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30px-Ära-Imperium


Verschwörung

Treffen der Verschwörer

Die Verschwörung auf dem Tarkin war der Versuch einiger imperialer Offiziere, die im Jahre 3 NSY auf der neuen Superwaffe Tarkin stationiert waren, ihren Vorgesetzten Darth Vader zu ermorden. Die Verschwörer wollten dadurch verhindern, dass Vader weitere ihrer Kameraden wegen geringfügiger Fehler mit dem Tod bestrafte. Bekannte Mitglieder dieser Verschwörung waren Colonel Nord, Captain Voal und Biel. Insgesamt waren mindestens acht Offiziere daran beteiligt. Die Verschwörer sympathisierten allerdings keineswegs mit den Rebellen; ihnen ging es einzig und allein darum, etwas gegen den ihrer Meinung nach übertrieben strengen Führungsstil von Darth Vader zu unternehmen und dafür zu sorgen, dass nicht noch mehr imperiale Offiziere von ihm getötet wurden. Um dieses Ziel zu erreichen, unternahmen sie zwei Anschläge auf Vaders Leben. Diese Anschläge schlugen jedoch fehl, und sämtliche Verschwörer fanden bei der Zerstörung des Tarkin den Tod.

Anschläge auf Darth Vader

Colonel Nord: „Die Zeit ist reif! Wir müssen sofort handeln!“
Ein anderer Verschwörer: „Sie sprechen uns aus dem Herzen, Colonel!“
— Die Verschwörer beschließen, zur Tat zu schreiten (Quelle)

Als im Jahre 3 NSY eine neue Superwaffe des Galaktischen Imperiums, die nach dem verschiedenen Großmoff Wilhuff Tarkin benannt war, im Orbit des Planeten Hockaleg kurz vor ihrer Fertigstellung stand, schlossen sich Colonel Nord, Captain Voal und einige weitere Offiziere an Bord zusammen, um ihren Vorgesetzten Darth Vader zu ermorden. Sie waren der Ansicht, dass jeder kleine Fehler zu einem unmenschlichen Ende durch Vaders Hand führen könne und schon zu viele ihrer Kameraden durch Vaders „teuflische Hexenkräfte“ den Tod gefunden hätten. Tatsächlich bestrafte Vader immer wieder imperiale Offiziere mit dem Tod, weil sie in seinen Augen versagt hatten. Die Verschwörer wollten dem ein Ende setzen, zumal sie fürchteten, dass jeder von ihnen der Nächste sein könnte.

Nachdem Vader Major Kuhru in den Tod getrieben hatte, weil dieser den Rebellen Luke Skywalker hatte entkommen lassen, trafen sich die Verschwörer in einem Ersatzteillager in einem abgeschiedenen Bereich der Raumstation und beschlossen, endlich zur Tat zu schreiten. Es war aber auch deswegen Eile geboten, weil die Verschwörung jederzeit aufgedeckt werden konnte.

Nachdem die Imperialen erkannt hatten, dass sich Saboteure der Rebellen an Bord des Tarkin befanden, hielt Nord die Gelegenheit zum Handeln für günstig, denn Vader konzentrierte sich voll und ganz auf den Rebellen Luke Skywalker, dessen Präsenz er durch die Macht spüren konnte. Nords Mitverschwörer teilten seine Einschätzung. Als Vader Skywalker am Hauptreaktor der Station erwartete und dabei unmittelbar vor einer Luftschleuse stand, öffnete Nord von der Kommandobrücke aus die Schleuse, um Vader in den Weltraum zu blasen und dadurch zu töten. Tatsächlich wäre dies beinahe geschehen, doch mit Hilfe der Macht konnte sich Vader retten. Er wusste, dass Nord für das Öffnen der Luftschleuse verantwortlich war, und teilte ihm über die Sprechanlage mit, dass er sich später um ihn kümmern werde. Nord war sich sicher, dass sein Tod nun nur noch eine Frage der Zeit sei, doch bevor ihn Vader für seine Tat zur Rechenschaft ziehen konnte, überschlugen sich die Ereignisse auf dem Tarkin. Als Vader schließlich persönlich versuchte, die fliehenden Rebellen zur Strecke zu bringen, wurde sein Jäger schwer beschädigt. In der Hoffnung, dass dabei nicht nur die Rebellen, sondern auch Darth Vader sterben werde, gab Nord nun den Befehl, den Superlaser des Tarkin abzufeuern. Die Rebellen hatten den Superlaser jedoch kurz vor ihrer Flucht so sabotiert, dass der Feuerstoß nach innen gelenkt wurde. Daher wurde das Tarkin vollständig zerstört, als die Waffe abgefeuert wurde. Dabei kamen die Verschwörer zusammen mit allen anderen an Bord ums Leben, während Darth Vader, der weit genug von der Explosion entfernt war, überlebte.

Quellen

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