FANDOM


Legends-30px

MalachorV Nah

Malachor V bekam nach dem Einsatz des Masseschattengenerators eine tiefe Wunde in der Macht.

Die Wunde in der Macht ist ein Phänomen der allgegenwärtigen Macht, welches durch Massenmord oder andere schreckliche Gräueltaten, d.h. durch starkes Schädigen der in allen Lebewesen pulsierenden Macht, entstehen kann.

Wenn machtsensitive Individuen sich sehr nahestehen (Geschwister wie Luke Skywalker und Leia Organa Solo oder eine Meister-Schüler-Beziehung wie zwischen Satele Shan und Kao Cen Darach und eines davon getötet wird, so kann die Erschütterung der Macht sogar durch die gesamte Galaxis vom anderen gespürt werden.

Geschichte

Die Wunde in der Macht ist eine Art Loch, dass sich sowohl um Personen, als auch um die Orte, an denen eine solche Schädigung passierte, aufbaut. Eine Wunde in der Macht ruft "Echos" hervor, die von macht-sensitiven Wesen gespürt und gegebenenfalls genutzt werden können. Die erste bekannte Wunde der Macht lässt sich auf die Verbannte zurückführen. Nachdem sie auf Malachor V den Masseschattengenerator aktivierte und alle Mandalorianer und den größten Teil der republikanische Flotte vernichtet hatte, verursachte sie so viel Leid und Schmerz, dass sie unwissentlich die Macht verletzte. Um die Verbannte entstand eine Wunde der Macht, die sie getötet hätte, hätte sie nicht unwissentlich ihre Verbindung zur Macht gekappt. Sie streifte fortan durch die Galaxis auf der Suche nach einer Antwort auf die in ihr brennenden Frage nach ihrer scheinbar unerklärlicherweise verschwundenen Macht. Trotz der Wunde der Macht schaffte es die Verbannte, wieder eine Verbindung mit der Macht herzustellen, anderen macht-sensitiven Personen blieb diese Verbindung jedoch verborgen, da die Anfänge dieser neuen Machtsensibilität durch das Band der Verbannten zu Kreia zustande kam. Durch diese "geliehene" Macht kehrte auch langsam ihre eigene Machtsensibiliät zurück. Die Umgebung von Malachor V hingegen blieb für alle Ewigkeit eine tiefe Wunde in der Macht und "heilte" niemals.

Die Graue Jedi Kreia hegte einen tiefen Hass auf die Macht und versuchte, die Verbannte und die durch sie entstandene Wunde in der Macht für ihre Zwecke zu benutzen. Um dies zu erreichen, log sie die Verbannte erst an, indem sie ihr weismachte, der Grund für ihre fehlende Verbindung zu Macht wäre die Verbannung durch den Hohen Rat der Jedi. Später lockte sie die Verbannte nach Malachor V, um in der dort bestehenden Sith-Akademie mit ihrer Hilfe die Macht zu vernichten. Doch bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen konnte, besiegte die Verbannte Kreia.

Während des Jedi-Bürgerkrieges errichtete Darth Revan die Basen der Sith bewusst an Orten, die eine Wunde in der Macht aufwiesen, um dort den Willen gefangener Jedi zu brechen. Das Loch, das machtsensitive Wesen ihrer Kraft beraubt, sollte die Jedi so schwächen, so dass sie leicht auf die Dunkle Seite gezogen werden konnten. Durch dieses Verfahren konnte Revan einige Dunkle Jedi für sein Sith-Imperium gewinnen.

Alderaan2

Die Auslöschung Alderaans.

Die Ausführung der Order 66 und die anschließende Große Jedi-Säuberung erzeugte eine Wunde in der Macht, die selbst von Yoda auf dem abgelegenen Planeten Dagobah gespürt wurde. Auch die Zerstörung von Alderaan und die damit verbundene Auslöschung von Milliarden von Leben durch den ersten Todesstern erzeugte eine sehr tiefe Wunde in der Macht, die von Obi-Wan Kenobi gespürt wurde, als dieser im Millenium Falken zum Todesstern unterwegs war.

Leia Organa Solo spürte die durch ihren Vater und den Imperator im Zuge der Zerstörung des zweiten Todessterns verursachte Wunde im Orbit von Endor, als sie dort auf eine Noghri-Delegation wartete und wurde einige Zeit sogar unmächtig, da die Dunkle Seite an diesem Ort sehr stark war.


Quellen

Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL , sofern nicht anders angegeben.