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Die Sternzerstörer oder Schlachtträger der Secutor-Klasse der Kuat-Triebwerkswerften waren Großkampfschiffe und Trägerschiffe des Galaktischen Imperiums. Besonders auffällig an diesen Schiffen war der Brückenaufbau, der vom Design her starke Ähnlichkeit mit dem Venator-Klasse-Sternzerstörer der Galaktischen Republik aufwies.

Beschreibung

Assertor-Klasse mit Sternzerstörern

Ein Schlachtträger (rechts unten), gedockt neben schweren Großkampfschiffen

Wie alle Sternzerstörer wies auch die Secutor-Klasse eine charakteristische Keilform auf, allerdings liefen die beiden Seitenkanten in einem deutlich größeren Winkel aufeinander zu, die Secutor-Klasse war also um einiges breiter als andere Sternzerstörer von selber oder ähnlicher Länge. Das Schiff war über zwei Kilometer lang und erfüllte primär die Funktion eines Trägerschiffes, d.h. die Hauptaufgabe des Schiffes bestand darin, eine große Zahl Sternjäger-Staffeln an ihre Einsatzorte zu transportieren. Zu diesem Zweck befanden sich an der Unterseite des Schiffes zwei große Hangarbuchten, in denen sich wiederum zahlreiche kleinere Hangars befanden. Neben den Jägern fanden einige Landungsschiffe und Shuttles nebst planetaren Angriffsvehikeln Platz. Die Truppenzahl belief sich auf 14.000 Personen.

Diese enorme Frachtkapazität ging allerdings stark auf Kosten der Bewaffnung, die aus vergleichsweise wenigen schweren und leichten Turbolasern, schweren und mittleren Ionenkanonen, Sprengkopfwerfern und schweren Traktorstrahlprojektoren bestand. Nach den Richtlinien des Anaxes War College System wäre die Secutor-Klasse aufgrund seiner Länge eigentlich als Schlachtkreuzer zu klassifizieren, jedoch entschied man sich aufgrund der relativ gesehen marginalen Bewaffnung dazu, dem Schiff die Bezeichnung Sternzerstörer zu geben. Die Verteidigungssysteme waren dabei besonders stark gehalten: Neben extrem schwerer Panzerung konnten allein die Schutzschilde den von einer ganzen Kampfgruppe angerichteten Schaden einstecken.

Der Brückenaufbau befand sich nicht, wie bei Sternzerstörern üblich, im hinteren Teil des Schiffes, sondern saß fast genau in der Mitte des Schiffes. Der Aufbau der Brücke selbst hatte frappierende Ähnlichkeit mit dem der Venator-Klasse-Sternzerstörer, die zuvor in den Klonkriegen eingesetzt wurden. Die Secutor-Klasse teilte sich mit der Venator-Klasse die charakteristischen Doppelbrückentürme.

Geschichte

Secutor Byss

Ein Schlachtträger im Orbit von Byss

Die Secutor-Klasse-Sternzerstörer wurden bereits um das Ende der Klonkriege herum entworfen und gebaut, Einsätze auf Seiten der Galaktischen Republik sind aber bestätigt. Nach der Machtergreifung des Galaktischen Imperiums wurden diese Schiffe in die imperiale Flotte eingegliedert, wo sie im Galaktischen Bürgerkrieg und bis mindestens 10 NSY dienten.

Zwei dieser Schiffe waren an der Flottenstation Validusia anzutreffen. Ein Schlachtträger fand sich in einem Gefecht mit einem Providence-Klasse-Zerstörer und einem Quasarfeuer-Klasse-Großkreuzer wieder. Ein Secutor-Klasse-Sternzerstörer war im Jahre 10 NSY Teil einer Flotte, die Orbit von Byss stationiert war, als Luke Skywalker auf den Planeten kam, um gegen den wiedergeborenen Imperator zu kämpfen.

Hinter den Kulissen

  • Der Secutor-Klasse-Sternzerstörer tauchte als erstes im Comic Das Dunkle Imperium auf, besaß zunächst jedoch keinen offiziellen Namen. Später griff der Künstler Ansel Hsiao das Design und erstellte ein detailliertes 3D-Modell des Schiffes, dem er den Namen Secutor-Klasse-Sternzerstörer gab. Wie die meisten von Hsiaos Werken war auch die Secutor-Klasse zunächst eine reine Fan-Kreation, fand jedoch Einzug in den offiziellen Star-Wars-Kanon, als Hsiao damit beauftragt wurde, Bilder für das Sachbuch The Essential Guide to Warfare zu erschaffen, wobei er viele seiner eigenen Kreationen, darunter den Secutor-Klasse-Sternzerstörer, beisteuerte. Jason Fry bestätigte in seinem Blog die Kanonität des Schiffes und lieferte die Längenangabe von 2,2 km.
  • Secutor ist lateinisch und bedeutet „Verfolger“. Im alten Rom war der Secutor ein Gladiator, der schwer gepanzert und mit Schwert und Schild bewaffnet in die Arena trat. Er stellte das Pendat zum Retriarier, dem „Netzwerfer“ dar.

Quellen

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