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Das Kanonenboot der Warrior-Klasse, auch einfach als Warrior-Kanonenboot bekannt, war ein schwer bewaffnetes und äußerst schlagkräftiges Kampfschiff der Neuen Republik, das unter dem Neue-Klassen-Programm entworfen und gebaut wurde. Die für seine Größe extrem überdurchschnittliche Bewaffnung machten dieses Schiff zu einem der gefürchtetsten und wertvollsten Schiffe der Flotte der Neuen Republik.

Beschreibung

Das Design und Konzept des Warrior-Klasse-Kanonenbootes stand in einem starken Kontrast zu den anderen Schiffen des Neue-Klassen-Programmes. Während die meisten anderen Schiffe dieses Projektes vorrangig auf Agilität und Multifunktionialität ausgelegt waren, verfolgte die Entwicklung des Warrior-Klasse-Kanonenbootes nur einen einzigen Gedanken: alles vernichtende Feuerkraft und absolut überragende Kampfstärke. Das Resultat daraus war ein U-förmiges, 190 Meter langes Kampfschiff, das über zehn Turbolaserkanonen, acht Laserkanonen und vier Erschütterungsraketenwerfer verfügte, die die stärksten Waffen des Schiffes darstellten. Geladen wurden diese nämlich mit den schweren CM-9-Erschütterungsraketen, ein Raketentyp, der sonst nur auf Großkampfschiffen oberhalb der Kreuzer-Klasse Verwendung fand. Damit konnte das auf den ersten Blick unscheinbare Kanonenboot sogar imperialen Sternzerstörern im Alleingang gefährlich werden. Gleichzeitig sorgten die über die gesamte Schiffsoberfläche verteilten Turbolaser und Lasergeschütze für eine effektive Jägerabwehr und außerdem für vernichtende Feuerkraft gegen feindliche Schiffe von vergleichbarer Größe. Darüber hinaus war das Warrior-Klasse-Kanonenboot mit mehreren Raketenabwehrsystemen ausgestattet, die anfliegende Erschütterungsraketen oder Protonentorpedos abschießen konnten. Die Crew bestand aus 80 Personen, 44 regulären Crewmitgliedern und 36 Kanonieren.

Auch das Kanonenboot folgte dem Konzept des Neue-Klassen-Programmes, bestimmte Schiffsrümpfe bei anderen Schiffsklassen wiederzuverwenden; das Kanonenboot basierte auf dem exakt gleichen Rumpf wie das Agave-Klasse-Vorpostenschiff und war daher genau gleich lang. Zudem verfügte es über den gleichen Hyperantrieb der schnellen Klasse 1.

Aufgrund ihrer massiven Zerstörungskraft bildeten die Warrior-Klasse-Kanonenboote meist die Vorhut eines Flottenverbandes beim Angriff auf feindliche Schiffe und Flotten. Ihre Primärfunktion bestand dabei darin, die Begleitschiffe der großen Kriegsschiffe auszuschalten, damit der Rest der Flotte freie Sicht auf die gegnerischen Kommando- und Flaggschiffe hatte und das Feuer auf diese konzentrieren konnte. Hierbei halfen die Warrior-Klasse-Kanonenboote ebenfalls mit, indem sie die Panzerung feindlicher Großkampfschiffe mit ihren Erschütterungsraketen angriffen und stark beschädigten. Anschließend flüchteten sie in der Regel in den Hyperraum und überließen ihrer Flotte den Rest. Diese Taktik war notwendig, da die Warrior-Klasse-Kanonenboote einen entscheidenden Nachteil besaßen: Ihre schwache Panzerung. Die nicht mehr als zweckmäßigen Strahlenschilde des Schiffes waren schon nach wenigen Treffern von feindlichen Turbolasergeschützen ausgeschaltet, die Partikelschilde schon nach wenigen Raketentreffern, da sich zeigte, dass die Raketenabwehrsysteme mit vielen gleichzeitig anfliegenden Raketen überfordert waren. Sich dieses Mankos nicht bewusst verzichteten die Konstrukteuere der Republic Engineering Corporation auf starke Schilde und eine allzu widerstandsfähige Außenhülle. Waren die Strahlen- und Partikelschilde erst einmal ausgeschaltet, konnte das Kanonenboot selbst von Jägern mit ihren leichten Laserkanonen regelrecht auseinandergenommen werden.

Häufig kamen Kanonenboote der Warrior-Klasse auch bei Landeoperationen und Bodenschlachten zum Einsatz und gaben den vorrückenden Bodentruppen Luftunterstützung, indem sie vorrangig feindliche Artilleriegeschütze und Boden-Boden-Raketengeschütze ausschalteten.

Geschichte

Der oben erwähnte Nachteil der mangelhaften Panzerung lässt sich vor allem an der Schlacht von ILC-905 im Jahre 17 NSY festmachen. Die Vanguard, ein Kanonenboot der Warrior-Klasse, griff im Alleingang zwei yevethanische Schiffe der Aramadia-Klasse an. Obwohl sie mit ihren Erschütterungsraketen eines der beiden Schiffe stark beschädigen konnte, wurde sie schon von der ersten Salve Raketen des anderen Schiffes vernichtet. Zahlreiche Kanonenboote der Warrior-Klasse kamen auch in den anderen Schlachten der Schwarze-Flotte-Krise sowie im Kampf gegen das Restimperium zum Einsatz, wo sie sich trotz ihrer Schwächen als effektive Kampfschiffe herausstellten.

Hinter den Kulissen

„Warrior“ ist Englisch und bedeutet Krieger.

Quellen

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