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„Die Jagd ist es, was uns zu dem macht, das wir sind. Sie ist unseres Lebens Blut, unsere Erlösung und unsere Verdammnis. Nichts anderes ist bedeutungsvoller. Nichts anderes bereitet mehr Vergnügen. Nichts anderes lässt uns das Leben riskieren, Jahr um Jahr. Verdammt, aber wir lieben es so ...[1]
— Reglis Taal (Quelle)

Reglis Taal war ein menschlicher Kopfgeldjäger, welcher zur Zeit des Galaktischen Imperiums lebte.

Biografie

Krestocks Tod

Reglist Taal tötet den Mörder seines Bruders

Der junge Reglis wurde im Alter von 19 Jahren unter tragischen Umständen in das Geschäft der Kopfgeldjagd gestürzt. Sein älterer Bruder Philo Taal wurde von dem Kopfgeldjägerpaar Krestock und Raxine grausam ermordet, obwohl überhaupt kein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt war. Die beiden hatten Reglis' Bruder mit einem gesuchten Verbrecher verwechselt und sich nicht die Mühe gemacht, ihre Informationen bei imperialen Stellen zu überprüfen. Vielmehr spürten sie den älteren Taal auf und töteten ihn auf entsetzliche Weise. Reglis schwor Rache, und nach einer langwierigen Suche und einigen Misserfolgen fand er die beiden Mörder und streckte sie zur Vergeltung nacheinander nieder.

Während er nach den Mördern seines Bruders suchte, verlor Reglis Taal jedoch jegliches Empfinden für Menschlicheit. Mehr noch, als seine ursprüngliche Jagd ihrem Höhepunkt zustrebte, stellte er überrascht fest, dass er die Herausforderungen der Jagd genoss. Kurzum, nachdem er einmal Blut geleckt hatte, konnte er nicht mehr davon ablassen. Er war der Jagd verfallen.

Zu seiner Entlastung ist zu sagen, dass Reglis Taal ein Bestreben zeigte, Leben zu schonen, wann immer dies möglich war. Doch mit der Zeit wurde er dessen überdrüssig – nicht etwa der Jagd, vielmehr seiner selbst und dem Wesen, zu dem er sich gewandelt hatte. Eines Tages, so wurde vermutet, würde er eine Jagd aufnehmen, von der er sicher wäre, sie zu verlieren. Bis zu jenem Tage jedoch fuhr er fort, das zu tun, was er konnte, in der vergeblichen Hoffnung, jemanden oder etwas zu finden, den oder das er höher schätzen könnte als die Jagd – vielleicht jemanden, der selbst noch das Wesen wertschätzen könnte, in das er sich verwandelt hatte.

Wirkung

Reglis Taal schrieb eine AutoBiografie, die er Endings and Beginnings nannte. Darin schildert er unter anderem seine letzte Begegnung mit Krestock, einem der beiden Mörder seines Bruders Philo.

Beziehungen

  • Zu seinem Bruder scheint Reglis Taal eine enge Bindung gehabt zu haben, verfolgte er doch dessen Mörder unermüdlich, um sie schließlich zur Strecke zu bringen.
  • Mit dem Kerestianer Galasett pflegten die beiden Taal-Brüder eine enge Freundschaft. Auch Galasett wurde durch den Mord an Philo Taal in das Kopfgeldjägergeschäft geworfen, jedoch begann er, andere Kopfgeldjäger zu jagen, wenn diese gegen die Regeln der Jagd verstoßen hatten.
  • Die beiden Mörder seines Bruders, Raxine und Krestock, verfolgte er mit unerbittlichem Hass. Anscheinend fiel zuerst Raxine seiner Rache zum Opfer, da Taal – wie er in seiner AutoBiografie schreibt – Krestock mit dem Blaster von dessen Partnerin erschoss.

Quellen

Einzelnachweise

  1. Eigenübersetzung von: “The hunt's the thing that makes us what we are. It is our life's blood, our salvation and our damnation. Nothing else has more importance. Nothing else holds out so much pleasure. Nothing else would cause us to risk our lives year after year. Damn, but we love it so ...
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