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R2-Astromechdroiden waren die ersten Astromechdroiden der R-Serie, welche auch ein kommerzieller Erfolg wurden. Als Weiterentwicklung des R1-Astromechdroiden war er mit seinen 96 Zentimetern deutlich kompakter und besser für die Arbeit auf Raumschiffen geeignet als sein Vorgänger. Astromechdroiden wurden primär als Mechaniker und Astronavigationsdroiden eingesetzt. Durch ihren Interface-Arm konnten sie sich in jegliche Computer anschließen und so mit diesen kommunizieren. Viele Sternjäger waren speziell auf die Ausmaße eines Astromechdroiden ab der R2 Modellreihe ausgelegt. Der Droide konnte während des Flugs zahlreiche Reparaturaufgaben übernehmen. Weiterhin konnte er zehn Hyperraumsprungkoordinaten in seinem Speicher behalten. In begrenztem Maße konnten R2-Einheiten auch die vollständige Kontrolle über einen Sternjäger übernehmen und ihn an einen gewünschten Zielort fliegen. Dies war besonders bei Wartungsarbeiten sehr praktisch, da kein Pilot nötig war, um die Sternjäger zu bewegen. Auch wenn R2-Astromechdroiden primär für den Einsatz in der Raumfahrt entwickelt waren, führten sie auch am Boden vielfältige Reparaturaufgaben durch. So konnten sie als Mechaniker Feuchtigkeitsvaporatoren, Repulsorliftfahrzeuge, sonstige Fahrzeuge oder sogar andere Droiden reparieren.

R2-Einheiten waren besonders durch ihre Persönlichkeitsmatrix sehr beliebt. Wenn man die Speicherlöschungen auf ein Minimum reduzierte, konnten sie eine Persönlichkeit entwickeln, die selbst die Persönlichkeit vieler Protokolldroiden in den Schatten stellten. Wenn ein R2 allerdings häufig mit demselben Sternjäger kommunizierte und beide keine Speicherlöschungen erfuhren, konnte dies zu Kommunikationsproblemen führen, sobald eine andere R2-Einheit eingesetzt werden musste. Die positive Seite daran war allerdings, dass diese personalisierten Gespanne deutlich schneller zusammen arbeiten konnten, als einander weniger bekannte Verbindungen.

Obwohl spätere Modellreihen deutlich günstiger waren als die R2-Modelle, konnten sie diese nur schwer verdrängen. So wurden auch noch zu Zeiten der Neuen Republik massenweise R2-R Aufklärungsdroiden eingesetzt, eine Sonderversion der R2-Serie. Die R5-Reihe hatte als besonders günstige Astromechdroiden besondere Probleme mit der Haltbarkeit. Erst mit der R6-Modellreihe konnte Industrie-Automaton einen ähnlichen Erfolg wie mit den R2-Modellen erringen. Dies lag einerseits an der verbesserten Haltbarkeit gegenüber den R5-Modellen, andererseits an einer Persönlichkeitsmatrix, die ähnlich wie die der R2-Reihe ausgelegt war.

Ausstattung

Wie schon der R1-Astromechdroide zeichnete sich das Modell R2 besonders durch die vielseitige Ausstattung aus. Im Gegensatz zu den R1 besaßen die R2-Einheiten ein ehr kompaktes Chassis. Zusammen mit der Kuppel, welche auch häufig als Kopf bezeichnet wird, und den Laufrollen sind die R2-Einheiten nur 0,96 Meter groß.

Im Inneren des Körpers befinden sich insbesondere der Interface-Arm, ein kleines Geheimfach, ein Seilwerfer mit Saugnapf, ein Feuerlöscher, ein Bogenschweißgerät, eine kleine Kreissäge und andere individuell bestellbare Werkzeuge. Manche R2-Droiden waren mit kleinen Düsen in den Beinen ausgerüstet, mit denen der Droide für kurze Zeit schweben konnte.

Die um 360° drehbare Kuppel der R2-Einheiten beinhaltete unter anderem den primären, roten Monophotorezeptor, einen weiteren, 30 Zentimeter ausfahrbaren Photorezeptor, der sich unabhängig drehen konnte, diverse Kurz- und Langstreckensensoren, einen Holoprojektor, den Signalgeber sowie einen Zugang zum Aufbewahrungsfach. Dieser Zugang konnte auf Wunsch mit einer Abschusseinrichtung für den Inhalt des Faches ausgerüstet werden.

Quellen

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