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Sternjäger, kurz meist Jäger genannt, waren kleine, wendige und schnelle Raumschiffe, die für militärische Zwecke eingesetzt wurden. Sie wurden meist von einer sehr kleinen Besatzung gesteuert und waren mit Laserwaffen, Blasterwaffen, Raketen, Torpedos und/oder Bomben bestückt.

Merkmale

Wichtige Merkmale eines Sternjägers waren die im Vergleich zu Großkampfschiffen geringe Größe, die damit verbundenen geringen Anschaffungs- und Unterhaltungskosten, die Wendigkeit im Raumkampf und das hohe Zerstörungspotenzial. Die Sternjägermodelle der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik erregten durch ihren Erfolg in der Schlacht von Yavin das erste Mal große Aufmerksamkeit, als sie ohne Unterstützung durch Großkampfschiffe den Ersten Todesstern komplett vernichteten. An der Schlacht waren auf der Seite der Rebellen 31 Jäger beteiligt, darunter 22 T-65-X-Flügler und acht BTL-Y-Flügler. Durch das Eingreifen eines modifizierten YT-1300-Frachters, des Millennium Falken, konnte Luke Skywalker mit seinem X-Flügler und zwei Torpedos die mit Abstand größte Kampfstation des Imperiums mit einer Besatzung von knapp zwei Millionen Mann zerstören.[1]

Häufig bot ein Jäger nur Platz für einen oder zwei Piloten und nur geringen Frachtraum, der meistens für Vorräte genutzt wurde. Diese Vorräte dienten dazu, dem Piloten des Jägers nach der Bruchlandung auf einem Planeten noch eine Zeit lang zu versorgen.[2] Häufig konnte man Sternjäger mit Astromechdroiden ausstatten, diese unterstützten den Piloten bei der Steuerung des Jägers oder reparierten kleinere Schäden am Schiff noch während der Schlacht. R2-D2 wurde beispielsweise häufig von Anakin Skywalker genutzt.[3][4] Es existierten sowohl Sternjäger mit als auch solche ohne Hyperantrieb,[5][6] manche Sternjäger ohne Hyperraumantrieb konnten jedoch einen sogenannten Hyperraumring benutzen.[3]

Eine Flotte verfügte üblicherweise über mehrere Sternjägerklassen, die sich gegenseitig ergänzten. So war zum Beispiel der BTL-Y-Flügel-Sternjäger ein Bomber der Galaktischen Republik während der Klonkriege[4] und später der erste Sternjäger, der von der Rebellen-Allianz eingesetzt und als Langstreckenjäger bzw. -bomber konzipiert wurde.[7] Auch wenn er eine robuste Kampfmaschine war, war er – wie andere Bomber auch – gefährdet, wenn er alleine gegen andere Jäger kämpfte, und wurde daher im Einsatz oft durch Jäger wie zum Beispiel X-Flügler begleitet.[1]

Siehe auch:

Hinter den Kulissen

  • Der originale englische Begriff lautet starfighter, kurz fighter.
  • Das Konzept der Sternjäger in Star Wars ist stark an reale Kampfflugzeuge angelehnt. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs setzte sich die Erkenntnis durch, dass Flugzeuge bei minimalem Aufwand, geringen Kosten und ohne das Risiko großer eigener personeller Verluste das Potenzial haben, auch die größten Kampfschiffe feindlicher Seestreitkräfte zu zerstören. Berühmte Beispiele sind die Bismarck und der Angriff auf Pearl Harbor. Noch während des Zweiten Weltkriegs lösten Flugzeugträger die Schlachtschiffe als wichtigstes Element der Seekriegsführung ab.
  • George Lucas ließ sich für die Weltraumschlachten in seinem ersten Star-Wars-Film von den Aufnahmen der Luftkämpfe des Ersten Weltkrieges inspirieren, weswegen sie anders ablaufen, als Physikkundige es erwarten.

Quellen

Einzelnachweise

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