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Version vom 9. Mai 2011, 17:38 Uhr

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Der A-Flügel-Sternjäger, genauer als RZ-1 A-Flügel-Abfangjäger bezeichnet, war ein Raumjäger der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik.

Beschreibung

Mit seinen gerade einmal 9,6 Metern Länge war der keilförmige A-Flügel-Sternjäger das kleinste Schiff innerhalb der Flotte der Rebellen-Allianz. Deshalb konnte dieser Einmannjäger im Gegensatz zu seinen Brüdern, dem T-65 X- und Y-Flügler, keinen Astromechdroiden aufnehmen und lediglich eine Fracht von 40 Kilogramm Gewicht transportieren.

Der leichte Jäger, der von General Jan Dodonna und dem Allianz-Ingenieur Walex Blissex gemeinsam entworfen wurde, war seinerzeit schlagkräftiger als jeder vergleichbare Jäger der imperialen Flotte. Als Kampfmöglichkeiten standen dem A-Flügler sowohl primäre als auch sekundäre Waffensysteme zur Verfügung. An den beiden Seiten des Rumpfes waren im typischen Verbindungsfeuer-Modus zwei RG-9-Laserkanonen von Borstel befestigt, die jeweils von ihren Angelpunkten aus gesehen, eine Auf- und Abwärtsbewegung von 60 Grad verrichten konnten. Eine zweite Waffenreihe bestand aus zwei HM-6-Vibroraketenwerfern, die jeweils in zwei Batterien zu je sechs Sprengköpfen vorhanden waren. Geschützt wurde der Jäger von einer titaniumverstärkten und abweisenden Hülle, das zusätzlich vom Bug bis zum Heck von einem Schutzschild von eingebauten Z-9-Schildgeneratoren umgeben war. Zudem verfügte der A-Flügler über eine hochentwickelte Avionik, zu welcher ein leistungsfähiges Störsystem gehörte, welches gegnerische Systeme behinderte und Feindziele vor dem Angriff blendete. Bei größeren Schiffen erwies sich diese Funktion hingegen als wirkungslos und wirkte sich in solchen Fällen sogar nachteilig für den A-Flügler und seinem Piloten aus, da die vom A-Flügler ausgehenden Frequenzen ein deutliches Spürsignal absondern, das Sensoren von größeren Schiffen auszuwerten vermochten.

Datei:A-wing.jpg

Ursprünglich wurde das Schiff für Begleitschutzaufgaben konzipiert, bewährte sich jedoch schnell bei Überraschungsangriffen auf feindliche Stützpunkte und Raumschiffe. Von erheblichem Vorteil war dabei die enorme Unterlichtgeschwindigkeit des A-Flüglers, die rasante 120 MGLT erreichte und somit sogar schneller war als die imperialen TIE-Abfangjäger, die 110 MGLT erreichten. Die Beschleunigung wurde von einem Satz J-77 „Ereignishorizont“-Triebwerken ermöglicht. Innerhalb einer planetarischen Atmosphäre erreichte der A-Flügler sogar eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 1.300 Kilometer pro Stunde, wobei in stellarer Umgebung auch die stabilisierenden, sehr reduzierten und vertikal ausgerichteten Flügel eine wichtige Rolle spielten. Die große Geschwindigkeit und Wendigkeit wurde jedoch mit einer relativen hohen Verwundbarkeit erkauft: Die hohe Kanzel des Cockpits setzt den Piloten nahezu ungeschützt feindlichem Feuer aus. Außerdem waren nur sehr erfahrene und talentierte Piloten in der Lage, die empfindlichen Bedienelemente des Jägers optimal zu nutzen, um in den Vorteil der hohen Manövrierfähigkeit des A-Flüglers zu kommen.

Geschichte

Entwicklung

Die Entwicklung des A-Flügel-Sternjägers resultierte aus der in der Schlacht von Yavin gewonnenen Erfahrung, dass die Schiffe der Rebellen denen des Galaktischen Imperiums zwar überlegen waren, diese jedoch den Imperialen zahlenmäßig weit unterlegen waren. Somit wurde der Ruf nach einem wirkungsvollen Abfangjäger zur Unterstützung der Rebellenschiffe laut, welcher bei Angriffen diesen quasi den Rücken freihalten konnte.

General Dodonna entwickelte gemeinsam mit Walex Blissex, einem ehemaligen Ingenieur bei Kuat Systems Engineering, einen neuen Abfangjäger. Beiden war klar, dass die Entwicklung, welche unter strengster Geheimhaltung durchgeführt wurde, unter keinem guten Stern stand: Die Rebellen waren auf der Flucht vor dem Imperium, welches nach der Vernichtung des ersten Todessterns mit einer gnadenlosen Jagd auf die Rebellen-Allianz begonnen hatte. So waren finanzielle Mittel ebenso knapp wie ausreichende Teile. Dieser Umstand bewirkte, dass man bei der Entwicklung vielfach auf bereits bestehende Systeme und gebrauchte Teile zurückgriff. Da der A-Flügler jedoch nahezu vollständig in Handarbeit gebaut wurde, lief die Produktion nur sehr schleppend an.

Auch konnte die hohe Geschwindigkeit und die extreme Manövrierfähigkeit nicht über entscheidende Nachteile hinwegtäuschen: Der A-Flügel-Sternjäger war schwierig zu steuern, hatte keinen eigenen Astromechdroiden und war aufgrund der hohen Anordnung des Cockpits verwundbar. Dennoch sollte der erste Einsatz dem neuen Sternjäger einen großen Erfolg bescheren.

Schlacht von Endor

Durch die langsame Produktion konnte in der Schlacht von Endor im Jahr 4 NSY nur eine einzige Staffel von A-Flüglern eingesetzt werden. Die A-Flügel-Jäger konnten sich jedoch erfolgreich gegen die imperiale Flotte behaupten. Insbesondere im Einsatz gegen die inzwischen auch vom Imperium entwickelten TIE-Abfangjäger hatten die Rebellen nun ein ebenbürtiges Schiff in der Schlacht aufzubieten.

Während der Schlacht kämpfte sich ein schwer beschädigter A-Flügler, gesteuert von Arvel Crynyd, durch das feindliche Sperrfeuer der Exekutor und raste in die Brücke des Supersternzerstörers, dem Sekunden vorher die wichtigen Schilde ausgefallen waren. Dabei wurden die wichtigsten Steuerungsfunktionen zerstört, sodass die somit führerlose Exekutor daraufhin den zweiten Todesstern rammte und explodierte.

Quellen

Einzelnachweise

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