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„Den Grundstein für unser neues Imperium zu legen hat oberste Priorität.“
— Rampart über die Identifikationscodekampagne (Quelle)

Rampart war ein menschlicher Offizier des Galaktischen Imperiums, der kurz nach dessen Gründung den Rang eines Vizeadmirals innehatte. Er war maßgeblich an der Strukturierung des neugegründeten Imperiums beteiligt durch seine Involvierung in verschiedenste Projekte wie der Identifikationscodekampagne, dem Projekt „Kriegsmantel“ und der Militäroperation auf Kamino.

Biografie

Identifikationscodekampagne

„Mit der Registrierung eines […] Identifikationscodes erhält jede Person im Tausch gegen ihre ungültige Währung imperiale Kredits. Denn das neue Galaktische Imperium sorgt sich um jeden Bürger. Der Krieg ist vorbei. Und der Frieden bringt Chancen auf Wohlstand für jeden.“
— Rampart (Quelle)

Hunter und Cut Lawquane hören Ramparts Ansprache.

Im Jahr 19 VSY, während der Ära des Imperiums, wurde in der Nähe eines Raumhafens des Planeten Saleucami[1] und auf dem Mond Pantora[7] auf einem Holoprojektor über einer Sicherheitszelle eine Nachricht an die Bevölkerung abgespielt. Als Hologramm verkündete Rampart das Ende des Krieges gegen die Konföderation unabhängiger Systeme und kündigte propagandistisch neue Chancen für das frischgegründete Imperium und seine Bevölkerung an. Um möglichst alle Einwohner eines Planeten registrieren zu können, forderte Rampart die Bevölkerung auf Saleucami mit der aufgezeichneten Botschaft dazu auf, ihre ungültige Währung gegen Imperiale Credits einzutauschen und dafür einen Identifikationscode vorzuweisen.[1]

Aufenthalt auf Kamino

Auf dem Meeresplaneten Kamino trat Rampart an die Kaminoanerin Nala Se und Gouverneur Tarkin heran und beobachtete interessiert den verbesserten Klon Crosshair. Der Scharfschütze wurde abermals einer Verstärkung seines Inhibitor-Chips auf Anweisung des Gouverneurs unterzogen. Nach einem kurzen Wortwechsel zu seiner Identifikationscodekampagne erkundigte sich Tarkin, wie das Projekt Kriegsmantel verlaufe, in welchem auch Rampart involviert war. Der Vizeadmiral verkündete die Planmäßigkeit ihres Vorgehens und erklärte, dass die neuen Rekruten einsatzbereit wären. Crosshair sollte dabei als Commander für die gewöhnlichen Soldaten dienen.[2]

Rampart: „Unsere Regierung muss mit starker Hand für Ordnung in der Galaxis sorgen, und dafür braucht sie Soldaten.“
Nala Se: „Unsere Anlagen sind durchaus in der Lage, mehr Klone für diesen Zweck zu erschaffen.“
Rampart: „Solch eine Aufgabe sollten die Klone nicht allein erfüllen. Es gibt andere Mittel und Wege, treue Soldaten zu produzieren.“
— Rampart und Nala Se über Soldaten des Imperiums (Quelle)

Rampart spricht von den Vorzügen loyaler Soldaten anstelle von Klonen.

Auf dem Weg von der Krankenstation hin zu einem anderen Raum unterhielten sich Nala Se und Rampart in Gegenwart von Tarkin über die militärische Zukunft des Imperiums. Rampart war sich dabei sicher, dass die imperiale Regierung nur mit militärischer Präsenz in der Galaxis die Ordnung wiederherstellen konnte. Nala Se versicherte daraufhin, dass weitaus mehr Klone herangezüchtet werden könnten, allerdings sah Rampart weitaus mehr Potential darin, gewöhnliche Soldaten von begabten Klonen ausbilden zu lassen. Um seinen Vorschlag zu untermauern, präsentierte er Nala Se und Tarkin den ersten imperialen Elitetrupp, bestehend aus den besten Soldaten der Galaxis.[2]

Rampart präsentiert einen Elite-Trupp.

Erneut warb Rampart für seine Idee, die Klone normale Soldaten ausbilden zu lassen, was Gehör bei Gouverneur Tarkin fand. Rampart plichtete bei, dass in einer solchen Partnerschaft die Zukunft des neugegründeten Imperiums läge. Der Elite-Trupp wurde später von Tarkin, Rampart und Premierminister Lama Su bei der Interaktion in ihren Quartieren beobachtet, wobei Lama Su mit verschränkten Armen meinte, dass gewöhnliche Soldaten niemals leistungstechnisch mit Klonkriegern mithalten könnten. Rampart hielt dagegen, dass normale Soldaten lernen könnten und die Loyalität von Freiwilligen um einiges wertvoller sei.[2]

„Vieles kann erlernt werden. Wirklich wertvoll ist in meinen Augen die Loyalität derer, die sich freiwillig zum Dienst verpflichten.“
— Rampart (Quelle)

Rampart und Tarkin erwarten den Elite-Trupp nach ihrer Mission auf Onderon.

Tarkin ordnete daraufhin einen Test an und trug Rampart auf, den neuen Elite-Trupp unter der Führung von Commander Crosshair nach Onderon zu entsenden und dort die onderonianischen Rebellen in ihrem Lager unter der Führung von Saw Gerrera zu töten. Es handelte sich dabei um dieselbe Aufgabe, die zuvor auch schon Kloneinheit 99 auf Anweisung von Tarkin hatte ausführen sollen, jedoch schlussendlich verweigert hatte. Rampart gab seine Zustimmung, und der Auftrag wurde wie gefordert umgesetzt – nicht zuletzt dank der Durchsetzungskraft von Crosshair gegenüber einem Soldaten mit moralischen Zweifeln. Als der Elite-Trupp nach Kamino zurückkehrte, kommentierte Tarkin den Verlust eines Soldaten. Der imperiale Offizier entgegnete bloß kühl, dass die Soldaten die Risiken des Schlachtfeldes kannten. Rampart sah in dem erfüllten Auftrag einen Beweis dafür, dass seine geforderte Partnerschaft dem Imperium zweckdienlich sei. Tarkin selbst nannte in seiner Gegenwart das Klontruppen-Programm ein Relikt aus alten Zeiten, positionierte sich aber klar dafür, dass sie gerade in der Anfangszeit des Imperiums noch darauf angewiesen wären.[2]

„Mit mehr Zeit für die Ausbildung werden wir eine Truppe gründen, wie sie die Galaxis noch nie gesehen hat.“
— Rampart zu Tarkin (Quelle)

Rampart zeigte sich zuversichtlich, dass sie mit ausreichend Zeit für die Ausbildung der imperialen Soldaten schon bald eine einzigartige Truppe gründen könnten. Tarkin meinte daraufhin, dass er das Projekt Ramparts fähigen Händen überließe.[2]

Auseinandersetzung mit Lama Su

„Ich habe kein Interesse an einer Gruppe abtrünniger Klondeserteure. Wenn sie wirklich auf Bracca sind, eliminieren Sie sie.“
— Rampart zu Crosshair (Quelle)

Rampart verlangt die Terminierung von Kloneinheit 99.

In der Kommandozentrale von Tipoca-Stadt wies Rampart Premierminister Lama Su darauf hin, dass die Kaminoaner ihn zukünftig bei allen Entscheidungen und Vorgängen konsultieren sollten. Als kurz darauf der Scharfschütze Crosshair erschien und von einer Sichtung der Kloneinheit 99 durch die Abwrackgilde von Bracca berichtete, ordnete der imperiale Offizier lediglich die Entsendung eines Erkundungstrupps zum Schrottplaneten an. Crosshair belehrte ihn daraufhin, dass ein Erkundungstrupp zur Ergreifung der Hochverräter nicht ausreichen würde, weswegen Rampart noch einmal stillschweigend in sich ging. Lama Su äußerte daraufhin seinen Wunsch, dass man die Klone lebendig fassen sollte, was jedoch von Rampart sofort ausgeschlagen wurde. Der Admiral erklärte, dass er keinerlei Interesse an den desertierten Klonen hätte, weswegen er Crosshair die Anordnung gab, Kloneinheit 99 zu eliminieren.[8]

Aufstand auf Ryloth

„Ich bin enttäuscht, Senator Taa. Obwohl unsere neue Raffinerie ihren Bürgern unzählige Arbeitsplätze beschert, führt unsere Anwesenheit zu Verstimmungen.“
— Rampart zu Orn Free Taa (Quelle)

Rampart bei einer Großveranstaltung in Lessu.

Anders als zu Zeiten der Klonkriege vereinbart zog die Klonarmee nicht von Ryloth ab, was zu einem großen Unmut unter der Twi’lek-Bevölkerung führte. Rampart wandte sich auf Ryloth an den Senator Orn Free Taa vom Imperialen Senat und äußerte seinen Unmut darüber, dass die Twi'lek-Bürger die Anwesenheit des Imperiums nicht ausreichend zu schätzen wüssten. Mit Blick auf eine neuerrichtete Raffinerie auf Ryloth argumentierte Rampart, dass den Twi'leks zahlreiche neue Arbeitsplätz geboten wurden. Der opulente Senator hieß den Pakt zwischen dem Imperium und den Twi'leks für angemessen, woraufhin auch Eleni Syndulla meinte, dass sie sich immer zugunsten von Ryloth einsetzen würde. Rampart fragte daraufhin den bekannten Widerstandskämpfer Cham Syndulla, ob er die Meinung seiner Frau teilte. Cham entgegnete, dass es in der Tat eine Zeit für Frieden auf Ryloth wäre. Rampart war zugegen, als Senator Taa sich vor dem versammelten Volk positiv über die Absichten des Imperiums auf Ryloth äußerte. Die Ansprache des Senators brachte die Bevölkerung jedoch auf, welche wiederum nach dem Anführer Cham Syndulla riefen. Der imperiale Offizier verhielt sich diskret und warf Cham lediglich einen Blick zu, ehe dieser vortrat und sich ebenfalls dafür aussprach, die Waffen niederzulegen.[3]

Rampart: „Wie schade, dass ihre Tochter diesen Moment nicht mit ihnen teilt.“
Eleni Syndulla: „Hera hat andere Interessen, Admiral.“
— Rampart und Eleni Syndulla (Quelle)

Rampart erinnert Senator Taa daran, dass auch er seinen Beitrag leisten müsse.

Nach der Ansprache von Cham Syndulla wandte sich Rampart an dessen Frau Eleni und kommentierte, dass es schade wäre, die junge Hera Syndulla bei einem derart wichtigen Ereignis nicht anwesend zu sehen. Als Eleni lediglich meinte, dass ihre Tochter andere Interessen hätte, schmunzelte Rampart und wandte sich ohne ein weiteres Wort von der Twi'lek ab. Zusammen mit Crosshair begab sich Rampart in ein privates Gespräch mit Senator Taa und verkündete, dass sich Cham Syndulla entgegen der Aussage des Politikers weitaus kooperativer gezeigt hatte als zuvor angenommen. Wohingegen Crosshair den Twi'lek Gobi Glie und seine Widerstandskämpfer als eigentliche Bedrohung für das Imperium ausmachte, bestand der Senator darauf, dass diese nur Handlanger von Cham Syndulla seien und genauso wie ihr Anführer ausgeschaltet werden müssten. Rampart versicherte dem Mitglied des Imperialen Senats, dass jeder seinen Beitrag leisten würde und im Falle von Taa keine Ausnahme gemacht würde.[3]

„Unter der Herrschaft der Republik war Ihr Planet verwundbar. Dies ist nun nicht länger der Fall. Das Imperium hat sich dem Schutz der Interessen von Ryloth verschrieben.“
— Rampart zu Eleni Syndulla (Quelle)

Rampart bietet Eleni und Cham eine Führung.

Einige Zeit später führte Rampart das Ehepaar beim Außengelände der imperialen Förderanlage für Doonium und gab vor, dass das Metall für den Wiederaufbau von Gebäuden genutzt werden sollte, welche im Zuge des Krieges beschädigt wurden. Als Eleni Syndulla auf die Verteidigungsgeschütze und Soldaten verwies, bezichtigte sie das Imperium der Lüge, da man ihnen gesagt hatte, die Raffinerie wäre keine militärische Einrichtung. Rampart hielt dagegen, dass der Planet unter der Herrschaft der Galaktischen Republik den Separatisten schutzlos ausgeliefert war und dass das Galaktische Imperium folglich stärker zum Schutz Ryloths beitragen würde. Als ein Mitglied des Elitetrupps dem Admiral ein Datenpad unterhielt, beendete Rampart abrupt die Führung. Während des Abgangs von Rampart flüsterte Eleni ihrem Mann zu, dass Rampart einzig und allein die Interessen des Imperiums im Sinn habe. Als Hera und Gobi aufgrund eines illegalen Waffenimports festgenommen wurden, wandte sich Rampart direkt an Hera Syndulla und nannte ihre Verwicklungen bedauerlich.[3]

„Die junge Syndulla … Das ausgerechnet Sie in so etwas verwickelt sind, ist äußerst bedauerlich.“
— Rampart zu Hera Syndulla (Quelle)

Rampart konfrontiert Hera Syndulla mit ihrer Straftat.

Als Senator Taa sich einmischte und ihren Vater Cham Syndulla als eigentlichen Drahtzieher verurteilte, meinte Rampart, dass die breite Öffentlichkeit dem Politiker niemals zustimmen würde. Der Admiral verwies auf die Fakten, dass Cham Syndulla dank seiner Popularität im Volk und da er selbst bislang kein Verbrechen gegen das Imperium begannen hatte, unantastbar wäre. An Hera gerichtet meinte Rampart kühl, dass das jüngste Mitglied der Familie Syndulla dagegen eine Verbrecherin sei. Der Klon-Captain Howzer versuchte sich gegenüber Rampart für Hera Syndulla einzusetzen, jedoch ließ Rampart gewähren, als Senator Taa die Gefangenen ohne Prozess des Hochverrats verurteilte. Crosshair informierte Rampart, dass drei weitere Widerstandskämpfer von Glie auf einer Anhöhe Position bezogen hatten, jedoch entschied sich Rampart dafür, die Kämpfer Bericht über den Vorfall erstatten zu lassen. Mit einem Konvoi begleitete Rampart die Gefangenen, Howzer und Senator Taa an Bord eines HCVw-A9-Turbopanzers in Richtung der Hauptstadt Lessu. Beim Durchqueren des Sektors 3 im westlichen Außenbereich griffen die Twi'leks den Konvoi an. Der Admiral zeigte sich unbeeindruckt, als Senator Taa den Captain Howzer dazu anhielt, etwas gegen die Aufständischen zu unternehmen.[3]

Rampart entscheidet sich dazu, zu kapitulieren.

Als sich die Situation zuspitzte, stand Rampart aufgebracht auf und fragte nach der Verstärkung. Da der Funkkontakt jedoch gestört wurde und das Fahrzeug schließlich umstellt wurde, verlangte Senator Taa von Howzer, sich gegen die Aufständischen zu stellen. Rampart widersprach jedoch den Anweisungen des Senators und senkte den DC-17-Handblaster des Klon-Captains mit der Entscheidung, dass sie sich vorerst ergeben müssten.[3]

Orn Free Taa: „Kapitulieren?! Wieso tun Sie das?“
Rampart: „Damit wir überleben, Senator.“
— Orn Free Taa und Rampart (Quelle)

Außerhalb des Fahrzeugs beobachtete Rampart aufmerksam das Streitgespräch zwischen dem Senator und Cham Syndulla. Als der Widerstandskämpfer seinen DC-15-Blasterkarabiner auf Orn Free Taa richtete, bat der Senator den imperialen Offizier um Hilfe. Rampart entgegnete nur kalt, dass Syndulla im gegenwärtigen Augenblick die einzige Person mit einem Blaster wäre. Dank seiner Frau und seiner Tochter entschied sich Cham Syndulla schließlich dazu, den Senator nicht zu erschießen. Rampart bedankte sich daraufhin kühl bei dem Politiker für seinen Beitrag und opferte den Senator Taa schließlich, indem Crosshair ihn mit seinem 773-Firepuncher-Gewehr aus der Ferne mit einem Kopfschuss traf.[3]

„Danke für Ihren Beitrag, Senator.“
— Rampart zu Orn Free Taa (Quelle)

Rampart weist Howzer an, Hera Syndulla zu fassen.

Als schließlich die langersehnte Verstärkung eintraf, veranlasste Rampart die Verhaftung des Syndulla-Ehepaares mitsamt Gobi und seinen Kämpfern aufgrund des vermeintlichen Attentates auf Senator Orn Free Taa, während Hera in einem Landgleiter entkam. Rampart sah dabei zu, wie man den Twi'leks Gelenkfesseln anlegte und sie in einen Kanonenboot abführten. Indem Rampart Howser Chams Waffe in die Hand drückte, trug er dem Captain auf, die Suche nach dem geflohenen Mädchen fortzusetzen. Der Admiral war sich dabei sicher, dass Hera Syndulla mit ihrem Astromechdroiden C1-10P nicht weit fliehen konnte.[3]

Befreiung der Twi'leks

Rampart: „Ah…Cham Syndulla. Der Befreier von Ryloth. Jetzt der Verräter von Ryloth, der ein Attentat auf den eigenen Senator verübte und ihr Volk muss ihren tiefen Fall mit ansehen.“
Cham Syndulla: „Die Leute werden wissen, dass sie lügen.“
Rampart: „Taa sagte, sie würden Schwierigkeiten machen, aber er irrte sich. Ihre Gefolgsleute werden noch leichter zu kontrollieren sein. Ihre Tochter auch.“
— Cham Syndulla und Rampart (Quelle)

Rampart wendet sich bei den Zellen an Eleni und Cham Syndulla.

Nach der Festnahme von Cham Syndulla und seinen Verbündeten begab sich Rampart gemeinsam mit Captain Howzer zu den Gefängniszellen in der Hauptstadt Lessu. Rampart verhöhnte den Twi'lek als Verräter und lastete dem Freiheitskämpfer abermals das Attentat auf den Senator Taa an. Cham Syndulla hingegen war sich sicher, dass das Volk die Lügen von Rampart entlarven würde. Rampart gab gegenüber Syndulla zu, dass Senator Taa bereits vorhergesagt hatte, dass sich Cham unkooperativ zeigen würde, jedoch war sich der imperiale Offizier sicher darüber, dass seine Verbündeten und seine Tochter leichter zu kontrollieren wären. Indem er den Twi'lek-Eltern erzählte, dass Hera Syndulla noch immer auf der Flucht war und alleine kaum auf Ryloth überleben konnte, versuchte er Eleni und Cham dazu zu bringen, ihren möglichen Aufenthaltsort preiszugeben. Als Cham sich jedoch weiterhin weigerte, wandte sich Rampart an Eleni Syndulla und appellierte an ihre Vernunft. Stolz entgegnete Eleni Syndulla, dass sie gesehen hatte, wie Rampart mit seinen Verbündeten umsprang und deswegen lieber Ramparts Feind sein wollte. Rampart überließ das Ehepaar daraufhin sich selbst in der Zelle und wies Captain Howzer dazu an, die Suche und Ergreifung aller Syndulla-Sympathisanten über den gesamten Planeten hinweg auszuweiten.[4]

Rampart: „Syndullas Kämpfer griffen unseren Konvoi an und schossen auf Senator Taa.“
Howzer: „Ich war auch dort. Dieser Schuss wurde weder von Cham noch von seinen Kämpfern abgefeuert.“
Rampart: „Ist das so? Dann klären Sie mich doch auf. Wer ist der wahre Täter?!“
Howzer: „Das, ähm…das weiß ich nicht, Sir.“
Rampart: „Überlassen Sie das denken mir, Captain. Sie haben ihre Befehle.“
— Rampart und Howzer (Quelle)

Howzer und Rampart misstrauen einander.

Beim Gang aus dem Gebäude kam es jedoch zu einer Meinungsverschiedenheit zwischen Captain Howzer und Vizeadmiral Rampart. Howzer sprach sich für die Twi'leks aus und meinte, dass es sich bei den Sympathisanten des Syndulla-Clans keineswegs um Aufständische handelte. Rampart verwies dagegen jedoch auf den Überfall des Gefangenenkonvois und das Attentat auf Orn Free Taa, woraufhin Howzer meinte, dass er zur Tatzeit anwesend war und die Twi'leks nicht den Schuss abgefeuert hatten. Der imperiale Offizier gab sich zunächst unwissend und bat Howzer in einem aggressiven und einschüchternden Tonfall darum, ihm den Namen des wahren Täters zu nennen. Eingeschüchtert vom Auftreten des Vizeadmirals meinte Howzer, dass er diese Frage nicht beantworten könnte. Der imperiale Offizier legte dem Klon-Captain nahe, lediglich seinen Befehlen Folge zu leisten. Als Howzer sich dazu bereiterklärte, sich der Suche nach Hera Syndulla persönlich anzunehmen, lehnte Rampart ab und verwies darauf, dass sich die Elite-Einheit unter Crosshairs Führung dieser Sache annehmen würde. Während sich Hera Syndulla in der Zwischenzeit hilfesuchend an die Kloneinheit 99 und ihre neue Freundin Omega wandte, richtete Rampart seine Stimme an das Volk von Ryloth.[4]

„Werte Bürger von Ryloth, der schreckliche Anschlag auf euren geliebten Senator wird euch alle erschüttert haben, aber Orn Free Taas Zustand verbessert sich zusehends und er wird sich vollkommen erholen. Die Täter, die hinter diesem Attentatsversuch stecken, sind in Gewahrsam. Ich kann euch versichern, dass Cham Syndulla und seine Aufständischen sich für ihren Verrat verantworten werden müssen.“
— Rampart (Quelle)

Rampart wendet sich an die Bevölkerung von Ryloth.

In seiner Ansprache berichtete Rampart von dem vermeintlichen Attentat auf Orn Free Taas Leben und versicherte den Twi'leks, dass der Senator bereits auf dem Weg der Besserung sei. Zusätzlich eröffnete er, dass man Cham Syndulla und seine Gefolgsleute unter Arrest gestellt hatte. Nach der Ansprache gab es abermals eine Meinungsverschiedenheit mit Captain Howzer, da sich Rampart nicht damit zufrieden gab, dass man nur ein paar Anhänger von Cham Syndulla ausfindig machen und in Gewahrsam nehmen konnte. Rampart verwies hartnäckig darauf, dass er die Ergreifung aller Loyalisten zum Ziel hatte, jedoch warnte Howzer vor den Konsequenzen eines zu harten Durchgreifens gegen die friedliche Zivilbevölkerung. Der imperiale Offizier kommentierte ungezwungen, dass Howzer auch diese Aufständischen verhaften sollte und der Frieden nicht ohne einen Preis eingehalten werden könnte.[4]

„Frieden hat seinen Preis, Captain.“
— Rampart zu Howzer (Quelle)

Rampart verlangt von Crosshair, seine Suche nach Hera Syndulla zu intensivieren.

Im einstigen Büro von Orn Free Taa berichtete Crosshair von der Sichtung der Kloneinheit 99 in Hauptstadtnähe. Obwohl der Scharfschütze die abtrünnigen Klone als klare Bedrohung einstufte, schenkte Rampart der Söldnereinheit nur wenig Bedeutung und sorgte sich vielmehr darum, dass Crosshair und seine Elite-Einheit das Twi'lek-Mädchen zu fassen bekommen könnten. Er verlangte von Crosshair und seinen Truppmitgliedern, ihre Bemühungen zu intensivieren, da andernfalls die Aufgabe jemand Fähigerem zugesprochen werden würde. Als es zur Ablenkung zu einem Angriff auf die imperiale Doonium-Raffinerie kam, wurde Rampart durch ein Notsignal im Büro und von Captain Howzer persönlich alarmiert. Der Vizeadmiral versicherte, dass er sich um die Angelegenheit kümmern würde und befahl Howzer, die Hauptstadt gegen Eindringlinge zu beschützen.[4]

Rampart: „Ich muss zugeben, ich habe ihre vier Freunde wohl unterschätzt. Wenn sie doch nur für uns kämpfen würden, anstatt gegen uns...“
Crosshair: „Bitte um Erlaubnis, sie jagen zu dürfen.“
Rampart: „Hmm…Erteilt.“
— Rampart und Crosshair (Quelle)

Rampart erkennt, dass er die Kloneinheit 99 unterschätzt hat.

Bei der Raffinerie begutachtete Rampart das Ausmaß der Zerstörung, welches durch die Kloneinheit 99 und Hera Syndulla verursacht wurde. Als Crosshair an ihn herantrat, gab Rampart zu, dass er die Schaden-Charge unterschätzt hatte. Er bedauerte dabei zutiefst, dass die Klonkrieger sich dem Kampf gegen das Imperium verschrieben hatten und erteilte dem Scharfschützen die Erlaubnis, Jagd auf Hunter, Echo, Wrecker Tech und Omega zu machen.[4]

Operation auf Kamino

Crosshair: „Die Operation ist dem Zeitplan voraus.“
Rampart: „Gut. Sorgen Sie dafür, dass jeder brauchbare Klon bereit ist.“
Crosshair: „…Und…die Kaminoaner?“
Rampart: „Wir haben unsere Befehle. Bleiben Sie aufmerksam…bis die Zeit reif ist.“
— Rampart und Crosshair (Quelle)

Rampart und Crosshair begutachten die Räumung in Tipoca-Stadt.

Während die Kloneinheit 99 sich im Auftrag von Captain Rex nach Daro begab, um den Klon-Ausbilder Gregor zu retten, beaufsichtigte Rampart eine laufende Operation auf Kamino, die nach der Aufkündigung aller Verträge mit den Kaminoanern in Tipoca-Stadt stattfand. Der Scharfschütze Crosshair informierte den Offizier im Haupthangar darüber, dass die Operation sich schneller als im Zeitplan festgelegt vollzog, woraufhin Rampart ihn anwies, dafür zu sorgen, dass die Klone sich bereithalten sollten. Das Duo bemerkte, wie Premierminister Lama Su versuchte sie zu belauschen, weswegen Crosshair subtil danach fragte, wie mit den Kaminoanern verfahren werden sollte. Rampart verwies vorerst auf ihre geltenden Befehle und riet den Commander dazu, aufmerksam zu bleiben.[5]

Lama Su: „Admiral. Was kann ich für Sie tun?“
Rampart: „Ich bin enttäuscht, Premierminister. Ihr hattet versprochen, mit dem Imperium zu kooperieren.“
Lama Su: „Und ebendies haben wir auch getan.“
Rampart: „Hm…Mir wurde etwas ausgesprochen Beunruhigendes vorgetragen. Eure Chefwissenschaftlerin versammelte medizinisches Personal zur Flucht von Kamino.“
— Rampart und Lama Su (Quelle)

Rampart lässt Lama Su inhaftieren.

Nachdem Lama Su zusammen mit Nala Se einige Vorkehrungen für die Abreise von Kamino getroffen hatte, konfrontierte Rampart den Premierminister damit, dass Nala Se heimlich medizinisches Personal für die Flucht von dem Meeresplaneten versammelt hatte. Als Lama Su damit drohte, Nala Se bestrafen zu lassen, entgegnete Rampart, dass er einen Nutzen in einer Wissenschaftlerin wie Nala Se sah, wohingegen der Premierminister als Politiker längst überflüssig geworden war. Rampart verließ das Büro des Premierministers und ließ den Kaminoaner zusammen mit dem Elitetrupp zurück.[5]

Rampart: „Und wo sind die anderen?“
Crosshair: „Werden noch kommen. Wir werden sie abfangen, wenn sie eintreffen.“
Rampart: „Du bist also der, den sie Hunter nennen. Was deine Einheit auf Ryloth angerichtet hat, ließ mich aufhorchen. Ich überlasse das Ihnen, Commander. Sie kennen den Zeitplan.“
— Crosshair und Rampart (Quelle)

Rampart trifft im Hangar auf Hunter.

Nachdem Crosshair den in Gefangenschaft geratenen Hunter aus der imperialen Militärbasis auf Daro nach Tipoca-Stadt zu befördern, traf Rampart erstmals auf den Anführer der Kloneinheit 99 im Haupthangar. An Crosshair gerichtet fragte Rampart, wo sich der Rest der Einheit aufhalten würde. Der Scharfschütze meinte, dass sie schon bald nachfolgen würden, was den imperialen Offizier dazu veranlasste, die Situation Crosshair zu überlassen. Er erinnerte ihn allerdings auch den strengen Zeitplan, den sie einzuhalten hatten. Während Crosshair Hunter in die Kommandozentrale eskortierte, richtete ES-02 das Wort an den Admiral und meinte, dass sie ihrem Commander hinsichtlich seiner alten Einheit nicht vertrauen würde. Rampart schenkte der Soldatin Gehör und argumentierte, dass Crosshair im Falle eines Verrats keinerlei Schwierigkeiten bereiten würde, allerdings wies er ES-02 an, Crosshair weiterhin im Blick zu behalten.[9]

ES-02: „Ich zweifle an den Beweggründen des Klons in Bezug auf seine alte Einheit. Man kann denen nicht trauen.“
Rampart: „Wenn sein Plan scheitert, wird keiner von ihnen mehr ein Problem sein. Dennoch, beobachten Sie ihn.“
ES-02: „Jawohl, Admiral.“
— Rampart und ES-02 (Quelle)

Rampart beobachtet die Zerstörung von Tipoca-Stadt.

Rampart selbst zog sich auf einen Venator-Klasse-Sternzerstörer zurück und wurde wie erwartet von ES-02 via Komlink bezüglich Crosshairs scheiterndem Plan in Kenntnis gesetzt. Ihr Befehlshaber gab daraufhin den Befehl, dass das verbliebene Personal bestehend aus TK-Truppen umgehend abreisen sollten. Er meinte zudem, dass die Klone ruhig gemeinsam sterben dürften. An Bord des Sternzerstörers informierte Rampart seinen Vorgesetzten Wilhuff Tarkin via Hologramm darüber, dass sämtliches Personal von Kamino abgezogen wurde. Als sich Tarkin nach der Chefwissenschaftlerin Nala Se erkundigte, erklärte Rampart voller Stolz, dass sie in Verwahrung wäre und dadurch die Klontechnologie endlich in den Händen des Imperiums wäre. Zufrieden wies Tarkin den Offizier an, mit der Operation fortzufahren. Pflichtbewusst leistete Rampart Folge und wies einen Klon-Flottenoffizier an, drei schwere Kreuzer in Position oberhalb von Tipoca-Stadt zu beziehen. Nachdem er den Feuerbefehl gegeben hatte, sah sich Rampart ohne zu Blinzeln an, wie die Turbolaser der Sternzerstörer langsam die Einrichtung zerstörten.[9]

Rampart: „Statusbericht.“
Klonkrieger: „Die Städte wurden alle zerstört, Sir. Alle…kaminoanischen Einrichtungen werden…im Meer versinken.“
Rampart: „Ausgezeichnet. Nehmen Sie Kurs auf die Flotte.“
— Rampart und ein Klonkrieger (Quelle)

Rampart zeigt sich zufrieden mit der Zerstörung von Tipoca-Stadt.

Nachdem die Bombardierung eingestellt wurde, verlangte Rampart von einem Klonkrieger auf der Kommandobrücke des Venator-Klasse-Sternzerstörers einen Statusbericht. Der Klonkrieger berichtete mit gebrochener Stimme, dass alle Städte zerstört wurden und die kaminoanischen Einrichtungen im Meer versinken würden. Rampart zeigte sich zufrieden und gab die Anweisung, Kurs auf die Imperiale Flotte zu setzen.[6]

Persönlichkeit

„Sie sind pünktlich wie immer, Rampart.“
— Wilhuff Tarkin zu Rampart (Quelle)

Rampart gilt als skrupelloser Lügner und imperialer Loyalist.

Rampart war ein überaus pflichtbewusster und höflicher Offizier, der als Vizeadmiral an der Seite von Wilhuff Tarkin an zahlreichen Projekten des neugegründeten Imperiums mitwirkte.[2] Der imperiale Offizier stand geschlossen hinter der Vision des Imperiums und verkaufte den Zivilisten auf imperialen Welten diese Vision möglichst positiv, indem er via Hologramm Wohlstand für alle versprach.[1] In der Identifikationscodekampagne sah er den Grundstein für das Imperium und glaubte zudem auch, dass die Klone gewöhnliche Soldaten trainieren könnten.[2] Rampart war zudem ein gewiefter Lügner und überaus hinterhältig, wenn es um die Durchsetzung und Wahrung imperialer Interessen ging.[3]

„Obwohl die Leistung ihrer Klontruppen mich nie sonderlich beeindruckt hat, glaube ich dennoch, dass Sie persönlich Wert für das Imperium haben. Eine Wissenschaftlerin kann mir nützen, ein Politiker hingegen wohl eher nicht. Ich fürchte, Eure Dienste sind nicht länger von Nöten.“
— Rampart zu Nala Se und Lama Su (Quelle)

Er selbst hatte – genauso wie sein Vorgesetzter Tarkin – nur wenig Respekt und Anerkennung für die Leistungen der Klonkrieger übrig und tat dies auch offen kund. Als es zu den Vertragsaufkündigungen mit den Kaminoanern kam, sah er in Nala Se eine wertvolle Ressource für weitere Projekte, wohingegen er sich offen gegen einen Politiker wie Lama Su stellte und dessen reinen Nutzen ausgedient sah.[5]

Beziehungen

Wilhuff Tarkin

Wilhuff Tarkin: „Dann überlasse ich dieses Projekt ihren fähigen Händen…Admiral.“
Rampart: „Danke, Sir.“
— Wilhuff Tarkin und Rampart (Quelle)

Rampart und sein Vorgesetzter Tarkin.

Rampart besaß ein hohes Maß an Respekt für Gouverneur Wilhuff Tarkin und trat bei dem persönlichen Gespräch auf Kamino ehrfürchtig mit den Worten an Tarkin heran, dass er hoffte, den Gouverneur nicht zu stören. Tarkin selbst hielt ebenfalls sehr viel auf Rampart, welcher sich als zuverlässig erwies und sich auch als imperialer Loyalist entpuppte. Der Vizeadmiral zeigte sich geehrt, als Tarkin ihm die Verantwortung auf Kamino überließ, zudem teilen Tarkin und Rampart ihre Abneigung und Herabschätzung der Klonkrieger.[2]

Crosshair

„Ist das der verbesserte Klon aus dem Bericht?“
— Rampart über Crosshair (Quelle)

Der Vizeadmiral stieß als erstes persönlich auf Crosshair, kurz nachdem der Scharfschütze der Verstärkung seines Inhibitor-Chips unterzogen wurde. Zuvor hatte er bereits einen Bericht zu dem Klon gelesen und erwog letztlich, Crosshair zum Kommandanten des ersten Elitetrupps zu machen.[2] Obwohl Rampart dem einstiegen Mitglied der Kloneinheit 99 bei den Missionen relativ freie Hand überließ und ihn auch in die Militäroperation auf Kamino einweihte[5], so zögerte er am Ende nicht, Crosshair zum Sterben auf Kamino zurückzulassen.[9]

Hinter den Kulissen

  • Rampart wird im Original von Noshir Dalal gesprochen.[10] Die deutsche Sprechrolle übernahm Arne Stephan.[11]
  • Der Beschreibungstext der Spielzeugfigur von Hasbro sagt aus, dass Rampart von Wilhuff Tarkin nach dem Fall der Galaktischen Republik zum Meeresplaneten Kamino entsandt wurde, um dort die Klontruppen zu beaufsichtigen.[12]
  • Rampart wird oft schlicht als Admiral angesprochen. Ob es sich dabei um eine Beförderung in Die neue Einheit oder schlicht die gängige Abkürzung von Vizeadmiral handelt, ist unklar, da der Abspann der erscheinenden Episoden ihn nach wie vor als Vizeadmiral listet.[2]

Quellen

Einzelnachweise

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