtruppen, die sich um das Kampfgeschehen versammelt hatten. Diese erwiderten das Feuer und hätten Luke wohl erschossen, wenn Obi-Wan ihn nicht zur Flucht ermahnt hätte. Denn Obi-Wan war eins mit der Macht geworden und konnte so weiterhin mit Luke sprechen. Während der Falke mit allen nach Yavin IV entkommen konnte, meinte Vader auf Nachfrage zu einem Imperialen Offizier, dass es sich bei Kenobi bloß um einen Mann gehandelt hatte, der glaubte, einen naturbegabten Kind etwas beibringen zu können.[107] Während des Angriffes auf den Todesstern sprach Obi-Wan ein zweites Mal zu Luke Skywalker und sagte, er solle der Macht vertrauen, worauf er beim Anflug auf eine ermittelte Konstruktionsschwäche der Superwaffe seinen Zielcomputer ausschaltete und den Torpedo abschoss, der den Todesstern zerstörte.[1]

Vermächtnis

Erinnerungen

Taneetch Soonta: „Kenobi! Ich kenne diesen Namen! Er kam während der Klonkriege nach Rodia, um dabei zu helfen, ein Kind zu retten, das von einem anderen Klan entführt worden war. Soll das heißen, dass er noch lebt?“
Luke Skywalker: „Leider nicht. Er starb in der Schlacht von Yavin.“
— Taneetch Soonta und Luke Skywalker (Quelle)

In der Zeit nach der Schlacht von Yavin hatte sich Skywalker immer wieder gefragt, ob er sich Kenobis Stimmme bloß eingebildet hatte, da er seitdem nichts mehr von dem alten Ben gehört hatte. Bei einer Mission nach Rodia fühlte er sich immer wieder an den alten Jedi-Meister und seinen Worten erinnert und erzählte auch der Rodianerin Taneetch Soonta von ihm. Diese fühlte sich sofort an den Namen erinnert und erzählte Skywalker davon, dass Kenobi einst geholfen hatte den entführten Wee Dunn zu seinem Clan zurückzubringen.[108] Während seiner Zeit im Exil fertigte Obi-Wan zudem ein Tagebuch an, in welchem er seine Abenteuer auf Tatooine festhielt und extra für Luke Skywalker zurückgelassen hatte. Luke fand das Tagebuch vor einer Konfrontation mit Boba Fett schließlich.[109] Während seines Fluges nach Nar Shaddaa im Jahr 0 NSY las Luke Skywalker in dem Tagebuch von Ben und lernte dabei, wie der Jedi-Meister ihn jahrelang beschützt hatte und welche anderen Dinge ihm während seiner Zeit auf Tatooine wiederfahren waren.[98] Luke selbst schrieb später in seinem eigenen Tagebuch auf Ahch-To über Obi-Wan Kenobi.[110] Neben dem Tagebuch fand Luke Skywalker in der verlassenen Hütte zudem auch Instruktionen für den Bau eines Lichtschwertes und orientierte sich nach dem Duell gegen Vader in der Wolkenstadt auf Bespin daran, um sein eigenes Lichtschwert so zu gestalten, dass es der Waffe seines Mentors sehr stark ähnelte.[111]

Visionen & Geisterscheinungen

„Die Macht wird mit dir sein, immer.“
— Obi-Wan Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Anakin, Yoda und Obi-Wan eins mit der Macht.

Obi-Wan konnte auch in Erscheinung treten. So sah ihn Luke drei Jahre nach der Schlacht um Yavin auf Hoth. Obi-Wan war in ein blaues Leuchten gehüllt und sagte, Luke solle ins Dagobah-System fliegen und sich von Yoda ausbilden lassen. Er erschien noch weitere Male: Auf Dagobah, einmal um Luke davon abzubringen, sein Training zu unterbrechen, um seinen Freunden zu helfen, die in der Wolkenstadt auf Bespin in Gefahr zu sein schienen. Und ein zweites Mal nachdem Luke von Vader erfahren hatte, dass dieser sein Vater ist.[112]

Vader wird noch immer von Illusionen von Obi-Wan geplagt.

Im Jahr 3 NSY tauchte Obi-Wan Kenobi in einer Illusion von Darth Vader auf, als dieser sich im Innern des Asteroiden Helix 13-v befand. Er identifizierte diese Illusion als Geistestrick und nannte das Bildnis von Kenobi und anderen Opfern einen Geist, welcher nur einen verlorenen Jungen wie Anakin Skywalker noch beunruhigen konnte. Er selbst distanzierte sich jedoch von seinem alten Selbst.[113] Nach der Schlacht von Endor erschienen Luke Obi-Wan, Anakin und Yoda, die nun alle eins mit der Macht waren.[114] In den nachfolgenden Jahren vernahm auch Lukes Zwillingsschwester Leia Organa gelegentlich die Stimme von Obi-Wan Kenobi.[115] Im Jahr 31 VSY hatte der machtsensitive Junge Karr Nuq Sin aufgrund seiner Machtfähigkeit Psychometrie mehrere Visionen von Obi-Wan Kenobi. So sah er beim Berühren des Gehstocks von Medon seine Begegnung mit Obi-Wan auf Utapau und konnte zudem auch mit ansehen, wie Kenobi den jungen Luke Skywalker trainierte, ehe er eine Erschütterung der Macht durch die Zerstörung Alderaans verspürte.[116]

Namensvetter

„Obi-Wan Kenobi…großer, berühmter Jedi. Jeder denkt, dass ich genauso wie er sein soll. Dabei habe ich ihn noch nicht einmal kennengelernt.“
— Ben Solo zu Snoke [117] (Quelle)

Im Jahr 5 NSY wurde der Sohn von Han Solo und Leia Organa auf dem Planeten Chandrila geboren, welchen die beiden frischgebackenen Eltern in Andenken an den Jedi-Meister auf den Namen Ben Solo tauften. Als sich Ben Solo im Jahr 28 NSY jedoch durch die Zerstörung des Jedi-Tempels seines Onkels mit der Familie verworfen hatte, beklagte dieser sich gegenüber Snoke auf dessen Raumstation darüber, dass man ihn nach Obi-Wan Kenobi benannt hatte. Als er offen sagte, dass er seinen Namen hasste, verwies Snoke darauf, dass man Ben nach einer Legende benannt hatte, woraufhin Ben Solo erklärte, dass er empfand, alle hatten die Erwartungshaltung an ihn, genauso ein berühmter Jedi werden zu müssen wie Obi-Wan Kenobi, obwohl er diesem nie zuvor begegnet war. Nach seinem Fall zur Dunklen Seite sollte Kylo Ren erst wieder im Jahr 34 NSY während der Schlacht um die Starkiller-Basis den Namen Ben hören.[118]

Stimme für Rey

„Rey … das sind deine ersten Schritte in eine größere Welt.“
— Obi-Wan in Reys Vision (Quelle)

Rey hört Obi-Wan in ihrer Vision auf Takodana.

Kurz vor der Schlacht von Takodana hatte die Schrottsammlerin Rey – welche, wie sich später herausstellen sollte, die Enkelin des Imperators Palpatine war – in Maz Kanatas Kastell auf Takodana, eine Vision, in der auch Obi-Wan vorkam: Noch in der Cantina fühlte Rey auf einmal ein merkwürdiges Verlangen, den Keller des Schlosses näher zu erkunden. Sie hörte entfernte Schreie und eine Kinderstimme, weswegen sie die Treppen hinunterstieg und eine versiegelte Tür, die sich auf magische Weise selbst öffnete, betrat. In dem anliegenden Raum ging sie zielstrebig auf eine Truhe zu und öffnete diese. Innerhalb der Truhe fand sie Anakin Skywalkers Lichtschwert. Als sie den metallischen Griff berührte, ereignete sich die Vision. In dieser rief Obi-Wan ihren Namen und wiederholte anschließend das, was er Luke bereits auf dem Millennium Falken gesagt hatte – sie hätte ihre ersten Schritte in eine größere Welt getan.[119]

„Das sind deine letzten Schritte, Rey. Steh auf und gehe sie.“
— Obi-Wan zu Rey (Quelle)

Rey hört Obi-Wan Kenobis Stimme.

Im Jahr 35 NSY offenbarte sich auf Exegol der eigentlich verstorbene Imperator Palpatine, der von den Toten zurückgekehrt war, mit seiner Letzten Ordnung, einem neuen Sith-Imperium mit einer riesigen Flotte an Xyston-Klasse-Sternzerstörern. Als Palpatine bei der Schlacht von Exegol Ben Solo und Rey fast besiegt hatte, begannen die Geister alter Jedi, einschließlich Obi-Wan, Rey zuzusprechen und ihr Kraft zu geben. Daraufhin kam diese wieder zu Kräften und zog Leias zu Boden gefallenes Lichtschwert zu sich. Dies zog Palpatines Aufmerksamkeit wieder auf Rey, weshalb er sie mit Macht-Blitzen attackierte. Daraufhin zog sie auch Anakins Lichtschwert zu sich, welches zuvor mit Ben von Palpatine in einen Abgrund geworfen worden war. Mit der Kraft beider Lichtschwerter vereint tötete sie Palpatine, indem sie seine Machtblitze auf ihn zurückwarf. Daraufhin war Rey am Ende ihrer Kräfte, weshalb sie kurz darauf verstarb. Ben jedoch hatte den Sturz in den Abgrund überlebt und kletterte aus dem Abgrund zurück in den Thronsaal des Imperators. Als er Rey tot vorfand, gab er dieser seine verbleibende Lebensenergie, um seine Lebensschuld zu erfüllen und starb dann selbst.[120]

Eigenschaften

Persönlichkeit

Jedi-Meister und Ratsmitglied Obi-Wan Kenobi, 19 VSY.

Obi-Wan Kenobi galt von seinem Charakter her als ein besonnener und ruhiger Jedi, der sich vor allem durch sein diplomatisches Gespür auszeichnete. Sein raffiniertes Verhandlungsgeschick[5] und insbesondere sein Ruf, stets aufkeimende Konflikte zu verhindern und Schlachten ohne die Nutzung einer Waffe zu beenden brachte dem Veteranen der Klonkriege den Titel „Der Unterhändler“ ein.[13] Obwohl Obi-Wan gegenüber dem Jedi-Orden überaus loyal war und von dem Jedi-Rat sehr geschätzt wurde[121], besaß Kenobi dennoch ein gewisses Maß an Durchsetzungskraft, die er besonders als willensstarker[122] Padawan unter Beweis stellte, als er aus Loyalität und zu Ehren seines verstorbenen Meisters darauf beharrte, den jungen Anakin Skywalker auszubilden.[123] In seiner gesamten Laufbahn als Jedi zeichnete sich Kenobi durch viel Mut, Pflichtgefühl und Opferbereitschaft aus, da er nie davor zurückschreckte, dem Bösen entgegenzutreten.[12] Auch wenn Kenobi daran zerbrach in seinem Leben viel verloren zu haben – seinen Meister, seinen Orden, seine große Liebe und seinen besten Freund – so gab er sich nie den Gefühlen von Hass oder Zorn hin.[122] Die Zeit im Exil verlangte von Kenobi dagegen viel Anpassungsfähigkeit ab; so war er trotz seiner Versuche nicht als flüchtiger Jedi enttarnt zu werden nicht in der Lage seinen Edelmut hinter sich zu lassen, weswegen er auch dort viel Hilfsbereitschaft für diejenigen zeigte, die in großer Not waren.[62] Er verlor dabei aber nie seine eigentliche Aufgabe, Luke Skywalker diskret zu beschützen, aus den Augen.[1] Sein Bedürfnis andere beschützen zu wollen verleitete Kenobi allerdings dazu, die Wahrheit oftmals zu umschiffen; so verheimlichte er für lange Zeit vor Luke Skywalker sein Verwandschaftsverhältnis zu Darth Vader[122] und sorgte auch durch seinen eigenen vorgespielten Tod für Frustrationen in Anakin Skywalker, welcher bereits anfing am Jedi-Rat zu zweifeln.[124] Als gebildeter Mann war Kenobi zudem auch interessiert an den verschiedenen Kulturen. So war er zum einen in der Lage Twi'leki zu sprechen[10] und lernte besonders in den Jahren auf Tatooine viel über die Kultur und Lebensumstände der Tusken-Räuber.[98]

Fähigkeiten

Als Jedi-General wirkte Kenobi in zahlreichen Schlachten mit.

Von Jüngling hin zum Jedi-Meister entwickelte sich Obi-Wan Kenobi zu einem wahren Meister im Umgang mit der Macht und beim Führen seines Lichtschwertes. Wohingegen er als Padawan noch die Form seines Jedi-Meisters Qui-Gon Jinn übernommen hatte, wechselte er zu einem weniger aggressiven und ausschließlich defensiven Kampfstil, weswegen seine bevorzugte Lichtschwertkampfform Soresu war. Bei dieser Kampfkunst nutzte er seine Waffe vorzugsweise, um eingehende Laserstrahlen von Handfeuer- und Blasterwaffen abzulenken.[123] Perfektioniert hatte Obi-Wan Kenobi viele Machtfähigkeiten aus dem Bereich der Telekinese; so favorisierte er neben den geläufigen Fähigkeiten von Machtsprüngen und Machtschüben allen voran den Macht-Geistestrick, den er gegen Feinde wie die Piraten von Hondo Ohnaka oder aber auch die Sturmtruppen des Galaktischen Imperiums verwendete.[1] Gegen Kampfdroiden wandte er seltener auch die Fähigkeit Macht-Zerdrückung an.[125] Auch im Umgang mit gefährlichen Raubtieren war Kenobi in der Lage wilde Kreaturen wie Leichensauger und Gutkurrs (und gemäß einer Legende auch einen Krayt-Drachen) mithilfe der Macht zu zähmen.[16] So überlebte er insgesamt Lichtschwertduelle gegen drei Sith-Lords, mehrere Aufeinandertreffen mit dem Cyborg-General Grievous und trainierte gleich zwei Generationen der Skywalker-Familie, ehe er eins mit der Macht wurde[13] und die junge Jedi Rey mit seiner Stimme leitete.[119] Seine von Yoda erlernte Fähigkeit[12], wie man mit den Macht-Geistern kommunizieren und auch selbst nach dem Tode das Bewusstsein bewahren und sich als eine solche Erscheinung manifestieren konnte, gaben er und Yoda and Luke Skywalker weiter.[110] Obwohl Obi-Wan grundsätzlich eine Abneigung gegen das Fliegen besaß und die Grundannahme vertrat, dass das Fliegen nur etwas von Droiden wäre, so war er dennoch ein exzellenter Pilot.[12]

Bewaffnung

„Das Laserschwert deines Vaters. Die Waffe eines Jedi-Ritters. Nicht so plump und so ungenau wie Feuerwaffen. Eine elegante Waffe aus zivilisierteren Tagen.“
— Ben Kenobi zu Luke Skywalker (Quelle)

Als Padawan verfügte Obi-Wan Kenobi über ein selbstgebautes Lichtschwert, welches von einem blauen Kyberkristall angetrieben wurde. Der 28cm-lange Griff wurde aus einer Silber-Legierung hergestellt und besaß eine einfache, symmetrische Form sowie auch eines gewellten Handgriffs für einen sicheren Halt[126] und unbedeckten Klingenemitter.[127] Bei der Konstruktion der Waffe hatte sich Obi-Wan aus Respekt zu seinem Meister sehr stark an dem Modell von Qui-Gon Jinn orientiert.[127]

Als Jedi nutzte Kenobi drei Lichtschwerter.

Nachdem seine Waffe auf Naboo in einen Schmelztiegel gefallen war[126], nutzte er kurzzeitig die Waffe von Qui-Gon Jinn, um Darth Maul in diesem Kampf zu besiegen und fertigte kurz nach seiner Erhebung in den Rang eines Jedi-Ritters eine exakte Replik seines einstigen Schwertes an, die ihm jedoch kurz vor der Schlacht von Geonosis von den Geonosianern abgenommen wurde. Nach Ausbruch der Klonkriege und seiner Erhebung in den Rang eines Jedi-Meisters konstruierte Obi-Wan Kenobi ein neues Design, welches er bis zum Ende seines Lebens behalten würde.[127] Diese Waffe war insofern anders, da auf eine Außenabdeckung verzichtet wurde und der Hals des Schwertes freilag, was für ein karges Aussehen sorgte; die schwarze Berippung für mehr Griffigkeit übernahm Kenobi jedoch von den vorherigen Konstruktionen. In den zahlreichen Schlachten der Klonkriege führte der Jedi-Meister die Waffe und nahm es mit sich ins Exil auf Tatooine, wo er es lange Zeit über versteckte und nur in Notfällen gebrauchte.[128] Da er fast zwei Jahrzehnte auf Tatooine verbrachte, ermattete der einst glänzende Griff stark vom Wüstensand.[129] Zum letzten Mal nutzte er es auf dem Ersten Todesstern im Kampf gegen Darth Vader, welcher nach dem Tod des Jedi-Meisters das Lichtschwert als Trophäe an sich nahm.[1]

Ausrüstung

Kenobi trug zeitlebens eine schlichte Tunika mit den klassischen Jedi-Roben mit Kapuze, deren brauner Stoff weitaus schwerer wirkte, als er tatsächlich war.[121] Passend dazu trug er abgewetzte Reisestiefel, sowie einen braunen Multifunktionsgürtel, in dessen Hintertasche sich einige Werkzeuge verbargen.[17] Als Padawan hatte Kenobi sein A99-Aqua-Atemgerät dort verstaut.[2] Zu seiner weiteren Standardausrüstung gehörten ein Komlink sowie auch ein Peilsender.[15]

Beziehungen

Luke Skywalker

„Jetzt, da Ben tot ist, gibt es niemanden mehr, der all meine Fragen beantworten könnte. Diese traurige Tatsache wird mir jedes Mal von Neuem bewusst, wenn ich mich frage, was ich tun soll.“
— Luke Skywalker über Obi-Wan Kenobi (Quelle)

Obwohl Obi-Wan Kenobi sein ganzes Leben lang über ihn wachte, empfand Luke Skywalker seine Zeit unter der Mentorschaft des Jedi-Meisters als überaus kurzweilig. Als alter Mann, der scheinbar alle Antworten auf die großen Fragen hatte, war es Kenobi gelungen das Vertrauen von Vaders Sohn zu erlangen. Dank Kenobi wurde Luke mit der Macht vertraut und auch nach Kenobis selbstlosen Tod hatte er erkannt, dass die Beherrschung der Macht für sie den Schlüssel zum Sieg über das Galaktische Imperium darstellen könnte. Der Verlust von Ben Kenobi war für Skywalker ein einschneidendes Erlebnis, weswegen er auch noch in der Zeit nach der Schlacht von Yavin sehr oft an ihn und seine Lektionen dachte.[108] Erst bei der Schlacht von Hoth und bei der Schlacht von Endor erkannte Luke, dass Ben ihn keineswegs vollständig verlassen hatte und war in der Lage weiterhin mit seinem Meister auch über den Tod hinaus zu kommunizieren. Als er viel über die Vergangenheit seines Vaters gelernt hatte und sein Glaube jedoch im Jahr 28 VSY dank Ben Solo erschüttert wurde, trennte sich Luke Skywalker von der Macht und war für viele Jahre nicht länger in Kontakt mit dem Macht-Geist von Obi-Wan Kenobi.[130]

Anakin Skywalker

Yoda

Qui-Gon Jinn

Ahsoka Tano

Obwohl sie anstelle von Obi-Wan Kenobi schließlich von Meister Yoda dem Ritter Anakin Skywalker als Padawan zugeteilt wurde[20], war Kenobi nichtsdestotrotz auch ein wichtiger Lehrmeister für Ahsoka. Gegenüber Anakin selbst sprach Kenobi nicht zuletzt auch über Ahsoka von „unserem“ Padawan und hatte einen nicht gerade geringen Einfluss auf die Togruta. So stellte Maul bei der Belagerung von Mandalore fest, dass viel von Obi-Wan Kenobis Arroganz auf Ahsoka abgefärbt hatte.[131] Bei Kenobis vermeintlichem Tode brach Ahsoka Tano in Tränen aus und zeigte sich sichtlich schockiert über den vorgetäuschten Verlust ihres Mentors.[132] Nach ihrem Austritt aus dem Jedi-Orden standen sich Ahsoka Tano und Obi-Wan Kenobi jedoch sichtlich distanzierter gegenüber und hatten besonders auch hinsichtlich des Jedi-Ordens eine Meinungsverschiedenheit. Die Togruta zeigte sich empört darüber, dass Kenobi während der Schlacht von Coruscant keine Unterstützung für Mandalore zusichern wollte und beklagte, dass genau dies der Grund dafür wäre, wieso immer mehr Personen das Vertrauen in die Jedi verloren.[133] Obi-Wan Kenobi wurde von Ahsoka Tano als sehr geduldig angesehen. 18 VSY, als sie sich auf dem Mond Raada befand, vermutete sie deshalb, dass Kenobi das Brettspiel Crokin gefallen würde.[134] Darüber hinaus vertrat Ahsoka die Ansicht, dass Obi-Wan sehr intelligent sei und so auch gefährliche Situationen mittels ein paar Worten entschärfen könne.[135]

Satine Kryze

Ben Solo

Ben Solo hegte eine tiefe Abneigung gegen Obi-Wan Kenobi und verabscheute die Tatsache, dass seine Eltern ihn nach den Helden benannt hatten. Gegenüber Snoke offenbarte Ben, dass er es vielmehr als eine Bürde empfand, da sein Verwandschaftskreis die Anforderungen an ihn zu stellen schien, in Kenobis Fußstapfen zu treten und sich genauso heroisch wie er aufführen zu müssen.[118] Er wusste darum, dass Kenobi seinem Onkel Skywalker nur Halbwahrheiten erzählt hatte und fühlte sich selbst außerstande zu lügen oder die Dinge von einem gewissen Standpunkt aus zu sehen. Da Kenobi seinem Großvater einst das Lichtschwert auf Mustafar abgenommen und an dessen Sohn übergeben hatte, hielt Ben den Jedi-Meister zudem für einen Dieb.[59]

Hinter den Kulissen

Darsteller und Synchronsprecher

Ewan McGregor spielte den jüngeren Obi-Wan Kenobi in der Prequel-Trilogie.

Trivia

  • 1997 fertigte Iain McCraig für Episode I – Die dunkle Bedrohung eine Konzeptzeichnung von Obi-Wan Kenobi an, allerdings entschied man sich gegen das Design. Es wurde später für die Figur des Kage Krismo Sodi verwendet.[141] Für die Serie Rebels wurde eine Konzeptzeichnung entworfen, die sehr stark an Ben Kenobis Aussehen in Episode IV erinnern soll.[142]
  • George Lucas wusste nie wirklich, was er mit dem Charakter von Ben Kenobi anfangen sollte, allerdings zeigte das ursprüngliche Skript, dass Obi-Wan auch in Episode V – Das Imperium schlägt zurück und Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter zu sehen sein sollte. Da in seinen Augen Ben jedoch keiner wirklichen Funktion diente, entschied er sich dafür, dass Vader Obi-Wan töten und der alte Jedi-Meister in einer anderen Form zurückkehren sollte. Später stellte sich jedoch für Lucas heraus, dass er dadurch niemanden mehr hatte, der Luke trainieren könnte, weswegen er den Charakter von Yoda kreieren musste.[136]
  • Obi-Wan nutzte den Namen „Ben“ bereits vor seinem Exil als Decknamen, als er sich in der Folge The Clone WarsTransformer (4.15) undercover für den Kopfgeldjäger Rako Hardeen ausgab. Ursprünglich war geplant, dass Satine Kryze Obi-Wan in The Clone WarsReise der Versuchung (2.13) mit dem Spitznamen Ben ansprechen sollte, allerdings entschieden Dave Filoni und die Schauspielerin Anna Graves, dass dies keine Liebkosung wäre. Der Autor Brent Friedman entschied schließlich, den Namen Ben als Codenamen für die Folge zu benutzen.[143]

Obi-Wans Versuch Owen zu retten erinnert stark an Ahsokas Versuch Steela zu retten.

Rezeption

Obi-Wan-Kenobi-Strasse.jpg

  • Im April 2005 benannte die Stadtverwaltung von Grabowiec in Polen die Straße Ulica Obi-Wana Kenobiego nach dem berühmten Jedi.
  • Im Film Indiana Jones und der Tempel des Todes, der ebenfalls von George Lucas produziert wurde, beginnt die Handlung in einem Restaurant. Nach der überstürzten Flucht der von Harrison Ford dargestellten Hauptfigur erkennt man über dem Eingang des Gebäudes ein Schild mit der Aufschrift „CLUB OBI WAN“.
  • Obi-Wan Kenobi wird in der deutschen Comedyserie Ladykracher parodiert, wobei Obi-Wan von Matthias Matschke gespielt wird.

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Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 1,16 1,17 Episode IV – Eine neue Hoffnung
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 Episode I – Die dunkle Bedrohung
  3. Ahsoka
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 4,7 4,8 4,9 AbenteuerThe Clone Wars: Battle Tales
  5. 5,0 5,1 5,2 Absolut alles, was du wissen musst (Seite 12)
  6. Lexikon der Helden, Schurken und Droiden: Erweitert und aktualisiert (Seite 144)
  7. Card Trader
  8. 8,0 8,1 Lexikon der Helden, Schurken und Droiden: Erweitert und aktualisiert
  9. 9,0 9,1 Obi-Wan's House in der Datenbank von StarWars.com
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 The Clone WarsDie Unschuldigen von Ryloth (1.20)
  11. 11,0 11,1 Obi-Wan Kenobi in der Datenbank von StarWars.com
  12. 12,00 12,01 12,02 12,03 12,04 12,05 12,06 12,07 12,08 12,09 12,10 12,11 12,12 12,13 12,14 12,15 12,16 12,17 12,18 12,19 Episode III – Die Rache der Sith
  13. 13,00 13,01 13,02 13,03 13,04 13,05 13,06 13,07 13,08 13,09 13,10 Das ultimative Buch (2019) (Seite 12)
  14. Absolut alles, was du wissen musst (Seite 12)
  15. 15,0 15,1 15,2 15,3 15,4 15,5 15,6 15,7 Episode II – Angriff der Klonkrieger
  16. 16,00 16,01 16,02 16,03 16,04 16,05 16,06 16,07 16,08 16,09 16,10 16,11 16,12 Obi-Wan & Anakin
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Die illustrierte Enzyklopädie der kompletten Saga (Seite 30)
  18. 18,0 18,1 18,2 Age of RepublicGleichgewicht
  19. 19,0 19,1 19,2 19,3 19,4 19,5 Age of RepublicMission
  20. 20,0 20,1 20,2 The Clone Wars
  21. 21,0 21,1 Age of RepublicDie Opfer
  22. 22,0 22,1 22,2 AbenteuerRoger Roger
  23. 23,0 23,1 The Clone WarsDer unsichtbare Feind (1.16)
  24. 24,0 24,1 The Clone WarsDie Zerstörung der Malevolence (1.04)
  25. 25,0 25,1 The Clone WarsDer Übergriff (1.15)
  26. The Clone WarsDer Holocron-Raub (2.01)
  27. 27,0 27,1 The Clone WarsVermächtnis des Terrors (2.07)
  28. 28,0 28,1 The Clone WarsGrievous' Hinterhalt (2.09)
  29. 29,0 29,1 The Clone WarsReise der Versuchung (2.13)
  30. 30,0 30,1 The Clone WarsARC-Soldaten (3.02)
  31. The Clone WarsSchwestern der Nacht (3.12)
  32. The Clone WarsHexen des Nebels (3.14)
  33. The Clone WarsDie Zitadelle (3.18)
  34. The Clone WarsSklaverei ([[Liste der The-Clone-Wars-Episoden#Staffel {|{{{2}}}]])
  35. The Clone WarsMeister und Sklave (4.13)
  36. The Clone WarsFreund und Feind (4.16)
  37. The Clone WarsEntkommen (4.17)
  38. The Clone WarsDoppeltes Spiel (4.18)
  39. 39,0 39,1 The Clone WarsRache (4.22)
  40. 40,0 40,1 40,2 Geschichten aus Vaders SchlossCount Dooku – Prinz der Dunkelheit
  41. 41,0 41,1 The Clone WarsLoyalitäten (5.01)
  42. 42,0 42,1 The Clone WarsKrieg an zwei Fronten (5.02)
  43. The Clone WarsSchwarze Sonne über Mandalore (5.15)
  44. The Clone WarsStimmen (6.11)
  45. 45,0 45,1 45,2 Darth Maul – Sohn Dathomirs
  46. The Clone WarsEcho aus der Zitadelle (7.02)
  47. The Clone WarsAlte Freunde und alte Feinde (7.09)
  48. 48,0 48,1 Meister und Schüler
  49. 49,0 49,1 The Clone WarsDer Freikauf (1.12)
  50. 50,0 50,1 The Clone WarsDas Virus (1.17)
  51. 51,0 51,1 The Clone WarsDas Geheimnis der Monde (1.18)
  52. The Clone WarsKinder der Macht (2.03)
  53. 53,0 53,1 The Clone WarsVerschwörung auf Mandalore (2.12)
  54. 54,0 54,1 The Clone WarsKopfgeldjäger (2.17)
  55. The Clone WarsDie Jagd nach Ziro (3.09)
  56. The Clone WarsWächter der Macht (3.15)
  57. The Clone WarsSklaven der Republik (4.12)
  58. 58,0 58,1 58,2 58,3 58,4 58,5 58,6 RebelsZwillings-Sonnen (3.20)
  59. 59,0 59,1 Die letzten Jedi (Jugendroman)
  60. Dooku – Der verlorene Jedi (Kapitel 15)
  61. Eigenübersetzung von Anakin Skywalker: "I was just wondering…what was your life like before you went to live with the Jedi?" – Obi-Wan Kenobi: "Well, I can't say I really remember. I was very young when I left my homeworld. I was identified as force-sensitive and taken to the Jedi-Temple on Coruscant."
  62. 62,0 62,1 62,2 Das ultimative Buch (2019) (Seite 13)
  63. 63,0 63,1 63,2 63,3 63,4 63,5 Star Wars (2016)Aus dem Tagebuch Obi-Wan Kenobis
  64. 64,0 64,1 64,2 Das ultimative Buch (2019) (Seite 14)
  65. Eigenübersetzung von "Very good, Obi-Wan."
  66. Eigenübersetzung von "I am Obi-Wan Kenobi, a Knight of the Jedi-Order. And I assure you, it is only historical interest that has brought me and my apprentice to your world."
  67. Anmerkung: In dem Comic Obi-Wan & Anakin wird gesagt, dass Anakin zum Zeitpunkt der Mission bereits 12 Jahre alt ist. Da er im Jahr 41 VSY geboren wurde, muss die Mission im Jahr 29 VSY stattgefunden haben.
  68. 68,0 68,1 AbenteuerGeschichten aus dem Wilden Raum – Halt, du Dieb!
  69. Eigenübersetzung von Dexter Jettster: "Thanks, Obi-Wan. I owe you." – Obi-Wan Kenobi: "Not at all, Dex. What are friends for?"
  70. Eigenübersetzung von Obi-Wan Kenobi: "But surely I should have been informed if you were testing my Padawan?" - Bant Eerin: Who says the lesson was for him?"
  71. 71,0 71,1 71,2 Du entscheidest: An Obi-Wan & Anakin Adventure
  72. Eigenübersetzung von "I wish I had a simple answer for you, Anakin. But as we're learning, war is very rarely simple. There are even those on the side of the Republic who view the clones as disposable. At least Admiral Yularen has far more respect for his men than that."
  73. Eigenübersetzung von: "You clones will never be fodder, not on my watch. The Jedi, clones, senators, our allies – all of us. We're in this together. And I will fight for each and every one of us in equal measures, now and until the very last day of this war. You have my word on that."
  74. Eigenübersetzung von "Oh Count Dooku…You have no idea."
  75. The Clone WarsDie Ergreifung des Count (1.11)
  76. The Clone WarsSturm über Ryloth (1.19)
  77. The Clone WarsDer Deserteur (2.10)
  78. Eigenübersetzung von "You're a good man, Rex. I can see why Anakin holds you in such high regard."
  79. Eigenübersetzung von "Count Dooku has taught you well, General. Tell me…what it's like to be the Count's pet?"
  80. Anmerkung: In The Clone Wars – Battle Tales wird gesagt, dass es sich bei Caliban um einen Mond im Äußeren Rand handelt. Im Laufe des Comics sprechen Cody und Obi-Wan aber immer wieder von einem Planeten.
  81. Die Mächte des SchicksalsAn Unexpected Company
  82. Eigenübersetzung von "Dooku, you can't! Millions will die if you go through with this!"
  83. 83,0 83,1 The Clone WarsSchwestern der Nacht (3.12)
  84. The Clone WarsDer Preis der Freiheit (5.05)
  85. The Clone WarsStimmen (6.11)
  86. The Clone WarsSchicksal (6.12)
  87. KananDas erste Blut
  88. 88,0 88,1 Eine neue Dämmerung
  89. RebelsDer Funke einer Rebellion (1.01)
  90. KananDer letzte Padawan
  91. Ahsoka (Roman) (Seite 185)
  92. Darth Vader (2017)Der Auserwählte
  93. Darth Vader (2017)Brennende Meere
  94. Darth Vader (2017)Vaders Festung
  95. Absolut alles, was du wissen musst (Seite 13)
  96. 96,0 96,1 96,2 Die illustrierte Enzyklopädie – Alle Filme und Serien (Seite 170)
  97. Anmerkung: Alle Ereignisse rund um die Große Dürre müssen im Jahr 11 VSY stattgefunden haben, da laut Aussage von Jordan D. White auf Twitter Luke Skywalker, welcher 19 VSY geboren wurde, zu dem Zeitpunkt bereits 8 Jahre alt sein soll.
  98. 98,0 98,1 98,2 98,3 98,4 98,5 98,6 98,7 98,8 98,9 Star Wars (2015)From the Journals of Old Ben Kenobi: The Last of His Breed
  99. Ahsoka (Roman) (Seite 233 ff.)
  100. 100,0 100,1 100,2 Der letzte Flug der Harbinger
  101. Eigenübersetzung von: The dragon Krayt is now under my thrall and as such, will do only my bidding. No longer shall you suffer from its nightly visits. Yet you have wronged the people of the town, for you have taken your pain and made it theirs. This, too, shall cease, for if you ever raid the settlements of others, I shall learn of it, and I shall return with this dragon and your village shall be destroyed. Now go in peace, and return to your families, and enjoy your gifts of the desert.
  102. 102,0 102,1 Myths & FablesThe Knight & The Dragon (Seite 1-19)
  103. Anmerkung: In Die illustrierte Enzyklopädie – Alle Filme und Serien wird gesagt, dass Luke Skywalker zum Zeitpunkt des Ereignisses bereits 12 Jahre alt ist. Da er im Jahr 19 VSY geboren wurde, müssen sich die Geschehnisse im Jahr 7 VSY abgespielt haben.
  104. Anmerkung: Es ist unklar, ob es sich bei diesem Krayt-Drachen um ein anderes, wesentlich kleineres Tier handeln könnte, welches von Kenobi getötet wird. Da es sich bei Myths & Fables aber auch um ein Märchen-bzw. Fabelbuch handelt, ist auch nicht genau festgelegt, inwieweit die Ereignisse und Schilderungen zutreffend sind.
  105. 105,0 105,1 Star Wars (2015)Showdown auf dem Schmugglermond: The Sand Will Provide
  106. RebelsDie Offenbarung (4.13)
  107. Darth Vader (2015)Darth Vader
  108. 108,0 108,1 Der Erbe der Jedi-Ritter
  109. Star Wars (2015)Skywalker schlägt zu!
  110. 110,0 110,1 The Secrets of the Jedi
  111. Lightsabers: A Guide to Weapons of the Force (Seite 53)
  112. Episode V – Das Imperium schlägt zurück
  113. Doktor Aphra VII: Das Ende einer Schurkin
  114. Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  115. Der Aufstieg Skywalkers: Der Roman zum Film
  116. Der Sammler
  117. Eigenübersetzung von Obi-Wan Kenobi...big famous Jedi. Everyone thinks I'm supposed to be him. I never even met him.
  118. 118,0 118,1 Der Aufstieg Kylo Rens
  119. 119,0 119,1 Episode VII – Das Erwachen der Macht
  120. Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers
  121. 121,0 121,1 Die illustrierte Enzyklopädie der kompletten Saga (Seite 32)
  122. 122,0 122,1 122,2 Obi-Wan Kenobi in der Datenbank von StarWars.com
  123. 123,0 123,1 Die illustrierte Enzyklopädie der kompletten Saga (Seite 31)
  124. The Clone WarsDoppeltes Spiel (4.18)
  125. The Clone WarsSklaverei (4.11)
  126. 126,0 126,1 Die Lichtschwert-Kollektion (Seite 58)
  127. 127,0 127,1 127,2 Lightsabers: A Guide to Weapons of the Force (Seite 10)
  128. Die Lichtschwert-Kollektion (Seite 60)
  129. 129,0 129,1 Lightsabers: A Guide to Weapons of the Force (Seite 44)
  130. Die letzten Jedi (Comic)
  131. The Clone WarsDieser eine Moment (7.10)
  132. The Clone WarsTransformer (4.15)
  133. The Clone WarsAlte Freunde und Feinde (7.14)
  134. Ahsoka (Roman) (Seite 86)
  135. Ahsoka (Roman) (Seite 155)
  136. 136,0 136,1 136,2 136,3 Age of RepublicMission (Hello there! Obi-Wan Kenobi: Charming, Wise and Powerful" by Bryan Young)
  137. The Clone Wars: Stories of Light and Dark
  138. Star Wars: The Clone Wars – Stories of Light and Dark Audiobook Cast revealed – Exclusive auf StarWars.com
  139. Obi-Wan Kenobi – Star Wars Battlefront II auf EA.com
  140. Galaxy of Heroes
  141. Bounty Trivia Gallery auf StarWars.com
  142. The Art of Star Wars: Rebels (Seite 112)
  143. Deception Trivia Gallery auf StarWars.com
  144. Thrawn – Allianzen

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