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Der Yinchorri-Sternjäger wurde noch vor Ausbruch der Klonkriege von den Golden Nyss Schiffswerften entwickelt und war trotz seiner plumpen und klobigen Erscheinung ein schneller, wendiger und vielseitiger Sternjäger, der sich vor allem dadurch auszeichnete, dass er leicht zu handhaben war. In der Spätzeit der Galaktischen Republik wurde er von den reptiloiden Yinchorri bei ihren Eroberungszügen und im Kampf gegen die Jedi eingesetzt.

Beschreibung

Der Yinchorri-Sternjäger war etwa neun Meter lang und bot einem einzigen Piloten Platz. Angetrieben wurde er von zwei leistungsfähigen Sublichttriebwerken. Sublichtbeschleuniger verliehen ihm zusätzliche Beschleunigung, allerdings konnten sie nicht lange eingesetzt werden, weil sie den Treibstoffverbrauch in die Höhe trieben. Bei den Bordwaffen des Jägers handelte es sich um eine schwere Laserkanone und eine mittelschwere Blasterkanone. Die Laserkanone war nicht besonders treffsicher, doch sie konnte effektiv gegen große Raumschiffe, Bodenziele und vorrückende Bodentruppen eingesetzt werden. Die Blasterkanone war hingegen sehr präzise und konnte gegen schnelle und bewegliche Ziele eingesetzt werden. Ihr Energieverbrauch war vergleichsweise niedrig, und sie überhitzte nicht einmal bei anhaltendem Dauerfeuer. Seitlich des Rumpfes waren zusätzlich große längliche Behälter angebracht, in denen die unterschiedlichsten Waffensysteme untergebracht werden konnten. So war es möglich, den Sternjäger so umzurüsten, dass er als Abfangjäger, schwerer Bomber oder Torpedobomber eingesetzt werden konnte. Meistens benutzten die Yinchorri diese Behälter jedoch als Zusatztanks, um die Reichweite zu vergrößern und die Einsatzdauer zu verlängern.

Die Konstrukteure des Jägers hatten großen Wert auf eine einfach zu bedienende Steuerung gelegt, und tatsächlich reichten dem Piloten ein Doppelsteuerhebel und eine kleine Konsole, die in Reichweite des Piloten angebracht war, um das ganze Schiff zu kontrollieren. Ein sich im Blickfeld des Piloten befindlicher taktischer Holoschirm erlaubte es dem Piloten, die wichtigsten Flugdaten im Auge zu behalten und die Kampfsituation zu analysieren, ohne dass er den Blick ins Cockpit senken musste.

Geschichte

Noch rund zwanzig Jahre vor der Ersten Schlacht von Naboo waren die Yinchorri eine vergleichsweise primitive und unbekannte Spezies. Als sie dann dem Senat der Galaktischen Republik beitraten, wurde allgemein angenommen, dass sie nie eine wichtige Rolle in der Galaxis spielen würden. Der Sith-Lord Darth Sidious, der daran arbeitete, die Herrschaft über die Galaxis an sich zu reißen, betrachtete die Yinchorri jedoch als potentielle Gefahr, denn wie die Hutten und einige andere Spezies waren sie immun gegen eine Beeinflussung mit Hilfe der Macht. Daher entwarf er einen Plan, um die Yinchorri und den Jedi-Orden in einen Konflikt zu verwickeln, der beide Seiten schwächen sollte. Zu diesem Zweck brachte er einen Devaronianer namens Vilmarh Grahrk dazu, mit seinen Verwandten die Schiffswerften von Golden Nyss zu überfallen und Schlachtschiffe und Sternjäger zu stehlen.

Die erbeuteten Raumschiffe machten die Yinchorri zu einer ernstzunehmenden Bedrohung. Nachdem einige von ihnen zu Piloten ausgebildet worden waren, begannen sie, Planeten in ihrer Nachbarschaft zu überfallen. Ihren Erfolg verdankten sie dabei ihrer Hartnäckigkeit und ihrer Brutalität und nicht zuletzt der gut durchdachten Konstruktion ihrer Sternjäger. Nach einem Angriff auf den Außenposten Mayvitch 7 traten jedoch die mangelhaften fliegerischen Fähigkeiten der Yinchorri-Piloten offen zutage. Nachdem der Jedi-Orden und der Senat der Republik durch den Überfall auf Mayvitch 7 auf die Yinchorri aufmerksam geworden waren, wurden drei unbewaffnete Raumkreuzer der Jedi ins Yinchorri-System entsandt. Sie wurden von den Yinchorri angegriffen, doch es gelang ihnen, die Angreifer zu täuschen und ihnen zu entkommen. Am Ende konnten die Jedi den Yinchorri-Aufstand mit ihrem Sieg in der Schlacht von Uhanayih beenden.

Quellen

Einzelnachweise

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