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Gett: „Hat Delta nicht die Prosecutor durchstöbert?“
Tenn: „Ich nehme an, sie hatten Besuch, mit dem sie gerechnet hatten.“
— Commander Gett und Tenn nach Omega Squads Rot Null (Quelle)

Die RAS Prosecutor war ein Angriffsschiff der Acclamator-Klasse, das in den Klonkriegen im Einsatz war und der Flotte der Galaktischen Republik angehörte. Von Kapitän Stinnet kommandiert diente sie als Trainingsgelände für das Delta Squad und nahm unter anderem an der Schlacht von Geonosis teil.

Technik und Ausstattung

Die Prosecutor war im Vergleich mit anderen Acclamator-Klasse Angriffsschiffen einigen Modifikationen unterzogen worden. So war sie mit acht statt der normalen vier Torpedowerfer ausgerüstet, die sich nun über die gesamten vorderen Außenkanten des Schiffs zogen. Es gab auch zusätzliche Vierlings-Turbolasergeschütze am äußeren Rand. Außerdem besaß das Schiff an Back- und Steuerbord je drei Hangars mit seitlichen Öffnungen, welche bei der Standardversion ebenfalls nicht vorhanden waren. Das Schiff hatte ein deutlich militärisches Aussehen und die Ausstattung war sehr praxisbezogen. Die Gänge des Schiffes waren meist stahlgrau und kahl sowie von neonfarbenem Licht erleuchtet. Der Gefängnistrakt war stringent und schachbrettartig angelegt und in rotes Licht getaucht. Einen kleinen Kontrast dazu stellte die Brücke dar, die in glänzendem weiß getäfelt war und einen sterilen Eindruck machte.

Geschichte

Schlacht von Geonosis

Die Prosecutor diente in frühen Tagen der Klonkriege unter anderem als eine Ausbildungsstätte und "erste Heimat" für das Delta Squad. Dieses Schiff nahm an der Schlacht von Geonosis teil und schickte, als es dem Delta Squad gelungen war, ein Kernschiff der Lucrehulk-Klasse zu sabotieren, einen TFAT/i zum Schiff, um ein Loch in die Seite der Außenhülle zu sprengen und das Delta Squad aus dem explodierenden Schiff zu retten. Anschließend kehrten die Deltas mit dem TFAT/i zur Prosecutor zurück.

Entführung der Prosecutor

Kurze Zeit später, als sich das Delta Squad auf einer anderen Mission befand, verteidigte das Schiff republikanische Handelswege im Corellianischen Sektor, als es von Trandoshanern geentert wurde. Die Angreifer des Schiffes waren hauptsächlich trandoshanische Sklavenhändler, sowie Söldner, die bei dem Angriff von zahlreichen Kampfdroiden der Separatisten unterstützt wurden und das Schiff schließlich nach circa zweiwöchigen Kämpfen übernehmen konnten. Die Trandoshaner planten, das gestohlene Schiff mit der teuren Elektronik an Bord den Separatisten im Austausch für Waffen und Droiden gegen Wookiees zu übergeben. Dennoch konnte die Crew an Bord der Prosecutor wichtige Daten über die Separatisten für die Republik aufzeichnen. Die Trandoshaner konnten schon sehr früh einen Störsender auf der Kommandobrücke installieren, sodass die Mannschaft der Prosecutor keinen Hilferuf senden und keine Unterstützung anfordern konnte. Das Schiff galt als vermisst und die Große Armee der Republik konnte keinen Kontakt mehr zu der Prosecutor herstellen. Nach zweiwöchigem Vermissen fand man das Schiff im Chaykinesischen Nebel und beauftragte das Delta Squad, der Sache auf den Grund zu gehen.

Befreiung

Ankunft auf dem Geisterschiff

Ein CR25-Truppentransporter brachte das Delta-Team in die Nähe der Prosecutor, sie sprangen in den Weltraum und konnten das Schiff über die Torpedoschächte des Angriffsschiffes betreten. Da jeder in einem anderen Torpedoschacht einstieg und je einem anderen der vier Datenkerne zugeteilt war, war das Team voneinander getrennt und sie sollten vorerst das Schiff separat untersuchen. RC-1138 sollte den Steuerborddatenkern sicherstellen, RC-1207 sollte den Backborddatenkern übernehmen, während RC-1262 keinem Datenkern zugeteilt war. Delta 38 musste zuerst eine Steuerung finden, die sich in einem kleinen Nebenraum zur Kontrolle der Torpedoschächte befand, und konnte damit die große Luke zu den Torpedos öffnen und über die Maschinenräume Eintritt erlangen. Seine Systeme waren durch den Störsender unterbrochen, er konnte also nur Kontakt zu seinen Teamkameraden herstellen und nicht mehr zur Republik und ihrem Berater. Im Schiff herrschte eine gespenstische Stimmung und anfangs traf RC-1138 nur auf Mynocks, die das Schiff befallen hatten. Keiner des Delta-Teams meldete Vitaldaten, bis auf die Mynocks, jedoch wurde RC-1262 schon bald durch Interferenzen gestört und kurz darauf von einem Sammlerdroiden der Trandoshaner angegriffen und von ihnen gefangen genommen. 38 wurde ebenso von diesen Droiden in einem dunklen Lüftungsschacht angegriffen, konnte jedoch alle Droiden vernichten und weiter vorrücken. Er gelangte durch Wartungsschächte für Droiden weiter in das Schiff und traf bald darauf erste Trandoshaner. Das Kommando kämpfte einige Zeit zusammen mit überlebenden Klonkriegern, diese wurden jedoch letztendlich von den Trandoshanern besiegt und es musste sich alleine weiterhelfen. Die Echsen hatten während dieses Angriffs großen Schaden am Schiff angerichtet und versteckten sich hinter Trümmern, wodurch sie schnelle Überraschungsmanöver durchführen konnten. RC-1138 kam schließlich am Steuerborddatenkern an und wollte sich dort mit 07 treffen. Jedoch wurde der Klon von einem Sammlerdroiden überrascht, und während er nach ihm schoss, sprang von oben ein Sklavenhändler vom Datenkern und setzte Delta 1207 außer Gefecht. 38 musste selbst die Datenkerne sicherstellen, wobei er durch eine Vielzahl von Trandoshanern und Sammlerdroiden unter Beschuss genommen wurde. Als er die Daten gesichert hatte, stieß er zum Achterndatenkern vor, seiner eigentlichen Aufgabe, und speicherte den Datenkern, wobei ihm diesmal umprogrammierte Auto-Geschütze halfen.

Wiedervereinigung des Teams

Zellentrakt

Der Zellentrakt

Nun musste er sich mit Delta 40 treffen, der ebenfalls seinen Datenkern sichergestellt hatte. Der Weg von 38 war ein langer Gang an der Flanke des Angriffsschiffes und er musste dort einige Umgebungsminen entschärfen, um schließlich ins Steuerbordfahrwerk zu gelangen, was den Treffpunkt der republikanischen Kommandos darstellte. Da Fixer (Delta 40) auf heftigen Widerstand von Trandoshanern traf, verspätete sich dieser ein wenig. Als sie aufeinandertrafen, explodierte hinter Delta 38 eine Wand und ein Droidenträger wurde in den Raum geschoben. Er beinhaltete B1-Kampfdroiden der Separatisten und Fixer musste den Weg für Boss hacken, sodass sie fliehen konnten. Nun mussten sie ihre beiden Klon-Brüder finden. Sie entschieden sich, zuerst Delta 07 zu finden, und mussten auf dem Weg gegen zahlreiche Trandoshaner sowie Autogeschütze kämpfen. Sie befreiten Delta 07 aus dem völlig zerstörten Raum und mussten gegen einen weiteren trandoshanischen Elitekrieger kämpfen. Nun war noch RC-1262 in der Gefangenschaft von Trandoshanern, das Team musste in den Zellentrakt des Schiffes vordringen, um ihren Kameraden zu retten. Sie fanden über eine Konsole den genauen Standort der Zelle heraus und verteidigten sich gegen Trandoshaner, Kampfdroiden und Autogeschütze. Delta 62 hatte die Baupläne der Prosecutor nicht den Trandoshanern übergeben und sie gut versteckt, sodass sie sie nicht finden konnten.

Störsender

RC-1138: „Diese Tür führt zur Brücke. Rechnet mit allem.“
RC-1207: „Jetzt erledige ich erst mal reihenweise Feinde.“
RC-1262: „Wenn ich sie dir nicht vor dir erledige.“
RC-1140: „Konzentrier dich bloß nicht so stark auf´s Zählen, dass du vergisst, mir Deckung zu geben.“
— Das Delta Squad vor der Tür zur Brücke. (Quelle)

Das nächste Ziel des Delta Squads stellte der Störsender auf der Brücke dar. Sie mussten sich durch die sauberen weißen Räume der Brücke kämpfen und einige Autogeschütze und Sklavenhändler ausschalten, bis sie im Hauptraum der Brücke angekommen waren. Das Squad wurde von B2-Superkampfdroiden und Grenadieren angegriffen, konnte die Feinde jedoch überwinden und den Störsender sprengen. Somit wurde der Kontakt zu ihrem Berater und der restlichen Republik wieder aufgenommen und die Daten, die sie in den Speicherkernen gefunden hatten, übermittelt. Diese Informationen waren sehr wertvoll für die Republik, da das Schiff alles in den letzten zwei Wochen aufgezeichnet hatte und durch die Auswertung der Kampftechnik und Vorgehensweise der Trandoshaner konnte die Republik einen entscheidenden taktischen Vorteil erlangen. Sie konnte auch die Wookiees auf Kashyyyk gegen die feindlichen Echsen besser verteidigen.

Das Landungsschiff

Prosecutor2

Delta Squad in einem dunklen Gang

Ihre nächste Aufgabe war die Vernichtung des Trando-Landungsschiffes, das sich in einem der Hangars befand. Nun mussten sie die Brücke wieder verlassen und trafen zum ersten Mal auf trandoshanische Söldner, die besser ausgerüstet waren und eine militärische Ausbildung genossen hatten. Sie griffen oft von oben an, indem sie Löcher in die Decke sprengten und sich abseilten. Das Delta Squad musste abermals durch den sich unter der Brücke befindenden Zellentrakt, und als sie einige Terminals gehackt hatten, fand der Berater einen Fluchtweg, den sie sich freisprengen konnten und geradewegs in ein dunkles Loch hinabführte. Sie fanden sich in einer finsteren Grube wieder, in der die Sammlerdroiden getötete Klonkrieger verstauten. Das Team gelangte durch einige dunkle Gänge und Korridore zum ersten Hangar und fanden dort viele Trandoshaner, die sich beim Schiff sammeln und ihre Kommandozentrale verteidigen sollten. Das Delta Team musste es gegen einige Söldner mit LJ-50-Stoßwellengewehren aufnehmen und sich gegen zwei schwere Raketenwerfer stellen. Sie konnten beide Raketenwerfer übernehmen, und unter dem Feuer beider Geschütze gaben die Schutzschilde des Landungsschiffes nach, sodass es zerstört wurde. Durch die Vernichtung fehlte den wenigen verbliebenen Trandoshaner die Koordination und sie stellten wegen ihrer nun geringen Anzahl keine große Gefahr mehr für das Delta Squad dar.

Separatisten entern das Schiff

Kurz nach der Zerstörung des Landungsschiffes flog ein Schlachtschiff zur Prosecutor, um es zu übernehmen, und schickte zahlreiche Träger für Kampfdroiden, Superkampfdroiden und Droidekas aus, die in den restlichen Hangars landen sollten. Das Team drang ohne Zwischenfälle in den nächsten Hangar vor und bereitete sich dort auf den Angriff vor, indem die Kommandos einige Sprengsätze an explosiven Fässern und Trümmern platzierten. Zuerst traf ein Droidenträger für Kampfdroiden, dann einer für Superkampfdroiden und abermals einer für Kampfdroiden ein und attackierte die Klonkrieger. Sie konnten alle drei Einheiten vernichten und den Regler am Rand des Strahlenschildes sprengen, damit das Kraftfeld instabil wurde und keine weiteren Einheiten von außen in diesen Hangar gelangen konnten, sodass den Separatisten hier die Möglichkeit auf Nachschub genommen wurde. Sie rückten zum dritten Hangar vor und fanden weitere zwei Droidenträger, die bereits angekommen waren. Sie konnten die Droiden auch hier zerstören und ebenfalls den Regler deaktivieren. Als am härtesten erwies sich der vierte und letzte Hangar, hier waren schon zahlreiche Träger jeglicher Art gelandet. Diese nahmen den Angriff gegen die vier republikanischen Kommandos auf. Der Berater wies sie an, die Träger nicht direkt anzugreifen, sondern sich in den hinteren Teil des Hangars zurückzuziehen. Er fand eine Steuerung, mit der sie einen AT-TE-Kampfläufer durch einen Aufzug erhalten sollten. Als der Kampfläufer angekommen war, ging Delta 38 an Bord und beschoss mit dem schweren, oberen Geschütz die Droidenträger. Durch die enorme Feuerkraft des Fahrzeugs stellten die Träger kein allzu großes Problem mehr dar und er konnte alle unschädlich machen. Zum Schluss zerstörte er noch den letzten Regler, womit der Nachschub an Droiden vollständig unterbunden war.

Finaler Kampf

Sieben: „Geschützstation 12b. Hier hab ich damals viele schöne Stunden verbracht.“
CC-01/425: „Sie müssen sich in alle 3 Terminals hacken. Dadurch konzentrieren sich alle Geschütze des Schiffs auf das größte feindliche Ziel.“
Fixer: „Unbemannte Geschütze gegen einen Kreuzer?“
Boss: „Wir könnten ihnen zumindest ein blaues Auge verpassen.“
Scorch: „Denen wird es noch leid tun, dass sie sich mit dem Delta-Team angelegt haben.“
— Das Delta Squad beim erreichen der Geschützstation 12b. (Quelle)
Arrestor

Unterstützung von der Arrestor

Weil die Separatisten die Prosecutor nicht übernehmen konnten, fingen sie an, dass Angriffsschiff mit ihrem Schiff der Lucrehulk-Klasse zu beschießen, um es zu zerstören. Es fielen Systeme wie Schilde und Triebwerke aus, und das Delta Squad musste sich beeilen. Der Berater fuhr die Plattform des AT-TE ein Stück weit nach unten, sodass die Kommandos über Lüftungsschächte weiter gelangen konnten. Sie erreichten wieder die normalen Gänge und trafen im Gang zu Geschützstation 12b auf zahlreiche Kampf- und Superkampfdroiden. Außerdem mussten sie acht Autogeschütze und einige Droidekas ausschalten, wobei stetig Nachschub eintraf. Schließlich erreichten sie das Geschütz und fanden Captain Talbot mit seiner Arrestor, einem anderen Schiff der Acclamator-Klasse, wie er das Lucrehulk-Klasse Schlachtschiff beschoss. In Geschützstation 12b mussten drei Terminals gehackt werden, damit das Geschütz feuern konnte. Unterdessen mussten sie die Stellung halten, da nun sehr viele Droiden aus unterschiedlichen Richtungen kamen. Schließlich konnten sie die Arrestor unterstützen, die allmählich in Bedrängnis geriet, und beschossen das Separatistenschlachtschiff. Durch den stetigen Beschuss fielen ihre Droidenkontrollsysteme aus und die Droiden an Bord der Prosecutor brachen zusammen; schließlich wurde das feindliche Schiff komplett zerstört. Nach diesen Vorfällen konnte die Prosecutor wieder der Republik übergeben werden.

Hinter den Kulissen

  • "Prosecutor" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet auf Deutsch "Verfolger". Es gibt das Wort eben so im Englischen als "Ankläger".
  • Die Prosecutor hat durch ihre acht statt vier Torpedowerfer eine eindeutige Abweichung zu der Erscheinung in Episode II – Angriff der Klonkrieger. Jedoch weicht die Abbildung der Acclamator-Klasse Angriffsschiffe in Angriff der Klonkrieger – Die Risszeichnungen ebenfalls von der im Film ab. Es ist durchaus möglich, dass drei Versionen der Acclamator I-Klasse gibt, dabei ist die Acclamator II-Klasse noch nicht inbegriffen.
  • Dies war vermutlich von den Leveldesignern beabsichtigt, da die Torpedoröhren nah beieinander wenig Sinn für das Spielgeschehen ergeben hätten, weil die Teammitglieder des Delta Squads alle fast an der gleichen Stelle die Prosecutor betreten hätten und somit nicht mehr getrennt gewesen wären.
  • Die Prosecutor weist Ähnlichkeiten in der Ausstattung mit dem Todesstern auf. So ist beispielsweise der Gefängnistrakt sehr ähnlich, wobei es dennoch klare Unterschiede zu ihm gibt. Die Flucht aus dem Zellentrakt erinnert sehr stark an eine Szene in Episode IV – Eine neue Hoffnung, in der die Protagonisten in die Abfallgrube fallen. In beiden Fällen ist es eine Flucht vor Angreifern und auch in Republic Commando führt sie in eine dunkle Grube.
  • In Republic Commando wird die Prosecutor fälschlicherweise als Schiff der Aclimator-Klasse bezeichnet.
  • In der englischen Version von Republic Commando heißt der Kapitän der Prosecutor Martz.

Quellen

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