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Die Leichte S40K-Pinasse der Phoenix Hawk-Klasse,[1] auch Leichte Phoenix-Hawk-Pinasse oder einfach Phoenix Hawk genannt, war ein von Kuat-Systemtechnik entwickelter Sternjäger, der zur Zeit der Klonkriege bevorzugt von unabhängigen Söldnern und Piraten eingesetzt wurde.

Beschreibung

Mit einer ihrer ersten Kreationen schuf Kuat-Systemtechnik einen erschwinglichen Transporter mit einer relativ geringen, maximalen Ladekapazität von insgesamt 20 Tonnen und ausreichender Verteidigung, um der breiten Masse mit der Phoenix Hawk-Klasse-Pinasse eine akzeptable Form der interstellaren Raumfahrt anzubieten. Ein großes Defizit dieses Schiffes waren jedoch die geringen Abmessungen, weswegen insbesondere bei wohlhabenden Piloten und Kaufleuten andere, weitaus kostspieligere, aber geräumigere Alternativen den Pinassen der Phoenix Hawk-Klasse vorgezogen wurden. Dabei wieß die Phoenix Hawk-Klasse große Ähnlichkeiten zu der elegant stromlinienförmig geschnittenen Firespray-31-Klasse auf, wirkt im direkten Vergleich jedoch eher plump und klobig. Besonders schwer wog dabei die Inneneinrichtung, die theoretisch für bis zu sechs Personen inklusive Crewmitglieder ausgelegt war. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass der Sternjäger bereits mit drei Insassen ausgelastet war. Dies war vor allem den viel zu klein geratenen Unterkünften und der Tatsache geschuldet, dass Schlafkojen aufgeteilt werden mussten, um die maximale Auslastung zu erreichen. Die Deckenhöhe betrug lediglich 1,83 Meter, weshalb Passagiere und Crewmitglieder nicht selten in gedrungener Haltung durch das Schiff marschieren mussten. An den sanitären Anlagen hatte man ebenfalls gespart, sodass diese häufig ausfielen und folglich katastrophale hygienische Zustände herrschten.

Neben all diesen Nachteilen trumpfte die Phoenix Hawk-Klasse schließlich mit seinen verlässlichen und umfangreichen Verteidigungssystemen und offensiven Einsatzmöglichkeiten auf. Sofern sich der Pilot mit einer langsamen und schwerfälligen Steuerung zufrieden gab, standen ihm sehr starke Schutzschilde und eine mächtige Bewaffnung zur Verfügung. Diese bestand aus je zwei schweren Blasterkanonen und leichten Ionenkanonen. Obwohl sich die Pinasse äußerst schlecht verkaufte, fand es seinen Absatz vorwiegend bei Kopfgeldjägern, Söldnern und paramilitärischen Einheiten.

Hinter den Kulissen

Der Name des Schiffes setzt sich aus dem Namen des Vogel Phoenix und dem englischen Wort „Hawk“, welches „Falke“ bedeutet, zusammen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. orig. S40K Phoenix Hawk-class light pinnace, The Clone Wars Campaign Guide
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