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Kanon-30pxÄra Imperium

Lyttan Dree: „Sind Sie ein Monster, Commander?“
Teso Broosh: „Was ich bin, ist entbehrlich. Glück mag einige von uns länger am Leben gehalten haben, um dem Imperium zu dienen, als andere.“
— Lyttan Dree und Teso Broosh [1]

Teso Broosh war ein männlicher Mensch, der dem Galaktischen Imperium als TIE-Pilot und Offizier im Rang eines Second Lieutenant Commander diente. Er war der Staffelführer der Staffel 5 des 204. Jägergeschwaders und führte mit diesem einige Einsätze durch.

Biografie

2 NSY trat Major Soran Keize, Brooshs Vorgesetzter, an diesen heran, während er gerade seinen TIE-Jäger wartete. Keize berichtete ihm, dass beinahe die gesamte Staffel 5 im Lyjdaa-System verloren wurde, und er gerade dabei wäre, sie wieder aufzustellen. Broosh vermutete, dass sein gegenwärtiger Staffelführer seine Versetzung beantragt hätte, worauf Keize ihm antwortete, dass er es war und Broosh zum Staffelführer machen wollte. Broosh war davon sichtlich überrascht, fasste sich jedoch schnell und lehnte die Beförderung ab. Als Keize die Gründe dafür erfragte, gestand ihm Broosh, dass er sich nicht als Anführer sehen würde. Der Major unterbrach ihn allerdings schnell und sagte ihm, dass seine Furcht vor Verantwortung eine positive Eigenschaft sei und dass er sich nicht über die Gerüchte sorgen solle. Broosh nahm die Beförderung daraufhin an.

Broosh war im Jahre 3 NSY, kurz nach der Schlacht von Hoth, auf dem Imperium I-Klasse-Sternzerstörer Pursuer stationiert. Nachdem seine Staffel eine Rebellenzelle mit ihren TIE/in-Abfangjägern vernichtet hatten, sammelte Broosh seine Piloten und befahl ihnen sich um 1600 bei der Großmutter, der hochbetagten Colonel Nuress, zu melden. Diese gab den Piloten eine neue Mission: Sie sollten an Bord des Quasarfeuer-Klasse-Kreuzer-Trägers Summit in das Kudo-System aufbrechen und ein Team von Mechanikern vor Rebellenangriffen schützen, während diese den lahmgelegten Sternzerstörer Celerity wieder instand setzen sollten. Broosh wand ein, dass die 204. bisher nur zur Niederschlagung des Rebellenaufstandes eingesetzt war, und ein Eskortauftrag ein ziemlich rapider Aufgabenwechsel wäre. Nuress rügte ihn daraufhin und sagte, dass ein deaktivierter ISZ ein leichtes Ziel für die Rebellen sei.

An Bord der Summit inspizierte Broosh seinen Jäger, als Lieutenant Lyttan Dree, einer der Piloten der Staffel, den Hangar mit einer Flasche Alkohol betrat. Broosh und Dree tranken ein Glas, doch Broosh erkannte, dass das Getränk nur eine Ablenkung war, um ihn nach den Gerüchten zu befragen, denen zufolge Broosh einige Piloten geopfert hatte, um sein eigenes Leben zu retten. Broosh entgegnete darauf nur, dass das ihn zu einem Monster machen würde, und dass jeder TIE-Pilot, auch er, entbehrlich für das Imperium seien.

Nicht viel später traf er sich auf der Brücke der Summit mit deren Kapitän, und fragte diesen, ob sie schon ein Signal von der Celerity empfangen hatten. Der Kapitän antwortete, dass sie weder von Admiral Gratloes Männern, noch von der dortigen Minenanlage gehört hatten. Der Offizier fürchtete, dass eine Staffel nicht ausreichen würde, da die Celerity über ein ganzes Geschwader verfügte, aber dennoch nicht erreichbar und vielleicht zerstört sei. Broosh entgegnete, dass die imperialen Streitkräfte zwar dünner gestreckt seien, als optimal, die 204. aber dennoch bereit sein werde.

Im Kudo-System angekommen warnte Broosh seine Piloten, wachsam zu bleiben, da immer noch nicht klar sei, was vorgefallen war. Als die Summit plötzlich von einer Ionenkanone lahmgelegt wurde, erkannte Broosh, dass diese von der Celerity kam, und sagte noch zu sich, dass der Kapitän der Summit wohl recht gehabt hatte, als er meinte, dass mehr Piloten benötigt worden wären, während dutzende TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger auf den wehrlosen Träger und die Staffel 5 zuflogen.

Broosh befahl seinen Piloten, den Kreuzer zu schützen, musste jedoch erkennen, dass sie gegen die enorme Überzahl der feindlichen Jäger keine Chance hatten. Als die Celerity die wehrlose Summit über Funk aufforderte, sich zu ergeben, warnte auch Broosh den Kapitän des Trägers, dass die Staffel 5 seinen Rückzug nicht decken könne. Als die Summit dennoch versuchte, ihren Hyperantrieb hochzufahren, fragte einer der Piloten Broosh, wie sie das Schiff jetzt schützen sollten. Broosh antwortete darauf nur, dass sie es nicht schützen können, bevor die Summit durch die Turbolaser der Celerity vernichtet wurde. Flugoffizier Ganem Kahi wollte Rache nehmen und so viele feindliche Jäger wie möglich ausschalten, doch Broosh ermahnte ihn zur Ruhe und ergab sich der Celerity.

Nachdem die Staffel 5 ihre Abfangjäger nahe der besetzten Minenanlage gelandet hatte, wurden die Piloten von einem Trupp Sturmtruppen in Empfang genommen. Ganem fragte seinen Vorgesetzten, was sie nun tun sollten. Broosh antwortete darauf nur, dass sie sehen würden, was Admiral Gratloe, der sich als abtrünniger Deserteur herausstellte, zu sagen hätte. Der Admiral versuchte die Piloten auf seine Seite zu ziehen und für seine Splittergruppe zu gewinnen. Broosh erbat sich daraufhin etwas Zeit mit seinen Piloten, um sie von Gratloes Sache überzeugen zu können.

In der Zelle deckte er auf, dass seine Sympathien für Gratloe nur vorgespielt waren, und gab Oberleutnant Jeela Brebtin ein Signal, auf das hin sie ein Messer aus ihrem Stiefel zog. Broosh sagte der Wache vor der Tür Bescheid, dass seine Piloten sich Gratloe anschließen würden, woraufhin diese die Türe öffnete. Sofort rammte Jeela dem Soldaten das Messer zwischen Helm und Rüstung, und überwältigte diesen so. Broosh schnappte sich dessen E-11-Blastergewehr und befahl, die Einrichtung für das Imperium zurückzuerobern.

Als sich die Staffel nun wieder ihren Weg zur Landeplattform freikämpfte, wies Broosh seine Piloten an, nur Betäubende Munition einzusetzen. Bei ihren TIE-Jägern angekommen mussten die Imperialen erkennen, dass Gratloe seine Codes verwendet hatte, um die Piloten aus ihren Jägern auszusperren. Noch bevor Broosh die Backdoor-Programme, die er für genau solche Fälle eingebaut hatte, anwenden konnte, wurde die Staffel 5 von einer Übermacht an abtrünnigen Sturmtruppen gestellt, die sie aufforderten, ihre Waffen niederzulegen. Broosh befahl Jeela, die schon ihren Blaster zur Gegenwehr erhoben hatte, nicht zu schießen und wandte sich in einer Ansprache an die Sturmtruppen, in der er ihnen versprach, dass das Imperium sie nicht dafür verurteilen würde, dass sie die Befehle ihres kommandierenden Offiziers befolgt hätten, und säte mit der Frage, ob Gratloe den Reichtum, den er sich aus der Minenanlage verspricht, wirklich mit seinen Soldaten teilen würde, Zweifel unter den Sturmtruppen. Er überzeugte so den Wortführer der Sturmtruppen, ihnen ihre Schiffe wiederzugeben. Wieder im Orbit über Kudo erreichten einige TIEs aus dem Bordgeschwader der Celerity die Staffel 5 und informierten sie darüber, dass die loyalen Einheiten nach Gefechten auch wieder den Sternzerstörer kontrollieren. Broosh befahl, auf den ISZ zurückzukehren, doch der TIE von Lyttan, der soeben noch davon redete, dass die Mission trotz des Verlustes der Summit dennoch ein Erfolg werden könnte, wurde durch eine Salve von aus dem Hyperraum gesprungenen Rebellenschiffen, die sich als Gratloes Käufer entpuppten, vernichtet. Broosh erkannte, dass er mit einer zahlenmäßig unterlegenen Gruppe nicht gewinnen kann, und ordnete an, zurück zur Celerity zu fliegen, als auch noch Ganems TIE beschädigt wurde und Zins Schiff im feindlichen Feuer explodierte. An Bord der Celerity fragte eine Sturmtruppen-Corporal, ob sie noch auf die restlichen Flieger warten sollten, worauf Broosh sagte, dass er nicht glaubt, dass noch jemand kommt, und den Sprung in den Hyperraum befahl.

Zurück an Bord der Pursuer wurde die 5. Staffel damit konfrontiert, dass Zin mit der Rebellenallianz kollaboriert hatte. Ganem konnte dies nicht fassen, wurde jedoch von Broosh durch eine Bemerkung, dass er sich zügeln möge, zur Ruhe gebracht. Da die restlichen Piloten es ebenfalls für unwahrscheinlich hielten, dass jemand, der sich eben erst für einen Staffelkameraden aufgeopfert hatte, zur Rebellion überlaufen wollte, brachte Broosh die Möglichkeit ins Spiel, Zin könne als Doppelagentin gewirkt und so wertvolle Informationen für das Imperium gesammelt haben.

Oberst Nuress, Kommandantin des Geschwaders, stellte nun die nächste Mission vor. Die Staffel 5 sollte eine Rebellenbasis vernichten, die speziell als Auffanglager für imperiale Deserteure diente. Mit Hilfe der geknackten Codes aus Zins Kommunikation ließ sich nun die genaue Position des Schiffes herausstellen. Da nur die Staffel 5 mit einigen Bombern ausrücken sollte, wandte Broosh gegenüber seiner Vorgesetzten ein, dass sie im Moment unterbesetzt seien. Nuress machte klar, dass es sich um einen koordinierten Schlag gegen die Allianz handle und daher die Reste des 204. Geschwaders anderweitig eingesetzt wären. Auf dem Weg zum Einsatzort würde die Staffel jedoch zwei frische Rekruten von der Imperialen Akademie auf Carida aufsammeln. Broosh war skeptisch, ob sich neue Piloten in so einer kritischen Mission bewähren könnten, doch Nuress vertröstete ihn nur damit, dass sie ihm nichts besseres bieten könne und ließ die Piloten wegtreten.

Nach dem Briefing kam Ganem noch einmal auf Broosh zu, um ihm für seinen Beistand bezüglich Zin zu danken, doch Broosh fuhr den Piloten heftig an, dass er nicht um Ganems Willen so gehandelt hatte. Selbst unter den besten Kommandanten würden Piloten in der Hitze des Gefechts versagen, doch eine Desertion fiele negativ auf ihn selbst zurück. Ganem erwiderte darauf, dass er selbst es nicht gewusst hatte und Zin ihn noch gewarnt hatte, sein Mundwerk zu hüten, worauf Broosh ihm versicherte, dass sie das vermutlich getan habe, um ihn vor einer genaueren Untersuchung durch das ISB zu bewahren. Broosh eröffnete Ganem, dass er von dessen Gefühlen für Zin wusste, merkte aber auch an, dass Zin schon für die Staffel verloren war, dass Ganems Loyalität zwar nicht in Frage stünde, sein Urteilsvermögen aber sehr wohl und er – wenn er nicht dringend für die kommende Mission gebraucht würde – schon aus der Staffel geflogen wäre.

Als die neuen Kadetten über der Ryleel-Basis auf den Träger der 5. Staffel eingeflogen wurden, spekulierten die Piloten darüber, aus welcher Einheit die Neuzugänge kämen. Jeela warf die 85. ins Rennen, doch Broosh sagte, es sei ihm egal, woher die Piloten kämen, solange sie mit dem Rest der Staffel Schritt halten könnten. Als er jedoch zwei Kadetten, Rac Syrmo und Bansu Ro, vor sich stehen sah, fehlte auch ihm das Verständnis. Die Kadetten versuchten sich damit zu rechtfertigen, dass sie die besten ihres Jahrgangs gewesen seien, doch als Broosh nach echten Gefechten und bestätigten Abschüssen fragte, schauten die Neuen nur beschämt zu Boden. Broosh ließ ihnen Datapads mit Infos zur Staffel bringen und wies sie an, niemanden in Gefahr zu bringen.

Beim Missionsbriefing kurz darauf erläuterte Broosh den Plan: Nachdem sie aus dem Hyperraum gefallen wären, würden sie schnell und hart zuschlagen. Sie werden zwar den Überraschungsmoment haben, der würde ihnen jedoch nur kurz nützen. Auf die Frage Ganems, ob Gefangene gemacht werden sollten, um an Informationen über andere Rebellenoperationen zu gelangen, antwortete er nur kurz, dass es keine Rebellion mehr geben würde, wenn der koordinierte Schlag der anderen Einheiten insgesamt erfolgreich sei. Egal, welches Schiff die Allianz als mobilen Stützpunkt aufbieten würde, und wie viele Jäger auch immer als Eskorte dabei sein würden, der Hyperantrieb des Rebellenschiffs müsse als erstes zerstört werden, um eine Flucht zu verhindern.

Sofort nachdem der Träger aus dem Hyperraum gefallen war, gelang es den TIE/sa-Bombern nach Plan, den Hyperantrieb des GR-75-Transporters auszuschalten. Broosh brachte seine Leute in Formation, wies aber auch die Rekruten an, sich nicht abhängen zu lassen, da sie zahlenmäßig unterlegen wären. Als Bansu dies auf ihre langsameren Jäger schob, merkte Broosh nur an, dass ein guter Pilot auch ein schwächeres Schiff kompensieren könne und sie beweise sollen, warum sie Jahrgangsbeste in der Akademie gewesen wären.

Im folgenden Raumgefecht war es die Aufgabe der 5. Staffel, die Bomber vor den X-Flüglern der Rebellen zu beschützen. Broosh bemerkte, das Ganem bei einem Angriff zu nahe am Feind war, doch Ganem konnte den Rebellenjäger zerstören und kam unbeschadet davon. Nun in Position, wollte er einen Angriff auf den feindlichen Transporter durchführen, um Zin zu rächen, doch Broosh ermahnte ihn, den Auftrag durchzuführen und seine Gefühle nicht dazwischenkommen zu lassen, da es ihn auf lange Zeit vergiften würde und sie allen Imperialen Bürgern dienen würden. Es gelang der 5. Staffel gemeinsam, eine Lücke in den gegnerischen Verteidigungsring zu schlagen und mit den Bombern den Rebellentransporter endgültig auszuschalten.

Direkt nach dem erfolgreichen Angriff, erreichte die Meldung den Träger, dass der Zweite Todesstern im Zuge der Schlacht von Endor vernichtet worden war und auch Imperator Palpatine wohl tot ist. Als Jeela nachfragte, was jetzt zu tun sei, wiederholte Broosh nur, was die Ansage bereits gesagt hatte: Befehle abwarten. Auf Ganems Nachfrage, woher denn nun Befehle kämen, antwortete Broosh, dass die imperiale Befehlskette ja noch bestünde.

Quellen

Anmerkungen

  1. Eigenübersetzung von Are you a monster, commander? - What I am is expendable. Luck may have kept some of us longer alive to serve the empire than others.
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