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Die Praetorian-Klasse gehörte zu den größeren Fregatten der Galaktischen Republik zur Zeit der Alten Sith-Kriege. Sie bildeten den Grundstock zur Entwicklung der größeren und besser bewaffneten Kreuzer der Hammerhead-Klasse.

Beschreibung

Ursprünglich wurde die Praetorian-Klasse von Rendili Hyperworks als Kampfschiff für den Einsatz während des Großen Sith-Krieges entworfen und gebaut, weshalb sie das Rückgrat der Verteidigungsflotte der Galaktischen Republik bildete. Trotz ihrer relativ geringen Größe von 180 Metern waren die Fregatten gut bewaffnet und konnten sich mit ihren jeweils zwei leichten Turbolaser- und Punktabwehr-Laserkanonenbatterien sowie ebenfalls zwei Traktorstrahlprojektorbatterien gegen viele Schiffe ähnlicher Größe erfolgreich zur Wehr setzen.

Charakteristisch für das Design der Praetorian-Klasse-Fregatte war das vertikal montierte Kommandomodul am Bug des Schiffsrumpfes, das wie die übrigen Hüllensektionen überwiegend rund gehalten war. Der Hangar mittschiffs fasste zwölf Sternjäger und sechs Shuttles, in den Frachträumen fand eine Tonnage insgesamt 10.000 Tonnen Platz.

Geschichte

Die Republik setzte die Praetorian-Klasse-Fregatten hauptsächlich zur Sicherung von Handelsrouten gegenüber Piratenangriffen ein, was vor allem während des Großen Sith-Krieges von großer Wichtigkeit war. Nach der Schlacht von Koros Major verloren die Schiffe allerdings schnell an militärischer Bedeutung, nachdem Rendili Hyperworks auf der Grundlage der Praetorian-Klasse-Fregatte die größeren und stärker bewaffneten Kreuzer der Hammerhead-Klasse entwickelte, die die Aufgaben der veralteten Schiffsklasse besser erfüllen konnte.

Obwohl erfahrene Marineoffiziere der Republik sich kritisch darüber äußerten, erteilte Rendili Hyperworks dem Galaktischen Senat schließlich die Erlaubnis, die restlichen Schiffe der Praetorian-Klasse an den privaten Sektor zu verkaufen. Aufgrund ihres günstigen Preises von nur sechs Millionen Credits konnten sich viele wohlhabende Konzerne und planetare Regierungen Praetorian-Klasse-Fregatten als private Schutzflotte leisten, wo sie während des Wiederaufbaus im Anschluss des Krieges schließlich wieder ihren Dienst als Eskortschiffe für Frachtkonvois aufnahmen.

Einige Zeit später verkaufte Rendili Hyperworks die Konstruktionspläne der Praetorian-Klasse an die Corellianische Ingenieursgesellschaft, die diese über mehr als 4.000 Jahre produzierten und kontinuierlich weiterentwickelten. Durch diese großen Veränderungen am ursprünglichen Design, zu dem unter anderem eine verlängerte Triebwerkssektion im charakteristischen corellianischen Design gehörte, verloren die Schiffe größtenteils ihre Rolle als Kampfschiffe und wurden fortan als Klasse-VI-Großfrachter vermarktet, die noch zur Zeit des Galaktischen Bürgerkrieges im Einsatz waren.

Hinter den Kulissen

Das Design der Praetorian-Klasse-Fregatten erschien erstmals in einem französischen Magazin und kurz darauf im Comic zu Erben des Imperiums, wo der Klasse-VI-Großfrachter von einem Sternzerstörer zerstört wird. Später wurde ein Schiff der Alten Republik mit ebendiesem Design in der New Essential Chronology gezeigt, was zunächst zu einiger Verwirrung führte. Erst durch den Knights of the Old Republic Campaign Guide wurde die Hintergrundgeschichte sowohl der Fregatte als auch des Frachters schließlich geklärt.

Quellen

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