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Das Pau'anische Militär ist die feststehende Wehrmacht des Planeten Utapau, die aus den einheimischen Pau'anern besteht. Die Soldaten werden aus allen Städten des Planeten ausgewählt und einem besonderen Training unterzogen, um sich gegen Eindringlinge zu wehren. Angeführt wurden sie von Portadministratoren und deren Feldadjutanten wie Lampay Fay. Ihr Gegenstück war die Luftwaffe von Utapau unter Senin Vant.

Geschichte

Obwohl Utapau als ein friedlicher Planet galt, unterhielt es dennoch ein stehendes Heer, da die einzelnen Städte von Utapau regelmäßig um die besten Stellen des Planeten kämpften. Wenn sich jedoch eine außerweltliche Gefahr anbahnte, vereinten alle Städte ihre Streitkräfte zu einem großen Heer, dass sowohl mit einheimischen Kreaturen und zeremoniellen Waffen als auch mit technologischen Mitteln nutzte, um ihren Feind zurückzuschlagen. Seit ihre Welt von der Konföderation unabhängiger Systeme besetzt ist, warten die Krieger im Verborgenen, um auf den richtigen Moment zu warten. Als gegen Ende der Klonkriege der Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi und seine Truppen eintrafen, um den flüchtigen General Grievous zu finden, unterstützten die Soldaten die republikanischen Einheiten, bis die Order 66 ausgerufen wurde.

Order 66

Nach dem Befehl zur Order 66 gerieten die Paus unter die Herrschaft des neu entstandenen Imperiums. Seine Sturmtruppen besetzten den Planeten, versklavten die kräftigen Krieger und brachten sie in Kolonien wie nach Byss. Diejenigen, die nicht weggebracht wurden und auch einige Utais, schlossen sich zu Widerstandsnestern zusammen, doch waren sie der Technologie der Sturmtruppen unterlegen und die meisten wurden zerschlagen.

Neue Republik

Als die Neue Republik anfing, die Galaxis vom Imperium zu befreien, nahmen sie auch Utapau ein und befreiten sein Volk. Um der Sklaverei zu entkommen, schlossen sich die Pau'aner der Neuen Republik an und stellten ihr ihre Soldaten, um sich erkentlich zu zeigen.

Ausrüstung

Waffen und Rüstung

Die Pau'anischen Krieger bevorzugten traditionellen Waffen. Dazu gehörten die wegen ihrer beiden Klingen Zweizack genannte Vibrowaffen und ihre Schutzschilde, die dem Panzer der auf Utapau heimischen Felsschildkröte nachempfunden war. Doch kaum ein Feind nahm auf dieses Kulturverständnis Rücksicht, weshalb die Soldaten auch HB-9 Blastergewehre mit sich führten, um Distanzkämpfe auszutragen. Auf Rüstungen verzichteten sie jedoch vollends, lediglich traditionelle, weinrote Gewänder mit vierlagigen Schulterpanzern und Brustpanzern darunter schützen sie, ein Helm aus einer exotischen Legierung mit Panzerstacheln an der Seite bedeckte ihren Kopf. In ihrem Kampfgürtel trugen sie einige nützliche Ausrüstung mit sich, während sie den Rest auf ihren Tieren oder Fahrzeugen mit sich führten.

Schiffe und Reittiere

Varactyl

Boga, ein Varactyl

Zu den einheimischen Reittieren von Utapau gehörten die echsenartigen Varactyle und die flugfähigen Dactillione. Ein Krieger zog sein Reittier selbst auf und mit der Zeit verband sie eine enge Freundschaft, sodass sie sich blinnd aufeinander verlassen konnten. Wenn ein Tier starb, starb der Krieger innerlich auch ein wenig. Dactillione waren große Flugechsen, die den Kriegern als fliegende Angriffseinheit diente, die senkrechte Stürzfluge vollführen konnten, ihre Gegner packten und in Utapaus Schlundlöcher fallen ließen. Varactyle hingegen waren reptiloide Echsen, die am Boden lebten. Mit ihren geschickten Füßen und dem Schwanz konnten sie selbst in großer Höhe das Gleichgewicht halten und ihre Reiter mit extremer Geschwindigkeit transportieren. Mit ihren Krallen schlugen sie mühelos selbst größere Gegner beiseite. Ein weiteres Tier war der Ginntho, eine Spinnenart, die auf Kommando Netze spannen, um die Gegner darin zu fangen.

Zu den nichtlebenden Kriegsmittel der Pau'anern zählten die Sternjäger der Renegat-Klasse, dessen abgewandelte Version von den separatistischen IG-100 MagnaWachen benutzt wurde. Auch die kleineren Skoop-Skimmer wurden als Aufklährungs-und Patrouillenfahrzeug verwendet, doch kamen sie auch in ziviler Ausführung vor.

Quellen

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