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Omwati sind eine fast-menschliche, humanoide Spezies des im Äußeren Rand gelegenen Planeten Omwat. Ihre Sprache heißt Omwatese.[1]

Beschreibung

Omwati haben blaue Haut und Augen, die Haarfarbe variiert meist zwischen rötlichem Blond und perlenartigem Weiß. Wie bei den meisten fast-Menschen sind auch bei den Omwati die männlichen Individuen robuster gebaut, doch sind die dünnen Omwati im Verhältnis zu sonstigen Menschen eher gebrechlich. Ausgewachsene Omwati werden zwischen 1,6 und 2,1 Meter groß.[1]

Das Alter der Omwati ähnelt dem der Menschen. Sie gelten zwischen Eins und Zwölf als Kind und von Zwölf bis Siebzehn als Jugendlich. Offiziell junge Erwachsene waren sie ab Achtzehn bis Vierzig, das mittlere Alter lag zwischen Einundvierzig und Fünfundsechzig. Als alte galten sie zwischen Sechsundsechzig und Vierundachtzig, doch wurden die meisten Omwati weitaus älter.[1]

Geschichte

Frühzeit

Die Omwati entwickelten ihre eigene Kultur und Technologie in dem Glauben, sie seien die einzig intelligenten Lebensformen in der Galaxis. Später, in der früheren Geschichte blieben die Omwati noch immer auf ihrer eigene kleine Welt, um den verheerenden Kriegen am Rand zu entgehen. Beinahe pausenlos entwickelte sich ihre Philosophie, ihre Kunst und ihre medizinischen Fähigkeiten und mathematische Theorien weiter. Obgleich die Omwati in Technologien wie der Bewässerung, der Produktionstechnik, und dem Minen- und Häuserbau sehr fortgeschritten waren, lagen sie doch weit hinter dem galaktischen Standard. Ihre besonderen und einzigartigen einer Bienenwabe ähnelnden Städte kommen einem noch heute extrem sauber und gepflegt vor. Die Omwati versuchten, was bisher nicht all zu viele Spezies geschafft haben – eine Balance zwischen einem hohen Technologischen Standard und dem sparsamen Umgang mit den von der Natur gegebenen Rohstoffen zu halten.[1]

Bereits vor langer Zeit stieß ein Schiff der alten Republik auf Omwat und entführte unter der Führung des Zukünftigen Großmoff Wilhuff Tarkin einige Omwati nach Coruscant. Jedoch mussten die Koordinaten des Planeten und Informationen über diese Spezies verheimlicht worden sein. Das erste Raumschiff der alten Republik, das erneut auf Omwat stieß, war ein ebenfalls von Tarkin kommandierter Sternzerstörer der Victory-Klasse. Nach einem kurzen Schock hießen die Omwati die Neuankömmlinge willkommen. Tarkin ließ den Omwati technologische und historische Daten und verschwand mit dem Versprechen, weitere Schiffe zu schicken. Er störte sich nicht daran, ihnen nicht gesagt zu haben, dass sie bereits früher von einem Erkundungsschiff besucht wurden, denn tatsächlich lebte bereits eine kleine Gesellschaft der Omwati auf Coruscant, die einst ebenfalls von Tarkin entführt wurden. Tarkin war ein vorausschauender Mann und träumte von einer Welt, die seine eigene Ideenmaschine sein könnte. Er plante bereits, die Omwati auszubeuten, sobald der baldige Imperator Palpatine ihm die Kontrolle über die äußeren Territorien geben sollte.[1]

Zur Zeit des Imperiums und der Neuen Republik

Während die imperialen Diplomaten die Omwati hinhielten, indem sie ihnen Geschichten über die galaktische Historie erzählten – allerdings nichts über die ihren, die bereits auf Coruscant lebten–, bauten Tarkins Leute an einer orbitalen Ausbildungsstation im Orbit um Omwat. Nachdem der Bau dieser Station abgeschlossen war, zeigten die Imperialen ihr wahres Gesicht. Die Kinder der Omwati sollten planetenweit genommen werden. Selbstverständlich leisteten die Omwati Widerstand, der allerdings gebrochen wurde, als das Imperium ihre Städte aus dem Orbit zerstörte. Hunderte Omwati Kinder wurden entführt und nie mehr wieder gesehen. Nach dem Tod Tarkins während der Zerstörung des Todessterns, war die Raumstation im Orbit herrenlos. Die Omwati erhohlten sich nie von dem Verlust ihrer Kinder, doch fanden sie die Technologie, 10 Jahre nach der Schlacht von Endor ihren ersten Hyperantrieb zu bauen, der es ihnen erlaubte, ihre Kinder zu suchen. Die Omwati wollten einfach nicht glauben, dass sie getötet worden sein könnten. Die Omwati wurden von der Neuen Republik kontaktiert, nachdem sie einige Kolonien des äußeren Rands terrorisiert hatten, um den Frust nach den Taten des Imperiums abzulassen. Die Neue Republik brachte ihnen ihre verlorenen Kinder wieder, die mit offenen Armen empfangen wurden.[1]

Die meisten Omwati wurden Wissenschaftler oder Diplomaten. Jedoch gab es auch viele, die sich als Kundschafter meldeten, um die ersten von Tarkin entführten Cousins und Cousinen zu suchen. Während des Yuuzhan-Vong-Krieges bildete sich auf Omwat ein Brauchtum über die Macht, der auf die alten Unterlagen Tarkins basierte.[1]

Bekannte Individuen

Qwi Xux

Qwi Xux portrait

Qwi Xux.

Hauptartikel: Qwi Xux

Qwi Xux galt als geniale Wissenschaftlerin, die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen für das Imperium im Schlund-Forschungszentrum unter der Regie von Wilhuff Tarkin und Bevel Lemelisk eine ganze Reihe fortgeschrittener Superwaffen entwarf, die sie alle in den Dienst des Imperators stellte. Palpatine nutzte ihre Waffen, um den Galaktischen Bürgerkrieg zu seinen Gunsten zu beeinflussen und tötete Millionen mit ihren Erfindungen. Über zehn Jahre lang lebte sie im Zentrum und arbeitete im Glauben an eine gute Sache an zahlreichen weiteren Waffen, bis sie schließlich von Han Solo und Chewbacca gerettet wurde.[2]

Pillik

Hauptartikel: Pillik

Pillik war ein junger, männlicher Omwati, der zur Zeit des Galaktischen Imperiums zusammen mit acht weiteren Kindern seiner Spezies von Moff Wilhuff Tarkin in ein Zwangsausbildungslager verschleppt wurde. Dort arbeiteten sie am Entwurf für Superwaffen und standen dabei sehr unter Druck. Während einer Prüfung brach Pillik schließlich unter Krämpfen zusammen. Er wurde von den Wachen weggebracht und sein Heimatsiedlung wurde zur Strafe durch ein Orbitalbombardement zerstört.[2]

Tiu Zax

Hauptartikel: Tiu Zax

Tiu Zax war ein Jedi des Neuen Ordens und zählte im Jahr 40 NSY zu dem Team Tauntaun bei der Operation Roundabout. Neben ihr gehörten noch die Leiterin Tahiri Veila und Doran Tainer zu dem Team, welches sich ebenso wie vier weitere Teams an der Operation auf und um den Raum von Corellia beteiligte. Während das Team Purella von Jaina Solo den Versuch unternahm die Fünf-Welten-Premierministerin Aidel Saxan zu entführen, drang Tiu mit Team Tauntaun in Thrackan Sal-Solos Heim ein. Beide Teams traten in eine Falle, wobei Tiu und ihre Jedikameraden sich einer Menge Wachen, mehreren Kampf-Probots und ein paar YVH-Droiden gegenübersahen.[3]

Hinter den Kulissen

Der erste Roman-Auftritt dieser Spezies fand in dem 1994 erschienenen Buch Flucht ins Ungewisse von Kevin J. Anderson statt.

Quellen

Einzelnachweise

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