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Die Ollopoms sind sechsbeinige Nagetiere, die in den Sümpfe und Seen des Planeten Naboo vorkommen. Sie sind mit Schwimmhäuten, einem stromlinienförmigen Körper und dem auffälligen langen Ruderschwanz besonders an das Leben im Wasser angepasst. Ihr glatter Rumpf trägt auf dem Rücken eine flache und beinahe kreisrunde Fläche, an deren Spitze lediglich die Augen und die Nase beim Schwimmen über der Wasserlinie liegen. Der Mund hingegen befindet sich, wie auch die sechs kurzen, kräftigen Beine, an der Unterseite. Nach hinten hin geht der Körper in einen schlanken Schwanz über, der an seinem Ende mit einer waagerecht liegenden Flosse bestückt ist.

Ihre ungewöhnliche Körperform sowie ihre grünliche, mit violetten Tupfen versehene Hautfärbung dienen vor allem als eine raffinierte Tarnung. Sie sind dank ihr nur schwer von der Sorte Wasserpflanzen zu unterscheiden, von denen sie sich zu ernähren pflegen. Selbst deren in die Höhe ragenden Blütenstängel finden sich als Nachahmung auf dem Rücken der Ollopoms, die im Laufe des Jahres sogar die Bildung und Öffnung der der Blüten imitieren. Derart getarnt bewegen sich die Tiere gemächlich zwischen den umgebenden Pflanzen - Poms genannt - umher, und fressen gelegentlich von deren Rändern.

Ollopoms gelten als friedlich und ungefährlich. Sie kümmern sich, wie die meisten Saugetiere, um ihren Nachwuchs, bis dieser zur Selbstständigkeit fähig ist. Solange die Jungen noch nicht bereit sind, allein umher zu schwimmen, werden sie von der Mutter häufig auf dem Schwanz mitgenommen. Trotz ihrer hervorragenden Tarnung müssen die Ollopoms dennoch auf Fressfeinde achten. Besonders Tiere wie die Ottas sind für sie gefährlich, da diese sie von unter Wasser leicht von dem Poms um sie herum unterscheiden können.

Quellen

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