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Der T-70-X-Flügel-Sternjäger von Incom-FreiTek war eine Weiterentwicklung der Serie der X-Flügler nach dem T-65. Das Modell wurde von der Neuen Republik genutzt, diente aber auch dem Widerstand in seinem Kampf gegen die Erste Ordnung, was ihm den Namen Widerstands-X-Flügler einbrachte.

Beschreibung

Aufbau und Design

Poe-dameron

Ein gelandeter T-70-X-Flügler

Poe Dameron E7

Ein Pilot im Cockpit

Die Form des T-70 glich denen anderer X-Flügler-Varianten, er war mit 12,48 Metern Länge jedoch ein klein wenig kürzer.[1] Einige Exemplare hatten dagegen mit 12,74 Metern einen längeren Rumpf.[5] Weiterhin war dieser länglich und mit einem Cockpit für einen Piloten auf der Ober- und schweren Waffensystemen an der Unterseite versehen.[1] Dahinter befand sich der Platz für einen Astromechdroiden, der nun aber von unten durch einen am Kopf ansetzenden Arm an seinen Platz geladen wurde und der BB-Serie angehören konnte.[10] Im Inneren des Leichten Jägers hatte der Astromech direkten Zugriff auf viele technische Systeme, wenn er sich aus dem Sockel in den Rumpf zurückzog.[2] Die vier an den Seiten des Hecks montierten S-Flügel bestanden jeweils aus nur einem halben Teil, sodass die Module erst in zusammengeklappten Zustand eine einheitliche Tragfläche bildeten: Wie typisch für X-Flügler besaß der T-70 die Fähigkeit, seine Flügel scherenartig von der Flug- und Lande- zur Angriffs-Konfiguration zu öffnen. An ihren äußeren Enden befanden sich die als primären Waffen genutzten Laserkanonen. Nun war allerdings nicht an jedem Flügelansatz ein rundes Triebwerk montiert, sondern nur ein halbkreisförmiges, das mit dem anderen einen Kreis bildete. Standardmäßig waren diese Schiffe weiß lackiert und mit blauen Markierungen versehen, es war jedoch auch möglich, schwarz-orangene Ferrosphärenfarbe zu verwenden, die zwar für eine bessere optische, aber eine erschwerte sensorische Erfassung sorgte.[1]

Technik

Schwarz Eins Schubaggregat

Experimentelles Schubaggregat

„Raus aus dem Hyperraum.“
— Yolo Ziff (Quelle)

Die Raumschiffe waren schneller als ihre Vorgänger, sehr komplex, manövrierfähig und besonders flexibel. Wie bei anderen X-Flügler-Varianten befand sich in der Bugnase die Hauptsensoranlage, die durch Öffnungen Signale erhielt. Ebenfalls im Bug waren ein Notsignalsender und die Subraum-Kommunikationsantenne untergebracht. Dahinter befanden sich ein meist für Überlebensausrüstung genutzter Laderaum und ein Hilfsgenerator; unter diesen konnte die vordere Ladestütze wahlweise über Motor oder manuell ausgefahren werden. Hinter ihnen waren der entnehmbare Flugcomputer und die vordere Repulsorliftgruppe eingelassen. Hinter dem Astromech am Heck befand sich die zentrifugale Reaktions- und Ionisationskammer. Außerdem waren dort die Lebenserhaltung, die Gestelle des S-Flügel-Stellmotors und der Hyperantrieb.[1] Mit der Klasse 1 fiel dieser in eine gute Kategorie.[7] Die vier Ionen-Fusionstriebwerke gehörten dem Incom-FreiTek-Modell 5L5 an und wurden mit einer Kühlmittelzufuhr versorgt. Diese Triebwerke sorgten über kalibrierte Schubumkehrdüsen mit elektromagnetischen Kreiseln für eine sehr hohe Manövrierfähigkeit.[1] Turbogebläse ließen den T-70 Geschwindigkeiten von 1.100 Kilometern pro Stunde[3] und über 100 MGLT erreichen.[6] Weitere Repulsoren waren für Manvrierzwecke an den oberen Flügeln angebracht. An den Ansätzen der unteren Flügel waren zwei weitere Landestützen ausfahrbar.[1] Um noch höhere Geschwindigkeiten erreichen zu können, konnte am Heck des Jägers ein experimentelles Schubaggregat angebracht werden.[5]

Waffen und Verteidigungssysteme

„Beschießt das Ziel, konzentriertes Feuer. Nehmt so viele Anläufe, wie ihr könnt.“
— Commander Poe Dameron (Quelle)

Wie sein Vorgänger besaß auch der T-70 vier an den Flügelenden montierte Langstrecken-Laserkanonen,[4] meist vom Modell KX12 von Taim & Bak.[1] Manche nutzten noch die älteren KX9-Laserkanonen.[9] Diese waren durch Energiekupplungen mit Ladezellen in den Flügeln verbunden. Die Geschütze feuerten einzeln, doppelt oder alle zusammen und profitierten wegen des größeren Schussfeldes von der scherenartigen Öffnung der Flügel.[1] Die Laser waren stark genug, um TIE/eo- und TIE/se-Raumüberlegenheitsjäger trotz ihrer Deflektorschilde mit einer Salve zu zerstören.[10] Neu war allerdings, dass im Rumpf unter dem Cockpit nicht nur zwei Protonentorpedowerfer angebracht werden konnten, sondern das ganze Sekundärwaffensystem modular war: Für eine größere Vielseitigkeit als Raumüberlegenheitsjäger[4] konnten schwere Laserkanonen[11] oder Magazine für Erschütterungsraketen oder Magnetimpulssprengköpfe eingebaut werden, standardmäßig waren es aber Torpedowerfer für acht Protonentorpedos vom Krupx-Modell MG7-A, das Deflektorschilde durchdringen konnte.[1] Teilweise waren auch um die 20 Geschosse in einem Jäger geladen, die paarweise abgeschossen wurden. Eine weitere Neuerung war, dass T-70s im gelandeten Zustand auf ein Personenabwehr-Drehgeschütz, das unten am Steuerbord-Flügelansatz angebracht war, zurückgreifen konnten.[10] Diese Blasterkanone wurde durch ein automatisches Computerzielsystem bedient.[8] Zum Zielerfassungssystem gehörten in die oberen Flügel integrierte Servomotoren für den Zielerfassungskompensator und ein hinten im Cockpit angebrachter Zielcomputer. Zur Verteidigung besaß der T-70 Deflektorschild-Generatoren und -Projektoren am Übergang zwischen Triebwerken und Flügeln.[1] Der T-70 trug trotz erhöhter Geschwindigkeit im Vergleich zu den Vorgängern eine schwerere Panzerung,[8] insbesondere am Cockpitmodul. Insgesamt war ein T-70-X-Flügler besser bewaffnet als frühere Modelle und konnte Schlachtschiffe[1] und andere Großkampfschiffe wirksam bekämpfen.[13]

Geschichte

T-70-X-Wing TFA

Wendig im Kampf gegen Gegner unterschiedlicher Größe

„Rote Staffel, Blaue Staffel, bereithalten!“
— Commander Poe Dameron (Quelle)

Die Neue Republik ließ den T-70 nicht wie die Rebellen-Allianz den T-65 nur heimlich und verdeckt produzieren, sondern konnte direkte Verbindungen zu Unternehmen nutzen. Diese wurden zwar durch Entmilitarisierung und Korruption erschwert, dennoch konnten im Jahr 34 NSY sowohl Senatoren als auch die Sicherheitskräfte den neuen Jäger vorweisen. Da der Widerstand nur über geringe finanzielle Möglichkeiten verfügte und so nur eine begrenzte Zahl der Jäger, deren Preis höher als der von TIE-Jägern war, selbst herstellen konnte, war er von X-Flüglern abhängig, die von sympathisierenden Senatoren und lokalen Streitkräften gespendet oder geliehen wurden.[1] Der aktuellste Jäger der Serie war jedoch der T-85, während der T-70 34 NSY schon als älter galt.[12]

Der Widerstand stellte daraufhin sein eigenes Sternjägerkorps zusammen, das die Blau-Staffel als Primäre Verteidigungseinheit der D'Qar-Widerstandsbasis und die Rot-Staffel als Unterstützungseinheit umfasste.[4] Die Mitglieder der Rapier-Staffel liefen 34 NSY von der Neuen Republik zum Widerstand über und wurden auf dem Mon-Calamari-Sternkreuzer Echo der Hoffnung mit neuen Einheiten stationiert: Karé Kun und Iolo Arana kommandierten als Captains die Dolch- und die Stilett-Staffel,[12] Commander Poe Dameron, der als Schwarz-Führer seinen mit Ferrosphärenfarbe modifizierten Jäger Schwarz Eins besaß,[4] erhielt das Kommando über ein ganzes Geschwader. Hauptsächlich flogen die T-70-Widerstandsstaffeln Rekrutierungs- und Aufklärungsflüge.[12]

Schlacht von Takodana

Die X-Flügler auf Takodana

„Noch zwei X-Flügler zerstört. Unsere halbe Flotte ist vernichtet.“
— Vober Dand (Quelle)

Da die X-Flügler sowohl gegen andere Sternjäger als auch gegen Großkampfschiffe einsetzbar waren, kamen sie auch bei vielen anderen Missionen des Widerstands zum Einsatz:[13] Im gleichen Jahr nutzten Poe Dameron und BB-8 einen standardmäßigen T-70 für eine Aufklärungsmission auf Jakku, um mehr über den Aufenthaltsort von Luke Skywalker zu erfahren. Trotz eines zusätzlichen Abwehrgeschützes wurde der Jäger von Strumtruppen im Scharmützel von Jakku zerstört. Größere X-Flügler-Einheiten um die Blau-Staffel kamen in der Schlacht von Takodana zum Einsatz. Ohne ernstzunehmende Verluste konnten die Widerstands-Jäger große TIE-Schwärme besiegen, wobei sie auch Special-Forces-TIEs überlegen waren und zielgenau Sturmtruppen am Boden abschossen. Commander Dameron zerstörte innerhalb weniger Sekunden zehn TIEs in Folge. Die Rot- und die Blau-Staffel wurden schließlich in der Schlacht um die Starkiller-Basis genutzt. Ihre ersten Bombardierungen des Thermaloszillators erzielten keinen Erfolg, und durch TIE-Jäger und bodengestützte Turbolaser und Raketenwerfer mussten sie einige Verluste hinnehmen. Als das Team des Millennium Falken den Oszillator von Innen heraus beschädigte, flog Commander Dameron hinein und konnte durch das Abfeuern von 16 Geschossen die Waffe des Planeten destabilisieren und so die ganze Starkiller-Basis zu zerstören. Von den mindestens 24 X-Flüglern überstanden sieben die Schlacht und kehrten nach D'Qar zurück.[10]

TlJ Poe 2

Die Zerstörung der Widerstands-X-Flügler

Bei der anschließenden Evakuierung von D'Qar schaltete Poe mit der mit einem experimentellen Schubaggregat versehenen Schwarz Eins die Punktabwehrtürme der Fulminatrix aus, danach versuchten die um neue Exemplare ergänzten X-Flügler der Rot- und Blau-Staffel zusammen mit RZ-2-A-Flügel-Sternjägern, die MG-100-Bomber der Kobalt- und Karmin-Staffel beim Anflug auf den Belagerungsdreadnought zu decken. Von den 20 Widerstandsjägern wurden drei X-Flügler dabei zerstört. Nachdem sowohl der Dreadnought als auch die Bomber zerstört waren, landeten die verbliebenen Jäger im MC85-Sternkreuzer Raddus und flohen. Als bei der anschließenden Verfolgung im Crait-System Kylo Ren mit seinem TIE/vn-Silencer Protonentorpedos auf den Sternenkreuzer schoss, traf er den Hangar und zerstörte alle Schiffe des Sternjäger-Korps.[2]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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