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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die Spezies; für die Sprache siehe Ranth (Sprache).
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Die Ranth bewohnen die Eiswüsten und Gletscher des Planeten Caaraz. Diese raubtierhaft anmutende humanoide Spezies lebt auf der ewig sonnenabgewandten Seite des abgelegenen Planeten.

Beschreibung

Körperbau und Lebensweise

Ein Ranth hat glänzendes, dichtes hellblaues Fell, scharfe Klauen und Reißzähne, dunkle Augen und einen buschigen Schweif. Die durchschnittliche Größe beträgt 1,65 Meter.

Vor langer Zeit spalteten sich die frühen Ranth in zwei unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen. Während die eine, die „Zivilisierten“, beständige Gemeinwesen auf den träge dahingleitenden Gletschern ihrer Heimatwelt gründete, hielt die andere Gruppe am – vergleichsweise wilden – Nomadenleben fest.

Wesen

Beide Gruppen der Ranth legen großen Wert auf familiären Zusammenhalt, und jede Familie pflegt ihre eigenen Traditionen, ihre Familiengeschichte und einen Wertekodex, der oftmals vom Sippenoberhaupt vorgegeben wird. Allen Ranth ist gemeinsam, dass sie aufbrausend, jedoch nicht nachtragend sind. Die zivilisierten Ranth äußern ihren Zorn in großspurigen, aber harmlosen Gesten, während die Nomaden wilde Wutausbrüche bekommen und ihre Körperkraft zur Schau stellen, was nicht selten in Gewaltakte mündet. Zivilisierte Ranth gelten im Allgemeinen als scharfsinniger, nachdenklicher und gelassener als ihre nomadischen Verwandten. Diese wiederum stehen im Ruf, entschlossen, leidenschaftlich und berechnend zu sein.

Sprache und Kultur

Die Sprache der Ranth heißt ebenso wie ihre Spezies Ranth.

Während die zivilisierten Ranth im Laufe der Zeit eine hochindustrialisierte Kultur entwickelten, ziehen die Nomaden weiterhin in kleinen Stämmen durch die Eiswüsten ihres Heimatplaneten. Statt auf Technik verlassen letztere sich auf ihre Lasttiere und ihren Raubtierinstinkt, um zu überleben. Sie kleiden sich in die Felle und Häute erlegter Beutetiere. Die Zivilisierten wiederum pflegen Beziehungen mit der übrigen Galaxis, welche die Nomaden scheuen, und folgen den jeweils neuesten Trends.

Die beiden Gruppen der Ranth vermeiden es, aufeinander zu treffen, da solche Begegnungen regelmäßig in Gewalttätigkeiten und Blutvergießen ausufern.

Geschichte

Während des Galaktischen Bürgerkrieges hielt das Imperium für eine Weile den Heimatplaneten der Ranth besetzt, nachdem seine Kundschafter bei der Suche nach Rebellen stattdessen auf diese Spezies gestoßen waren. Die zivilisierten Ranth fanden sich ohne weiteres mit der imperialen Herrschaft ab, da sie aus dem technologischen Fortschritt Nutzen zogen und das Imperium als Symbol großer Errungenschaften und Erwartungen verstanden. Bei den Nomaden hingegen war das Imperium weitaus unbeliebter, sie griffen Patrouillen oder Minen an und verschwanden dann wieder in der eisigen Ödnis. Da die Imperialen dieser Angriffe nicht Herr wurden, wandten sie sich an die zivilisierten Ranth und erheischten deren Unterstützung. Die Stadtbewohner folgten diesem Ansinnen ohne Bedenken, was zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen führte.

Die imperialen Ingenieure veränderten das Antlitz des Planeten durch Tagebaue, Gebäude und Umweltverschmutzung. Als das Imperium zerfiel, übernahmen die zivilisierten Ranth dessen verlassene Minen und Produktionsanlagen. Seitdem haben sich die Lebensbedingungen auf dem Planeten stark verschlechtert. Ehemalige Minen wurden zu notdürftigen Städten umfunktioniert, überfüllt mit Ranth, die unter dem Imperium uneingeschränkten Schutz vor Raubtieren genossen. Aufgrund der daraus folgenden Bevölkerungsexplosion verarmten diese Ranth.

Die Nomaden greifen weiterhin die Siedlungen der zivilisierten Ranth an. Inzwischen bemühen diese sich, ihre nomadischen Verwandten tiefer in die Eiswüsten zu drängen, wo sie keine Gefahr mehr darstellen sollen. Keine der beiden Gruppen zeigt Ansätze, ihr Vorgehen zu verändern.

Quellen

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