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Todesstern II UC
Achtung, Jedipedianer!

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„Ich überlebte die Schlacht um Yavin. Ich überlebte die Schlacht um Hoth. Zum Henker... Erst vor ein paar Wochen habe ich im Kampf um Endor den Todesstern in die Luft gejagt. Warum ich immer noch atme, während eine Menge anderer guter Rebellen-Piloten den Löffel abgeben mussten? Vielleicht bin ich einfach besser.“
— Wedge Antilles (Quelle)

Wedge Antilles war ein erfolgreicher Pilot der Rebellen-Allianz und der Neuen Republik.

Bereits in früher Jugend brachte sich Wedge selbstständig die Kunst des Fliegens bei und spezialisierte und verbesserte seine Fertigkeiten laufend. Im Dienste der Rebellen-Allianz war er an beiden Schlachten zur Zerstörung der Todessterne tätig. Anfänglich in der Rot-Staffel fliegend, gründeten er und der Jedi Luke Skywalker nach der Zerstörung des ersten Todesterns die Sonderstaffel. Nachdem Luke das Kommando über die Staffel abgab, wurde er zum Kommandanten befördert und flog zahlreiche Einsätze für die Allianz und später die Neue Republik. Obwohl es ihm mehrmals angeboten wurde, lehnte er die Beförderung zum General mehrere Male ab. Es gehörte zu Wedges Leidenschaft, den aktiven Renegaten anzugehören. Schlussendlich konnte er die Beförderung zum General nicht mehr verhindern; kurz nach dem Ende des Thrawn-Feldzuges musste er die Beförderung annehmen. In den nächsten Jahren kämpfte Wedge, nun als Kommandant einer ganzen Kampfgruppe, gegen die Überrest des Imperiums unter der Führung von Kommandanten wie Admiral Daala und Großadmiral Pellaeon, sowie dem wieder auferstandenen Imperator. Nachdem das Restimperium und die Neue Republik Frieden geschlossen hatten, setzte sich Wedge wie viele führende Offiziere des Militärs zur Ruhe.

Als im Jahr 25 NSY jedoch eine neue Bedrohung in Form der Yuuzhan Vong in die Galaxis einfiel, näherte sich Wedge wieder dem militärischen Dienst und wurde kurz darauf wieder als General in dem Yuuzhan-Vong-Krieg eingesetzt.

Wedge Antilles war mit der ehemaligen Agentin des corellianischen Sicherheitsdienstes Iella Wessiri verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor – Syal und Myri Antilles.

Biografie

Frühe Jahre

Wedge Schock

Wedge ist schockiert über den Tod seiner Eltern.

Wedge Antilles wurde im Jahr 21 VSY als Sohn von Jagged und Zena Antilles auf dem Planeten Corellia geboren. Er war ein fleißiger, hilfsbereiter und ausgeglichener Junge, was Wedge sowohl in der Schule als auch mit seiner Arbeit an der Raumstation Gus Treta, einem von seinen Eltern unterhaltenden Treibstoffdepot, immer wieder unter Beweis stellte. Bereits früh entdeckte Wedge sein Interesse an technischen Zusammenhängen und baute mit großem technischem Verständnis häufig ausgemusterte Raumjäger auseinander, um deren Funktionen zu analysieren. Das am Rande des Corellia-Systems gelegene Treibstoffdepot seiner Eltern war für den Jungen ein geeigneter Ort, um seine ersten Flugversuche zu unternehmen.

Größere Krisen und Tragödien in Wedges jungen Jahren blieben aus und so genoss er eine unbeschwerte und doch ereignisreiche Kindheit. Doch als seine ältere Schwester Syal den Entschluss fasste, von Zuhause wegzulaufen, um ihrem Traum nach einer Schauspielkarriere nachzugehen, zeichneten sich die ersten Krisen in Wedges eigentlich geborgenen und friedlichen Familienhaus ab. Im Alter von sechzehn Jahren, also im Jahr 5 VSY, verlor Wedge seine Eltern. Ursache hierfür war das unachtsame Betanken einiger Raumschiffe von Weltraumpiraten bei Gus Treta. Als sich der Corellianische Sicherheitsdienst der Station näherte, ließ der Piratenkapitän Loka Hask ablegen, obwohl sie noch nicht richtig von der Station entkoppelt waren, sodass sich der Treibstoff entzündete. Während seine Eltern Wedge mit dem Schmuggler Booster Terrik rechtzeitig von der Station schafften, blieben sie selbst dort, um eine Evakuierung einzuleiten. Als sich das Feuer weiter ausbreitete, nahmen Zena und Jagged es auf sich, Löscharbeiten einzuleiten, doch konnten sie die Zerstörung der Station nicht mehr verhindern. Die folgende Explosion zerstörte das gesamte Treibstoffdepot – die größte Einkommensquelle der Familie Antilles – und auch Jagged und Zena wurden von dem Unglück erfasst und kamen ums Leben.

Wedge und Booster

Der junge Wedge und Booster Terrik

Wedge selbst hatte diese Entwicklungen von der Pulsarrochen, dem Schiff von Booster, verfolgen müssen. Als er sah wie seine Eltern starben und die Station zerstört wurde entschloss sich Wedge, die geflohenen Piraten ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei war er sich der vollen Unterstützung Boosters sicher, der ein Freund der Familie gewesen war. Als sie die Position des Piratenschiffes geortet hatten, beschloss Wedge, selbst gegen die Piraten zu fliegen und übernahm einen Z-95 Headhunter von Booster. Schon mit seinem ersten Anflug gelang es Wedge, dem anderen Schiff schwere Schäden zuzufügen. Bei einem zweiten Anflug ließ er, entgegen dem Rat Boosters, dass Schiff der Piraten explodieren. Was er zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, dass Loka Hask überlebt hatte. Nach diesem Racheakt kehrte Wedge mit Booster nach Corellia zurück, doch hielt ihn nichts mehr auf dem Planeten, sodass er ihn bald verließ.[2][3]

Galaktischer Bürgerkrieg

Eintritt in die Rebellen-Allianz

Mithilfe der Gelder aus der Entschädigung durch den corellianischen Sicherheitsdienst, sowie der Versicherung aus der Raumstation Gus Treta, konnte sich Wedge Antilles einen leichten Raumfrachter anschaffen, den er fortan als Warentransportmittel für ein selbstständiges Transportunternehmen nutzte. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass Wedge aufgrund der zunehmenden Schmuggler-Aktivitäten keine Chance hatte, ein legales Transportunternehmen zu etablieren. Mangels Alternativen schloss sich Wedge der damals noch jungen Rebellen-Allianz an und schmuggelte für diese Waffen und andere Gerätschaften durch den Raum. Während dieser Zeit verstand Wedge immer mehr die eigentlichen Absichten und gestand sich ein, dass das Galaktische Imperium eine Schreckensherrschaft verfolgte. So ließ er sich dazu hinreißen, zukünftig als Pilot der Rebellen-Allianz zu dienen. Obwohl Wedge bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Sternjäger geflogen hatte, konnte sich Wedge bald aufgrund seiner früheren Flugstunden mit Fähren und Frachtern bald an die kompakteren Sternjäger gewöhnen. Zu seinen ersten Missionen zählten jedoch nur kleinere Einsätze, wie die Begleitung von Konvois oder die Abwehr kleinerer imperialer Angriffe.

Schlacht um den Ersten Todesstern

Im Jahr 0 VSY war Wedge dann ein Mitglied der Rot-Staffel in den Reihen der Rebellenallianz geworden, einer Einheit von X-Flüglern die aus vielen besonders guten Piloten bestand. Weitere Piloten in dieser Einheit und neue Freunde für Wedge waren der dickliche Jek Porkins oder der von Tatooine stammende Biggs Darklighter.[4]

Wedge bei Yavin

Wedge fliegt in der Schlacht von Yavin

Als eine der Anführer der Rebellenallianz, Leia Organa von Alderaan, vom Imperium gefangen genommen worden war, hatten mehrere zukünftige Helden der Allianz ihren ersten Auftritt, als Luke Skywalker und Han Solo die Prinzessin vom Todesstern befreiten. Der Todesstern war eine Superwaffe des Imperiums, deren Pläne Leia erbeutet hatte. Daher hatte die rechte Hand des Imperators, Darth Vader, die Jagd auf die flüchtende Prinzessin eröffnet und sie gefangen genommen. Doch durch den beherzten Einsatz des Schmugglers Solo und des jungen Luke Skywalker hatte sie befreit werden können und die Pläne des Imperiums waren in die Hände der Rebellen gelangt. Doch hatte der Kommandant des Todessterns die Prinzessin verfolgt und so befand sich der Todesstern bereits auf dem Weg nach Yavin IV, wo die Rebellen ihre Basis hatten. Bevor er in Reichweite kam, um den Dschungelmond zu vernichten, wurde Wedge und die Rot-Staffel ausgesandt, um den Todesstern an seiner einzigen Schwachstelle zu treffen und zu vernichten. Unterstützt wurden sie dabei von mehreren weiteren, aus X-Flüglern und Y-Flüglern bestehenden, Staffeln. Als sie sich im Anflug auf den Todesstern befanden, wurden sie bald von imperialen TIE-Jägern angegriffen. Doch unverdrossen gingen die Sternjäger der Rebellen zum Angriff über, doch gelang es ihnen bei ihren ersten Versuchen nicht, ihr Ziel zu treffen. Nachdem die meisten anderen Sternjägerpiloten bereits tot waren, gingen Wedge, Luke und Biggs Darklighter zu einem letzten Angriff heran. Doch inzwischen hatte auch Darth Vader sich in den Kampf eingemischt, und kaum befanden sich Wedge und die anderen Piloten im Anflug auf den Todesstern, wurden sie von dem Sith-Lord angegriffen. Da Luke die besten Chancen hatte, den für den Todesstern tödlichen Treffer zu erzielen, blieben Wedge und Biggs zurück, um Vader aufzuhalten und Luke Deckung zu geben. Nur wenige Augenblicke nach ihrem Anflug wurde Biggs bereits getroffen, sodass sein Sternjäger explodierte. Kurz darauf wurde auch Wedge getroffen, doch konnte er sich schwer beschädigt aus dem Gefecht zurückziehen. Doch dank der Hilfe von Han Solo gelang es Luke dennoch, den Todesstern zu zerstören und somit die Vernichtung der Rebellenallianz abzuwehren. Neben Luke als einziger Überlebender kehrte Wedge nach Yavin IV zurück, um dort als Held gefeiert zu werden.[4]

Einsatz auf Hoth

Nachdem in der Schlacht von Yavin außer Luke und Wedge niemand der Rot-Staffel überlebt hatte, gründeten die beiden Piloten eine neue Staffel, die so genannte Sonderstaffel. Diese Staffel sollte vor allem Sondereinsätze übernehmen, bei denen die Dinge so lagen, dass entweder besonders schwere Bedingungen die Piloten erwarteten oder etwas besonders schnell oder unbemerkt gehen musste.

ATATamBoden

Mit der Hilfe von Wes Janson zerstört Wedge einen AT-AT

Da die Rebellenallianz den ersten Todesstern bei Yavin IV zerstört hatten, hatten sie den dortigen Stützpunkt aufgeben müssen. Kurze Zeit später fanden Luke und Wedge einen neuen Stützpunkt; der Eisplanet Hoth sollte ihnen Schutz und Versteck bieten. Doch nachdem sich die Rebellenallianz auf Hoth niedergelassen hatte, konnte ihr Versteck nicht lange geheim bleiben. Schon bald wurde der Stützpunkt von einem Suchdroiden des Imperiums entdeckt. Zwar gelang es Han und Chewbacca, den Droiden zu zerstören, doch hatte der Spion zuvor bereits Darth Vader informiert. Kurz darauf sahen sich die Rebellen einer gewaltigen Streitmacht des Imperiums gegenüber, die ihre Landetruppen zum Planeten schickte. Jetzt kam die Sonderstaffel erneut zum Einsatz; sie sollten die gewaltigen Kampfläufer des Imperiums, so genannte AT-ATs, mit ihren Schneegleitern lange genug aufhalten und in Kämpfe verwickeln, dass das Bodenpersonal der Rebellen evakuiert werden konnte. Wedge selbst übernahm gemeinsam mit einem weiteren Piloten namens Wes Janson einen der Schneegleiter und folgte Luke und den anderen Piloten in die Schlacht. Nachdem Wedge erkannte, dass die Kampfläufer zu stark gepanzert waren, um sie mit den schwachen Laserkanonen der Schneegleiter zu zerstören, entwickelte er schnell eine neue Taktik. Dazu flogen sie dicht an einen AT-AT heran und feuerten dann die Seilharpune gegen eines der Beine, wickelten es in einem schnellen Umflug mehrfach um die Vorderbeine des Kampfläufers und brachten in so zum Fall, wo er dann zerschellte. So gelang es Wedge in Zusammenarbeit mit Luke und seinem Bordschützen Janson, einen der AT-ATs zu zerstören. Doch der Kampf entwickelte sich nicht gut und schließlich drangen die Imperialen bis zur Basis vor. Daraufhin kehrte er in die Echo-Basis zurück wo er seinen X-Flügler übernahm und im letzten Moment als Eskorte des Transporters Dutyfree unter dem Kommando von Areta Bell [5] noch durch die imperiale Flotte schlüpfte. Dann flog er zum Sammelpunkt der Rebellenflotte, die nun wieder ohne eine Basis war.[6]

In der Folgezeit der Schlacht von Hoth war Wedge mit der Sonderstaffel in zahlreichen Einsätzen dabei, die Truppen der Rebellen-Allianz zu stärken. Nach der Evakuierung von Hoth floge Wedge mit seiner Staffel Einsätze im Schlund[7], wo sie, ebenso wie bei Bakura [8], gefangene Soldaten der Allianz aus Anstalten des Imperiums befreiten und siegreich waren. Kurz nach Bakura musste Wedge auf Geonosis notlanden, überlebte jedoch und konnte mit dem Jahre zuvor zurückgelassenen Sternjäger des Jedi Obi-Wan Kenobi fliehen und wertvolle Daten an die Allianz überbringen. [8] Auch bei Dubrillion[8] und auf und über dem Planeten Kothlis[7] konnte die Sonderstaffel dem Imperium schwere Niederlagen beifügen. Nachdem die Allianz von den Plänen des neuen Todessterns erfahren hatte, schaffte es die Sonderstaffel mit Wedge Antilles als Führer eine imperiale Raumfähre, die Tydirium, auf Prefsbelt IV zu stehlen[7]. Nach zwei weiteren erfolgreichen Missionen au Fondor[7] und Bespin[8] blieb die Sonderstaffel weiterhin schwer gefordert.

Jagd auf Boba Fett

Luke und Wedge Sonderstaffel

Luke und Wedge, Begründer der Sonderstaffel

Nachdem Han Solo nach der Schlacht von Hoth von dem Kopfgeldjäger Boba Fett gefangen genommen worden war, schmiedeten die Freunde Hans ihre Pläne, um Han aus den Fängen Fetts wieder zu befreien. Schließlich traf der Schmuggler und ehemaliger Pilot der Rebellen-Allianz Dash Rendar auf dem Planeten Gall auf Boba Fetts Schiff, der Slave I. Nachdem Leia und Lando Calrissian, sowie Luke davon erfahren hatten, wollten sie sich so schnell wie möglich nach Gall begeben, um Fett abzufangen und ihm Han wieder abzujagen. Allerdings waren bei Gall zwei imperiale Sternzerstörer stationiert, sodass die Freunde die Hilfe von Wedge und der Sonderstaffel erbaten. Als Wedge mit seiner Staffel bei Gall eintrafen, griffen sie unter der Führung von Luke augenblicklich den ersten Sternzerstörer an, der ihnen sofort mit Staffeln von TIE-Jägern antwortete. Dieser Angriff sollte Leia und Lando in dem Millennium Falke genug Zeit geben, um Fett zu stellen. Während der Schlacht musste Wedge zum wiederholten Mal ein großes fliegerisches Können unter Beweis stellen, da die Übermacht der imperialen Jäger groß war. Doch gelang es ihm, wie auch dem Großteil der Staffel die ersten Angriffe der TIEs zu überleben, doch wurde die Schlacht danach noch gefährlicher, da ein weiterer Sternzerstörer am Kampfort eintraf. Kurz nach dem Eintreffen des zweiten Großkampfschiffes, mussten sich Luke und Wedge allerdings geschlagen geben, da die Übermacht zu groß war. So ließ Wedge die Sonderstaffel abziehen und zu einem nahe gelegenen Stützpunkt springen. Dort musste Wedge allerdings, kaum dass er gelandet war, mit ansehen, wie eine Technikerin der Rebellen versuchen wollte, Luke zu töten. Es gelang Wedge im letzten Moment, die Frau zu erschießen und so das Leben des jungen Jedi zu retten.[9]

Einige Tage später empfing Wedge einen Notruf von Dash Rendar, der ihn sofort handeln ließ. Gemeinsam mit der Sonderstaffel sprang er geradewegs zum Hauptplaneten des Imperiums: Coruscant. Dort waren Luke, Lando und Leia von Streitkräften der Schwarzen Sonne umzingelt worden und befanden sich in einem heftigen Kampf. Auch Dash Rendar hatte sich dort eingefunden und den Freunden so noch etwas Zeit verschafft und durch das Eintreffen der Sonderstaffel wendete sich die Schlacht leicht zugunsten der Rebellen, doch waren sie den Schiffen Prinz Xizors immer noch weit unterlegen. Als plötzlich imperiale TIE-Jäger auf der Bildfläche erschienen, schien die Schlacht endgültig verloren, doch war Wedge entschlossen, nicht zu fliehen. Da die Sternjäger des Imperiums jedoch unter dem Kommando von Darth Vader standen und dieser es auf Xizor abgesehen hatte, begannen die TIEs, ebenfalls die Schiffe von Xizor zu beschießen. Als Vader schließlich den Himmelsdom Xizors zerstören ließ, gelang es Wedge, der Sonderstaffel und dem Millennium Falke zu fliehen.[9]

Vernichtung des Zweiten Todessterns

„Da ist der Reaktor!“
„[...] Wedge, nimm dir den Regulator am Nordturm vor.“
„So gut wie erledigt - ich bin hier blitzschnell wieder raus.“
— Wedge und Lando beim Angriff auf den Todesstern (Quelle)
Wedge Einsatzbesprechung

Wedge vor der Schlacht von Endor

Nach sorgfältiger Vorbereitung griff die Rebellenallianz im Jahr 4 NSY schließlich den Zweiten Todesstern an, eine Superwaffe, die noch vernichtender seine sollte als der erste Todesstern, der bei Yavin zerstört worden war. Dafür setzte die gesamte Flotte der Rebellen unter dem Kommando von Admiral Ackbar zu dem Waldmond Endor über, auf dessen Oberfläche zuvor ein Bodenteam der Rebellen den Schildgenerator des Todessterns zerstören sollte. Zudem hatte das Oberkommando der Rebellenallianz erfahren, dass der Todesstern sich noch in einer Bauphase befand, in der die Waffensysteme noch nicht einsatzbereit waren. Doch als die Rebellenflotte bei Endor eintraf mussten sie bald feststellen, dass der Schutzschild noch aktiv war. Sofort befahl Lando, der das Kommando über die Sternjäger übernommen hatte, von ihrem ursprünglichem Ziel, dem Todesstern abzuweichen und eine große imperiale Flotte anzugreifen, die ebenfalls der Rebellenflotte aufgelauert hatte. Nachdem die Sternjäger in einen Nahkampf verwickelt worden waren, erkannte Wedge bald, dass sich die TIE-Jäger vor allem die Kreuzer attackierten. Daraufhin nahm Wedge die Verfolgung mehrerer dieser Jäger auf und zerstörte sie. Doch schon bald merkten die Piloten der Rebellenallianz, dass die Übermacht einfach zu groß war. Doch plötzlich fielen die Schutzschilde des Todessterns aus, sodass Wedge mit den anderen Piloten eindringen konnten. Doch wurden sie auch hier von TIE-Jägern verfolgt, sodass sich die Piloten trennten. Am Ende erreichten nur Wedge und Lando, der mit dem Millennium Falken flog, den Reaktor des Todessterns. Daraufhin feuerte Wedge seine Protonentorpedos ab und floh gerade noch rechtzeitig aus dem Todesstern, bevor dieser explodierte. Im Anschluss der Flucht aus dem Reaktorkern flog Wedge mit Lando nach Endor, wo sie im Wald landeten und sich mit Luke, Han und Leia trafen. Bei der Anschließenden Siegesfeier der Ewoks nahm auch Wedge teil und wurde hier als ein Held gefeiert. [10] Mit der Zerstörung des Todessterns waren sowohl der Imperator wie auch Darth Vader getötet worden und das Imperium war zusammengebrochen. Die Rebellenallianz war in einer Nacht zur Neuen Republik geworden, einer neuen Macht in der Galaxis.[11][12]

Neue Republik

Mission nach Bakura

Wedge Cockpit

Wedge in seinem X-Flügler

Nur wenige Tage nach der Schlacht von Endor war Wedge schon wieder im Einsatz. Nachdem die Flotte der Neuen Republik einen Notruf des imperialen Planeten Bakura erhalten hatten, der von einer unbekannten Spezies angegriffen wurde, hatte sich das Oberkommando entschlossen, eine Eingreiftruppe auszusenden, um Bakura zu helfen und diplomatische Beziehungen zu dem Planeten zu knüpfen. Als die Eingreiftruppe bei Bakura eintraf, sahen sie sich bald von einer Flotte der außergalaktischen Invasoren konfrontiert. Wedge startete daraufhin mit seinem X-Flügler, um sich gemeinsam mit den anderen Staffeln in die Schlacht zu begeben. Dabei gelang es Wedge, einige Abschüsse gegen die Sternjäger der Ssi-ruuk zu erzielen. Als sich die Ssi-ruuk zurückzogen, zog sich Wedge an Bord der Flurry, dem Kommandoschiff der Mission, zurück. Dort blieb er auch die nächsten Tage, während Luke, Leia und Han auf dem Planeten versuchten, erste diplomatische Beziehungen zu knüpfen. Doch als die Ssi-ruuk nach mehreren Tagen plötzlich erneut angriffen, musste Wedge wieder mit seinem Jäger in die Schlacht ziehen. Doch waren die Ssi-ruuk dieses Mal mit einer deutlich stärkeren Flotte eingetroffen, und die Schlacht zog sich über stunden hin. Doch die vereinten Kräfte der Neuen Republik und der Flotte von Bakura konnten schließlich die Invasoren zurückdrängen und in die Flucht schlagen. Doch kaum waren die Ssi-ruuk geflohen, sah sich Wedge mit einer weitaus größeren Gefahr konfrontiert, da die imperialen sich nun unerwartet gegen die Flotte der neuen Republik wandte. In diesem Moment der Überraschung wurde die Flurry zerstört, sodass Wedge und die überlebenden Sternjägerpiloten mit dem Millennium Falke auf sich alleine gestellt waren. Doch nachdem die imperiale Übermacht wieder und wieder angriff gelang es Wedge nur mit Mühe zu überleben. Doch schließlich wurde den imperialen Streitkräften der Rückzug befohlen, sodass Wedge diese Schlacht noch knapp überleben konnte. Kurz danach schloss sich Bakura der Neuen Republik an.[12]

Cilpar und die Phantomschiff-Krise

„Das wird zu einer richtigen Carkoon-Falle.“
— Wedge zu Shabba (Quelle)
Kurz nach der Schlacht von Endor und den darauf folgenden Einsätzen wurde Wedge mit dem Rest der Sonderstaffel, die nun nicht mehr ihre volle Kampfstärke besaß, auf eine weitere Mission auf den Planeten Cilpar geschickt. Dort sollten sie mit einem Agenten der Allianz namens Targeter Kontakt aufnehmen und versuchen eine lokale Untergrundbewegung zu finden und von denen einen Konvoi von Gütern zum Planeten Mrlsst zu bringen. Doch nachdem sie einige Zeit auf dem Planeten gelandet waren, stellte sich immer deutlicher heraus, dass die ganze Mission aus dem Ruder lief. So gelang es Wedge und den anderen Piloten nicht, Targeter zu kontaktieren und auch der lokale Untergrund ließ die Rebellen nicht zu sich heran. Eines Tages musste Wedge feststellen, dass sie höchstwahrscheinlich verraten worden waren: Während eines Routinefluges wurden Wedge und die Piloten aus dem Hinterhalt von imperialen TIE-Jägern attackiert und im folgenden Gefecht konnte Wedge mit seinem Geschwader zwar die Oberhand behalten, doch stürzten Wes Janson und Tycho Celchu, zwei seiner alten Freunde, ab und Wedge war gezwungen sie zurückzulassen. Zurück am Stützpunkt entschloss er sich, möglichst schnell eine Rettungsexpedition für seine Freunde durchzuführen. Doch sollte er dazu nie kommen, nur kurze Zeit später wurde Wedge von einigen Widerstandskämpfern unter dem Kommando von Elscol Loro gefangen genommen und mit seinen Kameraden von den Widerstandskämpfern mitgenommen. Loro wollte den Rebellen, denen sie zu diesem Zeitpunkt keineswegs vertraute, einige Beispiele für die Zerstörungswut des Imperiums zeigen und offenbarte Wedge auch eine wichtige Information: Die hiesigen Kräfte der Rebellen-Allianz hatten sich mit dem Imperium verbündet, um ihre Untergrundorganisation zu zerschlagen und möglichst viel gewinn zu machen.
Wedge und Elscol

Wedge und Elscol auf Cilpar

Doch noch während Loro Wedge die zerstörten Häuser einer Siedlung zeigte, trafen imperiale Spezialtruppen ein, die unter der Führung von Moff Boren Tascl die Fahrzeuge der Widerstandskämpfer attackierten. Während der Flucht gelang es Wedge, seinen X-Flügler und die anderen Sternjäger der Staffel zur Kampfstelle zu rufen und ihn erfolgreich zu besteigen, sodass die Kampfsituation entschieden geändert wurden. Während Wedge und Plourr Ilo gegen die Kampfläufer des Moffs vorgingen, führte der sullustanische Pilot Dllr Nep die Untergrundkämpfer in den Wald zurück. Als alle gemeinsam beim Stützpunkt versammelt waren, beschloss Elscol den Rebellen zu vertrauen und erklärte sich bereit, Wedge zum Warendepot der Widerstandskämpfer zu führen. Schnell erkannte Wedge, dass die Waffenlager der Untergrundbewegung tatsächlich einiges Wert waren. So kehrten sie kurze Zeit später mit einigen Gleitern zurück, um das Lager auszuräumen und die Waffen zu verladen. Doch während des Verladens erhielt Wedge eine Warnung, und schon kurz darauf kam eine weiteres TIE-Staffel herbei geflogen. Ohne Luftunterstützung blieb Wedge und den Rebellen nur die Flucht in den Wald, doch wurde Wedges Gleiter von einem TIE verfolgt. Doch dank des Wookiees von Elscol, Groznik, und einigen gut platzierten Heckenschützen konnten die TIEs ausgeschaltet werden und Wedge gelang die Flucht. Als sie kurz darauf wieder vereint waren, begann erneut die Planung. Sie entschieden sich, mit Targeter Kontakt aufzunehmen, doch als der Mittelsmann zurückkehrte erzählte er, dass sie entführt worden waren und er hatte entkommen können. Daraufhin entschloss Wedge sich, mit den Widerstandskämpfern eine Offensive zu starten. Während sich die Piloten auf die TIE-Jäger konzentrierten, drangen die Widerstandskämpfer in die Stadt vor. Der Angriff blieb relativ kurz, und im Endeffekt gelang es Wedge und seinen Piloten die TIEs zu zerstören und Elscol nahm mit Groznik Moff Tascl fest und befreite die Agentin der Allianz, bei der es sich um Winter Celchu handelte. Kurz darauf waren die Depots der Untergrundbewegung geleert und Wedge entschloss sich, Cilpar zu verlassen. Dabei nahm er jedoch auch Elscol mit, da er festgestellt hatte, dass sie eine gute Pilotin war und so ein neues Mitglied für die Sonderstaffel bekommen hatte. [13]

Von Cilpar aus begab sich die Staffel beinahe sofort nach Mrrlst, zu welchem sie einen Transportkonvoi eskortieren sollten. Zudem wurde Wedge als Vetreter der Republik dort für Verhandlungen erwartet. [3]

Mission auf Tatooine

Captain Wedge Antilles

Wedge vor dem Einsatz auf Tatooine

Kurze Zeit nach dem Tod von Jabba the Hutt, wurde die Sonderstaffel von Admiral Ackbar nach Tatooine geschickt, um in den dortigen chaotischen Umständen eine Mission zu absolvieren. Hier sollten Wedge und die restlichen, noch lebenden, Piloten der Sonderstaffel mit mehreren Agenten der Allianz Kontakt aufnehmen. Nachdem Wedge mit Elscol und Tycho auf Tatooine angekommen waren, begann Wedge seine Role zu spielen: Angeblich waren sie nur wegen einer von Huff Darklighter ausgerichteten Feier zur Ehre seines verstorbenen Sohnes Biggs auf Tatooine. Schließlich gingen die drei Piloten, zu denen nun auch die Agentin Winter gestoßen war, auf die Feier, in der sich Wedge an Biggs erinnerte. Doch plötzlich wurde die Feuchtfarm von Huff von einigen Angreifern beschossen, und Wedge sah sich gezwungen, erst einmal Deckung zu suchen. Doch obwohl er unbewaffnet gekommen war, gelang es dem Piloten schnell, einen Blaster zu finden und sich gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Doch bereits kurze Zeit später flohen die Angreifer wieder, doch Wedge war, nicht zuletzt wegen einer Bitte um Hilfe von Winter, bereits mit Elscol unterwegs und verfolgte die Angreifer. Doch obwohl es den beiden gelang, den Anschluss nicht zu verlieren, gerieten sie bald in einen Hinterhalt und wurden in ihrem Gleiter abgeschossen.

Als Winter mit Tycho ebenfalls die Verfolgung aufgeben musste, traf sich Wedge mit ihr und den anderen Piloten der Sonderstaffel, die sich bereits länger auf Tatooine aufhielten. Gemeinsam kehrten sie zu Huff Darklighter zurück, in dessen Besitz sich eine Diskette befunden hatte, die Winter haben wollte. Nun schien sie durch die rodianischen Angreifer gestohlen worden zu sein, doch verließ sich Winter darauf, dass Huff eine Kopie besaß. In einem kurzen Gespräch überzeugte sie in der Anwesenheit von Wedge Huff, sodass dieser ihnen die Kopie übergab. Bei der Auswertung der Daten, die sie durch das Disk erhielten, wurde Wedge und den anderen klar, dass ihr Auftrag auf Tatooine deutlich wichtiger war als angenommen. So schien es auf Tatooine zahlreiche imperiale Waffen- und Ausrüstungslager zu geben, die alles von TIE-Jägern und Blastern bis hin zu einem Kreuzer enthielten. Da nun auch der Konkurrent von Huff Darklighter, ein Twi’lek namens Firith Olan, die Disk hatte, sahen sich die Rebellen unter Zeitdruck. Doch schaffte es Wedge, Huff dazu zu bewegen, sie seinen Satelliten benutzen zu lassen. So konnten sie die Signaturen von Olans Raumschiff verfolgen und so sehen, wo hin der Twi’lek unterwegs war. Kurz darauf flog Wedge mit der restlichen Staffel zu dem Ort, an den sie Olan verfolgt hatten und geriet dort in ein Gefecht mit mehreren TIE-Jägern Olans. Während die Piloten der gegnerischen Parteien sich bekämpften, konnten Wedge beobachten, wie Olan selbst mit seinem Schiff floh und über Tatooine in den Hyperraum sprang.

Wedge auf Ryloth

Wedge kämpft auf Ryloth um Winters Leben

Kurz darauf machte sich Wedge in Begleitung von Tycho und Winter ebenfalls auf den Weg nach Ryloth, da sie sich sicher waren, das Firith Olan dort Zuflucht suchen wollte. Doch als sie auf Ryloth ankamen, wurde ihnen von dem Raumhafenleiter, Koh’shak, die Nachricht überbracht, dass auch Agenten des Imperiums hinter Olan her waren und die Twi’leks durch einen Wettkampf herausfinden wollten, welche der beiden Parteien Olan erhalten sollte. Doch als es zu dem Wettkampf kommen sollte, mussten Wedge und Winter gegen zwei imperiale Spezialtruppen, Septaas und Sixtus Quinn antreten. Als sie bei dem Wettkampf von einem Tier attackiert wurden, sah sich Wedge gezwungen, den Wettkampf aufzugeben um Winter zu retten. Es gelang ihm, das Tier mit seiner Waffe zu töten, doch erreichte so Sixtus als erster das ziel des Wettstreites. Sekunden später erreichte die Wettkämpfer jedoch ein Hitzesturm, welcher Wedge, Winter und den imperialen Kämpfer tötete. Doch kurze Zeit später erwachte Wedge und musste erkennen, dass der gesamte Wettkampf von den Twi’leks manipuliert worden war. Er hatte den Ablauf nur als Simulation durchgemacht, dies aber nicht gewusst. Doch warteten schlechte Nachrichten auf ihn: Firith Olan war nach dem verlorenen Wettkampf geflohen, war jedoch von dem imperialen Captain Marl Semtin entführt worden war. Nun musste Wedge eine überraschende Entdeckung mache: Die imperialen Spezialtruppen, die Semtin auf Ryloth zurückgelassen hatte, fühlten sich verraten und schlossen sich Wedge an. Gemeinsam flogen sie zurück nach Tatooine.

Hier trafen sie sich mit den restlichen Piloten und Kapp Dendo, doch ließen sich Wedge und Winter mit ihrer Planung nicht viel Zeit. Sobald wie möglich starteten die Piloten mit ihren X-Flüglern und nahmen die Verfolgung von Semtins Schiff auf, dass sie auf Tatooine geortet hatten. Schnell machten sie den geheimen imperialen Stützpunkt ausfindig, als zahlreiche TIE-Jäger aus dem Hologramm, dass die Basis verbarg, kamen. In dem folgenden Kampf zerstörten die Piloten der Sonderstaffel die feindlichen TIE-Jäger, während die ehemals-imperialen-Spezialtruppen den Stützpunkt übernahmen. Semtin und Olan wurden bei dem Angriff getötet. Kurz darauf verließen Wedge und die anderen Staffelmitglieder den Planeten wieder, nur Elscol war zurückgeblieben und baute mit Sixtus eine neue Einsatzgruppe zusammen, weshalb sie aus der Staffel ausgetreten war.[14]

Befreiung von Tandankin

Wedge Tandankin

Wedge auf Tandankin

Nur wenige Wochen nach der Schlacht von Endor und dem Einsatz bei Bakura wurden Wedge und die Sonderstaffel zum Planeten Tandankin beordert, den der imperiale Moff Nivers in seine Gewalt gebracht hatte. Als der neue Herrscher des Planeten eine Ansprache vor der Bevölkerung hielt, gelang es der Sonderstaffel an dem Sternzerstörer des Moffs vorbeizukommen und so begannen Wedge und die anderen Piloten ihren Angriff. Während sie die Sturmtruppler mit ihren Laserkanonen dezimierten, wurde einer der Piloten getroffen und zu einer Notlandung gezwungen. Doch als Wedge besorgt in Richtung des abgestürzten X-Flüglers flog, wurde er bereits von dem Piloten kontaktiert, der ihm von seinem Absturzpunkt aus berichtete, dass dutzende TIE-Jäger dort startbereit warteten. Bereits wenige Sekunden später konnte sich Wedge mit eigenen Augen von den Worten des Piloten überzeugen und sah sich zum Handeln gezwungen. Doch als er merkte, dass seine Feuerkraft nicht ausreichend war, um alle TIEs zu zerstören, suchte er einen neuen Ausweg. Da entdeckte er einen großen Turm, den er mit mehreren Torpedos sprengte und der, als er umkippte, die TIEs zerstörte. Doch als er in die Stadt zurückkehrte, wurde er dort von einer großen, aufgebrachten Menschenmenge erwartet, die ihn zur Rede stellen wollten, da er mit dem Turm ihr größtes Denkmal zerstört hatte. Doch bevor Wedge sich rechtfertigen konnte, griff ein anderer Pilot der Sonderstaffel ein und schickte Wedge zurück, während er ein Gespräch mit der Menschenmenge begann. Während Wedge noch mit sich haderte, wie er es ihnen erklären konnte, wurde er plötzlich von den Einwohnern bejubelt und sie nahmen ihre Anschuldigung zurück. Während Wedge im Mittelpunkt der Interesse stand, entfernte sich Luke Skywalker von der Menschenmenge und überließ Wedge die Rolle des Helden.[15]

Mission auf Eiattu 6

Nachdem Wedge von Tatooine zurückgekehrt war, lernte er eine neue Pilotin kennen, die von nun an in der Staffel fliegen sollte: Die Bith Herian I’ngre. Um Herian, die neben ihren Fähigkeiten als Pilotin auch eine begabte Technikerin war, in die Staffel zu integrieren und die Piloten aufeinander abzustimmen, setzte Wedge ein Trainingsprogramm an, das in der folgenden Zeit zahlreiche Simulationen vorsah.

Nach einem dieser Simulatorflüge wurde Wedge zu einem wichtigen Gespräch erwartet. Als er im Konferenzraum eintraf, wurde er dort von einem Adligen namens Gror Pernon erwartet. Dieser erzählte ihm von einem Bürgerkrieg, der auf dem Planeten Eiattu 6 wütete und berichtete ihm schließlich, dass Plourr Ilo, dort mit dem Namen Isplourrdacartha Estillo, die Prinzessin des Planeten sei. Sehr überrascht führte Wedge den Adligen zu Plourr, und nach kurzen Meinungsverschiedenheiten wurde beschlossen, dass Plourr nach Eiattu 6 zurückkehren würde und die Piloten der Sonderstaffel sie begleiten sollten. So brach Wedge kurze Zeit später auf, um die rechtmäßige Königin Eiattus zu ihrer Heimatwelt zurückzugeleiten.

Wedge Eiattu

Wedge und Tycho auf Eiattu

Als die Piloten mit Plourr auf dem Planeten eintrafen, wurden sie schnell von ihr getrennt und auf einen Empfang vorbereitet. Bereits kurze Zeit später befanden sie sich in einem großen Festsaal, wo Plourr als Königin von Eiattu erstmals vor die Öffentlichkeit trat. Nach einer Ansprache empfing sie mit Wedge und anderen Piloten der Sonderstaffel einige der anwesenden Adligen, darunter auch Count Rial Pernon, der Verlobte von Plourr. Am Tag nach ihrer Ankunft trennten sich die Piloten; während Wedge mit Tycho bei Plourr blieben, versuchte sich der Rest der Piloten in der Jagd auf Thuvasaurier. So wurde Wedge eingeladen, Plourr auf einen Flug zu begleiten, wo sie sich die Schäden eines Überfall des Batallions der Volksbefeiung, kurz BDV, einer Widerstandsbewegung gegen das Imperium, ansahen. Doch während sie die Schadensbegutachtung machten, wurde Wedge über Komlink von Wes Janson angerufen, der ihn um Hilfe bat. Die anderen Piloten waren in den Sümpfen auf imperiale Sturmtruppen getroffen, und befanden sich nun in einem Feuergefecht mit den feindlichen Truppen. Da die Imperialen auch TIE-Jäger einsetzten, bat Wes um Luftunterstützung durch Wedge. Sofort kehrte Wedge mit Plourr, Tycho und Rial zu den Hangaranlagen der Hauptstadt zurück und die vier starteten mit ihren Sternjägern. Als sie am Kampfort eintrafen, gelang es ihnen schnell, die feindlichen Kampfjäger auszuschalten und in die Flucht zu schlagen. Doch konnten sie die anderen Piloten nicht mitnehmen, die zudem jetzt von Leuten des BDV entdeckt worden waren. So kehrte Wedge in die Hauptstadt zurück, und überließ die anderen Piloten ihren Verbündeten. In der folgenden Zeit nahm er mit Tycho an mehreren diplomatischen Gesellschaften teil, hielten eine Lagebesprechung mit den Piloten ab und musste sich gegen korrupte Angebote eines Adligen durchsetzten. Von diesem Adligen namens Count Laabann erfuhr er auch, das die Prinzessin, Plourr, in großer Gefahr war, sodass er mit Tycho aufbrach, um sie zu finden. Als sie auf Plorr und Rial trafen, hatten diese sich soeben gegen einen Trupp Attentäter gekämpft dank ihrer großen Kampfkünste überlebt. Noch während die zusammentrafen, entdeckten sie plötzlich TIE-Jäger am Himmel und erkannten richtig, dass das BDV die imperialen Anlagen auf dem Planeten attackiert hatte. Entschlossen, dem BDV zu helfen, kamen die Piloten der Sonderstaffel, die nicht von dem Imperium gefangen genommen worden waren, dem Widerstandskämpfern zur Hilfe und retten so einigen Männern das Leben. Als die letzten TIEs zerstört waren, landete Wedge und eilte in eine der imperialen Zitadellen, in der er auf Plourr traf, die den Anführer des BDV, der eigentlich ihr Bruder sein sollte, als imperialen Spion entlarvt hatte.[16] Doch blieb Wedge nicht viel Zeit, die Vertreibung des Imperiums von Eiattu zu feiern, den sie wurden von Eiattu direkt zu ihrer nächsten Mission beordert, für die sie einen verschwundenen Sternenkreuzer finden sollten.[17]

Kampf auf Malrev 4

Wedge und Bothaner

Wedge und Girov Dza'tey

Nachdem es Wedge und den Mitgliedern der Sonderstaffel auf Eiattu gelungen war, ihre Mission erfolgreich abzuschließen, erreichte Wedge noch auf dem Planeten ein neues Einsatzziel. Daraufhin rief Wedge die anderen Piloten zusammen und sie starteten, um ein vermisstes Raumschiff zu finden, dessen wahrscheinlichste Flugbahn sie geradewegs zum Malrev-System führte, wo sie den vierten Planeten ansteuerten. Als sie den Planeten ansteuerten, wurden Wedge und die anderen Piloten von TIE-Jägern angegriffen. Dieser Angriff war so unerwartet, dass Wedge von einem der TIEs getroffen wurde und die Kontrolle über seinen X-Flügler verlor. Als sein X-Flügler auf der Oberfläche von Malrev IV aufschlug, wurde Wedge bewusstlos und schwer verletzt aus dem Cockpit geschleudert. Als Wedge wieder erwachte, waren seine Verletzungen größtenteils verheilt, doch befand er sich in der Gewalt von dem Devaronianer Catariun. Dieser beherrschte Aspekte der Sith-Magie und wollte versuchen, Wedge die Nutzung dieser Magie beizubringen. Doch Wedge gelang es, den Versuchen zu widerstehen. Dazu wurde Catariun immer wieder von Angriffen der Sonderstaffel abgelenkt, was seine Konzentration schwächte. So war Wedge bei einem dieser Angriffe bereit, aus dem Tempel zu entfliehen und sich seinen Leuten wieder anzuschließen. Doch hatte die Sonderstaffel einen Verlust zu verbuchen, da Drrl Nep nicht von dem Angriff zurückgekehrt war. Schon kurze Zeit später brach Wedge mit Wes Janson und Tycho zu einem Erkundungsflug auf und auch dieses mal wurden sie von TIE-Jägern attackierte. Als es langsam eng zu werden drohte, trafen die restlichen Piloten der Sonderstaffel ein. Während des Kampfes begannen die TIEs plötzlich ohne Kontrolle herumzufliegen. Als Wedge das bemerkte, wusste der das Catariun durch irgendetwas die Kontrolle verloren hatte, und ließ die Staffel zur Starfaring zurückkehren. Dort angekommen, konnte Wedge feststellen, was passiert war. Der Anführer der Bothaner, die die Besatzung der Starfaring stellten, schien zum Tempel geflogen zu sein, Catariun getötet und die Macht übernommen zu haben. Da er wusste das Girov Dza'tey zu einer ernsten Gefahr werden konnte, überzeugte er den stellvertretenden Anführer der Bothaner ihm gegen Girov zu helfen. Kurz darauf war Wedge mit der Sonderstaffel wieder in der Luft und attackierte den Tempel, während die Bothaner einen Bodenangriff starteten. Doch war Girov als Kommandant gut genug, um alle Angreifer auf Abstand zu halten. Da tauchte die ehemalige Pilotin der Sonderstaffel und jetzige Prinzessin des Planeten Eiattu, Plourr Ilo, mit einigen Z-95 Headhuntern von Eiattu auf, doch selbst mit ihrer Hilfe konnte die Sonderstaffel nicht bis zum Tempel vordringen. Doch schließlich wurde Wedge von Feylis Ardele angerufen, die ihren beschädigten X-Flügler entdeckt hatte. Herian I’ngre, die eigentlich bei der Starfaring sein sollte, war schwer verletzt gekommen, um den Tempel anzugreifen. Geleitet wurde die Bith dabei von Drrl. Von so vielen Angreifern wurde Girov überfordert, sodass Herian ein Angriff gelang. Da dieser aber nicht ausreichte, steuerte sie ihren X-Flüger in den Tempel und brachte die dortigen Munitionsreserven zur Explosion. Über den Verlust von zwei seiner besten Piloten schwer getroffen kehrten Wedge und die restlich Piloten zur Starfaring zurück, mit der sie schließlich den Planeten verließen.[17]

Schlacht von Brentaal IV

Wedge und neue Piloten

Wedge und einige neue Piloten

Kurz nach der ziemlich missglückten Mission auf Malrev, musste Wedge mit einigen seiner Piloten bald darauf einige Aufklärungs- und Erkundungsflüge für die Neue Republik unternehmen. Bei einem dieser Flüge, der sie das Brentaal-System führte, wurde Wedge mit den anderen entdeckt und sie mussten sich einer Überzahl an TIE-Jägern stellen. In dem folgenden Kampf gelang es Wedge und den Piloten, die TIE-Jäger zu zerstören. Janson schaffte es zudem, die Hangaranlagen einer imperialen Basis mit einem Torpedo zu zerstören. Kurz nachdem der Kampf beendet war, ´hatte Nrin seine Datenerfassung abgeschlossen und die Sonderstaffel kehrte zu ihrem Hauptquartier zurück.

Dort herwarteten Wedge nach der Einsatzbesprechung einige neue Rekruten, die als Ersatz für die kürzlich erlittenen Verluste der Sonderstaffel eingesetzt werden sollten. Nach einigen kurzen Gesprächen mit dem Piloten redete Wedge mit dem letzten der Neulinge, Xarcce Huwla, der um eine sofortige Versetzung bat. Auf Wedges Nachhaken hin gab er zu, dass er nicht sterben wolle, da die Sonderstaffel zahlreiche zu riskante Mission aufgedrückt bekam. Wedge beruhigte den Tunroth zwar, konnte aber die Wahrheit an den Worten Huwlas nicht verleugnen. Und tatsächlich wurde er kurz darauf zu Admiral Ackbar beordert, der die Sonderstaffel für einen weiteren Einsatz benötigte. Dafür sollten sie erneut nach Brentaal IV fliegen, und mit einiger weiterer Flottenkraft den Planeten übernehmen.

Nach kurzer Vorbereitung attackierten die Streitkräfte der Allianz den Mond von Brentaal IV, wo sich eine Basis der imperialen Besatzung befand. Nach einem kurzen Kampf hatten sie die Basis erobert und konnten dort ihr Hauptquartier errichten. In einer Nachbesprechung der Schlacht erfuhr Wedge jedoch schlechte Neuigkeiten: Die Verteidigung Brentaal lag anscheinend in den Händen des 181. Jagdgeschwaders, der besten Einheit des Imperiums unter dem Kommando von Soontir Fel, dem wohl besten imperialen TIE-Piloten. Nach der Besprechung teilte er diese Neuigkeiten den anderen Piloten mit, wodurch die Zuversicht in einen Sieg stark gebremst wurde. Dennoch mussten Wedge und die anderen Piloten schon kurz darauf einen Angriff auf Vuultin fliegen, der Hauptstadt Brentaals und dem Sitz von Admiral Lon Isoto, der die Verteidigung Brentaals leitete. Als sie die Stadt attackierten, trafen bald die ersten Verteidiger der 181. ein, die der Sonderstaffel ein heftiges Gefecht lieferten. Wes und Ibtisam, beide gute Piloten, wurden getroffen und mussten auf Brentaal notlanden, während andere Streitkräfte der Neuen Republik die Ablenkung nutzten, und die Stadt Oradin einnahmen. Daraufhin wurde die Sonderstaffel zurückbeordert, auch wenn Wedge nur sehr ungern die beiden Piloten zurückließ. Doch kurze Zeit später erfuhr Wedge, dass Agenten der Republik Wes und Ibtisam rechtzeitig in Sicherheit gebracht hatten. Nun ließ Wedge seinen Piloten ein wenig Zeit zur Erholung, während er mit Tycho und General Horton Salm, dem Kommandant einer Y-Flügler-Einheit, ein Lazarett besuchte und sich bei den Verwundeten umsah. Danach versuchte auch Wedge sich zu entspannen, doch wurde er abrupt aus der Ruhe gerissen, als er von einem Droiden zu Ackbar gerufen wurde. Dieser hatte mit seinen Leuten einen Konvoi entdeckt, der von Coruscant aus nach Brentaal unterwegs war, um den Planeten zu Evakuieren. Da Ackbar und das Flottenkommando nicht zulassen wollten, dass die Evakuierung erfolgreich wurde, wurden die Sternjäger losgeschickt, um die flüchtenden Fahrzeuge und die imperialen Streitkräfte zu behindern. Nach einem kurzen Kampf, in dem Wedge mit ansehen musste, wie einer der neuen Piloten, Standro Jcir, ums Leben kam, entdeckte Wedge einen Piloten, der sehr gut flog und begann, den TIE-Jäger zu verfolgen. Er vermutete, dass Fel selbst in diesem TIE war, und wollte den imperialen Piloten festsetzen. Als Fel abgelenkt war, da er Salms Y-Flügler attackierte, eröffnete Wedge das Feuer und streifte den TIE-Jäger Fels nur. Als er das Überraschungsmoment verspielt hatte, musste Wedge erkennen, dass Fel ihm fliegerisch Überlegen war. Nur dank seiner Deflektorschilde schaffte es Wedge, den Kampf zu überleben. Als er erkannte, dass sein Flugstil zu berechenbar war, versuchte Wedge sich umzustellen. Als er unerwartet auswich, kam die Hilfe jedoch von unerwarteter Seite, da es Colonel Slam gelungen war, seinen defekten Sternjäger zum Kampf zu manövrieren. So konnte er Fel mit einem Schuss seiner Ionengeschütze manövrierunfähig schießen und Fel wurde kurz darauf gefangen genommen. Nach einer ausgiebigen Feier des Sieges wurde Wedge davon informiert, dass Fel mit ihm sprechen wollte. So begab er sich zu Fels Zelle, wo der imperiale Pilot ihm offenbarte, dass er Wedges Schwester geheiratet habe. Danach bat Fel ihn, Syal Antilles zu retten, bevor Ysanne Isard ihr etwas antun könnte. Kurz darauf schloss Fel sich der Sonderstaffel an.[18][19]

Hilfe für Sate Pestage

Wedge mit Pestage

Wedge redet auf Sate Pestage ein

Kurz nachdem Sate Pestage durch den Verlust von Brentaal IV an die Neue Republik eine Schädigung seines Rufes hatte hinnehmen müssen, erkannte er, dass er auf Coruscant nicht mehr sicher war. In einem Netzwerk von Intrigen durch Ysanne Isard gefangen, beschloss er, bei der Neuen Republik Zuflucht zu suchen. Doch zunächst verließ er Coruscant und versteckte sich auf dem Planeten Axxila. Dann nahm er Kontakt mit Leia auf, die auf das Angebot von Pestage sofort reagierte. Zunächst ließ sie Winter, die ihr sehr ähnlich sah, und ließ sie in Begleitung von Han, Tycho und dem übergelaufenen Soontir Fel auf einen Empfang auf Eiattu fliegen. Dann flog sie selbst mit Wedge und den restlichen Piloten der Sonderstaffel nach Axxila, um dort Pestage aufzusuchen und mit ihm zu verhandeln. Auf Axxila angekommen, ließen sich Wedge und Leia nicht viel Zeit und begannen schon bald mit einem Abstieg in die Kanalisation, wo sie schließlich Pestages Versteck fanden. Als sie die Sicherheitskontrollen der Imperialen passiert hatten, wurden sie zu Pestage geführt. Schon bald verhandelten Leia und Pestage, wobei Pestage ihnen Coruscant ausliefern wollte. Im Austausch dafür verlangte er einige Planeten für sich und seine Freunde, und sein Angebot war gut genug, um Leia und Wedge einwilligen zu lassen. Kurz darauf wurde Pestage jedoch von einem weiteren Besucher aufgesucht, sodass er Leia und Wedge dazu veranlasste, sich zu verstecken. So mussten die beiden mit anhören, wie ein Piratenkapitän namens Kavil davon berichtete, dass er Leia auf Eiattu entführt hatte. Kaum hatte Kavil die Gemächer Pestages verlassen, konnte Leia Pestage davon überzeugen, Winter an sie auszuliefern, sobald er sie bekommen hatte. Nachdem Wedge und Leia das zugesichert bekommen hatten, verließen sie Pestage. Sie kehrten auf direktem Weg zurück zu ihrem Quartier, wo Leia Kontakt mit Coruscant aufnahm um dort dem Provisorischen Rat von ihrem Abkommen zu berichten. Währendessen ließ Wedge seine anderen Piloten, die in der Zeit auf Axxila spioniert hatten, bericht erstatten. So erfuhr er davon, dass sich die Piraten, die Winter und Tycho auf Eiattu entführt hatten, auf Axxila befanden und bereits eine Konfrontation mit mehreren Staffelmitgliedern gehabt hatten. Zudem berichtete Wes, dass er über den Kom-Kanal der Staffel eine Nachricht empfangen hatte; Wedge erkannte schnell, dass es sich bei dem Absender um Tycho handelte, der offenbar geflohen war und sich in Schwierigkeiten befand. Schon kurz darauf stieg er mit den restlichen Piloten auf und nahm Kurs ins Stadtinnere, wo Tycho sich im Kampf mit dutzenden Bastarden der Piraten befand. Schnell gelang es den X-Flüglern die umgebauten Jäger der Piraten zu zerstreuen und Tycho in ihr Quartier zu geleiten. Doch dort konnten sie sich nicht lange ausruhen; gemeinsam mit Han Solo und Soontir Fel, die während des Scharmützels in der Stadt auf Axxila aufgetaucht waren, sowie den anderen Piloten musste Wedge mit ansehen, wie der imperiale Sternzerstörer Reckoning über dem Planeten eintraf und TIE-Jäger ausschleuste. Doch dank der Hilfe von Fel gelang es Wedge, den Konflikt ohne Verluste beizulegen: Indem Soontir bei dem Kommandanten des Sternzerstörers anrief und sich als imperialer Agent ausgab, zog sich Krennel zurück. Dank Sate Pestage, der von der Reckoning an Bord genommen worden war, schaffte es Fel, Krennel zu überzeugen. So konnten sie kurz darauf Axxila verlassen, und Pestage war nach Coruscant zurückgekehrt.[20]

Doch schon kurz darauf wurde Pestage erneut in die Machtspiele von Ysanne Isard verwickelt. Auch dieses Mal musste er ihr ausweichen und floh von Coruscant. Doch selbst seine engsten Berater waren nun vor Furcht von Konsequenzen gegen ihn, und so geriet er auf dem Planeten Ciutric in einen Hinterhalt und wurde in ein Gefängnis gebracht. Dies sorgte wiederum für Aufregung im Provisorischen Rat der Neuen Republik, da Leia befürchtete, dass ihr gesamter Pakt nun hinfällig werden würde. So wurde schnell ein Rettungsplan entworfen, um Pestage von Ciutric zu befreien. Dafür sollte Wedge mit der Sonderstaffel, ein Einsatzkommando unter dem Kommando von Kapp Dendo und Y-Flügler unter dem Kommando von Horton Salm zusammenarbeiten. Wedge war für die Einsatzbesprechung dieses Einsatzes kurz zuvor schwer gestört worden, da er gerade mit Raina Faleur ausgegangen war. Doch so musste er seinen romantischen Abend beenden und zur Besprechung eilen. Nachdem er die Planung gehört hatte und mit Admiral Ackbar und einigen anderen besprochen hatte, kehrte er zur Pilotenmesse zurück, um dem Rest des Teams den Plan vorzustellen.

Ibtisam Tod

Wedge trauert um Ibtisam

Kurz darauf stürzte die Sonderstaffel mit den Y-Flüglern Salms und den Landungsbooten von Dendos Truppen bei Ciutric aus dem Hyperraum. Während sich die Sternjäger über dem Planeten einen Kampf mit imperialen TIE-Jägern lieferten, landeten Dendo und seine Sturmtruppen in der Nähe des Gefängnisses und attackierten die Verteidiger. Es gelang ihnen, Pestage zu befreien. Doch in der Zwischenzeit war es Wedge und den anderen Piloten zwar gelungen, die TIE-Jäger abzuwehren, doch waren zwei imperiale Kriegsschiffe unter dem Kommando von Delak Krennel aus dem Hyperraum gekommen und blockierten den Fluchtweg. Da Wedge wusste, dass sie gegen die beiden Schiffe zunächst nichts ausrichten konnten, ließ er die Sternjäger zur Planetenoberfläche fliegen, wo sie sich mit Dendos Leuten verstecken sollten. Während der Nacht plante Wedge mit den anderen, wie sie aus der Falle, in die sich Ciutric verwandelt hatte, entkommen sollten. Während sich die Piloten ausruhten, nahmen die Kommandos von Dendo einen imperialen Komplex einnahmen, wo es ihnen mit Hilfe imperialer Kom-Stationen gelang, eine Nachricht nach Coruscant abzusenden. Doch kurz nachdem sie diesen Erfolg verbucht hatten, wurden die Piloten von Wes und Hobbie in ihre Maschinen geschickt, da sich eine imperiale TIE-Patrouille näherte. Doch die X-Flügler hatten das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, und als sie unter Wedges Führung angriffen, wurden beim ersten Angriff schon einige TIEs zerstört. Doch obwohl sich das Gefecht zu ihren Gunsten entwickelte, musste die Sonderstaffel einen herben schlag einstecken, als Ibtisam abstürzte. Kurz nach dem Ende des Kampfes wurde sie von Dendos Leuten geborgen - tot. Am härteste traf diese Nachricht Nrin, der ein Verhältnis mit der Mon Calamari gehabt hatte. Doch Wedge wusste, dass er keine Rücksicht auf den Quarren nehmen konnte. Nach einer weiteren kurzen Besprechung attackierten sie die Schlachtschiffe Krennels, doch konnten sie nicht vom Planeten entkommen. Doch bekamen sie unerwartete Verstärkung, da eine große Anzahl von Y-Flüglern von General Salm sowie die Pulsarrochen von Mirax zu etwa demselben Zeitpunkt eintrafen. Doch waren die X-Flügler nicht mehr voll betankt, und so sah sich Wedge gezwungen, erneut auf die Planetenoberfläche zurückzukehren. Doch blieben sie nicht lange, kaum das sie getankt hatten, flogen sie zu einem letzten Angriff auf die imperialen Schiffe zu. Mit Hilfe ihrer Protonentorpedos attackierten die Sternjäger den Abfangkreuzer und den Sternzerstörer und es gelang ihnen, den Schiffen schwere Schäden zuzufügen. Daraufhin traten die Schiffe den Rückzug an, und Wedge ließ seine Piloten sich für den Rückflug vorbereiten. Doch kurz vor der Rückkehr erreichten ihn noch negative Nachrichten: Während ihrer Flucht vor imperialen Bodentruppen hatten Kapp Dendo und seine Leute Pestage verloren, der kurz darauf von Krennel getötet wurde. Dennoch konnten die Einsatzkräfte zurückkehren und hatten immerhin nur Ibtisam als Verlust zu beklagen. Für sie ließ Wedge kurz nach ihrer Rückkehr eine Gedenkfeier veranstalten.[21]

Doch durch den Verlust von Pestage war es der Neuen Republik nicht gelungen, Coruscant ohne größere Verluste zu erobern, sodass das erst ein Jahr später in Angriff genommenwurde. [22][23]

Kampf gegen Shadowspawn

Etwa ein Jahr nachdem der Imperator vernicht worden war, bekam die Sonderstaffel einen weiteren Einsatz. Nachdem Vader und der Imperator tot waren, hatte sich der imperiale Kriegsherr Cronal mit mehreren Überfällen und Attacken gegen die Neue Republik gewandt. Daraufhin war die Sonderstaffel beauftragt worden, eine Falle für die Streitkräfte Cronals zu stellen, was Wedge mit seinen Piloten auch tat. Sie benutzten eine Attrappe der corllianischen Luxusyacht Corellian Queen, um Cronals TIE-Jäger zu einem Angriff zu verleiten, was diese schließlich auch taten. Daraufhin attackierte Wedge mit seiner Staffel die Angreifer und schlug sie in einem kurzen Gefecht in die Flucht, wobei es ihnen gelang, Peilsender an den TIEs anzubringen.

Als man den Stützpunkt Cronals ermittelt hatte, schlossen sich Wedge und die Sonderstaffel einer Flottengruppe unter dem Kommando von Luke Skywalker an, der sie nach Mindor führte, wo sie gegen Cronal kämpfen sollten. Als sie bei Mindor eintrafen, wurden sie dort von zahlreichen TIE-Jägern angegriffen, sodass Wedge mit der Sonderstaffel auf höchstem Niveau fliegen musste, um zu überleben. Zudem wurde bereits kurz nach dem Eintreffen das Flaggschiff der republikanischen Flotte durch eine Bombe Shadowspwans zerstört, sodass Luke als Tot galt und die Schlacht aus den Fugen zu geraten drohte. Doch im Asteroidenfeld des Planeten schafften es die Piloten, der Übermacht von TIEs eine Zeit lang standzuhalten, und als es langsam eng für sie wurde, traf Lando Calrissian mit einer Flotte zur Verstärkung ein. Doch selbst mit dieser neuen Schlagkraft auf ihrer Seite standen die republikanischen Streitkräfte noch unter starkem Beschuss, doch gelang es ihnen, einen Schlachtplan zu entwerfen. Unter dem Kommando von Lando Calrissian startete eine Reihe von mandalorianischen Superkommandos einen Bodenangriff, während die Flotte mit ihrer ganzen Kraft zuschlug. Als die Basis von Shadowspawn, die beweglich war, zu fliehen versuchte, gelang es den Schiffen sie zu zerstören. Als kurz darauf Luke wieder zurückkehrte, der Shadowspawn selbst getötet hatte, entfernte sich Wedge mit der Sonderstaffel von Mindor und zog sich zurück.[24]

Neugründung der Sonderstaffel

„Nach sieben Jahren ununterbrochenen Krieges hat sich die Führung der Neuen Republik entschlossen, diese Staffel wiederzubeleben.“
— Wedge in einer Rede zu den neuen Piloten (Quelle)

Nachdem die Sonderstaffel im Laufe der Jahre immer weniger Bedeutung hatte und immer weniger eingesetzt wurde, war sie bald fast völlig in Vergessenheit geraten, und die wenigen ursprünglichen Mitglieder wie Wes Janson, Tycho Celchu oder Wedge waren in anderen Staffel oder Bereichen des Militärs eingesetzt oder als Helden in der Propagandapolitik vorgeführt worden.[25] Doch schließlich entschied sich der regierende Rat der Neuen Republik mit dem militärischen Oberkommando der Republik dafür, die Sonderstaffel und Wedges Kommando wiederzubeleben. Sie sollten sowohl die Propagandapolitik der Neuen Republik wieder unterstützen, aber auch wie die ursprüngliche Sonderstaffel wieder besonders riskante und anspruchsvolle Aufträge übernehmen. Zu diesem Zweck wurde eine Gruppe von besonders guten Piloten verschiedenen Tests unterzogen und dann von Wedge in Simulationen beobachtet, sodass er sich später die besten aussuchen konnte. Nachdem er die besten Piloten ausgesucht hatte, darunter der spätere Jedi Corran Horn, die von Thyferra stammenden Erisi Dlarit und Bror Jace, der Shistavaner Riv Shiel, der Twi'lek Nawara Ven, Gavin Darklighter, ein Verwandter von Wedges altem Freund Biggs, die beiden Frauen Lujayne Forge und Rhysati Ynr und der Gand Ooryl Qyrgg, sowie der Bothaner Peshk Vri'syk und Rodianerin Andoorni Hui, begann das eigentliche Training. Doch schon bald bekam Wedge den ersten Auftrag von Admiral Ackbar, auch wenn er davon überzeugt war, dass die Staffel noch nicht bereit für einen Einsatz war. Doch zunächst sollte sie nur in eine Basis auf den Planeten Talasea umsiedeln und unternahmen so bald einen Hyperraumsprung, der die Staffel nach Talasea bringen sollte. Dabei trafen sie jedoch auf den imperialen Abfangkreuzer Viper, der die Staffel aus dem Hyperraum riss. In dem folgenden Kampf gelang es der Staffel jedoch, die Viper in die Flucht zu schlagen, wobei nur Corran Horn von einer Ionenkanone abgeschossen wurde. Danach erreichten sie ohne weitere Zwischenfälle Talasea. Von dort aus übernahmen sie mehrere Überfälle auf imperiale Truppen wie in der Schlacht von Hensara III.[22]

Überfall des Imperiums

„Die Sturmtruppen sind auf dem Rückzug!“
— Wedge zu Corran Horn (Quelle)

Als die Sonderstaffel sich auf Talasea niedergelassen hatte, nahm der imperiale Agent Kirtan Loor die Verfolgung der Staffel auf. Er hatte die Daten der Viper analysiert und auch Informationen von den anderen Überfällen besorgt, als er versuchte, die Sonderstaffel zu lokalisieren. Dabei kam er nach einigen Berechnungen und Vermutungen auf das Morobe-System und dort fand er schnell heraus, dass sie sich auf Talasea befanden.[25]

In der nächsten Nacht schlugen die Imperialen zu und schlichen sich in den Stützpunkt. Aufgrund des Eingreifens von Corran und dem Gand Ooryl konnte jedoch verhindert werden, dass die Basis vermint und gesprengt wurde, sodass die Sonderstaffel die Möglichkeit hatte, gegen die Sturmtruppler zu kämpfen. Nachdem Wedge aufgewacht war, eilte er zum Hangar, da er vermutete, dass dort ebenfalls Sturmtruppen waren. Als er das Hangargebäude erreichte, konnte er gerade noch verhindern, dass Corran von einem Sturmtruppler getötet wurde. Doch hatte die Staffel an diesem Tag ihren ersten Verlust hinnehmen müssen, da Lujayne Forge im Schlaf erschossen worden war. Doch aus Wut über diesen Tod und den Angriff ließ Wedge die Sonderstaffel mit weiteren Einheiten der Neuen Republik die imperiale Basis auf Vladet angreifen, da die Obduktion der Leichen ergeben hatte, dass die Angreifer von dort gekommen waren. Nachdem die Basis zerstört worden war, wurde die Sonderstaffel nach Noquivzor verlegt, wo die Führung der Neuen Republik einen Angriff auf Coruscant plante.[26]

Feldzug gegen Coruscant

Einige Zeit nach dem Verlust von Lujayne war Wedge an Bord des Mon-Calamari-Kreuzers Heimat Eins unmittelbar mit der Planung für eine Offensive gegen Coruscant beschäftigt. Ein bothanischer General namens Laryn Kre'fey hatte dabei einen Angriff auf eine kleine Basis des Imperiums geplant, der den Codenamen Schwarzmond bekommen hatte, da man den Piloten nichts über ihr Ziel verraten wollte. Doch war Wedge von diesem Plan alles andere als begeistert, da er nach einem kurzen Gespräch mit Kre'fey sich sicher war, dass der Bothaner zu wenig Informationen besaß und zu leichtgläubig war. Dennoch bereitete er die Sonderstaffel auf den Einsatz vor und war so bereit, als der Angriffsbefehl nach Borleias, wie Schwarzmond wirklich hieß, kam.[26]

SchlachtBorleias

Die Schlacht von Borleias

Als die Streitkräfte der Neuen Republik bei Borleias eintrafen, wurden Wedge und die Sonderstaffel zunächst als Geleitschutz für die weniger wendigen Y-Flügler eingesetzt, die die Ionenkanonen der planetaren Basis zerstören sollte. Nachdem die Schilde der Basis unter dem Bombardement der Kreuzer unter Kre'feys Kommando zusammenbrachen, wurden sie jedoch zurückgerufen, da der bothanische General davon überzeugt war, dass die Ionenkanonen nicht einsatzbereit waren, da sie noch nicht gefeuert hatten. Stattdessen sollten die Piloten der Sonderstaffel die Truppenlandungsboote zum Planeten eskortieren. Doch als sich Wedge dem Planeten mit der restlichen Staffel und den Landungsbooten näherte, wurde das vorderste der Landungsboote plötzlich von einem Ionenschuss getroffen und zerstört. Nur wenige Augenblicke später sah Wedge sich mit zwei Staffel TIE-Jägern konfrontiert, die vom Stützpunkt der Imperialen gestartet waren. Wedge musste daraufhin mit ansehen wie drei seiner Piloten verletzt und beschädigt wurden, und zwei weitere starben. Im folgenden Kampf mussten sich die Überlebenden fünf und Wedge ganzen zwei TIE-Jägerstaffeln in den Weg stellen, um den letzten Schiffen die Flucht zu ermöglichen. Erstaunlicherweise überlebten alle der sechs diesen Kampf, da sie zum Ende des Kampfes hin Unterstützung von den Y-Flüglern unter dem Kommando von General Horton Salm bekamen, die ihnen den Sprung in den Hyperraum ermöglichten.[22]

Während die Streitkräfte der Republik versuchten, sich von der Niederlage zu erholen, war Wedge, gemeinsam mit General Salm, von Corran aufgesucht worden. Dieser hatte die Daten des Angriffes analysiert und hatte einen Plan entwickelt, wie man den Planeten vielleicht doch noch einnehmen könnte. Dieser sah vor, eine etwa vier Meter breite und vierzig Meter lange Röhre zu sprengen, da durch diese Röhre die Energie lief, die die Schilde der Station verstärkten. Der Einsatz wurde von den sechs überlebenden und einsatzfähigen Piloten der Sonderstaffel ausgeführt.[27] Schließlich war der Einsatz genehmigt worden und Wedge stieß, mit Corran als Flügelmann, als erster auf Borleias Oberfläche hinab. Getarnt in einem Meteoritenschauer erreichten sie die Oberfläche und nahmen Kurs auf die Röhre, während die anderen vier Piloten die TIE-Jäger abfingen, die auf sie zukamen. Als Wedge in den Canyon eintauchte, musste er feststellen, dass er von zwei TIEs verfolgt wurde. Doch gelang es ihm und Corran, die beiden Verfolger zu zerstören, wobei Corran jedoch einen großen Treibstoffverlust hinnehmen musste. Doch setzten sie ihren Anflug fort, verfehlen den Tunnel aber. Dann musste Wedge Corran befehlen, sich zurückzuziehen, da er zu wenig Treibstoff hatte, um einen weiteren Angriff durchzuführen. Dann attackierte Wedge die Röhre erneut, schoss ein Landfahrzeug der Imperialen ab und schließlich gelang es ihm, die Röhre mit zwei Protonentorpedos zu zerstören. Danach kehrte Wedge mit dem Rest der Staffel um, doch musste er Corran zurücklassen, da dieser keinen Treibstoff mehr hatte. Doch als Wedge in der Basis auf Noquivzor eintraf, wurde er dort bereits von dem Piloten erwartet, da er von Mirax Terrik, einer Schmugglerin, und deren Schiff gerettet worden war.[22]

Um einen endgültigen Schlag gegen Coruscant und die Regierung Ysanne Isards einzuleiten, hatte sich der Senator der Bothaner, Borsk Fey'lya einen Plane ausgedacht, um die Festigkeit des Imperiums auf Coruscant zu erschüttern. Er plante, einige ehemalige Mitglieder der Verbrecherorganisation Schwarze Sonne, die auf dem Gefängnisplaneten Kessel festsaßen, zu befreien und mit weiteren Kriminellen nach Coruscant einzuschleusen, wo sie Unruhe stiften sollten. Um diese Befreiungsaktion durchzuführen, wurde Wedge mit der Sonderstaffel entsandt, um mit Moruth Doole, dem Herrscher auf Kessel, alles zu klären. Nachdem die Sonderstaffel auf Kessel eingetroffen war und sämtliche stationären Waffen zerstört hatte, begab sich Wedge mit einigen anderen Piloten auf die Oberfläche, wo sie die Gefangen in Empfang nehmen wollten. Er hatte zuvor den leicht paranoiden[28] Doole genug bedrohen und bestechen können, sodass dieser jetzt mit ihm kooperieren wollte. Zwei auf Kessel lebende Menschen, Kassar und Myda Forge, die Eltern der verstorbenen Pilotin der Sonderstaffel, wurden Wedge zur Seite gestellt, um ihm ein wenig zu helfen. Nach einigen Verhandlungen gelang es ihnen, zahlreiche der dort lebenden Gefangen zu befreien, darunter allerdings auch einige hochkriminelle, wie Zekka Thyne, der mit der zweiten Tochter der Forges, Inyri, zusammen war. Da weder Wedge noch Corran horn dem Verbrecher trauten, fanden sie einen weiteren Kriminellen, der in der Lage zu sein schien, Thyne zu kontrollieren: Der ehemalige Moff Fliry Vorru. Am Schluss der Operation hatte Wedge es geschafft, etwa 150[23] politische Gefangene zu befreien, und im Austausch dafür auch weitere 16[23] Schwerverbrecher mitzunehmen.

Nach den Verlusten der ersten Einsätze der Sonderstaffel hatte Wedge die fehlenden Piloten durch neue ersetzten können. Doch blieb ihm kaum Zeit, die neuen Piloten einzugliedern, denn als nächsten Einsatz sollte die Sonderstaffel sich nach Coruscant einschmuggeln, um dort zu spionieren und die planetaren Schutzschilde zu deaktivieren, wenn eine Flotte der Republik entsandt werden würde, um den Planeten zu übernehmen.

Coruscant TCW

Das Ziel der Sonderstaffel: Coruscant

Als imperialer Offizier Roat verkleidet, reiste Wedge in dem Passagierschiff Juwel von Churba nach Coruscant. Da er als schwer verletzt galt und daher einige Prothesen im Gesicht besaß, war Wedge kaum mehr als der Pilot der Republik zu erkennen. S gelang es ihm durch die Kontrollen zu gehen, ohne erkannt zu werden, und von einer Agentin der Republik, Iella Wessiri, empfangen zu werden. Diese ging mit Wedge und Pash Cracken, einem weiteren Pilot der Sonderstaffel, der sich mit Wedge zusammen eingeschmuggelt hatte, ein Museum, wo Wedge zu ersten Mal wirklich sah, wie das Imperium ihre Propaganda betrieb. Hier traf er auch auf Mirax Terrik, die einige weitere Piloten der Sonderstaffel nach Coruscant eingeschleust hatte und dann von den Imperialen gefunden worden war und fliehen musste. Kurz darauf trafen Wedge und die anderen Piloten dann zusammen; gemeinsam mit den Agentinnen Iella und Winter begannen sie zu Planen, wie sie die Verteidigung Coruscants abschalten könnten. Schließlich fassten sie einen Plan, dessen Ziel es war, mehrere Programme in den zentralen Computer einzuschleusen, die ihnen Zugriff auf die planetaren Schilde geben sollten. Mit der Hilfe einiger Einheimischen, Mitgliedern des so genannten Rat der Nichtmenschen, drangen sie verkleidet in die Palar-Fabrik ein und gaben sich als Kontrolleure aus. Doch als ihr Plan fast gelungen war, wurden sie von einer Gruppe imperialer Sturmtruppen angegriffen. Einer der von Kessel befreiten Verbrecher der Schwarzen Sonne, Zekka Thyne, hatte dem Agenten des Imperiums Kirtan Loor von dem Plan der Sonderstaffel erzählt, und so mussten sich jetzt Wedge und seine Leute zurückziehen. Dank der Unterstützung von Gavin Darklighter und Riv Shiel, die mit schweren Blastern die Sturmtruppen aufhielten, gelang es ihnen auch, aus der Fabrik zu fliehen, wobei sich Wedge jedoch eine Rippe brach. Doch verfolgten die Sturmtruppen sie weiter, sodass Wedge auf seinen letzten Trick zurückgreifen musste: Er hatte insgeheim Tycho Celchu von Noquivzor nach Coruscant beordert, und dieser hatte dort einige Z-95 Headhunter erworben. Mit einem der Raumschiffe kam er ihnen nun zur Hilfe und ermöglichte es ihnen so, den Sturmtruppen zu entkommen. Also musste Wedge sich einen neuen plan ausdenken, und das in nur zwei Tagen, da dann die Invasionsflotte der Republik eintreffen würde. Dank der Bothanerin Asyr Sei'lar hatten sie auch bald einen neuen Plan. Da sie dafür einen der gigantischen Baudroiden benötigten, griffen sie gemeinsam einen dieser Kolosse an und brachten ihn in ihre Gewalt. Danach blieb Wedge mit einigen der anderen an Bord des Baudroiden, während der Rest entweder in den Headhuntern gegen nahe TIE-Jäger kämpften oder versuchten, das Computerzentrum zu erobern. Nachdem ihnen das gelungen war, ließ Winter einen der Orbitalspiegel herumfahren, sodass dieser die Polkappen des Planeten zum verdampfen brachte wodurch wiederum ein starkes Gewitter ausgelöst wurde. Als das jedoch nur ausreichte, um die inneren Schilde zusammenbrechen zu lassen, ließ Wedge einen der Piloten, Corran, den Schildgenerator anfliegen, der die äußeren Schilde mit Energie versorgte. Es gelang dem anderen Piloten gerade noch rechtzeitig, den Generator zu zerstören, doch ging er im darauf folgenden Moment verloren, als er scheinbar in ein Haus stürzte. So war es ihnen zwar gelungen, Coruscant an die Republik auszuliefern, doch hatte Wedge selbst einen schweren Schlag durch den Tod Corrans hinnehmen müssen.[23]

Prozess von Tycho Celchu

Allerdings waren die Prüfungen für Wedge noch nicht vorbei. Da Tycho unter dem Verdacht stand, als imperialer Agent der Isard zu fungieren und sein Eintreffen auf Coruscant nicht autorisiert gewesen war, wurde Tycho des Mordes an Corran Horn angeklagt. Wedge war allerdings überzeugt, das Tycho kein Verräter und Spion war; er konnte sich nicht vorstellen dass einer seiner besten Freunde ihn derart enttäuschen würde. Daher entschloss er sich, eine Rede vor dem Rat der Neuen Republik zu halten und um die Freilassung von Tycho zu bitten. Doch wurde Wedges Gnadenersuch vor dem Rat nicht ernst genommen und dank einiger Hilfe von Senator Borsk Fey’lya wurde Wedge bald darauf wieder zurückgeschickt. Doch hatte er erkennt, weshalb der Rat Tycho nicht gehen lassen konnte: Die gerade erst auf Coruscant etablierte Neue Republik musste mit einem fairen Prozess beweisen, dass ihre Justiz nicht bestechlich war. So musste Tycho durch den Prozess, und Wedge bat den ehemaligen Anwalt Nawara Ven, die Verteidigung Tychos zu übernehmen. Als der Twi’lek einwilligte, konnte sich Wedge zumindest ein wenig entspannen, doch wurde durch den Prozess stark mitgenommen. In den folgenden Wochen wurde der Prozess begonnen und fortgeführt, während Wedge mit der Staffel in mehreren kleinen Einsätzen gegen Kriegsherrn Zsinj oder als Eskorte von Bacta-Konvois fungierten. Dabei schafften sie es auch, einen größeren Bacta-Vorrat zu erbeuten, als sie eine Kampfstation von Zsinj in der Nähe von Yag’Dhul einnahmen. An einem Tag wurde auch Wedge in den Zeugenstand gerufen. Entschlossen die Situation seines Freundes zu verbessern, ließ er sich als Zeugen aufrufen und versuchte, die von der Staatsanwältin Halla Ettyk gesellten Fragen so gut es ging zu beantworten, ohne dabei die Arbeit von Nawara zu erschweren. Doch war Wedge nicht imstande, alles zu Tychos wohl zu verdrehen, sodass er später den Eindruck hatte, das er Tycho mehr geschadet als geholfen habe. Während der Zeit, in der der Prozess lief, hatte sich ein von Ysanne Isard freigesetzter Virus große Teile der coruscantischen Bevölkerung befallen und zudem musste sich die Republik gegen zahlreiche Anschläge der Palpatine-Front, einer imperialen Terrorgruppe, zur Wehr setzen. So kam es, dass Wedge kurz vor dem Ende des Prozesses am frühen Morgen geweckt wurde, da die Sonderstaffel einen Anschlag der Palpatine-Front]] verhindern sollte. So sammelte er die anderen Piloten und begab sich mit ihnen in X-Flüglern in die Häuserschluchten von Coruscant, um hier den geplanten Anschlag abzuwarten. Schließlich entdeckte er einige merkwürdige Aktivitäten, und als er näher heran flog, entdeckte er mehrere AT-STs, die sich den Weg aus einem Gebäude bahnten. Entschlossen, einen Anschlag zu verhindern, attackierte Wedge die Kampfläufer und es gelang ihm, zwei von ihnen zu zerstören. Doch der letzte AT-ST schaffte es, eine Wand des Gebäudes zu zerstören und so einem Speeder die Flucht zu ermöglichen. Als Wedge erkannte, das der Speeder mit Sprengstoff beladen war, zerstörte er den letzten Kampfläufer und nahm die Verfolgung der „Bombe“ auf. Es gelang Wedge schnell, den schwer beladenen Speeder einzuholen und zu zerstören. Doch obwohl der Anschlag jetzt vereitelt worden war, begann nun erst der richtige Kampf. Den plötzlich hob sich entfernt von dem Kampfgeschehen etwas gewaltiges aus dem Boden: Die Lusankya, ein Supersternzerstörer und Flaggschiff von Ysanne Isard, die, statt vom Planeten zu fliehen, sich unterhalb der Stadtlandschaft versteckt hatte. Wedge und die anderen Piloten attackierten nun die TIE-Jäger der Lusankya und nahmen die Verfolgung des Supersternzerstörers auf, doch holten sie es nicht mehr ein. Allerdings wurde Erisi Dlarit an Bord des Supersternzerstörers gezogen, anscheinend, weil ihre Steuerung ausgefallen war. Doch stellte Wedge kurze Zeit später fest, dass eigentlich alles in Ordnung gewesen war und Erisi somit die Spionin innerhalb der Sonderstaffel gewesen sein musste. Erleichtert, Tycho entlasten zu können, rief er das Gericht an, wo jedoch zu diesem Zeitpunkt Tycho bereits freigesprochen war: Corran Horn, der nicht tot sondern als Gefangener auf der Lusankya gewesen war, hatte es geschafft zu entfliehen und war in den Gerichtssaal gekommen, um Tycho zu entlasten. Somit konnte Wedge erfreut an einer Siegesfeier teilnehmen. Als er jedoch während der Feierlichkeiten erfuhr, dass Ysanne Isard die Kontrolle über die Bactaproduktion auf Thyferra übernommen hatte und die Neue Republik nichts gegen sie unternehmen wollte, entschied er sich, aus dem aktiven Dienst auszutreten um alleine gegen die Isard zu kämpfen. Seinem Beispiel folgend entschieden sich auch die anderen Piloten der Sonderstaffel dafür, und so hatte die Republik ihre beste Staffel innerhalb eines Augenblicks verloren. [29]

Bacta-Krieg

Nachdem Wedge den Dienst im Militär der Neuen Republik quittiert hatte, begannen er und Tycho sich den neuen Anforderungen zu stellen. Dank eines geheimen Kontos, das Ysanne Isard eingerichtet hatte, um Tycho zu belasten, stand den Piloten der ehemaligen Sonderstaffel ein Startkapital von 15 Millionen Credits zur Verfügung. Damit musste Wedge nun jedoch versuchen, neue Sternjäger und Waffen zu organisieren, da sie nach dem Austritt aus dem Militär nur noch Corrans privaten X-Flügler zur Verfügung hatten. Dazu brauchten sie eine Art Stützpunkt, doch wollte Wedge diesen außerhalb von Coruscant haben, um bei einer möglichen Reaktion von Isard nicht die Bewohner des Planeten weiteren Gefahren auszusetzen. Mit Hilfe von Pash Cracken, der inzwischen wieder aus der Sonderstaffel ausgetreten und nun selbst Staffelkommandant war, entdeckten sie schließlich eine Möglichkeit: Die Raumstation im Yag’Dhul-System, die sie erst kurz zuvor überfallen und dem Kriegsherrn Zsinj abgenommen hatten, wurde von ihnen heimlich in beschlag genommen, und schon kurze Zeit später befand sich Wedge mit den anderen Piloten in der Raumstation. Dort schmiedete Wedge nun weitere Pläne: Er schickte Mirax und Corran mit dem jungen Gavin Darklighter nach Tatooine, da er wusste, das Huff Darklighter noch Waffen und Rüstungsmaterialen der Eidolon-Basis besaß. Kurz darauf erfuhr er von Tycho, dass die X-Flügler der Sonderstaffel auf Coruscant zur Versteigerung gestellt worden waren und samt der ehemaligen Technikercrew von Tycho geholt worden waren. Somit besaß die Sonderstaffel jetzt wieder ihre volle Einsatzbereitschaft. Nachdem Mirax, Corran und Gavin mit weiterem Material und Mirax Vater, Booster Terrik, von Tatooine zurückkehrten, ging Wedge zum nächsten Schritt seines Bacta-Krieges über. Booster baute auf der Station eine Art Handelsunternehmen auf, um den Kampf der Sonderstaffel gegen die Isard zu finanzieren und den wahren Zweck der Station zu tarnen. Mit Hilfe von Booster ließ Wedge die Station zu einem Treffpunkt für Schmuggler und Händler werden, um so die Isard von dem eigentlichen Zweck der Station abzulenken. Zudem nahm Booster Kontakt zu Talon Karrde, einem Schmuggler und Informationshändler, auf, der die Piloten mit gewissen Dingen versorgen sollte. Dann suchte sich Wedge weitere Verbündete, und so schlossen sich Iella Wessiri, Winter und die Agenten Elsocol Loro und Sixtus Quin den Renegaten an.

Dann begann Wedge seinen Krieg gegen die Isard. Im Chorax-System attackierte die Sonderstaffel einen Bacta-Konvoi, der aus Richtung Thyferras kam, und übernahm die Frachter. Während Wedge den Großteil des erbeuteten Bacta nach Coruscant schickte, damit dort die am Krytos-Virus erkrankten Personen behandelt werden konnten, verteilte er einen kleineren Teil auf mehrere ärmere Planeten. Einer dieser Planeten war Halanit, wo es eine kleine Kolonie gab. Kurze Zeit später lauerten die Piloten, inzwischen unterstützt von dem Twi'lek Tal'dira und dessen Chir'daki-Staffel, bei Rishi einem weiteren Transport auf. Im Scharmützel von Rishi gelang es der Sonderstaffel die Bacta-Transporter Xucphra-Alazhi, Xucphra-Meander und die Xucphra-Rose trotz größerem Widerstand zu erbeuten. Doch als die Schiffe gerade aus dem System springen wollten, traf der imperiale Sternzerstörer Korruptor ein und eröffnete das Feuer. einer der Bacta-Transporter wurde von den Laserschüssen zerstört, und mehrere Sternjäger der Rebellen wurden ebenfalls getroffen. Dennoch befahl Wedge den anderen, das System zu verlassen. Als sie zu ihrer Basis zurückkehrten, wurde klar, dass sie höchst wahrscheinlich Riv Shiel und Gavin verloren hatten. Als Racheaktion für diesen Angriff von Isard, flog die Sonderstaffel kurze Zeit später einen Angriff auf die Bacta-Raffinerie des Planeten Qretu 5, wobei diese komplett zerstört wurde. Doch kurz darauf erschien Gavin, der durch einen raschen Sprung in den Hyperraum den Angriff der Korruptor überlebt hatte. Er war auf Halanit gelandet, doch war die dortige Siedlung schon kurz darauf von der Korruptor vernichtet worden. Über die Brutalität dieses Angriffes geschockt, begann Wedge mit Booster und den Piloten neue Pläne zu entwickeln. Um ihre Ziele zu erreichen, schmuggelte er Elscol, Sixtus, Iella mit Corran und Mirax nach Thyferra, wo sie eine schlagkräftige Widerstandsbewegung aus den so genannten Ashern-Rebellen bilden sollten. In der Zwischenzeit hatte Booster erfolgreich mit Talon Karrde verhandelt und mit diesem einen Übergabetermin im Alderaan-System vereinbart. Als die Frachter von Booster und Karrde eingetroffen waren und die Piloten der Sonderstaffel auf Position waren, traten plötzlich mehrere Schiffe aus dem Hyperraum. Bei diesen handelte es sich um die Korruptor und den imperialen Abfangkreuzer Aggregator, die von der Isard entsandt worden waren, um Wedge und die kleine Rebellengruppe zu vernichten. Doch mit Hilfe von Tal’diras Chir’daki und den Protonentorpedos der X-Flügler, gelang es den Piloten, die Schilde der Korruptor zusammenbrechen zu lassen. Daraufhin flog Wedge einen letzten Angriff, bei dem er mit seinen Torpedos die Brücke der Korruptor zerstörte. Danach konnten die Waren von Karrde wie geplant umgeladen werden und kurze Zeit später entdeckten Boosters Leute mit Karrde die Verräterin, die ihren Treffpunkt an Isard weitergeleitet hatte. In der nächsten Zeit kam es zu einigen weiteren Gefechten zwischen Isards Truppen und Wedges Piloten, und es gelang Booster, noch einiges an Waffen und anderen wichtigen Materialien von Karrde zu erwerben.

Schließlich begannen sowohl Wedge wie auch Ysanne Isard neue Pläne zu schmieden. So gelang es Wedge auf Elshandruu Pica, einen der übrig gebliebenen imperialen Kommandanten unter dem Befehl von Isard, Sair Yonka, für sich zu gewinnen. Yonka lief mitsamt seines Sternzerstörers Habgier zur Republik über benannte sein Schiff in Freiheit um. Währendessen ließ Ysanne Isard auf Thyferra zahllose Vratix zusammentreiben und drohte, diese hinzurichten, wenn Wedge und die anderen Piloten sich nicht ergeben würden.

Bactakrieg

Die finale Schlacht bei Thyferra

Doch Wedge erkannte schnell, dass eine Unüberlegte Handlung, um die Leben der Vratix zu retten, nichts bringen würde. Daher begann er, einen Plan für den letzten und entscheidenden Kampf im Bacta-Krieg zu entwerfen. Mit Hilfe von Booster und dessen Schmugglerschiffen, seinen Piloten, der Freiheit unter Sair Yonka und den Ashern-Rebellen auf Thyferra wollte er den Planeten befreien und die Streitkräfte der Isard zerschlagen. Dazu ließ er die Agentin, die Isard in Karrdes Schmugglerorganisation eingeschleust hatte, zu der Yag’Dhul-Station bringen. Da sie nicht wusste, dass sie bereits entdeckt worden war, sendete sie die Position der Station und Wedges kleiner Kampfgruppe sofort nach Thyferra, sodass Ysanne Isard mit ihren Truppen reagieren musste. Tatsächlich schickte sie die letzten Schiffe ihrer Streitmacht nach Yag’Dhul, und einige Stunden später trafen die Lusankya und die Virulenz nahe der Station ein. Doch Wedge hatte das Vorausgesehen und bereitete sich mit einer Gruppe von Frachtern bereits auf einen Hyperraumsprung vor. Als die beiden Sternzerstörer eintrafen, sprangen die Schiffe von Antilles in den Hyperraum. Booster und einige Freiwillige waren indes auf der Station geblieben und hatten einen Hinterhalt vorbereite. Booster tat mit Hilfe zahlreicher Zielpeilungssensoren so, als hätte die Station gewaltige Mengen von Torpedo- und Raketenwerfer, sodass die Lusankya der Zerstörung ausgeliefert schien. Währenddessen hatte Wedge mit den Frachtern nur einen kleinen Sprung ausgeführt und hatte sich mit der Freiheit getroffen. Um den Treibstoff der Sternjäger und die Geduld der Piloten nicht überzustrapazieren steuerte Wedge nun mit den Sternjägern die Hangaranlagen der Freiheit an und setzte so den Flug nach Thyferra fort. Nahe der Yag’Dhul-Station war es der Lusankya gelungen, sich aus dem scheinbaren Hinterhalt zu befreien, doch hatten sich dafür die Virulenz ergeben müssen. So kam es, dass die Lusankya kurz vor Wedges Kampfgruppe bei Thyferra eintraf und kein Schlachtfeld, wie es Drysso, der Captain der Lusankya erwartet hatte, sondern einen friedlichen Planeten vorfand. Doch zu diesem Zeitpunkt sprang Wedge mit seiner Gruppe von modifizierten Frachtern und der Freiheit ins System und attackierte die Lusankya. Als die Sternjäger der Sonderstaffel ihre Zielpeilung für Protonentorpedos sendeten, wurde diese von den Frachtern übernommen und so konnten zahllose Torpedos und Raketen auf die Lusankya abgefeuert werden. Dies war von Beginn an Wedges Plan gewesen, da er schnell erkannt hatte, dass die Lusankya nur durch eine große Zahl von Sprengkörpern beschädigt werden konnte. Als von Thyferra aus TIE-Jäger ausstiegen, setzte das einen weiteren Teil von Wedges Plan in Gang, als die Vratix und Ashern-Rebellen unter der Führung von Elscol, Sixtus und Iella in die Anlagen der Isard eindrangen und so eine Rebellion am Boden auslösten. Im der Raumschlacht behielt die Lusankya trotz zahlreicher Schäden immer noch die Oberhand gegen die Angreifer unter dem Kommando von Wedge und Sair Yonka. Doch auf einmal erhielt Wedge einen starken Rückschlag, als die Virulenz ins System sprang. Als Wedge seine Einheiten zum Rückzug formieren wollte, sah er plötzlich, dass die Virulenz A-Flügler der Neuen Republik ausschleuste. Booster hatte den Sternzerstörer übernommen, als sich die Kommandantin des Schiffes im ergeben hatte. Mit dieser großen Unterstützung an Feuerkraft bedrängte Wedge mit seinen Leuten die Lusankya nun noch mehr, sodass sie schließlich schwer beschädigt kapitulieren sollte. Doch Drysso hatte während der Schlacht den Verstand verloren, sodass er zu seinem Ruhm Thyferra mit der Lusankya rammen wollte. Doch durch eine Rebellion der Besatzung wurde Drysso ausgeschaltet und Leutnant Waoren übergab den Supersternzerstörer an die Neue Republik und es gelang Tycho und Corran, die Fähre mit der fliehenden Ysanne Isard abzuschießen.

Nachdem weitere Truppen der neuen Republik bei Thyferra eingetroffen waren und die Lusankya stabilisiert worden war, kamen eine Reihe weiterer Aufgaben auf Wedge zu. Zunächst wurde er von Corran und Mirax gebeten, ihrer Beziehung weiterzuhelfen, indem er sie trauen sollte. Wedge erfüllt ihren Wunsch, dann klärte er in einem Gespräch mit Nawara Ven und Tal’dira, dass Tal’dira Nawaras Platz in der Staffel übernehmen sollte. Nawara war während der Schlacht abgeschossen worden und hatte nun eine Verletzung am Bein, durch die er seine Karriere als Pilot beenden musste. Als die organisatorischen Dinge abklärt worden waren, entschloss sich Wedge mit den anderen Piloten, wieder in die Streitkräfte der Neuen Republik einzutreten.[30]

Gründung der Gespensterstaffel

„Da kriegen sie eher einen Protonentorpedo in ihre Motoren, als das sie aus solchen Piloten eine funktionsfähige Staffel bilden könnten.“
— Admiral Ackbar zu Wedge Antilles (Quelle)
Wedge & Ackbar

Wedge und Ackbar beraten sich

Kurz nachdem Isard bei Thyferra besiegt worden war, kehrte Wedge mit der Sonderstaffel nach Coruscant zurück. Dabei traf er auf seinen alten Kameraden Derek Klivian, der während seines Privatkrieges gegen Isard eine neue Sonderstaffel befehligt hatte. Auf Coruscant wollte Wedge einen Plan, den er während der zurückliegenden Zeit im Bacta-Krieg entwickelt hatte, in die Tat umsetzen. Er wollte eine neue Staffel gründen, die aus erfahrenen Piloten bestehen sollte, die jedoch alle Außenseiter waren, denen Bestrafung oder Verweise drohten. Die Piloten sollten nach Wedges Vorstellung auch als Kommandosoldaten für verdeckte Operation oder Bodeneinsätze dienen können. Als Wedge Admiral Ackbar davon zu überzeugen versuchte, lehnte dieser zunächst ab, doch schließlich akzeptierte Ackbar die Aufstellung der neuen Staffel, obwohl er mehrere Bedingungen an diese Zusage knüpfte.

Nachdem er die Zusage Ackbars bekommen hatte, begann Wedge gemeinsam mit seinem Freund Wes Janson die potentiellen Kandidaten für die neue Staffel zu testen. Nach einiger Zeit hatte er eine kleine Gruppe Leute aus den Kandidaten herausgefiltert und begann mit dem Training, das auf dem Mond Folor stattfand. Durch die gnadenlose Ausbildung von Wedge wurde die Gruppe der Kandidaten immer kleiner, bis schließlich zehn Kandidaten übrig geblieben waren. Nachdem das erste Training abgeschlossen war, suchte Wedge mit Janson zusammen einen Namen aus den Vorschlägen der Staffelmitglieder heraus: Die Gespensterstaffel. Nachdem das Training beendet war, wurde die Gespensterstaffel auf den imperialen Sternzerstörer Implacable aufmerksam, der einen Angriff auf Folor vorbereitete. Daraufhin flog Wedge mit der Staffel zurück nach Folor, um dort bei der Evakuierung zu helfen. Als der Sternzerstörer angriff, attackierte Wedge mit der Gespensterstaffel die TIE-Jäger, die Admiral Tigrit, der Kommandant des imperialen Schlachtschiffes, aussandte. Schließlich entwickelten zwei der neuen Piloten, die auf der Mondoberfläche als Späher verblieben waren, einen Plan. Sie gaben sich als Han und Leia Solo aus, wodurch sie den Sternzerstörer von der Basis weglockten. Dann floh die Gespensterstaffel in den Hyperraum.[1]

Kampf gegen Tigrit

Wedge und Staffel

Wedge Antilles

Nachdem es der Gespensterstaffel in der Schlacht von Folor gelungen war, den Kriegsherrn Trigit zu überlisten und Folor zu verlassen, wurde die Flucht der Gespensterstaffel abrupt unterbrochen, als alle Sternjäger aus dem Hyperraum gerissen wurden. Auch Wedge konnte nichts dagegen tun, als die Elektronik seines Sternjägers ausfiel und er den Hyperraum verlassen musste. Doch schnell begann Wedge wieder zu planen, da die meisten X-Flügler der Staffel, wie er nach einer kurzen Meldung wusste, beschädigt waren und ihren Flug nicht fortsetzen konnten. Da er sich bewusst war, dass hinter dem abrupten Ende des Fluges eine Falle Trigits, oder auch Zsinj persönlich, stecken musste, sodass er versuchte, möglichst schnell eine gute Lösung zu finden. Schließlich ließ er die X-Flügler von der Narra, dem Shuttle der Staffel, abschleppen und nach Xobome 6 bringen. Dort sollten sich Kell und Cubber, die Mechaniker des Teams, um die X-Flügler kümmern und diese möglichst schnell reparieren. Während die defekten X-Flügler abgeschleppt wurden, rief Wedge Kell an und befragte ihn nach seiner Meinung als Sprengstoffexperte, da Wedge rätselte, was sie aus dem Hyperraum gerissen hatte. Doch auch Kell war sich nicht sicher, sodass Wedge dieses Rätsel zunächst auf sich beruhen ließ. Kurze Zeit später hatten es die Mechaniker geschafft, zwei der drei stark beschädigten X-Flügler zu reparieren und Wedge begann mit einer Einsatzplanung, da er glaubte, dass bald imperiale Truppen erscheinen würden, um die Flüchtlinge zu vernichten. Auch hier kam ihm der Ideenreichtum der Piloten zugute; Kell und Face hatten einen Plan entwickelt, den sie auch umsetzten. Dazu begab sich Piggy, der gamorreanische Pilot der Gespenster, in ein umgebautes Abteil der Narra, das daraufhin mit einigen anderen Trümmerstücken ausgesetzt wurde. Als das imperiale Schiff, eine Fregatte namens Night Caller, im System eintraf, setze es zwei TIE-Jäger aus, um die Trümmer zu durchsuchen. Zu diesem Zeitpunkt startete Piggy sein Entermanöver und flog auf die Fregatte zu. Als die TIE-Jäger ihn attackieren wollten, beschloss Wedge, in den Kampf einzugreifen. Er ließ die restlichen "Gespenster" feuern und die beiden TIE-Jäger wurden zerstört. Nach kurzer Zeit wurde Wedge von Piggy kontaktiert, welchem es gelungen war, die Night Caller unter seine Kontrolle zu bringen.

Als die Gespenster alle an Bord des Schiffes waren, ließ Wedge die Piloten das Schiff durchsuchen. Bald wurde der Hacker der Staffel, Grinder, fündig: Die Logbücher des Schiffes enthielten einen genauen Plan aller vorgesehen Flüge der Night Caller. Daraufhin entschloss sich Wedge, einen neuen Plan zu verfolgen. Er ließ die geringen Schäden der Night Caller reparieren und setzte dann die Route des Schiffes, sich weiterhin als Zsinjs Schiff ausgebend, fort. Da es keinem der imperialen Crewmitglieder gelungen war, rechtzeitig einen Notruf abzusetzen, konnten sie in aller Ruhe Warenlager und weitere Posten Zsinjs ausfindig machen und anschließend als Streitkräfte der Republik zerstören. Dabei übernahm es Face, der früher Schauspieler gewesen war, die Rolle des Zurel Darillian, dem vorherigen Captain der Night Caller, zu spielen. So nahm die Night Caller Kurs auf Viamarr 4, wo Wedge in einem der gekaperten TIE-Jäger startete und gemeinsam mit Falynn einige Sternjäger der Welt ausmanövriert. So gelang es ihnen zu erfahren, was Zsinj auf dem Planeten vorhat. Bevor sie ihren Flug fortsetzten können, lässt Wege die Night Caller zur Flotte der Neuen Republik zurückkehren, wo er sich eine Genehmigung für seinen Plan holen will. In einem relativ kurzen Gespräch gelingt es Wedge, Ackbar von den Vorzügen dieser Mission zu überzeugen, woraufhin die Night Caller Kurs auf Xartun nimmt. Dort setzt Wedge die Gespenster als Kommandoeinheit ein; in einer Bodenaktion drangen Wedge und die Piloten in eine von Zsinj gemietete Bunkeranlage ein und sprengten ihn, nachdem sie mehrere Sondendroiden zerstört hatten. Nach einer waghalsigen Flucht setzte Wedge mit der Night Caller den Flug fort. Als nächste Station auf ihrem Flug setzte Wedge die Night Caller im M2398-System ein. Als sie im System eintrafen, entdeckten sie bald einige Sendungen. Als Jesmin, die Komspezialistin der Staffel, sich in das Komsystem eingeklinkt hatte, erkannte Wedge bald, dass es sich bei diesem Stützpunkt um eine Piratenbande handelte. Als sie entdeckt wurden, begab sich Wedge mit Falynn zu den TIEs, während Face die Verhandlungen mit den Piraten aufnahm. Als Face, in der Maske Darillians, einen Landeplatz ausgehandelt hatte, begann die Night Caller ihren Anflug auf das Blood Nest. Plötzlich entdeckte Wedge, dass ein Geschütz auf die Night Caller ausgerichtet wurde. Daraufhin reagierte er schnell und startete seinen TIE-Jäger, während er die Night Caller und die restlichen Piloten in Kenntnis setzte, dass sie Angegriffen werden. Daraufhin startete Falynn ihren TIE-Jäger und die restlichen Piloten unterstützten sie in ihren X-Flüglern. Nach einigen heftigen Gefechten mit den Sternjägern der Piraten, bei denen Wedge einmal mitten in das Laserfeuer geraten war, um einer Rakete auszuweichen, erhielt Wedge die Nachricht, das Jesmin getroffen worden war. Doch selbst Wedge konnte nicht mehr eingreifen. Während Kell versuchte, Jesmins X-Flügler zu stabilisieren, stürzte der Jäger ab und zersplitterte auf der Oberfläche eines Asteroiden. Kurz darauf ergaben sich die Piraten, und Wedge begab sich mit der Night Caller zum Stützpunkt. Nach einer kurzen Inspektion, die er gemeinsam mit Janson durchführte, kehrte er an Bord der Night Caller zurück und überprüfte dort die Lage der Mannschaft. Kurze Zeit später, nachdem sie die Piratenbasis geplündert hatten und eine Abschiedsfeier für Jesmin gehalten hatten, verließ die Night Caller das System. Doch hatte die Schlacht weitere Spuren hinterlassen: Myn Donos hatte durch den Verlust seines Droiden ein Trauma erlitten, und Wedge befürchtete, ihn aus der Staffel suspendieren zu müssen. Gemeinsam mit Wes versuchte er, den Fall zu vertuschen, und schließlich schien Donos sich über Nacht erholt zu haben. Schließlich wurde die Night Caller von Kriegsherrn Zsinj kontaktiert, der sie warnte, dass eine Einheit der Rebellen sie beschatten würde. Zudem beauftragte er sie, sich mit der Fregatte Hawkbat zu treffen, und sich dann einer Flotte um Admiral Trigit anzuschließen. Obwohl Wedges Plan nun aufzugehen schien und sie Trigit nahe kommen würden, gab es ein Problem, da die Besatzung der Hawkbat sich nicht würde täuschen lassen. Daher beschloss Wedge, eine Krankheit als Ausflucht zu nehmen, um das Treffen zu verhindern. Während eines Aufenthalts auf dem Planeten Storinal entwendete eine Einsatzgruppe die Viren eines Virus, während Wedge mit Donos und Wes herausfand, wo die Hawkbat, die sich auf Storinal befand, ihren Liegeplatz hatte. In einer kurzen Operation gelang es ihnen, die Viren an Bord der Hawkbat-Shuttles zu schmuggeln. Dann begann eine zweite Operation auf Storinal, die Wedge parallel geplant hatte, anzulaufen, als Knirps mit seinem X-Flügler einen Angriff flog. Daraufhin wurden die imperialen Streitkräfte alarmiert und es gelang einigen Piloten unter der Führung von Face, zwei TIE-Jäger zu erbeuten. Daraufhin gelang es der gesamten Staffel zu fliehen, und als das Treffen zwischen den Fregatten stattfinden sollte, musste die Crew der Hawkbat den Transfer abbrechen und konnte so die wahre Identität der Night Caller nicht enthüllen. Nach einem letzten Angriff als Sonderstaffel, der auf Todirium stattfand, wurden die Piloten der Gespensterstaffel ihrer letzten großen Aufgabe der Mission zugeteilt. Als Zsinj sie erneut kontaktiert hatte, brach die Night Caller auf, um sich mit Trigit zu treffen. Als sie bei Ession eintrafen, brach die Flotte, die aus Trigits Flaggschiff, der Implacable und zwei weiteren, kleineren Schiffen bestand, auf. Als die Night Caller im Zielsystem aus dem Hyperraum fiel, wurde Wedge herb enttäuscht, da die Implacable nicht im System eingetroffen war. Stattdessen wurden sie in einer Nachricht Trigits vor der Falle gewarnt. Als die beiden anderen Schiffe der Einsatzgruppe, die Constrictor und die Provocateur, die Komnachricht von Trigit empfangen hatten und abdrehten, entschloss Wedge, das Risiko einzugehen und die Chance zu nutzen. Dafür ließ er die Night Caller ein Wendemanöver starten. Als die Provocateur in Schussweite war, feuerten die X-Flügler der Gespensterstaffel ihre Torpedos af das Schiff ab, während die Night Caller die Constrictor beschoss. Durch das Überraschungsmoment gelang es der Night Caller, einige schwere Treffer an der feindlichen Korvette zu erzielen, bis diese das Feuer erwiderte. In dieser Zeit war Wedge in seinem TIE-Jäger gestartet und hatte ebenfalls die Constrictor attackiert, während sich die X-Flügler auf die Provocateur konzentrierten. Nachdem es ihm gelungen war, einige gute Treffer zu landen und die Kommunikationsmöglichkeiten der Korvette stark einzuschränken, rief er den Kommandanten des Schiffe sauf, der sich bereiterklärte, zu kapitulieren. Erst zu diesem Zeitpunkt wurde Wedge von Wes Janson angerufen, der ihm mitteilte, dass die Night Caller schwer getroffen worden war: Die komplette Brücke der Fregatte war zerstört worden. Allerdings war es Face gelungen, die Hilfsbrücke zu aktivieren, und die Gespensterstaffel hatte die Provocateur bei der Flucht aus dem System mit einer Salve Torpedos zerstört. Nachdem sie die Night Caller wieder einigermaßen repariert hatten, beschloss Wedge, die Maskerade aufrechtzuerhalten und zu versuchen, noch einmal zu Trigit vorzustoßen.

Schließlich wurde ihnen tatsächlich noch einmal die Möglichkeit gegeben, Trigit zu stellen, als die Night Caller nach einem Gespräch mit Trigit und Zsinj als Verstärkung der Implacable ins Lucaya-System geschickt wurde. Dort sollten sie der Sonderstaffel, die die Night Caller angeblich verfolgte, eine Falle stellen. Als die Abmachung feststand, informierte Wedge das Flottenkommando der Neuen Republik und begann, einen Plan zur Vernichtung der Implacable zu entwerfen. Schließlich war es soweit, dass die Night Caller sich mit der Implacable traf. Dabei steuerte die Night Caller sich dicht an einen der Monde Essions heran, was in ihrem Plan mit Trigit vorgesehen war, aber auch in seinen eigenen Plan passte. Doch als sich Wedge zu seinem TIE-Jäger begeben wollte, wurde er von Atril Tabanne, der Kommandantin der Night Caller, angesprochen. Sie bat ihn, das Steuer der Night Caller zu übernehmen, da sie sich der kommenden Aufgabe nicht gewachsen fühlte. Widerwillig übernahm Wedge das Kommando. Als weitere Streitkräfte der Republik getarnt im System eintrafen, beschloss Wedge zu handeln. Auf sein Kommando hin attackierten die TIE-Jäger der Night Caller, die sich als Eskorte der Implacable eingesetzt hatten, den Sternzerstörer und zerstörten den Schildgenerator sowie die Hauptbrücke. Gleichzeitig ließen die X-Flügler der Gespensterstaffel wie auch in ihrem letzten Gefecht eine Salve Protonentorpedos auf den Sternzerstörer zu schießen und auch die Night Caller selbst eröffnete das Feuer auf die Implacable. Dann aktivierte Wedge den Traktorstrahl der Night Caller und ließ das Schiff ein riskantes Manöver durchführen. Er nahm den Mond Essions mit dem Traktorstrahl ins Visier, was ausreichte, um eine gewaltige Wolke von Gesteinsbrocken und taub entstehen zu lassen, die der Night Caller Deckung boten. In den nächsten Minuten ließ Wedge die Night Caller vorsichtig manövrieren und feuerte in unregelmäßigen Abständen auf den Sternzerstörer, wobei die Turbolaser schwere Schäden anrichteten. Währenddessen befanden sich die Gespensterstaffel, die Sonderstaffel und weitere Sternjäger der Republik in einem Gefecht mit den TIE-Jägern der Implacable. Dabei gelang es Falynn und Grinder mit ihren Sternjägern, in die Implacable einzudringen und dort die Energiezellen unter Beschuss zu nehmen. Als dies der Kommandocrew des Sternzerstörers auffiel, war Trigit klar, dass das Schiff verloren war. Aus diesem Grund begab er sich in seinen Hangar und flüchtete, während die Implacable abstürzte. Kurz darauf erfuhr Wedge, dass die beiden Piloten bei diesem Manöver ums Leben gekommen waren. Allerdings hatte Donos mit der Hilfe Major Crispins den flüchtigen Trigit stellen können und mit Hilfe eines Protonentorpedos den TIE-Jäger des Admirals zerstört. Somit war das Ziel der Gespensterstaffel erreicht worden, doch hatte Wedge einen hohen Preis dafür zahlen müssen.[1]

Jagd auf Zsinj

Doch obwohl Trigit vernichten worden war, hatten Wedge und die Gespenster noch einen weitaus stärkeren Feind, den sie stellen mussten: Zsinj selbst. Als auf Coruscant ein Attentat auf die Piloten der Gespensterstaffel und somit auch auf Wedge verübt wurde, wollte Wedge die Jagd auf Zsinj wieder aufnehmen. Aus diesem Grund teilte Wedge die Gespenster zunächst einmal in Gruppen ein. Diese sollten versuchen, sich in den Kriegsherrn hineizuversetzen und einen Plan entwickeln, wie man Zsinj vernichten könnte. Schon bald trug sein Plan Früchte und die Gruppen konnten teilweise recht stichfeste Pläne vorzeigen, und Wedge entschied sich, den Vorschlag von mehreren Piloten zu kombinieren und erhielt so ein Einsatzprofil, in dem sich die Staffel als Piratenbande ausgeben und so Zsinj näher kommen sollte. Für ihre neue Mission bekam die Staffel einen alten Frachter zugeteilt, doch mussten sie sich ihre Sternjäger selbst beschaffen, also Sternjäger von imperialen Stützpunkten klauen.

Ihren ersten Überfall als Flederfalken unternahm Wedge auf dem Planeten Halmad. Da sie sich in einem Asteroidengürtel des Halmad-Systems ihre Basis eingerichtet hatten, bot sich der imperiale Posten auf Halmad als erstes Ziel an. In diesem Überfall gelang es ihnen, sich in den Stützpunkt einzuschmuggeln und mehrere TIE-Abfangjäger zu entwenden. Zurück ließen sie nur einige Hinweise, dass die „Flederfalken“ hinter dem Überfall steckten. In den folgenden Tagen unternahmen Wedge und seine Piraten noch einige weitere Überfälle im Halmad-System, bis sie bei einem dieser Einsätze von der Eisenfaust, Zsinjs Flaggschiff, überrascht wurden. Es gelang den Piloten zwar knapp zu entkommen und dem Supersternzerstörer Zsinjs einige Schäden zuzufügen, doch sah sich Wedge nach der Rückkehr zum Stützpunkt dazu gezwungen, der Tatsach weiterer Verluste ins Auge zu sehen: Ton Phanan war abgeschossen worden und Face war daraufhin zurückgeblieben, um nach ihm zu suchen. Trotz allem konnte Wedge jedoch bald darauf zumindest leicht beruhigt sein, als Face zurückkehrte, auch wenn Phanan wie befürchtet ums Leben gekommen war.

Kurze Zeit später trug Wedges Plan jedoch Früchte: Er erhielt ein Holovid von Kriegsherrn Zsinj, in dem dieser die Flederfalken aufforderte, sich ihm anzuschließen. Da dies genau das war, was sich Wedge von seinem Plan erhofft hatte, stellte er schnell ein Einsatzkommando zusammen, welches Zsinj Verhandlungen aufnehmen sollte. Zu seinem Bedauern konnte er selbst, auf Grund seiner Bekanntheit, an dieser Operation teilnehmen. Als die Mannschaft, die den Auftrag ausführen sollte, wieder zurückkehrte, erfuhr Wedge auch, wie die Operation verlaufen war. Es war ihnen zwar gellungen, Zsinj von ihrer Maskerade zu überzeugen und weitere Treffen mit ihm auszuhandeln, doch hatten sie bei dem Einsatz den Piloten und Hacker der Staffel, Castin Donn, verloren, da dieser sich heimlich an Bord der Eisenfaust geschlichen hatte.

Doch ungeachtet der Tatsache, dass er einen weiteren Piloten verloren hatte, setzte Wedge die Mission fort und erhielt so einige Zeit später die Daten für eine der nächsten, von Zsinj geplanten Operationen. Da die Daten natürlich kodiert waren und so nur schwer zu erkennen war, was Zsinj beabsichtigte, ließ Wedge die Daten gemeinsam mit einigen anderen Piloten genau auf Hinweise durchforsten. Schließlich kam Wedge eine Idee, und nachdem sie durch mehrere Überprüfungen verfestigt worden war, war sich Wedge sicher, dass das Ziel Zsinjs Kuat war. Daher ließ er einige Übungsprogramme entwickeln und ließ seine Leute so gegen die imperialen Verteidiger von Kuat üben. In weitren Verhandlungen mit Zsinj schafften es Wedge und seine Leute, Shalla Nelprin, eine der Flederfalken, in das Kommandoteam von Zsinj zu schleusen. Da Wedge vermutete, dass Zsinj bei Kuat einen neuen Supersternzerstörer erbeuten wollte, hielt er es für wichtig, einen seiner Leute dort zu haben.

Als die Flederfalken schließlich zu ihrem Treffpunkt mit Zsinj flogen, sah sich Wedge gezwungen, eine recht drastische Verkleidung, die er auch schon bei vorherigen Einsätzen getragen hatte, anzulegen: Die des Ewok-Piloten Kettch. Nachdem es ihm gelungen ist, die Ewok-Puppe in seinem Cockpit unterzubringen, konnte die Operation jedoch beginnen. Nach mehreren Hyperraumsprünge sahen sich Wedge und seine Piloten, die gemeinsam mit zahlreichen anderen Piraten und Söldnerbanden von Zsinj eingesetzt wurden, im Kuat-System den imperialen Verteidigungsstreitkräften gegenüber. So hatte Wedge mit seiner Vermutung recht gehabt, wo durch es den Piloten gelungen war, sich einigermaßen auf die kommende Schlacht vorzubereiten. Während sich die Eisenfaust noch aus der Schlacht zurückhielt, wurden Wedge und die anderen Piratenstaffeln von dem Kriegsherrn als „Speerspitze“ in die Schlacht geschickt. In den folgenden Minuten gelang es Wedge und seinem Flüglermann, zahlreiche der Verteidiger Kuats zu vernichten und so Zsinj den Diebstahl der Razors Kiss zu ermöglichen. Während der Schlacht fand sich Wedge auf einmal neben einem TIE-Jäger Zsinjs wieder, der offensichtlich von Soontir Fel geflogen wurde. Da er durch seine Verkleidung als Ewok für Fel versteckt war, gelang es ihm heimlich, Fel während des Kampfes auszuhorchen und so zu erfahren, ob es seiner Schwester gut ging. Schließlich startete die Razors Kiss aus den Werft-Anlagen Kuats und bewegte sich auf die Schlacht zu. Währendessen empfing Wedge auf einmal einen Funkspruch, der ihm mitteilte, dass es Shalla gelungen wa, sich auf der Razors Kiss zu verstecken. An diesem Punkt brachen die Flederfalken ihren Kampf ab und flohen mit den anderen Streitkräften Zsinjs aus der Kampfzone und aus dem Kuat-System. Nachdem Face als General Kargin die Belohnung für diesen Einsatz bekommen hatte, kehrten die Flederfalken zur Mon Remonda und der Einsatztruppe der Republik zurück, wo sie auf ein Signal von der Razors Kiss warteten. Als die Flottengruppe unter Kommando von Han Solo das ersehnte Signal schließlich empfing, war für Wedge und seine Piloten Eile geboten. Nun aus ihrer Rolle als Flederfalken zurückgekehrt, waren die Piloten nun wieder als Gespensterstaffel einsatzbereit und wurden von der Mon Remonda zum Ursprung des Signals transportiert. In der so genannten Schlacht um die Razors Kiss schafften es Wedge und die Gespensterstaffel, Zsinj eine gewaltige Niederlage beizubringen. Nachdem der Kampf begonnen hatte, wurden die Schutzschilde, die die Razors Kiss besaß, durch einen Anschlag von Shalla, die von Kuat als Saboteur an Bord des Schiffes geblieben war, deaktiviert, was das gewaltige Schiff zu einem leichten Ziel für die republikanischen Streitkräfte machte. Dadurch wurde Zsinj gezwungen, die Eisenfaust zurückfallen zu lassen, um die Razors Kiss zu schützen. In dem laufenden Kampf schafften es die Streitkräfte von Han und Wedge jedoch, die Razors Kiss zu zerstören und der Eisenfaust schwere Schäden zuzufügen. Dennoch gelang Zsinj die Flucht aus dem System.

Nach ihrem Sieg über Zsinj, kehrten Wedge und die Gespenster nach Coruscant zurück, wo die Mon Remonda repariert und neue Einsatzbefehle übernommen werden sollten. Zudem hoffte Wedge, Iella auf Coruscant wieder zu treffen. Doch während ihres Aufenthalts auf Coruscant, wurden die Streitkräfte der Republik durch ein Attentat erschüttert: Ein loyaler Offizier versuchte, Admiral Ackbar umzubringen, was durch Piggy, der dabei schwer verletzt wurde, noch verhindert werden konnte. Doch schließlich wurde Wedge von Flottenkommando über die neuen Einsatzpläne in Kenntnis gesetzt: Da die Flottengruppe unter Hans Kommando weiterhin Jagd auf Zsinj machen sollte, blieb die Sonder- wie auch die Gespensterstaffel noch an Bord der Mon Remonda. Wedge selbst sollte für diesen Einsatz das Oberkommando über die Staffel der Mon Remonda übernehmen, womit auch die beiden weiteren Staffeln des Schiffes unter seinen Befehl fielen. Nach einer Einsatzbesprechung mit den Staffeln beschloss Wedge, seine letzten Tage auf Coruscant für einen Ausflug zu Iella zu nutzen. Nachdem es ihm gelungen war, Wes und Hobbi abzuschütteln, begab er sich auf den Planeten.

Als die Mon Remonda wieder komplett einsatzbereit war, verließ das Schiff mit Wedge und den anderen Piloten an Bord Coruscant. In der folgenden Zeit gelang es ihnen, einigen Angriffen von Zsinj schnell genug zu folgen, um vereinzelte teile seiner Streitkräfte zu fassen. So kam es, dass sie nach einem empfangenen Notruf den Planeten Levian Zwei ansteuerten, wo Raptor-Streitkräfte Zsinjs einen Angriff durchgeführt hatten. Als Wedge seine Sternjägerstaffeln in einem Angriff auf die zurückgebliebenen Raptor-Streitkräfte Zsinjs führte, traten plötzlich die Eisenfaust und zahlreiche weitere Kampfschiffe aus dem Hyperraum und nahmen Kurs auf die Mon Remonda. Wedge, der die Situation schnell überschaut hatte, erkannte, dass es für seine Staffeln schwer sein würde, rechtzeitig zur Mon Remonda aufschließen zu können. Dennoch ließ er die Sternjäger zurückkehren. Währenddessen war es Han gelungen, einige weitere Schiff, der er vorsorglich außerhalb des Systems positioniert hatte, zur Verstärkung zu rufen, doch konterte Zsinj diesen Schachzug, indem er ebenfalls weitere Flottenteile herbeirief. Schließlich erreichten auch die Gespensterstaffel und die Sonderstaffel den Ort des Gefechtes, da inzwischen auch TIE-Jäger Zsinjs die Mon Remonda erreicht hatten. Als Wedge in den Kampf verwickelt wurde, gelang es ihm, einige der feindlichen Sternjäger zu vernichten, doch drohte die Situation durch das näher rücken beider Flotten zu eskalieren. Allerdings hatte Han erkannt, dass die Flotte Zsinjs der seinen überlegen war und sich daher entschlossen, ein Rückzugsmanöver durchzuführen. Gemeinsam mit der Mon Karren schaffte es das Schlachtschiff, die Flotte Zsinjs zu durchdringen, ohne dass die vereinigten Schilde der beiden Mon-Calamari-Kreuzer zusammenbrachen, woraufhin ihnen eine Flucht möglich war. Wedge und die restlichen Sternjäger der Republik folgten diesem Manöver wodurch es Han und Wedge gelang, gerade noch eine verlustreiche Schlacht zu verhindern. In den folgenden Wochen wurden die Tage für Wedge zu einer Dauerbelastung, da sie beinahe jeden Tag, teilweise sogar mehrmals, im Einsatz waren und so im Akkord arbeiten und planen mussten.

Als Sonder- und Gespensterstaffel schließlich bei Jussafet 4 einen Einsatz fliegen sollten, kam es zu einem, für Wedge lebensbedrohlichen, Zwischenfall. Als er seine vier Sternjäger-Staffeln vor der Mon Remonda formierte, brach einer der Piloten der polearm-Staffel aus der Formation aus und flog auf die Mon Remonda zu. Obwohl dies, da der Pilot einen technischen Defekt angegeben hatte, nicht ungewöhnlich war, flog auf einmal auch Tyria hinter dem A-Flügler her. Tatsächlich hielt der Pilot auf die Mon Remonda zu und attackierte die Brücke, bevor Tyria ihn zerstören konnte. Zur gelichen Zeit empfing Wedge einen Ruf von Corran, der ihm befahl, abzukippen. Reflexartig zog Wedge seinen X-Flügler nach unten, wodurch er dem sicheren Tod knapp entging, als ihn die Laserschüsse von Tal'dira trafen. Schwer beschädigt ließ Wedge seinen Sternjäger weiter abkippen, während sich Tycho zwischen ihn und Tal'dira begab. Während Tycho und Corran versuchten, Tal'dira zur Aufgabe zu bewegen, steuerte Wedge seinen X-Flügler zurück zur Mon Remonda. Doch plötzlich feuerte der Twi'lek-Pilot der Sonderstaffel erneut auf Wedge, eine Salve, die von Tychos Schilden abgefangen wurde. Im selben Moment in dem Tal'dira feuerte, zerstörte Corran den Sternjäger des Twi'leks, sodass es Wedge trotz der Schäden gelang, unverletzt die Mon Remonda zu ereichen.

Im Anschluss an dieses Attentat von zwei verschiedenen Twi'lek-Piloten und bereits vorherigen Attentaten, bekam Wedge kurz darauf einen Befahl, nach dem er sämtliche Twi'leks, die bei seiner Staffel arbeiteten, außer Dienst stellen musste. Obwohl sie Wedges Unverständnis fand, überbrachte er die Order an seine Piloten.

Auch die nächsten Tage verliefen in normalen Rhythmus der Kampfeinsätze, bis er in einem Einsatz von Face angerufen wurde. Als dieser ihn in einem, von den anderen unhörbaren, Zweiweggespäch sprechen wollte, ahnte Wedge bereits, dass irgendetwas passiert sein musste. In dem Gespräch, das nun folgte, erfuhr Wedge, dass Face die Identität von Lara Notsil, einer Pilotin der Gespensterstaffel, überprüft hatte. Hierbei hatte er herausgefunden, dass es sich bei ihr um Gara Petothel handelte, eine Abwehroffizierin Zsinjs. Als er dies, versehentlich, über die Staffelfrequenz erwähnte, sah Wedge bereits die nächste Katastrophe kommen. Myn, der nach dem Verlust seiner Staffel durch die Arbeit von Gara Petothel schwer angeschlagen war und in der Gespensterstaffel eine Beziehung zu Lara Notsil aufgebaut hatte, brach aus der Formation aus, um die Frau zu attackieren. Face, der von dem Angriff ebenfalls überrascht wurde, schirmte Lara daraufhin mit seinem Sternjäger ab, woraufhin Donos ihn mit einem Protonentorpedo beschoss. Wedge erkannte, dass er nicht mehr eingreifen konnte, doch schaffte es Face den anderen Piloten rechtzeitig zur Besinnung zu holen, damit Donos den Torpedo sprengen konnte. Im selben Moment floh Lara alias Gara in den Hyperraum und ließ die Piloten der Sonder- und Gespensterstaffel zurück.

In der folgenden Zeit versuchte Wedge, seine Möglichkeiten als Kommandant auszunutzen und den Zusammenbruch von Myn zu verbergen. Doch befürchtete er, dass Myn wieder in die Art von Stasis und Verschlossenheit zurückfallen könnte, in die er nach der Vernichtung der Krallenstaffel geraten war. Daher versuchte er, den Piloten mehrmals aufzulockern, was ihm mit der Hilfe von Wes schließlich auch einigermaßen gelang. So schaffte er es später, Myn in der Staffel zu behalten. In der Zwischenzeit war es Wedge un Han zudem gelungen, einen neuen Plan auf die Beine zustellen, mit dem sie Zsinj aus der Reserve locken wollten. Mit der von ihnen so genannten Millennium Fälschung, einem Corellianischen Transporter der dem Millennium Falken ähnelte, wollten sie Zsinj mit Han Solo selbst locken. Doch die Missionsflüge der Millennium Fälschung waren zumeist eine Enttäuschung, zwar entsandte Zsinj mehrmals kleinere Truppenverbände, doch brachte er nie die Eisenfaust auf eines der Schlachtfelder, wodurch die Mon Remonda, die immer im Hinterhalt gelegen hatte, ebenfalls nicht zum Einsatz kommen konnte.

Doch während dieser Einsätze kristallisierte es sich für die Einsatzkräfte der Republik immer mehr heraus, das Lara inzwischen bei Zsinj arbeitete, jedoch noch auf Seiten der Republik stand. So erhielten sie mehrmals Informationen zugespielt und Nachrichten, die alle von Lara stammten. So gelang es ihnen schließlich mit Laras Hilfe, die Eisenfaust bei Vahaba ausfindig zu machen. Da Zsinj normalerweise sich nicht innerhalb von Schwerkraftfeldern aufhielt, war es Han gelungen, einen Abfangkreuzer zu organisieren. So konnten sie Zsinj bei Vahaba festhalten. Während Wedge die Sternjägerstaffeln der Flotte gegen die Eisenfaust führte, rückten hinter ihm die kapitalen Schiffe von Solos Flotte nach. In einer heftigen Schlacht versuchte Zsinj, mit Hilfe seiner anderen Schiffe den Abfangkreuzer zu zerstören und Solos Flotte aufzuhalten. Doch die Mon Remonda und die versammelte Flotte von Han schaffte es, der feindlichen Flotte standzuhalten und Zsinj in die Defensive zu drängen. Während der gesamten Schlacht gelang es Wedge, zahlreiche TIE-Jäger zu zerstören und seine Staffel zusammenzuhalten. Doch auch hier ließ sich Zsinj nicht in die Enge treiben, und es gelang dem Supersternzerstörer schließlich die Flucht in den Hyperraum. Als Wedge zur Mon Remonda zurückgekehrt war, erhielte er jedoch erfreulichere Nachrichten. Eine neue Benachrichtigung von Lara war eingetroffen, die besagte, dass die Eisenfaust bei Selaggis durch eine Sabotage festgesetzt worden war.

Sofort bereitete sich Han und Wedge auf die Schlacht vor und ließen ihre Flotte nach Selaggis springen, wo sie jedoch keinerlei Hinweise auf Zsinjs Anwesenheit entdecken. Daraufhin vermuteten sie, dass er sich in dem Asteroidengürtel von Selaggis versteckte, und Wedge ließ die Sternjäger der Kampfschiffe ausschwärmen und die Suche auf die Eisenfaust starten. Bereits kurze Zeit später trug diese Suche Früchte und die Eisenfaust wurde im Asteroidenfeld ausfindig gemacht. Sofort sammelte Wedge die Sonderstaffel und flog mit ihr und der Gespenster-, sowie einigen anderen Staffeln, auf die angepeilte Stelle zu. Doch während des Anfluges erhielt Wedge plötzlich einen Anruf von Donos, der ihn dringlichste bat, den Angriff abzubrechen. Obwohl Wedge überzeugt war, dass Donos einen erneuten „Rückfall“ erlitten hatte, brach er das Manöver vorerst ab. Noch während Donos den Grund für seinen Ruf erklärte, eröffneten die Laserbatterien der Eisenfaust das Feuer und ließen so zahlreiche der Asteroiden um sie herum explodieren; eine tödliche Falle für alle Sternjäger, die sich in diesem Radius befunden hätten, wie Wedge erkannte. Insofern froh, dem Ruf von Donos Folge geleistet zuhaben, führte Wedge die Staffeln in einem neuen Anflug zur Eisenfaust zurück. Da Zsinj seinen Asteroiden-Trick nicht wiederholen konnte, gelang es den Sternjäger, diesmal bis zur Eisenfaust vorzudringen und einen koordinierten Angriff gegen den Supersternzerstörer einzuleiten. Nach dem ersten Anflug ließ Wedge seine Piloten ausschwärmen und von da an individuell kämpfen. Im laufe des Gefechts entdeckte Wedge auf einmal die Sternjäger der 181., bei denen er Soontir Fel schnell ausfindig machte. Gemeinsam mit Teilen der Sonderstaffel und einigen Gespenstern verfolgte er die TIE-Jäger der 181. bis zur Oberfläche von Selaggis, wo sie in einzelne Gefechte verwickelt wurden. In diesen Duellen attackierten Wedge und Tycho Fel mit seinem Flügelmann. In diesem Gefecht gelang es den imperialen Piloten, Tycho zum Absturtz zu bringen, doch wurde im Gegenzug auch der Flügelmann Fels vernichtet. Schließlich schaffte es Wedge, auch dem Sternjäger von Fel den entscheidenden Schlag zu versetzten, sodass dieser Notlanden musste. Daraufhin setze auch Wedge mit seinem X-Flügler zur Landung an, entschlossen Fel so weit zu bringen, ihm Informationen über seine Schwester zu geben. Doch als er Fel neben dem beschädigten TIE-Jäger stellte, nahm dieser den Helm ab und enttäuschte damit sämtliche Hoffnungen Wedges; es handelte sich nicht um Fel sondern um den Schauspieler und Piloten Tetran Cowell, der mit Hilfe eines Stimm-Modulators in die Rolle des Soontir Fel geschlüpft war. Doch bevor Wedge seinen Gegner ernsthaft zur Rede stellen konnte, erschienen weitere Truppen Zsinjs, TIE-Raptors, auf dem Kampfplatz. Noch während Wedge erkannte, dass er seinen X-Flügler nicht rechtzeitig erreichen konnte, rannte er bereits los, um seine geringe Chance zu nutzen. Tatsächlich schaffte er es, seinen X-Flügler zu erreichen, doch gelang dies nur, weil Lara Notsil in den Kampf eingriff und einen der Raptors zerstörte. Dies verschaffte Wedge genug Zeit, seinen Sternjäger zu starten und sie zu unterstützen. Als sie gemeinsam die Verfolgung der beiden verbliebenen Raptors aufnahmen, wurde Lara bei einem Manöver getroffen und stürzte ins Meer. Obwohl es für Wedge den Anschein hatte, dass sie den Absturz nicht überstanden hatte, vermutete er, dass es sich um ein weiteres Manöver der ehemaligen Abwehrspezialistin handelte, um sich nicht vor das Kriegsgericht stellen zu müssen.

Nachdem er die letzten Raptors zerstört hatte, nahm Wedge wieder kUrs auf die Schlacht, die im Weltraum tobte. Allerdings traf er gerade noch ein um zu erfahren, dass die Eisenfaust zerstört zu sein schien und Zsinj dies zwar überlebt, aber geflohen, sein sollte. Später sollte er erfahren, dass Zsinj mitsamt der Eisenfaust hatte fliehen können, als der Kriegsherr bei Dathomir mitsamt der Eisenfaust endgültig vernichtet wurde.

Feldzug gegen Thrawn

Nachem es ihnen gelungen war, Zsinj zu besiegen, blieb die Sonderstaffel in der nächsten Zeit etwas mehr Zeit und Frieden. Als jedoch im Jahr 9 NSY der imperiale Großadmiral Thrawn aus den Unbekannten Regionen zurückkehrte und in die Gebiete der Neuen Republik eindrang, wo er mit taktischer Brillanz die Republik in sämtlichen Schlachten schlug und immer weiter zurückdrängte, kam die Sonderstaffel wieder zum Einsatz.

Nachdem die Flotte von Thrawn an drei Orten im Sluis-Sektor zugeschlagen hatte, begleitete Wedge eine Delegation von Senatoren, darunter auch Leia auf die Welt Bpfassh, wo einer der drei Angriffe stattgefunden hatte. Dabei wurde die Delegation plötzlich von einem Noghri-Kommando angegriffen, die Leia in ihre Gewalt bringen wollten. Gemeinsam mit Han versuchten Wedge und Leia zu fliehen, als der Millennium Falke in den Kampf eingriff, doch mussten sie feststellen, dass es sich nut um eine Fälschung handelte. Doch gelang es Wedge, den Rest der Sonderstaffel zu informieren, wodurch die Angreifer vertrieben werden konnten. [31]

Kurze Zeit später bekam Wedge den Auftrag, gemeinsam mit dem Rest der Staffel die Fregatte Larkhess zu nach Sluis Van zu eskortieren, wo die Fregatte ihre Fracht abliefern sollte. Als die Larkhess bei Sluis Van eintraf, wurde er Zeuge, wie ein alter Frachter, der die Werften angelaufen hatte, explodiere. Dabei setzte er jedoch unerwartet mehrere Staffel TIE-Jäger ab, die die Schiffe der Neuen Republik angriffen. Sofort führte Wedge seine Staffel in die Schlacht, wo sie bald Hilfe von anderen Kampfverbänden der Republik erhielten. Doch traf nur kurze zeit später eine gewaltige Flotte von Großadmiral thrawn auf, woraufhin Wedge mit seinen Piloten in ein tödliches Gefecht verwickelt wurde. Dabei entdeckten sie etwa fünfzig Minenmaulwürfe, die sich an die zu Frachtern umfunktionierten Kampfschiffe der Republik hefteten und diese enterten. Als er das erkannt hatte, versuchte Wedge mit der Sonderstaffel und Luke, der mit dem Millennium Falke und Han bei Sluis Van eingetroffen war, die Minenmaulwürfe zu zerstören. Schließlich gelang es Luke mit der Hilfe von Lando Calrissian, dem die Minenmaulwürfe ursprünglich gehört hatten, einen Selbstzerstörungsmechanismus an den Maulwürfen in Gang zu setzen, der den Angriff der Imperialen stoppte. Daraufhin zog sich Thrawn zurück und Wedge und die Sonderstaffel kehrten nach Sluis Van zurück, um sich dort zu erholen. [31]

Schlacht Qat Chrystac

Wedge in der Schlacht um Qat Chrystac

Einige Wochen später wurde er von Leia angesprochen. Diese hatte von dem Schmuggler Talon Karrde die Koordinaten der legendären Katana-Flotte er halten und wollte nun, dass Wedge mit der Sonderstaffel und einem Team ihrer Verbündeten aufbrach, um sich die Flotte schon einmal anzusehen, da ihr politischer Rivale Borsk Fey'lya sonst als erster dort eintreffen würde. Da Wedge durch eine gute Freundschaft mit Leia und deren Familie verbunden war, folgte er ihrer Bitte und brach mit Luke, Lando, Han und einem kleinen technischen Team auf, um die Flotte zu finden. Als sie die Flotte gefunden hatten, begannen sie schnell mit der Untersuchung von einem der Dreadnaughts. Doch schon kurze Zeit später traf die Eskortfregatte Quenfis ebenfalls ein. Die Fregatte stand unter dem Kommando von Borsk Fey'lya und dessen Anhängern, und der Bothaner hatte zuvor bereits einen Haftbefehl für Wedge und den Rest des Teams erwirkt. Doch bevor irgendetwas unternommen werden konnte, traf ein imperialer Sternzerstörer, die Vollstrecker bei der Katana-Flotte ein. Wedge nutzte die Chance, dem diplomatischen Konflikt zu entkommen, und griff mit der Sonderstaffel die Vollstrecker an. Kurz darauf griffen auch die X-Flügler von Fey'lyas Fregatte mit in Kampf ein, kurz bevor diese selbst mitkämpfte. Es gelang Wedge und den restlichen Piloten, die TIE-Jäger des Sternzerstörers zu zerstören. Danach ging der Kampf weiter, wobei sie plötzlich unerwartete Verstärkung bekamen. Zunächst traf eine Gruppe von verschiedenen kleineren Schiffen ein, die von Karrde hergerufen worden waren, und kurz darauf trafen mehrere Dreadnaughts unter dem Kommando des legendären Garm Bel Iblis ein. Mit dieser Streitmacht gelang es ihnen, den Sternzerstörer in die Defensive zu treiben, doch traf kurz darauf ein weiterer Sternzerstörer ein. Doch Han und Luke waren an Bord der Katana eine Falle vorbereitet, als der Sternzerstörer in Reichweite war ließen sie einen der anderen Dreadnaughts der Katana-Flotte mit der neu eingetroffene Gebieter kollidierte und diese zerstörte. Danach zogen sich die imperialen Streitkräfte zurück und ließen Wedge und die anderen zurück. [32]

Danach war er noch in mehreren weiteren Einsätzen mit der Sonderstaffel unterwegs. So eskortierte er Han und Leia von Filve, als Thrawn dort angriff und kämpfte einige Zeit später mit einer kleineren Streitmacht unter dem Kommando von General Bel Iblis gegen eine Übermacht des Imperiums, sodass sie sich schließlich mit schweren Verlusten zurückziehen mussten. Schließlich bereiteten sich Wedge und die Flotte der Republik darauf vor, die imperialen Werften von Bilbringi anzugreifen, um dort etwas zu erbeuten, was es ihnen ermöglichen Würde, die von Thrawn kurz zuvor über Coruscant ausgesetzten Asteroiden aufzuspüren. [33]

Als die Flotte der Neuen Republik jedoch bei Bilbringi eintraf, wurde sie dort von einer gewaltigen Streitmacht unter dem Kommando von Großadmiral Thrawn persönlich erwartet. Auch wenn der Angriff schon zu diesem Zeitpunkt gescheitert schien, konnten sich die Streitkräfte der Neuen Republik nicht zurückziehen, da sie von zwei Abfangkreuzern festgehalten wurden. Also befahl Wedge der Sonderstaffel, sich durch die feindlichen Schiffe hindurch zu den Werften zu kämpfen, um die Aufmerksamkeit der imperialen Streitkräfte aufzuteilen. Während dem Anflug auf die Golan-Raumstationen, die die Werften verteidigten, wurde Wedge von Aves, einem Schmuggler unter Talon Karrde, angefunkt. Da die Republik Thawn zu täuschen versucht hatte, und ein anderes Ziel statt Bilbringi vorgetäuscht hatte, waren Karrdes Leute hierher geflogen, um den Apparat zu stehlen. Nun bot Aves ihnen seine Hilfe an, um die Golan-Stationen anzugreifen und im Gegenzug von der Sonderstaffel Geleitschutz zu bekommen. Es gelang Wedge und den anderen Piloten die Golan-Kampfstation auszuschalten,[33] doch als ihnen das gelungen war, wurden sie benachrichtigt, dass sich die imperiale Flotte zurückzog. Daraufhin steuerte Wedge seinen X-Flügler zur Heimat Eins, wo er sich einige Stunden später mit Admiral Ackbar traf.[5]

Rückkehr von Ysanne Isard

Kaum war Thrawn besiegt, wurde Wedge von Ackbar gezwungen, endlich die Beförderung zum General anzunehmen. Als die Sonderstaffel den Sieg über Thrawn feeierte, erschien auf einmal ein Mann auf der Feier, der Corran ansprach und Sekunden später blutend zusammenbrach. Als er nachforschte, erfuhr Wedge, dass der Mann Urlor Sette hieß und mit Corran auf der Lusankya gewesen war. Daraus ließ sich für Wedge nur der Schluss ziehen, dass irgentwer die Gefangenen entdeckte hatte, und als Techniker kurze Zeit später die möglichen Gefangenenlager präsentierten treiste die Sonderstaffel sofort nach Commenor, wo sie in einer schnellen Aktion einen Gebäudekomplex einnahmen und dort tatsächlich weitere Gefangene entdeckten. Von den Gefangenen erfuhr er, dass Ysanne Isard noch leben musste, da sie erst kürzlich auf Commenor gewesen war. Kurz darauf begann die Neue Republik mit ihrem Angriff auf die Ciutric-Hegemonie, welche von Delak Krennel nach dem Tod von Sate Pestage in Besitz genommen worden war, sodass Wedge erst einmal von der Suche nach den Lusankya-Häftlingen und Ysanne Isard ablassen musste. In einem Überraschungsangriff attackierte die Sonderstaffel mit Unterstützung eines Flottenverbandes von Sair Yonka, mit dem Wedge während des Bacta-Krieges zusammengearbeitet hatte, und Areta Bell, welche er von der Schlacht von Hoth kannte, den Planeten Liinade III, welche er ohne größere Verluste einnehmen konnte. Doch als sie die Bodenkräfte angriffen, wurde Corran von einem Geschoss zur Landung gezwungen. Kurze Zeit später erfuhr Wedge, dass Corran überlebt hatte und dazu ein Labor entdeckt hatte, in welchem sich Pläne für eine neue Superwaffe befanden. In der folgenden Zeit flog die Sonderstaffel Aufklärungseinsätze, bis sie schließlich zu einem Mond des Corvis Minor-Systems fliegen sollten, da es dort möglicherweise weitere Hinweise für die Superwaffe gab. Allerdings flogen sie bei Distna geradewegs in eine von Krennel und Isard aufgestellte Falle, und Wedge musste mitansehen wie Teile seiner Staffel abgeschossen wurde. Als es keinen Ausweg mehr zu geben schien, traf jedoch überraschend eine Staffel TIE-Defensoren ein, welche der Sonderstaffel das Leben rettete. Allerdingwurde nun von Wedge gefordert, seine Retter zu begleiten und so brach die Staffel mit seinen überlebenden Leuten auf. Kurz darauf trafen sie in einem versteckten Stützpunkt ein, wo er schließlich zum Auftraggeber der Defensor-Piloten geführt wurde: Ysanne Isard. Diese erklärte ihm nun, dass der Hinterhalt bei Distna und die Aufrüstung der Ciutric-Hegemonie zu großen Teilen einem Klon von ihr zuzuschreiben wärre, denselben Klon, welchen die Sonderstaffel bei Thyferra eliminiert haben sollte. Um die Ciutric-Hegemonie an die Republik fallen zu lassen und den Klon von Isard und Krennel zu stürzen, ließ sich Wedge auf eine Allianz mit Ysanne Isard ein und bereitete seine Leute für ihren nächsten Einsatz vor. Dafür flogen sie, nach wochenlangem Training, als eine Einheit TIE-Defensoren getarnt nach Ciutric, der Hauptwelt der Hegemonie, uns schlossen sich dort Krennel Streitkräften an. Als die Flotte der Neuen Republik schließlich angriff, startete die Sonderstaffel von Ciutric aus und zerstörte die Schildgeneratoren, während Corran mit Nrin Vakil, welcher sich kkurzzeitig wieder der Staffel angeschlossen hatte, und Ooryl das Gefängnis von Daplona und befreiten dort mit der Unterstützung von Kapp Dendos Einsatztruppe die restlichen Lusankya-Gefangeen. Kurz vor dem Ende der Schlacht entdeckte Wedge die fliehende Fähre von Ysanne Isards Klon und verfolgte diese. Mit der Hilfe von Gavin gelang es Wedge schließlich, die Fähre zu treffen und in den Daplona River abstürzen zu lassen. Kurz darauf befand sich Ciutric in den Händen der Republik, und dank Booster, Mirax und Iella war es der echten Isard nicht gelungen, die Lusankya wieder in ihre Hände zu bekommen. Wedge erfuhr sogar, dass Iella die Imperiale erschossen hatte. [5]

Angriff von Admiral Daala

Nachdem er in den letzten Jahren kaum Zeit außerhalb seines Sternjägers verbracht hatte, ließ sich Wedge nach seinem Erfolg gegen Thrawn und Isard nun etwas mehr Zeit. Nachdem er einige Monate entspannte Einsätze rund um Coruscant geflogen hatte, um Schrott- und Trümmerteile zu kartografisieren oder zu zerstören und so den Raumverkehr rund um die Hauptwelt der Neuen Republik sicherer zu machen, ließ sich Wedge schließlich ein komplett neues Aufgabengebiet zuteilen. So kam es, dass er mit der Leitung einiger Bautrupps auf Coruscant Oberfläche zugeteilt bekam, deren Aufgabe es war, die Gebäude, die bei den diversen Kämpfen der letzten Jahre zerstört worden waren, wieder aufzubauen. Dazu standen ihm neben mehreren Einsatzteams auch einige mobile Bauroboter zur Verfügung; gigantische Droiden de wandelnden Fabriken glichen. Bei einem dieser Baueinsätze entdeckte Wedge mit seinen Leuten ein geheimes Verhörzimmer, dass scheinbar von dem Imperium dort versteckt worden war. Hier fand er mit Luke zusammen einen Macht-Detektor, mit dem man die Machtfähigkeiten einer Person einschätzen konnte. [34]

Qwi Xux portrait

Qwi Xux

Einige Wochen später erfuhr Wedge, dass Han auf Kessel in die Hände eines Gewürzhändlers namens Moruth Doole geraten war. Han hatte sich befreien können und war in die Ansammlung schwarzer Löscher, die Kessel umgaben, geflohen, wo er ein Forschungslabor des Imperiums entdeckt hatte. Wieder aller Hoffnungen hatte sich Han auch aus dieser Situation befreien können, indem er die Wissenschaftlerin Qwi Xux überzeugt hatte, mit ihm zu fliehen. Gemeinsam hatten sie den Sonnenhammer gestohlen und waren der Schlund-Flotte entkommen und nach Coruscant geflüchtet. Hier lernte Wedge die Wissenschaftlerin kennen, und wurde ihr kurz darauf als Leibwächterin zugeteilt. Wedge erkannte bald, dass er sich stark zu der schönen Qwi hingezogen fühlte und versuchte, so gut es ging auf sie einzugehen. Schließlich beschloss der Rat der Republik, den Sonnenhammer, der nun in den Händen der Republik war, zu vernichten, indem man ihn in das Innere eines Gasriesen steuern wollte. Wedge selbst übernahm diese Mission und brachte den Sonnenhammer nach Yavin, wo er Kyp Durron den Sonnenhammer in den Gasriesen steuern ließ und den Jedi-Schüler dann auf Yavin IV am Jedi-Praxeum ablieferte.

Danach begab er sich mit Qwi Xux nach Vors, wo sie mit einem Bautrupp der Republik den Vortex beim Aufbau ihrer Kathedrale der Winde helfen sollten, die kurz zuvor von Admiral Ackbar zerstört worden war. Auch hier blieb er stets an der Seite Qwis, die seine Annäherungsversuche durchaus wahrnahm und vorsichtig erwiderte. Schließlich beschloss Wedge, Qwi eine Auszeit zu gönnen und begab sich anonym mit ihr nach Ithor, wo sie jedoch von Momaw Nadon empfangen wurden. Doch da Nadon eine ehemaliges Mitglied der Rebellen-Allianz war, verriet er sie nicht und geleitete sie nur zu ihren Wohnungen. Am nächsten Tag unternahm Wedge einen Ausflug mit Qwi; im Anschluss an jenen brachte er Qwi noch zu ihrem Zimmer. Doch vor der Zimmertür konnten sich die beiden kurz Ausruhen, und in dieser besinnlichen Pause kam es zu einem ersten Kuss zwischen Wedge und Qwi. Danach ließ Wedge die Wissenschaftlerin verlegen allein und begab sich in sein Zimmer. Als er Qwi am nächsten Morgen abholen wollte, erkannte er schnell, dass etwas nicht stimmte, als sie die Zimmertür nicht öffnete. Daraufhin brach er sie auf und fand Qwi in ihrem Bett vor, doch erkannte sie ihn nicht. Kurz darauf hatte er den Sachverhalt in sofern durchschaut, als das er wusste, dass Qwi eine grobe Erinnerungslöschung erhalten hatte und sich weder an ihre Projekte, noch an ihn oder die letzten Monate und Jahre erinnern konnte. Daraufhin verließ er Ithor mit ihr und kehrte nach Coruscant zurück. Kurz darauf brach er mit Qwi und einer Einsatzgruppe auf, um das Schlund-Zentrum nahe Kessel in die Gewalt der Republik zu bringen und so die Gefahr, die von der Entwicklungsstation ausging, zu bannen.[35]

Nach kurzer Zeit erreichte Wegde mit seiner Einsatzgruppe das Schlund-Zentrum, wo er wie erhofft auf keinerlei Kampfschiffe stieß, da Daala mit ihren Sternzerstörern den Schlund verlassen hatte und das wissenschaftliche Zentrum ungeschützt zurückgelassen hatte. Doch als seine Schiffe eine Position erreichten, die einen Angriff auf das Zentrum erlaubte, musste Wedge erkennen, dass die Wissenschaftler bereits mit einem Todesstern-Prototypen geflohen waren. Dennoch setzte er das Landemanöver fort, da er sowohl Informationen für die Neue Republik wie auch für Qwi zu finden hoffte. Seine Truppen, die er auch am Boden weiter anführte, trafen auf keinen ernstzunehmenden Widerstand, sodass es ihnen schnell gelang, die Basis zu sichern. Dank Wedges Idee, einen Hyperantriebsreaktor aus einem seiner Schiffe zu benutzen, um den kurz vor der Explosion stehenden Reaktor der Station zu sichern, blieben die Verluste unter seinen Männern gering. Nachdem das Reaktor-Problem gelöst worden war, machte sich Wedge auf die Suche nach Qwi, die zu ihrem ehemaligen Quartier im Schlund-Zentrum zurückgekehrt war. Als sie gemeinsam in ihrem Quartier waren, entdeckte Wedge aus einer der Sichtluken, die das Quartier zuließ, plötzlich einen Sternzerstörer, der durch die, das Schlund-Zentrum umgebenden, Nebel kam. Die Gorgo, das Flaggschiff Daalas, war zurückgekehrt. Noch während Wedge sich beeilte, um rechtzeitig auf seine Schiffe zu gelangen, attackierte der Sternzerstörer seine Flottille.

Gorgo

Die Gorgo wird beschossen

Doch im folgenden Kampf wurde Daalas Flaggschiff beschädigt und durch eine Verkettung von Ereignissen der Prototyp des Todessterns zerstört, da Mara, Han und Lando in einer anderen Mission an Bord des Prototyps gelangt waren und diesen mit Sprengsätzen vermient hatten. Die Gorgo war unterdessen von Wedges Trupen in die Nähe des Schlund-Zentrums gelockt worden und wurde zerstört, als dieses explodierte. Allerdings überlebte Daala, auch wenn Wedge dies nicht wusste. Er kehrte nach der Schlacht mit Qwi und seiner Flotte nach Coruscant zurück.[36]

Bedrohung durch die Hutts

Als im Jahr 12 NSY der Hutt Durga mit Hilfe des Wissenschaftlers Bevel Lemelisk die Pläne des Todessterns benutze, um die Superwaffe Darksaber zu bauen, war Wedge bald mit dem Chef des Geheimdienstes, Crix Madine, und Admiral Ackbar dabei, ihrem Verdacht gegen die Hutts nachzugehen. So fingierten Wedge und Ackbar bei Nal Hutta ein scheinbares Übungsscharmützel, obwohl sie dabei zum einen auf Leia aufpassen wollten, als diese mit den Hutts Gespräche führen wollte und zum zweiten um Madine nach Nal Hutta einzuschleusen, um so mehr über die Pläne der Hutts zu erfahren. Zu diesem Zeitpunkt wussten sie noch nicht, dass die Hutts eine Superwaffe bauten, doch waren sie auf Grund gewisser Verhaltensweisen misstrauisch geworden. Madine fand schließlich weitere Informationen, sodass er sich mit einer kleinen Gruppe seiner Leute aufmachte, um im Hoth-Asteroidengürtel nach dem Darksaber-Projekt zu suchen. Wedge unternahm währenddessen mit seiner Geliebten, Qwi Xux, einen Ausflug zum Planeten, um dort der Omwati etwas von der Galaxis zu zeigen, da diese seit ihrer Gedächtnislöschung durch Kyp Durron nichts mehr wusste. Er fand die Superwaffe auch, wurde jedoch entdeckt, woraufhin er ein Notsignal an Wedge sendete. Dieser befand sich mit seinem Flaggschiff, der Yavaris, immer noch bei Nal Hutta, doch als er mit Qwi Xux zusammen auf der Brücke war und das Signal empfing, zögerte er nicht und startete seine Flotte zu einer Rettungsmission für Madine, zusammen mit dem Ziel, die Superwaffe zu zerstören. Schließlich kamen sie im Asteroidengürtel an, doch als sie gerade Sichtkontakt mit der Superwaffe herstellen konnte, verklang Madines Signal, da er getötet worden war. Erzürnt über diesen Verlust griff Wedge mit seinen Schiffen an und verfolgte die Waffe der Hutts, als sich diese weiter in das Asteroidenfeld zurückzog um sich dort zu verstecken und den Streitkräften Wedges zu entkommen. Doch wurde die Waffe plötzlich von zwei gewaltigen Asteroiden getroffen, die die Konstruktion mitsamt dem Hutt Durga zerschmetterten. Daraufhin zog sich Wedge zurück und kehrte nach Coruscant zurück, wo bald darauf eine Gedenkfeier für Crix Madine stattfand.[37]

Mission auf Adumar

„Wissen sie, wem die Adumari höchste Achtung entgegenbringen? “
„Nein.“
„Sternjägerpiloten. [...] Deshalb sind die Adumari nur dann bereit, mit einem Diplomaten zu reden, wenn er auch ein Pilot ist. Unser bester.“
— Airen Cracken und Wedge (Quelle)

13 NSY gelang es Wedge, sich aus dem Mahlwerk der Flotte zu befreien und sich Urlaub zu nehmen. Doch nachdem er gerade eine Aussprache mit seiner Freundin Qwi Xux gehabt hatte und sich auf seinen Urlaub vorbereitete, wurde er von Airen Cracken besucht, der ihm eine neue Mission anvertrauen wollte. Diese sollte ihn auf den Planeten Adumar führen, wo er diplomatische Beziehungen zu den Adumari knüpfen sollte. Da die Adumari etwas gegen Politiker hatten, und guten Piloten den höchsten Respekt entgegenbrachten, war Wedge von Cracken als Kandidat für diese Mission auserwählt worden. Wedge sah sich gezwungen, dem Auftrag auszuführen und seinen Urlaub zu streichen, da er der Neuen Republik nicht den Rücken kehren wollte. Gemeinsam mit seinen Kameraden Derek "Hobbie" Klivian, Tycho Celchu, dem derzeitigen Leiter der Sonderstaffel, und Wes Janson, seinem alten Freund und ehemaligem Mitglied der Gespensterstaffel. Nachdem sie an Bord des Schlachtschiffes Allegiance nach Adumar befördert worden waren, brachen die vier Piloten unter Wedges Führung auf, um auf die Planetenoberfläche zu gelangen. Da die Adumari eine Kultur waren, in den die Fähigkeiten eines Mannes von dessen Flugkünsten und dessen Siegen in Duellen abhingen, hatten sich jedoch eine Gruppe Adumari zu einem Duell eingefunden, da sie sich von einem Sieg über Wedge und seine Begleiter großen Ruhm erhofften. Doch es gelang den Veteranen schnell, die Adumari zu besiegen.

Commander Wedge

Wedge Antilles

Als sie in der Hauptstadt eintrafen, wurden sie dort von einer großen Menschenmenge erwartet und alles war auf einen festlichen Empfang ausgelegt. Sobald Wedge gelandet war, wurde er von einem Mann namens Tomer Darpen empfangen, der der diplomatische Vertreter der Republik au Adumar war und ihnen helfen sollte, sich in den Regeln und Sitten der adumarischen Bevölkerung zurechtzufinden. Sofort musste Wedge auf ein Rednerpodium, um eine kurze Rede vor den Adumari zu halten. Nachdem er mit wenigen Sätzen eine kurze Rede gehalten hatte und die Adumari damit vollends begeistert hatte, zogen sich die vier Piloten mit Tomer zurück und fuhren, begleitet von zahlreichen Einwohnern, zu ihren Quartieren. Kurz darauf war er beim Oberhaupt des Planeten eingeladen, dem Perator von Cartann. Während der Feier beim Perator wurde Wedge eine junge Frau namens Cheriss ke Hanadi "geschenkt". Diese sollte Wedge als Führerin dienen, um ihm dann zur Seite zu stehen, wenn Tomers Wissen nicht ausreichte. Später entdeckten sie mehrere imperiale Piloten, deren Anführer der Kommandant der 181. Jägerstaffel des Imperiums war: Turr Phennir. Dieser war vom Imperium ausgesandt worden, um Adumar in die Reihen des Imperiums einzugleidern. Kurz danach wurde Wedges Idylle am erneut gestört, als er seine ehemalige Kollegin und Freundin Iella Wessiri entdeckte, die ihm und der Sonderstaffel bei der Einnahme Coruscants geholfen hatte. Sie befand sich auch auf der Feier, doch schien sie ihn nicht zu erkennen und so verlor er sie bald aus den Augen. Doch beauftragte er Wes, der sie im Auge behalten sollte.

In den nächsten Tagen machten sich Wedge, Wes, Tycho und Hobbie mit der Technik und der Kultur der Adumari vertrat. So flogen sie mehrere Stunden in den Klingen und machten sich so mit den Sternjägern vertraut. Dazu besuchten sie einige der Minister und höheren Persönlichkeiten des Planeten. Einmal traf sich Wedge heimlich mit Iella, da Wes herausgefunden hatte, dass sie es tatsächlich war. Zudem hatte er sie angesprochen und so alles für das Treffen in die Wege geleitet. Bei diesem Gespräch gab sich Iella allerdings sehr bedeckt, da sie unter einer falschen Identität auf Adumar für den Geheimdienst tätig war. Zudem musste Wedge feststellen, dass Iella scheinbar kein Interesse mehr an ihrer früheren Freundschaft hegte. Am nächsten Tag musste er feststellen, dass Cheriss wohl eine gewisse Zuneigung zu ihm entwickelte, da sie auf die Information über das nächtliche Treffen äußerst verstimmt reagierte. Doch die nächsten Tage verliefen nun wieder eintönig; während der Flugstunden mussten Wedge und seine Geschwaderkollegen mehrere Herausforderungen von Admurai ablehnen oder einen Kampf führen. Da sie jedoch mit simulierten Waffen übten, waren ihre Herausforderungen bald äußerst selten; doch eine Gruppe Piloten unter der Führung von Liak ke Mattino tat es schließlich und übte nun täglich mit den Republikanern, um von deren Flugkünsten und Taktiken zu lernen. Doch schließlich suchte er erneut Iella auf, und in einem Gespräch gelingt es ihm, alle zu klären. Am Schluss des Gespräches stand fest, dass Iella ihn verlassen hatte, weil sie es nicht ertragen konnte, ihn mit Qwi Xux zusammen zu sehen. Doch als sie ihn fortschicken wollte, küsste Wedge sie überraschend. Als er ihr dann einen Heiratsantrag stellen wollte, verschoben sie das jedoch auf später.

Schließlich sollten die vier Piloten auf eine weitere Veranstaltung des Perators kommen, auf der der Perator eine Weltenregierung gründete, obwohl die anderen Staaten nicht zugestimmt hatten. Noch dazu hatte Cheriss wegen ihrem Liebeskummer zu Wedge mehrere Herausforderungen im Duell mit dem Blasterschwert angenommen und wurde schließlich schwer verletzt, doch konnte sie durch das beherzte eingreifen von Wes gerettet werden. Kurze Zeit später wurden die vier Piloten erneut zum Perator gerufen, der ihnen mitteilte, dass die anderen Staaten ihm den Krieg erklärt haben. Der Perator wollte sowohl die imperialen wie auch die republikanischen Piloten auf seiner Seite kämpfen lassen, was Wedge jedoch ablehnte. Daraufhin erklärte das Staatsoberhaupt Wedge und die anderen drei Piloten zum Staatsfeind und verbannte sie von Adumar, was sie zu vogelfreien machte, auf die von den Adumari Jagd gemacht wurde. Doch gelang es ihnen mit einem Trick den Verfolgern zu entkommen und den Luftwaffenstützpunkt Giltella zu erreichen. Dort nahmen sie sich mehrere Klingen um weiter zu fliehen, doch kaum waren sie gestartet wurden sie bereits von weiteren Adumari mit deren Klingen angegriffen. Bei den folgenden Gefechten wurden ihre Klingen so beschädigt, dass sie nicht mehr ins All und zur Allegiance zurückkehren konnten. Daraufhin kehrten sie in die Stadt zurück und versteckten sich bei Iella, die mit ihnen bald darauf in das Gebiet der Yedagon-Föderation floh, einem der Gegner Cartanns. Dort planen sie einen Gegenangriff und ziehen im Morgengrauen mit einer Flotte von Klingen und anderen Kampfsschiffen der Föderation gegen Cartann in die Schlacht. Bei einem der folgenden kämpfe muss Wedge in einer der Klingen gegen Phennir und die imperialen TIE-Jäger antreten, die deutlich wendiger sind und Wedge somit überlegen. Doch gelingt es den vier Piloten der Sonderstaffel einen der TIEs abzuschießen, dann fliegen sie zur Stadt um dort ihre X-Flügler zu suchen, die Cheriss gefunden hat. Darauhin stellten sie sich erneut Phennir, der nach dem Verlust seiner beiden restlichen Piloten ins All flieht. Kurz darauf kapituliert Cartann und der Perator tritt zurück und überlässt seinem Sohn den Thron, da er die Schande nicht ertragen kann. Daraufhin schloss sich Adumar mit der Zustimmung aller Staaten der Neuen Republik an.[38]

Friedlichere Jahre

Wedges Familie

Wedge, Iella und die Kinder

In der nächsten Zeit wurde es für Wedge friedlicher und er konzentrierte sich auf seine Beziehung mit Iella und nahm sich eine Art Auszeit vom Krieg. Er heiratete sie und besorgte sich eine Wohnung auf Coruscant, in die er mit ihr Einzog. Während der Kriese um die Schwarze Flotte blieb Wedge auf Coruscant und ließ die Krise an sich vorüberziehen.

Im Jahr 18 NSY holte das Kriegsgeschehen Wedge noch einmal aus der Ruhe seines zu Hauses; zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits zwei Kinder mit Iella und war glücklicher Familienvater. Doch als die Corellianische Revolte ausbrach und durch die Friedensbrigarde und die Centerpoint-Station eine große Gefahr für zahlreiche Sternsysteme drohte, leitete Wedge eine Einsatztruppe der Republik die einige Planeten evakuierte um sie vor der Centerpoint-Station zu schützen.[39] Doch als die Krise vorbei war kam es kurze Zeit später zu einem Friedensangebot des Imperiums, als der imperiale Führer Gilad Pellaeon der Neuen Republik einen Vertrag anbot. Nachdem die Ponc Gavrisom, Staatsoberhaupt der Neuen Republik, den Vertrag ausgehandelt und unterzeichnet hatten[40] kamen friedliche Zeiten auf Wedge und seine Familie zu.
Tycho,Gavin&Wedge

Eine Action-Reiche Hochzeit

Kurz nach der Aushandlung des Friedensvertrages wurde Wedge, ebenso wie zahlreiche andere Mitglieder der alten Sonderstaffel und Freunde, zu der Hochzeit von Luke und Mara eingeladen, die diese auf Coruscant abhalten wollten. Während der Vorbereitungen auf die Hochzeit organisierte Wedge mit Han, LAndo und einigen anderen Freunden einen Junggesellenabschied für Luke, den sie in einer Bar in den unteren Ebenen coruscants abhalten wollten. Als sie sich schließlich mit Luke trafen und zu trinken und reden anfingen, wurden sie von einer Bande Schlägern angegriffen, und in der folgenden Prügelei konnten sie die Schläger niederschlagen. Obwohl sie viel Spaß gehabt hatten, kehrten sie nach der Prügelei wieder zurück. Doch als Lukes Hochzeit stattfinden soltlen, kamen sie hinter ein Attentat, dass während der Hochzeit verübt werden sollten. Damit die Zeremonie nicht gestört werden konnte, begaben sich Wedge, Gavin und Tycho in den Hof, um dort mögliche Randalierer abzufangen. Auch andere Besucher, darunter Corran und Booster, sowie der Jedi [[Kam Solusar] postierten sich auf dem Gelände. Als tatsächlich eine Swwop-Gang angriff, konnten Wedge und die beiden anderen Piloten diese mit der Hilfe der Jedi abwehren, während Chewbacca einige Saboteuere entlarvte und festnahm. Indess hatte Luke im inneren des Gebäude doch noch die Feier unterbrechen müssen, da ein Selbstmordattentäter eine Bombe hatte zünden wollen, doch schaffte Luke es, dieses Attentat zu verhindern. So konnte die Feier schließlich doch noch erfolgreich zu Ende geführt werden.[41]

Yuuzhan-Vong-Invasion

„[…] Ich bin nur ein Berater des Renegaten-Geschwaders, noch dazu im Ruhestand. Ich habe nicht die Befugnis eine ganze Flotte zu schicken. “
„ […] Die offizielle Befugnis haben Sie vielleicht nicht, wohl aber den Einfluss.“
— Wedge und Jaina Solo (Quelle)

Als die Yuuzhan Vong in die Galaxis einfielen und die Neue Republik bedrohten, befand sich Wedge immer noch im Ruhestand. Allerdings merkte man bald, dass die Vong eine tatsächlich ernstzunehmende Bedrohung waren, sodass auch Wedge die Entwicklungen des Krieges verfolgte. Gemeinsam mit seinem alten Freund Tycho Celchu setzte er sich als Berater von Gavin Darklighter ein, der zu diesem Zeitpunkt die Sonderstaffel kommandierte.[42] Auch war er in mehreren Schlachten dabei, wie zum Beispiel während der Schlacht von Ithor[43], wo er den Untergang des Planeten mit ansehen musste.

Erste Einsätze

Wedge während Yuuzhan Vong Krieg

Wedge während des Yuuzhan-Vong-Krieges

Kurz nachdem die Yuuzhan Vong weitere Systeme der Republik eroberten, darunter wichtige wie das Yag'Dhul-System[44], wurde er von Jaina Solo aufgesucht, die sich während des Krieges in der Sonderstaffel verdient gemacht hatte. Kurz vor diesem Treffen hatte sie sich mit dem abtrünnigen Jedi Kyp Durron getroffen, der sich mit seiner Staffel im Sernpidal-System niedergelassen hatte und dort seinen eigenen kleinen Krieg gegen die Yuuzhan Vong führte. Er hatte Jaina dazu überredet, Wedge von der Gefahr in dem System zu überzeugen, da die Vong bei Sernpidal ein gigantisches Schiff wachsen ließen. Daraufhin hatte sich Jaina zu Wedge begeben und versuchte, diesen zu einem Angriff auf Sernpidal zu überreden. Obwohl Wedge zu diesem Zeitpunkt keinen offiziellen Status in der Flotte der Republik bekleidete, setzte sich dieser mit Admiral Kre'fey in Verbindung, einem der wichtigsten Oberbefehlshaber der Neuen Republik während der Invasion der Yuuzhan Vong. Mit dessen Flaggschiff, der Ralroost, griffen sie kurze Zeit später das gigantische Schiff der Vong, an, das sich noch im Fertigungsprozess befand. Wedge beobachtete die Schlacht zunächst von der Brücke der Ralroost aus, doch als die Staffeln immer mehr Verluste durch die Korallenskipper der Yuuzhan Vong erlitten, griff er schließlich selbst in einem X-Flügler in den Kampf ein. Es gelang ihnen, das Schiff zu zerstören, und sie ließen den Vong damit einen leichten Rückschlag zukommen.[44] Kurz darauf wurde Wedge als General in die Reihen der Flotte wieder aufgenommen.

Einige Zeit später traf sich Wedge mit dem General Garm Bel Iblis, Leia und Han, dem Staatschef der Republik, Borsk Fey'lya, sowie dem ehemaligen General Lando Calrissian, der einen Kampfdroiden entwickelt hatte, den YVH-Droiden. Dieser sollte effektiv gegen Yuuzhan Vong kämpfen können und Wedge sollte als einer der wenigen mit dabei sein, um die Demonstration der Fähigkeiten zu sehen und zu beurteilen. Allerdings wurde diese Demonstration leicht gestört, da anstatt der gefälschten Yuuzhan Vong, die für die Erprobung benutzt werden sollten, sich auch echte Vong eingeschlichen hatten. Allerdings gelang es dem YVH-Droiden, auch diese zu besiegen, sodass den Besuchern nichts geschah. [45]

Kurz nach diesem Vorfall erfuhren Wedge und Bel Iblis von dem Schmuggler Karrde, dass Luke und Mara mit einigen weiteren Jedi und Piloten bei Talfaglio befanden und dort einen Yammosk, Tiere die die Flottenaktivitäten der Vong koordinierten, fangen oder töten wollten. Also beschlossen sie, die Jedi zu unterstützen und mit der Mon Mothma und der Elegos A'Kla, zwei nagelneuen Schlachtschiffen der Neuen Republik einen, als Testflug getarnten Einsatz nach Talfaglio zu unternehmen. In der Schlacht von Talfaglio gelang es Wedge und Bel Iblis, den Yammosk und zahlreiche Schiffe der Yuuzhan Vong zu vernichten und sie siegreich zu beenden.[45]

Verteidigung von Coruscant

Wedge Han Jaina

Wedge, Han und Jaina während des Krieges

Einige Wochen später entdeckten Han und Leia eine gewaltige Flotte der Yuuzhan Vong, die sich bei dem Planeten Reecee versammelte um von dort aus Coruscant anzugreifen. Da die Flotte der Neuen Republik sich zu diesem Zeitpunkt sowieso versammelt hatte, um nach Reecee zu springen, hatte Wedge mit den anderen Generälen das Datenpaket, das die beiden ihnen durch ihre Noghri-Leibwächter mitgeteilt hatten, nur zu größerer eile angetrieben. So trafen die Schlachtschiffe schon kurze Zeit später bei Reecee ein, und eine der gewaltigsten Schlachten des bisherigen Krieges entbrannte. Als die Schlacht entbrannt war, schickte Wedge ein Aufklärungsschiff los, das nach Han und Leia suchen sollte. Nach einigen Stunden fand das Schiff den Millennium Falke, und Wedge nahm Kontakt zu den beiden auf. Nach einiger Zeit war Wedge vollkommen auf Han und Leia angewiesen, da die Vong alle anderen Aufklärungsschiffe zerstört hatten. Schließlich eröffneten die Vong aus allen Rohren das Feuer, wodurch die Schiffe der Neuen Republik zum Rückzug gezwungen waren und etwa jedes vierte Schiff verloren. Schließlich zogen sich die Streitkräfte der Neuen Republik nach Coruscant zurück, wo sie sich erneut gegen die Yuuzhan Vong sammeln wollten. [45]

Doch als die Yuuzhan Vong schließlich Coruscant angriffen, konnte die Neue Republik nicht lange die Oberhand behalten. Aufgrund ihrer Übermacht und der Verwirrung der republikanischen Streitkräfte war es den Vong schließlich gelungen, die Neue Republik von Coruscant zu vertreiben. Wedge selbst hatte von der Mon Mothma aus mit der dritten Flottengruppe einen Hinterhalt gelegt. Er sollte wenn die Vong angriffen, mit seiner Gruppe außerhalb von Coruscant sein, um dann, wenn die anderen Flottengruppen unter dem Kommando von Bel Iblis und Traest Kre'fey die Vong von Coruscant aus aufhielten, dem Feind in den Rücken zu fallen. Allerdings hatten die Vong, als sie Coruscant angriffen, ihre auf zahllosen Welten erbeuteten Gefangenen als lebende Schilde benutzt, wodurch Admiral Sein Sovv, der Oberkommandierende der Streitkräfte, das Feuer eingestellt hatte. Aufgrund dieser Tatsache hatte Bel Iblis sich vom Rest der Flotte getrennt und den Kampf weitergeführt, sodass Wedge, als die dritte Flottengruppe eintraf, ein großes Chaos vorfand. Gemeinsam mit den Jedi-Geschwadern, die Luke ins Leben gerufen hatte, griff er nun die Vong an und richtete dabei einigen Schaden an. Gegen Ende der Schlacht vereinigte sich Wedge mit der Flotte unter Bel Iblis, die nun gemeinsam kämpften. Doch schließlich waren die Yuuzhan Vong durch die Reihen der Neuen Republik gebrochen und hatten die planetaren Schilde von Coruscant überwunden. Nachdem die Schlacht verloren war, zog sich Wedge mit der Flottengruppe Drei nach Borleias zurück. Den dortigen Widerstand der Yuuzhan Vong überwanden sie mit Leichtigkeit, woraufhin Wedge auf dem Planeten seine Basis errichtete. Strategisch gesehen hatte er diesen Ort gewählt, da er in direkter Verbindung zu Coruscant stand, und er so die Yuuzhan Vong provozieren wollte.[45]

Rebellion auf Borleias

„General, ich missbillige Ihre Methoden und Ihre Arroganz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie sich nach diesem Einsatz eine weitere militärische Laufbahn erhoffen.“
„Aber sie aktzeptieren meine Bedingungen.“
„Ja, wir aktzeptieren.“
— Wedge lehnt sich gegen den Beirat auf (Quelle)
Wedge Antilles-X-Wing

Wedge in der Schlacht von Borleias

Als sie die auf Borleias stationierten Truppen der Vong vernichtet hatten, ließ Wedge sich mit seiner Kampfgruppe auf dem Planeten nieder und begann, sich auf den Gegenschlag der Vong vorzubereiten. Doch kaum hatten sie den Planeten gesichert und sich auf Borleias niedergelassen, wurde Wedge des Morgens von dem Beirat der Republik aufgesucht, was ihn völlig überraschte. Er begab sich zum Konferenzraum, wo er sich mit dem Beirat, sowie Luke, Mara, Tycho, Lando und weiteren Beratern und Freunden auf das folgende Treffen mit den Politikern vorbereitete. Als die Senatoren eintrafen, wurde Wedge informiert, dass sich Pwoe, ein Quarren, zum Staatschef der Republik gekrönt hatte. Pwoe wollte Wedge nun überzeugen, dass er auf Borleias eine Bastion gegen die Vong einrichten sollte, doch Wedge lehnte diesen Befehl ab, da er wusste, dass er zu wenig Material hatte um gegen die Vong-Streitkräfte zu besethen. Daher drehte er den Spieß um und forderte die Lusankya, Vorräte und weitere Materilaien von Pwoe. Obwohl dieser sich zunächst weigerte, gab Pwoe schließlich nach und sicherte Wedge die Lusankya und Vorratslieferungen zu, auch wenn er ihn von Flottendienst suspeniderte, und verließ Borleias wieder. Kaum waren die Politiker verschwunden, schmiedeten Luke, Wedge und den anderen neue Pläne, da sie die kürzliche Konfrontation mit der Arroganz Pwoes und der anderen Ratsmitglieder stark verärgert hatte. Er wollte einen „Inneren Kreis“ bilden, eine Art Rebellen-Allianz innerhalb der Neuen Republik, da er überzeugt war, dass die Neue Republik auf kurz oder lang zum Scheitern verurteilt war. So begann auf Borleias neben der Verteidigungslienie gegen die Vong auch eine neue Rebellenzelle zu entstehen, von denen Wedge einer der Initiatoren war. Die folgenden Tage vergingen mit den Vorbereitungen zur Verteidigung und geschäftlichen Gesprächen, sodass Wedge kaum Zeit hatte. Am sechsten Tag nach der Besetzung von Borleias erlebte Wedge eine Überraschung, als die Mitglieder der Gespensterstaffel auf Borleias erschienen und dazu noch Iella mitbrachten, welche ihm gefehlt hatte. Sie erzählte ihm auch, dass die Kinder in Sicherheit wären, sodass er beruhigt weiterarbeiten konnte. Drei weitere Tage später war es schließlich so weit: Eine Flotte der Yuuzhan Vong erschien im System und hielt auf Borleias zu. Sofort entschloss sich Wedge zu einer Verlierer-Taktik: Er wollte einen der Monde im Pyria-System für die Vong opfern, aber es so aussehen lassen, als wäre Borleias besonders gut geschützt. Während die Verteidiger des Mondes sich scheinabr überrascht und schwer geschlagen zurückzogen, koordinierte Wedge das Kampfgeschehen von Borlaeias Oberfläche aus. Plötzlich traf jeodch die Lusankya im Kampfgetümmel ein, was Wedges Planung durcheinander brachte. Doch er entschie dsich blitzschnell für eine neue taktik und ließ sämtliche Schiff zur Lusankya springen, um diese zu schützen. Indess hatte die Lusankya selbst bereits schwere Schäden innerhalb der Vong-Flotte angerichtet, doch stand sie inmitten der feindlichen Flotte und war daher in großer Gefahr. Doch durch das schnelle Handeln von Wedge kam der Rest seiner Flotte in der Nähe der Lusankya und des Millennium Falkenwieder aus dem Hyperraum und unterstüzte den Supersternzerstörer gegen die Vong. Dank der hinzugewonnen Unterstützung konnte die Lusankya ihr Zerstörungswerk innerhalb der Vong-Flotte vollenden und zerstörte fast sämtliche Schiffe, die in Reichweite ihre Geschütze lagen. So schlugen sie die Flotte der Vong vernichtend und Wedge ließ die Schiffe schließlich nach Borleias zurückkehren. In der auf den Sieg folgenden Zeit begann Wedge, die Idee des „Inneren Kreis“ zu verfestigen und weiter zu verfolgen. Zugleich baute er ein neues Täuschungsmanöver auf, was mit Jaina und ihrer Staffel durchgeführt werden sollte und auch bereits durchgeführt worden war.

Wedge Luke Mara

Wedge, Luke und Mara während dem Kampf auf Borleias

Ihre Staffel sowie der ganze Stützpunkt sollte Jaina weiter als "Göttin" behandeln, was die Vong herausfodern sollte. Des Weiteren trafen auch seine beiden Töchte, Syal und Myri, auf Borleias ein. Doch Wedge blieb nicht viel Zeit als Vater vergönnt, da die Verteidigungsmaßnahmen und Aufbauarnbeiten weiterhin seine volle Aufmerksamkeit erforderten. Des Weiteren hatte Wedge ein weiteres Projekt gestartet, welches er über einem Monat nach der Eroberung von Borleias erstmals testete. Die Sternlanze-Jäger, wie er sie genannt hatte, sollten die Vong aus der Reserve locken und zu einem Angriff provozieren, doch als er sie einsetzte, musste Wedge erkennen, dass er die Vong falsch eingeschätzt hatte: Als sie ihren Angriff starteten, attackierten sie statt den Sternlanze-Schiffen die Staffel mit Jaina und setzten dieser heftig zu. Während die Sternlanze-Schiffe ihren gewaltigen Lichtstrahl bis nach Coruscnat feuerten, wo sie das Weltenschiff der Vong trafen, konnte die Zwillingsonnen-Staffel und Jainas Kommando den Vong knapp und in einem heftigen Kampf entkommen. Doch das Manöver der Sternlanze-Jäger hatte dennoch Erfolg gehabt, wie Wedge einige Tage später feststellen musste, als eine neue Flotte der Vong bei Borleias ankam und zum Kampf rüstete. Nun entschloss sich Wedge, den letzten seiner Pläne in die Tat um zu setzten. Einen Tag später begannen die Yuuzhan Vong mit ihrem Angriff und schickten Bodentruppen und ihre Flotte zum Angriff gegen Wedges Verteidigunslienien aus. [46]

Rückeroberung von Coruscant

Nun begann die Allianz langsam wieder die Offensive zu führen und drängte die Vong aus zahlreichen Systemen wieder zurück. Dank einer von Wedge entwickleten Taktik fiel der Allianz Fondor wieder in die Hände, da Wedge bei Duro ein Ablenkungsmanöver inszeniert hatte. Hierbei attackierte Wedge mit einer Streitmacht die Verteidiger des Planeten und beschoss diese. Kurz nachdem er seinen Angriff gestartet hatte, traf jedoch Verstärkung der Yuuzhan Vong ein, die Wedge mit Hilfe eines Abfangkreuzers im System festhielt. Die nächsten Stunden verbrachte Wedge in einem heftigen Kampf, bevor er schließlich seine Streitmacht zurückzog und floh. Doch da die eingetroffene Verstärkung der Vong von Fondor abgezogen worden war, hatte es eine andere Flottengruppe geschafft, die Werften dieses Planeten wieder zu übernehmen. Nach dieser erfolgreichen Operation traf sich Wedge ein weiteres mal mit dem Florttenkommando um das weitere Vorgehen zu besprechen und es wurde entschieden, dass man die augenblickliche Schwäche der Yuuzhan Vong weiterhin für neue Vorstöße nutzen wollte. So wurde nun ein groß angelegter Angriff auf Bilbribgi geplant, welcher unter dem Kommando von Wedge, Garm Bel Iblis und Gilad Pellaeon durchgeführt werden sollten. Allerding erhielt Wedge bei diesem Auftrag, auch Operation Trinity genannt, den schwierigsten und riskantesten Part zugeteilt. Er sollte mit einer Flottengruppe nach Bilbribngi springen, um dort die Yuuzhan Vong anzugreifen und mögliche Fallen zu aktivieren, damit nicht alle drei Flotten im Falle des Falles verloren sein würden. Kurze Zeit später trat Wedges Einsatzgruppe aus dem Hyperraum und griff Bilbringi an, an das Wedge noch immer die Gedanken von Thrawns Falle, viele Jahre zuvor, hat. Obwohl zunächst alles gut ging, sprangen plötzlich Abfangschiffe der Vong auf das Schlachtfeld und nagelten Wedges Flotte fest. Als er die restlichen Flottengruppen als Verstärkung riufen wollte, konnte keine Verbindung hergestellt werden, da die Yuuzhan Vong gerade zu diesem Zeitpunt das Holonetz zusammenbrechen hatten lassen. Daher konnte er keine Verstärkung rufen und musste es alleine mit der überlegenen Streitmacht der Vong aufnehmen. Nach kurzer Zeit hatte Wedges Flotte bereits schwere Verluste erlitten und Wedge hatte sich bereits mit dem Gedanken an eine Niederlage abgefunden, als eine Golan-Kampfstation, die Wedge bereits am Anfang der Schlacht gesichtet und durch Jaina Solo erforschen hatte lassen, in der Nähe des Abfangschiffes der Vong aus dem Hyperraum kam und dieses zerstörte. Sofort befahl Wedge seiner Flotte den Rückzug und floh.[47]

Doch trotz dieses Rückschlages ließ sich der Erfolg der Allianz nicht verbergen. Nachdem es Han und Leia gelungen war, einen Insassen des Yuuzhan-Vong-Gefangenlagers auf Selvaris zu befreien, der wichtige Daten bei sich hatte. Nachdem man die Daten ausgewertet hatte, konnte die Galaktische Allianz einen größeren Gefangentransport der Vong überfallen und die Gefangen befreien. Auch an anderen Fronten konnte die Allianz nun wieder mehr Siege verzeichnen, sodass man sich schließlich auf eine Rückeroberung Coruscants einstellte. Doch zugleich ahnte das Flottenkommando, dass die Vong die Siege nicht einfach hinnehmen wü+rde, weshalb auch die Verteidigungsvorbereitungen für Mon Calamari, der derzeitigen Hauptwelt der Allianz, fieberhaft betrieben wurden. Schließlich kam es zu dem erwarteten Angriff, und eine riesige Armee der Yuuzhan Vong attackierte die Flotte der Galaktischen Allianz über Mon Calamari. Als die Schlacht begonnen hatte, musste Wedge sich auf das Kampfgeschehen konzentrieren und koordinierte die Angriffe seiner Schiffe. Doch die Schlacht hatte noch nicht wirklich begonnen, als die Yuuzhan Vong auf einmal den Rückzug antraten und schließlich sogar flüchteten, eine Tatsache, die Wedge mit Staunen beobachtete. Doch bereits kurze Zeit später erhielten sie von Luke Skywalker persönlich die Erklärung: Der mobile Planet Zonama Sekot war bei Coruscant aus dem Hyperraumgesprungen und hatte den Planeten ins Chaos stürtzen lassen, da die Vong den Planeten als Fluch oder Rettund, je nach Fraktion, ansahen und es daher zu Aufständen und einem kompletten Ausfall aller Hemmgrenzen gekommen war. Nun entschied das Oberkommando der Allianz, das Chaos auszunutzen und Coruscant zurückzuerobern. Als der Angriff einige Zeit später erfolgte, drangen die Großkampfschiffe der Republik aus verschiedenen Richtungen auf die gegnerischen Schiffe zu, wöhrend kleinere Einheiten durch Mienen der Vong schoben und Truppen den Weg zum Planeten öffneten. Auf Zonama Sekot konnten sich die Jedi erfolgreich gegen einen Gift-Anschlag der Yuuzhan Vong wehren, wobei sie Unterstützung durch Schiffe der Schmuggler-Allianz bekamen. Ein weiterer Trupp Jedi drang mit Soldaten der Allianz zur Oberfläche von Coruscant durch und attackierte dort das Weltenhirn und den Anführer der Vong, Shimrra. Als dieser zu fliehen verscuhte, konnten Luke, Jacen und Jaina Solo ihn verfolgen und im Kampf töten. Unterdessen hatten auch die Flottenmitglieder der Vong teilweise kapituliert oder Selbstmor begangen, sodass es Wedge und den anderen Kommandanten gelang, die Situation nach und nach unter ihre Kontrolle zu bringen.[48]

In der folgenden Zeit half Wedge Luke dabei, ein Umsiedlungsprogramm für die verbliebenen Yuuzhan Vong zu koordinieren, welches die Vong auf Zonama Sekot eine neue Heimat geben sollte.[48] Dieses Programm wurde auch die nächsten hundert Jahre fortgeführt, in denen sich die Vong, die Jedi und die Allianz gegenseitg unterstützten.[49]

Spätere Jahre

In der Zeit um den Konflikt zwischen der Galaktischen Allianz und Corellia, wurde Wedge von der Galaktischen Allianz entführt. Diese Maßnahme fand zu seiner Sicherheit statt. Allerdings gelang es Wedge sich zu befreien und nach Corellia zurückzukehren. Dort angekommen wurde er von seiner Tochter Syal Antilles angegriffen, die auf Seiten der Galaktischen Allianz unter dem Decknamen Lysa Dunter flog. Lysa erkannte allerdings rechtzeitig ihren Fehler und Wedge konnte nach Corellia zurückkehren, wo er von da an das corellianische Militär unterstützte.

Persönlichkeit und Fähigkeiten

„Sie sind ein sehr guter Anführer, aber die Allianz stellt die Rogues vor unmögliche Aufgaben. Wären sie ein schlechter Anführer, wären sie alle schon lange tot.“
— Xarcce Huwla über Wedges Führungsqualitäten (Quelle)

Wedge war ein eher unauffälliger und durchschnittlicher Typ, der äußerlich durch keinerlei Auffälligkeiten bestach. Allerdings hatte Wedge schon seit früher Jugend einen sehr ehrlichen und loyalen Charakter, und er war geschickt und intelligent und zählte nicht umsonst zu den besten Piloten der Galaxis. Schon während seiner Jugend war Wedge viel geflogen und hatte Erfahrung mit verschiedenen, kleinern Fahrzeugen gesammelt. Als er den Tod seiner Eltern verkraften musste, wurde es ihm durch seine Fähigkeiten als Pilot ermöglicht, die Piraten, die den Tod seiner Eltern herbeigeführt hatten, zu verfolgen und zu vernichten, da er einen Z-95 Headhunter gegen sie flog. Einige Zeit später, nach einer kurzen Karriere als Händler und Schmuggler, trat Wedge der Rebellen-Allianz bei, wo sein Talent als Pilot genutzt wurde, indem man ihn zu einem X-Flügler-Piloten ausbildete. Neuen Ruhm erlangen Wedges Fähigkeiten als Pilot, als er den Kampf um den Todesstern überlebte. In der Folgezeit stieg Wedge im Militär der Allianz weiter auf, bis er zum Staffelführer der Sonderstaffel ernannt wurde und nun eine weitere Fähigkeit zum Vorschein kam. Wedge war ein sehr guter Taktiker und konnte, wenn es um das Leben seiner Männer ging, sehr gut abschätzen, was er riskieren konnte und was nicht. Er versuchte stets, seine Leute so gut es ging zu schützen und bewies damit hervorragende Führungsqualitäten, die es ihm, gepaart mit seinen Fähigkeiten als Pilot und der Möglichkeit, konventionelle wie auch unkonventionelle Strategien zu entwickeln und durchzuführen, schließlich erlaubten, den Rang eines Generals anzunehmen. Als solcher kämpfte er Jahrelang, und es gelang ihm weiterhin, seine Talente als Kommandant zum Überleben seiner Untergebenen einzusetzen. Während des Yuuzhan-Vong-Krieges trat Wedge nach mehreren Jahren Pause dem Militär der Republik erneut bei, und setzte mit seinen Fähigkeiten als Kommandant und Stratege erneut Akzente in der Kriegsführung. Souverän gelang es ihm, ein Weltenschiff der Vong über Borleias zu vernichten und Coruscant von den Vong zurückzuerobern.

Beziehungen

Mala

Wedge und Mala

Wedge und Mala

Mala war eine Jugendfreundin von Wedge, die auf dem Mond Gus Talon nahe Corellia lebte. Dort war sie als Tochter des Mechanikers Rallo eine starke Anhängerin der Rebellen-Allianz. Als sie Wedge kennen lernte entwickelte sich schnell eine enge Freundschaft zwischen den beiden. Doch trotz ihrer starken Zuneigung zueinander besaßen sie beide grundverschiedene Meinungen: Mala war fest von der Brutalität des Imperiums überzeugt und versuchte Wedge dazu zu bewegen, sich der Rebellen-Allianz anzuschließen, während Wedge den Imperialen auf Corellia nichts böses vorzuwerfen hatte und daher die Rebellion nicht beachten wollte. Eines Tages war Wedge auf einem Transportflug, während Mala bei einer Offensive des Imperiums gegen die Rebellenzelle auf Gus Talon getötet wurde. Als er zurückkehrte und die Schäden sah, war Wedge geschockt und trauerte um Mala. Es ist zudem wahrscheinlich, das die Brutalität dieses Angriffes Wedge näher zur Rebellen-Allianz rücken ließ.[50]

Reina Faleur

Mit der eleganten und hübschen Reina Faleur hatte Wedge nur ein kurzes Verhältnis, dass vor allem durch seine starke Beanspruchung als Kommandant der Sonderstaffel zu scheitern bestimmt war. Obwohl sie einige kleinere Dates hatten kam es zu keiner ernsthaften Beziehung. [21]

Qwi Xux

„Wenn ich daran denke, was wir füreinander empfinden, fällt mir das Wort >Zuneigung< und nicht unbedingt >Liebe< ein.“
— Qwi bei einem Gespräch mit Wedge (Quelle)

Als Wedge das erste Mal auf die Omwati Qwi Xux traf, war diese gerade aus dem imperialen Entwicklungszentrum für Superwaffen, dass so genannte Schlund-Zentrum oder Maw-Station, befreit worden. Sie hatte dort zahlreiche Superwaffen entworfen, ohne von dem wahren Einsatz zu ahnen, da sie in dem Glauben gelassen worden war, dass die Maschinen für gute Zwecke eingesetzt wurden.[34] Als Wedge sie das erste Mal sah, fühlte er sich sofort zu ihr hingezogen. In den nächsten Monaten begann Wedge, die Beziehung zu festigen und reiste mit Qwi auf diverse Planeten, da sie fast noch nichts von der Galaxis gesehen hatte. Dabei besuchten sie auch den Planeten Vortex[35] und den Planeten Ithor>ref name="DgddL"/>, wo sie von dem, der dunklen Seite verfallenen, Kyp Durron gefunden wurden. Dieser hatte Angst, das Qwi weitere Superwaffen bauen könnte und löschte mit der Macht ihre Erinnerungen, wodurch sie komplett hilflos wurde.[35] Auch jetzt blieb Wedge bei ihr und half ihr, ihre Erinnerungen wiederzubekommen und ihr neue Dinge zu zeigen. Doch obwohl beide eine große Zuneigung zueinander hegten, wurde Wedge schließlich klar, dass die Beziehung nicht für die Ewigkeit war. Eines Morgens begab er sich zu ihr, um ihr von seinen Gedanken zu erzählen, doch kam sie ihm zuvor. Schließlich beendeten sie ihre Beziehung, blieben aber Freunde.[38]

Cheriss ke Hanadi

„[…] Du hast Cheriss gerade mitgeteilt: Ja, auch du hast eine Chance bei mir.“
— Wes Janson zu Wedge (Quelle)

Während seiner Mission auf dem Planeten Adumar wurde Wedge am Hofe des Herrschers des Planeten eine junge Einheimische, Cheriss ke Hanadi, zur Seite gestellt, die ihm helfen sollte, sich auf Adumar und mit den Regeln der Adumari zurechtzufinden. Doch entwickelte dir junge Cheriss bald eine Art Schwärmerei für den Piloten, auch wenn sie es zunächst verbarg. Doch als sich Wedge eines Abends heimlich mit der Agentin Iella traf und Cheriss das bemerkte, war sie bald darauf ziemlich traurig. Doch gelang es Wedge, obwohl er nichts von der Schwärmerei ahnte, sie wieder zu beruhigen. Doch wurde er direkt darauf von seinem Freund Wes Janson darüber aufgeklärt, doch unternahm er zunächst nichts dagegen. Doch als er sich erneut mit Iella traf und die beiden sich dabei näher kamen, versuchte Cheriss am nächsten Tag Selbstmord zu begehen. Doch überlebte sie, und nach einem Gespräch mit Wedge verlosch diese Beziehung wieder. [51]

Iella Wessiri

„Ich habe endlich jemanden, zu dem ich zurückkehren kann.“
— Wedge zu Iella (Quelle)

Wedge lernte Iella das erste mal während seines Aufenthalts auf Coruscant im Jahr 6 NSY kennen. Als die Piloten der Sonderstaffel die Verteidigung Coruscants lahm legen sollten, war Iella als Agentin der Neuen Republik auf Coruscant, um ihnen bei der Mission behilflich zu sein. Als es ihnen gelungen war, Coruscant an die Republik auszuliefern, trennten sich ihre Wege vorerst wieder, obwohl sie in Kontakt blieben. Während des Prozesses von Tycho Celchu kamen sie sich näher, als Diric Wessiri, Iellas Mann, erschossen wurde und Wedge die Corellianerin zu trösten versuchte. Danach half Iella der Sonderstaffel, als diese versuchte, Ysanne Isard von Tyferra zu vertreiben. Jedoch verging weitere Zeit, in der Wedge mit der Gespensterstaffel im Einsatz war und gegen Thrawn kämpfte, bis er sie schließlich auf einer Mission auf Adumar wieder sah. Obwohl sie zunächst abweisend war, schafft Wedge es, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sich ihr zu nähern. Gegen Ende der Mission machte er ihr einen Heiratsantrag, den sie zwar verschob, aber dennoch nicht ablehnte. Einige Zeit später heirateten sie tatsächlich, und aus der Ehe gingen zwei Töchter, Syal und Myri Antilles, hervor. Auch im Jahr 19 NSY, als das Imperium Frieden mit der Neuen Republik schloss, war Wedge noch mit Iella zusammen und wurde kurz darauf mit ihr auf die Hochzeit von Luke und Mara eingeladen. Nachdem er aus dem Militär der Republik ausgetreten war, verbrachten sie eine ruhigere Zeit, bis mit dem Yuuzhan-Vong-Krieg der Dienst beim Militär wieder begann. Es gelang Wedge dafür zu sorgen, dass Iella und seine beiden Töchter in Sicherheit waren, und so konnte die Familie nach dem Sieg über die Vong weiter zusammen leben.

Hinter den Kulissen

Falscher Wedge

Der "Fake Wedge", gespielt von Colin Higgins

  • Wedge Antilles wird von Denis Lawson in den Episoden IV-VI gespielt. Dieser ist ein Onkel des späteren Darstellers von Obi-Wan Kenobi in der Prequel-Trilogie, Ewan McGregor.
  • In den ersten Entwürfen für Eine neue Hoffnung wurde der Name Wedge Antilles noch nicht benutzt. Hier wurde der spätere Wedge noch als ein junger menschlicher Pilot mit dem Namen „Chewie“ bezeichnet. Der Name Chewie wurde später für den Wookiee Chewbacca benutzt und aus dem Piloten wurde Wedge Antilles.[52]
  • Während der Dreharbeiten zu Eine neue Hoffnung wurde Wedge Antilles in einer Szene von einem anderen Schauspieler als Denis Lawson gespielt. So kann man während der Besprechung der Piloten vor der Schlacht von Yavin sehen, dass nicht Lawson neben Mark Hamill, dem Darsteller Luke Skywalkers, sitzt. Da Lawson an diesem Tag nicht zum Dreh erschienen war, wurde er durch den Schauspieler Colin Higgins ersetzt. Dieser Wedge Antilles wurde von Fans später als der „fake Wedge“ bezeichnet.[52]
  • Im Abspann von Eine neue Hoffnung wird der Name des Darstellers nicht „Denis Lawson“ sonder „Dennis Lawson“ geschrieben.[52]
  • In den Filmen und dem Videospiel Jedi Academy wurde Wedge von Hans-Jürgen Dittberner gesprochen.
  • In den Spielen Rogue Leader und Rebel Strike wird der Charakter Wedge Antilles von dem deutschen Synchronsprecher Thomas Karallus gesprochen, der in KotOR II auch Zherron synchronisiert hat.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Die Gespensterstaffel
  2. Glück
  3. 3,0 3,1 Projekt Phantom-Schiff
  4. 4,0 4,1 Eine neue Hoffnung
  5. 5,0 5,1 5,2 Isards Rache
  6. Das Imperium schlägt zurück
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Rogue Squadron II - Rogue Leader
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 Rogue Squadron III - Rebel Strike
  9. 9,0 9,1 Schatten des Imperiums
  10. Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  11. Die Rückkehr der Jedi-Ritter
  12. 12,0 12,1 Der Pakt von Bakura
  13. Intrigen auf Cilpar
  14. Schlachtfeld Tatooine
  15. X-Wing Rogue Squadron (Comic)
  16. Die Thronerbin
  17. 17,0 17,1 Requiem für einen Rogue
  18. Im Dienste des Imperiums
  19. Family Ties
  20. Masquerade
  21. 21,0 21,1 Mandatory Retirement
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 Angriff auf Coruscant
  23. 23,0 23,1 23,2 23,3 Die Mission der Rebellen
  24. Luke Skywalker und die Schatten von Mindor
  25. 25,0 25,1 Angriff auf Coruscant
  26. Referenzfehler: Ungültiger <ref>-Tag; es wurde kein Text für das Ref mit dem Namen Aac angegeben.
  27. Angriff auf Coruscant
  28. Die Mission der Rebellen
  29. Die teuflische Falle
  30. Bacta-Piraten
  31. 31,0 31,1 Erben des Imperiums
  32. Die dunkle Seite der Macht
  33. 33,0 33,1 Das letzte Kommando
  34. 34,0 34,1 Flucht ins Ungewisse
  35. 35,0 35,1 35,2 Der Geist des dunklen Lords
  36. Die Meister der Macht
  37. Darksaber – Der Todesstern
  38. 38,0 38,1 Das letzte Gefecht
  39. Corellia-Trilogie
  40. The New Essential Chronology
  41. Union
  42. Die schwarze Flut
  43. Das Verderben
  44. 44,0 44,1 Die Verheißung
  45. 45,0 45,1 45,2 45,3 Das Ultimatum
  46. Rebellenträume
  47. Die letzte Prophezeiung
  48. 48,0 48,1 Vereint durch die Macht
  49. Skywalkers Erbe
  50. Referenzfehler: Ungültiger <ref>-Tag; es wurde kein Text für das Ref mit dem Namen G angegeben.
  51. Referenzfehler: Ungültiger <ref>-Tag; es wurde kein Text für das Ref mit dem Namen DLG angegeben.
  52. 52,0 52,1 52,2 [1]
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