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Rodia ist der Heimatplanet der Rodianer. Er liegt im Tyrius-System im Mittleren Rand und umkreist die Sonne Tyrius. Begleitet wird er von vier Monden.

Die Oberfläche des Planeten ist von Regenwäldern und Ozeanen geprägt. Auf Rodia gab es riesige Flächen von kleinen, dicht aneinander gedrängten Inseln, die von Palmen bewachesen waren. Auf dieser Ebene befanden sich große Glaskuppeln, mit kleinen verschließbaren Engangsschlitzen für Raumschiffe. Innerhalb der Kuppeln befanden sich hohe kastenförmige Bauwerke.

Geschichte

Die Rodianer, die einheimische Spezies des Planeten, entwickelten sich aus auf Steinen lebenden Eidechsen. Um sich gegen ihre Fressfeinde schützen zu können, erlernten sie den Gebrauch von Werkzeugen und Waffen, was zu einer evolutionären Weiterentwicklung führte. Noch heute leben die Rodianer in ihrer bereits damals angelegten clanbasierten Gesellschaft.

Die Rodianer entwickelten eine kriegerische, auf Jagd basierende Kultur, in deren Folge sie die einheimische Tierwelt fast völlig ausrotteten. Im Anschluss daran begannen sie, in Ermangelung jagdbarer Beute, gegeneinander Krieg zu führen und Jagd auf Angehörige anderer Clans zu machen. Dieses führte zur fast vollständigen Auslöschung der Rodianer und zur Zerstörung des Ökosystems Rodias.

Als die Galaktische Republik begann, Rodia zu erforschen, rief der Grand Protector Harido Kavila das Volk dazu auf, sich nicht länger gegenseitig zu töten, und sicherte damit das Überleben der Spezies in letzter Minute. Er erkannte, dass es sinnvoll war, sich der Galaktischen Republik anzuschließen und fortan die Jagd auf Ziele jenseits Rodias zu verlegen. Im Zuge dieser neuen Entwicklung zogen zahlreiche Rodianer aus in die Galaxis, wo sie als Kopfgeldjäger neue Betätigungsfelder fanden.

Rodia wurde vollwertiges Mitglied der Galaktischen Republik und schickte auch Senatoren in den Galaktischen Senat. Der letzte Senator vor dem Fall der Republik war Onaconda Farr.

Während der Klonkriege wurde Rodia von einer Hungersnot heimgesucht und es wurde Padmé Amidala und Jar Jar Binks zur Unterstützung der Rodianer geschickt. Die Separatisten versuchten hingegen die missliche Lage Rodias auszunutzen und schickten Vizekönig Nute Gunray, um die Rodianer für sich zu gewinnen. Es wurde auch eine geringe Anzahl Kampfdroiden mitgebracht, um Republikaner fern zu halten. Schließlich blieb Rodia doch noch der Republik treu, nachdem Amidala Gunray gestellt hatte.

Während des Yuuzhan-Vong-Krieges wurde Rodia Ziel einer Invasion durch die Yuuzhan Vong. Sie benutzten die Rodianer für ein genetisches Experiment, indem sie sie mit dem Erbgut anderer Lebensformen mischten und auf diese Weise eine vierbeinige, krabbenartige Sklavenrasse, die Vagh Rodiek, erschufen. Zahlreiche Rodianer flohen von ihrer Heimatwelt.

Das weitere Schicksal Rodias ist nicht bekannt.

Quellen

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