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Kanon-30pxÄra RepublikÄra KlonkriegeÄra Imperium


Der Sternzerstörer der Venator-Klasse, umgangssprachtlich oft Venator-Sternzerstörer, Venator, Republikanischer Angriffskreuzer oder Jedi-Kreuzer genannt, war eine von den Kuat-Triebwerkswerften produzierte Klasse von Sternzerstörern der Galaktischen Republik in den Klonkriegen. Später übernahm das Galaktische Imperium die vielseitigen Kriegsschiffe und führte Nachfolgeklassen ein.

Beschreibung[]

Venator3

Die Doppelbrücke

Die 1.137 bzw. 1.155,0 Meter langen keilförmigen Großkampfschiffe waren für den Kampf gegen andere Raumeinheiten ausgerüstet und besaßen dafür acht schwere DBY-827-Doppelturbolasertürme zu beiden Seiten der Aufbauten nahe dem Heck, zwei mittlere Doppelturbolaserkanonen an den vorderen Flanken sowie frontal vier schwere Protonentorpedowerfer und sechs schwere Traktorstrahlprojektoren. 52 bis 60 leichte Punktverteidigung-Laserkanonentürme waren an den Seitenkanten zur Abwehr schneller Sternjäger verteilt – je zwölf Paare an den vorderen Seiten, eines an der Ecke vor den Aussparungen und zwei an den sich wieder nach außen verbreitenden Flügelvorderseiten. Zusätzlich umfassten Artilleriedecks Laserdeckgeschütze für Breitseiten. Die Mehrzweck-Kriegsschiffe konnten fast die gesamte Reaktorleistung, die im Hauptreaktor aus bis zu 40.000 Tonnen Treibstoffverbrauch pro Sekunde bestand, in die schweren Geschütze leiten, und waren neben Raumgefechten auch zu Planetenbombardements fähig.

Venator Class Star Des0104

Blick ins Innere

Neben 2.000 Truppen und 24 AT-TE-Kampfläufern hatten die spezialisierten Trägerschiffe auch ein gewaltiges Sternjägerkontingent von fast vier vollen Geschwadern mit über 420 Jägern an Bord, das über das große dorsale Flugdeck mit seiner Länge von einem halben Kilometer schnell gestartet werden konnte. Es umfasste Mehrzweck-, Angriffs- und Raumüberlegenheitsjäger, Abfangjäger und Bomber, oft mit einer Führung von Jedi-Sternjägern. Dazu kamen 40 TFAT/i-Kanonenboote und viele Shuttles. Das Flugdeck war groß genug, um eine Korvette zu beinhalten und zu beladen. Es wurde von dutzenden Schiffsbuchten flankiert, wo die einsatzbereiten Jäger, Kanonenboote und Fähren stationiert waren. Richtung Heck erhob sich die Wand mit dem hochgelegenen Hangarkontrollraum, dessen Kommandostand im Lauf der Dienstzeit mehrfach umgestaltet wurde. Der vorderste Bereich wurde für Hyperraumringe genutzt. Über Aufzugplattformen, die komplette Deckbereiche absenkten, konnte man die unter dem Hauptflugbereich gelegene Sektion erreichen, wo weitere Jäger gewartet und gelagert wurden und Zugang zur ventralen Andockbucht bestand. Dort wurden auf Initiative Anakin Skywalkers bei manchen Schiffen SPHA-Turbolaser für zusätzliche Feuerkraft an der Unterseite angebracht. Schutz stellten starke Panzerung und Deflektorschilde, die von lokalen Schildgeneratoren unterschiedlicher Größen erzeugt wurden und insbesondere die Öffnung des Haupthangars abschirmten, bereit.

Blaue Staffel

Startende Jäger

Beim Aussenden großer Jagdmaschinenverbände konnte ein Doppeltor über die ganze Länge des Schiffsvorbaus geöffnet werden, geringeren Mengen wurde nur eine kleinere rechteckige Öffnung bereitgestellt. Je ein weiterer Hangar befand sich in Aussparungen an Back- und Steuerbord sowie an der Unterseite, wobei erstere für Ausrüstungs- und Truppentransfers mit Raumstationen, Ankertürmen oder größeren Schiffen docken konnten und letzterer eine Fregatte der Consular-Klasse aufnehmen konnte und dafür Kranklemmen und ausfahrbare Schleusengänge besaß. Die hoch aufragenden Aufbauten umfassten zwei Kommandobrücken nebeneinander, wobei die steuerbordseitige meist das Schiff unter Kontrolle hatte, während die backbordseitige für die Sternjäger-Flugkontrolle zuständig war und als Kampfinformationszentrum diente. Sollte die an Steuerbord ausfallen, konnte sie jedoch das Steuer übernehmen. Beide Brücken trugen Hyperwellen-Kom/Scanner an der Oberseite. In ihnen fanden sich bereits Kommandogräben wie auf späteren imperialen Schiffen. Neben starken Triebwerken für 975 km/h, die ihnen die Jagd auf Blockadebrecher ermöglichten, besaßen die Schiffe einen guten Hyperantrieb der Klasse 1 in der großen Heckfinne. Sobald an Back- und Steuerbord drei Triebwerke ausgefallen waren, wurde auf Hilfsenergie zurückgegriffen. Die Crew betrug über 7.400 Personen – anfangs größtenteils Klonpersonal, aber oft mit erfahrenen oder ranghohen Nichtklonen in Führungspositionen. Für Wartungs- und Jägerhilfszwecke waren auch viele Droiden an Bord, darunter WED-15 Treadwells, GNK- und PLNK-Energiedroiden, MSE-6-Maus-Droiden, LEP-Dienerdroiden sowie Astromechdroiden der C1- und R-Serie, welche in speziellen Technikbucht-Räumen auf Einsätze warteten. Die Venator-Klasse konnte trotz ihrer Größe auf Planeten landen, um ihre Truppen- und Vehikeleinheiten abzusetzen. Auch hatte sie Komponenten für eine absetzbare modulare Garnison, Waffenkammern mit Detonatoren und dutzenden Protonentorpedos, eine Gefängnisanlage und medizinische Einrichtungen samt 2-1B- und FX-7-Medi-Droiden an Bord.

Geschichte[]

Klonkriege[]

Blockade-Kamino-angegriffen

Flottenrückgrat in den Klonkriegen

Zur Zeit der Klonkriege hatte die Venator-Klasse der Republik schon fast 20 Jahre lang gedient.[4] Als im Einsatz gegen die Flotte der Separatisten klar war, dass diese eine schnellere Kampfdroidenversorgung hatte, als Klone gegen sie ins Feld gebracht werden konnten, stellten Ingenieure und Rüstungsunternehmen sicher, dass republikanische Sternzerstörer von einer vergleichsweise kleinen Crew betrieben werden konnten und ihren Pendants in Sachen Turbolaserfeuerkraft, Reichweite und Zielgenauigkeit überlegen waren.[1] Schon in den ersten Wochen der Klonkriege 22 VSY nutzte die Republik Sternzerstörer der Venator-Klasse.[21] Sie erwiesen sich als besonders vielseitig, mit einem größeren Missionsspektrum als die verwandte Acclamator-Klasse.[17] Großen Teilen der Flotte der Galaktischen Republik wie der Doppelbogen-Armada Skywalkers und Obi-Wan Kenobis dienten sie als Rückgrat, wobei viele Jedi sie als Flaggschiffe verwendeten. Zu den bekanntesten zählten die Resolute und die Negotiator als Kommandoschiffe Skywalkers und Admiral Wullf Yularens bzw. Kenobis, die viele Schlachten erfolgreich schlugen, aber das Kriegsende nicht mehr erlebten. In Träger-Kampfgruppen bildeten Sternzerstörer das Rückgrad der Trägereinheiten der Republik und waren ein Dorn im Auge der Flotte der Konföderation unabhängiger Systeme. Oft wurden in etwa drei Schiffe zu einer Task Force zusammengeschlossen, teilweise unterstützt von Kreuzern und Fregatten. Fünf bis sieben Munificent-Klasse-Sternfregatten waren einer solchen Dreiergruppe waffentechnisch überlegen, mit den richtigen Sternjägertaktiken oder fähigem Kommando konnte jedoch auch ein einzelner Sternzerstörer fünf bis sechs dieser Separatisten-Kreuzer besiegen. Es brauchte vier bis sechs leichte Zerstörer der kleinen Variante der Recusant-Klasse, um es mit einem Schiff der Venator-Klasse aufzunehmen, von der großen reichte jedoch ein einzelnes. Eine Flottille Sternzerstörer konnte leicht die Schilde eines Lurehulk-Klasse-Schlachtschiffs durchbrechen.

Zu den Verlusten allein im ersten Kriegsjahr gehörten die The Righteous, die Triumphant, die Redeemer und die Defender; die Tranquility wurde beschädigt. 21 VSY wurde die Steadfast aufgebracht und die Endurance von Boba Fett zum Absturz gebracht. 19 VSY waren über 1.000 dieser Sternzerstörer an der Schlacht von Coruscant beteiligt. Die Guarlara beschädigte das Separatisten-Flaggschiff Unsichtbare Hand dabei schwer. Mit der Vigilance führte Kenobi die Befreiung Utapaus an, während Yoda einen Sternzerstörer zur Oberfläche Kashyyyks flog. Darth Maul wurde von Ahsoka Tano und Teilen der 501. Legion als Gefangener auf der Tribunal überführt, als die Order 66 ausgerufen wurde und die beiden Machtnutzenden fliehen mussten, was im Absturz des Schiffs endete.

Ära des Galaktischen Imperiums[]

Venator Klasse Imperium

Imperialer Venator-Klasse-Sternzerstörer

Wenig später wurden die Sternzerstörer in die Imperiale Flotte übernommen und ihre typischen roten republikanischen Markierungen gegen ein einheitliches Grau ausgetauscht.[7] Als nicht lange nach dem Ausruf des Galaktischen Imperiums die Kloneinheit 99 zusammen mit Captain Rex den Schiffsfriedhof auf Bracca besuchte, fanden sie viele Sternzerstörer-Wracks vor, die von der Schrottsammler-Gilde verschrottet wurden. In einem abgestürzten Venator-Klasse-Schiff der ersten Produktionsreihe versuchten die Klonkrieger, das verbliebene Equipment zu nutzen, um ihre Inhibitor-Chips zu entfernen. Auf dem Weg zu dem medizinischen Bereich fiel Wrecker beinahe einem Dianoga zum Opfer, der sich in dem Schiffswrack eingenistet hatte. Während der Prozedur zur Entfernung des organischen Chips, aktivierte sich plötzlich Wreckers Chip, wodurch er im Begriff war, das Klonmädchen Omega zu töten. Der muskulöse Klonkrieger konnte jedoch rechtzeitig gestoppt und auch sein Implantat entfernt werden.[22]

Venator zerstören Tipoca

Drei Sternzerstörer bombardieren Tipoca-Stadt

Im Zuge einer Militäroperation auf Kamino wurde die Zwangsräumung von Tipoca-Stadt vorgenommen. Als sie als abgeschlossen galt und Vizeadmiral Rampart seinen Vorgesetzten, Wilhuff Tarkin, über den Stand der Operation in Kenntnis gesetzt hatte, gab dieser dem imperiale Offizier den Befehl, das Feuer auf die Hauptstadt der Kaminoaner zu eröffnen. Drei Venator-Klasse-Sternzerstörer des Imperiums bezogen daraufhin ihre Position über der Pfahlstadt. Einem Klon-Flottenoffizier gab Rampart schließlich den Befehl, das Feuer zu eröffnen, sodass folglich die drei Sternzerstörer die Stadt mit ihren mittleren Turbolasern bombardierten.[20] Nachdem Rampart auf der Brücke die Bestätigung erhalten hatte, dass alle kaminoanischen Einrichtungen zerstört waren und im Meer versinken würden, gab er die Anweisung, dass die drei Schiffe zurück zu ihrer Flotte kehren sollten.[19]

18 VSY galten Venator-Klasse-Schiffe schon als alt, sodass ihnen die Imperium-I-Klasse vorgezogen wurde, die sich aus ihren Stärken herausentwickelt hatte. 14 bis 11 VSY waren einige Venator-Klasse-Sternzerstörer im Dienst, wobei sie der ähnlich großen Sieges-Klasse bei Verteidigungsoperationen überlegen schienen. Einige wurden jedoch zu dieser Zeit verschrottet. Noch 3 VSY lief die Produktion in den Kuat-Triebwerkswerften. 0 NSY befand sich ein Schiff der Venator-Klasse in den orbitalen Dockwerften von Anthan Prime. Es zeigte sich, dass die Imperium-Klasse gegen talentierte Rebellenpiloten um einiges weniger effektiv war, als es die Venator-Klasse gegen Droidenjäger gewesen war. Einige Konzepte bezüglich der Hangaranordnung und Trägerschiffrolle fanden sich schließlich in der Resurgent-Klasse der Ersten Ordnung wieder.

Hinter den Kulissen[]

  • Der Sternzerstörer der Venator-Klasse wurde für Episode III – Die Rache der Sith entwickelt.
  • Das Wort Venator stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Jäger. Außerdem war es die römische Bezeichnung eines Gladiatortyps, der ausschließlich gegen Tiere kämpfte.
  • Viele Darstellungen unterschlagen die beiden kleinen Triebwerke an der Unterseite des Hecks, die in Episode III zu erkennen sind.
  • Rise of the Separatists gibt in den Technikdaten nur 228 Sternjäger an.
  • Auch behauptet es, die Venator-Klasse hätte in den Klonkriegen eine fast 20-jährige Dienstzeit bei der Republik vorzuweisen, Raumschiffe und Fahrzeuge – Neuausgabe nennt die Sternzerstörer dagegen in den Klonkriegen neu und schreibt, sie wären in den letzten Jahren der Republik als modernes Schlachtschiff für die Klonkriege entwickelt worden. Auch Das Buch der Rebellen – Gesammelte Geheimdienstdokumente der Allianz gibt an, dass sie in den Klonkriegen eingeführt wurden.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

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