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Zeb: „Bist du immer noch froh, bei der Rebellion dabei zu sein, Rex?“
Rex: „Ist immer noch besser, als Joopas zu jagen.“
Zeb: „Wirklich? Die schmecken nämlich ziemlich lecker.“
Rex: „Ja, da hast du recht, das tun sie.“
— Garazeb Orrelios und Rex bei den Vorbereitungen der Schlacht (Quelle)

Die Schlacht von Atollon, auch als Angriff auf Atollon bekannt, war eine große Schlacht zwischen der Allianz zur Wiederherstellung der Republik und dem Galaktischen Imperium im Jahr 2 VSY auf und über dem Planeten Atollon. Sie sorgte für große Flottenverluste für die Rebellen, die die Chopper-Basis aufgeben mussten, die Absage des Angriffs auf die Imperiale Fabrik auf Lothal und die Zerschlagung der Phönix-Flotte. Nur der Übermut Kassius Konstantines, die Hilfe des Wren-Clans für die Allianz und die Wut des einheimischen Bendu hinderten Großadmiral Thrawn an der vollständigen Vernichtung der Phönix-Flotte und der Massassi-Gruppe.

Verlauf

Raumschlacht

„Phönix-Flotte, Verteidigungsformation Aurek-1 einleiten!“
— Commander Jun Sato (Quelle)

Y-Flügler versuchen sich mit dem Bombardement eines Sternzerstörers

Fünf Sternzerstörer der Imperium-I-Klasse kamen als Phalanx aus dem Hyperraum, unterstützt von zwei leichten Kreuzern der Arquitens-Klasse. Da sie die Langstrecken-Kommunikation störten, konnten die versammelten Rebellenzellen den Rest der Allianz nicht alarmieren. Die Phönix-Flotte begab sich daraufhin in Verteidigungsformation Aurek-1. Dodonna befahl seinen Fregatten den Hyperraumsprung und die Neuformierung bei Sammelpunkt Nova, wobei sie von Sato gedeckt wurden, der die K-1-0-Bodenevakuierung abwartete. Als es eine Nebulon-B jedoch versuchte, wurde sie sofort wieder in den Realraum zurückgezogen und konnte aufgrund der dadruch ausgelösten Wehrlosigkeit zerstört werden: Es zeigte sich, dass das Imperium zwei Interdictor-Klasse-Sternzerstörer mitgebracht hatte, die die ganze Rebellenflotte an der Flucht hinderte. Einer von ihnen unterstand dem Kommando von Admiral Kassius Konstantine. Nun trafen auch Thrawn und Gouverneurin Arihnda Pryce mit der Chimaera ein, wobei sie Kallus als Gefangenen an Bord hatten. Der Großadmiral nahm holographisch Kontakt mit den Anführern der Rebellen auf, um ihnen ihr Versagen vor Augen zu führen. Daraufhin fassten diese den Plan, ein einziges Schiff durch eine Lücke in den Feldern der Gravitationsprojektoren zu schleusen, um weitere Teile der Allianz zur Hilfe zu holen. Damit würde Thrawn nicht rechnen, da er glaubte, die ganze Rebellion versammelt zu haben. Diese Unterstützung sollte durch einen Flankenangriff den anderen Schiffen die Flucht ermöglichen. Als hilfesuchendes Schiff wurde die Nachtbruder ausgewählt, geflogen von Lieutenant Commander Ezra Bridger und C1-10P. Unterstützt von der Ghost mit Hera Syndulla, Garazeb Orrelios und Rex an Bord und einigen A-Flüglern flogen sie von der Oberfläche in den Orbit. Zudem starteten weitere Teile der Phönix-Staffel und BTL-A4-Y-Flügel-Sternjäger der Blau-Staffel von der Phönixnest.[5]

„Alle Kommandanten, Speerspitzenformation. Fregatten und Korvetten, beschützen Sie die Transporter!“
— Commander Jun Sato (Quelle)

Die danaische Taktik Satos brachte Thrawn dazu, das Zentrum seiner Blockade zu verstärken und TIE-Jäger zu starten. Die Interdictor-Kreuzer wie der unter Konstantine sollten sich dagegen zurückhalten, um eine Flucht der Rebellen auf jeden Fall zu verhindern, unabhängig von ihren ungewöhnlichen Taktiken. Beim Admiral löste dies jedoch Widerwillen aus. Während sich die A-Flügler der Rebellen um Wedge Antilles um die feindlichen Jäger kümmerten, griffen die Y-Flügler der Grün-Staffel den vorderen Sternzerstörer[5] Dark Omen von Captain Corf Ferno[4] mit Protonenbomben an,[5] was jedoch nur leichte Schäden hinterließ.[4] Bein zweiten Anflug verloren sie einen Bomber an die verteidigenden TIE-Jäger. Zwei TIE/sa-Bomber zerstörten daraufhin eine CR90 mit je nur einem Schuss, eine weitere erlag kurz danach ebenfalls den gegnerischen Beschuss.[5]

Die Phönixnest und der Interdictor kollidieren

„Hier spricht die Massassi-Gruppe: Wir stehen unter schweren Beschuss und brauchen Hilfe!“
— Die Massassi-Gruppe in Not (Quelle)

Die Phönix-Staffel, die Ghost und die Nachtbruder bemühten sich, die TIEs in ihrer Flotte zu zerstören, doch ein imperialer Vorstoß fügte P2 schwere Schäden zu. Satos Befehl, die Blockade anzugreifen, resultierte in der Zerstörung der zweiten Fregatte, als sie zwischen einen leichten Kreuzer und einen Sternzerstörer geriet. Die dritte, Dodonnas Vanguard, und das Kanonenboot Orion mussten ebenfalls schweren TIE-Beschuss einstecken, was letztere nicht überstand. Als die imperialen Großkampfschiffe ihr Vordringen stoppten und die leichten Kreuzer die Seiten des Schlachtfelds blockierten, wurden zwei weitere Corellianische Korvetten und ein Teil der Blau-Staffel zerstört. Die anhaltenen Verlustmeldungen veranlassten Sato zu einer drastischen Handlung: Er evakuierte die Phönixnest bis auf sich und zwei freiwillige Piloten, dann steuerte er sie aus der Blockade heraus. Entgegen Thrawns wiederholten Befehl stellte sich Konstantine dem Träger mit seinem Interdictor entgegen, um sich durch das Besiegen von Kommandoschiff und Sato Ehre zu sichern. Als er Konstantine weit genug vom Schlachtfeld weggelockt hatte, ließ Sato die Phönixnest mit dem Interdictor kollidieren, was zum Erschrecken aller beide Schiffe zerstörte.[5]

Dodonna flieht von der Vanguard

So löste sich das Abfangfeld in einem Bereich auf, was Ezra nutzte, um mit der Nachtbruder in den Hyperraum zu springen. Thrawn verstärkte daraufhin den Angriff und drängte die Rebellen in Richtung Planeten. Mit der Evakuierung der Vanguard verloren die Rebellen ihre letzte Fregatte und auch einige ihrer Rettungskapseln. Die Ghost, zwei Kanonenboote, zwei CR90-Korvetten, die Hammerheads P1 und P3 und einige A- und Y-Flügler schafften es zur Chopper-Basis, P2 war inzwischen ihren Schäden erlegen.[5]

Ersuch um Hilfe des Bendus und des Wren-Clans

„Manche Dinge sind es wert, um sie zu kämpfen!“
— Kanan Jarrus, um den Bendu zum Handeln zu bewegen (Quelle)

Also Jedi-Ritter Kanan Jarrus erfahren hatte, das es eine Raumschlacht geben würde, machte er sich auf, den Bendu, ein mit der Macht verbundenes Wesen von Atollon, zu warnen und eventuell dazu zu bringen, den Rebellen zu helfen. Mit seinem Joben-T-85-Düsenschlitten machte er sich auf den Weg dur die Korallenlandschaften, bis er in der Senke des Bendus ankam, während über ihm die Rebellenschiffe dezimiert wurden. Das Machtgeschöpf war erzürnt darüber, dass die Ansiedlung der Rebellen Krieg mit sich gebracht hatte, und er dachte nicht daran, ein Teil dessen zu werden. Er sah sich keiner Seite zugehörig und sich nicht vom Sieg einer Seite bedroht. Kanan konnte seine Haltung nachvollziehen, da er sie selbst einst gehabt hatte, versuchte jedoch an seinem eigenen Sinneswandel deutlich zu machen, dass Untätigkeit in Gegenwart von Leiden Unschuldiger nicht einfach tolleriert werden kann. Als der Bendu derartiges als aus seiner Sicht nichtig abtat, gegen das er nicht kämpfen würde, beleidigte der Jedi ihn als Feigling. Im Zorn rief der Bendu Stürme herbei, in denen er aus Kanans Blickfeld verschwand, und berief sich bei seiner Untätigkeit auf den Willen der Macht.[5]

Die Nachtbruder nahm im Hyperraum Kontakt zu Mon Mothma auf, die jedoch Unterstützung verweigerte, da auch diese Thrawns Streitmacht unterlegen sein würde. Auch kam sie zu den Schluss, dass der Zeitpunkt für offenen Krieg tatsächlich zu früh gewählt worden war. Da die Rebellen jedoch nicht ohne Hilfe zurückkehren wollten, wandten sie sich Sabine Wren zu.[5] Ezra und C1-10P erreichten Krownest, stießen jedoch auf anfängliche Ablehnung ihrer Bitte, da Ursa Wrens Clan mit dem Mandalorianischen Bürgerkrieg beschäftigt war. Sabine beharrte jedoch darauf, ihren Freunden zu helfen, sodass Ursa schließlich fünf Fang-Klasse-Jäger und die dazu bereiten Soldaten erübrigte. Sabine erarbeitete dabei einen Plan, den verbliebenen Interdictor,[2] die Constrainer, auszuschalten.[4]

Bodenschlacht

Thrawn: „Hm, die Misere Ihrer Freunde amüsiert Sie?“
Alexsandr Kallus: „Ich stand auch mal an Ihrer Position, und da haben es die Rebellen geschafft, aus ihrer sicheren Niederlage einen Sieg zu erringen.“
Thrawn: „Sie und ich sind von Grund auf verschieden, Kallus, und das werden die Rebellen in Kürze erfahren.“
— Nachdem der Gefangene Kallus über Thrawns Planung lachte (Quelle)

Der lokale Schild hält dem Bombardement vorerst stand

Als die Siebte Flotte eine Speerspitzenformation einnahm, um ein planetares Bombardement auszuführen, aktivierten Zeb und Rex den Schildgenerator, den Sabine für die Chopper-Basis hergerichtet hatte. Der Schutzschild hielt dem Sternzerstörer-Turbolaserhagel stand, Kanan verlor jedoch auf dem Rückweg zur Basis seinen Düsenschlitten. Kurz bevor der Schild überlud, stellte Thrawn sein Bombardement ein. Gleichzeitig ließ der Bendu seinen Sturm weiter aufziehen. Der Großadmiral überließ Pryce das Kommando über die Flotte, während er selbst den Bodenangriff übernahm. Seine Transportschiffe landeten im westlichen Quadranten der Rebellenbasis, wobei Rex und Zeb mit einer Einheit Rebellensoldaten den Weg der Imperialen verminten. Fünf der sechs Allterrain-Defensivpods, die die Vorhut bildeten, fielen den ersten beiden Minenexplosionen zum Opfer, der letzte wurde von Zeb mit einem RPS-6-Raketenwerfer zerstört. Dies verriet Thrawn jedoch die Positionen der Verteidigungssysteme, sodass seine vier minenunempfindlichen Allterrain-Angriffstransporter den Schutzschild durchdringen und gemeinsam mit Sturmtruppen-Bataillonen und zwei K79-S80-Truppentransportern die Rebelleninfanterie zurückdrängen konnten. Vier A-Flügler um Wedge und Derek Klivian griffen die Kampfläufer an, wurden jedoch von fünf TIE-Jägern abgedrängt. Inzwischen traf Kanan zu Fuß ein und kappte die Beine eines AT-AT. Als Thrawn die ganze Schlucht eingenommen hatte und mit seinem Sentinel-Klasse-Shuttle an die Front flog, zogen sich die Rebellensoldaten in die Höhlen nahe der Basis zurück, während die Kommandanten einige Sturmtruppen von einem Hügel aus ins Kreuzfeuer nehmen konnten. Sie sahen sich jedoch zu Evakuierung gezwungen, als Sturm- und Todestruppler in die Höhlen vordrangen.[2]

Flucht

Die mandalorianischen Einheiten erreichten das System und begannen, die imperialen Transmissionen zu stören. Die Fang-Klasse-Jäger hielten auf die imperialen Schiffe zu und trafen auf die TIE-Jäger, die Pryce als Reaktion entsandt hatte, unterstützt durch Positionierung der Großkampfschiffe. Die Nachtbruder konnte sich dadurch ungestört der Constrainer nähern. Indes drangen die AT-ATs in die Kommandobereiche der Chopper-Basis vor, und der Schildgenerator stand kurz vor der Überlastung. Sturmtruppen-Feuer ließ ihn zusammenbrechen, und der Luftkampf von TIE-Jägern und A-Flüglern verlagerte sich in den Bereich der Basis. Zwei Korvetten und ein Transporter hoben ab, doch die Salven eines AT-AT ließen den GR-75 abstürzen. Dodonna, Rex, AP-5 und die dort befindlichen Spectres waren auf dem Weg zur Ghost, wurden aber von Todestrupplern und Thrawn umstellt, der bei Ausbleiben formaler Kapitulation ihre Exekution androhte, beginnend mit Kanan. Als die Rebellen sich darauf vorbereiteten, sich zu verteidigen, erreichte Bendus Sturm eine neue Drastik und ließ seine Augen schemenhaft am Himmel erscheinen. Zornig trafen seine Blitze AT-ATs und Allianzjäger gleichermaßen, was die Ansammlung auflöste und die aufgehaltenen Rebellen ihre Flucht fortsetzen ließ.[2]

Ezra, Sabine, Tristan Wren und weitere mandalorianische Krieger setzten auf die Constrainer über und begannen, einen Gravitationsprojektor zu beschießen, woraufhin Pryce Sprungtruppen starten ließ. Der Bendu forderte die Rebellen auf, Atollon zu verlassen, und nach weiteren Jägerverlusten schafften es die Ghost, zwei weitere Korvetten und ein Kanonenboot aus dem Gefahrenbereich. Als der Bendu seine Forderung zu Thrawn wiederholte, ließ dieser das AT-AT- und Todestruppenfeuer auf seine Erscheinung am Himmel konzentrieren, bis sie fiel. Durch Blaster und Raketen überlud das Angriffsteam auf dem Rumpf der Constrainer schließlich den Projektor und kehre auf die Nachtbruder zurück, während der Sternzerstörer explodierte. Kallus triezte Pryce damit, woraufhin sie Sturmtruppen anwieß, ihn aus einer Schleuse zu werfen. Er überwältigte die beiden jedoch leicht und begab sich in eine Rettungskapsel. Je zwei CR90- und Hammerhead-Korvetten sowie die Ghost, ein Dorneanisches Kanonenboot und die letzten A- und Y-Flügler näherten sich gleichzeitig der Blockade. Die Ghost konnte die Kapsel aufnehmen, jedoch überstanden eine CR90 und das Kanonenboot[2] den Weg zwischen Chimaera und Dark Omen hindurch[4] nicht. Die verbliebenen Rebellen und die Mandalorianer sprangen geschlossen in den Hyperraum. Thrawn suchte die Absturzstelle des Bendu auf. Dieser sagte, dass der Großadmiral ihn nicht zerstören könne, aber selbst besiegt werden würde. Als Thrawn mit seinem Blaster auf ihn schoss, verschwand der Bendu und ließ nur Lachen zurückhallen.[2]

Hinter den Kulissen

  • Die Schlacht von Atollon war erstmals in der Doppelfolge Angriff auf die Rebellenbasis, im Original Zero Hour, der Serie Rebels zu sehen.
  • Auch wenn in den Folgen nur fünf zerstörte und eine entkommene CR90-Korvette zu sehen ist, sind sieben an der Schlacht beteiligt: Nachdem die erste Korvette von TIE-Bombern zerstört wurde, sind von jedem der drei Designs noch zwei Schiffe zu sehen. Damit sind maximal drei Korvetten mit den zwei blauen Bugmarkierungen an der Schlacht beteiligt. Da die Massassi-Gruppe selbst jedoch zwei dieser Schiffe einbringt, ist unklar, ob die Liberator oder das andere Phönix-Schiff dieses Designs an der Schlacht teilnahmen oder sie sogar überstanden.
  • Im Deutschen spricht Thrawn davon, dass Sato Taktiken der Dananer einsetzt; das englische danaan ist jedoch ein Adjektiv, dass sich auf die altgriechischen Danaer bezieht.
  • Das Abstürzen eines GR-75-Transporters nach zwei Salven eines AT-AT spiegelt eine Darstellung in Battlefront wieder.

Quellen

Einzelnachweise

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