30px-Ära-Aufstieg.pngHandwerklich gut.png


„Du hättest ihn nicht zu uns bringen sollen.“
— Wut (Quelle)

Die Wut war eine unidentifizierte Tote, welche es geschafft hatte, nach ihrem Tod als Inkarnation der Macht wieder bei den Lebenden zu erscheinen. Nun Machtpriesterin, lebte sie auf einem unidentifizierter Planeten und beobachtete mit ihren Cousinen das machtsensitive Leben der Galaxis. Als Jedi-Großmeister Yoda sie dort während der Klonkriege aufsuchte, um von ihnen zu lernen, gewährte sie dem Meister in Beisammensein mit den anderen Priesterinnen mit seinen Prüfungen zu beginnen.

Biografie

Erste Begegnung mit Yoda

Die Machtpriesterinnen versammeln sich.

Als Yoda die Stimme seines ehemaligen Schülers Qui-Gon Jinn in der Macht vernommen hatte, beschloss dieser zu lernen, wie man nach dem Tod mit den Lebenden kommunizierte. Nach eingehenden Untersuchungen im Jedi-Tempel auf Coruscant, unter anderem durch einen Reizentzug, konnte noch immer nicht die Ursache für das Vernehmen Jinns festgestellt werden. Yoda wurde jedoch von dem ehemaligen Jedi-Meister aufgetragen, nach Dagobah zu reisen, um ausgebildet zu werden. Der Großmeister gehorchte, und auf Dagobah wurde ihm befohlen, der Macht weiter zu folgen.[2]

Nachdem er auf der unidentifizierten Welt gelandet war, traf er erstmals auf die Gelassenheit, eine Cousine der Wut. Diese führte in zu einer Höhle der Priesterinnen, in der sie nach den anderen rief. In einer strahlend hellen Lichtkugel erschien die Wut, sowie auch die Freude, die Traurigkeit und die Verwirrung. Binnen weniger Minuten zweifelte die Verwirrung schon die Entscheidung ihrer Cousine an, den Jedi zu ihnen gebracht zu haben. Auch waren sich die Cousinen nicht einig, als die Gelassenheit meinte, dass das Schicksal des Meisters bereits vorbestimmt war, dennoch willigten sie ein. Auf bohrende Fragen hin, ober der Jedi-Meister wirklich wüsste, worauf er sich einließe, antwortete Yoda ehrlich, was die Wut befriedigte. Sie versammelten sich im Kreis und begannen sich zu drehen, immer schneller, bis ihre Gesichter verschmolzen. Yoda wurde dadurch bewusstlos.[1]

Prüfung des Hochmutes

Gelassenheit: „Ich werdet all unsere Gesichter sehen,...“
Verwirrung: „...denn wir sind die Verwirrung..“
Wut: „...die Wut...“
Traurigkeit: „...die Traurigkeit...“
Freude: „...die Freude...“
Gelassenheit: „...und die Gelassenheit.“
— Die Wut und die anderen Machtpriester (Quelle)

Die Wut verwandelt sich in ihre Lichtkugel.

Um den Jedi auf seinen Kampf auf der dunklen Insel vorzubereiten, ging die Gelassenheit wieder mit Yoda und erklärte ihm das Zusammenspiel zwischen Kosmischer Macht und Lebendiger Macht. Nachdem Yoda seine Angst auf der Insel besiegt hatte, kehrten die Wut und ihre Cousinen wieder zurück, um ihn zu gratulieren. Jedoch warnten sie ihn auch, nicht seinem Hochmut freien Lauf zu lassen. Da er nun bereit war, für die nächste Prüfung anzutreten, öffnete ihm wieder die Gelassenheit ein Portal zum Tal der Vernichtung. So wie die anderen Priesterinnen machte die Wut ihren Schüler darauf aufmerksam, dass er sie im Tal, welches Visionen hervorrief, finden würde, aber nicht in ihrer physischen Form. So betrat Yoda das Portal und verfiel in Visionen.[1]

Tatsächlich traf Yoda auf die Wut, als er von Katooni auf die Dachterrasse des Jedi-Tempels geführt wurde und auf alle seine Jedi-Gefährten traf. Der Tempel befand sich in einem Zustand von Reinheit und Ruhe, die Klonkriege hatten nie stattgefunden. Yoda war glücklich, bis er auf seinen ehemaligen Schüler, Graf Dooku, traf. Der Anblick des Sith machte Yoda zornig und er ging in Angriffsstellung, bis er merkte das der Graf ihm keineswegs feindlich gesinnt war und noch nicht zur Dunklen Seite übergelaufen war. Durch seine Ereknntnis war es ihm erlaubt, wieder in die „reale“ Welt zurückzukehren.[1]

Yodas Bitte

Die Priesterinnen ohne ihre Masken.

Wieder zurück beauftragte die Kollegin der Wut, die Gelassenheit, Yoda damit, nach Moraband, die Heimatwelt der Sith, zu reisen um dort endgültig seine Ängste zu besiegen. Der Großmeister hatte allerdings noch eine Bitte: Er wollte wissen, wie die Priesterinnen ohne Masken aussahen. Die Gelassenheit erfüllte ihm den Wunsch und verschwand. Genauso wie die Wut, welche mit den restlichen drei Cousinen in diesem Moment erschien. Nachdem sie ihre Masken abgenommen hatten, erstrahlte statt ihrem Gesicht nur ein helles Licht und sowohl die Gesichtsbedeckung als auch der Umhang fiel zu Boden. Da die Wut und ihre Cousinen eine Inkarnation der Macht waren, hatten sie keinen physischen Körper und lebten nur in der Macht. Als Yoda dies verstanden hatte, machte er sich nach Moraband auf.[1]

Warnung auf Moraband

Die Wut und ihre Cousinen vor der Jedi-Opferungskammer.

Auf der Sith-Welt erschien die Wut und ihre Cousinen ein letztes Mal vor Yoda, als sich dieser nach der Begegnung mit Darth Bane der Jedi-Opferungskammer näherte. Nachdem sie sich erneut von den Lichtkugeln zu Humanoiden transformiert hatten, warnte die Gelassenheit den Jedi, dass er sich vor einer Opferungskammer für Jedi befand, ein Ort der tiefsten Dunkelheit, während die Wut sich mit der Freude, der Traurigkeit und der Verwirrung im Hintergrund befand. Die Priesterinnen, unter anderem auch die Wut, hatten durch die Macht der Sith keine Kontrolle über die Kammer und konnten den Jedi im Ernstfall nicht unterstützen. Dann verschwanden die Machtpriester und traten nie wieder vor Yoda in Erscheinung.[3]

Persönlichkeit und Fähigkeiten

Die Wut und ihre Cousinen.

Die Wut war stets zornig und schlecht gelaunt, sie strahlte regelrecht die Unzufriedenheit und Zorn aus. Durch bohrende Fragen verunsicherte sie Individuen, sie zweifelte sogar die Macht der Gelassenheit an und stellte ihre Entscheidungen in Frage. Wie ihren anderen Cousinen auch war es der Wut auch möglich, sich in eine sehr hell leuchtende Kugel einzuschließen, um so vom einem Ort zum anderen äußerst schnell zu reisen, im Gegensatz zu ihrer Fähigkeit zu fliegen. Mit dieser Kugel konnte sie auch an anderen Orten als ihrem Heimatplaneten erscheinen. Die Stimme der Wut hallte beim Sprechen. Im Beisammensein mit ihren Cousinen vollbrachte die Priesterin wahre Wunder; durch das gemeinsame Drehen im Kreis wurde ein in der Mitte Stehender betäubt und an einen anderen Ort geschickt. Bei diesem Ritus verschmolzen die Gesichtsmasken der Priesterinnen, sodass sie optisch „eins miteinander“ wurden.[1]

Aussehen und Ausrüstung

Die Wut unterschied sich sowohl im Verhalten als auch in ihrer Gesichtsmaske und generell im Aussehen von den anderen Priesterinnen. Im Gegensatz zu den anderen waren ihre Mundwinkel stark nach unten gezogen, sodass sich Zorngrübchen bildeten. Da selbst die Auge durch ein leichtes Zusammenkneifen böse aussahen, erfüllte die Wut voll und ganz ihre namensgebende Eigenschaft. Unter der Maske befand sich wie bei ihren Cousinen nur reines Licht, da die Machtpriesterinnen Inkarnationen der Macht darstellten und daher keinen physischen Körper besaßen. Dadurch konnten sie sich nur durch einen langen Umhang und einer Maske in der „realen“ Welt zeigen. Im Falle eines Verlustes dieser Gegenstände, verschwand die Wut keineswegs. Obwohl die nicht mehr sichtbar war, konnte man sie dennoch in der Macht hören und fühlen. Ihre Beine endeten in zwei langen Füßen mit nur zwei Zehen, welche durch ihre Fähigkeit zu schweben kaum den Boden berührten.[1]

Hinter den Kulissen

Quellen

Einzelnachweise

*Achtung: Manche der oben angegebenen Links sind Affiliate-Links. Das heißt, Fandom verdient eine Provision, wenn ihr über einen dieser Links etwas kauft. Euch entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL, sofern nicht anders angegeben.