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Das PLX-4 Raketensystem war eine Weiterentwicklung des bekannten und erfolgreichen PLX-2 Raketenwerfers. Das System wurde als Unterstützungswaffe für den Einsatz auf Repulsorfahrzeugen und als Unterstützungswaffe für Infanterie konzipiert. Das Abschussgerät wurde auch im bewährten "Über-der-Schulter" Design bedient. Dabei wurden normalerweise Lafetten verwendet, die nicht von Merr-Sonn hergestellt wurden.

Technik

Das PLX-4 System konnte dabei sowohl nicht zielsuchende Raketen, als auch die von den Vorgängern bekannten SAR (Schwerkraft-Aktivierten-Raketen) abfeuern. Raketen beider Leitsysteme waren jedoch größer und konnten eine größere Wirkladung tragen.

Eine echte Neuerung, die das ganze System sehr interessant machte, waren die sogenannten Savant-Raketen. Hiermit trug Merr-Sonn den ungenügenden Luftabwehrmöglichkeiten der Vorgänger Rechnung. Ungelenkte Raketen hatten kaum eine Chance, fliegende Ziele zu treffen, während der Pilot bei zielsuchenden Geschossen Gegenmaßnahmen einleiten konnte. Die Savant-Rakete erkennt beim Start ihr Ziel, fliegt aber nach dem Abschuss eine gewisse Zeit wie eine ungelenkte Rakete in Abschussrichtung. Je nach vorher eingestellter Zeit oder Entfernung aktiviert sich das Leitsystem, welches die Rakete nun doch noch ins Ziel lenkt und dem Piloten keine Zeit für Gegenmaßnahmen lässt. Dadurch erhielt das ganze System eine sehr hohe Ersttrefferwahrscheinlichkeit im Boden-Luft-Kampf. Sobald sich die verbleibenden Piloten aber auf Savant-Raketen einstellten, erlosch dieser Vorteil.

Unabhängig vom gewählten Raketentyp fasste ein Magazin vier Raketen, welche jedoch nicht gemischt in einem Magazin geliefert wurden. Alle Raketentypen besaßen den gleichen Treibsatz und damit eine effektive Reichweite von etwa zehn Kilometern.

Quellen

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