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Die Bergungsdroiden der SM-Serie dienten in der Ära der Neuen Republik dazu, Wracks von Raumschiffen zu sichern und für das Ausschlachten vorzubereiten. Im Jahre 16 NSY trugen sie durch ihre Arbeit dazu bei, dass die Schwarze-Flotte-Krise bewältigt wurde.

Beschreibung

Die Erkundung und die Bergung havarierter Raumschiffe sind naturgemäß mit großen Gefahren für das Bergungsteam verbunden. Um diese Gefahr möglichst gering zu halten, setzte man bei diesen Arbeiten schon früh geeignete Droiden ein. In der Ära der Neuen Republik gehörten die kleinen Bergungsdroiden der SM-Serie auf den meisten Bergungsraumschiffen zur Standardausrüstung. Sie unterschieden sich nur wenig von den seit Jahrhunderten gebräuchlichen Modellen. Sie konnten mittels einer hochentwickelten Fernbedienung gesteuert werden, aber auch völlig selbständig operieren. Dazu wurden ihnen vor Beginn einer Bergungsmission alle bekannten relevanten Daten des zu untersuchenden Raumschiffswracks, wie etwa Lagepläne der Brücke, der Geschützbatterien und der Hangars, eingegeben. Dann erkundeten die Droiden selbständig das Wrack. Lediglich Reparaturen wurden vom bedienenden Personal mittels der Fernsteuerung durchgeführt.

Damit die SM-Bergungsdroiden ihre Aufgaben erfüllen konnten, waren sie mit Steuerdüsen ausgestattet, die es ihnen bei Schwerelosigkeit in Verbindung mit ihrer geringen Größe ermöglichten, Hindernisse jeder Art zu überwinden und ihren Besitzern verräterische Risse, Kurzschlüsse oder andere gefährliche Fallen zu melden. Für den Fall, dass die Schwerkraftgeneratoren des zu untersuchenden Wracks noch funktionierten, waren die Bergungsdroiden der SM-Serie mit einem Repulsorantrieb und Manövrierflossen ausgerüstet. Darüber hinaus hatten sie zwei ausfahrbare Arme, die mit Werkzeugen bestückt waren und es ihnen ermöglichten, erste erforderliche Reparaturen durchzuführen.

Im Einsatz

Bergungsdroiden der SM-Serie wurden in der Regel paarweise eingesetzt. Wenn nämlich einer der beiden Droiden zerstört wurde, konnte sein Partner Informationen über die Ursache des Ausfalles an seine Besitzer weitergeben. Wenn SM-Droiden in ein Raumschiffswrack eindrangen, zeichneten sie mit einer Holokamera und einem eingebauten Spektrometer ununterbrochen Daten über ihre Umgebung auf. Panoramasensoren und eine auf dem Rücken der Droiden angebrachte ferngesteuerte Kamera ermöglichten es dem bedienenden Personal darüber hinaus, die Umgebung im Auge zu behalten und dadurch etwaige Probleme oder Gefahren rechtzeitig zu entdecken. Wenn dann alle Gefahren im Inneren des Wracks erkannt und so weit wie möglich ausgeschaltet waren, begab sich auch die Bergungsmannschaft an Bord, um ihrer Arbeit nachzugehen und wertvolle Teile der Ausrüstung zu bergen oder Reparaturen durchzuführen.

Geschichte

Als unmittelbare Folge des Galaktischen Bürgerkrieges trieben in der Zeit nach der Schlacht von Endor zahlreiche Raumschiffswracks des Imperiums und der Rebellen-Allianz im Raum. Um zu verhindern, dass diese Maschinen skrupellosen Plünderern oder Piraten in die Hände fielen, erließ der Senat der Neuen Republik ein Gesetz zur Sicherung historischer Schlachtfelder. Angeblich sollten die Bürger dadurch vor nicht lizenzierten und gefährlichen Gerätschaften geschützt werden. In Wahrheit nutzte die Republik dieses Gesetz, um diese herrenlosen Schiffe auf legalem Wege in ihren Besitz zu bringen. Die Bergungsdroiden der SM-Serie spielten dabei eine wichtige Rolle, denn jenes Gesetz und der Einsatz der Bergungsdroiden ermöglichten es der Neuen Republik im Jahre 16 NSY, die so genannte Schwarze-Flotte-Krise zu bewältigen. Der Bergungsdroide SM-1 und fünf weitere Exemplare seiner Baureihe, die auf dem Flottenschlepper Steadfast stationiert waren, konnten nämlich einen Speicherkern des verlassenen Sternzerstörers Gnisnal bergen, und in diesem Speicher befand sich auch die Akte AK031995, die wichtige Daten über eine imperiale Schlachtordnung enthielt, die sich als sehr hilfreich erweisen sollten.

Quellen

Einzelnachweise

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