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Kanon-30pxÄra Imperium

Todesstern II UC
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BKL-Icon Dieser Artikel behandelt die Schlacht zur Zeit des Imperiums; für die Schlacht während der Klonkriege siehe Schlacht von Mimban (22 VSY).
Rio Durant: „Hey, Beckett! Du hast gesagt, wir sind nur hier um ne Kleinigkeit zu erledigen!“
Tobias Beckett: „Ja!“
Rio Durant: „Das ist keine Kleinigkeit! Das is n' Krieg!“
— Rio Durant zu Tobias Beckett (Quelle)

Die Schlacht von Mimban war eine größere Auseinanderstzung zwischen der Mimbanesischen Befreiungsarmee und dem Galaktischen Imperium auf dem Planeten Mimban. Hierbei versuchte das Imperium, die Rohstoffvorkommen von Mimban unter seine Kontrolle zu bringen, welche von den Mimbanesen infolge der imperialen Besatzung verteidigt wurden. Diesbezüglich kam es um 10 VSY zu einer größeren Schlacht, in der das Imperium darum bemüht war, die Kontrolle des Planeten zu übernehmen und die Mimbanesische Befreiungsarmee zurückzudrängen. Diese leistete wiederum erbitterten Widerstand, weshalb der Vorstoß der eingesetzten 224. Panzerdivision nur schleppend in einem Grabenkrieg voran ging.

Vorgeschichte

„Sie hören den Sender der Großen Armee der Republik, die Stimme des Outer Rim. Der nächste Song gilt den Schlammspringern der 224., die sich draußen auf Mimban durchschlagen. Jungs, zieht die Köpfe ein und haltet eure Dichtungen verschlossen.“
— Berichterstattung über die im Jahr 22 VSY stattfindende Schlacht (Quelle)

Als im Jahr 22 VSY die Klonkriege auf Geonosis ausbrachen, versuchte die Konföderation unabhängiger Systeme bereits wenige Wochen später, den Planeten Mimban unter ihre Kontrolle zu kriegen. Ihr Augenmerk lag dabei auf die Rohstoffvorkommen des Planeten, welche für die Herstellung der Droidenarmee unabdingbar waren. Auf die im selbigen Jahr stattfindende Invasion reagierte die Galaktische Republik zügig, weswegen sie die 224. Division, später auch bekannt als „Schlammspringer“, entsendete.[3] Dementsprechend bewaffnete die Große Armee der Republik nun die einheimischen Mimbanesen, damit sich diese gegen folglich selbst gegen die Kampfdroiden der Separatisten verteidigen können.[2]

Nach dem Ende der Klonkriege und dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums wandte sich dieses nun gegen die einstigen Verbündeten der Republik, woraufhin Mimban besetzt und ausgebeutet wurde. Da Moff Bin Essada in den folgenden Jahren darum bemüht war, die Rohstoffvorgaben von Großmoff Wilhuff Tarkin für den Circarpous-Sektor zu erfüllen, wurden diesbezüglich Mimbans Rohstoffvorkommen stärker geplündert, was wiederum die Einheimischen verärgerte. Da die Mimbanesen noch über den Krieg hinaus die militärische Ausrüstung der Republik behielten, konnten sie sich nun gegen die imperialen Besatzer erheben, was wiederum die Geburtsstunde der Mimbanesischen Befreiungsarmee unter Iasento war. Darauf reagierte das Imperium nun, indem es die 224. Panzerdivision zur Rückeroberung des Planeten entsendete.[2]

Verlauf

Han Solo: „Ich hab mich nur gefragt, was unser Ziel ist, Lieutenant.“
Bolandin: „Wir bringen der Galaxis Frieden und Wohlstand. Setzen ein Imperium-treues Regime ein und eliminieren den Feind.“
Han Solo: „Das ist ihr Planet - Wir sind der Feind.“
— Han Solo und Lieutenant Bolandin über den Einsatz des Imperiums auf Mimban (Quelle)

Nachdem die vom Imperium entsandte 224. Panzerdivision die Oberfläche des Planeten erreichte, fing diese zunächst damit an, eine Operationsbasis zu errichten. Demzufolge wurde das Camp Forward aufgebaut, welches sich aus einer Ansammlung von Zelten, Landeplätzen und Bunkern zusammensetzte. Des Weiteren wurde von Imperialen Pionieren ein Netzwerk an Gräben rund um das Camp angelegt, welches Schutz vor Angriffen und den widrigen Bedingungen bieten sollte. Demzufolge wurden vereinzelt Kommandostationen eingerichtet, die die Verteidigung erleichtern und zukünftige Offensiven koordinieren sollten. [2]

Die Mimbanesische Befreiungsarmee reagierte schließlich darauf, indem sie das Gebiet rund um das Camp verminte und mit Stolperdrähten versah, was die Operationen des Imperiums verlangsamte. Somit konnten die Mimbanesen größere Imperiale Kampfverbände aufhalten und mit Soldaten und Katapulten unter Beschuss nehmen, während diese versuchten, entgegen der widrigen Bedingungen weiter vorzurücken. Demzufolge tobten schließlich die heftigsten Kämpfe rund um das Camp Forward, bei denen die Infanteristen und Kampfläufer der 224. Panzerdivision gegen die mimbanesischen Widerstandskämpfer kämpften. Diese konnten sich hierbei meistens in Kratern verschanzen oder die natürliche Umgebung nutzen, um häufig heftige Gegenwehr leisten zu können. Da es der Imperialen Flotte aufgrund der dichten, ionisierten Atmosphäre und den schlechten Wetterbedingungen kaum möglich war, eine gute Aufklärung zu leisten bzw. die Bodenoffensiven mit geeigneter Luftunterstützung zu koordinieren, mussten demzufolge die Imperialen Streitkräfte Offiziere in den Kampf schicken, welche vor Ort den Angriff anführten, was sie wiederum zu leichten Zielen machte. Da die Gefechte in erster Linie von der Infanterie ausgetragen wurden, musste diese neben dem Einsatz von TIE-Jägern zusätzlich von leichten AT-DT-Kampfläufern unterstützt werden, damit diese erfolgreich sein konnte.[2]

Staz: „Euer Imperium braucht Euch! Vorwärts, Soldaten! Solo, steh auf! Wir sind fast da!“
Han Solo: „Wir sind fast wo? Wo wollen wir denn hin?“
Staz: „Nur noch über diese letzte Anhöhe! Der Sieg ist...“
— Major Staz und Corporal Han Solo während des Gefechts (Quelle)

Demzufolge kam es im Jahr 10 VSY infolge mehrere Scharmützel schließlich zu einer größeren Imperialen Offensive, in der ein Kampfverband der 224. Panzerdivision gegen eine Einheit mimbanesischer Freiheitskämpfer kämpfte. Die Imperiale Einheit, bestehend aus Sumpftruppen, speziellen Sturmtruppen und einer Vielzahl an AT-DT-Kampfläufern, wurde von Major Staz angeführt. Während eine Gruppe von AT-Ladern unter ständigen Einsatz unentwegt die Kampfmaschinen an die Front brachte, versuchten unterdessen einige TIE-Jäger, die vorrückenden Imperialen Soldaten zu unterstützen. Dennoch gelang es den Mimbanesen mithilfe von Katapulten Sprengkörper auf die Läufer zu schießen, wodurch auch einige Soldaten - darunter Corporal Han Solo - getroffen wurden. Im Chaos der Schlacht befahl Staz nun den weiteren Vormarsch der Soldaten, woraufhin er sich zu Solo umdrehte und diesen anwies, weiter zu kämpfen. Nachdem dieser den Major nun fragte, was denn ihr Ziel sei, erklärte er ihm, dass sie nur noch die vor ihnen liegende Anhöhe überwinden müssten, um den Feind erfolgreich zurückzuschlagen. Anschließend wurde Staz jedoch von einer feindlichen Granate getroffen und getötet, woraufhin Solo zu einem nahegelegenen Krater zurückwich, während weitere Sprengkörper auf seine Position zuflogen und dabei einen Kampfläufer zerstörten. Vom Krater aus konnte Solo beobachten, wie einige Soldaten den vorrückenden AT-DT Feuerschutz gaben, während sich einige Sturm- und Sumpftruppen im Krater verschanzten und Gegenwehr leisteten bzw. die Verwundeten versorgten.[1]

Tobias Beckett: „Wer ist jetzt der ranghöchste Offizier?“
Han Solo: „Das sind sie, Captain.“
Rio Durant: „Da hat er wohl recht.“
Val: „Wie lautet der Plan, Captain Beckett?“
Tobias Beckett: „Val, du schnappst dir Rio und diese vier Matschköpfe, linke Flanke. Ich nehme diesen großmäuligen Rotzlöffel und wir werden rechts lang gehen. Vielleicht haben wir ja Glück.“
Rio Durant: „Mit Glück hat das nichts zu tun.“
Han Solo: „Warten Sie, ein... eine Frage - eine Frage!“
Tobias Beckett: „Willst du überleben, Klugscheißer?“
Han Solo: „Auf jeden Fall!“
Tobias Beckett: „Dann halt die Klappe und tu, was dein Captain dir sagt!“
— Tobias Beckett, Rio Durant, Val und Han Solo im Gespräch über ihr weiteres Vorgehen (Quelle)

Als es schließlich einer Einheit gelang, sich von einem nahegelegenen Hügel zum Krater durchzuschlagen und dabei einige Mimbanesen auszuschalten, sprach Solo den Offizier, welcher sich als Captain herausstellte und die Gruppe anführte, an und erklärte ihm nach einer kurzen Diskussion, das er nun der ranghöchste Offizier sei. Dieser, schließlich identifiziert als Beckett, gab seinen Begleitern Val, Rio Durant und Korso zu verstehen, dass sie sich nun zusammen mit Solo und drei weiteren Sumpftrupplern, welche sich der Gruppe anschlossen, zum Camp Forward aufmachen würden, woraufhin sie sich gemeinsam dorthin durchkämpften.[1]

„Achtung! In drei Stunden rücken wir aus in die südlichen Sumpfländer. Ich brauche einen Spähtrupp, zehn Männer.“
— Lieutenant Bolandin zu seinen Soldaten (Quelle)

Im Camp angekommen trennte sich die Gruppe von Solo, der sich infolge darauf zusammen mit einem Haufen weiterer Soldaten eine Ansprache von Lieutenant Bolandin anhörte. Dieser erklärte ihnen, dass sie sich nun zu den südlichen Sumpfländern aufmachen würden, wofür er einen Spähtrupp bräuchte, was Solo abfällig kommentierte. Nach einer kurzen Diskussion mit Bolandin machten sich die Soldaten schließlich im Anschluss daran auf den Weg zu den südlichen Sumpfländern, während Solo die weiterhin verkleidete Schmuggler-Gruppe unter Beckett aufsuchte, um sich ihnen anzuschließen. Diese vertrauten ihm allerdings nicht, woraufhin Beckett Bolandin zu ihnen rief und Solo als Deserteur abstempelte. Nachdem Solo schließlich abgeführt und der „Bestie“ vorgeworfen wurde, gelang es den Schmugglern unterdessen, einen AT-Lader zu kapern. Da es Solo jedoch mit der Hilfe seines neunen Freundes Chewbacca, einem vormals gefangenen Wookiee, gelang zu entkommen, beeindruckte das Beckett, welcher die beiden nun mitnahm. Infolge darauf konnten sie nahezu unbemerkt von Mimban entkommen, während das Imperium mit dem Kampf in den südlichen Sumpfländern beschäftigt war, wo wiederum ein heftiges Gefecht entbrannte.[1]

Nachwirkungen

Nach den schweren Kämpfen in den südlichen Sumpfländer und um das Camp Forward gelang es dem Imperium zwar, weiter Boden gegen die Mimbanesische Befreiungsarmee wett zu machen, allerdings gelang es der 224. Panzerdivision nicht, den Widerstand der Mimbanesen vollends zu brechen. Aufgrund der widrigen Bedingungen von Mimban und dem daraus resultierenden strategischen Vorteil der Einheimischen war es dem Imperium langfristig kaum möglich, die Ordnung vollständig wiederherzustellen, sodass es weiterhin Verstärkung nach Mimban schicken musste.

Infolge des Diebstahls des AT-Laders durch Beckett's Crew und deren Flucht zusammen mit dem Deserteur Solo und dem Wookiee gelang es ihnen schließlich, einen Conveyex-Zug auf Vandor zu überfallen und im Zuge eines Bandenkonfliktes eine ganze Coaxium-Ladung zu zerstören. Da sie nun Crimson Dawn nicht mehr beliefern konnten, mussten sie sich schließlich ein anderes Ziel suchen, was zu den Ereignissen auf Kessel - später bekannt als der Kessel-Flug - und dem Gefecht auf Savareen führte.

Hinter den Kulissen

  • Zur Schlacht von Mimban gibt es diverse Konzepte, die im Buch The Art of Solo: A Star Wars Story zusammengetragen wurden.
  • Bereits zur Zeit der Klonkriege gab es eine Schlacht auf Mimban, in welcher die Republik die Mimbanesen gegen die angreifenden Separatisten unterstützte. Nachdem die Galaktische Republik zum Galaktischen Imperium wurde, wurden die einstigen Verbündeten der Mimbanesen zu deren neuen Feinden, da diese - ähnlich den Separatisten - Ansprüche auf die Ressourcen des Planeten erhoben.
  • In einer nicht finalen Szene von Solo: A Star Wars Story ist der Vorstoß von Beckett's Crew zusammen mit Solo und den Sumpftrupplern zum Camp Forward zu sehen. Hierbei liefern sie sich ein heftiges Feuergefecht mit einigen Mimbanesen, wobei Korso schwer verwundet wird und schließlich seinen Wunden erliegt. Diese Sequenz schaffte es allerdings nicht in den Film, weswegen sie nur noch als „gelöschte Szene“ erhalten ist.

Quellen

Einzelnachweise

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