FANDOM


Legends-30px30px-Ära-NeuJedi

Die Schlacht um Duro im Jahr 26 NSY war ein Angriff der Yuuzhan Vong auf den Planeten Duro während ihres Feldzuges in der Galaxis. Die Yuuzhan Vong sicherten sich zunächst die Zusammenarbeit mit CorDuro-Transport und der Friedensbrigade, weshalb sie bei ihrem Angriff nur wenig Gegenwehr ausgesetzt waren. Ohne Unterstützung von Coruscant fiel der Planet an die Yuuzhan Vong, die mit Duro ihren Feldzug in den Kern fortführen wollten.

Vorgeschichte

Nach dem Beginn des Krieges gegen die Yuuzhan Vong im Jahr 25 NSY verlor die Neue Republik immer mehr Planeten an die Invasoren. Die Flüchtlinge dieser Planeten suchten auf noch bestehenden Welten der Republik Schutz, darunter auch Duro. In dem Jahr 26 NSY bemühte sich die Hilfsorganisation SELCORE, Duro für die Flüchtlinge wieder bewohnbar zu machen. In diese Hilfsorganisation schlich sich ein Spion der Yuuzhan Vong ein, Nom Anor, und gab sich mit einer Ooglith-Maske getarnt als der Duros-Pflanzengenetiker Dassid Cree'Ar aus. Der Spion erstattete dem Kriegsmeister Tsavong Lah Bericht, wobei sie auf eine größtmögliche Anzahl von Flüchtlingen auf Duro hofften, damit sie bei einem Angriff ausreichend Opfer für ihren Gott Yun-Yammka hätten. Nom Anor sabotierte die Arbeiten von SELCORE und ließ Insektoiden die Flüchtlingslager des Planeten angreifen, jedoch erkannte der Jedi Jacen Solo die drohende Gefahr noch rechtzeitig. So konnten die Flüchtlinge aus der Siedlung 32 zu ihrer Sicherheit nach Gateway evakuiert werden. Nom Anor konnte später von der Jedi-Meisterin Mara Jade Skywalker und ihrer Schülerin Jaina Solo enttarnt und zur Flucht veranlasst werden.

Die Arbeiten von SELCORE betrachtete der Vizedirektor von CorDuro-Transport, Durgard Brarun, als Gefahr für seine Heimatwelt Duro. Durch SELCOREs Bestreben am Planeten wurde Duro seiner Ansicht nach erst für die Yuuzhan Vong interessant gemacht. Aus diesem Grund begann Brarun damit, die Güter für SELCORE mit CorDuro zurückzuhalten. Dem ging Jacen Solo nach, konnte jedoch nicht ernsthaft mit dem Vizedirektor verhandeln. Alles in allem glaubte Brarun nicht daran, dass sein Volk vor den Yuuzhan Vong in Gefahr schwebte, da die Duros mit ihren Orbitalstädten jederzeit von dannen ziehen konnten. Darüber hinaus betrachteten die Yuuzhan Vong sämtliche maschinellen Technologien als Abscheulichkeiten, weshalb sie seiner Meinung nach keinerlei Interesse an den Orbitalstädten hegen sollten. Damit er Jacen Solo an die Friedensbrigade, einer mit den Yuuzhan Vong kollaborierenden Vereinigung, übergeben konnte, hielt er den Jedi als inoffiziellen Gefangenen fest. Dennoch konnten Jedi-Meister Luke Skywalker und sein Neffe Anakin Solo von Braruns falschem Spiel erfahren. Den Vertrag mit SELCORE war Brarun überhaupt erst eingegangen, damit er die Tausenden von Flüchtlingen als Verhandlungsmittel für die Invasoren einsetzen konnte. Von der Friedensbrigade wurde ihm versichert, dass sich die Yuuzhan Vong auf einen Handel mit den Flüchtlingen einlassen würden. Die zurückgehaltenen Waren von SELCORE worden in Urrdorf gehortet. Dem Verschwinden der Güter waren auch Jedi-Meisterin Tresina Lobi und ihre Schülerin Thrynni Vae nachgegangen, wobei letztere bei ihren Nachforschungen den Tod fand.

Bevor der Angriff der Yuuzhan Vong auf Duro begann, versuchte der Hutt Randa Besadii Diori mit einem Villip Kontakt mit den Invasoren aufzunehmen. Er wollte mit ihnen verhandeln, wurde jedoch abgewiesen. Daher wollte er die Senatorin Viqi Shesh vor dem Vormarsch der Yuuzhan Vong warnen und bekam von ihr versichert, dass Unterstützung nach Duro unterwegs war. Bei Shesh handelte es sich allerdings selbst um einen Spion der Yuuzhan Vong, der dem Kriegsmeister Tsavong Lah Bericht erstattete.

Verlauf

„Yun-Yammka. Nimm diese Leben als Opfer an. Und gewähre uns für dieses Geschenk den Erfolg.“
— Tsavong Lah (Quelle)

Mit der Hilfe eines Oggzils konnte Kriegsmeister Tsavong Lah zum Beginn des Angriffs der Yuuzhan Vong Kontakt zu Duro aufnehmen. Er gab bekannt, dass seinem Volk nichts an den Orbitalstädten der Duros lag, sondern nur die verseuchte Oberfläche des Planeten. Im Orbit von Duro warteten die Ychna bereits darauf, alle maschinellen Objekte zu zerstören. So fiel schon bald die Orbitalstadt Orr-Om einem Ychna zum Opfer. Außerdem begannen Yorik-Trema-Landungsboote mit Korallenskippern als Begleitschiffe auf Duro zuzuhalten. Die Truppen der Yuuzhan Vong hatten die Befehle, sämtliche Lebewesen zu verschonen, die die Waffen niederlegten, und sie zusammen zu treiben. Sogleich luden sie Tu-Scart und Sgauru auf dem Planeten ab, die damit begannen, die künstlichen Konstrukte auf Duro zu zerstören.

Für die Verteidigung Duros kämpften Mara Jade Skywalker in der Jadeschatten und Luke Skywalker sowie Anakin Solo in ihren XJ-X-Flüglern und der Mon-Cal-Kreuzer Poesy. Darüber hinaus setzten E-Flügler und Dolch-D-Polizeischiffe den Korallenskippern der Landetruppen der Yuuzhan Vong zu. Die wenigen B-Flügler, die Duro verteidigen wollten, wurden direkt von ihren Feinden zerschossen, als sie mitten in ihren Angriff hineinflogen. Die Kuppelstadt Gateway konnte nicht rechtzeitig evakuiert werden, weshalb alle ihre Bewohner zu Geiseln wurden. Da Leia Organa Solo eine bessere Überlebenschance für die Flüchtlinge sah, wenn die Yuuzhan Vong nicht wüssten, dass die Verteidigungsstreitkräfte angriffen, befahl Admiral Darez Wuht den sofortigen Rückzug. Jedoch wollte Wuht sich auf einen Waffenstillstand mit den Yuuzhan Vong einlassen und gar nicht erst bei der Evakuierung des Planeten helfen. Zur selben Zeit lehnten es die Ratsherren der Neuen Republik unter Borsk Fey'lya ab, Duro Verstärkung zu schicken.

„Ihre Zivilisation beruht auf Abscheulichkeiten. Ihre Galaxis ist vergiftet. Wir sind gekommen, sie zu reinigen, sodass andere als nur unsere Kriegerkaste sie bewohnen und hier sauber leben können.“
— Tsavong Lah zu Leia Organa Solo (Quelle)

Als es zum Angriff der Yuuzhan Vong kam, befreite Jaina Solo ihren Zwillingsbruder Jacen aus Braruns Gewalt, wobei Jacen durch einen CorDuro-Mitarbeiter, Gnosos, Zugang zu einem Hoverpod erhielt. Mit ihrer Mutter Leia brachen sie zu den Arbeiten der Flüchtlinge und Han Solos an einem Tunnel in Gateway auf, um die Leute zu den SELCORE-Schiffen zu bringen. Während sie daran waren, ihre Arbeiten zu beenden, machten sich Leia und ihre Kinder Jaina und Jacen auf den Weg zu einem Bergbaulaser, mit dem sie hofften, zumindest einigen Schaden gegen die Yuuzhan Vong verrichten zu können. Auf dem Weg dorthin wurde Leia jedoch gefangen genommen und zu Kriegsmeister Tsavong Lah gebracht, der ihr zu erklären versuchte, dass Maschinen nichts weiter als Abscheulichkeiten waren und der Planet von den Yuuzhan Vong gereinigt werden musste. Ihre unterschiedlichen Ansichten von Leben und Tod stellten eine unüberwindbare Barriere zwischen den beiden dar und Leia wurde bald wieder eingesperrt. Dort wurde sie von ihrer Tochter Jaina gefunden, die aber sogleich wieder von Leia fortgeschickt wurde, um die anderen von Tsavong Lahs Absichten der Versklavung der Flüchtlinge und der Zerstörung der Orbitalstädte zu warnen.

Als Mara Jade Skywalker aufbrach, um mit dem militärischen Befehlshaber von Duro, Admiral Wuht, zu sprechen, musste sie feststellen, dass dieser bereits mit der Friedensbrigade in Kontakt stand. Der Admiral glaubte dem Versprechen der Yuuzhan Vong, die Orbitalstädte in Ruhe zu lassen, sofern Duro die Verteidigung aufgab. Nachdem Jaina Solo, ihre Tante Mara und den Admiral über Leias Unterhaltung mit Tsavong Lah aufgeklärt hatte, sah Wuht ein, dass der Waffenstillstand ein Fehler gewesen war. Nun lag es wieder in seinem Interesse so viele Leute wie möglich von Duro zu evakuieren und versprach die Verteidigungsstreitmacht wieder zusammen zu rufen. Den Fluchtschiffen sollte nun Deckung gegeben werden. Derweil gelang es dem Jedi Anakin Solo ein Ychna der Yuuzhan Vong zu töten, das dabei gewesen war, die Orbitalstadt Orr-Om zu fressen. Obwohl diese Stadt nach wie vor dem Untergang geweiht war, konnte das Wesen somit nicht noch weitere Orbitalstädte angreifen.

„Es ist ein guter Tag, um Opfer zu verbrennen.“
— Tsavong Lah zu Leia (Quelle)

Währenddessen begannen die Yuuzhan Vong damit die ersten Flüchtlinge und die maschinellen Gerätschaften auf Duro zu opfern. Viele der Flüchtlinge hatten allerdings auch das Angebot bekommen, den Yuuzhan Vong fortan zu dienen, womit ihre Leben vorerst verschont blieben. Tsavong Lah ließ Leia die Opfergabe zunächst mit ansehen, woraufhin er den Entschluss fasste, sie selbst zu den Göttern seiner Spezies zu schicken. Ein Versuch des Hutten Randa, Leia zu retten, scheiterte, sodass sein Tod vergebens war. Als Leia beinahe von einem Tkun getötet wurde, entschied sich ihr Sohn Jacen zu ihrer Rettung zu eilen und die Macht wieder zu gebrauchen, nachdem er ihr kurz zuvor noch abgeschworen hatte. Er konnte Tsavong Lah und die anderen Yuuzhan Vong besiegen und mit seiner ebenfalls erschienen Schwester Jaina konnte die schwer verletzte Leia zum Millennium Falken gebracht werden.

Letztendlich war der Fall von Duro an die Yuuzhan Vong nicht aufzuhalten. Sämtliche Orbitalstädte bis auf Urrdorf wurden zerstört.

Nachwirkungen

„Gebt uns eure Jeedai. Alle, ohne Ausnahme.“
— Tsavong Lah (Quelle)

Die gefangenen Flüchtlinge sollten von den Yuuzhan Vong als Arbeitskräfte für die Reinigung von Duro dienen und der Planeten selbst als Ausgangspunkt für den Vormarsch der Yuuzhan Vong in den Kern. Unmittelbar, nachdem die Yuuzhan Vong ihre Übermacht bei Duro demonstriert hatte, liefen zahlreiche Leute von CorDuro gänzlich zu den Invasoren über. Durgard Brarun versuchte jedoch den Kriegsmeister für das Brechen der Abmachung mit den Yuuzhan Vong zu Rede stellen. Der von Jacen Solo gedemütigte Tsavong Lah verlangte von Brarun allerdings nur den Namen des jungen Jedi zu erfahren, woraufhin Brarun von einem Dovin Basal getötet wurde. Anschließend wurde Brarun mit weiteren Leitern von CorDuro an einen Tu-Scart verfüttert.

Infolge ihres Sieges hielt Tsavong Lah eine kurze Ansprache an die Neue Republik, in der er versprach, mit dem Feldzug der Yuuzhan Vong innezuhalten, sofern ihnen sämtliche Jedi ausgeliefert würden. Dabei verlangte er Jacen Solo lebendig für sich persönlich, damit er ihn seinen Göttern opfern könnte.

Quellen

Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL , sofern nicht anders angegeben.