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„Oh, das ist nicht möglich. Er wird des großen Geschenks nicht würdig sein. Er wird uns enttäuschen, er wird sich selbst enttäuschen.“
— Trauer (Quelle)

Die Traurigkeit war eine unidentifizierte Tote, welche es geschafft hatte, nach ihrem Tod als Inkarnation der Macht wieder bei den Lebenden zu erscheinen. Nun Machtpriesterin, lebte sie auf einem unidentifizierten Planeten und beobachtete mit ihren Cousinen das machtsensitive Leben der Galaxis. Als Jedi-Großmeister Yoda sie dort während der Klonkriege aufsuchte, um von ihnen zu lernen, gewährte sie dem Meister in Beisammensein mit den anderen Priesterinnen mit seinen Prüfungen zu beginnen.

Biografie

Erste Begegnung mit Yoda

Schicksal4

Die Machtpriesterinnen versammeln sich.

Als Yoda die Stimme seines ehemaligen Schülers Qui-Gon Jinn in der Macht vernommen hatte, beschloss dieser zu lernen, wie man nach dem Tod mit den Lebenden kommunizierte. Nach eingehenden Untersuchungen im Jedi-Tempel auf Coruscant, unter anderem durch einen Reizentzug, konnte noch immer nicht die Ursache für das Vernehmen Jinns festgestellt werden. Yoda wurde jedoch von dem ehemaligen Jedi-Meister aufgetragen nach Dagobah zu reisen um ausgebildet zu werden. Der Großmeister gehorchte, und auf Dagobah wurde ihm befohlen, der Macht weiter zu folgen.[2]

Nachdem er auf der unidentifizierten Welt gelandet war, traf er erstmals auf die Gelassenheit, eine Cousine der Traurigkeit. Diese führte in zu einer Höhle der Priesterinnen, in der sie nach den anderen rief. In einer strahlend hellen Lichtkugel erschien die Traurigkeit, sowie auch die Freude, die Verwirrung und die Wut. Sofort war sich die Traurigkeit sicher, dass Yoda sie und sich selbst enttäuschen würde und des großen Geschenks nicht würdig sei. Jedoch war sie sich mit den anderen ihrer Cousinen nicht über das Verfahren mit dem Meister einig, als die Gelassenheit aber meinte, dass das Schicksal des Meisters bereits vorbestimmt war, willigten sie dennoch ein. Sie versammelten sich im Kreis und begannen sich zu drehen, immer schneller bis ihre Gesichter verschmolzen. Yoda wurde dadurch bewusstlos.[1]

Prüfung des Hochmutes

Gelassenheit: „Ich werdet all unsere Gesichter sehen,...“
Verwirrung: „...denn wir sind die Verwirrung..“
Wut: „...die Wut...“
Traurigkeit: „...die Traurigkeit...“
Freude: „...die Freude...“
Gelassenheit: „...und die Gelassenheit.“
— Die Traurigkeit und die anderen Machtpriester (Quelle)
Traurigkeit-Übergang

Die Traurigkeit verwandelt sich in ihre Lichtkugel.

Um den Jedi auf seinen Kampf auf der dunklen Insel vorzubereiten, ging die Gelassenheit wieder mit Yoda und erklärte ihm das Zusammenspiel zwischen Kosmischer Macht und Lebendiger Macht. Nachdem Yoda seine Angst auf der Insel besiegt hatte, kehrten die Traurigkeit und ihre Cousinen wieder zurück um ihn zu gratulieren. Jedoch warnten sie ihn auch, nicht seinem Hochmut freien Lauf zu lassen. Da er nun bereit war, für die nächste Prüfung anzutreten, öffnete ihm wieder die Gelassenheit ein Portal zum Tal der Vernichtung. So wie die anderen Priesterinnen machte die Traurigkeit ihren Schüler darauf aufmerksam, dass er sie im Tal, welches Visionen hervorrief, finden würde, aber nicht in ihrer physischen Form. So betrat Yoda das Portal und verfiel in Visionen.[1]

Tatsächlich traf Yoda auf die Traurigkeit, als er in den von der Order 66[3] zerstörten Jedi-Tempel kam. In diesem fand er die Leichen verschiedener Jedi-Gefährten, wie die von Mace Windu und von Petro. All dies versetzte in in große Trauer, aber über niemanden trauerte er mehr als über Ahsoka Tano, welche noch lebend, aber tödlich verwundet, am Boden der Tempelhalle lag. Die Togruta weckte Yodas Schuldgefühle[4] ,als sie schließlich ihren Wunden erlag. Voller Verzweiflung wurde der Meister von Katooni aus diesem grausamen Ort geführt. Er entsagte dabei der Traurigkeit, bestand somit seine Prüfung und durfte wenig später wieder in die „reale“ Welt zurückkehren.[1]

Yodas Bitte

Priesterinnen-tot

Die Priesterinnen ohne ihre Masken.

Wieder zurück beauftragte die Kollegin der Freude, die Gelassenheit, Yoda damit, nach Moraband, die Heimatwelt der Sith, zu reisen um dort endgültig seine Ängste zu besiegen. Der Großmeister hatte allerdings noch eine Bitte: Er wollte wissen wie die Priesterinnen ohne Masken aussahen. Die Gelassenheit erfüllte ihm den Wunsch und verschwand. Genauso wie die Traurigkeit, welche mit den restlichen drei Cousinen in diesem Moment erschien. Nachdem sie ihre Masken abgenommen hatten, erstrahlte statt ihrem Gesicht nur ein helles Licht und sowohl die Gesichtsbedeckung als auch der Umhang fiel zu Boden. Da die Traurigkeit und ihre Cousinen eine Inkarnation der Macht waren, hatten sie keinen physischen Körper und lebten nur in der Macht. Als Yoda dies verstanden hatte, machte er sich nach Moraband auf.[1]

Warnung auf Moraband

Opferungshöhle

Die Traurigkeit und ihre Cousinen vor der Jedi-Opferungskammer.

Auf der Sith-Welt erschien die Traurigkeit und ihre Cousinen ein letztes Mal vor Yoda, als sich dieser nach der Begegnung mit Darth Bane der Jedi-Opferungskammer näherte. Nachdem sie sich erneut von den Lichtkugeln zu Humanoiden transformiert hatten, warnte die Gelassenheit den Jedi, dass er sich vor einer Opferungskammer für Jedi befand, ein Ort der tiefsten Dunkelheit, während die Traurigkeit sich mit der Freude, der Verwirrung und der Wut im Hintergrund befand. Die Priesterinnen, unter anderen auch die Traurigkeit, hatten durch die Macht der Sith keine Kontrolle über die Kammer und konnten den Jedi im Ernstfall nicht unterstützen. Dann verschwanden die Machtpriesterinnen und traten nie wieder vor Yoda in Erscheinung.[5]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Macht-Priester

Die Traurigkeit und ihre Cousinen.

Die Traurigkeit war stets betrübt und pessimistisch, sie strahlte förmlich negative Energie aus. Sie erwartete immer das Schlechteste von einem Individuum und zeigte das auch, indem sie an diesem zweifelte, es schlechtmachte und ängstigte. Sie verbreitete im Allgemeinen eine schlechte und bedrückte Stimmung. Wie ihren anderen Cousinen auch war es der Traurigkeit möglich, sich in eine sehr hell leuchtende Kugel einzuschließen, um so vom einem Ort zum anderen äußerst schnell zu reisen, im Gegensatz zu ihrer Fähigkeit zu fliegen. Mit dieser Kugel konnte sie auch an anderen Orten als ihren Heimatplaneten erscheinen. Die Stimme der Traurigkeit hallte beim Sprechen. Im Beisammensein mit ihren Cousinen vollbrachte die Priesterin wahre Wunder; durch das gemeinsame Drehen im Kreis wurde ein in der Mitte Stehender betäubt und an einen anderen Ort geschickt. Bei diesem Ritus verschmolzen die Gesichtsmasken der Priesterinnen, sodass sie optisch „eins miteinander“ wurden.[1]

Aussehen und Ausrüstung

Die Traurigkeit unterschied sich sowohl im Verhalten, als auch in ihrer Gesichtsmaske und generell im Aussehen von den anderen Priesterinnen. Im Gegensatz zu den anderen waren ihre Mundwinkel nach unten gezogen und traurig, selbst die Auge wirkten weinerlich durch ein leichtes Zusammenkneifen. Unter der Maske befand sich wie bei ihren Cousinen nur reines Licht, da die Machtpriesterinnen Inkarnationen der Macht darstellten und daher keinen physischen Körper besaßen. Dadurch konnten sie sich nur durch einen langen Umhang und einer Maske in der „realen“ Welt zeigen. Im Falle eines Verlustes dieser Gegenstände, verschwand die Traurigkeit keineswegs. Obwohl die nicht mehr sichtbar war, konnte man sie dennoch in der Macht hören und fühlen. Ihre Beine endeten in zwei langen Füßen mit nur zwei Zehen, welche durch ihre Fähigkeit zu schweben kaum den Boden berührten.[1]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

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