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Die Sluis-Van-Raumwerften waren ein Raumdock im Orbit des Planeten Sluis Van. Es war die größte Raumwerft im Sluis-Sektor und das größte Dock in jenem Teil der Galaxis.

Beschreibung

Die Schiffswerften bestanden aus einer ganzen Reihe verschiedener Docks, in denen neben Großkampfschiffen auch Frachter oder große Containerschiffe untergebracht werden konnten. Manche Docks, wie zum Beispiel V-475, waren in der Lage, neben einem Trockendock auch Platz für Hangars und Andockröhren zu gewährleisten. Aus diesem Grund waren in diesen variabel einsetzbaren Docks oftmals Vergnügungsetablissements untergebracht, die es den Raumfahrern ermöglichten, sich während der Andockzeiten dementsprechend zu entspannen. Weiterhin gab es einen regen Shuttle-Verkehr vom Planeten zu den Docks, um den Besatzungen die Chance zu geben, sich auch auf dem Planeten die Zeit zu vertreiben. Mittels Schleppern wurden die Großraumschiffe und -Frachter durchs System geführt, während gleichzeitig Bojen zu den Wartebereichen wiesen, fern von den Haupthandelsrouten durch das System.[1]
Die Kontrolle über die Werften ging von einer zentral gelegenen Raumstation aus, die vor allem die administrativen Bereiche regelte. Die Verteidigung der Werften übernahmen neben einigen Großkampfschiffen auch Raumjäger, wobei die Hauptlast des Kampfes meist die Kampfstationen zu tragen hatten, die mit vielen Turbolaserbatterien und Protonentorpedorampen ausgestattet waren. Aufgrund ihrer mangelhaften Manövrierfähigkeit konnten sie zwar gut gegen Piraten oder Schmuggler vorgehen, einem Großangriff waren sie jedoch nicht gewachsen.[1]

Geschichte

Die Sluis-Van-Raumwerften gab es bereits in den letzten Tagen der Galaktischen Republik, doch im Zuge der Krise um die Separatistenbewegung unter Graf Dooku verließen sie die Republik und schlossen sich den Separatisten an.[2] Im Zuge der Imperialisierung nahmen sie allerdings wieder eine Rolle in der Kriegsmaschinerie des Imperiums ein. Jenes vergab zur Zeit der Schlacht von Endor neunzig Prozent der Aufträge an die Sluis-Van-Raumwerften und waren von daher für die Sluissi ein lebenswichtiger Auftraggeber. Gleichzeitig waren die Raumwerften mit gerade mal vier imperialen Sternzerstörern verteidigt, weshalb der Mon-Calamari-Kommandant Ackbar die Raumwerften als erstes Ziel der Neuen Republik ins Auge fasste, bevor man sich auf Kuat oder Corellia, ebenfalls wichtige Werftplaneten des Imperiums, konzentrieren würde. Innerhalb der Sluissi herrschte jedoch große Uneinigkeit, ob man nun das Imperium oder die Neue Republik unterstützen sollte.[3]

Bis zum Jahr 9 NSY nahmen die Streitkräfte der Neuen Republik die Werft in ihren Besitz. Der Vertrag mit der Republik erlaubte es jedem militärisch oder diplomatisch genutzten Schiff, in den Werften überholt zu werden.[1] In jenem Jahr kam es im Sluis-Sektor zu einer Reihe Übergriffe auf Welten der Republik. Da die Regierung den Planeten zu Hilfe kommen wollte, funktionierte Admiral Ackbar aufgrund des Raumschiffsmangels einige Sternkreuzer zu Frachtern um. Dies wollte sich Großadmiral Thrawn zunutze machen, indem er mit einer Reihe Minenmaulwürfe, die er bei Nkllon gestohlen hatte, versuchte, die Schiffe zu stehlen, um den Raumschiffmangel des Imperiums auszugleichen. Da es jedoch Han Solo und Lando Calrissian gelang, diesen Plan unter großen Materialschäden auszuhebeln, waren die Sluis-Van-Raumwerften in der Folgezeit damit beschäftigt, die beschädigten Schiffe zu reparieren, wobei die Verteidigungsflotte Priorität hatte.[4][5] Schon zuvor war der Sternzerstörer Freiheit zur Überholung bei Sluis Van stationiert.[6] Im Zuge der Invasion der Yuuzhan Vong im Jahr 25 NSY erhielt Sluis Van eine ganze Reihe neuer Aufträge, um die Verluste gegen die Invasoren auszugleichen. Bis zum Ende des Jahres, so lautete der Bericht von Ayddar Nylykerka, würden Sluis Van, Kuat, Fondor und einige weitere Werften ihre Produktion schwerer Kreuzer verdoppelt haben.[7]

Hinter den Kulissen

Die Raumwerften werden das erste Mal in Timothy Zahns Erben des Imperiums behandelt, welcher sie auch zu Beginn der Fortsetzung Die dunkle Seite der Macht als Schauplatz nutzte. Ein großer Teil der Anlagen wurde dann im zugehörigen Nachschlagewerk The Thrawn Trilogy Sourcebook beschrieben. Darüber hinaus wurde die Werft meist nur noch am Rande erwähnt und trat nicht mehr in Erscheinung.

Quellen

Einzelnachweise

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