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Die Schlacht um Yag'Dhul fand im Jahr 26 NSY während des Yuuzhan-Vong-Krieges statt. Der Angriff ging von Seiten der Yuuzhan Vong aus, jedoch gelang es ihnen letzten Endes nicht den Planeten zu erobern.

Vorgeschichte

„Die Ungläubigen werden vor uns in die Knie gehen. Ihre Schiffe werden wie fallende Sterne brennen. Während ich spreche ist es bereits geschehen.“
— Qurang Lah (Quelle)

Der Plan für einen Angriff auf Yag’Dhul ging auf den Yuuzhan-Vong-Exekutor Nom Anor zurück, der sich auf der Yag'Dhul-Raumstation, getarnt als ein Givin, einschleuste. Es gelang ihm, einige Givin als seine Verbündeten zu gewinnen, allerdings enttarnte ihn der Jedi Kelbis Nu bei einem Besuch auf der Raumstation als einen Yuuzhan Vong. Obwohl es Anors Kontaktleuten der Friedensbrigade auf Eriadu schafften, den Jedi auszuschalten, konnte Kelbis Nu kurz vor seinem Dahinscheiden den jungen Jedi Anakin Solo und Tahiri Veila, den Namen Yag'Dhul nennen. Als ein Machtsensitiver verband Anakin damit sofort eine Gefahr. Währenddessen hatte Anor den Kriegsmeister Tsavong Lah von seinem Plan überzeugt und war mit einer Kriegsflotte, deren Befehlshaber Qurang Lah war, aufgebrochen, um den Angriff in die Tat umzusetzen. Mit der Eroberung von Yag'Dhul hoffte Nom Anor Givin-Sklaven machen und zudem die Bacta-Quelle auf Thyferra als Bedrohung ausschalten zu können. Dabei wollte er sich die Unterstützung der abtrünnigen Givin zu Nutze machen, die das Verteidigungsnetz Yag'Dhuls sabotierten

Gemeinsam mit dem Jedi Corran Horn gerieten Anakin und Tahiri an Bord der Lucre in diese Streitkräfte, wobei ihr Schiff kurz darauf vernichtet wurde. Sie konnten dem Tod aber entgehen, indem sie sich in Raumanzügen auf die Außenhülle der Pirschender Mond begaben und das Schiff wenig später übernehmen. Da sich Horn als Commander „Hul Lah“ ausgab, erfuhr er von dem Sabotageakt der Givin und bevor es zu dem geplanten Ausfall des Verteidigungsnetzes kam, begaben sich die Jedi mit der Pirschender Mond zur Yag'Dhul-Raumstation, wo sie Dodekian Illiet ihre Informationen mitteilten. Nach einer Überprüfung wurde der Schaden am Verteidigungsnetz entdeckt und konnte behoben werden.

Verlauf

Dennoch erfolgte der Angriff der Yuuzhan Vong und die Raumstation fand sich schon bald dem Feuer der Invasoren ausgesetzt. Mit der Einnahme durch die Yuuzhan Vong beabsichtigten die Givin, die Luft aus der Station zu entlassen – sie selbst waren dazu in der Lage, für einen gewissen Zeitraum im Vakuum des Alls zu überleben. Gegen die große Streitmacht der Yuuzhan Vong formierte sich die Flotte der Givin um ihren Planeten, jedoch ging Dodekian Illiet nicht auf die Versprechungen der Angreifer ein, im Falle der Auslieferung der Jedi die Station verschont zu wissen. Somit offenbarte sich Nom Anor in seiner Givin-Tarnung und wurde zusätzlich von einigen Kriegern unterstützt, wobei er ein Duell Mann-gegen-Mann gegen Corran Horn ablehnte. Der oberste Krieger der Gruppe, Shok Choka, nahm die Herausforderung dagegen an, unterlag allerdings, woraufhin die Jedi die Flucht ergriffen. Nachdem Anor das Duell abgelehnt hatte, hatte er sich selbst Schande eingebracht und brachte nun die Krieger von der Raumstation selbst um, sodass niemand davon Bericht erstatten konnte. Mit einem Givin-Schiff konnten die Jedi so problemlos von der Station entkommen.

Im Orbit von Yag'Dhul wimmelte es bereits von den Schiffen der Yuuzhan Vong, gegen die sich die in der Minderheit befindenden Givin zur Wehr setzten. Doch trotz der Überlegenheit und dem bevorstehenden Durchbruch durch die Verteidigung zogen sich die Yuuzhan Vong auf einmal aus dem Kampfgeschehen zurück. Zur selben Zeit war ein Angriff der Neuen Republik auf den Schiffschoß der Invasoren bei Sernpidal erfolgt, weshalb die Reserven ihrer Streitkraft dort wegen des Kampfes bei Yag'Dhul nicht ausreichten. Um ihre letzte Chance zu nutzen, im Schiffschoß noch etwas auszurichten, begaben sie sich so umgehend zurück nach Sernpidal, wo es der Republik dennoch gelang, ein heranwachsendes Weltschiff zu zerstören.

Quellen

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