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Kanon

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Kanon-30pxÄra Imperium

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Erläuterung: Schlacht von Scarif fehlt. Admiral Coburn (Diskussion) 20:28, 29. Okt. 2017 (UTC)

Die Rebellensoldaten, oder auch Rebellen-Infanteristen, bildeten den Grundstock der Streitkräfte der Allianz zur Wiederherstellung der Republik während des Galaktischen Bügerkrieges. Einige waren Deserteure, doch der Großteil bestand aus jungen Freiwilligen, die sich zum Sturz des Galaktischen Imperiums zusammenschlossen. Obwohl ihnen das Imperium weit überlegen war, da es besser ausgerüstet und mehr Soldaten und Waffen zur Verfügung hatte, kämpften die Rebellensoldaten unermüdlich weiter, nur mit dem Glauben, irgendwann den Frieden und die zivile Freiheit in der Galaxis wiederherstellen zu können.

Die Soldaten waren in einer Vielzahl von Schlachten gegen die Truppen des Imperiums im Einsatz, von denen viele jedoch eher Blitzangriffe als groß angelegte Operationen waren, da ihnen hierfür die nötigen Mittel fehlten. Erst in Schlachten wie auf Scarif, Hoth oder Endor war es ihnen möglich, sich alle zusammenzuschließen und mit geballter Macht anzutreten. Trotz allem hatte das Imperium scheinbar unendlich viele Reserven, weshalb die Bemühungen der Allianz, den Sieg zu erringen, oft ins Leere liefen.

Geschichte

Die Streitkräfte der Rebellenallianz gingen, wie sie selbst auch, aus denen des Rebellen-Netzwerks hervor. Diese bestanden aus Freiwilligen, die, lose strukturiert, in einzelnen Zellen gegen die Gewaltherrschaft des Imperiums kämpften.

Schlacht von Atollon

Hauptartikel: Schlacht von Atollon

Die Schlacht von Atollon war die erste offene Schlacht, in der die Soldaten der Phönix-Flotte und der Massassi-Gruppe gegen die Truppen der Siebten Flotte unter Großadmiral Thrawn kämpften.

Nachdem sich der Flottenverband der beiden Rebellenflotten über Atollon, dem Standort der Chopper-Basis getroffen hatte, um den Angriff auf die Imperiale Fabrik auf Lothal zu planen, wurden sie von Thrawn und seiner Flotte überrascht. Dabei wurden die Rebellen zurück auf die Oberfläche von Atollon gezwungen. Dort wurden sie von den imperialen Sturmtruppen, die mit schwerem Gefährt wie AT-ATs anrückten, attackiert. Sie konnten zwar einige Kampfläufer zerstören, wurden aber von der Übermacht des Feindes zum Rückzug gezwungen.[5]

Schlacht von Scarif

(...)

Stürmung der Tantive IV

Sturmtruppen stürmen Tantive IV

Die Sturmtruppen entern die Tantive IV

Darth Vader verfolgte daraufhin mit dem Sternzerstörer Devastator die Tantive IV, bis sie sie über Tatooine einholten. Als das Schiff schwer beschädigt wurde, begannen die imperialen Truppen, das Schiff zu entern. Die Rebellensoldaten, die an Bord waren, postierten sich daraufhin bei der Zugangstür, die von den Sturmtruppen aufgeschweißt wurde. Zwar konnten sie zwei imperiale Soldaten töten, wurden jedoch durch die schlechteren Waffen und die Überzahl der Sturmtruppen immer weiter zurückgedrängt, wobei die meisten starben. Prinzessin Leia Organa, der die Pläne übermittelt worden waren, wurde gefangen genommen, und der Kommandant Raymus Antilles getötet. Vorher hatte die Prinzessin jedoch die Pläne in das Speichersystem des Astromechdroiden R2-D2 eingegeben, der mit seinem Partner C-3PO in einer Rettungskapsel auf den Planeten flüchten konnte. Die Soldaten, die den Angriff überlebt hatten, wurden gefangengenommen und danach vermutlich exekutiert.[4]

Schlacht von Hoth

„Wir ziehen uns zurück! Alle Mann zurück!“
— Die Rebellensoldaten treten den Rückzug an. (Quelle)
Trey Callum

Die Rebellensoldaten auf Hoth

Monate nach der Schlacht von Yavin waren die Rebellen auf der Flucht vor den imperialen Streitkräften, die nun mit voller Härte nach den Anführern fahndeten. Unter der Führung von Luke Skywalker konnte die Allianz auf dem Eisplaneten Hoth eine neue Basis errichten, die sie mit allen Mitteln gegen bevorstehende Angriffe ausstatteten. Die Soldaten mussten sich selbst und ihre Fahrzeuge, Technik und Waffen für die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ausrüsten, was durch ihre begrenzten Reccourcen jedoch nicht ganz einfach war. Sie richteten einheimische Tauntauns ab, um mit ihnen Patrouillen zu organisieren, bis sie ihre T-47-Luftgleiter kälteresistent gemacht hatten. Als das Todesschwadron unter Darth Vader durch Viper Probot-Aufklärungsdroiden den Standort der Rebellen erfahren hatte, schickte Vader General Maximilian Veers mit einem Bodenangriffskommando los, um den Schildgenerator, der die Flotte an einem Bombardement hinderte, auszuschalten. Die Soldaten der Allianz bemannten verschiedene Posten mit Geschütztürmen, um sich den imperialen Truppen entgegenzustellen, doch den großen AT-ATs und den Schneetruppen des Imperiums konnten sie nichts entgegensetzen. Dies war den Anführern wie Carlist Rieekan klar, weshalb er eine Massenevakuierung der Soldaten anordnete. Obwohl es Piloten gelang, einige der Kampfläufer zu zerstören, wurden die Soldaten immer weiter zurückgedrängt und schließlich vollständig zurückgezogen. So musste die Allianz nach einem verlustreichen Gefecht einen weiteren Posten aufgeben, den das Imperium in Schutt und Asche legte.[2]

Schlacht von Endor

„General Solo, ist Ihr Stoßtrupp einsatzbereit?“
— Crix Madine zu Han Solo über den Endor-Stoßtrupp (Quelle)

Als die Rebellen-Allianz den Standort des zweiten Todessterns, der sich noch im Bau befand, durch ihre Bothan-Spione ermittelt hatte, wurde ein Angriffsplan entwickelt, wobei ein als Endor-Stoßtrupp bekanntes Sondereinsatzteam unter der Führung von Han Solo, Leia Organa und Luke Skywalker auf dem Mond Endor landen und den Schutzschildgenerator zerstören sollte, der den sich im Orbit befindenden Todesstern schützte. Dies sollte der Flotte der Rebellen ermöglichen, einen Angriff auf die Kampfstation auszuführen. Mit einer gekaperten imperialen Fähre gelangten die mit Tarnkleidung und leichter Bewaffnung ausgestatteten Soldaten auf den Waldmond, der von der imperialen Flotte und den Streitkräften umgeben und besetzt war. Auf dem Mond angelangt, wurde der Trupp von einer Gruppe imperialer Scoutsoldaten entdeckt, die sich mit Skywalker und Organa einen Kampf lieferten. Der Trupp wartete mit Han Solo an einem Treffpunkt, als Skywalker ohne die Prinzessin zurückkahm, da diese im Wald verschollen war. Am nächsten Tag trafen die Soldaten mit Solo und den anderen wieder zusammen, die inzwischen Leia Organa und einige Verbündete in den einheimischen Ewoks gefunden hatten. Am zweiten Tag starteten die Soldaten einen Angriff auf den Hintereingang des Bunkers, doch eine durch Imperator Palpatine erdachte Falle wurden die Soldaten von einer plötzlich auftauchenden Welle Sturmtruppler gefangengenommen. Nun mischten sich die Ewoks in den Kampf ein, die trotz ihrer geringen Größe und der primitiven Bewaffnung einen entscheidenden Teil zur Schlacht beitrugen. Mit ihrer Hilfe gelang es den Soldaten, die Verteidigung des Bunkers zu durchbrechen, wobei einige Männer des Stoßtrupps starben. Schlussendlich konnten sie jedoch in den Bunker eindringen und dort Sprengladungen platzieren, durch die der Schild ausgeschaltet wurde und der Flotte den vernichtenden Schlag gegen den Todesstern gelang. Die Soldaten feierten später mit den Ewoks in deren Dorf den Sieg und den Tod des Imperators durch Darth Vader, der von Luke Skywalker zur Hellen Seite der Macht bekehrt werden konnte und seinen Meister tötete, wobei er selbst starb.[3]

Uniformen

Vor 0 VSY trugen die meisten Soldaten der Allianz keine einheitlich eUniform sondern oft praktische Kleidung, die sich auch für militärische Zwecke eignete, z.B. ACH-14-Kampfhelm oder M4D-Kampfstiefel.

Soldaten der Phönix-Flotte

Die Soldaten und Techniker der Phönix-Flotte gehörten zu den ersten Rebellen, die einheitliche Uniformen, die aus einem Kampfhelm, der dem der Flotteninfanteristen ähnelte, mit integrierter Schutzbrille, sowie einer blauen oder gelben Tunika mit Schulterschutz, sowie festen Stiefeln bestanden, trugen.

Flotteninfanteristen

Die Flotteninfanteristen der Allianz trugen die Uniformen des Alderaanischen Konsular-Sicherheitsdienstes: Helme mit eingebauten Komlinks, blaue Hemden und eine schwarze, corellianisch geschnittene, Weste.

Andere Uniformen

Die Truppen der Allianz trugen auch häufig Kleidung, die ihrer jeweiligen Umgebung angepasst war, z.B. Tarnkleidung auf Endor und Kälteschutzausrüstung auf Hoth.

Organisation

LeiaHoth

Rebellentruppen in der Echo-Basis

Die Rebellensoldaten waren meist unerfahrene Freiwillige, die selten eine Waffe in der Hand gehabt hatten. Nur wenige Mitglieder waren desertierte Imperiale, Ex-Söldner oder andere militärische Veteranen. Doch die Führungskräfte schätzten jeden der Männer, die für die Freiheit ihr Leben aufs Spiel setzten und sorgten dafür, dass sie eine Grundausbildung in der Handhabung von Waffen, Kommunikationstechnik und Einweisungen in Sachen Erste Hilfe bekamen. Je nach Vorkenntnis, Begabung oder Einsatzmöglichkeit wurden die Rekruten dann als Flotteninfanteristen, Bodentruppen oder Spezialgruppen wie der SpecForce eingesetzt.

Da die meisten Welten der Galaxis dem Imperium angehörten, hatte die Allianz kaum die Möglichkeit, ihre notwendigen Rohstoffe zu bekommen, mussten sie diese überwiegend von abtrünnigen Firmen, Schmugglern oder Deserteuren beziehen. Auch Stützpunkte waren demnach sehr rar, was für eine gute Organisation wichtig war.[4] Die Führungskräfte suchten daher nach Planeten, die zwar bewohnbar, jedoch weit draußen im All oder von minderem Wert für das Imperium waren.[2] Nach der Schlacht von Hoth waren die Truppen jedoch gezwungen, in die Raumschiffe der Flotte verlegt zu werden, da alle Basen entdeckt und zerstört wurden.[3]

Ausrüstung

Rebellen Infanterie

Ein Rebellensoldat in seiner Kälteschutzrüstung

Die Ausrüstung der Rebellen-Soldaten erlangten sie hauptsächlich von den rivalisierenden Welten gegen das Imperium oder durch Eroberungen von Frachtern. Als Uniformen nutzten die Soldaten im Normalfall die Standardrüstung der Flotteninfanterie, also graue Hosen, schwarze Stiefel und blaue Hemden sowie Schutzwesten.[4] Auf der Eiswelt Hoth rüsteten sie ihre Montur zu kälteresistenten Uniformen um, die Überlebenspacks und Kommunikationsgeräte enthielten.[2] Spezialeinheiten wie die SpecForce oder der Endor-Stoßtrupp erhielten individuelle Ausrüstung, je nachdem, in welchem Terrain sie derzeit operierten.[3]

Bewaffnung

Die Bewaffnung der Rebellensoldaten war sehr spärlich und im Gegensatz zu der der imperialen Armee technologisch deutlich minderwertig. Da sich der Waffenhersteller BlasTech Industries jedoch gegen ein Exklusivvertrag mit dem Imperium wehrte, kahmen einige Blastermodelle sowohl in die Hände von Imperialen als auch in die von Rebellen, da BlasTech weiter Waffen an Privatabnehmer verkaufte.[6]

A280

Ein A280-Blastergewehr

Einer der beliebtesten Blaster der Rebellensoldaten waren die A280-Blastergewehre, die sowohl die Standardtruppen als auch die Spezialeinheiten mit sich führten. Mit einer großen Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten wie Stunner- oder Streumodi waren sie gut für den Nahkampf geeignet, verloren jedoch über die Weite ihre Wirkung.[3] Eine ähnliche Wirkung hatte die DH-17-Blasterpistole, die jedoch vorwiegend von den Flotteninfanteristen auf Großkampfschiffen verwendet wurde. Doch auch sie kam nicht im Kampf auf die Ferne in Frage.[4] Um dies auszugleichen, nutzten Scharfschützen und Kommandotrupps das A280-CFE-Blaster, ein kompaktes, langlebiges und extrem leistungsstarkes Blastergewehr, das ebenfalls von BlasTech stammte. Da es beim Abfeuern trotzdem sehr leise war, eignete es sich ebenfalls gut für verdeckte Einsätze.

Den Soldaten standen zudem ein Sortiment an Sprengladungen wie Thermaldetonatoren zur Verfügung, um auch gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge oder schweres Geschütz anzukommen. Jedoch war ihre allgemeine Ausrüstung an schlagkkräftigeren Waffen und Fahrzeugen ziemlich gering, was auch dazu beitrug, dass sie in der Schlacht von Hoth gegen die AT-ATs kaum eine Chance hatten. Selbst die wenigen Raketenwerfer und schweren Kanonen, die sie besaßen, konnten die gepanzerten Kampfläufer nicht beschädigen.[2]

Quellen

Einzelnachweise

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