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Operation Störfunk ist eine Kurzgeschichte von John Jackson Miller, die im April 2010 im offiziellen Magazin Nummer 57 erschien. Das englische Original wurde erstmals am 29. September 2008 exklusiv im Hyperspace veröffentlicht.

Inhalt der Kurzgeschichte ist eine Aufzeichnung von Funkübertragungen aus dem Jahr 3963 VSY, wenige Wochen nach dem überraschenden Angriff der Mandalorianer auf die Alte Republik. Der republikanische Captain Benegryph Goodvalor versuchte, die mandalorianischen Soldaten durch Durchsagen auf einer ihrer Frequenzen zu demoralisieren.

Die Ereignisse spielen nach Tage des Hasses, Band IV der Comic-Reihe Knights of the Old Republic.

Handlung

„Die Republik – Richtige Betten. Fließendes Wasser.
Die Republik – Kümmert sich um dich.
Die Republik – Was du dir auch vorstellst, wir können es.“
— Einige Thesen aus Goodvalors Funkmeldungen.

Während mandalorianische Krieger den Planeten Taris erobern, meldet sich erstmals ein republikanischer Captain namens Benegryph Goodvalor über eine Frequenz, über die die Soldaten normalerweise wichtige taktische Informationen erhalten. Er berichtet in mehreren Propagandasendungen von neuem Kriegsgerät, der riesigen Flotte der Republik, sowie deren taktischer und materieller Überlegenheit. Des Weiteren spielt er die Siege der Mandalorianer in den letzten Wochen als kleine Scharmützel herunter und berichtet von einer Vielzahl von mandalorianischen Überläufern, die nun wie er die Annehmlichkeiten an Bord der nagelneuen, republikanischen Großkampfschiffe genießen. In weiteren Sendungen spielt er abwertend auf die mandalorianische Kultur an und ruft die Krieger zum Überlaufen auf, um ihrem nahenden Untergang zu entfliehen.

Einem Bericht des Befehlshabers Koblus Sornell an Cassus Fett zufolge hat der Störfunk nur wenig Einfluss auf die erfahrenen mandalorianischen Krieger, die ihn einfach ignorieren. Doch gerade unter unerfahrenen Rekruten führen die Propagandameldungen zu Verunsicherung und Ablenkung. Einige Krieger wechseln wegen der andauernden Durchsagen den Kanal oder schalten ihre Empfänger ab, was zu Unfällen führe und einige Verwirrung stiftet.

In einer weiteren Übertragung berichtet Goodvalor über den Planeten Zongorlu, der, wie er angeblich von einem der zahlreichen mandalorianischen Überläufer erfahren hatte, das nächste Ziel der Invasoren darstellt. Er beschreibt den Planeten als äußerst unwirtlich, seine Bewohner als gefährliches Kriegervolk. Im Orbit des Planeten habe sich bereits eine große Flotte der Republik versammelt, die nur auf die Ankunft der Mandalorianer wartet.

Auf Zongorlu angekommen stellen sich alle von Goodvalors Informationen als falsch heraus. Anstatt einer großen Flotte treffen die Mandalorianer im Orbit nur auf ein paar verlassene, alte Schiffe. Der Planet ist für Menschen durchaus bewohnbar, Klima und Wetter bereiten keine Probleme und die Zongorlu stellen sich als Volk von minder intelligenten Pflanzen heraus, die sich am Tag nur etwa einen Meter weit fortbewegen können. Auf der Planetenoberfläche finden die Krieger bald eine kleine, verlassene Sendeanlage, von der aus Goodvalor offensichtlich seine Funksprüche absetzte.

„Eine gute Lektion für die neuen Jungs. So blockiert ein echter Mandalorianer ein Signal - er legt die Quelle lahm.“
— Koblus Sornell zu Cassus Fett.

Während die mandalorianische Armee noch auf Zongorlu lagert, meldet sich Goodvalor erneut von einem anderen Posten aus zu Wort. Er unterbreitet ein Friedensangebot, demnach der Senat den Mandalorianern einen Teil der Steuereinnahmen der von ihnen im Laufe des Krieges eroberten Planeten und Hyperraumrouten der Republik zugesteht, wenn sie sich aus dem Gebiet der Republik zurückziehen. Ohne es erst wie gefordert an Cassus Fett weiterzuleiten, wies Sornell das Angebot zurück.

„Ich spreche für alle hier: Ihr „Angebot“ war lächerlich.“
— Koblus Sornell zu Cassus Fett.

Literaturangaben

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