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Lyttan Dree: „Sind Sie ein Monster, Commander?“
Teso Broosh: Entbehrlich bin ich, wie wir alle. Nur Glück hat einige von uns überleben lassen, damit wir dem Imperium länger dienen als andere.“
— Lyttan Dree und Teso Broosh (Quelle)

Teso Broosh war ein männlicher Mensch, der dem Galaktischen Imperium als TIE-Pilot und Offizier im Rang eines Second Lieutenant Commanders und später eines Commanders diente. Er war der Staffelführer der Staffel 5 des 204. Jägergeschwaders und führte mit dieser zahlreiche Einsätze durch.

Biografie

Staffelführer

Broosh Keize 1

Broosh übernimmt das Kommando über Staffel Fünf.

Teso Broosh: „Lassen Sie mich raten: Mein Staffelführer hat meine Versetzung veranlasst.“
Soran Keize: „Nein, vielmehr werden sie auf meinen Befehl dorthin versetzt. Und ich habe Sie als neuen Staffelführer vorgeschlagen.“
— Soran Keize schlägt Broosh zur Beförderung vor. (Quelle)

3 NSY trat Major Soran Keize, Brooshs Vorgesetzter, an diesen heran, während er gerade seinen TIE-Jäger wartete. Keize berichtete ihm, dass beinahe die gesamte Staffel 5 im Lyjdaa-System verloren wurde, und er gerade dabei wäre, sie wieder aufzustellen. Broosh vermutete, dass sein gegenwärtiger Staffelführer seine Versetzung beantragt hätte, worauf Keize ihm antwortete, dass er es war und Broosh zum Staffelführer machen wollte. Broosh war davon sichtlich überrascht, fasste sich jedoch schnell und lehnte die Beförderung ab. Als Keize die Gründe dafür erfragte, gestand ihm Broosh, dass er sich nicht als Anführer sehen würde. Der Major unterbrach ihn allerdings schnell und sagte ihm, dass seine Furcht vor Verantwortung eine positive Eigenschaft sei und dass er sich nicht über die Gerüchte sorgen solle. Broosh nahm die Beförderung daraufhin an.[1]

Mission nach Kudo

Pursuer

Die Staffel Fünf kehrt zu ihrem Träger zurück.

Broosh war im Jahre 3 NSY, kurz nach der Schlacht von Hoth, auf dem Imperium I-Klasse-Sternzerstörer Pursuer stationiert. Nachdem seine Staffel eine Rebellenzelle mit ihren TIE/in-Abfangjägern vernichtet hatten, sammelte Broosh seine Piloten und befahl ihnen sich um 1600 bei der Großmutter, der hochbetagten Colonel Nuress, zu melden. Diese gab den Piloten eine neue Mission: Sie sollten an Bord des Quasarfeuer-Klasse-Kreuzer-Trägers Summit in das Kudo-System aufbrechen und ein Team von Mechanikern vor Rebellenangriffen schützen, während diese den lahmgelegten Sternzerstörer Celerity wieder instand setzen sollten. Broosh wand ein, dass die 204. bisher nur zur Niederschlagung des Rebellenaufstandes eingesetzt war, und ein Eskortauftrag ein ziemlich rapider Aufgabenwechsel wäre. Nuress rügte ihn daraufhin und sagte, dass ein deaktivierter ISZ ein leichtes Ziel für die Rebellen sei.[1]

„Der Drink ist eine willkommene Abwechslung, die meisten Leute fragen sofort, was mit den Gerüchten ist.“
— Broosh zu Lyttan Dree (Quelle)
Broosh Dree

An Bord der Summit inspizierte Broosh seinen Jäger, als Lieutenant Lyttan Dree, einer der Piloten der Staffel, den Hangar mit einer Flasche Alkohol betrat. Broosh und Dree tranken ein Glas, doch Broosh erkannte, dass das Getränk nur eine Ablenkung war, um ihn nach den Gerüchten zu befragen, denen zufolge Broosh einige Piloten geopfert hatte, um sein eigenes Leben zu retten. Broosh entgegnete darauf nur, dass das ihn zu einem Monster machen würde, und dass jeder TIE-Pilot, auch er, entbehrlich für das Imperium seien.[1]

„Falls sie es noch nicht bemerkt haben, Captain: Wir sind im Krieg.“
— Broosh zum Captain der Summit (Quelle)

Nicht viel später traf er sich auf der Brücke der Summit mit deren Kapitän, und fragte diesen, ob sie schon ein Signal von der Celerity empfangen hatten. Der Kapitän antwortete, dass sie weder von Admiral Gratloes Männern, noch von der dortigen Minenanlage gehört hatten. Der Offizier fürchtete, dass eine Staffel nicht ausreichen würde, da die Celerity über ein ganzes Geschwader verfügte, aber dennoch nicht erreichbar und vielleicht zerstört sei. Broosh entgegnete, dass die imperialen Streitkräfte zwar dünner gestreckt seien, als optimal, die 204. aber dennoch bereit sein werde.[1]

Brücke Summit

Broosh und der Kapitän der Summit

Im Kudo-System angekommen warnte Broosh seine Piloten, wachsam zu bleiben, da immer noch nicht klar sei, was vorgefallen war. Als die Summit plötzlich von einer Ionenkanone lahmgelegt wurde, erkannte Broosh, dass diese von der Celerity kam, und sagte noch zu sich, dass der Kapitän der Summit wohl recht gehabt hatte, als er meinte, dass mehr Piloten benötigt worden wären, während dutzende TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger auf den wehrlosen Träger und die Staffel 5 zuflogen.[1]

„Staffel Fünf, Kampfformation! Sichert den Kreuzer!“
— Broosh (Quelle)

Broosh befahl seinen Piloten, den Kreuzer zu schützen, musste jedoch erkennen, dass sie gegen die enorme Überzahl der feindlichen Jäger keine Chance hatten. Als die Celerity die wehrlose Summit über Funk aufforderte, sich zu ergeben, warnte auch Broosh den Kapitän des Trägers, dass die Staffel 5 seinen Rückzug nicht decken könne. Als die Summit dennoch versuchte, ihren Hyperantrieb hochzufahren, fragte einer der Piloten Broosh, wie sie das Schiff jetzt schützen sollten. Broosh antwortete darauf nur, dass sie es nicht schützen können, bevor die Summit durch die Turbolaser der Celerity vernichtet wurde. Flugoffizier Ganem Kahi wollte Rache nehmen und so viele feindliche Jäger wie möglich ausschalten, doch Broosh ermahnte ihn zur Ruhe und ergab sich der Celerity.[1]

Kudo

Die Staffel Fünf auf Kudo

Nachdem die Staffel 5 ihre Abfangjäger nahe der besetzten Minenanlage gelandet hatte, wurden die Piloten von einem Trupp Sturmtruppen in Empfang genommen. Ganem fragte seinen Vorgesetzten, was sie nun tun sollten. Broosh antwortete darauf nur, dass sie sehen würden, was Admiral Gratloe, der sich als abtrünniger Deserteur herausstellte, zu sagen hätte. Der Admiral versuchte die Piloten auf seine Seite zu ziehen und für seine Splittergruppe zu gewinnen. Broosh erbat sich daraufhin etwas Zeit mit seinen Piloten, um sie von Gratloes Sache überzeugen zu können.[1]

„Lasst uns das Schiff zurückerobern. Für das Imperium!“
— Broosh widersetzt sich Gratloes Soldaten (Quelle)

In der Zelle deckte er auf, dass seine Sympathien für Gratloe nur vorgespielt waren, und gab Oberleutnant Jeela Brebtin ein Signal, auf das hin sie ein Messer aus ihrem Stiefel zog. Broosh sagte der Wache vor der Tür Bescheid, dass seine Piloten sich Gratloe anschließen würden, woraufhin diese die Türe öffnete. Sofort rammte Jeela dem Soldaten das Messer zwischen Helm und Rüstung, und überwältigte diesen so. Broosh schnappte sich dessen E-11-Blastergewehr und befahl, die Einrichtung für das Imperium zurückzuerobern.[1]

Kudo Rückeroberung

Die Staffel Fünf erobert Kudo zurück.

Als sich die Staffel nun wieder ihren Weg zur Landeplattform freikämpfte, wies Broosh seine Piloten an, nur Betäubende Munition einzusetzen. Bei ihren TIE-Jägern angekommen mussten die Imperialen erkennen, dass Gratloe seine Codes verwendet hatte, um die Piloten aus ihren Jägern auszusperren. Noch bevor Broosh die Backdoor-Programme, die er für genau solche Fälle eingebaut hatte, anwenden konnte, wurde die Staffel 5 von einer Übermacht an abtrünnigen Sturmtruppen gestellt, die sie aufforderten, ihre Waffen niederzulegen. Broosh befahl Jeela, die schon ihren Blaster zur Gegenwehr erhoben hatte, nicht zu schießen und wandte sich in einer Ansprache an die Sturmtruppen, in der er ihnen versprach, dass das Imperium sie nicht dafür verurteilen würde, dass sie die Befehle ihres kommandierenden Offiziers befolgt hätten, und säte mit der Frage, ob Gratloe den Reichtum, den er sich aus der Minenanlage verspricht, wirklich mit seinen Soldaten teilen würde, Zweifel unter den Sturmtruppen. Er überzeugte so den Wortführer der Sturmtruppen, ihnen ihre Schiffe wiederzugeben.

Broosh Celerity

Broosh an Bord der Celerity.

Wieder im Orbit über Kudo erreichten einige TIEs aus dem Bordgeschwader der Celerity die Staffel 5 und informierten sie darüber, dass die loyalen Einheiten nach Gefechten auch wieder den Sternzerstörer kontrollieren. Broosh befahl, auf den ISZ zurückzukehren, doch der TIE von Lyttan, der soeben noch davon redete, dass die Mission trotz des Verlustes der Summit dennoch ein Erfolg werden könnte, wurde durch eine Salve von aus dem Hyperraum gesprungenen Rebellenschiffen, die sich als Gratloes Käufer entpuppten, vernichtet. Broosh erkannte, dass er mit einer zahlenmäßig unterlegenen Gruppe nicht gewinnen kann, und ordnete an, zurück zur Celerity zu fliegen, als auch noch Ganems TIE beschädigt wurde und Zins Schiff im feindlichen Feuer explodierte. An Bord der Celerity fragte eine Sturmtruppen-Corporal, ob sie noch auf die restlichen Flieger warten sollten, worauf Broosh sagte, dass er nicht glaubt, dass noch jemand kommt, und den Sprung in den Hyperraum befahl.[1]

Angriff auf die Allianz

„Wenn die Rebellen an Zin herangetreten sind, hat sie womöglich Informationen für uns gesammelt. Sie hat die Überläuferin gespielt, um Daten zu sammeln, die sie später ihren Vorgesetzten übergeben hätte.“
— Broosh verteidigt seine gefallene Pilotin (Quelle)
Briefing Pursuer

Nuress konfrontiert die Staffel mit den Vorwürfen.

Zurück an Bord der Pursuer wurde die 5. Staffel damit konfrontiert, dass Zin mit der Rebellenallianz kollaboriert hatte. Ganem konnte dies nicht fassen, wurde jedoch von Broosh durch eine Bemerkung, dass er sich zügeln möge, zur Ruhe gebracht. Da die restlichen Piloten es ebenfalls für unwahrscheinlich hielten, dass jemand, der sich eben erst für einen Staffelkameraden aufgeopfert hatte, zur Rebellion überlaufen wollte, brachte Broosh die Möglichkeit ins Spiel, Zin könne als Doppelagentin gewirkt und so wertvolle Informationen für das Imperium gesammelt haben.[1]

Oberst Nuress, Kommandantin des Geschwaders, stellte nun die nächste Mission vor. Die Staffel 5 sollte eine Rebellenbasis vernichten, die speziell als Auffanglager für imperiale Deserteure diente. Mit Hilfe der geknackten Codes aus Zins Kommunikation ließ sich nun die genaue Position des Schiffes herausstellen.

Nuress Briefing

Nuress stellt die nächste Mission vor.

Da nur die Staffel 5 mit einigen Bombern ausrücken sollte, wandte Broosh gegenüber seiner Vorgesetzten ein, dass sie im Moment unterbesetzt seien. Nuress machte klar, dass es sich um einen koordinierten Schlag gegen die Allianz handle und daher die Reste des 204. Geschwaders anderweitig eingesetzt wären. Auf dem Weg zum Einsatzort würde die Staffel jedoch zwei frische Rekruten von der Imperialen Akademie auf Carida aufsammeln. Broosh war skeptisch, ob sich neue Piloten in so einer kritischen Mission bewähren könnten, doch Nuress vertröstete ihn nur damit, dass sie ihm nichts besseres bieten könne und ließ die Piloten wegtreten.[1]

„Wenn es wahr ist und ich es nicht geahnt habe, liegt die Schuld bei mir.“
— Broosh macht sich für Zins Verrat verantwortlich. (Quelle)
Broosh Kahi 2

Broosh weist Ganem zurecht.

Nach dem Briefing kam Ganem noch einmal auf Broosh zu, um ihm für seinen Beistand bezüglich Zin zu danken, doch Broosh fuhr den Piloten heftig an, dass er nicht um Ganems Willen so gehandelt hatte. Selbst unter den besten Kommandanten würden Piloten in der Hitze des Gefechts versagen, doch eine Desertion fiele negativ auf ihn selbst zurück. Ganem erwiderte darauf, dass er selbst es nicht gewusst hatte und Zin ihn noch gewarnt hatte, sein Mundwerk zu hüten, worauf Broosh ihm versicherte, dass sie das vermutlich getan habe, um ihn vor einer genaueren Untersuchung durch das ISB zu bewahren. Broosh eröffnete Ganem, dass er von dessen Gefühlen für Zin wusste, merkte aber auch an, dass Zin schon für die Staffel verloren war, dass Ganems Loyalität zwar nicht in Frage stünde, sein Urteilsvermögen aber sehr wohl und er – wenn er nicht dringend für die kommende Mission gebraucht würde – schon aus der Staffel geflogen wäre.[1]

„Es sind Kadetten?“
— Broosh ist über die Verstärkung wenig begeistert. (Quelle)
Staffel Fünf Neue Kadetten

Zwei Kadetten verstärken die angeschlagene Staffel.

Als die neuen Kadetten über der Ryleel-Basis auf den Träger der 5. Staffel eingeflogen wurden, spekulierten die Piloten darüber, aus welcher Einheit die Neuzugänge kämen. Jeela warf die 85. ins Rennen, doch Broosh sagte, es sei ihm egal, woher die Piloten kämen, solange sie mit dem Rest der Staffel Schritt halten könnten. Als er jedoch zwei Kadetten, Rac Syrmo und Bansu Ro, vor sich stehen sah, fehlte auch ihm das Verständnis. Die Kadetten versuchten sich damit zu rechtfertigen, dass sie die besten ihres Jahrgangs gewesen seien, doch als Broosh nach echten Gefechten und bestätigten Abschüssen fragte, schauten die Neuen nur beschämt zu Boden. Broosh ließ ihnen Datapads mit Infos zur Staffel bringen und wies sie an, niemanden in Gefahr zu bringen.[1]

Beim Missionsbriefing kurz darauf erläuterte Broosh den Plan: Nachdem sie aus dem Hyperraum gefallen wären, würden sie schnell und hart zuschlagen. Sie werden zwar den Überraschungsmoment haben, der würde ihnen jedoch nur kurz nützen.
Briefing Broosh

Broosh erläutert den Plan.

Auf die Frage Ganems, ob Gefangene gemacht werden sollten, um an Informationen über andere Rebellenoperationen zu gelangen, antwortete er nur kurz, dass es keine Rebellion mehr geben würde, wenn der koordinierte Schlag der anderen Einheiten insgesamt erfolgreich sei. Egal, welches Schiff die Allianz als mobilen Stützpunkt aufbieten würde, und wie viele Jäger auch immer als Eskorte dabei sein würden, der Hyperantrieb des Rebellenschiffs müsse als erstes zerstört werden, um eine Flucht zu verhindern.[1]

Sofort nachdem der Träger aus dem Hyperraum gefallen war, gelang es den TIE/sa-Bombern nach Plan, den Hyperantrieb des GR-75-Transporters auszuschalten. Broosh brachte seine Leute in Formation, wies aber auch die Rekruten an, sich nicht abhängen zu lassen, da sie zahlenmäßig unterlegen wären. Als Bansu dies auf ihre langsameren Jäger schob, merkte Broosh nur an, dass ein guter Pilot auch ein schwächeres Schiff kompensieren könne und sie beweise sollen, warum sie Jahrgangsbeste in der Akademie gewesen wären.[1]

„Es darf nie persönlich werden, sonst geht man zugrunde.“
— Broosh mahnt Ganem zur Ruhe (Quelle)
Schlacht um die Rekrutierungsbasis

Das Raumgefecht.

Im folgenden Raumgefecht war es die Aufgabe der 5. Staffel, die Bomber vor den X-Flüglern der Rebellen zu beschützen. Broosh bemerkte, das Ganem bei einem Angriff zu nahe am Feind war, doch Ganem konnte den Rebellenjäger zerstören und kam unbeschadet davon. Nun in Position, wollte er einen Angriff auf den feindlichen Transporter durchführen, um Zin zu rächen, doch Broosh ermahnte ihn, den Auftrag durchzuführen und seine Gefühle nicht dazwischenkommen zu lassen, da es ihn auf lange Zeit vergiften würde und sie allen Imperialen Bürgern dienen würden. Es gelang der 5. Staffel gemeinsam, eine Lücke in den gegnerischen Verteidigungsring zu schlagen und mit den Bombern den Rebellentransporter endgültig auszuschalten.[1]

Jeela Brebtin: „Lieutenant Commander... was machen wir jetzt?“
Teso Broosh: „Wir warten auf weitere Befehle, so wie sie sagen.“
Ganem Kahi: „Befehle von wem? Dem Imperator...“
Teso Broosh: „Er gibt uns keine direkten Anweisungen. Wir haben eine Kommandostruktur. Wir haben... Wir sind noch immer eine Staffel der 204ten, wir sind noch immer imperiale Piloten. Und kein Verlust kann das ändern.“
— Teso Broosh spricht seiner Staffel nach dem Tod des Imperators Mut zu. (Quelle)
Broosh Brebtin 1

Broosh ist geschockt, als er vom Tod des Imperators hört.

Direkt nach dem erfolgreichen Angriff, erreichte die Meldung den Träger, dass der Zweite Todesstern im Zuge der Schlacht von Endor vernichtet worden war und auch Imperator Palpatine wohl tot ist. Als Jeela nachfragte, was jetzt zu tun sei, wiederholte Broosh nur, was die Ansage bereits gesagt hatte: Befehle abwarten. Auf Ganems Nachfrage, woher denn nun Befehle kämen, antwortete Broosh, dass die imperiale Befehlskette ja noch bestünde.[1]

Nach Endor

Nach dem Tod Palpatines blieb Broosh weiterhin loyal zum Galaktischen Imperium und flog weiterhin im 204. Geschwader unter Colonel Nuress.[2]

Yrica Quell, eine ehemalige Pilotin des Schattengeschwaders, die während des Angriffs auf Nacronis desertierte und dann eine Arbeitsgruppe des Geheimdienstes der Neuen Republik zur Jagd auf das Schattengeschwader leitete, stellte für ihre Piloten Dossiers über die Staffelführer des 204ten zusammen, darunter auch über Broosh und Jothal Gablerone.[2]

Staffel 5

Staffel Fünf im Einsatz.

Auch Soran Keize dachte an Broosh zurück, nachdem er das Geschwader verlassen hatte und versucht hatte, sich ein neues Leben als Zivilist aufzubauen. Er hatte eigentlich erwartet, dass einige der Offiziere seinem Beispiel folgen würden, erkannte aber danach für sich, dass diese loyal zu ihren Kameraden geblieben waren, weil dies ihre beste Chance war, sich in der neuen Galaxis durchzuschlagen. Daraufhin beschloss er, zum 204ten zurückzukehren.[2]

Zurück beim Geschwader übernahm Keize zwar wieder eine Führungsposition, nachdem Colonel Nuress bei Pandem Nai gefallen war, jedoch lediglich als Berater. In dieser Position koordinierte er auch eine Attacke auf Jarbanov, um einige alte TIE/ln-Raumüberlegenheitsjäger zu erbeuten. Zu einer Nachbesprechung dieses Angriffes lud er die Staffelführer, unter ihnen auch Broosh, sowie einige weitere Offiziere in die Offiziersmesse des Quasarfeuer-Klasse-Trägers Aerie. Dort kam die Frage nach dem Verlauf des Krieges auf, wobei Broosh nach dem aktuellen Stand auf Coruscant fragte. Daraufhin entwickelte sich eine Diskussion zwischen den Staffelführern darüber, wie weiter vorzugehen sei und ob man sich einer größeren imperialen Zelle anschließen sollte. Keize unterbrach diese und beendete das Meeting, war jedoch überrascht, dass Broosh noch in der Messe geblieben war.[3]

Teso Broosh: „Es sind nicht deine Ideen, die das Problem sind. Ich glaube nicht, dass irgendwer hier denkt, er könne die Einheit besser führen als du - zur Hölle, das ist der einzige Grund dafür, dass du nicht aus der Luftschleuse geworfen wurdest. Du bist es, Major. Du bist ein Problem für sie.“
Soran Keize: „Fahre fort.“
Teso Broosh: „Du hast uns verlassen. Nach Nacronis hast du den Staffelführern erzählt, dass der Krieg verloren ist, dass weiterkämpfen sinnlos sei, und hast deine Einheit verlassen.“
— Broosh berichtet Keize vom Misstrauen der Staffelführer (Quelle) [A 1]
Broosh Keize 3

Broosh und Keize diskutieren miteinander.

Broosh fragte Keize zuerst, warum er eine Debatte unter den Staffelführern anrege, obwohl der Major deren Ideen nicht berücksichtige, worauf ihm Keize antwortete, dass die anderen Offiziere seinen Ideen nicht trauen würden, und er ihre Kritik lieber offen ertrage, um sie in die richtige Richtung leiten zu können. Daraufhin erbat Keize von Broosh seine Meinung, wie er von den anderen Offizieren gesehen würde. Broosh erläuterte daraufhin, dass die anderen Piloten kein Problem mit Keizes Vorschlägen, sondern mit dessen Person hatten, da Keize das Geschwader verlassen hatte und dies auch den anderen Piloten nahegelegt hatte. Er habe das 204te an seinem Tiefpunkt verlassen. Weiterhin sei er nicht in der Schlacht von Pandem Nai geflogen und könne so die Piloten nicht verstehen, die Rache üben wollten. Keize dankte dem Commander für seine Offenherzigkeit, erkannte, dass er dabei Recht hatte und erbat sich noch eine kurze Einschätzung der Pilotin Lieutenant Palal Seedia.[3]

Offensive

Kurze Zeit später gelang es dem Schattengeschwader im Scharmützel von Pormthulis den von der Neuen Republik gekaperten Sternzerstörer Edict zu erobern. Broosh jagte dabei mit seiner Staffel Fünf die Eskortschiffe der Neuen Republik, wobei es ihm gelang, alle feindlichen Schiffe zu vernichten.[3]

Beim Briefing des geplanten Angriffs auf Hera Syndullas Kampfgruppe im Cerberon-System war Broosh sehr in Gedanken vertieft, fragte aber die anderen Staffelführer einzeln, wie ihre Staffeln auf den Konflikt mit Syndullas Truppen, die dem Schattengeschwader bei Pandem Nai eine schwere Niederlage zugefügt hatten, reagieren wurden.[3]

„Die anderen Commander und ich - Wir haben entschieden, dass es Zeit ist. [...] Nicht länger Spezialberater... ob du es verdienst hast, oder nicht, das ist deine Rolle.“
— Broosh übergibt Keize das Abzeichen eines Colonels (Quelle)[A 2]
Broosh Keize 2

Broosh unterhält sich mit Keize.

Im Anschluss an das Briefing aßen die Staffelführer gemeinsam und tauschten dabei in lockerer Atmosphäre Pläne und Ideen aus. Danach hatte Keize mit Broosh noch über dessen Staffel geredet. Broosh kam auf Keize zu und teilte ihm die Entscheidung der anderen Offiziere mit, Keize zum Colonel zu befördern, da er diese Rolle schon lange eingenommen hatte. Teso bat ihn daraufhin, den Erwartungen der Piloten gerecht zu werden, woraufhin Keize schwor, dies zu versuchen.[3]

Nachdem es den Imperialen gelungen war, die Meteor-Staffel abzulenken und in ein Gefecht über Catadra zu verwickeln, attackierte die Edict Syndullas Flaggschiff, das Acclamator-Klasse-Angriffsschiff Lodestar. Dabei hielten sich Broosh und die Staffelführer weitestgehend zurück und griffen nur die Laserkanonen des Schiffes an. Beide Großkampfschiffe wurden im Verlauf der Schlacht so stark beschädigt, dass sie in Troithes Orbit abstürzten. Keize befahl, nahe an den fallenden Kriegsschiffen zu bleiben, Broosh bestätigte das.[3]

Nachdem das Schattengeschwader ein Operationszentrum auf der Planetenoberfläche eingerichtet hatte, informierte Lieutenant Falshoi Keize darüber, dass Broosh von einer Versorgungsmission zurückgekehrt war.[3]

Nachdem sich Fara Yadeez, Interims-Gouverneurin von Troithe bei Keize gemeldet hatte, besprach dieser mit Broosh und Captain Darita das Ergebnis dieses Meetings. Broosh berichtete dabei, dass viele Loyalisten auf Troithe die imperiale Verstärkung überschwänglich empfangen, was auch einen positiven Effekt auf die Moral der Soldaten hatte. Draufhin wurden sie von einem Adjutanten der Gouverneurin unterbrochen, der ihnen meitteilte, dass die Truppen der Neuen Republik entdeckt worden waren.[3]

Broosh nahm mit seiner Staffel an der folgenden Schlacht um die Core-Nine-Megafacility teil. Dabei war es Broosh, der die Nachricht von der feindlichen Truppenstärke an Keize überbrachte und vorschlug, dass es eine Falle oder Ablenkung sein könnte.[3]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

„Danke für deine Aufrichtigkeit.“
— Soran Keize zu Broosh (Quelle)[A 3]
Broosh Cockpit

Broosh im Cockpit.

Teso Broosh war ein fähiger Kampfpilot im TIE/in-Abfangjäger, der sich im Nahkampf mit zahlenmäßig überlegenen Gegnern bewährte.[1] Auch mit dem Blaster schoss er zielsicher.[1] Broosh sah sich selbst als austauschbar, sorgte sich jedoch sehr um seine Piloten. Im Gefecht blieb der Commander ruhig und taktisch, so wollte er auch zuerst mit Admiral Gratloe sprechen, nachdem er von dessen Splittergruppe gefangen genommen worden war. Verluste in seiner Staffel bewegten ihn sichtlich, lenkten ihn im Kampf jedoch nicht ab. Der Pilot verstand sich nicht als geborenen Anführer, sondern fürchtete sich Verantwortung für das Leben seiner Untergebenen zu übernehmen. Soran Keize sah das jedoch als Qualitätsmerkmal, denn jemand der eine solche Position nur als Trittbrett auf der Karriereleiter sehen würde, würde sich nicht um seine Soldaten sorgen.[1]

„Ich halte sie am Leben.“
— Broosh übernimmt Staffel Fünf (Quelle)
Staffel Fünf zu Fuß

Broosh führt die Staffel Fünf an.

Broosh zeigte gegenüber seinen Vorgesetzten großen Aufrichtigkeit und wagte es auch, ihnen in taktischen Fragen zu widersprechen oder ihnen unliebsame Nachrichten zu überbringen. Seine Piloten verteidigte Broosh gegenüber Colonel Nuress mit Elan. Auch mit Soran Keize diskutierte er über das Wohlergehen seiner Staffel. [3] Broosh vermochte andere Menschen gut zu durchschauen und war sich der unguten Gerüchte über ihn durchaus bewusst, so erkannte er sofort, dass Lyttan Dree mit ihm über diese reden wollte. Als charismatischer Anführer gelang es ihm nicht nur, seine Soldaten auf Linie zu halten, sondern auch die desertierten Soldaten Gratloes zur Rückkehr ins Imperium zu überzeugen.[1]

Beziehungen

Soran Keize

„In Ordnung, Major. Ich werde Staffel Fünf führen.“
— Broosh erhält das Kommando über Staffel Fünf. (Quelle)

Die Beziehung zu Soran Keize war von großem gegenseitigen Respekt und Vertrauen geprägt. Soran war es, der dem unerfahrenen Offizier Broosh das Kommando über Staffel Fünf gab, obwohl dieser sich für noch nicht bereit hielt und fürchtete, Verantwortung zu übernehmen. Keize ermunterte Broosh, der sich nicht als geborenen Anführer - wie den Major- sah, das Kommando eben aus dem Grund zu übernehmen: Broosh sei kein Karriereoffizier, der sich nicht um das Leben seiner Untergebenen scherte, sondern er würde seine Soldaten so gut er kann schützen. Broosh dankte dem Major für diese Einschätzung und nahm das Kommando daraufhin an.[1]

Broosh Keize 4

Broosh und Keize

Über ein Jahr später war Broosh der wichtigste Ansprechpartner für Keize, nach dem dieser zum Schattengeschwader zurückgekehrt war. Als Soran ihn um seine Einschätzung über die Situation des Geschwaders bat, antwortete ihm Teso offen und ehrlich, dass Keize selbst das Problem wäre, und berichtete vom Misstrauen der anderen Offiziere. Teso hielt dem Major seine Fehler vor Augen und erklärte ihm, wieso er die Piloten nur bedingt verstehen könne. Keize dankte ihm deshalb für seine Offenheit.[3]

„Ich werde es versuchen. Ich schwöre es.“
— Keize gelobt, das Schattengeschwader zu führen. (Quelle)[A 4]

Einige Zeit danach war es auch Teso, der Soran die Entscheidung der Offiziere mitteilte, Keize zum Nachfolger von Nuress zu machen und zum Colonel zu ernennen. Broosh bat Keize, den Erwartungen gerecht zu werden und Soran gelobte - wie einst Jahre zuvor Teso selbst - sein Bestes für seine Piloten zu geben.[3]

Lyttan Dree

„Prost, alter Freund! Auf dass die Schatten Abstand halten.“
— Broosh stößt mit Lyttan an. (Quelle)
Broosh Dree2

Teso und Lyttan trinken gemeinsam.

Zu Lyttan Dree hatte Broosh ein kameradschaftliches Verhältnis und sah auch über den eigentlich verbotenen Alkohol an Bord der Summit hinweg. Der jüngere Pilot sprach mit Broosh offen über dessen Vergangenheit. Als Lyttan im Kudo-System fiel, war Broosh sichtlich erschüttert.[1]

Ganem Kahi

„Commander, ich wollte ihnen nur danken, wegen dem, das sie gesagt haben.“
— Ganem dankt Teso. (Quelle)
Broosh Kahi 1

Broosh und Ganem

Mit Ganem ging Teso bisweilen etwas harscher um und wies ihn ihn seine Grenzen, nahm ihn aber gegenüber der Großmutter auch in Schutz, als Ganem Zin Graw verteidigte, und schloss sich dessen Ausführungen an. Als Ganem ihm dafür später danken wollte, fuhr Broosh diesen dafür hart an und erklärte ihm, dass der nicht nur zu Ganems Schutz, sonder auch aus Eigennutz gehandelt habe, da eine desertierende Pilotin auch schlecht auf ihn als kommandierenden Offizier zurückfallen würde. Er zeigte Verständnis dafür, dass Ganem Zin aus Liebe anders gesehen hatte, und erklärte ihm, dass seine Loyalität unzweifelhaft sei, sein Urteilsvermögen jedoch schon.[1]

Später gab Broosh ihm während der Schlacht um die Allianz-Rekrutierungsbasis den Rat, das Gefecht nie persönlich zu nehmen, da man sonst zugrunde gehe, als Ganem einen waghalsigen Angriff auf den Transporter der Rebellen unternehmen wollte.[1]

Jeela Brebtin

„Bevor ich dem Schattengeschwader zugeteilt wurde, war ich bei einigen anderen Geschwadern. Und stets habe ich nicht richtig ‚dazu gepasst‘.“
— Jeela zu Teso (Quelle)
Zu Jeela Brebtin hatte Broosh ein mentorenhaftes Verhältnis. Die kühle aber gewissenhafte Pilotin vermochte sich zuvor in einigen Staffeln nicht recht einzufinden und hielt sich auch bei der Staffel Fünf eher von den anderen Fliegern fern und verbrachte einiges an Zeit am Schießstand. Als Broosh sie dort einige Tage vor der Mission nach Kudo aufsuchte, fragte dieser sie nach ihrer Erlaubnis, auch schießen zu dürfen, worauf Brebtin antwortete, dass ihr befehlshabender Offizier ihre Erlaubnis nicht brauchen würde.
Broosh Brebtin 2

Teso und Jeela am Schießstand.

Broosh eröffnete Jeela, dass er mit ihr über die anstehende Mission reden wollte, woraufhin diese vermutete, dass er sie nicht dabeihaben wolle. Dies erstaunte Broosh und Jeela erklärte ihm, dass sie zuvor schon Probleme mit Staffelkameraden gehabt hatte. Broosh erklärte Jeela, dass keiner der Soldaten perfekt sei, sie aber durch ihre Entscheidung dem Imperium zu dienen als Staffel vereint wären und daher zusammenhalten müssten.[1]

Während der Mission vertraute Broosh Jeela, ein Messer mitzuschmuggeln, mit dem sie sich aus der Gefangenschaft Gratloes befreien konnten.[1]

Hinter den Kulissen

  • Broosh hatte sein Debut im Comic TIE-Jäger/Schattengeschwader.
  • Broosh hat blaue Augen, in der Rückblende des Comics werden sie allerdings als braun dargestellt.
  • Es ist nicht eindeutig, ob Broosh bis 5 NSY zum Commander befördert wurde, oder ob er lediglich in der verkürzten Form seines vorherigen Dienstgrades angeredet wurde.

Anmerkungen

  1. Eigenübersetzung von:
    Teso Broosh: „It's not your ideas that are the problem. I don't think anyone here believes they can lead this unit better than you — hell, it's the only reason you weren't tossed out an airlock. It's you, Major. You're a problem for them.“
    Soran Keize: „Proceed.“
    Teso Broosh: „You left us. After Nacronis you told the squadron commanders that the war was lost — that continuing to fight was pointless — and you deserted your unit.“
    — Broosh berichtet vom Misstrauen der Staffelführer (Quelle)
  2. Eigenübersetzung von: "The other commanders and I — we decided it was time. [...] Special adviser no longer. Whether you earned it or not, it's the role you have."
  3. Eigenübersetzung von "Thanks for your candor."
  4. Eigenübersetzung von "I will try. I swear it."

Quellen

Einzelnachweise

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