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Todesstern II

Der Zweite Todesstern, eine der bekanntesten Superwaffen.

Eine Superwaffe ist eine Art von Waffe, die unglaubliche Zerstörungen anrichten kann. Meist sind es gigantische Konstruktionen, die im Weltall gebaut und betrieben werden. Superwaffen sind die logische Folge einer Entwicklung, die seit den ersten Waffen immer weiter ging. Den ersten Klingenwaffen folgen Blaster, welche wiederum von Granaten ergänzt wurden, welche ganze Gruppen von Gegnern ausschalten können. In einer Zeit, in der riesige Schiffe im Krieg zugegen sind, stellen Superwaffen daher nur eine logische Weiterführung dieses Trends dar.

Vom Galaktischen Imperium, dem Sith-Imperium und anderen Mächten wurden Superwaffen eingesetzt, jedoch lehnten die Jedi, die Rebellen-Allianz und die Galaktische Republik (einzige Ausnahme: die Elektro-Protonenbombe) den Einsatz von Superwaffen ab, da es bei ihrem Einsatz unumgänglich war, dass auch Unschuldige zu Schaden kamen. Einst wurden viele mächtige Superwaffen wie die Sternenschmiede mithilfe der Macht (im Allgemeinen durch die dunkle Seite) funktionsfähig. Das Galaktische Imperium vertraute jedoch nicht ausschließlich auf die Macht und erschuf sein mächtiges Arsenal aus Superwaffen wie dem Todesstern, den Torpedosphären, dem Omega-Frost und etlichen weiteren Superwaffen welche mit Hilfe von Ingenieuren des IAMF geplant und teilweise durch Sklaven fertiggestellt wurden.

Die größte Schwäche von Superwaffen ist meist ihre Größe an sich. Sie sind sehr teuer in der Herstellung, im Betrieb, und binden oft große Flottenverbände zu ihrem Schutz, da sie durch ihr Gefahrenpotential meist sofort zu Primärzielen der militärischen Widersacher werden. Weiterhin werden sie oft mit experimenteller Technologie versehen, sodass ihre wahre Zerstörungskraft meist nur Spekulation ist. Meist sind Superwaffen als Raumstationen konstruiert, die tausende Besatzungsmitglieder, Offiziere, Soldaten, Techniker und anderes Personal beherrbergen. Da stationäre Superwaffen nur schwer zu verbergen sind, und nach einmaliger Entdeckung gegenüber Angriffe recht empfindlich sind, verfügen die meisten Superwaffen über eine Möglichkeit der Fortbewegung. Alle diese Gründe führen dazu, dass Superwaffen sehr selten und meist Unikate sind. Eine Ausnahme hiervon ist der kleine, aber trotzdem sehr starke Sonnenhammer.

Trotz ihrer zahlreichen Schwächen spielen Superwaffen oft zentrale Rollen in größeren Konflikten. Dabei ist ihre Hauptaufgabe nicht die Zerstörung zu der sie fähig sind, sondern vielmehr die Angst vor ebendieser Zerstörung. Dies fand oft Ausdruck in militärischen Taktiken wie etwa der Tarkin-Doktrin. Nach dieser von Wilhuff Tarkin aufgestellten Vorgehensweise entwickelte das Imperium immer größere und abschreckendere Waffen, wie den AT-AT oder die weithin gefürchteten Sternzerstörer. Schon die alten Sith nutzen ähnliche Erfahrungen, indem sie Meditationskugelschiffe einsetzten, die ihre Kampfmeditation verstärkten. Diese waren Raumschiffe, die wie ein Auge gestaltet waren und so den Gegner schon durch ihr Aussehen verunsichern sollten. Die wohl gewaltigste Superwaffe war die Starkiller-Basis, die mit nur einem Schuss ganze Sonnensysteme zerstören konnte.

Quellen

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