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Pavillion war zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges eine der größten Unterwasserstädte auf der Wasserwelt Iskalon. Diese Anlage diente ausschließlich dazu, den Kontakt zwischen den im Ozean lebenden Einheimischen und den Luft atmenden Besuchern zu ermöglichen. Pavillion wurde im Jahre 4 NSY vom Galaktischen Imperium zerstört.

Beschreibung

Pavillion war zwar von den Iskaloniern erbaut worden, aber bewohnt wurde es vor allem von Außenweltlern. Die Iskalonier waren Wasserbewohner, und Pavillion diente dazu, den Kontakt zwischen Einheimischen und Fremden zu ermöglichen. Die Stadt lag auf dem Meeresgrund und war durch einen transparenten Fahrstuhl mit einer schwimmfähigen Landeplattform an der Meeresoberfläche verbunden. Diese Plattform bot mehreren Raumschiffen von der Größe des Millennium Falken Platz. In den durchsichtigen Druckwänden der Stadt gab es in regelmäßigen Abständen Gegensprechanlagen, sodass sich Personen, die sich in der Stadt aufhielten, und Einheimische, die im Ozean schwammen, miteinander unterhalten konnten. Manchmal kamen die Iskalonier für einen direkten Kontakt aber auch mit Druckanzügen in die Stadt. Es gab allerdings keine Luftschleusen, die die Stadt direkt mit dem Meer verbanden; die Plattform an der Oberfläche und der Fahrstuhl waren der einzige Weg ins Innere der Druckkuppel von Pavillion.[2]

Geschichte

Im Jahre 4 NSY kamen die Rebellen Luke Skywalker, Leia Organa, Lando Calrissian und Chewbacca mit ihren Droiden C-3PO und R2-D2 auf der Suche nach dem vermissten Agenten Tay Vanis nach Iskalon. In Pavillion unterhielten sie sich mit einigen Einheimischen, die gute Freunde von Vanis und dessen Kollegen Yom Argo waren, und erfuhren von ihnen, mit welchen Mitteln das Imperium die Kontrolle über das System, in dem Iskalon und sein Nachbarplanet Gamandar lagen, übernommen hatte.[2]

Nachdem Admiral Tower, der Kommandant der imperialen Zitadelle auf Gamandar, von einem Spion erfahren hatte, dass sich gesuchte Rebellen auf Iskalon aufhielten, startete er eine Rakete, die mit einem nuklearen Gefechtskopf ausgestattet war, um die Rebellen zu töten. Als die Rakete auf Iskalon einschlug und der Gefechtskopf explodierte, wurde eine Flutwelle ausgelöst, die sich über den gesamten weltumspannenden Ozean ausbreitete. Die Druckwelle erreichte schließlich auch den Meeresgrund und zerstörte Pavillion.[2] Skywalker und Organa, die sich gerade in der Stadt aufhielten, überlebten nur, weil ihnen ein Iskalonier namens Kiro half, aus der berstenden Stadt zu entkommen. Diese Katastrophe vernichtete die Zivilisation der Iskalonier und kostete unzählige von ihnen das Leben. Einige Überlebende retteten sich auf die Überreste der Landeplattform von Pavillion.[1] Dort gab es weitere Opfer, als die einheimischen Aasfresser, die von den Iskaloniern Chiakis genannt wurden, von den vielen Toten angelockt wurden und schließlich auch über die Verletzten herfielen.[3]

Nach diesen Ereignissen waren die Iskalonier allen Außenweltlern gegenüber äußerst misstrauisch. Selbst ihre einstigen Freunde waren auf Iskalon nun nicht mehr willkommen. Sie entschieden sich dafür, vorerst keine Städte wie Pavillion mehr zu bauen.[3][4]

Quellen

Einzelnachweise

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